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Die Nachkommen der Schneider Party Power Packs!

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DOSORDIE
Inventar
#1 erstellt: 28. Jul 2013, 19:04
Am Samstag war ich mit nem Kumpel im Real um Getränke zu holen, wir kamen dann an der Elektroabteilung vorbei und dann habe ich das hier gesehen:

http://www.lg.com/de/hifi-anlagen/alle-hifi-anlagen/lg-CM9730

Die Boxen sind ununtertrieben so groß, wie ausgewachsene PA Boxen, wenn man drauf klopft hat man aber das Gefühl, das Plastikgehäuse hat die Dicke einer Ghettoblaster Box aus den 80er Jahren.

Auf dem real Schild und auch bei LG steht was von 2300 Watt. Das Ding soll mit Boxen 899 Euro kosten und fühlt sich von der Vearbeitung her nicht so billig an, wie eine olle aiwa Kompaktanlage.

Dass 2300 Watt natürlich weit von der wahren Leistung - von RMS will ich eigentlich gar nicht reden - entfernt sein muss, ist mir ziemlich klar.

Mich würde aber trotzdem mal interessieren wie viel das Ding wirklich leistet, wie belastbar die Boxen sind und vor Allem wie sie klingen, denn angeschlossen war das Gerät im Real nicht, im Internet habe ich nur eine Bewertung gefunden, die wahrscheinlich nicht von einem HiFi Liebhaber kam, da stand nur dass es ne super Discoanlage für zuhause sei und damit schon 2 mal fett abgefeiert wurde.

Ich weiß wie viel Krach und Kickbass man schon mit billigen Komponenten und wenig Leistung erzeugen kann, ich habe einen JVC Boomblaster aus der alten Serie und damit schon einige Garagen und Kellerparties beschallt und es war jedes Mal so laut, dass eine große Anlage wirklich nicht nötig gewesen wäre auch die Bässe waren extrem und man hätte wirklich denken können, da steht was Größeres.

Ich würde mir niemals so ein Pseudo Discoding kaufen, aber im Ersten Moment war ich doch ein Bisschen verwundert, weil ich so ein Mörder Jugendzimmeranlagenteil zuletzt in den 90ern in Form eines Schneider Party Power Packs gesehen habe. Vor Allem würde man für 899 Euro ja auch wirklich schon was Anständiges neu bekommen. Ein solider HiFi Verstärker oder ein kleiner AVR und dazu 2 ordentliche Boxen von einem renomierten Hersteller...

Es ist mir halt aufgefallen und irgendwie fand ichs so durch, dass ichs mal hier anbringen wollte und mit 13 hätt ichs wahrscheinlich auch geil gefunden.

LG (wie passend), Tobi
3rd_Ear
Inventar
#2 erstellt: 28. Jul 2013, 19:45
Moinsen!

Wenn Du in der von Dir verlinkten Beschreibung mal "Technische Spezifikationen" anklickst, dann ziemlich weit nach unten scrollst und dort die Zeile "Stromversorgung" anklicken magst, dann steht da geschrieben:


Leistungsaufnahme in Watt 180


Selbst mit einem höchst effektiven Class-D-Verstärkerteil wird da also niemals 2300 Watt RMS herauskommen können.

Will heissen, wenn die Kiste einen fantastisch guten Gesamt-Wirkungsgrad von 50% hätte (in der Praxis sind es wohl eher 30%, da neben dem Verstärker auch der Rest der Elektronik mit Strom gefüttert werden will), dann könnte man wohl mit einer real existierenden Verstärker-Ausgangsleistung von 90 Watt (= 2 x 45 Watt pro Stereo-Kanal) rechnen.

Falls die mitgelieferten Boxen einen (recht üblichen) Wirkungsgrad von 86dB bei 1 Watt in 1m Abstand haben sollten, dann darf man mit 90 Watt in 1m Abstand rechnerisch mit einem Maximal-Schalldruckpegel von rund 106dB rechnen.

Dazu kommen dann wohl noch die Dröhn-Resonanzen des offensichtlich zu dünn dimensionierten Gehäusematerials.

Laut genug zur Beschallung einer Party (so daß die Nachbarn über und unter einem auch was davon haben ) in z.B. einem 16m²-Wohnzimmer in einer Berliner Plattenbausiedlung ist das aber allemal.

