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Wer sorgt für guten Klang? Verstärker oder LS?

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Autor
Beitrag
schmardi
Inventar
#1 erstellt: 24. Sep 2016, 08:49
Bei Kopfhörer ist es ja so, das er hauptsächlich für den guten Klang zuständig ist.
Ein mittelpreisiger DAP reicht aus.
Ist das im Stereo Betrieb auch so?
Das man sich eher sehr gute LS zulegt und evtl ein AVR reicht.
Anro1
Inventar
#2 erstellt: 24. Sep 2016, 08:58
Wer sorgt für guten Klang?
Na hauptsächlich das Hirn, nach 6 x 1/4 Primitivo klingt bei mir alles gut.
schmardi
Inventar
#3 erstellt: 24. Sep 2016, 09:03
Und ohne?
Anro1
Inventar
#4 erstellt: 24. Sep 2016, 09:07
Kannst Du unter anderem im "Gibt es Verstärker Klang Thread" mit >26000 Beiträgen
oder anderen Beiträgen zu Thema passende Lautsprecher < zum > Hörraum und entsprechendes Raumtuning in weiteren 1000senden Beitägen nachlesen.
Sorry aber solche Themen sind IMHO bis zum erbrechen durch
Big_Määääc
Inventar
#5 erstellt: 24. Sep 2016, 09:16
Alles muss gut sein !
Zuspieler, Verstärker, Lautsprecher und die Verbindungskabel nicht ganz stiefmütterlich behandeln.
Aber da gibts eig wenig wirklich schlechtes.
( und Raumakustik und Grenzbereichsbetrieb mal außen vor )

Wo am öftesten gespart und geschlampt wird,
ist bei der Lautsprecherentwicklung,
auch dort ist Ingenieurskunst teuer,
aber der Markt sieht das anders

Und da der Mensch ein Augentier ist,
und allein schon unterbewusst danach handelt,
Wird halt mehr Wert auf dieses gelegt bei der Konstruktion.

Das Lautsprecher klangverfärbend sind ( Sounding als schnelles Verkaufsargument ) wird also oft in kauf genommen.
Hier ist also größere Aufmerksamkeit zu guter Wiedergabe vom Nutzer nötig.

Ein Griff ins Profiregal von Studio und PA ist oft sogar finanziell besser,
man muss dann aber leider die Optik dulden
kinodehemm
Inventar
#6 erstellt: 24. Sep 2016, 09:24
moin

meine Erfahrung ist die, das Raum und LS die beiden grössten EQ sind, die man normalerweise in der Anlage hat.
Alle anderen Komponenten und Einflüsse sind um Grössenordnungen geringer.

Wenn ich von einem Zweiwege-Edelkompakt-LS auf ein paar ausgewachsene Dreiweger umklemme, merke ich ab einer gewissen LS deutliche Unterschiede.
Bei Amps im 'Komfortbereich' ist dies schon sehr schwierig..

Ich rate allgemein zu einem 'guten' Amp und einem -an Hörgewohnheiten (vor allem Lautstärke) und den zu beschallenden Raum (und Sitzentfernung) passenden Paar LS.

Wobei man, sofern man keinen architektonischen Glücksfall erwischt hat, der Raum einem meist in die Suppe spuckt - insofern sollte man da die ersten paar € investieren.

Ne +15dB-Raummode bei 70Hz macht aus jedem LS, der tief genug kommt, nen Dröhngenerator..
HannoverMan31
Inventar
#7 erstellt: 24. Sep 2016, 09:26
Für guten Klang sorgen ( das sind Fakten),

- Raumakustik/Aufstellung der Lautsprecher

- die Lautsprecher selbst

- die Aufnahmequalität der Musik

- das eigene Empfinden wie man für sich guten Klang definiert.



Für guten Klang sorgen esoterisch gesehen,

- Verstärker ( sollte nur die passende Leistung zu den Lautsprechern bzw der eigenen Abhörlautstärke aufweisen. Je nach Anforderung auch halbwegs Last stabil sein. Das war es dann schon. Weitere Gedanken muss man sich nicht machen)

- Quelle (CD Player usw..)

