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Zurück von der High-End 2005

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Autor
Beitrag
Manfred_Kaufmann
Inventar
#1 erstellt: 06. Mai 2005, 15:04
Mein absoluter Favorit:

Rolf Gemein von Symphonic Line wie er in seinem roten Hemd Caipi schlürfend seine Anlage spielen ließ (präsentiert hat er nix).

Sonstige Highlights:

Emitter an Audiodata-Speakern
Lumen White
AudioAero (o.ä) aus Frankreich
Octave
Linn


[Beitrag von Manfred_Kaufmann am 06. Mai 2005, 15:05 bearbeitet]
Grzmblfxx
Stammgast
#2 erstellt: 06. Mai 2005, 17:02
Hallo, war auch gerade da...

Was mich richtig erstaunt hat, war die Qualität der B&W 801 Surround- Geschichte...

Ich, der eigentlich B&W nicht so schätzt, war richtig begeistert! Unglaublich!

...oder lags vieleicht am "5-Sound-Extender", der verschämt in der Ecke Stand?

Aber jedenfalls beindruckend.

Auch gut: Bösendorfer

EXTREM Mies: Die "Türstehertypen", die dich nir vor Beginn der "Vorstellung" eingelassen haben (zB Dynaudio). Wer braucht denn sowas???

Aber sonst ganz nett...

Andreas
Manfred_Kaufmann
Inventar
#3 erstellt: 06. Mai 2005, 18:05
Mich ärgert nur jedesmal, dass man außer Klassik, Blues und Jazz nichts anderes z.B. schnellen kernigen Rock zu hören bekommt. Außnahme: Symphonic Line - Mr. Gemein hat zwischen 2 Caipis "Another brick in the wall" von Pink Floyd gespielt. Das Stück hat mich klanglich auf der SL-Anlage aber sehr enttäuscht.

Highlight war für mich klar der Emitter an den Audiodata-Speakern. Der neue Super-Emitter an den Tannoys war so naja - das lag aber wahrscheinlich an dem Gefiedel das gespielt wurde als ich dort war.

Ach ja, Mr Ingo Hansen war auch noch "bemerkenswert".
Amerigo
Inventar
#4 erstellt: 06. Mai 2005, 18:21
@all: Das war auch in Luzern das Problem: zu viel Gedudel. Kari Bremnes liebe ich ja sehr, aber das reicht einfach nicht.

Ich würde vorschlagen, jeder muss mal Mahler oder Nightwish spielen. Letztes Jahr war hier in Pfäffikon (Schweiz) auch 'ne High-End Messe und da gab's an den grossen JM Lab (Grande Utopia Be) nur ein paar Klaviertöne und sonst garnix.
Ueli
Inventar
#5 erstellt: 06. Mai 2005, 19:05
@ Amerigo

Mehr als ein paar Klaviertöne gab es in Pfäffikon-SZ schon von der JMlab zu hören, nämlich ein ausgewachsenes romantisches Klavierkonzert. War damals für mich die beste Vorführung in Stereo.

Ueli
Amerigo
Inventar
#6 erstellt: 06. Mai 2005, 19:13
Ueli, da hast du Glück gehabt. Bei meiner Vorführung gab's nur einzelne Töne, aber die Leute dort haben's ihm dann gesagt. Anscheinend hat er reagiert *two thumbs up*

Die beste Vorführung dort war für mich Cabasse mit diesem Live-Konzert von Montreux, gefolgt von Piega C40LTD, die das Live-Konzert von "The Wall" gezeigt haben. Aber am audiophilsten war sicher die Focal, ich hätte sie einfach gerne sehr laut und sehr dynamisch gehört.


Gruss

Amerigo (aus Zürich)
Duncan_Idaho
Inventar
#7 erstellt: 06. Mai 2005, 21:10
Na, ich spar mir die Highend... Dafür geh ich auf den FeenCON in Bonn im Juli, hab mir ne PSP bestellt und bin grade mit Vereinsgründung beschäftigt.... bin also auch so gut ausgelastet....

Naja, etwas mehr als Klassik kann es schon sein... nicht mal was von Sting haben sie laufen lassen...?
Haggard würde ich übrigens vorschlagen....
jogi-bär
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 07. Mai 2005, 10:52
Ich war am Donnerstag da,war sehr begeistert!

Am besten fand ich die Stradivari von Sonus Faber.
Diese LS sind einfach genial!

Und noch dazu ein einem akustisch sicher sehr schlechtem Raum, und an einem Meridian CD-Player für 3000Eur und einem Graaf-Amp für 5000.

Auch mit dieser rel. günstigen Elektronik im Vergleich zu den LS klangen die echt super...
Manfred_Kaufmann
Inventar
#9 erstellt: 07. Mai 2005, 11:00
Stimmt, die Stradivari hat meinen Ohren und Augen auch sehr geschmeichelt.

Gut fand ich auch (aus meiner Preisklasse) die Phonar Credo sowie die Elac mit dem Rundum-Hochtöner.
filigran
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 07. Mai 2005, 11:01
Liebe Gemeinde,

war gestern, Freitag, ebenfalls auf der HighEnd.
Am besten haben mir die JM Lab (Grande Utopia Be) gefallen, die edlen Franzosen spielten schon sehr abgefahrene versch. Stücke aller Stilrichtungen (Mein Favorit war was eher "normales" von Supertramp: It´s a hard world). Bei einem basslastigen Stück zuckten dann die Lampen mit (Spannungseinbruch). Die (australischen) Endstufen sind wohl recht durstig, oder zu schwach gepuffert...Hätte daran gern mal den neuen Emitter II HD Akku Exclusive gehört.

Herr Schäfer von ASR war leider ständig unterwegs, habe ihn leider nicht gesehen/gesprochen. Sehr gut gefielen mir ebenfalls die kleinen Audiodata am neuen Emitter. Sie teilten sich den Raum mit ASR.

Bei Tannoy war dieser Emtiter HD II Akku Excl. ja wie von Werner ...ja, wie soll ich sagen... schwärmerisch angekündigt worden. Und in der Tat liess sich im englischen Ledersessel bei dem Klang vortrefflich HIGHEND geniessen. Meinen Respekt, solch ein tolles, feinst aufgelöstes Klangbild aus solch hässlichen Boxen (Kensington mit Supertweeter; wie klingt die wohl ohne Supertweeter hab ich mich ständig gefragt) ist wirklich bemerkenswert. Das i-Tüpfelchen wäre noch ein schottischer Single-Malt Whisky gewesen, der romantisch auf englischem Tischchen angerichtet stand.


Herr Gemein von Symphonic Line war in der Tat etwas gelangweilt im roten Hemd an der Seite gesessen, vielleicht wegen der Caipis? ;-)
Ausserdem teile ich seinen Musikgeschmack über "gute deutsche Liedermacher" und männliche Kopfstimmen ganz und gar nicht. Seine Verstärkerpreise liegen ja deutlich unter ASRs Emittern, ein Hörvergleich wäre da mal interessant.

Bei Bedarf kann ich ein paar Bildchen posten.

