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Aufstellung Monoblöcke / Verkabelung

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voucher81
Neuling
#1 erstellt: 22. Apr 2005, 23:34
Hallo zusammen,

ich baue zur Zeit ein neues HIFI System auf und habe mir bereits Vor- / Endstufen (2 Monoblöcke) gekauft (audiolabor rein und 2 flink Endstufen). Nun stehe ich vor dem Problem der optimalen Aufstellung der Komponenten und der Verkabelung.

Ich habe hier unterschiedliche Meinungen im Bekanntenkreis gehört. Die eine Gruppe empfiehlt, die Monoblöcke direkt neben die Lautsprecher zu stellen und damit lange Cinchkabel zwischen Vor- und Endstufe zu verwenden.

Vorteil:
- kurze Wege zwischen Endstufe und Lautsprecher und damit wenig Widerstand im "Leistungsteil".
Nachteil:
- lange Cinchkabel zwischen Vor- und Endstufe (ca. 2m)

Die andere Fraktion rät mir zu einer zentralen Anordnung aller Komponenten mit "langen" Lautsprecherkabeln. Die Argumentation kann ich auch gut nachvollziehen:
- Das Cinchkabel wirkt wie eine Antenne; Störúngen werden eingestrahlt und fallen im Niedrigspannungsbereich stärker ins Gewicht und werden auch noch mitverstärkt. Im Lautsprecherkabel habe die Störeinflüsse durch die höhere Signalspannung nur einen geringen Einfluß.

Mir ist nicht bewußt wie sehr man das Thema Störungen im Cinchkabel durch geschrimte Kabel vernachlässigen kann.

Randinfo: Die Lautsprecher werden ca. 4m weit auseinander stehen und der Vorverstäker steht etwa in der Mitte dazwischen.

Wie sind Eure Erfahrungen in dieser Angelegenheit? Ist es wirklich hörbar, ob die Endstufen direkt neben den Lautsprechern stehen?

Danke für Eure Antworten!
Schöne Grüße,
Kai
ukw
Inventar
#2 erstellt: 22. Apr 2005, 23:48
Wenn Deine Lautsprecherkabel von der Endstufe bis zum Gehäuse LS nicht mehr als 3-5 Meter beträgt, würde ich die Cinch kurz lassen. Es hängt natürlich auch vom Pegel ab und wieviel Störungen Du so bei Dir hast. Schnurloses Telefon, Sender in der Nähe ect...
Hat der Audiolabor keine symmetrischen Leitungen?? Damit wäre es noch weniger kritisch die NF Signale über ein paar Meter zur Endstufe hinter der Box zu führen.
voucher81
Neuling
#3 erstellt: 23. Apr 2005, 00:30
Der Vorverstärker hat XLR Augänge aber leider haben die Endstufen keine XLR Eingänge. In Nähe des Wegs zum Lautsprecher iste ein Telefonschluß mit DSL und DECT Telefon! Ich kann das Kabel leider nur 40 - 50cm entfernt von Anschluß und Basistation verlegen.
mnicolay
Inventar
#4 erstellt: 23. Apr 2005, 07:16
Hallo voucher81,

Lautsprecher werden ca. 4m weit auseinander stehen und der Vorverstäker steht etwa in der Mitte dazwischen.

eine typische Aufstellung zur optimalen Schallanregung der Geräte duch beide LS gleichzeitig, kannst Du die Anlage nicht asymetrisch neben einen der LS stellen ?
Verkabelung - Cinch, LS-Kabel:
Was kommt billiger ? Cinch gibts schon in hinreichender Qualität für ein paar EUR/Monometer, es spricht nichts gegen die Aufstellung der Monoblöcke in LS-Nähe (s. Aktiv-LS) Geschirmte Cinch Kabel sollten weitestgehend resistent gegen Einstreuungen sein, 2 m ist nun wirklich nicht nicht "lang" Das LS-Kabel kannst Du dann kurz/preiswert halten, rechne selbst mal durch.
"Klanglich" solltest Du bei keiner der Alternativen irgend einen Unterscheid hören.
Gruß
Markus
voucher81
Neuling
#5 erstellt: 23. Apr 2005, 12:02
Hallo Markus,

mir war nicht bewußt, dass eine symetrische Aufstellung negative Eigenschaften hat. Ist es nicht wichtig, dass die Kabellängen für beide Kanäle identisch sind? Ist die Schallanregung der Geräte wirklich hörbar, wenn die in eine halbgeschlossenen Schank / Regal stehen (nur vorne und hinten offen)?

Wenn die Aufstellung der Endstufen so egal ist, warum gibt es dann Monoblöcke? War die Nähe zu den Lautsprechern nicht einer der Entwicklungsgründe oder geht es hier nur um stärkere Kanaltrennung?

