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Brummschleife, mal wieder

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Zaianagl
Inventar
#1 erstellt: 27. Mai 2015, 04:06
Hallo,

Ich nutze ein kombiniertes Stereo/Surround Set Up.
Soll heißen zwei komplett getrennte Ketten, die allerdings beide die gleiche Endstufe und LS für die Front bzw Stereo LS nutzen.
Hierfür schalte ich wechselweise die Pre Out der jeweiligen Amps mit Hilfe einer selbst gebauten Umschaltbox auf die Endstufe.
Funktionierte immer bestens...

Nun habe ich einen neuen AVR Pre installiert: Nakamichi AV 1:

http://www.amazon.co...cessor/dp/B00OD3QABS

Dieser hat einen Kaltgerätestecker, was der Vorgänger nicht hatte.
Und nun habe ich wie gesagt nen kleinen Brumm auf den Fronts. Allerdings nur über die Surround Kette. Fahre ich die Stereo Kette ist nach wie vor alles bestens.

Nun habe ich zusätzlich den CD Player über seinen Digi Out per Coax an den AVR angeschlossen, um im Stereo Betrieb auch mal dessen EQ etc verwenden zu können.
Jetz ist mr aufgefallen, dass wen der besagte CD Player arbeitet, und der Switch eben auf den AVR steht, ich das Netzteil des CD Players "arbeiten" höre.
Soll heißen zB beim Einlesen oder Beschleunigen der CD ändert sich der Klang bzw die Intensität oder Frequenz des Brummes.
Weiterhin hab ich festgestellt, daß wenn ich dieses Coax Kabel am CD Player trenne, der Brumm lauter wird.

Kann es sein, daß das Coax Kabel durch dessen Masseverbindung der zwei Geräte sich positiv auf die unterschiedlichen Potenziale auswirkt?
Was gäbs sonst noch für Ansätze das in den Griff zu bekommen?

Mantelstromfilter ist bereits verbaut. Netzstecker wurden bereits gedreht.
yordi
Stammgast
#2 erstellt: 27. Mai 2015, 05:46
hallo,

welche Verbindung nutzt Du denn zur Endstufe, XLR oder Cinch?

Gruß yordi


[Beitrag von yordi am 27. Mai 2015, 05:49 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#3 erstellt: 27. Mai 2015, 20:56
Cinch, da die Endstufe nur die hat.
Das alleine kann nicht der Grund sei, beim vorigen AVR hatte exakt das gleiche Set Up, nur daß dieser keinen Kaltgerätestecker hatte. Da lief alles komplett ohne Brumm.
Ich hatte eine ähnlich Problematik schon mal, als ich einen DEQ 2496 installiert hatte. Da konnte ich es aber durch eine rein optische Verbindung kompensieren...
yordi
Stammgast
#4 erstellt: 28. Mai 2015, 10:22
hallo Zaianagl,

das Problem lagt offensichtlich an dem AVR mit dem Kaltgerätestecker. Im Prinzip brauchst Du etwas mit einem Ground-Lift Schalter.
Die meisten Dieser Geräte haben aber einen Cinch-Eingang und einen XLR-Ausgang. Ob es sowas mit Cinch Ein-und Ausgängen gibt weis ich nicht.
Vielleicht ist das technisch bei nur Cinch Verbindung auch nicht möglich.

Bei mir habe ich das Brumm-Problem meiner ICE-Power Endstufenmodule mit einem Art DTI gelöst. Allerdings hat das Gerät Cinch Eingänge und XLR Ausgänge. Bei mir hat das gepaßt wie die Endstufenmodule auch XLR Eingänge hatten.

Ruf doch mal bei Musikhaus Thoman an, vielleicht könne die Dir helfen.
Gruß yordi
Jörg_A.
Stammgast
#5 erstellt: 03. Jun 2015, 08:00
Mit einer DI Box solltest Du das Problem lösen können.
http://www.thomann.de/de/art_dti.htm
Zaianagl
Inventar
#6 erstellt: 03. Jun 2015, 19:32
Ich weiß, aber ich will nix im Signalweg. Sorry, ist son Tick von mir...
Trotzdem Danke!!!
cr
Moderator
#7 erstellt: 03. Jun 2015, 19:52
Hängt irgendwo eine Antenne dran? Wenn ja, dort Mantelstromfilter, außer bei SAT

Ansonsten: Keine Chance ohne Trennübertrager
Daher Geräte ohne Schuko kaufen, wenn möglich
ton-feile
Inventar
#8 erstellt: 03. Jun 2015, 20:03
Hi,

Du könntest den AVR Pre evtl. auch über einen Trenntrafo betreiben.