- Kabel und co...( ein zur Länge passender Querschnitt und ein gutes leitfähiges Material zb Kupfer und Ende. Auch damit ist das Thema Kabel erledigt.)


[Beitrag von HannoverMan31 am 24. Sep 2016, 09:40 bearbeitet]
schmardi
Inventar
#8 erstellt: 24. Sep 2016, 09:33
Danke euch.
Hat mir schon sehr weiter geholfen.
Habe das hier gefunden.

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173
.JC.
Inventar
#9 erstellt: 24. Sep 2016, 09:38
Moin,


Big_Määääc (Beitrag #5) schrieb:
Und da der Mensch ein Augentier ist und allein schon unterbewusst danach handelt,
wird halt mehr Wert auf dieses gelegt bei der Konstruktion.


ach so, darum sieht man bei den Bohrturmdreher Leuten so oft die B&W Nautilus.



kinodehemm (Beitrag #6) schrieb:
.. dass Raum und LS die beiden grössten EQ sind, ..


so sieht (hört) es aus.

Die Höhen und Mitten sind ja mit raumakustischen Maßnahmen noch relativ einfach in den Griff zu bekommen.
Beim Bass wird´s wiederum um > Faktor 10 schwieriger (teurer).

Meine Aufzählung geht so:

Erfahrung / Ahnung von der Sache (Aufstellung, Zusammenstellung, ...)
Lautsprecher und Raum (die sollten zueinander passen)
Technik (wem ein Accuphase gefällt, der soll ihn kaufen - das Auge hört schließlich mit)

aber von allem unabhängig davon: Lust und Laune zum entspannten hören.

ps
hifiaktiv.ösi ist ne gute Seite, David ist ziemlich objektiv und hat meistens Recht
sollte man mal gelesen haben, das kostet nämlich gar nichts (außer Zeit)
schmardi
Inventar
#10 erstellt: 24. Sep 2016, 09:44

. .. dass Raum und LS die beiden grössten EQ sind, ..

Das ist dass was ich wissen wollte.

. Erfahrung / Ahnung von der Sache (Aufstellung,

Ist vorhanden.

. Zusammenstellung,
Lautsprecher

Damit befasse ich mich jetzt.
Plankton
Stammgast
#11 erstellt: 24. Sep 2016, 09:55

schmardi (Beitrag #1) schrieb:

Das man sich eher sehr gute LS zulegt und evtl ein AVR reicht.


Was sehr gute Lautsprecher sind muss jeder für sich entscheiden, da hilft nur probehören.
Ein AV-Receiver aus aktueller Produktion mit Einmessystem reicht völlig aus.
schmardi
Inventar
#12 erstellt: 24. Sep 2016, 10:04

. Was sehr gute Lautsprecher sind muss jeder für sich entscheiden, da hilft nur probehören.

Ich weiß.
Würde gerne wieder einen Bausatz nehmen
Leider schließt das Probehören aus.

. Ein AV-Receiver aus aktueller Produktion mit Einmessystem reicht völlig aus.

Das kommt dann auch bald.
Schön zu wissen, das man nicht noch zusätzlich einen Stero Verstärker benötigt.
Big_Määääc
Inventar
#13 erstellt: 24. Sep 2016, 10:05
@ . JC.