Was mich wirklich stört ist der Hexenkult um Kabel, esoterische Klangschälchen, etc.
Was da an Kraft/Geld/Zeit verschwendet wird, anstatt ein paar viel klangentscheidendere Raumakustikprobleme mittels geeigneten Absorbern zu lösen zu versuchen, ist hahnebüchen.
Es gibt eine (gerne verschwiegene) wiss. Studie hier im Forum, die (verkürzt) aussagt, das man nicht unterscheiden kann, ob ein billiges 10m 1,5mm² LS-Kupferkabel oder wesentlich aufwendigere, kürzere(!) "Spezializäten" angeschlossen sind, wohlgemerkt im Blindversuch!

Noch ein paar Kurzeindrücke:
(alle Aüßerungen hier sind selbstverständlich nur meine bescheidene Meinung und erheben keinesfalls Anspruch auf alleinige Gültigkeit, bitte keine Flames, etc. ...)

*Audio Physic Caldera waren mir zu aggressiv in den Höhen.
*Canton Vento 908: Wo ist der Bass hin? Aus zwei MiniBass Chassis kann eben nur Mini kommen. Ich kenne keine dieser WAF-Boxen, die mir "bassig" genug ist.
* JBL Synthesis: Witzige Bassorgie mit motorischem Schleudersofa (jaja hat nix mit HighEnd zu tun) bei Jurassic Park Surround.
*Avalon: staubtrocken, langweilige Klassik lief als ich vorbeihörte..gähn
Wilson Audio: waren leider nicht angeschlossen.
Cabasse: Im Hallenlärm nicht wirklich beurteilbar.


Wie habt Ihr die Vorführungen empfunden? Mir waren Sie nicht mitreißend genug. Liegt vielleicht auch an den Titeln, die gespielt werden, habe da ähnliches Problem wie obiger Schreiber.

So, erstmal genug.

Viel Spaß mit berührender Musik!
Einfach rechts drehen, den Volume-Knopp.
Manfred_Kaufmann
Inventar
#11 erstellt: 07. Mai 2005, 11:07
Wie habt ihr denn die AudioAero-Vorführung gefunden ? Was waren das für riesige Röhrenmonos, die da am Boden standen und die Speaker befeuert haben ?
Gummiente
Stammgast
#12 erstellt: 07. Mai 2005, 11:29

filigran schrieb:
Bei Bedarf kann ich ein paar Bildchen posten.


Die würde ich gerne sehen.
Thono
Stammgast
#13 erstellt: 07. Mai 2005, 12:16
Hallo,


Mich ärgert nur jedesmal, dass man außer Klassik, Blues und Jazz nichts anderes z.B. schnellen kernigen Rock zu hören bekommt.


mag vielleicht daran liegen, daß die meisten (Anbieter) aus dem Alter der Krachmusik herausgewachsen sind.

Ist schon komisch. Die einen haben eine sehr selektive Hörweise und bemerken nur Geklampfe, andere bekommen schon mehr mit .

Ich fand es sowieso meist zu laut. Nicht weil alles so schrecklich klang sondern weil ich es nur selten richtig laut mag - am allerwenigsten auf solchen Messen. Und es gab (leider) genügend Vorführungen bei denen gezeigt wurde, wie "gut" doch der Bass sei. Liegt das an der Jugend, diese Lust auf viel Bass?

Davon einmal abgesehen: in vielen Vorführungen wäre es möglich gewesen, auch eigene Sachen vorspielen zu lassen. Wer die Gelegenheit nicht nutzt ist selber schuld.


Canton Vento 908: Wo ist der Bass hin?


Vielleicht bei der Vento 809 . Möglicherweise war ich auf einer anderen Veranstaltung aber auch Canton gehörte zu den "Hört-mal-was-die-für-einen-Bass-kann"-Vorführern (zumindest als ich mal zugegen war).
Mich nervt hier im Forum auch immer der WAF-Begriff. Haben Männer - oder zumindest die hier schreibenden - eigentlich überhaupt kein Gefühl für Einrichtung und Ästhetik? Schade... Davon mal abgesehen sind die Ventos nichts besonderes.

Insgesamt habe ich (für mich) keine klanglich befriedigende Vorführung gehört. JM Lab habe ich aber nicht gehört, die haben mich schon letztes Jahr nicht angesprochen. Allerdings erwarte ich auch keine Wunder von solchen Messen. Wenn mich wirklich etwas interessiert - und da kann ich mir durchaus etwas heraussuchen - höre ich es mir beim Händler und/oder Daheim an.

Interessant fand ich die High End 2005 allemal. Und sie hat sich auch "gelohnt" (individuell gewertet). Schön, einmal so viel Sachen auf einen Haufen gesehen zu haben .

Gruß
Thomas
Ueli
Inventar
#14 erstellt: 07. Mai 2005, 12:29
@ Thomas

Der sog. WAF wird m.E. meist als Ausrede für mangelnde Entscheidungsfreudigkeit gebraucht.

Davon abgesehen bleibt aber nicht zu übersehen, dass der Frauenanteil unter den Besuchern auf Hifi-Messen gering ist.

Durch ein kombiniertes Messe-Angebot kann man dem vielleicht begegnen. Auf dem schweizerischen Ableger der HighEnd letzten Herbst in Pfäffikon wurden dazu bereits Überlegungen laut.

Ueli
Dr.Who
Inventar
#15 erstellt: 07. Mai 2005, 12:57
Hallo,
wie ich "sehe",haut die Grande noch jeden um.
Wie schön für mich,dass ich mich für die kleinere Schwester entschieden habe.
Amerigo
Inventar
#16 erstellt: 07. Mai 2005, 12:57
Ja, Ueli - aber dann müssen in Pfäffikon die qualmenden Männer aus den Gängen verschwinden. War ja eine grauenhafte Atmosphäre dort, das gefällt auch keiner Lady.
Amerigo
Inventar
#17 erstellt: 07. Mai 2005, 12:59
Dr. Who: Die "Grande Utopia Be" spielt sicher im Wettbewerb "bester LS der Welt" mit, sie ist sicher in der Top Ten. Schön, wenn das auf deine "kleine" Utopia abfärbt...


[Beitrag von Amerigo am 07. Mai 2005, 13:00 bearbeitet]
Dr.Who
Inventar
#18 erstellt: 07. Mai 2005, 13:06

Amerigo schrieb:
Dr. Who: Die "Grande Utopia Be" spielt sicher im Wettbewerb "bester LS der Welt" mit, sie ist sicher in der Top Ten. Schön, wenn das auf deine "kleine" Utopia abfärbt... ;)


Hallo Amerigo,
ein paar Gene können nie schaden.


PS:Schöne Bilder von Dir in der Galerie.
Manfred_Kaufmann
Inventar
#19 erstellt: 07. Mai 2005, 13:41
@Thono
Was bitte hat das Alter mit dem Musikgeschmack zu tun ?
Amerigo
Inventar
#20 erstellt: 07. Mai 2005, 14:09
Kann mir bitte jemand sagen, was Cabasse gezeigt hat? Wieder Baltic mit grossem Subwoofer? Oder Bahia? Oder was Neues?


Danke

Amerigo
filigran
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 07. Mai 2005, 14:37
Eh jetzt alle Fragen hier deie Quelle des Hörmal-Artikels zu den Kabel-Einfüssen:
http://www.hifi-foru...read=51&postID=70#70
Thono
Stammgast
#22 erstellt: 07. Mai 2005, 18:35
Hallo,


Davon abgesehen bleibt aber nicht zu übersehen, dass der Frauenanteil unter den Besuchern auf Hifi-Messen gering ist.


vermutlich sind Frauen einfach nur schlauer .