Schöne Gruß,
Kai
geist4711
Inventar
#6 erstellt: 23. Apr 2005, 13:05
ausser beim alten plattendreher, sind mir beeinflussung
durch schall, noch bei keiner endstufe o.ä. aufgefallen.
selbst bei röhren-geräten nicht.
schlimmstenfalls das der cd mal springt -dies war jedoch nur da mal der fall, wo ich mehrere kw leistung in 18m² mal etwas aufgedreht hab(sylvesterfeier).
bei anständigen geräten, sollte sowas also nicht vorkommen.
zum thema, chinchleitungen kurz, LS-leitungen lang...
mfg
robert


[Beitrag von geist4711 am 23. Apr 2005, 13:07 bearbeitet]
Squid
Stammgast
#7 erstellt: 23. Apr 2005, 18:59

voucher81 schrieb:
Hallo zusammen,

ich baue zur Zeit ein neues HIFI System auf und habe mir bereits Vor- / Endstufen (2 Monoblöcke) gekauft (audiolabor rein und 2 flink Endstufen). Nun stehe ich vor dem Problem der optimalen Aufstellung der Komponenten und der Verkabelung.

Ich habe hier unterschiedliche Meinungen im Bekanntenkreis gehört. Die eine Gruppe empfiehlt, die Monoblöcke direkt neben die Lautsprecher zu stellen und damit lange Cinchkabel zwischen Vor- und Endstufe zu verwenden.

Vorteil:
- kurze Wege zwischen Endstufe und Lautsprecher und damit wenig Widerstand im "Leistungsteil".
Nachteil:
- lange Cinchkabel zwischen Vor- und Endstufe (ca. 2m)

Die andere Fraktion rät mir zu einer zentralen Anordnung aller Komponenten mit "langen" Lautsprecherkabeln. Die Argumentation kann ich auch gut nachvollziehen:
- Das Cinchkabel wirkt wie eine Antenne; Störúngen werden eingestrahlt und fallen im Niedrigspannungsbereich stärker ins Gewicht und werden auch noch mitverstärkt. Im Lautsprecherkabel habe die Störeinflüsse durch die höhere Signalspannung nur einen geringen Einfluß.

Mir ist nicht bewußt wie sehr man das Thema Störungen im Cinchkabel durch geschrimte Kabel vernachlässigen kann.

Randinfo: Die Lautsprecher werden ca. 4m weit auseinander stehen und der Vorverstäker steht etwa in der Mitte dazwischen.

Wie sind Eure Erfahrungen in dieser Angelegenheit? Ist es wirklich hörbar, ob die Endstufen direkt neben den Lautsprechern stehen?

Danke für Eure Antworten!
Schöne Grüße,
Kai



Genau das würde mich auch interessieren. Ich habe zwar noch keine Monoblöcke, spiele aber schon länger mit dem gedanken, mir welche zu zulegen. Das Problem ist, dass die Lautsprecher an einer ca. 5m breiten Wand stehen. Und zwischen dem rechten und mittleren Drittel befindet sich die Tür. Das bedeutet, ich muss mit dem Kabel zum rechten Lautsprecher über die Tür. Ich benötige also ungefähr 8-9m Kabel vom Reciever zur Tür.
Was wäre hier die beste Lösung. Ein max. 2 Meter langes Chinchkabel zum Monoblock und dann 7m Lautsprecherkabel oder genau umgekehrt?

MfG

Squid
ukw
Inventar
#8 erstellt: 23. Apr 2005, 19:23
Bluetooth
Squid
Stammgast
#9 erstellt: 23. Apr 2005, 19:44

ukw schrieb:
Bluetooth 8)

Ist das ernst gemeint?? Gibt es das wirklich? Wäre auch eine Möglichkeit!
fjmi
Inventar
#10 erstellt: 23. Apr 2005, 21:14
nur so nebenbei, ich hab bei mir testweise mit dem handy direkt neben den leitungen (die übrigens direkt neben der steckdose liegen :D) bei mir angerufen (telefon) und es machten sich überhaupt keine störungen bemerkbar
cr
Moderator
#11 erstellt: 23. Apr 2005, 21:45
Die einzige Problematik bei langen Cinchkabeln ist mM der Frequenzabfall, wenn die Vorstufe nicht niederohmig ist (eine gute sollte jedenfalls deutlich unter 1000 Ohm im Ausgang haben). Bei niederderohmiger Vorstufe kein Problem. Kann schön berechnet werden.

Die Störstrahlen-Problematik wird mM immer aufgebauscht, hier haben wir Spannungen von 0,1-2V. Bei Phono-Kabeln ist es was anderes, die sind heikel.

Mikrophonie von Kabeln und Transistorverstärkern ist ein Mythos.