Richtig.
Ich frag mich nur immer wo der DSP zur Ansteuerung der 4 Wege in deren Hörsälen versteckt ist,
damit das Ding sinn macht, und man es konzentrisch auf die Hörpostion einstellen kann

Aber das Rübermoppen über die geschwungenen Formen mit einem Mikrofasertuch hat bestimmt entspsnnendes

[ OT Ende ]
Anro1
Inventar
#14 erstellt: 24. Sep 2016, 12:11
Abe Schnecke aben doch kein DSP ??
ATC
Inventar
#15 erstellt: 24. Sep 2016, 19:41

schmardi (Beitrag #8) schrieb:
Danke euch.
Hat mir schon sehr weiter geholfen.
Habe das hier gefunden.

http://www.hifiaktiv.at.xserv08.internex.at/?page_id=173


Gleich am Anfang steht die Wahrheit:
In der HiFi-Szene wird viel erzählt wenn der Tag lang ist. Das wenigste davon stimmt


Nobbi56
Stammgast
#16 erstellt: 25. Sep 2016, 09:48

Ich rate allgemein zu einem 'guten' Amp und einem -an Hörgewohnheiten (vor allem Lautstärke) und den zu beschallenden Raum (und Sitzentfernung) passenden Paar LS.


Hallo Schmardi,
das da oben stimmt schon.
Wenn du Stereo hören und genießen willst, solltest du dir einen guten Stereo-Verstärker zulegen. Ein AV-Verstärker ist nicht unbedingt auf Musikgenuss, sondern auf Soundeffekte ausgelegt.
Am Besten, du läßt dich bei 2-3 Hifi-Läden beraten und probierst die empfohlenen Verstärker/Boxen-Kombinationen bei dir zuhause aus.

Viel Spaß dabei.

Nobbi
Apalone
Inventar
#17 erstellt: 25. Sep 2016, 09:54

Nobbi56 (Beitrag #16) schrieb:
.....Ein AV-Verstärker ist nicht unbedingt auf Musikgenuss, sondern auf Soundeffekte ausgelegt.....


Ach was. Wieviele AVRs hast du denn im stereo-Modus schon gehört?

Du wirst einen 500,- AVR NICHT v einem 500,- stereo-Verstärker unterscheiden können!!
Plankton
Stammgast
#18 erstellt: 25. Sep 2016, 09:58

Nobbi56 (Beitrag #16) schrieb:
Ein AV-Verstärker ist nicht unbedingt auf Musikgenuss, sondern auf Soundeffekte ausgelegt.


Eine für mich nicht nachvollziehbare Aussage. Da scheint das Wissen über AV-Receiver auf Vorurteilen zu basieren.
hs65
Stammgast
#19 erstellt: 25. Sep 2016, 10:02

Big_Määääc (Beitrag #5) schrieb:
Wo am öftesten gespart und geschlampt wird, ist bei der Lautsprecherentwicklung

Kann man das statistisch belegen? - Generell betrachtet sehe ich das anders. M.E. hat sich in den letzten Jahren der Blick auf akustische Phänomene und dem notwendigen Design von LS eine ganze Menge getan. Die Optik verrät nicht sonderlich viel darüber welche Ergebnisse erzielt werden


[Beitrag von hs65 am 25. Sep 2016, 10:05 bearbeitet]
hs65
Stammgast
#20 erstellt: 25. Sep 2016, 10:04

HannoverMan31 (Beitrag #7) schrieb:
Verstärker ... sollte ... halbwegs Laststabil sein

Also gibt es doch Unterschiede und bestimmte Kombinationen LS/Verstärker können das Ergebnis beeinflussen. Ob der Hörer das wahrnimmt, liegt an Raumakustik und Hörerfahrung
pelowski
Inventar
#21 erstellt: 25. Sep 2016, 11:47

hs65 (Beitrag #20) schrieb:
Also gibt es doch Unterschiede und bestimmte Kombinationen LS/Verstärker können das Ergebnis beeinflussen ...

Hat das je jemand bezweifelt?
Zumindest Diejenigen, die einiges Wissen zu dieser Materie mitbringen, können dir auch nach Kenntnis der technisch/akustischen Parameter erklären, wie und in welcher Art und Weise das Ergebnis beeinflusst wird.

