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warum dieser gapless Hype?

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Mickey_Mouse
Inventar
#1 erstellt: 17. Jul 2014, 20:05
sowie das Thema auf Streaming in irgendeiner Form kommt, kommt sofort das KO-Kriterium: dies oder jenes Gerät beherrscht keine gapless Wiedergabe und das geht ja gar nicht!

Da frage ich mich doch, wen interessiert das eigentlich?!?
Ich habe hier >1000CDs und zugegeben auch einige Live Konzerte. Aber die meisten davon sind die CD Beilagen zu einer Live BD oder DVD. Selbst wenn ich mal "nebenbei" die CD gerippt hören möchte, dann stören mich doch die gefühlten 0,7s Sekunden Unterbrechung im Klatsch- und Pfeifkonzert zwischen zwei Titeln nicht. Wenn ich mir das Konzert "ordentlich in Ruhe" antun will, dann lege ich doch eh die BD ein?!?

Ich verstehe wirklich nicht, warum dieses Feature so wahnsinnig wichtig für die Leute ist? Was hören die denn in der Regel?
Selbst bei Klassik Aufnahmen ist doch i.d.R. zwischen den "Titeln" eine kurze Pause?!?

So ein bisschen erinnert mich das an die Zeit der ersten CD-Player. Da gab es doch auch die Tracks und noch Index(?) Kein Mensch hat das jemals gebraucht, es gab (bis auf ein paar Klassik Konzerte) keine CD die das überhaupt drauf hatte, aber jeder CD-Player wurde bei Tests in der Luft zerrissen, wenn es das nicht ordentlich im Display anzeigen konnte...
Hosky
Inventar
#2 erstellt: 17. Jul 2014, 20:30
Für meinen Teil ist das Fehlen von gapless ein absolutes KO Kriterium. Für die meisten meiner Aufnahmen brauche ich es zwar nicht, aber man stelle sich nur zB The Wall mit Unterbrechungen vor. Oder Klassik. Auch bei Livekonzerten will ich eintauchen und nicht unterbrochen werden. Geht gar nicht, außerdem sollte man davon ausgehen können, dass das, was eine Squeezebox für 250€ schon vor 5 Jahren konnte, heute ein von jedem Hersteller locker zu erreichender Standard sein sollte. Wer's nicht kann, hat für mich Hifi verfehlt. Wenn die Musiker oder der Produzent keine Pause wollten, dann hat eine Hifi-Anlage im Wortsinne auch keine zu spielen.

Basta

PS Der Index war insbesondere bei Klassik sinnvoll, wenn man gewisse Passagen in 20 min-Werken mal gezielt anspielen wollte. Hat sich für mich aber eh erledigt, da ich zwar noch CDs kaufe, aber keinen Player mehr besitze. Wird alles direkt gerippt.
HiFi-Tweety
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 17. Jul 2014, 21:20
Sehe ich wie Hosky!
cr
Moderator
#4 erstellt: 17. Jul 2014, 23:07
Gapless ist für Klassik ein K.O.-Kriterium. So kann man nicht Musik hören.
Gapless ist auch für Konzeptalben wie zB PinkFloyd untauglich.
Somit ist das kein Hype, sondern ein ernsthafter Mangel

PS: Index-CDs gibts fast keine, und die Labels, die das machten, wie Telarc, so ungeschickt, dass ich sie teils neu brennen musste. Was hat das für einen Sinn, wenn auf einer CD 2 Symphonien sind, der CD nur 2 Tracks zuzuordnen und dafür jedem Satz einen Index? Das ist nur mehr lästig.


[Beitrag von cr am 17. Jul 2014, 23:10 bearbeitet]
Jeck-G
Inventar
#5 erstellt: 18. Jul 2014, 11:06
Im Bereich der synthetischen Töne (Techno, House & Co.) aber auch Party-Schlager sind Mixe, wo die Lieder ineinander übergehen, nicht selten, da sind Unterbrechungen ganz schöner Murks.
Kenne das noch von meinen ersten Gebrannten, als der Brenner (2fach von Mitsumi, einer der Ersten mit IDE-Schnittstelle anstatt SCSI) nur "Track-at-once" mitsamt der Zwangspause konnte.