Was bitte hat das Alter mit dem Musikgeschmack zu tun ?


Eigentlich (hoffentlich) gar nichts.

Manchmal scheint es mir, daß vor allem jüngere Menschen auf "Bumm-Bumm" stehen. Ist natürlich nicht repräsentativ, kommt mir halt nur manchmal so vor. Und - sicherlich ein Fehler von sich auf andere zu schließen - mich haben früher auch andere Details als heute begeistert. Zumindest hat sich die Gewichtung bei mir geändert.

Ich würde meine Bemerkung allerdings auch nicht überbewerten .

Gruß
Thomas
US
Inventar
#23 erstellt: 07. Mai 2005, 19:20
Hallo,

hab mir zum ersten Mal den Zirkus High End gegeben.

Trotz einigermaßen großen Andrangs konnte ich mir meist die Pole Position im Sweet Spot sichern.

Interessant fand ich die Vorführung von Avantgarde Acoustic mit den großen Kuegelwellenhörnern.

Ansonsten?
Tränen lachen konnte man bei Ingos Hansens Voodootheater mit dem Audio Vibrator.

Die meisten sonstigen Vorführungen waren einfach nur schlecht.
Audiotatas Seas-Koaxe am Emitter lieferten einen Grundton- und Baßmulm der nicht auszuhalten war. Die selektiv gute Lokalisationsschärfe konnte bei derart miesen Bedingungen nicht wirklich was rausreißen.

Die wenigsten konnten mit der Raumakustik umgehen.
Da wurden 80cm Standlautsprecher einem 20-köpfigen Audiotorium vorgeführt, deren durchschnittliche Kopfhöhe bei den hohen Stüheen bei 110cm lag...
Seitenwände nicht bedämpft, LS nicht eingewinkelt, usw, usf.

Ganz schlimm auch Naim. Selten etwas derart unterträglich verfärbtes gehört. Allerdings haben die durch die wandnahe Aufstellung den Baß recht gut im Griff gehabt.

Nicht zu vergessen Bösendorfer und Magnepan. Die Maggies standen in einem völlig unbedämpften Raum. Insbesondere die Stirnwand, an der die LS standen war völlig unbedämft. Entsprechend "räumlich" und plärrig klang es.
Bösendorfer mit den seitlichen Chassis und schwingendem Gehäuse war dann ganz übel. Ein Grundtongedröhne

Interessant war für mich neben den erwähnten Hörnern noch das Elektronik-Programm von NAD und Rotel mit einigen Neuheiten.
Ferner eine neue Box von B+W mit jeweils 3 zusätzlichen seitlichen Mitteltönern. Meine Annahme ist, daß diese phaseninvertiert und per Delay angesteuert werden und so die Richtcharakteristik im Mittelton eingestellt werden kann. Der B+W-Fuzzi, den ich fragte, hat natürlich null Plan gehabt. Faselte nur etwas von einer ganz neuen Boxengeneration.... Weiß jemand genaueres?

Gerne gehört hätte ich noch die Amphion-Speaker, die sicherlich zu den interessantesten Modellen gehörten.

Gruß, Uwe
Amerigo
Inventar
#24 erstellt: 07. Mai 2005, 19:41
Vielleicht fragen sie dich ja alle nächstes Jahr um Rat.
Bass-Oldie
Inventar
#25 erstellt: 07. Mai 2005, 19:54
Ich fand die Kugelwellenhörner ebenfalls sehr gut, dazu auch die (leider etas teure) BM 50.
Laserfrankie
Stammgast
#26 erstellt: 07. Mai 2005, 21:10
Mit was für Elektronik hat denn Avantgarde Acoustic vorgeführt? Wieder mit irgendwelchen 10-Watt-Trioden oder mal zur Abwechslung mit was Vernünftigem?

Gruß,

Frank
Dr.Who
Inventar
#27 erstellt: 08. Mai 2005, 07:30
Hallo US,

die Grande Utopia hast Du in Deinem Bericht ja nicht erwähnt,kann ich davon ausgehen,dass sie Dir zumindest halbwegs gefallen hat ?
Oder hast Du sie nur vergessen niederzumachen.
Mangusta
Stammgast
#28 erstellt: 08. Mai 2005, 08:30
US schrieb:


Gerne gehört hätte ich noch die Amphion-Speaker, die sicherlich zu den interessantesten Modellen gehörten.


Was findest Du denn an Amphion-Speakern so interessant ? Wenn ich mich recht entsinne gehörst Du zu den hartnäckigsten Kritikern von LS mit seitlichen Tieftönern. Amphion bietet hauptsächlich solche an (sieht man einmal von ein paar Miniatur-Regalböxchen ab).

Gruss, Mangusta


[Beitrag von Mangusta am 08. Mai 2005, 08:38 bearbeitet]
Mimamau
Inventar
#29 erstellt: 08. Mai 2005, 12:11
Ich war am Freitag auf der HighEnd.
Das Beste vorweg, war natürlich die Vorführung bei Focal

Die Hallen unten kann man ja fast vergessen, hören ist dort ziemlich unmöglich, ansonsten gibts dort nur Voodoo.

Oben im Atrium wirds dann schon besser. Wie letztes Jahr fand ich die Anlage bei Burmester toll, dort ist vor allem auch das Material ordentlich (im Vergleich zu anderen 5.1/DVD-Vorführungen).
Bei JmLab Focal hat mir die neue Serie (irgendwas mit S) gefallen, auch ohne Hörraum.
Elacs Jet-Hochtöner fand ich irgendwie (räumlich?) ansprechend.
Bei ClearAudio konnte man schön entspannt Musik hören. Auch die Einrichtung hat mir gefallen, mit den dunklen Räumen und dunkelblauen Wandbehängen.
B&W hat mir wie auch letztes Jahr überhaupt nicht gefallen.
10_BGS
Stammgast
#30 erstellt: 08. Mai 2005, 12:39
Hi zusammen,

ich war gestern dort und habe grob gesagt folgende drei Eindrücke mitgenommen:

- Leider zuviele Jazz-Liebhaber unter den Vorführenden. Die Geschmäcker sind natürlich verschieden
und vielleicht habe ich auch einfach nur Pech gehabt, aber bei einer ca. 75%-Quote nutzt mir
(als jemandem der etwas energischere Musik lieber hat) auch der schönste Klang nichts,
wenn ich die Musik zum finde.

- Der vielbeschworene Suchtfaktor von Hornlautsprechern. Auch hier sei auf die Vorführung
von Avantgarde Acoustic verwiesen. Andere Lautsprecher mögen messtechnisch gesehen richtiger
spielen und nahezu perfekt klingen (z.B. HGP Chorda 2). Allein - das gewisse Kribbeln
stellte sich bei den Hörnern ein.

- Ich fand es sehr lustig, als ein kleines Grüppchen versonnen vor wurzelholzfurnierten,
arschteuren aber sagen wir mal "designoptimierten" Lautsprechern saß (was das genau
war habe ich leider schon vergessen). Die Kästen angetrieben von Elektronik im Gegenwert
eines Oberklassefahrzeugs und mit dem unvermeidlichen Jazzgedudel im CD-Player, bei
mäßiger Lautstärke. Bald war man sich jedoch einig, daß das irgendwie zu laut sei. Konnte
ihnen nur beipflichten. Aber komischerweise standen ein paar Räume weiter Lautsprecher,
die einen nicht schon nervten, wenn man mehr als sehr leise hörte (siehe oben). Meiner
Meinung nach gehört zu einem wirklich kompletten Lautsprecher (und das sollte
bei einem vier- oder sogar fünfstelligen Preis nun wirklich drin sein!) die Eigenschaft, daß
man am liebsten noch lauter drehen würde auch wenn's möglicherweise schon wirklich
laut ist. Und zwar weil's (entschuldigt die unflätige Ausdrucksweise) einfach geil
klingt - naja, jedem das seine.