Grüße - Manfred
schmardi
Inventar
#22 erstellt: 25. Sep 2016, 14:56
Werde mir mal einige LS anhören.
Wenn möglich mit meinem AVR.
Auch mit vorhandenen Stereo Verstärker.
Danach werde ich entscheiden, was Einzug erhält.
Bastet28
Stammgast
#23 erstellt: 25. Sep 2016, 15:46
auch Selbstbau-Lautsprecher kann man teils anhören, einfach mal den Vertrieb anfragen. Ob man nun zum Udo Wohlgemut, Achenbach oder anderen Herstellern fährt - meist haben die schon die gängigen Modelle in Ausstellung. Nur sollte man vorher einen Termin ausmachen
schmardi
Inventar
#24 erstellt: 25. Sep 2016, 16:24
Hatte ich auch schon daran gedacht.
Muss ich mir mal ansehen, was die beiden für Selbstbau LS zur Vorführung bereit stellen können.
Dadof3
Inventar
#25 erstellt: 25. Sep 2016, 21:52

Nobbi56 (Beitrag #16) schrieb:
Ein AV-Verstärker ist nicht unbedingt auf Musikgenuss, sondern auf Soundeffekte ausgelegt.

Mannmannmann, dass das im Jahre 2016 immer noch geglaubt wird.

Wie erfolgt denn die Auslegung auf Soundeffekte, und wie abweichend davon die Auslegung auf Musikgenuss?
hs65
Stammgast
#26 erstellt: 25. Sep 2016, 21:59

Dadof3 (Beitrag #25) schrieb:
Wie erfolgt denn die Auslegung auf Soundeffekte, und wie abweichend davon die Auslegung auf Musikgenuss?

Warum so viele Fragen? Ein AVR hat einen direkt Modus bei dem eine lineare Verstärkung vorgenommen wird. Sogar das Display wird dunkel geschaltet, um das Übersprechen der Taktfrequenz zu verhindern. Das ist eigentlich high-end.
ATC
Inventar
#27 erstellt: 25. Sep 2016, 22:24
Er hat aber auch DSPs für "Soundeffekte", kann...muss man aber nicht....

Wenn man im Direct Modus hört, dann braucht man aus klanglicher Sicht auch keinen AVR
bernnbaer
Stammgast
#28 erstellt: 26. Sep 2016, 08:22

Apalone (Beitrag #17) schrieb:

Nobbi56 (Beitrag #16) schrieb:
.....Ein AV-Verstärker ist nicht unbedingt auf Musikgenuss, sondern auf Soundeffekte ausgelegt.....


Ach was. Wieviele AVRs hast du denn im stereo-Modus schon gehört?

Du wirst einen 500,- AVR NICHT v einem 500,- stereo-Verstärker unterscheiden können!! ;)

AVR klingt schlechter als Stereo-Verstärker?
Hmmm.. würde sagen "Jein", und zwar, wenn man ihn nicht richtig bedient...

Ich habe den Kenwood KRF X9060 im Wohnzimmer.
Tatsächlich ist es so, dass ich anfangs dachte er könne im Stereobetrieb nicht ansatzweise mithalten.
Alles klang irgendwie hohl oder wie durch den Fleischwolf gedreht.
Bis mir aufgefallen war, dass sobald ich in den Stereobetrieb umschaltete, irgendwelche digitalen Klangverschlimbesserer automatisch aktiviert wurden.
Wenn ich auf Stereo-Betrieb gehe, muss ich also jedes mal mit dem "Active EQ"- und danach mit dem "Speaker-EQ"-Knopf der Fernbedienung auf "OFF" schalten.
Danach scheint er im echten Stereo-Modus zu sein und man hört absolut keinen Unterschied zum Stereo-Receiver mehr.
Keine Ahnung, ob das eine Besonderheit von AVRs im Allgemeinen oder von meinem im Speziellen ist. Vielleicht liegt ja bei meinem auch einfach nur ein Defekt vor...
Nobbi56
Stammgast
#29 erstellt: 26. Sep 2016, 09:45

Ach was. Wieviele AVRs hast du denn im stereo-Modus schon gehört?
Du wirst einen 500,- AVR NICHT v einem 500,- stereo-Verstärker unterscheiden können!!