Edit: Es kommt aber drauf an, wie lang die Unterbrechungen sind, ein kurzer "Drop-Out" ist was Anderes als die 1-2 Sekunden bei "Track-at-once".


[Beitrag von Jeck-G am 18. Jul 2014, 11:09 bearbeitet]
liesbeth
Inventar
#6 erstellt: 18. Jul 2014, 16:24
Höre min 50 % Live Musik daher führt auch für mich kein Weg an Gapless vorbei...
cr
Moderator
#7 erstellt: 18. Jul 2014, 16:30
Bei Dropout hebts mich aber auch schon aus dem Sessel (bei KH-Hören), stört genauso.
park.ticket
Stammgast
#8 erstellt: 18. Jul 2014, 17:27

Mickey_Mouse (Beitrag #1) schrieb:
... Ich verstehe wirklich nicht, warum dieses Feature so wahnsinnig wichtig für die Leute ist? ...

Es ist für mich nicht _wahnsinnig_ wichtig, aber ein Ausstattungskriterium, das beim Kauf meines
Medienstreamers auf jeden Fall einen Haken haben musste.

Konzeptalben, Liveaufnahmen, Klassik ist ohne gapless nicht so, wie es angedacht war.
0,7s sind wenig, aber extrem störend, wenn man beim Hören "drin" ist. The Wall mit
Pausen... - wäh!

Schöne Grüße,
park.ticket
MOS2000
Stammgast
#9 erstellt: 18. Jul 2014, 17:44
Ich finde auch Gapless zu beherrschen ist Pflicht. Erst recht weil das eigentlich kein Ding sein sollte bei allen Systemen mit digitalem Buffering. Ob ein ganzes Album eine Sekunde nachhängt ist mir Wurst, solange ab Start alles sauber durchläuft. Bei der Erhöhung der Rechenleistung in den letzten Jahren empfinde ich es eigentlich fast als das größere Wunder, dass es die Problematik überhaupt noch gibt, erst Recht bei High-Endigen Streamer-Anbietern, welche doch die Beschwerden dazu seit Jahren im Netz verfolgen können.

Gerade Elektronik Gefuzzel und experimentelle Musik setzt die Wechsel wirklich gerne mal an Stellen die Akustisch wirklich nicht gebrochen werden dürfen. Die Klassiker wurden ja schon genannt...

Btw:
Eine (nicht Klassik) CD auf der die Index-Punkte geradezu göttlich umgesetzt sind:
Front 242 - Front By Front
http://www.discogs.com/Front-242-Front-By-Front/release/429931

Da hatte das zusätzlich auch noch den Techno-Coolness faktor, wenn man Headhunter absolut sauber an einem späteren Index-Point starten konnte

Edit:
Was mich auch _krass_ abnervt...In meinem Auto haben die Suzuki-Audio-Entwickler-Profis es geschafft ein Radio einzubauen, welches den Track-Start immer soft einfadet, natürlich nicht abschaltbar. Angeblich ein Feature - damit man sich nicht "durch plötzlich einsetzende, laute Musik erschreckt." Das kann man nur lösen indem man vor den Tracks beim Brennen längere Pausen zugibt. Dadurch werden regelmäßig die Intros von allen möglichen Liedern verhunzt...jaja...ich weiß...ein neues Radio löst das problem... Aber man muss priorisieren, ich geb nicht so gerne Kohle für den Verkehrshobel aus...
/Edit

Liebe Grüße
MOS2000


[Beitrag von MOS2000 am 18. Jul 2014, 17:49 bearbeitet]
Puuhbaer68
Stammgast
#10 erstellt: 18. Jul 2014, 17:49
N'Abend,

ich sehe das so wie Mickey:

Wenn ich mich wirklich voll und ganz der Musik hingeben möchte, dann lege ich das Original "Die Scheibe" in den Player. Da interessiert es mich nicht, ob die gerippte Version mit Pausen daher kommt. Die höre ich mir dann "nebenbei" an, wenn ich Wäsche bügele oder die Fenster putze .