Die Frage ist nur, wie ist es eigentlich um die anderen Qualitäten (Klirrfaktor, Frequenzgang) der Kiste bestellt? - Da hilft wohl nur ein eigenhändiger Hörtest mit Deinen eigenen Augen. (Offenbar werden die optischen Qualitäten der Boxen, sprich die rote LED-Beleuchtung, vom Hersteller als wichtiger für die angepeilte Zielgruppe angesehen;) )

Und ja, für das gleiche Geld bekommt man locker auch einen ordentlichen AVR + DVD-Player und dazu ein paar gescheite Boxen mit stabilem MDF-Gehäuse.


[Beitrag von 3rd_Ear am 28. Jul 2013, 19:53 bearbeitet]
Alligatorbirne
Stammgast
#3 erstellt: 28. Jul 2013, 19:52

wie sie klingen


Ich hab die Anlage im Real mal kurz im Betrieb gesehen. Ein reiner Plastikbomber, was die Komponenten wiegen, weiß ich nicht, ein Klopftest am Lautsprechergehäuse klang nach leerer Holzkiste.

Die Anlage lief sogar und spielte Chartmusik bei Zimmerlautstärke, man konnte den Grundtonmulm selbst bei recht freier Aufstellung hören.
Die Boxen verlieren auch viel Hochton außerhalb der Hörachse, klingen aber selbst auf Achse leicht dumpf.



Vermutlich wird die Anlage sehr laut spielen können, reichlich Membranfläche ist ja immerhin vorhanden und blinken tuts in allen Farben, auch aus den Lautsprechern.

Möglicherweise sorgte auch ein Equalizier für den Dumpfklang, dass die Anlange außerhalb der Hörachse viel Hochton verliert, ist aber Fakt.

Eine Partyanlage sollte schon ein besseres Abstrahlverhalten haben.


[Beitrag von Alligatorbirne am 28. Jul 2013, 19:54 bearbeitet]
DOSORDIE
Inventar
#4 erstellt: 28. Jul 2013, 20:06
Ich hatte in den 90ern eine Kompaktanlage von JVC für 800 Mark, im Gegensatz zu den Dicken AIWAs hatte die ein 2 Motoriges Doppelcassettendeck und einen soliden CD Player ohne empfindlichen Wechsler. Die AIWAs zum gleichen Preis hatten viel mehr Bling Bling und machten nach aussen hin einen viel solideren und kräftigeren Eindruck, die Wahrheit ist aber, dass die JVC Anlage 2x25 echte Watt RMS mit einem Klirr von 0,9% hatte und wenn man Super Bass und Equalizer ausschaltete kam da auch ein linearer Frequenzgang raus, die Boxen, die dabei waren, waren nicht das Gelbe vom Ei, aber wenn man da ein Paar anständige Boxen anschloss konnte man mit der Chipendstufe wirklich hören, wie mit einer hochwertigen Anlage, auch wenn die Tonköpfe irgendwann ziemlich runter waren.

Das war durch das Bi Amping und die total arschigen Plastikboxen mit dem "Built In" Subwoofer bei den AIWAs gar nicht möglich, die hatten für eine 900 Marks Kompaktanlage extrem viel Leistung, um das Ganze Haus zum Beben zu bringen (ich glaub die hatte um die 300 Watt Leistungsaufnahme), aber Musikhören war mit den beigelieferten Boxen ohne Schmerzen zu kriegen nicht möglich, in der Mitte war ein Frequenzloch, dann die schrillen 3 oder 4 Plastikhochtöner oben drin, ein Piezzo, und die Bässe klangen wie ausm Eimer - hauptsache es ballert ganz gewaltig), der Kumpel, der sie mir geschenkt hat, meinte nur "Die macht doch n guten Bass?!"... Ich habe dann 2 alte Quadral Boxen auseinandergenommen, und die Tieftöner direkt an die Subwooferausgänge angeschlossen und den Rest an der Frequenzweiche gelassen und an die Mid/High Angänge gesteckt, ich habe sie dann lange Zeit als Fernsehtonverstärker im Schlafzimmer benutzt, aber eine ideale Einstellung habe ich nie gefunden, ich musste Bässe und Höhen am "GEQ" jedenfalls komplett absenken, weil es sonst klang als säße man im Subwoofergehäuse, während man mit Panzertape Hochtöner an den Ohren kleben hat, die sehr laut aufgedreht sind, dabei waren die Quadral Boxen recht hochwertige aus den 70er Jahren...

