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ARCAM vs. MARANTZ....WUNDERBAR!!!

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frankbsb
Stammgast
#1 erstellt: 07. Jan 2004, 11:36
ENDLICH KANN ICH MICH WIE VON EINIGEN GEFORDERT ÄUSSERN:

Nachdem in meinem ersten Thread "Arcam vs. T+A" einige Leute weitere Vergleiche gefordert haben, kann ich jetzt hier mal einiges zum besten geben:

Wie ja viele wissen, musste meine Marantz/T+A-Kette weichen und Platz machen für eine komplette Arcam-Kette. Die beiden CD-Player hab ich im alten Thread verglichen (mit meiner unwichtigen, subjektiven Meinung natürlich )

Ich hatte natürlich Gelegenheit nun wieder einen direkt-vergleich in empirischer Testreihe anzustellen

Letzter Verstärker: Marantz PM-17
Neuer Verstärker: Arcam A-80
Grundlage: 14 Tage Urlaub mit tägl. intensiver
u. mehrstündiger Hörorgie

Ergebnis:

Also nachdem der Arcam CD-73 die erste Woche komplett an meinem Marantz PM-17 lief, konnte ich eines feststellen. Die Harmonie und Musikalität des CD-73 ließen den Marantz schon ein wenig besser arbeiten, als der sterile T+A. Aber klar war auf jeden Fall, das der Marantz mit der Spritzigkeit der Arcam irgendwie nicht mithalten kann. Als ich dann den Arcam A-80 erstmal an den CD-73 anschloss und einen Tag ans netz klemmte, war ich geplättet. Kurz, knackig, dynamisch u. sau schnell der neue A 80. Dagegen wirkte mir mein Marantz wie ein behäbiger Beamter.

Was mir sehr angenehm aufgefallen ist, ist die Tatsache, das man beim Arcam A 80 keinerlei Möglichkeit hat, die Klangregler aus dem Signalweg zu schalten (bei Marantz möglich mit der "Direct Source-Taste"), weil der A-80 nämlich gar keine Klangregler hat. :). Da ich nämlich so wie so nur ohne Klangregelung in Tiefen u. Höhen höre, sondern viel lieber die Musik so lasse wie sie eben ist, brauch ich einen Regler nicht. U. wo kein Schalter ist, kann auch kein Schalter verloren gehen.

Sehr wohl kann man bei dem A-80 aber die Eingangsempfindlichkeit der Musikquellen einstellen und zwar für jede Eingangsquelle einzeln.... und das halte ich für sehr sinnvoll. so muss man nämlich nicht gleich wieder am Potty rumfummeln, wenn man die Anlage auf seinen Raum ausrichtet, sondern man stellt die Eingangsempfindlichkeit einmal ein und das wars dann. Außerdem kann man noch die Maximallautstärke begrenzen, was für diejenigen, die pubertierende Kinder zu Hause haben sicher ein segen ist. Denn: Damit stellt man sicher, dass wenn man mal nicht zu Hause ist, die Kinder nicht gleich die Nachbarn mit maximal-schall beglücken

Eines muss man aber sagen. auch der Arcam klingt am besten wenn er warm ist und auch bleibt. Wenn er kalt gestartet wird, klingt er doch .....wie soll ich sagen..... na ja....wie ein alteingesessener Angelsachse zur Teezeit um halb 5.

Ich hab mittlerweile meine Geräte dauernd angeschaltet, damit ich bei bedarf auch gleich den maximalen Musikgenuss habe, das ist sowieso immer am besten, egal was für eine Kette man zu Hause stehen hat.

An meiner mir heiligen Box, einer 7 Jahre alten T+A TB 120 Criterion (Transmission-Line) wurde von dem A 80 plötzlich eine Dynamik entwickelt, die ich so von dem Lautsprecher gar nicht kannte. Klasse, kann ich nur sagen. Eigentlich wollte ich die Lautsprecher ja auch austauschen, aber jetzt werden sie wohl noch ein paar Jährchen bei mir ausharren.

Für jemanden, der nicht denkt, High-End ist nur dann gut, wenn der Preis auch High-End ist, sollte der Arcam ein absoluter Insider-Tipp sein. Ich hab ihn mittlerweile mit ein paar Verstärkern vergleichen können, die preislich in einer ganz anderen Kategorie spielen, der Arcam musste sich vor keinem verstecken, im Gegenteil!!!!

verglichen habe ich ihn mit:

Marantz PM 17, Mission Cyrus 3i inkl. PSX-Netzteil, Electrocompaniet E 4, T+A PA 1520.

Alles Geräte, die viel teurer sind als der Arcam und mich wieder bestätigt haben in meiner Meinung, das Geld eben nicht alles ist.

Hört euch das Ding einfach mal an. Ich wäre erstaunt, wenn irgendjemand nur negatives zu berichten hätte.