Für mich persönlich eines der unwichtigsten Auswahlkriterien, wenn es um einen Kauf ginge (was es nicht tut).
peacounter
Inventar
#11 erstellt: 18. Jul 2014, 17:57
naja, bei den heutigen möglichkeiten hören viele menschen halt mehr unterwegs als zuhause und da stört sowas schon sehr.
wenn ich mich in die bahn setze und 25 minuten fahrt vor mir hab (was immer dann der fall ist, wenn ich nicht mim rad in die firma fahre), dann will ich diese zeit wirklich angenehm und auf hohem niveau musik hören.
ne knappe sekunde pause mehr zwischen den stücken würde mich da rappelig machen und bei live- oder konzeptplatten komplett aus dem gleichgewicht kippen!
Puuhbaer68
Stammgast
#12 erstellt: 18. Jul 2014, 18:09
In der Bahn mit hohem Niveau Musik hören?

Wie laut musst du denn da aufdrehen, um die ganzen "Rappelgeräusche" der Bahn und das Geplapper der anderen Fahrgäste nicht mehr zu hören?

Gerade in irgendwelchen Fortbewegungsmitteln (Bahn, Bus, Auto, ...) ist es mir ziemlich egal, mit was ich in welcher Qualität höre, denn da konzentriere ich mich im Allgemeinen nicht so sehr auf die Musik.
So mache ich z.B. im Auto bei Musik immer leise, bei Sprachbeiträgen (Nachrichten etc.) mache ich dann so laut, dass ich diese eben gut verstehen kann.

Mit "Niveau" kann ich nur zuhause hören, wenn es rundum leise ist und mich niemand nervt. Und das hat absolut nichts mit Pausen in der Live-Musik zu tun.
park.ticket
Stammgast
#13 erstellt: 18. Jul 2014, 18:09

Puuhbaer68 (Beitrag #10) schrieb:
... Wenn ich mich wirklich voll und ganz der Musik hingeben möchte, dann lege ich das Original "Die Scheibe" in den Player...

Das geht z.B. bei einem großen Teil meiner Musik nicht, weil die nur am NAS liegt.

Schöne Grüße,
park.ticket
Mickey_Mouse
Inventar
#14 erstellt: 18. Jul 2014, 18:11
wahrscheinlich bin ich da einfach nur "unempfindlicher".
erstens habe ich halt nur sehr wenige Scheiben, bei denen das wirklich auffallen würde (in meinem Fall garantiert weniger als 50 von >1000)
zweitens nehme ich mir gerade bei diesen Alben meist die originale Scheibe (schon um während des Hörens auch das Booklet durch zu gucken usw.)
und drittens stört mich dann so eine kurze Unterbrechung von <1s nicht so sehr. Ist ja eh zwischen zwei Stücken...

da hat offensichtlich jeder andere Anforderungen.
Ich muss z.B. für die Auswahl das Cover sehen können. So gut wie ich die Squeezebox Duett finde, mich stört daran, dass die Cover auf dem ohnehin sehr kleinen Display nur in der Listendarstellung als extrem kleine Miniaturen angezeigt werden. Wenn ich da eine bessere Anzeige gegen das für mich eher unwichtige gapless eintauschen könnte, würde ich das sofort tun!
Puuhbaer68
Stammgast
#15 erstellt: 18. Jul 2014, 18:12
Edit: @park.ticket

Tja ...

Hat halt alles sein Vor- und Nachteile ... .


[Beitrag von Puuhbaer68 am 18. Jul 2014, 18:13 bearbeitet]
peacounter
Inventar
#16 erstellt: 18. Jul 2014, 18:12

Puuhbaer68 (Beitrag #12) schrieb:
In der Bahn mit hohem Niveau Musik hören?

Wie laut musst du denn da aufdrehen, um die ganzen "Rappelgeräusche" der Bahn und das Geplapper der anderen Fahrgäste nicht mehr zu hören?