Jetzt gibt's zwar Haue, aber ... wir hatten vorher von guten Verstärkern gesprochen und nicht von 500 €-Kaufhaus-Kram!

Liebe Grüße an alle, die nicht an Verstärkerklang glauben.

Nobbi
pelowski
Inventar
#30 erstellt: 26. Sep 2016, 09:52
Hallo,

als Techniker bin ich immer interessiert, dazuzulernen.
Bitte kläre mich auf, wie es ein 500 €-Kaufhaus-Kram-Verstärker schafft, schlechter, als ein zehnfach teurerer zu klingen?

Grüße - Manfred
Dadof3
Inventar
#31 erstellt: 26. Sep 2016, 09:55
Das müssen wir hier nicht noch mal diskutieren, das hat noch nie zu einem Ergebnis geführt. Entweder man glaubt dran oder nicht, technisch gesehen kann man da nicht argumentieren.

Bernnbaer, normalerweise ist es weniger umständlich, diese "Klangverschlimbesserer" zu deaktivieren.

Bei mir führen dieselben übrigens in beiden Hörräumen an allen probierten Lautsprechern zu einer erheblichen messbaren und hörbaren Verbesserung des Klangs auch im Stereo-Betrieb. Wem es da ohne besser gefällt, hat aus meiner Sicht ein dejustiertes Gehör.

Kann natürlich sein, dass das bei deinem Kenwood wirklich schlechter ist, aber das ist nicht die Regel.


[Beitrag von Dadof3 am 26. Sep 2016, 10:02 bearbeitet]
Basstian85
Stammgast
#32 erstellt: 26. Sep 2016, 10:25
In welchem "Kaufhaus" stehen bitte Verstärker? und dann noch im 500€ Preissegment?

Ich schließe mich der Mehrheit an. Schallwandler sind von den Komponenten her am wichtigsten. Die Aufstellung ist auch enorm wichtig. Ich denke jeder der schonmal einen Lautsprecher direkt in die Ecke gepfercht hat und dann frei aufgestellt hat weiß, was durch Aufstellung und Raum/Akustik für immense Unterschiede möglich sind.
schmardi
Inventar
#33 erstellt: 26. Sep 2016, 10:32

Schallwandler sind von den Komponenten her am wichtigsten

Mit LS fange ich mal an.
Höre sie mit meinem AVR.
Danach werde ich mir den einen oder anderen Stereo Verstärker dazu anschließen.
Bin gespannt, ob ich da eine Verbesserung hören werde.

Die Aufstellung ist auch enorm wichtig. Ich denke jeder der schonmal einen Lautsprecher direkt in die Ecke gepfercht hat und dann frei aufgestellt hat weiß, was durch Aufstellung und Raum/Akustik für immense Unterschiede möglich sind.

Diese Kenntnisse habe ich.
ATC
Inventar
#34 erstellt: 26. Sep 2016, 10:36

Dadof3 (Beitrag #31) schrieb:
Bei mir führen dieselben übrigens in beiden Hörräumen an allen probierten Lautsprechern zu einer erheblichen messbaren und hörbaren Verbesserung des Klangs auch im Stereo-Betrieb. Wem es da ohne besser gefällt, hat aus meiner Sicht ein dejustiertes Gehör.


Oder vllt einen annehmbaren Raum....

Und ein messbar geglätteter FG am Hörplatz muss keineswegs besser gefallen,
bei den Einen klingt es besser wenn der Verstärker toll aussieht,
bei den Anderen Klingt es besser je mehr sie im Direktsignal herumpfuschen können...
bernnbaer
Stammgast
#35 erstellt: 26. Sep 2016, 10:55

Dadof3 (Beitrag #31) schrieb:

Bernnbaer, normalerweise ist es weniger umständlich, diese "Klangverschlimbesserer" zu deaktivieren.