Grüße, Simon.
klingtgut
Inventar
#31 erstellt: 08. Mai 2005, 12:45

US schrieb:
Hallo,

hab mir zum ersten Mal den Zirkus High End gegeben.

Ganz schlimm auch Naim. Selten etwas derart unterträglich verfärbtes gehört. Allerdings haben die durch die wandnahe Aufstellung den Baß recht gut im Griff gehabt.

Gruß, Uwe


Hallo Uwe,

also entweder warst Du auf einer anderen High End als ich oder wir haben eine unterschiedliche Definition von Verfärbungen.Ich habe jedenfalls keinerlei Verfärbungen gehört und fand die Vorführung mehr als überzeugend.

Viele Grüsse

Volker
RonaldRheinMain
Stammgast
#32 erstellt: 08. Mai 2005, 14:21
Hi Uwe,

ich würde auch gerne wissen, was du mit verfärbt meintest.

Ronald
mamü
Inventar
#33 erstellt: 08. Mai 2005, 14:25

klingtgut schrieb:

US schrieb:
Hallo,

hab mir zum ersten Mal den Zirkus High End gegeben.

Ganz schlimm auch Naim. Selten etwas derart unterträglich verfärbtes gehört. Allerdings haben die durch die wandnahe Aufstellung den Baß recht gut im Griff gehabt.

Gruß, Uwe


Hallo Uwe,

also entweder warst Du auf einer anderen High End als ich oder wir haben eine unterschiedliche Definition von Verfärbungen.Ich habe jedenfalls keinerlei Verfärbungen gehört und fand die Vorführung mehr als überzeugend.

Viele Grüsse

Volker


Hallo Volker,

mach dir nichts draus, auch in anderen Foren in denen Uwe rumgeistert ist er meist anderer Meinung wie die Masse. Irgendwie hab ich immer ein wenig den Eindruck, das wäre ein Pseudonym für Malte (falls du schon mal was von dem gelesen hast) und er hat gleich ein paar Messtabellen und Diagramme zur Hand, die beweisen, dass ein Gerät verfärbt und demzufolge sch.... klingt.

Gruß, Marc
klingtgut
Inventar
#34 erstellt: 08. Mai 2005, 14:47

mamü schrieb:

Hallo Volker,
mach dir nichts draus, auch in anderen Foren in denen Uwe rumgeistert ist er meist anderer Meinung wie die Masse. Irgendwie hab ich immer ein wenig den Eindruck, das wäre ein Pseudonym für Malte (falls du schon mal was von dem gelesen hast) und er hat gleich ein paar Messtabellen und Diagramme zur Hand, die beweisen, dass ein Gerät verfärbt und demzufolge sch.... klingt.Gruß, Marc


Hallo Marc,

ein Geschmack abseits der Masse ist bestimmt nicht verkehrt. Ganz davon abgesehen glaube ich auch nicht das Naim mit Massengeschmack gleichzusetzen ist.Ich erwarte auch nicht das Uwe Naim gefällt nur die Begründung Verfärbungen kommt mir etwas sehr merkwürdig vor.

Viele Grüsse

Volker
ruhri
Stammgast
#35 erstellt: 08. Mai 2005, 14:54
Hallo zusammen,

ich habe gerade auch noch kurz auf der High End hereingeschaut - meine erste Hifi-Messe übrigens. Hier mein (Kurz-)Eindruck:

- Zu laut. Wenn ich zu Hause die Anlage nur halb so laut aufdrehen würde, könnte ich mir eine neue Wohnung suchen. Ich würde doch lieber wissen, wie die Anlagen im "Normalbetrieb" klingen - was auf der Messe allerdings wegen der Geräuschkulisse schlecht möglich wäre.

- Japaner interessieren sich wieder für den Stereo-Hörer. Denon hat zum Beispiel einen neuen hochklassigen Vollverstärker/SACD-Spieler vorgestellt - an einer B&W 802D, glaube ich, was sich m. E. zu basslastig anhörte.

- Viele hübsche Plattenspieler - Thorens, Transrotor, Clearaudio ...

- Nicht zu voll. Man konnte eigentlich überall einen guten Platz erwischen.

- Da es sich letztlich um eine Verkaufsveranstaltung handelt, könnte man meiner Meinung nach auf ein Eintrittsgeld verzichten.

- Besser kann man die Sachen beim Händler hören. Da ich das aber ohne konkrete Kaufabsichten nicht machen würde, ist die Messe schon eine feine Sache. Das nächste Mal müsste ich mir allerdings mehr Zeit nehmen.

- Meine Anlage zu Hause hört sich prima an! Ich habe entgegen meinen sonstigen Gewohnheiten erst einmal voll aufgedreht und bin begeistert. Den ganzen Broschürenkram von der Messe habe ich gleich wieder im Papierkorb entsorgt.


Grüße

Ruhri
meierzwo
Stammgast
#36 erstellt: 08. Mai 2005, 15:18
Hallo,

komme auch grad zurück.

1.
Der Verstärkervergleich bei Audio war ganz OK. Leider haben sie den Pegel manuell nach dem Stöpseln abgeglichen, naja.
Der Unterschied zwischen dem kleinen Denon/Rotel und z.B. der T+A V10 war aber wirklich deutlichst. Die 801D standen etwas zu tief - der Raum war aber gut bedämpft und auf Grund der Randlage recht leise.

2.
Die einzigen die sich getraut haben es Krachen zu lassen war Focal. Bei allen anderen -zumindest wo ich sonst war- gabs Sara K., Rebecca Pidgeon, Cassandra Wilson und alle anderen üblichen Verdächtigen bis zum abwinken. Nach einer Stunde konnte ich es nicht mehr am Kopp haben.

3.
Audio Physic - wirkte alles leider sehr unmotiviert.
Herr Disterteich war sichtlich genervt. Keine Vorführung - nur CD Wechsel. Keine Virgos ausgestellt. Auf Grund des gebotenenen Musikmaterials konnte ich mir kein Urteil bilden.

4.
Viele Firmen ohne eigene High-End Speaker nutzten überwiegend B&W. Auf vielen Ständen auch der neue T+A D10 (z.B Audio-Physic)

5.
Verdammt - in der B&W "Halle" klang der Flügel über die 801 nicht viel anders als der echte dahinter. Oder hatte ich was an den Ohren?

6.
Volle Dröhung und Mehrfachbeschallung bei KEF. Schade - hätte mir gerne was in Ruhe angehört. War nicht möglich.

7.
Die große Burmester-Anlage war doch ziemlich beeindruckend.


Aber seien wir ehrlich.....was liegt im heimischen Budget?
Wohl eher die 804/805 als die 801. Tempo statt Caldera.
TAL X.* statt TCI 2. Focal 907 etc. statt Maxi-Utopia. Davon war (erwartungsgemäß) nix zu hören.