Gerade in irgendwelchen Fortbewegungsmitteln (Bahn, Bus, Auto, ...) ist es mir ziemlich egal, mit was ich in welcher Qualität höre, denn da konzentriere ich mich im Allgemeinen nicht so sehr auf die Musik.
So mache ich z.B. im Auto bei Musik immer leise, bei Sprachbeiträgen (Nachrichten etc.) mache ich dann so laut, dass ich diese eben gut verstehen kann.

Mit "Niveau" kann ich nur zuhause hören, wenn es rundum leise ist und mich niemand nervt. Und das hat absolut nichts mit Pausen in der Live-Musik zu tun.

mit wirklich guten und eben auch extrem isolierenden hören braucht man da nicht weit aufzudrehen.
selbst wenn keine musik läuft, hör ich die anderen so gut wie nicht mehr.
da reicht dann zimmerlautstärke um in einer anderen welt zu sein und das drumherum vergessen zu können.
Puuhbaer68
Stammgast
#17 erstellt: 18. Jul 2014, 18:16
Wobei "Zimmerlautstärke" eben auch ein dehnbarer Begriff ist .

Da sieht man mal wieder, wie verschieden die Prioritäten sind. Und das beim gleichen Hobby.

Aber sonst wäre die Welt ja auch langweilig.
Mickey_Mouse
Inventar
#18 erstellt: 18. Jul 2014, 18:23
genau so ist es!

ich kann z.B. überhaupt nicht mit geschlossenen KH "in freier Wildbahn" mit Genuss Musik hören. Selbst im Flieger überkommt mich ein "beklemmendes" Gefühl, wenn ich da mit Noise-Cancel KH höre, irgendwie muss ich noch etwas von meiner Umwelt mitbekommen.
Wenn ich alleine zuhause sitze dann geht das noch...
peacounter
Inventar
#19 erstellt: 18. Jul 2014, 19:00

Puuhbaer68 (Beitrag #17) schrieb:
Wobei "Zimmerlautstärke" eben auch ein dehnbarer Begriff ist ..
nee, is definiert.
60-65db
Pigpreast
Inventar
#20 erstellt: 18. Jul 2014, 19:09
Ich habe so einige Alben, bei denen die Stücke ineinander übergehen, z.B. wenn das Intro als eigener Track markiert ist. Da wird dann zum eigentlichen Stück hin eine tolle Spannung aufgebaut, die dann mit einem Mal zusammenbricht, wenn eine Pause kommt.

Man kann es auch ganz einfach sagen: Musik, die für ohne Pause geschrieben wurde, sollte auch ohne Pause abspielbar sein!

(Wer den Player ohnehin die ganze Zeit nur auf "Random" laufen hat, dem kann so etwas natürlich egal sein.)
peacounter
Inventar
#21 erstellt: 18. Jul 2014, 19:24
random-mode bräuchte ein player für mich nicht haben.
da krieg ich die krätze!

und selbst bei nem ganz trivialem albim wie "back in black" möchte ich definitiv keine zusätzliche sekunde pause zwischen den stücken haben!
das stört einfach!!!
stoske
Inventar
#22 erstellt: 18. Jul 2014, 19:38
Auch für mich wären diese Pausen völlig inakzeptabel. Zum Einen, weil ich
eine Menge Stücke habe, die nahtlos sind und auch sein müssen, und weil
es stört und rausreisst und der Musik und dem Künstler und auch mir einfach
nicht gerecht würde. Zum Anderen weil ich es einfach lächerlich fände, wenn
das nicht grundsätzlich usus wäre.

Allerdings... kann ich auch nicht nachvollziehen, warum es da überhaupt einen
"Hype" geben sollte. Aus meiner Sicht hat es dieses "Problem" quasi nie
gegeben. Meine ersten CDs habe ich vor ca. 20 Jahren in MP3 gewandelt,
weiß gar nicht mehr womit, und auf einem, damals brandneuen, heute uralten,
MP3-Player (Cowon?) abgespielt - nie Gaps.
Irgendwann habe ich dann iTunes genutzt, alles noch mal gerippt, keine Gaps.
Und dann gab es über viele Jahre, viele Tests mit diversen Player, DACs,
analogen und digitalen Verstärkern, allerdings nur aus technischem und
qualitativem Interesse. Bei all' diesen Versuchen und Geräten und über all'
die lange Zeit kam dieses Thema nie auf, ich habe nie Gaps erlebt oder
gehabt. Und ich habe verdammt viele Alben die quasi am Stück durchlaufen,
das hätte ich sofort bemerkt.