Ich bin im Nachhinein froh, damals nicht so ein aiwa Ding gehabt zu haben, aber hätte ich mich schon ausgekannt, wäre es gar keine Kompaktanlage gewesen, denn auch für 800 Mark wäre da schon was Besseres gegangen, vor Allem gebraucht.

Ja, wie gesagt, dass das gut klingt, kann ich mir nicht vorstellen, hohles Holz klingt lang nicht so schrottig, wie das Plastik von diesen LG Boxen ^^... Ja, laut und schön geht unter Umständen auch, aber ob das damit geht ist fraglich...

LG, Tobi
Alligatorbirne
Stammgast
#5 erstellt: 28. Jul 2013, 20:17
Für den Preis der LG kann man sich schon ein Einsteiger-Set aus einem Cd/Mp3-Player, einem Einfachmixer und zwei PA-Aktivlautsprecher kaufen.

Den überfrachteten Blinkwahnsinn benötigt man auf keiner Party, zum Musikhören ist die Qualität nicht gegeben.

Mir fällt da keine sinnvolle Anwendung ein.
WeisserRabe
Inventar
#6 erstellt: 28. Jul 2013, 20:29
da will man nochmal jung sein

ich weiß noch, dass ich mit 14 total begeistert von meiner Sony Plastikanlage im Miniformat war, hat mich damals irgendwas um die 6000 Schilling gekostet (für die ich ewig gespart habe)
Das einzige was ich daran vermisse ist die eingebaute Uhr mit Weckfunktion, da konnte man auswählen ob man von Radio, Kassette oder CD aufgeweckt wurde

womit ich jetzt höre steht im Profil (die Behringer sind allerdings zu sechst im Heimkino, die restlichen sind an meinem Stereogeraffel und lassen sich mit dem Canton Combi 300 umschalten)
Alligatorbirne
Stammgast
#7 erstellt: 28. Jul 2013, 20:48

da will man nochmal jung sein


Bezüglich Musikhören auf keinen Fall, ich fand diese Mini-Anlagen früher schon schlimm, da ich bereits bei Bekannten viel Musik gehört hatte mit höherpreisigen Geräten.
Und die Außwahl der Musik, Cds mussten früher wochenlang erspart werden, nun kann ich sie Bergeweise kaufen, alles was gefällt und wo der Künstler bekannt ist.
DOSORDIE
Inventar
#8 erstellt: 28. Jul 2013, 20:51
Ja, bei mir AKAI AM 75, Linn Nexus LS 250, Son AEG Internet Tuner, Fisher CD Player und EQ, AKAI GX 747, AKAI GX 75, Technics SL 1210, 2 SABA Freiburgs, im Schlafzimmer im Moment ein WEGA Turm und der Boomblaster. Aber ich würd gern mal wieder meinen Fisher 890er Turm in Gang setzen, das war immer meine Traumanlage, was die Bling Bling Geräte angeht, weil das auch wirklich trotzdem brauchbares HiFi ist mit ner Menge Bedienkomfort und richtig viel Leistung (2x170 Watt RMS an 8 Ohm und 0,08% Klirr), aber mir fehlt im Moment das Geld, die GX 747 war wichtiger, die wollte ich mir unbedingt noch erfüllen.

Aber Verstärkerklang höre ich, wenn die Geräte linear geschaltet sind ehrlich gesagt eh nicht. Ich denke das LG Monster klingt an gescheiten Boxen wahrscheinlich genau so wie Alles Andere auch und wenn da 2x45 Watt RMS raus kommen, dann kann man damit auch Boxen mit schlechtem Wirkungsgrad ganz gut befeuern.

Da muss ich aber an diesen riesigen Sharp Turm denken 7700 oder so, der war gar nicht mal so schlecht, die Endstufe hatte jeden Falls über 2x100 Watt Leistung, ist aber glaub ich bei den meisten Türmen zu Bruch gegangen, weil da keine Sicherungen drin waren, genau wie die Hochtöner von den Boxen Alle irgendwann im Arsch waren, muss damals aber auch wahnsinnig teuer gewesen sein, für das Geld hätte man schon was richtig Edles bekommen, genau wie der 890er Fisher Turm am Anfang wohl auch um die 6000 Mark gekostet hat...