Alles in allem aber OK. Erstaunlich unvoll und wenig "geschlossene Gesellschaften". Man konnte fast überall reinhören auch wenn es mehr die Neugier ausgefüllt hat und keine wirkliche Beurteilung zulässt.

--meierzwo--
Duncan_Idaho
Inventar
#37 erstellt: 08. Mai 2005, 16:02
Interessant wäre es nach den Ausflügen ins absolut machbare, das meiste aus dem Budget rauszuholen..... da geht momentan nämlich recht wenig im High-End... aber davon könnten sie viel mehr absetzen....
US
Inventar
#38 erstellt: 08. Mai 2005, 16:44
Hallo,

ergänzend:

@Volker:
Ich gebe hier nur meinen Höreindruck wieder; Meßwerte können wird doch erst mal außen vor lassen.
Stimmen klangen bei Naim "durch den Trichter". Oder als spreche man in einen Blecheimer. Ob das alles dem LS zuzuschreiben war, weiß ich nicht. Ich glaubs nicht. Problematisch könnte auch die Aufstellung nahe der unbedämpften Wand gewesen sein. Dies sorgt bei solch einem LS wie der Naim in jedem Fall zu starken Pegelschwankungen im Grundtonbereich. Das Problem ist, daß der LS durch die Bautiefe eben nicht richtig nahe an die Wand ran kann.

Positiv zu vermelden wäre, daß der Baß nicht wie bei den meisten anderen Präsentation vor sich hindröhnte und blubberte. Hier wirkt sich die Wandnähe in Verbindung mit dem vermutlich nicht entzerrten Baffle-Step positiv aus.

@Marc:

mach dir nichts draus, auch in anderen Foren in denen Uwe rumgeistert ist er meist anderer Meinung wie die Masse. Irgendwie hab ich immer ein wenig den Eindruck, das wäre ein Pseudonym für Malte

Bin weder verwandt, verschwägert oder befreundet mit Malte.
"Gegenteiliger" Meinung zu sein adelt, wenn die Masse irrt und das Gegenteil eben richtig ist. Auf meine geschilderten Höreindrücke möchte ich dies aber ausdrücklich nicht bezogen sehen.

@Laserfrankie:

Mit was für Elektronik hat denn Avantgarde Acoustic vorgeführt? Wieder mit irgendwelchen 10-Watt-Trioden oder mal zur Abwechslung mit was Vernünftigem?

Keine Ahnung. Die Elektronik war irgendwas von Audioacoustic, mächtig und teuer im Panzerschrankdesign. Quelle war Analogmaterial, was leider für etwas "Lagerfeuerromatik" sorgte. Dennoch war die Vorführung recht beeindruckend. Ich hatte auch hier einen Sitzplatz genau im Sweetspot (1. Reihe) wo die Lokalisation bestechend scharf war. Leichte Verfärbungen waren zwar unüberhörbar; die Gesamtperformance dennoch gut.
Jedenfalls steckt in dem System großes Potential für große Hörabstände.

@Dr. Who:

die Grande Utopia hast Du in Deinem Bericht ja nicht erwähnt,kann ich davon ausgehen,dass sie Dir zumindest halbwegs gefallen hat ?
Oder hast Du sie nur vergessen niederzumachen.

Bei Focal hab ich nur so kleine Dinger gehört. Standlautsprecher um 2800€; keine Ahnung welches Modell das war. Waren etwas höhenbetont und konnten keinen Tiefbaß, sonst halbwegs ok.

@Mangusta:
Stimmt, die Amphion haben einen Seitenbaß was mir natürlich nicht gefällt. Aber der MT/HT ist hochinteressant. Das Mitteltongehäuse ist seitlich geöffnet. Innen muß vor der Öffnung ein Flow Resistor installiert sein, der den Schall verzögert. Dadurch wird eine nierenförmige Abstrahlung im Grundton erzielt. Das ist genau der Bereich, wo die meisten LS viel zu breit abstrahlen. Da ich selber gerade ähnliches entwickle, kann ich sagen, daß man damit eine recht hohe und extrem gleichmässige Directivity ohne allzu viel Nachteile erzielen kann. Der Hochtonbereich ist mit einem sehr großen Waveguide versehen, was diesen an die Bündelung der MT-Cardioide anpasst. Ziemlich clever, die ganze Geschichte.

Ansonsten fiel mir der Mundorf-Stand positiv auf. Nicht wegen der unsinnigen Frequenzweichenbasteleien, sondern weger der interessanten Elektrostaten. Knapp 2m hohe Panels in Verbindung mit zwei Bass-Line-Arrays waren zu höhen. Angesteuert war das ganze sinnvollerweise mit einem DSP. Man konnte bei der Vorführung zumindest erahnen, daß Potential vorhanden war. Nebenbei hat Mundorf anscheinend den Vertrieb der PA-Magnetostaten von MBHO übernommen.

Die schlimmsten Befürchtungen die ich bei Audio Physik hegte wurden nicht ganz erfüllt. Eine der wenigen Vorführungen, wo die Raumakustik pasabel war. Und die Aufstellung der LS war auch günstiger als anderswo. Leicht verfärbt und natürlich sehr diffus war der Klangeindruck. Man hat aber deutlich übleres hören können.

Ein Lichtblick war auch die Vorführung der Zeitschrift "Video". Erläutert und vorgeführt wurden Maßnahmen zur Kompensation/ Vermeidung von Modenbedingten Überhöhungen im Baßbereich. Vorgeführt wurde ein DBA, das von Nubert installiert wurde, nebst einer kleinen Nubert-DSP-Box und die MEG RL 901 mit der cardioiden Abstrahlung im Baß. Ferner erklärte der redakteur wo überhaupt die Klangunterschiede bei Lautsprecher herkommen.
Ich muß sagen, daß er seine Sache wirklich gut gemacht hat und sein Votrag auch für Laien halbwegs verständlich gefasst war und trotz der kurzen Zeit in Verbindung mit der Komplexität der Materie nur wenig fachliche Fehler enthielt.
Interessant auch, daß hier endlich mal die Relevanz des Abstrahlverhaltens von Lautsprechern entsprechend gewürdigt wurde. Was freilich nicht abging ohne ein paar versteckte "Watschn" zu verteilen.


Der vielbeschworene Suchtfaktor von Hornlautsprechern. Auch hier sei auf die Vorführung
von Avantgarde Acoustic verwiesen. Andere Lautsprecher mögen messtechnisch gesehen richtiger
spielen und nahezu perfekt klingen (z.B. HGP Chorda 2). Allein - das gewisse Kribbeln
stellte sich bei den Hörnern ein.

Andere LS funktionieren mitnichten messtechnisch besser. Die meisten LS sind messtechnisch katastrophal; entsprechend klingts auch.
Die Faszination bei den Hörnern entspringt auch nicht dem Hornprinzip an sich, sondern dem Abstrahlverhalten welches sehr gleichmässig und gleichzeitig sehr eng ausfallen kann (aber nicht muß).