Entweder habe ich bislang in jeder Hinsicht irre Glück gehabt oder es ist
wirklich nur ein "Hype", also etwas aufgebauscht und gar nicht so oft oder
nur unter bestimmten Umständen überhaupt vorhanden.


[Beitrag von stoske am 18. Jul 2014, 19:38 bearbeitet]
Hosky
Inventar
#23 erstellt: 18. Jul 2014, 19:48
"Hype" verstehe ich auch nicht, der wird normalerweise um etwas Neues gemacht, aber nicht um ein Basis-Feature, das alle Abspielmedien seit der Erfindung des Grammophons bisher problemlos hinbekamen und bei einer neuen Technik offensichtlich ein bisschen schwieriger umzusetzen ist. Ehrlich gesagt finde ich es ziemlich peinlich, wenn ein Anbieter eine so grundlegende Funktion nicht hinbekommt. Aber wenn's jemanden nicht stört, so what?
Tobi1982
Inventar
#24 erstellt: 18. Jul 2014, 20:15
Also ich find's auch sehr nervig, z:b. Konzeptalben oder einen Dance Mix im Auto oder auf dem Handy zu hören mit den Pausen, aber eine einzige große MP3 Datei ist auch unpraktisch, zumal mein Autoradio da auch so ein "Feature" hat, das nach Ab- und wieder Anschalten des Motors etwas weiter vorn wieder anfängt mit der Wiedergabe. Ist für Hörbücher gedacht, um wieder reinzukommen, wo man als letztes war...

Ich versteh auch nicht, was der technische Grund dafür ist, dass so viele Geräte keine Gapless Wiedergabe beherrschen, andererseits aber eine einzige 150 MB MP3 kein Problem darstellt...

Gruß
Tobi
Marcel1995
Inventar
#25 erstellt: 18. Jul 2014, 20:25
Ich hab haufenweise Die Drei ???-Hörspiele und da wurden die Cuts gerne mal etwas ungeschickt, fast im Wort gesetzt und es stört mich dann, wenn da noch so ein Aussetzer ist.
Zudem, wie gesagt, bei Konzeptalben, sei es "Black Celebration" von Depeche Mode, "Viva La Vida or Death and all his Friends" von Coldplay oder "Tour de France" von Kraftwerk und tw. "Ballast der Republik" von den Hosen.
Zudem noch ein weiteres "Genre": Livemitschnitte, bei Campino & Co. gehts oft Mal fließend über und er erzählt auch gerne mal was und da ist wieder die Atmosphäre hin, wenn da so eine Gedenksekunde kommt, was man meist am Jubel/Publikum merkt, auf der DVD/BD ist es doch auch nicht so.
Und auch beim 3Sat Thementag gibts ja auch keine Unterbrechungen, nur halt Einbledungen, welcher Song das jetzt ist.


[Beitrag von Marcel1995 am 18. Jul 2014, 20:26 bearbeitet]
stoske
Inventar
#26 erstellt: 18. Jul 2014, 20:52
> Ich versteh auch nicht, was der technische Grund dafür ist,
> dass so viele Geräte keine Gapless Wiedergabe beherrschen

"Viele" scheint mir bislang auch nur eine subjektive Aussage zu sein,
was genau ist denn damit gemeint? 5 Geräte oder 10? Von 50 oder von
1000? 5% 10%?

Das Format MP3 kann gapless seit 1996(!). Seit dem kann das Ende der
Datei so gekürzt werden, dass es nicht mehr nötig ist den letzten Block
mit Nullen zu füllen. Das ist, bzw. war der Grund für Gaps auf Ebene der
Datei bzw. des Formats. Importiert man eine CD z.B. mit iTunes und damit
eine MP3-Datei, dann ist diese entsprechend gekürzt und gapless. Aber sie
befindet sich dann lokal auf dem Rechner und wird nicht verbreitet. Es
dürfte also noch zahllose MP3-Dateien geben, die eben noch Gaps enthalten,
da die Quelle u.U. nicht aktualisiert wird. Weiß man das nicht, kann es
passieren, dass man diesen Umstand fälschlich dem Gerät bzw. Player
zuordnet. Nur mit Formaten wie FLAC oder WAV, die von Hause aus
gapless sind und keine explizite Kürzung erfordern, kann man diesbezüglich
auch Geräte oder Player testen.