Naja, entweder ist wirklich etwas nicht in Ordnung mit meinem Gerät, oder es ist halt ein "besonderes Feature"
Oder, auch eine Möglichkeit, ich bin noch nicht dahintergekommen, wie man standardmäßig diese Optionen deaktiviert .
Es ist ja bspw. auch so, dass wenn ich es im Stereo-Modus (mit deaktivierten EQs, etc) ausschalte und wieder einschalte, diese direkt wieder aktiv sind.
Das erste, was ich also nach dem Einschalten mache, ist die Betätigung der zwei genannten Tasten, um in den reinen Stereo-Modus zu kommen.
Das Einzige, was ich bei Bedarf (bei geringer Lautstärke) aktiviere, ist die Loudness-Schaltung.
Dann gefällt mir aber der Klang über den Grundig-Verstärker (V2000) besser, weil der eine deutlich und tatsächlich hörbar bessere Loudness-Regelung hat.
Den habe ich halt momentan nur nicht mehr angeschlossen, weil ich auf die Bequemlichkeit (bin halt 'ne faule Socke ) einer Fernbedienung nicht verzichten möchte.


Da ich den AVR seinerzeit gebraucht gekauft hatte, kann ich auch nicht sagen, wie es vorher war,


Dadof3 (Beitrag #31) schrieb:
Bei mir führen dieselben übrigens in beiden Hörräumen an allen probierten Lautsprechern zu einer erheblichen messbaren und hörbaren Verbesserung des Klangs auch im Stereo-Betrieb. Wem es da ohne besser gefällt, hat aus meiner Sicht ein dejustiertes Gehör.

Kann natürlich sein, dass das bei deinem Kenwood wirklich schlechter ist, aber das ist nicht die Regel.


Hat Dein AVR ein Einmeß-System?
Meiner nicht.
Vielleicht liegen die unterschiedlichen Wahrnehmungen daran?


[Beitrag von bernnbaer am 26. Sep 2016, 10:58 bearbeitet]
Big_Määääc
Inventar
#36 erstellt: 26. Sep 2016, 11:01
Also der Spieltrieb sollte schon befriedigt sein

Stabiler Betrieb sollte von jedem Verstärker erwartet werden können,
doch leider haben auch da einige ihre Probleme,
weil deren Eigenschaften nicht über alle Betriebszustände gleichbleiben.
Vorallem räumlich zugestopfte AVR haben gern mal Hitzewallungen mit all ihren Auswirkungen.
und wenn dann noch ne arg komplexe Impedanzlast eines, grenzwertigen wirkungsgradschwachen 4Ohm Lautsprechers dranhängt...
soll sich jeder selbst ausmalen
bernnbaer
Stammgast
#37 erstellt: 26. Sep 2016, 11:27

Big_Määääc (Beitrag #36) schrieb:
Also der Spieltrieb sollte schon befriedigt sein :D

Hehe

vor kurzem habe ich ziemlich günstig eine Philips-Fernbedienung Pronto Pro SBC-RU980 ergattern können.
Da könnte ich nämlich einstellen, dass beim Einschalten des Receivers weitere Befehle gesendet werden.
So hätte ich dann mit einem Knopfdruck den AVR im gewünschten Modus...
Komme halt momentan leider nicht dazu, mich damit zu beschäftigen.

Stabil läuft der AVR ja, das genannten Verhalten hat sicherlich nichts mit Hitzewallungen oder grenzwertigen Lautsprechern (Sony SS-G4D, 8 Ohm)
zu tun.
Ich seh's einfach als Feature an...
Dadof3
Inventar
#38 erstellt: 26. Sep 2016, 11:29

ATC (Beitrag #34) schrieb:
Oder vllt einen annehmbaren Raum....


Für mein Wohnzimmer lasse ich das Argument gelten, für meinen Hörraum im Keller nicht. Ich hatte, ja, bevor ich dort mit den Akustikmaßnahmen begann, auch gehofft und vermutet, keine Raumkorrektur mehr zu benötigen. "Benötige" ich eigentlich auch nicht, da es so schon hervorragend klingt, aber eine Verbesserung ist es dennoch. Und die Zahl derer, die noch mehr Aufwand für ihren Hörraum treiben, dürfte eher gering sein.