Gruß
Rainer
Zaianagl
Inventar
#9 erstellt: 03. Jun 2015, 20:09
Trenntrafo? Diese riesigen, schweren Teile???


cr (Beitrag #7) schrieb:
Hängt irgendwo eine Antenne dran? Wenn ja, dort Mantelstromfilter, außer bei SAT

Ansonsten: Keine Chance ohne Trennübertrager
Daher Geräte ohne Schuko kaufen, wenn möglich



Du weißt ganz genau daß das heut nicht mehr geht...

Ohne scheiß, mich nervt das auch. Da betreibt man 20 Jahre alles mögliche an Gerätschaften ohne Probleme.
Aber wenn man dann zeitgemäs auf PA Technik oder Importware geht, weil die halt genau dem Nutzungsprofil entspricht und zudem ein ungleich besseres Preis Leistungs Verhältnis bietet, dann wirds halt schwer ohne Schuko, und die Scheiße geht los...

Mantelstromfilter wie gesagt bereits verbaut...

Ich hab grad keine Zeit mich der Sache intensiver zu nähern, weil alles mehr oder weniger installiert ist.
Ich werde aber bei Gelgenheit mal den irgendwo im Forum gelesenen Tip ausprobieren, alle Gehäuse miteinander zu verbinden.

Oder ist das Käse?

Wie wäre es ausschließlich Schuko Geräte zu nutzen? Das wäre eher möglich...
Wobei da ja wohl auch wieder unterschieden werden muß, zwischen "nur 2 poliger Kaltgerätebuchse" und echten 3 poligen Schuko. Oder?


[Beitrag von Zaianagl am 03. Jun 2015, 20:10 bearbeitet]
cr
Moderator
#10 erstellt: 03. Jun 2015, 20:15
Je mehr Schuko, desto mehr oder gleich viele Probleme. Das bringt nichts.
2-polig ist nie Schuko. 2-polig kann sein Eurostecker oder halt der klassische Stecker ohne Schutzkontakt (sind meist Aussparungen dort)
Nimm halt doch einen Trennübertrager. Es gibt auch gute, gehen aber ins Geld. Sie müssen geeignet sein für die zu übertragende Spannung. Verzerrungen gibts eh nur im Tieftonbereich und das merkt man nicht


[Beitrag von cr am 03. Jun 2015, 20:18 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#11 erstellt: 03. Jun 2015, 20:16
Hm, ok...

Edith fragt was du von der Gehäuseverkabelidee hälst.


[Beitrag von Zaianagl am 03. Jun 2015, 20:17 bearbeitet]
cr
Moderator
#12 erstellt: 03. Jun 2015, 20:21
Kostet nichts außer Zeit. Möglich, dass es hilft, aber eher unwahrscheinlich.

Noch was fällt mir ein:
Schaltet deine Umschaltbox auch die Masse oder nur die heißen Kontakte?
arizo
Inventar
#13 erstellt: 03. Jun 2015, 20:22
Ich hatte auch mal das Problem einer Brummschleife zwischen meinem damaligen Rotel-Kombi RSX1562 und meinem Naim Supernait.
Bei mir hat das nicht geholfen.
Das Einzige, das die Brummerei beseitigt hat, war der Austausch des Rotel und der Kauf eines anderen AV-Receivers.
Hat dein Stereo-Pre nicht auch einen AV-Eingang?
So könntest du austesten, ob es vielleicht an der Umschaltbox liegt.


[Beitrag von arizo am 03. Jun 2015, 20:25 bearbeitet]
Zaianagl
Inventar
#14 erstellt: 03. Jun 2015, 20:26
Die erste Variante schaltete nur die heißen, Masse war gemiensam über Buchsen und Gehäuse: Brumm
Zweite Variante: Beide Kontakte geschalten aber Buchsen auf Masse verbaut: Weniger Brumm
Dritte Variante: Beide Kontakte geschalten, Kabel in Box verdrillt und Buchsen isoliert eingebaut: Kein Brumm!

Bis eben der AVR ins Spiel kam...
Zaianagl
Inventar
#15 erstellt: 03. Jun 2015, 20:32

Hat dein Stereo-Pre nicht auch einen AV-Eingang?


Naja, er hat keinen klassischen HT Bypass, deswegen brauch ich ja die Umschalt Box.
Eingepegelter AUX etc ist keine Alternative, da es bei einer eventuellen Fehlbedienung seitens irgendwelcher tolpatschiger Familienmitglieder zum Supergau kommen könnte: LS haben 102 dB @ 1 Watt!

Umschaltbox kann ich aber ja ausschließen wenn ich den AVR mal direkt auf die Enstufe lege. Hatt ich auch schon auf der ToDo Liste...
ton-feile
Inventar
#16 erstellt: 03. Jun 2015, 21:39
Hi,


Zaianagl (Beitrag #9) schrieb:
Trenntrafo? Diese riesigen, schweren Teile???