Es ist also möglich, dass es gar nicht viele Geräte sind, die davon betroffen
sind, sondern viel weniger als man annimmt.
cbv
Inventar
#27 erstellt: 18. Jul 2014, 21:19

peacounter (Beitrag #21) schrieb:
random-mode bräuchte ein player für mich nicht haben.

Wie unterschiedlich doch die Menschen sind ... Meine Squeeze läuft fast ausschliesslich im Random-Title-Mix. Inklusive 5sec Übergang.

Zum eigentlichen Thema, und weil es schon genannt wurde: Ich hatte mir versehentlich (und unbemerkt) für den Player im Auto The Wall MIT Gaps gebrannt. Nach drei Titeln flog das Ding raus und dient jetzt als Glasuntersetzer. Das geht gar nicht.
Kalle_1980
Inventar
#28 erstellt: 18. Jul 2014, 21:28
Ich höre nur originale CD´s, gapeless interessiert mich nicht.
cbv
Inventar
#29 erstellt: 18. Jul 2014, 21:45
Nein, keine Originale im Auto.
Jeck-G
Inventar
#30 erstellt: 18. Jul 2014, 22:17

peacounter (Beitrag #19) schrieb:

Puuhbaer68 (Beitrag #17) schrieb:
Wobei "Zimmerlautstärke" eben auch ein dehnbarer Begriff ist ..
nee, is definiert.
60-65db

A-bewertet.
D.h. man könnte seine Nachbarn mit Bässe nerven, da diese in der A-Kurve extrem wenig Einfluss haben, bei tiefen Tönen kann man locker 20-30dB "drauflegen". Als die A-Kurve für LÄrmmessungen festgelegt wurde, gab es ohnehin nur Mitten vom Volksempfänger (bzw. ähnliche Geräte) und Lichtton vom Kinoprojektor.


Quelle: Wikipedia

Mal ein Test mit einer Live-BluRay (Rush - Clockwork Angels Tour, Lied "Red Sector A"):
Rush - Angemessene Lautstärke
A-bewertet waren es gerade mal 90dB, auf der Anzeige vom Schätzeisen 103dB C-bewertet...

Edit: Im Durchgang zur Küche habe ich eine Raummode, da waren es sogar 113dB(C).


[Beitrag von Jeck-G am 18. Jul 2014, 22:41 bearbeitet]
Puuhbaer68
Stammgast
#31 erstellt: 19. Jul 2014, 08:01
Wie ich schon schrieb:
Wenn ich mit "Qualität" Musik hören möchte, dann kann das in meinen Augen nicht im Auto sein, zumindest nicht im öffentlichen Straßenverkehr.

Denn: dort konzentriere ich mich auf den Verkehr, nicht auf die Musik. Und deshalb wäre mir im Auto auch eine kleine "Gedenkpause" sowas von egal.

Zudem kann ich nicht verstehen, wie man im Auto von "qualitativ hochwertig" reden kann (egal, mit welcher Anlage im Auto), wenn die Fahrgeräusche die Musik "untermalen". Und bitte kommt mir jetzt nicht damit, dass bei der von euch eingestellten Lautstärke keine Fahrgeräusche mehr wahrnehmbar sind. Denn dass ist sowieso viel zu laut zum Autofahren, denn dann bekommt man auch kein sich annäherndes Martinshorn mehr mit! Außerdem kann man sich bei solchen Lautstärken (qualitativ hochwertig oder nicht) nicht mehr wirklich auf das Eigentliche konzentrieren - das Autofahren. Aber vielleicht fahren deshalb soviele "blind" auf der Straße rum .