Ich würde, wenn ich schon Monoblocks habe, diese neben die LS stellen.
ukw
Inventar
#12 erstellt: 23. Apr 2005, 22:34
@fimji: Handy hat nichts mit einem mobilen Haustelefon zu tun.
DACT Standart usw....
mnicolay
Inventar
#13 erstellt: 24. Apr 2005, 08:20
Hallo voucher81,

Ist die Schallanregung der Geräte wirklich hörbar,...

hat geist 4711 beispielhaft am Plattendreher beschrieben. Könnte je nach Bass-Potenz der Anlage auch beim CD passieren, daher meine Frage nach Möglichkeit zur asymetrischen Aufstellung. Wenn Du bsher nichts festgestellt hast, behälst Du Deine Aufstellung einfach bei.
Zur Kabelfrage: Was ist billiger, längere Cinch mit kurzen LS-Leitungen oder längere LS-Leitungen mit kurzen Cinch ? Danach würde ich vorgehen, Unterschiede solltest Du keine hören (das ist aber ein anderes, kontrovers diskutiertes Thema...)
Gruß
Markus
fjmi
Inventar
#14 erstellt: 24. Apr 2005, 08:34
@ ukw
ich weis

ich hab ja auch mit dem handy mein telefon daneben angerufen , in dem man übrigens die störgeräusche gehört hat.
larry55
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 24. Apr 2005, 10:51
2 Meter RCA-Kabel zwischen Vor- und Endstufe ist absolut nichts und daher völlig belanglos .

Das einzige , was absolut kurze Längen erfordert , ist Phono ( Analogplattenspieler ) .

Selbst 10 Meter und mehr zwischen Vor-End sind mit den richtigen Strippen problemlos zu realisieren .

greetz
Squid
Stammgast
#16 erstellt: 24. Apr 2005, 11:16

larry55 schrieb:
2 Meter RCA-Kabel zwischen Vor- und Endstufe ist absolut nichts und daher völlig belanglos .

Das einzige , was absolut kurze Längen erfordert , ist Phono ( Analogplattenspieler ) .

Selbst 10 Meter und mehr zwischen Vor-End sind mit den richtigen Strippen problemlos zu realisieren .

greetz

Gilt das gleich auch für Lautsprecherkabel oder ist es dort anders als bei Chinchkabeln? Zum Beispiel zu meinen Rears habe ich 18m LS Kabel liegen, da ich um den Raum rum muss und nicht mitten durch den Raum legen kann.
larry55
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 24. Apr 2005, 11:50
Was willst Du ändern an den langen Lautsprecherleitungen für die Rears , so ist´s eben fast überall , und , es gibt auch überall keinerlei Probleme .

Lass die LS-Kabel für die Rears wie sie sind .

greetz
Squid
Stammgast
#18 erstellt: 24. Apr 2005, 12:20

larry55 schrieb:
Was willst Du ändern an den langen Lautsprecherleitungen für die Rears , so ist´s eben fast überall , und , es gibt auch überall keinerlei Probleme .

Lass die LS-Kabel für die Rears wie sie sind .

greetz

Das Problem ist, wenn ich etwas höherwertiges Kabel zu meinen Rears legen möchte, geht das ganz schön auf den Geldbeutel
Naja, aber es funktioniert so auch einwandfrei. Desweiteren kommen dort auch nur Effekte raus und meistens nichts "Wichtiges" wie Sprache oder Musik.
larry55
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 24. Apr 2005, 12:24
Ein vernünftiges 4 quadrat ist völlig o.k. für die Rears .

greetz
Squid
Stammgast
#20 erstellt: 24. Apr 2005, 12:35
Habe zur Zeit nur 2,5mm², reicht aber auch völlig aus. Wichtiger ist, dass die Standlautsprecher 4mm² haben.

MfG

Squid
larry55
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 24. Apr 2005, 13:00
Das sehe ich eigentlich genauso . Also alles o.k.

greetz
geist4711
Inventar
#22 erstellt: 24. Apr 2005, 13:13
ähm, wer hat euch eigentlich den bären aufgebunden, man bräuchte auch nur irgendwo 4mm² als lautsprecher-kabel?
für innenverkabelung von boxen, wegen der extrem kurzen leitungen(im vergleich zum raum) sowieso nicht - da reicht 1,5mm² völlig aus.
im raum, ist es, und das habe ich mit mehreren leuten vor jahren schon an einem extremfall getestet, auch absolut NICHT nötig. auch hier reicht 1,5mm² völlig aus.
wers nicht glaubt, solls doch mal rechnerisch nachvollziehen, oder, wie wir damals, einfach mal mit 50m-stücken testen.....
mfg
robert
Master_J
Inventar
#23 erstellt: 24. Apr 2005, 13:22

geist4711 schrieb:
wers nicht glaubt, solls doch mal rechnerisch nachvollziehen

Z.B. mit dieser Tabelle:
http://hifi-forum.de...forum_id=42&thread=4

Gruss
Jochen
voucher81
Neuling
#24 erstellt: 05. Mai 2005, 21:53
Vielen Dank für Eure Antworten.

Aufgrund der Erfahrungen gehe ich davon aus, dass es Geschmackssache ist und keine große Rolle spielt. Ich werde mal ausprobieren.

Schöne Grüße,
Kai
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