Es geht übrigens nicht nur um Frequenzgang. Der ist auch so schon in Ordnung, wenn man von einer unschönen Auslöschung um 200 Hz absieht. Aber die Bühnenabbildung wird mit Einmessung noch mal genauer. Trotz völlig symmetrischer Aufstellung in einem symmetrischen Raum.
bernnbaer
Stammgast
#39 erstellt: 26. Sep 2016, 11:35
OK, diesem Beitrag entnehme ich die Antwort auf meine Frage nach einem Einmeßsystem
Dass es damit besser klingt, ist natürlich nachvollziehbar
Dadof3
Inventar
#40 erstellt: 26. Sep 2016, 13:22
Ja, ohne Einmessung ist das einzige, was ein DSP da noch besser machen könnte, eine variable Loudness. Insofern ist das nicht mit den heutigen AVR von Denon, Yamaha & Co. vergleichbar.

Ich will übrigens nicht sagen, dass es damit immer besser sein muss, je nach System und Raum ist es vielleicht auch schlechter.
Big_Määääc
Inventar
#41 erstellt: 26. Sep 2016, 17:00
Uiii ein mehrstufiger DynamikEQ wäre natürlich auch ne feine Sache.

Gibts sowas für den Heimgebrauch? kenn das nur aus der PA technik.
hs65
Stammgast
#42 erstellt: 26. Sep 2016, 18:16

Apalone (Beitrag #17) schrieb:
Du wirst einen 500,- AVR NICHT v einem 500,- stereo-Verstärker unterscheiden können!!

Das kommt wohl darauf an. 500,-- für einen 5-Kanal AVR sind 100,-- pro Kanal. 500,-- für einen Stereo-V sind 250,-- pro Kanal. Man darf wohl davon ausgehen das bei den 250 Euronen mehr Kondensatorkapazität und evtl. ein stärkerer Trafo drin sind. Das sorgt für einen geringen Innenwiderstand der auch bei sehr komplexen Lasten den V nicht gleich in die Knie gehen läßt. - Kann so sein, muss es aber nicht
Apalone
Inventar
#43 erstellt: 26. Sep 2016, 19:55
Mal mehr Modelle im Vergleich hören.

In der 500,-Klasse sind die genannten Rahmenbedingungen völlig egal!
onkel_böckes
Inventar
#44 erstellt: 26. Sep 2016, 20:06
Und auch drüber,

mein Emitter 2 klingt nicht anderst als mein Denon 4100 im Direkt Mod.
Aber der Denon bringt den besseren Sound durch das Einmesssystem, das möchte ich nicht mehr missen.
SPS-M-K
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 26. Sep 2016, 20:08
die Kabel und die Luftfeuchtigkeit bringen das letzte Quantum zum Glück.
Natürlich die Lautsprecher ...
Dadof3
Inventar
#46 erstellt: 26. Sep 2016, 23:02

hs65 (Beitrag #42) schrieb:
Das kommt wohl darauf an. 500,-- für einen 5-Kanal AVR sind 100,-- pro Kanal. 500,-- für einen Stereo-V sind 250,-- pro Kanal.

Diese Rechnung ist so sinnvoll wie "Ein Porsche für 50.000 € macht 25.000 € pro Sitz, ein 5er-BMW zum selben Preis nur 10.000 € pro Sitz.

Über die Fahrzeugqualität sagt das gar nichts aus. Die Herstellungskosten hängen nur gering von der Zahl der Endstufen ab, und der Endverkaufspreis hängt zudem auch nur gering von den Herstellungskosten ab.


lMan darf wohl davon ausgehen das bei den 250 Euronen mehr Kondensatorkapazität ...

Kondensatoren muss man nicht pro Kanal bereitstellen.

und evtl. ein stärkerer Trafo drin sind.