Wobei wir wieder bei der "Zimmerlautstärke" angelangt sind.
Gelten die 65dB als Mittelwert, Peak, bei leisen Stellen der Musik? Das kann man sich ja auch zurecht legen wie man möchte (oder ist das auch festgelegt - sorry, habe nicht danach gesucht). Bleiben wir bei "The Wall". Da kann ich minutenlang die 65dB am Stück locker einhalten, aber kurz darauf würde das Meßgerät plötzlich 20dB mehr anzeigen, wartet man nur auf den Richitgen Moment im Album.

103dB: so laut würde ich nie im Leben in meinen eigenen 4 Wänden Musik hören wollen!

Wenn jemanden die Pausen stören - ok. Das kann nerven, stimme ich zu. Aber deshalb die Hersteller "verteufeln", die sowas nicht implementieren?
Denn das hat meiner Meinung nach eben nichts mit "qualitativ hochwertig" zu tun - siehe meine Ausführungen oben. Unter qualitativ hochwertig verstehe ich jedenfalls was anderes. Pausen (oder deren weglassen) zählen für mich nicht dazu.

Und dann sind wir genau da, wo wir schon ein paar Beiträge weiter oben waren:

ALLES RELATIV .
peacounter
Inventar
#32 erstellt: 19. Jul 2014, 08:15
ja, die 65db, die man so als zimmerlautstärke bezeichnet, sind ein durchschnittswert.
eine genaue festlegung gibt es nicht aber verschiedene parameter, die bei der beurteilung (z.b. in einem rechtsstreit) zugrunde gelegt werden.
und dazu gehören dann auch aspekte wie kein übertrieben aufgedrehter bass oder keine exorbitanten dynamikspitzen.

vom musikhören als autofahrer hab ICH ja nicht gesprochen.
aber sowohl als beifahrer wie eben auch in der bahn geht das sehr gut bei moderatem pegel (wie gesagt "zimmerlautstärke") und wirklich ordentlich abdichtenden hörern.
wenn ich auf dem weg zur arbeit bin, höre ich auch zwischen den stücken so gut wie nichts vom gebrabbel der anderen fahrgäste.
und sobald musik läuft (und zwar mit gehörfreundlichem pegel), bin ich komplett in meiner eigenen welt und der rest ist wie "ausgeblendet".
das MUSS einem ja nicht gefallen aber ich genieße das sehr.


[Beitrag von peacounter am 19. Jul 2014, 08:15 bearbeitet]
Puuhbaer68
Stammgast
#33 erstellt: 19. Jul 2014, 08:34
Hallo,

mein Beitrag war ja auch nicht speziell auf dich gemünzt

Beim Autofahren dachte ich auch eher nicht an den Beifahrer, der mit Kopfhöhrer nebendran sitzt (habe ich auch noch nicht erlebt ). Schließlich besitzt mein bescheidener fahrbarer Untersatz auch ein Musikabspielgerät und Lautsprecher. Aber wem das nicht gut genug ist, der darf auch gerne seine eigene LaLa auf Kopfhörern hören, solange ich dann nicht davon genervt werde .

Denke aber eher, dass die Art der Musik, die ich höre, vielen nicht gefallen würde (wobei wir da bei Pink Floyd schon auf dem richtigen Weg sind), da käme es gar nicht auf den Qualitätsanspruch an die Musikanlage an .

Ich hatte an Fastnacht (komme aus der Mainzer Gegend, da wird sowas ja ausgiebig gefeiert) schon so ein paar Leute im Saal, denen die Musik nicht laut genug war, bei gemessenen 95dB in der Saalmitte. Auch mit dem Hinweis auf geltende Vorschirften war denen nicht klarzumachen, dass hier Schluß sein muß . Mir persönlich war es sowieso schon viel zu laut. Aber was macht man nicht alles für ein schönes Fest ... .
cr
Moderator
#34 erstellt: 19. Jul 2014, 09:11

103dB: so laut würde ich nie im Leben in meinen eigenen 4 Wänden Musik hören wollen!