Bei einer Vorstufe sind sie nicht so riesig.

Aber es war ja auch nur ein Vorschlag!

Gruß und Tschüß
Rainer
Uwe_Mettmann
Inventar
#17 erstellt: 06. Jun 2015, 06:15
@Zaianagl
Ich habe den Thread jetzt nur überflogen und da du auch nicht die komplette Beschaltung aller Geräte angegeben bzw. aufgezeichnet hast, kann ich nur eine allgemeine Empfehlung, basieren aus den vorhandenen Infos geben.

Alle Geräte, die untereinander verbunden sind und Schutzleiterverbindung haben, solltest du an einer Steckdosenleiste anschließen. Wenn das Brummen nicht weg ist, kannst du die Massen der Geräte zusätzlich noch mit einem dicken Massegeflecht verbinden. Das gilt insbesondere für den AVR und die Endstufe. Klar, alle Antennenleitungen müssen über Mantelstromfilter geführt werden, aber ich habe gelesen, dass das bereits der Fall ist.

Kommen wir du dem CD-Player Problem. Das kann sich gar verstärken, wenn du alle Schutzleiter-Geräte an einer Steckdose angeschlossen hast. Die zusätzliche Verbindung mit dem Massegeflecht (insbesondere zwischen AVR und Endstufe) kann auch dieses Problem dann beseitigen.

Ist das nicht der Fall, dann solltest du den CD-Player optisch mit dem AVR verbinden. Wenn das nicht geht, musst du halt einen Übertrager in die Koax-Verbindung zwischenschalten. Ob es sowas fertig gibt, weiß ich nicht. Als Bastellösung müsste der VAG 5024X008 funktionieren.


Gruß

Uwe
Zaianagl
Inventar
#18 erstellt: 06. Jun 2015, 08:40
Hallo Uwe,
danke für die weiteren Tipps, ich werde wie gesagt wenn ich mal mehr Zeit alles abarbeiten...

Der Vollständigkeit halber hier mal das komplette Set Up inkl Anschlußvariante:

Steckdosenleiste 1 (6fach), welche in der Wand eingesteckt ist:

AA MAX 450 (auftrennbarer Stereo Amp, welcher eben auch die Endstufenaufgaben des AVR für die Fronts übernimmt), Kaltgerätebuchse 3pol
AA MCD 204, KGB 2pol
Rotel RCD 1072, KGB 2pol
Rotel RCD 971, Euro
Panasonic BDT 110, Euro
Steckdosenleiste 2

In Leiste 2 (3fach):

Xbox One, externes Netzteil mit KGB 3pol
Panasonic TX P 65 VT 50, KGB 3pol
Steckdosenleiste 3

In Leiste 3 (6fach):

Kathrein 960 HDTV, Euro
Humax iHD PVR c, Euro
Sky Receiver, Kabelnetzgerät
Amazon Fire TV, Kabelnetzgerät
Nakamichi AV1, KGB 3pol
Champ Four, KGB 3pol

Desweiteren ist noch das Kabelnetzgerät einer "Phono Box S" in eine weitere Wandsteckdose eingesteckt.


Die Verkabelung ergibt sich durch die Aufstellung der Geräte, und ist ohne größeren Aufwand nicht anders möglich:
Rechts in der Ecke der Wand wo sich alles befindet sind die zwei Wandsteckdosen, dort auch die Geräte der Leiste 1,
von dort geht es 2m nach links in die Mitte der Wand zum TV und der Xbox,
und von dort nochmal 2m weiter nach links wo die restlichen Geräte stehen...
audiophilanthrop
Inventar
#19 erstellt: 06. Jun 2015, 19:04
Wer einen AVR mit Schukostecker auf den Markt bringt und dann auch noch die NF-Masse auf Schutzerde klemmt, kann vielleicht als Hinterhof-Bastelbude gelten, aber kaum als seriöser Consumer-HiFi-Hersteller. Wie man hier schön sieht, gibt das auch in Zeiten häufig genutzter Digitalverbindungen noch genug Ärger.

Das Problem hier besteht darin, daß der AA das gleiche macht, ergo hübsche Masseschleife zwischen den beiden. Weiteres Amüsemang durch den CHAMP bleibt einem durch die zweipolige Umschaltung erspart.

So als Tip, vielleicht auch mal die Gerätschaften von Yamaha, Denon / Marantz, Pioneer oder Onkyo in Betracht ziehen, auch wenn die viel zu Mainstream sind...
cr
Moderator
#20 erstellt: 06. Jun 2015, 19:44
Der Champ 4 ist ein Profi-4-Kanalverstärker und solche Geräte haben immer Schukostecker ............
Auch prof. Yamaha-Verstärker haben Schukostecker.
Sym. und unsymm. Geräte zu mischen, ist oft etwas kniffelig
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