Gruß, Uwe
Juliandowd
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 08. Mai 2005, 21:02
Zurück von der High End. Jetzt versuche ich mal meine Gedanken zu sortieren.
Für mich gabs drei wesentliche Erkenntnisse:
1. Vinyl lebt und zwar gewaltig. Es gab wirklich beeindruckende und abgedrehte Plattendreher zu entdecken. Die krudesten fanden sich meiner Ansicht nach im Loricraft Showroom. Hier gabs auch einen Lautsprecher der einem Terry Gilliam Film zu Ehre gereicht hätte. Das aber nur am Rande. Clearaudio hatte einen wirklich coolen showroom, nebenbei haben die eine neue Plattenbügelmaschine. Stark!!!
2. Die Plasmapanels werden immer besser und auch die Preisgestaltung ist inzwischen nicht mehr ganz so prohibitiv.
3. Es gibt immer mehr Musicserver. Echt cool. So ein hanmmerteil gabs bei Chord mit ich glaube rund drei Terabyte Kapazität.


Zu den Demos:
1. B&W war saugut. Starker Sound und starke Livemusik. Die Nautilusse gehören sicher mit zum besten, was man so zu kaufen bekommt.
2. Bei musicline spielte eine große aktive Naim Anlage. Auch saugut. Trotz der wirklich miesen Raumakustik. Aber dafür können die Jungs auch nichts. Zur allgemeinen Abwechslung gabs hier nicht nur das übliche HighEnd-Gedudel sondern richtig coole Musik. Lassts weiter so krachen!!!
3. Phonosophie war grauenhaft. Jawoll. Es muss gesagt werden. Trotz blauen LEDs, Quarz Animatoren und CD-Flux-Voodoo. Sorry Ingo, vielleicht magst du mich jetzt als taub bezeichnen, aber ich kann mit deinem ganze neuen Kram nix anfangen. Dein P3 ist richtig geil (ich hab selber einen), auch die Racks - klasse, über die Elektronik kann man klanglich geteilter Meinung sein, schaltungstechnisch sind sie ok, aber jetzt dieser Quarz Hokuspokus. Mich schreckt das ab.
4. Viel Chrom bei Burmester. Klanglich ganz ok aber nicht der Sesselreisser, schon garnicht für so viele Okken.
5. Linn war mässig. Schade ich hätte mir mehr erwartet. Oder lags an der Software.


Im übrigen habe ich die Hersteller vermisst, die wirklich gute Ketten zum vernünftigen Preis anbieten wie zum Beispiel Arcam oder Creek (oder hab ich die nur übersehen?

Die Messe 2004 war besser.


Höchst subjektive Meinung. Aber ich steh dazu.


JD
klingtgut
Inventar
#40 erstellt: 08. Mai 2005, 21:18

Juliandowd schrieb:

Im übrigen habe ich die Hersteller vermisst, die wirklich gute Ketten zum vernünftigen Preis anbieten wie zum Beispiel Arcam oder Creek (oder hab ich die nur übersehen?

JD


Hallo JD,

Arcam war unten in der Halle mit Neuheiten ohne Hörmöglichkeit vertreten,Creek bzw. Input Audio war dieses Jahr nicht da.

Viele Grüsse

Volker
andre83
Stammgast
#41 erstellt: 09. Mai 2005, 06:42
auch zurück von der High End.

Grösste Neuerung waren wirklich die nervigen "Türsteher" im Atrium.
Ansonsten viele schöne Komponenten, die leider meistens durch die vorgeführte Musik komplett unerträglich wurden.
Ich habe absolut nichts gegen Klassikmusik aber wenn ich dann nur alle 3 Sekunden ein Ton aus den Lautsprechern rauskommt, dann wird mir das zuviel. Ist es denn so schwer mal eine CD mit einer Melodie abzuspielen??

Active Audio mit Avalon und PassLabs bringt keine andere Musik als Klassik in Moll und dass auf jeder Messe auf der ich bisher war....hab diese Lautsprecher leider noch nie richtig gehört.

Wilson Audio und McIntosh waren erst gar nicht angeschlossen...

Der Audio-Vortrag am Sa um 16.00 war eine absolute Frechheit. Sie waren unter Zeitdruck weil kurz vorher der Hochtöner der 801d flöten ging und ausgetauscht werden musste. Danach keine halbe Minute Spielzeit für die einzelnen Verstärker, dafür stressiges Umstecken der beiden Audio-Mitarbeiter. Ein Vergleichstest Nautilus 801 gegen 801d fiel komplett aus und nach knapp 30 Minuten wurden wir wieder rausgeschickt, weil es nebenan im Stereoplay Raum schon richtig zur Sache ging.
Für mich war dieser Vortrag komplett umsonst.
Für Stereoplay hab ich um 10.30 schon gar keine Karten mehr bekommen. Das fand ich ganz toll, vor allem weil man im Vorfeld so genau darüber informiert wurde, das die dieses Jahr Eintrittskarten verteilen!

B&W war komplett überfüllt und in diesem Raum hätte man Christian Willisohn auch ohne die 5x801d gut gehört. Von der neuen 800d Serie hat man also absolut keinen Höreindruck bekommen (zumindest bei B&W; in vielen anderen Räumen haben die Hersteller ja mit B&W vorgeführt)

Aber es gab natürlich auch ein paar wirklich gute Vorstellungen:

Den Preis für die beste Vorstellung hat am SA Nachmittag dann Dieter Burmester bekommen...wie ich finde zurecht. Er hat wenigstens ein paar Worte über die Produkte verloren und dann ein paar Stücke quer durch die Musiklandschaft gespielt. War wirklich eine der besten, wenn nicht die beste Vorstellung der High End.

Audiodata Ambiance an ASR Emitter fand ich auch sehr gut.
Audio Physic hat mir sehr gut gefallen.
Focal war auch sehr beeindruckend, vor allem auch die neue Profile Serie.

Alles in allem konnte ich aber keine Verbesserung (wie angekündigt) feststellen. Aber wo hat man denn sonst die Möglichkeit so viele verschiedene Hersteller zu sehen und auch zu hören (manche jedenfalls). Und deshalb werd ich auch 2006 wieder in München sein....
Rainer_B.
Inventar
#42 erstellt: 09. Mai 2005, 06:50

andre83 schrieb:
auch zurück von der High End.

Active Audio mit Avalon und PassLabs bringt keine andere Musik als Klassik in Moll und dass auf jeder Messe auf der ich bisher war....hab diese Lautsprecher leider noch nie richtig gehört.


Schade. Hier steht die Opus Ceramique mit Pass Elektronik. Wirklich nett, aber auch nicht ganz meine Preisstufe.
Du solltest einfach mal Herrn Hofmann von Active Audio anmailen und fragen welcher Händler in deiner Nähe die Kombination (oder eine andere) hat. Dann kannst du mit eigener Musik hören. Ist immer besser als diese Messevorführungen.

Rainer
Laserfrankie
Stammgast
#43 erstellt: 09. Mai 2005, 08:59

US schrieb:

@Laserfrankie:

Mit was für Elektronik hat denn Avantgarde Acoustic vorgeführt? Wieder mit irgendwelchen 10-Watt-Trioden oder mal zur Abwechslung mit was Vernünftigem?

Keine Ahnung. Die Elektronik war irgendwas von Audioacoustic, mächtig und teuer im Panzerschrankdesign. Quelle war Analogmaterial, was leider für etwas "Lagerfeuerromatik" sorgte. Dennoch war die Vorführung recht beeindruckend. Ich hatte auch hier einen Sitzplatz genau im Sweetspot (1. Reihe) wo die Lokalisation bestechend scharf war. Leichte Verfärbungen waren zwar unüberhörbar; die Gesamtperformance dennoch gut.
Jedenfalls steckt in dem System großes Potential für große Hörabstände.