Im Durchschnitt oder Spitze?
Als Spitze hat man 103 dB bald mal, das ist nichts Besonderes. Und im Bassbereich ist das nicht mal laut und gehörschädigend weder als Spitze noch im Bass.
Jeck-G
Inventar
#35 erstellt: 19. Jul 2014, 11:13
Mit Spitzen ist kaum was bei Rush, bei denen wird schon heftig komprimiert. Eigentlich ist die BD vom Klang her nicht gut gelungen (wäre ich nicht in Berlin beim Konzert gewesen (was klanglich leider ebenfalls nicht gerade überzeugend war, auch verzerrte die Anlage teilweise, anscheinend hatte deren Tontechniker paar Touren zu viel mitgemacht und ist halb taub), wäre sie auch wieder zurückgegangen, aber so hat man auch das Video als Erinnerung) und kann man eher nur leise als laut hören, aber paar Lieder (wie "Red Sector A") verlangen quasi wiederum nach Pegel bzw. kann man bald nicht laut genug hören.

Wie bereits geschrieben, war das ein Versuch, im Controller habe ich normal einen geringeren Pegel eingestellt, wenn ich mal(!) aufdrehe (Live-Aufnahmen gehen nunmal richtig mit Dampf), sind es um die 95dB(C). Die Einstellung war am Messgerät auf "slow", so dass nicht irgendwelche "wilden" Werte durch Spitzen rauskommen.
Mit den Mitbrewohnern gibt es auch keine Probleme, die finden die Musik auch gut, zumal das im Gegensatz zu Techno, Rap, Dance, House & Co. auch richtige (d.h. auf Instrumenten gespielte) Musik ist.
Pigpreast
Inventar
#36 erstellt: 19. Jul 2014, 17:10
Hm, iwi muss mein Pegelmesser anders ticken. 95 dB sind bei mir im WoZi so laut, da ist W:O:A in Bühnennähe ein Scheiß dagegen...
Puuhbaer68
Stammgast
#37 erstellt: 20. Jul 2014, 07:37
Moin zusammen,

hab' im Wohnzimmer noch nicht gemessen, habe persönlich kein Messgerät. Das hatte ich mir damals extra vom Geräteverleiher für die Veranstaltungen an Fastnacht ausgeliehen. Muss den mal fragen, ob er mir das Teil mal kostenlos persönlich zur Verfügung stellt.

Aber wenn ich an die 95dB im Veranstaltungssaal denke (war eher der Druchschnitt), dann möchte ich das zuhause nicht haben. Länger als ein Lied würde ich das gar nicht aushalten wollen.
Das ist auch ein Grund, warum ich nicht mehr gerne ins Kino gehe - mir einfach zu laut dort.

Und die 103dB wären fast noch mal doppelt so laut, käme mir nicht in den Sinn, weder als Durchschnitt, noch als Spitze. Muss mir mal so ein Ding besorgen und messen, würde mich ja wirklich mal interessieren, was so die Lautstärke ist, die ich als Zimmerlautstärke definiere und die ich als maximal für mein Wohnzimmer haben möchte.

Denke ich an die vielen jungen Leute, die den BumBum-Bass im Auto so laut aufdrehen, dass beim Vorbeifahren an meiner Wohnung - immerhin liegen zwischen Straße und Wohnung ca. 30m - meine Gläser im Schrank wackeln, wenn ich die Balkontür aufstehen habe, dann frage ich mich wirklich, wie es um deren Gehör steht, egal ob 103dB in der Spitze angeblich gehörschädigend sind oder nicht. Bei so einer Lautstärke kann man sich doch nicht mehr richtig auf das Autofahren konzentrieren, das kann mir doch keiner erzählen! Jaja, ich weiß, es gibt Leute, die bekommen alles hin - angeblich .

Was war das Thema?
Ach ja, gapless

Sorry für OT.


[Beitrag von Puuhbaer68 am 20. Jul 2014, 07:39 bearbeitet]
Pigpreast
Inventar
#38 erstellt: 20. Jul 2014, 10:21
Yo, so'n Gap schockt halt mehr, wenn danach die 103 dB wieder einsetzen als bei Hintergrundgedudel knapp über der Hörschwelle.
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