LG, Tobi
Passat
Moderator
#9 erstellt: 29. Jul 2013, 08:10
Die 180 Watt sind die Nennleistungsaufnahme, nicht die max. Leistungsaufnahme!

Ich habe mal in die Anleitung geschaut.
Die Anlage wiegt 9,85 kg, die Lautsprecher 17,75 kg pro Stück.
Die 2300 Watt teilen sich auf auf 4x 575 Watt an 8 Ohm bei 25% Klirr!!!!!!
Da Bässe und Mittel+Hochton von getrennten Endstufen versorgt werden, und Mitten und Höhen einen sehr deutlich kleineren Leistungsbedarf haben, werden es effektiv 2x 575 Watt (Bässe) und ca. 2x 60 Watt (Mitten/Höhen) an Leistung sein, d.h. von den 2300 Watt bleiben effektiv nur 1270 Watt übrig.
Das Teil hat übrigens einen Lüfter.

Mit Class D Endstufen wäre die Leistung für den Preis tatsächlich machbar.

Mit HiFi hat das Teil aber rel. wenig zu tun.
Bei CD hat es nur einen Rauschabstand von mageren 75 dB.

Grüße
Roman
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 29. Jul 2013, 09:54
Hi,

ich habe diese Anlage am letzten Samstag ausprobiert und halte sie für das Geld für eine sehr gute Partyanlage. Zwei Nummern größer als der Rollen-förmige JVC-Ghettoblaster. Optisch sicherlich nicht so wohnzimmertauglich wie ein SchneiderPowerPack, aber pegelmäßig sehr souverän.

Grüße, Carsten
Jonas2704
Inventar
#11 erstellt: 29. Jul 2013, 13:03
Nach Richtlinien der EU zur Kennzeichnung hinsichtlich Leistungsaufnahme und Energieverbrauch wird nicht mehr die Maximalleistung, sondern die Leistung in einem Nomverfahren unter "realistischen Anwendungsbedingungen" angegeben. Ich kenne die Pruefungsbedingungen nicht im Detail, gehe jedoch bei der Angabe von einer gehobenen Zimmerlautstaerke aus.

Auf meinem Denon AVR-4520 stehen auch "nur" 780W, ich habe aber einem Pegeltest schon mehr als 1.300W Leistungsaufnahme gemessen. Da ging elektrisch ggf. noch mehr, ich musste jedoch trotz Gehoerschutzstoepseln vorher die Reissleine ziehen.

Versteift Euch nicht auf die 180W, die haben m.E. kaum etwas zu bedeuten.
DOSORDIE
Inventar
#12 erstellt: 29. Jul 2013, 14:55
Steht da nicht was von Class H Verstärkern? 575 Watt für einen Kanal? Der Klirr steigt ja in den oberen Leistungsbereichen stark an, wenn man also nur die Hälfte an Leistung oder weniger nutzt (mal ehrlich so viel Leistung braucht ja wohl kein Mensch, da kann man ja Häuser mit zum Einsturz bringen) dann sollte der Klirr doch deutlich zurück gehen und bei realistischen Leistungen bis 100 Watt oder weniger müsste eigentlich ein Klirr unter 1% erreichbar sein und somit haben wir dann auch mehr oder Weniger HiFi.

Also ist das Ding auch mit Bi Amping?! Dachte ich mir schon fast.

Trotzdem kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass da annähernd so viel rauskommt, wenn ich überlege, wie teuer die PA Endstufen waren, die tatsächlich 2 kW Spitze leisten konnten, und gut und gern mehr als 1 kW RMS Leistung hatten, in der Veranstaltungsfirma wo ich mal Praktikum gemacht habe... Die waren aber auch so schwer wie ein Stein, ok mit HiFi artigem Klirr und Koloss als Trafo... 25% ist schon mehr als übel, will gar nicht wissen, wie sich das dann anhört, aber zumindest gibts da keine Probleme mit zu leisen Tracks oder Quellen, da hat man dann immernoch Luft nach oben ^^

LG, Tobi
Passat
Moderator
#13 erstellt: 29. Jul 2013, 15:14
PA-Endstufen mit der Leistung sind gar nicht so teuer.

