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Passive Vorverstärker

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Autor
Beitrag
Mick_F
Stammgast
#1 erstellt: 04. Apr 2005, 10:46
Bin neu hier, also hallo erstmal.

Thema passive Vorverstärker: Einerseits scheint es mir sinnvoll, möglichst wenig Elektronik in den Signalweg zu schalten, insofern verfolgt ein passiver VV ein sauberes Konzept. Andererseits lese ich hier und da, dass es ein Impedanzproblem mit diesen Geräten gibt. Die Ausgangsimpedanz ist um ein vielfaches höher als bei einem aktiven VV, und es soll dadurch zu Dynamikverlusten und anderen Problemen kommen.

Meine Fragen dazu:
-Gibt es hier Meinungen zu dem Konzept der passiven VV?
-Gibt es Lösungen für das Impedanzproblem?
-Betreibt jemand von Euch einen passiven VV und kann von eigenen Erfahrungen berichten?
-Mir scheint, der passive VV ist ein geeigneter Kandidat für ein realistisches DYS-Projekt - oder ist das zu naiv gedacht?

Gruss,
Mick
richi44
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 05. Apr 2005, 06:39
Ein passiver Vorverstärker ist nichts anderes als eine Umschaltbox, die verschiedene Anschlüsse anwählt und die Signale dann an einen Lautstärkeregler weiter gibt.
Das Problem ist dieser Lautstärkeregler. Er muss hochohmig genug sein, dass er das Quellgerät (CDP) nicht belastet. Er muss also etwa 5k haben.
Andererseits sollte er möglichst niederohmig sein, damit der Ausgang nicht durch Kabelkapazitäten belastet wird.
Das sind eigentlich gegensätzliche Forderungen, die nur mit einem Kompromiss zu lösen sind. Das bedeutet, dass so ein Ding nur mit kurzen Kabeln betrieben werden kann, dass also die Endstufe unmittelbar neben dem Vorverstärker stehen muss.
Weiter muss das Quellgerät genügend Pegel liefern, um die Endstufe ansteuern zu können. Das ist beispielsweise bei einem Entzerrer-Vorverstärker nicht unbedingt gegeben.
Daher ist das Ding, auch wenn es vom Ansatz her lobenswert wäre, nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss.
Mohol
Stammgast
#3 erstellt: 05. Apr 2005, 07:39
Ich möchte mich mit techn. Aussagen zurückhalten, da ich davon nicht viel verstehe.
Nur dieses allgemein zu diesem Beitrag:

Mein Vollverstärker von Etalon ist nach dem Minimalprinzip aufgebaut.
Der Hersteller bezeichnet diesen Vollverstärker als Endstufe mit einer passiven Vorstufe.

Ich kann nur sagen, ich möchte kein anderes Gerät der Welt besitzen.

Gruß
richi44
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 06. Apr 2005, 06:09
Dein Gerät hat einfach einen Lautstärkeregler am Eingang. Wenn es auch noch einen Quellenumschalter hat, ist es eigentlich ideal, da keine zusätzlichen Kabel nötig sind.
Das entspricht dem, was ich geschrieben habe: Die Dinger möglichst dicht zusammen aufstellen, um Kabellänge zu sparen.
Und wenn man nur eine Endstufe mit Lautstärkeregler hat, aber ohne Quellenumschaltung, kann man sich so ein Teil vor die Endstufe schnallen. Da ist dann die Kabellänge nicht mehr so kritisch, sollte aber trotzdem nicht länger als nötig sein.
Mick_F
Stammgast
#5 erstellt: 06. Apr 2005, 06:58
Danke für die Antworten. Hat jemand schon mal sowas gebaut hier?

Gruss,
Mick
fjmi
Inventar
#6 erstellt: 06. Apr 2005, 08:58
ich (!) sehr in einem passiven vorverstärker keinen einzigen vorteil!
musste ich nurmal anmerken
richi44
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 07. Apr 2005, 12:01

fjmi schrieb:
ich (!) sehr in einem passiven vorverstärker keinen einzigen vorteil!
musste ich nurmal anmerken :.


Was nicht drin ist, geht nicht kaputt.
Und da ja zwar Kabel aber kaum Innenverdrahtungen den Klang beeinflussen (glaube ich aus anderen Beiträgen ableiten zu können), gibt es keine negativen Einflüsse...
fjmi
Inventar
#8 erstellt: 07. Apr 2005, 12:16
und das volumen wird per voodoo geregelt oder wie?

sehr interessant, wenn innenverdrahtungen keine kabel sind, was dann? schau dir mal die leiterbahen an, die sind länger als deinen ls-kabel für links+rechts zusammen.

außer du hast so ein minimalistenteil mit ein paar röhren und 4 cm draht.
Mick_F
Stammgast
#9 erstellt: 07. Apr 2005, 13:27

fjmi schrieb:
und das volumen wird per voodoo geregelt oder wie?

sehr interessant, wenn innenverdrahtungen keine kabel sind, was dann? schau dir mal die leiterbahen an, die sind länger als deinen ls-kabel für links+rechts zusammen.

außer du hast so ein minimalistenteil mit ein paar röhren und 4 cm draht.


Ein passiver Vorverstärker ist im wesentlichen ein Lautstärkeregler. Es gibt keine Leiterbahnen darin ausser vom Eingang zum Poti und vom Poti zum Ausgang. 10 cm.

Gruss,
Mick
fjmi
Inventar
#10 erstellt: 07. Apr 2005, 14:06
und was bringt mir der in passiver ausführung
gegen einen vollverstärker / aktiven vorverstärker?
Mick_F
Stammgast
#11 erstellt: 07. Apr 2005, 14:22

fjmi schrieb:
und was bringt mir der in passiver ausführung
gegen einen vollverstärker / aktiven vorverstärker?


Im Prinzip umgehst Du den VV komplett. Du nutzt das Signal des CD-Players direkt um die Endstufe anzusprechen. Lediglich zur Lautstärkeregelung brauchst Du noch dieses passive Element. Der Vorteil ist klar: Du hast weniger klangbeinflussende Elektronik im Signalweg.

Gruss,
Mick
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