Nunja, Holger Fromme hatte nicht immer das beste Händchen bei der Auswahl der Elektronik, mit der er seine Lautsprecher vorführt. Ich war auch schon mal im Odenwald bei Avantgarde Acoustic und konnte mir die Palette im firmeneigenen Showroom anhören. Da wurde die "Trio" vollkommen unter Wert vorgeführt, so als sei es egal, wie es klngt...
Daher halt meine Frage.

Gottseidank habe ich die "Trio" (das Spitzenmodell) auch schon mal in Hochform erlebt und ich kenne keinen Lautsprecher, der eine derartige Breitbandigkeit an Qualitäten an den Tag legt. Die "Trio" ist extremst dynamisch, dabei unglaublich hoch auflösend und erstaunlicherweise vollkommen unverfärbt. Sie spielt Musik mit einer Selbstverständlichkeit und Lässigkeit, daß man sich teilweise richtig erschreckt.
Z.B. bin ich regelrecht zusammengezuckt, als auf einmal Chris Barbers Posaune mit Schmackes erschallte und es wirklich so klang, als stünde er im Zimmer (und das ist jetzt mal nicht als Phrase gemeint, sondern wortwörtlich).
Diese Wucht und Unmittelbarkeit ist vielleicht nicht Jedermanns Sache aber ich hatte immer das Gefühl, daß das der erste (und auch bisher einzige) Lautsprecher ist, der einem tatsächlich das weitergibt, was auf der Aufnahme wirklich drauf ist - und zwar mit aller Brutalität.
Ist für mich der einzige "Superlautsprecher", dem ich zugestehen würde, daß er sein Geld wert ist.

Die "Trio" hat allerdings einen "Nachteil": Jede noch so kleine Schwäche der vorgeschalteten Kette wird gnadenlos aufgezeigt und das führt - dessen bin ich mir absolut sicher - zu den teilweise widersprüchlichen Höreindrücken, die Hifi-Fans berichten.

Ich gebe dir Recht, daß sich Avantgarde Acoustic anbietet, wenn man große Räume hat und große Hörabstände. Die maximale, unverzerrte Lautstärke liegt bei der "Trio" auf dem Niveau eines startenden "Tornado"-Kampfjets mit eingeschaltetem Nachbrenner.
Allerdings habe ich die "Trio" bisher nur in kleinen Räumen mit geringen Hörabständen (2 - 3 m) gehört und muß sagen, daß das überhaupt kein Problem war.
Das einzige "Problem", das sich zeigte, war daß man unter Umständen die Ausgangsspannung der Vorstufe verringern muß. Denn es gab auf Grund des abgefahrenen Wirkungsgrades am Lautstärkeregler nur die Wahl zwischen "aus" und "laut"

Gruß,

Frank
bluediamond
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 09. Mai 2005, 09:02
War auch am Samstag. Hat mir echt gut gefallen.
Absolut begeistert war ich von Isophon, das wär genau mein Klang! Audioaero war absolut gewaltig. Faber auch sehr gut. Überrascht war ich von Phonar. Die hatten im Vorführraum die Credos an zwei extrem günstigen music-hall Komponenten dran und die klange verdammt gut! Extrem enttäuscht war ich von Burmester. Man liest immer nur gutes von denen aber der Klang hat mich überhaupt nicht überzeugt. Gleiches gilt für B&W. Wobei man hier beobachten konnte, daß sie an einigen Verstärkern sehr gut klangen und an anderen wieder übel...
Manfred_Kaufmann
Inventar
#45 erstellt: 09. Mai 2005, 09:14
Die Phonar Credo fand ich auch sehr gut - ebenso die neue Isophon (leider mit 11000 Euro zu teuer für mich). Auch ganz gut: die neue Focal und die Canton.

Schade, dass die bezahlbaren Boxen so gut wie nicht präsentiert werden. Cd rein und auf Play drücken ist offenbar alles was man erwarten darf.
martin
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 09. Mai 2005, 11:22
Hi,

also grundsätzlich vorneweg: offensichtlich besitzen die wenigsten Aussteller den Ehrgeiz, Ihre Anlagen halbwegs vernünftig vorzuführen. Wurde von US schon angesprochen: Standböxchen oder Kompakte auf Ständer, HT jeweils unterhalb oder gerade mal auf Ohrhöhe - und damit will man 4..5 Stuhlreihen beschallen - lächerlich.

Beeindruckend war der Horn-LS von Avantgarde Acoustic. Das Ding kann tatsächlich Pegel bei bassenergiereicher Popmusik, die Bässe kamen sauber und knackig. Bezeichnend, dass dies einer der wenigen Aussteller war, der sich traute, solche Musik zu spielen.

Interessant auch die Kombination aus Fläche und Woofer-Zeilen in einem Container im untersten Stock. Firma hieß ,glaube ich, PAS. Leider auch hier Pling-Plang-Vorführmusik, man hatte aber den Eindruck, da steckt Potential dahinter.



Naim war total verfärbt. Na ja, man kennt die Dinger auch nicht anders.
Schlimm auch so Breitbänder mit Plexiglas-Schallführungen. Bei einer Cello-Aufnahme konnte man neben dem Cello auch noch jede Menge anderer Geräusche wahrnehmen. Sirren, vibrieren,dröhnen...

Ganz schlimm auch die Audiodata mit ASR. Die zwar gute Ortung im Präsenzbereich wurde von einem dunklen dröhnigen und verfärbtem Grundtonsumpf überlagert.

Bösendorfer: Völlig diffus, kaum auszuhalten. Hohe Stimmen konnte man einigermaßen orten, darunter nur noch Sumpf. Die Dame ohne Unterleib, sozusagen.

Ebenfalls war Magnepan kaum auszuhalten: ich habe noch nie parasitäre Phantomschallquellen so scharf abgebildet und im Pegel mit den gewollten Phantomschallquellen gleichwertig, von 'irgendwoher im Raum kommend' gehört. Der LS kann sicherlich mehr. Aber wer so unmotiviert vorführt, kann kein Interesse am eigenen Produkt oder an potentiellen Kunden haben.

Die DBA-Vorführung war ok, den Effekt hätte man aber noch deutlicher zeigen können:

- zum einen waren die Chassis der Wooferzeilen nicht auf 1/4 Raumhöhe verteilt und es waren zu wenige für die große Fläche, um eine saubere Wellenfront aufzubauen.

- zum anderen hätte man nicht SBA vs. DBA, sondern den größeren Sprung Mono-Grummler vs. DBA zeigen sollen. Beim SBA sind ja die verikalen Raummoden und die in Querrichtung (bei sauberer Ausführung) ja bereits eliminiert.

Dennoch eine gelungene Vorführung vom Chefredakteur(?) der 'Video'. Der Mann macht Hoffnung, dass die Vernunft im Blätterwald mal wieder Einzug halten wird. Nicht zuletzt, weil er auf die wichtigen Mermale zur Beurteilung von LS eingegangen ist. Welcher Schreiber spricht schon von der Wichtigkeit der ausgeglichenen Abstrahleigenschaften.

Zuletzt mein pers. Messehighlight: der geschlossene Stax-KH
Die Vorführung der Offenen leidete sehr am Geräuschpegel.