Beispielsweise kostet eine Behringer EPX 3000 nur 269,- € und die hat 2x 900/550 Watt an 4/8 Ohm RMS.

Grüße
Roman
DOSORDIE
Inventar
#14 erstellt: 29. Jul 2013, 15:25
Mit was für nem Klirr? Und wenn das Alles so günstig ist warum kaufen wir uns dann HiFi Verstärker mit wesentlich weniger Leistung?

LG, Tobi
Jeck-G
Inventar
#15 erstellt: 29. Jul 2013, 15:48
Wenn ich die Wahl hätte zwischen dem LG-Teil und der Party-Schneider, würde ich eher zur Schneider-Anlage tendieren.


Steht da nicht was von Class H Verstärkern?
Class-H bedeutet gestufte Versorgungsspannungen zur Reduzierung der Abwärme. Wird bei vielen großen konventionellen PA-Endstufen gemacht (spart dann viel Alu in Form von Kühlkörpern), allerdings auch bei der kleinen iP450 (Lab.Gruppen), denn so schafft man trotz konventioneller Bauart eine Dauerleistung von 2x150W@4R bei nur 1HE (44,5mm Höhe) und 280mm Tiefe, bei 2R kann es sein, dass nach einer Weile der Temperaturschutz kommt.


Trotzdem kann ich mir nicht wirklich vorstellen, dass da annähernd so viel rauskommt, wenn ich überlege, wie teuer die PA Endstufen waren, die tatsächlich 2 kW Spitze leisten konnten, und gut und gern mehr als 1 kW RMS Leistung hatten, in der Veranstaltungsfirma wo ich mal Praktikum gemacht habe... Die waren aber auch so schwer wie ein Stein, ok mit HiFi artigem Klirr und Koloss als Trafo...
Ging Mitte/Ende der 90er schon mit 8kg, dank Schaltnetzteil und feingliedrigem Kupferkühlkörper. Allerdings galten diese Endstufen nicht als besonders Bass-stark, da war doch noch viel Eisen gefragt.

Dass man heutzutage viel Watt für wenig Geld bekommt, sieht man z.B. hier. An 8Ohm schafft das Teil die Leistung sogar (1 Minute Testzeit), was ich nicht gedacht hätte (als Nuke interpretierte ich die Endstufe selber am Lastwiderstand), bei 4Ohm gibt es Probleme bei Dritte-Welt-Stromnetzen (115V, wie in den USA üblich).
Allerdings immer eine Frage der Stabilität und der Zuverlässigkeit, Behringer ist nunmal nicht mit Crown oder Lab.Gruppen zu vergleichen.


[Beitrag von Jeck-G am 29. Jul 2013, 15:54 bearbeitet]
MacPhantom
Inventar
#16 erstellt: 30. Jul 2013, 12:43
Fast schon eine Beleidigung für Lab.Gruppen, die im Zusammenhang mit dem LG-Brüllsystem zu erwähnen!
Jeck-G
Inventar
#17 erstellt: 30. Jul 2013, 15:07
Beleidigung wäre so: Lab.Gruppen
Und wo wir schonmal dabei sind...

(hatte ich in einem Schneider-Thread gepostet zu Größenvergleich von 2 Endstufen, die 2x100W RMS bzw. Sinus an 8R schaffen).

Ist das schlimm, dass ich über meine LAB Audiodateien (am Rechner) abspiele, die ich mit meinem LG DVD-Brenner von CD gerippt habe?
Alligatorbirne
Stammgast
#18 erstellt: 30. Jul 2013, 19:34

Dass man heutzutage viel Watt für wenig Geld bekommt, sieht man z.B. hier.


Im PA-Bereich fährt man darauf ab, möglichst viele Leute mit so wenig Ausrüstung wie möglich zu beschallen.

Das man dann vorne in Lautsprechernähe einen Gehörsturz bekommt und die Wiedergabe durch das Ausreizen der Komponenten bis auf den letzten Dezibel hörbar verzerrt, interessiert weder Besucher noch Betreiber.
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