Dito. Die Trafos in den AVR sind außerdem fast immer deutlich kräftiger als in ähnlich teuren Stereoverstärkern. Sie sind immerhin für 5 Kanäle ausgelegt. Das kommt einem auch zugute, wenn man nur zwei Kanäle hört.

Du unterstellst weiterhin, dass mehr Leistung /dickere Trafos / Kondensatoren automatisch besseren Klang bedeuten. Das tun sie aber nur dann, wenn diese Leistung auch benötigt wird, was in der Regel überhaupt nicht der Fall ist.
stoneeh
Inventar
#47 erstellt: 27. Sep 2016, 05:48
Fängt von ganz vorne an. Zuspieler (CD Player, D/A Wandler, Turntable, ...), über Verstärker, zu Lautsprecher.. wobei der Lautsprecher tendenziell den grössten Einfluss hat. Raum würd ich nur besondere Bedeutung zumessen, wenn's wirklich ein besonders akustisch ungünstiger (Bassmoden, Hall) ist.. in der Praxis ist meistens nicht viel um.


Big_Määääc (Beitrag #5) schrieb:
Ein Griff ins Profiregal von Studio und PA ist oft sogar finanziell besser,
man muss dann aber leider die Optik dulden :D


Eindeutig, nö.
Nobbi56
Stammgast
#48 erstellt: 27. Sep 2016, 11:18

mein Emitter 2 klingt nicht anderst als mein Denon 4100 im Direkt Mod.
Aber der Denon bringt den besseren Sound durch das Einmesssystem, das möchte ich nicht mehr missen.


Hey, dann wirst du den Ermitter ja sicher günstig verkaufen wollen´.
Ich bin interessiert ...

Nobbi
HannoverMan31
Inventar
#49 erstellt: 27. Sep 2016, 11:25
[quote="stoneeh (Beitrag #47)"]Fängt von ganz vorne an. Zuspieler (CD Player, D/A Wandler, Turntable, ...), über Verstärker, zu Lautsprecher.. wobei der Lautsprecher tendenziell den grössten Einfluss hat. Raum würd ich nur besondere Bedeutung zumessen, wenn's wirklich ein besonders akustisch ungünstiger (Bassmoden, Hall) ist.. in der Praxis ist meistens nicht viel um.


Raum/Raumakustik

Aufstellung der Lautsprecher

Lautsprecher

Ende. Diese 3 Dinge machen den Klang aus. Die Lautsprecher selbst belegen bei diesen Punkten auch nur den letzten Platz.

Führer war ich genauso und habe alles mögliche für wichtig erachtet und war zudem sehr Magazin gläubig. Alles was mich jetzt noch in Sachen Klang, Akustik bzw überhaupt gut Musik hören interessiert, lese ich nicht mehr im Bereich Hifi nach, sondern hole mir jegliche nützliche Infos aus dem Pro/Studio und Pa Bereich.
Dort wird meist nur mit Fakten gearbeitet. Der Hifi Bereich ist im Vergleich eher nur die Kirche.


[Beitrag von HannoverMan31 am 27. Sep 2016, 11:31 bearbeitet]
Mansell
Stammgast
#50 erstellt: 27. Sep 2016, 15:40
Sehe ich auch so. Wobei richtig schlechte Lautsprecherkonstuktionen, zumindest bei den üblich Verdächtigen, sind mir schon lange nicht mehr untergekommen.

Eine professionelle Akustikberatung kostet in der Regel deutlich weniger, als ein sogenanntes hochwertiges Lautsprecherkabel, bringt aber um Welten mehr.


[Beitrag von Mansell am 27. Sep 2016, 15:41 bearbeitet]
pelowski
Inventar
#51 erstellt: 27. Sep 2016, 16:03

HannoverMan31 (Beitrag #49) schrieb:
...Führer war ich genauso ...

Nee, der ist doch lange tot.

Danke für den lustigen Verschreiber.

Grüße - Manfred
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