Grüße
martin

[Edit: Die Brüller habe ich ja ganz vergessen: Ingo Hanssen und seine Voodoo-Vorführung, nebst 'technischen Erklärungen' und eine Vorführung mit einem 'getunten' LS: das BR-Rohr wurde mittels einer zusammengerollten Zeitschrift verlängert; war aber eine Highend-Zeitschrift, deshalb ernst zu nehmen ]


[Beitrag von martin am 09. Mai 2005, 12:16 bearbeitet]
US
Inventar
#47 erstellt: 09. Mai 2005, 13:22
Hi Martin, du warst anscheinend auf der gleichen Hai-Ent wie ich.

Zustimmung in allen Punkten, auch bzgl. der positiven Performance des geschlossenen Stax-Hörers.


Schlimm auch so Breitbänder mit Plexiglas-Schallführungen. Bei einer Cello-Aufnahme konnte man neben dem Cello auch noch jede Menge anderer Geräusche wahrnehmen. Sirren, vibrieren,dröhnen...

Oh ja, ganz übel. Beim ersten Hinhören bei Pling Plang Plong durchasu beeindruckend durch das Beamen. Aber total verfärbt und plärrig. Das Teil hatte so ein durchsichtiges Ohrwaschel aus Polystirol darn; ähnlich der Verpackungen mancher Pralinen, nur größer. Vielleicht hätten die mal ein sauberes Kugelwellenhorn berechnen sollen, anstatt den Boden einer Pralinenschachtel einfach hoch zu skalieren.


Bösendorfer: Völlig diffus, kaum auszuhalten. Hohe Stimmen konnte man einigermaßen orten, darunter nur noch Sumpf. Die Dame ohne Unterleib, sozusagen.

Nach der Show von Voodoo-Hansen konnte das nicht mehr richtig erschüttern.


Ganz schlimm auch die Audiodata mit ASR. Die zwar gute Ortung im Präsenzbereich wurde von einem dunklen dröhnigen und verfärbtem Grundtonsumpf überlagert.

Wenn man jetzt bös wär, könnte man sagen, daß der ASR nichts tauge. Angeblich soll der ja Wunder bewirken und alles rausreißen.

Gruß, Uwe
bluediamond
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 09. Mai 2005, 13:43
@martin

Du fandest die Avantgarde gut? Also ich war ja total gespannt drauf, weil ich die Dinger noch nie gehört hab. Aber ich hatte mir viel mehr erwartet. Gerade im Mitteltonbereich haben sie mir zu sehr gedröhnt. Wobei es aber auch immer etwas schwierig zu urteilenist, da man die Boxen immer mit unterschiedlicher Musik und Lautstärke hörte.
Aber am Samstag um halb sechs, also kurz vor Schluß, waren schon noch einige Aussteller bereit mal Ihre Anlage so richtig herzuprügeln. Und da hatte mich dann Isophon vollends überzeugt. Extrem laut und dabei super sauber und die Höhen nicht zu scharf. Tja, aber auch bei mir sind € 11.000,00 leider etwas zu heftig. Meine Obergrenze sind € 5.000,00 und dafür werd ich vielleicht mal die Credos gegen die P40 tauschen. Aber jetzt kommt erst mal der Sommer.. und da brauch ich die Kohle für andere Sachen..;-))

gruß
bluediamond


[Beitrag von bluediamond am 09. Mai 2005, 13:44 bearbeitet]
martin
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 09. Mai 2005, 14:25
@bluediamond

Im letzten Jahr war die 'Trio' aufgestellt, die bei meiner jetzigen Hörsession am Sa zwar im Raum stand aber nicht angeschlossen war. Damals hatten mich ebenfalls die unsauberen (nölenden) Mitten gestört. Vielleicht lief die bei Deiner Anwesenheit?
Gespielt haben welche mit grünen Trichtern. Das Problem hast Du ja schon dargelegt. Die Musikauswahl ließ für einige Punkte kein eindeutiges Urteil zu. Bei den Pop-Titeln fiel mir jedenfalls nichts negatives im Mittenbereich auf, obwohl ich extra wg. diesem empfundenen Schwachpunkt vom Vorjahr besonders darauf geachtet habe. Muss aber aus besagtem Grund ja nichts bedeuten.

Von Isophon habe ich übrigens keine Vorführung gehört. Selbst von 10:00..18:00 Uhr kommt man nicht überall hin, was auch an den terminierten Vorstellungen liegt. Die gingen aber erfreulicherweise im Ggs. zu letztem JAhr zurück. Oder wie empfandet Ihr das?

@US
Schade auch, dass die Martion Bullfrogs nicht angeschlossen waren. Konzeptionell sah das vielversprechend aus. Dafür musste man in deren Vorführraum Colanis 'Pralinenverpackungen' ertragen. Zum Pralinenpackungsbild passt übrigens auch das nette Papierhäubchen auf dem Breitbänder, was offensichtlich die sehr hohe Bündelung im HT-Bereich etwas auffächern soll.

Brinkmann wurde positiv erwähnt: die Raumakustik dort machte selbst bei Pling-Plang einem einen Strich durch die Rechnung. Als die bei dem obligatorischen Akustikgitarrengeplänkel mal aufdrehten, wurde gleich schreckhaft wieder auf Zimmerlautstärke zurückgefahren, was die Darbietung wieder erträglich machte, mehr aber auch nicht.

Bei Elac wurde ein Erlkönig vorgestellt: 3 kleinere TMT, ein merkwürdiges Chassis aus AMT-Bändchen mit konzentrisch runder Membrane drum herum und der Fliegeralarmsirene obendrauf: Bei Klaviermusik fehlte ein Bereich in den unteren Höhen, ansonsten war die Abstrahlung trotz kurzer Hördistanz diffus. Auf der Rückseite konnte man die Trennfrequenz des 4pi-Strahlers und des 'Koax?-Chassis' einstellen. Vielleicht könnte man dort noch etwas verbessern, zumindest was die fehlenden Oktaven angeht. Bei bassreicher Popmusik werkelten die 3 TMT sichtlich an ihren Grenzen. Es war aber auch laut. Für im Bassbereich unbedämpfte typische Wohnräume vielleicht sogar ausreichend.

Im UG gab's dann noch einen Breitbänder mit zusätzlich 3 oder 4 10"ern allesamt in Dipolbauweise. Zu wenig Höhen, plärrige Mitten und zu wenig Bass. Marke weiß ich nicht mehr, Paarpreis aber um 12.000.- Wer kauft sich so etwas?


Grüße
martin


[Beitrag von martin am 09. Mai 2005, 14:45 bearbeitet]
Everon
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 09. Mai 2005, 16:20
Die Bullfrogs hätte ich auch sehr gerne gehört.
BillyBlue
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 09. Mai 2005, 19:10
hallo ihr alle miteinander,

war auch am freitag und samstag auf der high end und hätte eine menge fotos (gute auflösung) und auch ein paar kleinere videos (schlechte auflösung). ich bräuchte aber einen speicherplatz auf 'nem vernünftigen server. also wenn jemand noch ca. 150 mb frei hätte lad' ich die schnell rauf. ich denke es lohnt sich. behaupte jetzt einfach mal, dass die fotos wirklich gut sind und bestimmt für jeden interessant. sind auch fotos dabei von nem accuphase workshop den ich am samstag vormittag noch besucht habe und von einem nachmittag vor zwei wochen als mir die grand utopia be an accuphase elektronik zur verfügung stand.
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