Ach so noch etwas: Wenn jemand seine Steckdosen mit einem Blitzschutzstecker versehen möchte bevor er das Heiligtum an den Strom hängt. Kleiner Tipp: Vergesst es, es klingt absolut Kacke11111 ich wollte clever sein und habs probiert. Wer danach meint, am TV-Gerät kann es garantiert nicht schaden. Kleiner Tipp: Vergesst auch das, es klingt genauso Schrott.

Gruß
Frank
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 07. Jan 2004, 21:40
Sehr schöner Bericht! Weiter so *twothumbsup*
anon123
Administrator
#3 erstellt: 07. Jan 2004, 21:52
Hallo Frank,

schöner Bericht, vielen Dank. Der Arcam dürfte wohl in etwa in meine Preisklasse fallen, oder? Als "Rotelianer" liebäugle ich natürlich zunächst mit dem RCD-1072. Aber solche Berichte bestätigen, daß es auch noch andere "gute Engländer" gibt.

Ach so: Das, was Du beschrieben hast, kann es gar nicht geben (grins). Guck' mal hier:

http://www.hifi-forum.de/index.php?action=browseT&back=1&sort=lpost&forum_id=18&thread=262

Beste Grüße.
frankbsb
Stammgast
#4 erstellt: 08. Jan 2004, 08:44
@annon

ich habs mir deinen link gerade durchgelesen (dann laut gelacht und dann gleich ne antwort verfasst).

Wie kann ich denn so einen Thread eröffnen????? Mir völlig unklar.

Im übrigen bin ich auch der Meinung das es noch mehr gute Engländer gibt als nur Arcam.

Womit ich aber ein Problem habe, ist der Hersteller CREEK. Der klingt mit sicherheit super toll, aber ich weigere mich einen CD-Player zu kaufen, in dem ein modifiziertes PC-CD-Rom eingebaut wird.

Gelle

Gruß
Frank
Markus_P.
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Jan 2004, 08:58


in dem ein modifiziertes PC-CD-Rom eingebaut wird.


Hat aber Vorteile:
z.B. Servicefreundlicher. Man kann es sicherlich auch in Zukunft besser wechseln
drbobo
Inventar
#6 erstellt: 08. Jan 2004, 12:12
Hallo,
hört sich so an, als würde Arcam die ursprüngliche NAD-Philosophie weiter ausbauen (in die richtige Richtung)
Wie würdet Ihr denn die Verarbeitungsqualität einschätzen?
Wiesonik
Inventar
#7 erstellt: 08. Jan 2004, 12:36
Hallo drbobo,

die aktuellen Arcam-Geräte sind sehr "sauber" aufgebaut und sehr gut verarbeitet.

Da kommt NAD IMHO nicht mit.
frankbsb
Stammgast
#8 erstellt: 08. Jan 2004, 12:52
@drbobo

in wie weit NAD die selbe Philosophie betrieben hat oder betreibt weiß ich nicht. Ich habe mir mit NAD in den letzten Jahren in keiner Weise mehr interessiert, aus folgendem GRund:

1995 wollte ich mir einen Heimkinoverstärker kaufen. Der Verkäufer meinte, kauf den NAD den hab ich auch, der klingt superklasse.

Ich hab ihn gekauft, hab ihn angeschlossen............hab ihn abgeklemmt und wieder zurückgetragen!

Damals ging der Vergleich gegen einen Alten Onkyo Surround Receiver an einem INFinity passiv SatellitenSystem und den hat in meinem und dem Ohr der damaligen Mitbewohner der NAD hochhaushoch verloren.

Ein halbes Jahr später wollte ich dann einen neuen Stereoverstärker und wieder die Empfehlung zu NAD. Na ja dacht ich mir, vielleicht klingts an Musik ja anders, aber falsch gedacht, die Klangcharakteristik war genau so und deshalb eben für mich absolut indiskutabel (kam dann ein Mission Cyrus III). Nicht das NAD schlechte Geräte baut, das will ich hier keineswegs behaupten, es gibt sicher auch genug Liebhaber, die diese Klangcharakteristik mögen. ABer wie gesagt, man muss es eben mögen. ich mags nicht und deshalb hab ich mich dann auch nie wieder mit NAD befasst.

Ob Arcam aber die gleiche Philosophie weiterbetreibt weiß ich nicht. Tatsache ist jedenfalls, das man bei diesem hersteller für wirklich gutes Geld (und nicht zuviel davon) ein Material geliefert bekommt, welches locker und leicht in 5 bis 6 Preisklassen darüber nocht konkurrenzfähig bleibt.

In der Image Hifi Nr. 53 haben die den Arcam wenn ich mich nicht irre gegen einen Mark Levinson laufen lassen. das solltet ihr euch mal durchlesen, das ergebnis war erstaunlich.

Ich will aber ja niemanden bekehren. Erstens bin ich kein Pfarrer und zweitens kann ich das auch gar nicht.

Ich will nur kund tun das ICH von der Marke absolut in den Bann gezogen wurde.

Gruß
das fränkchen
drbobo
Inventar
#9 erstellt: 08. Jan 2004, 13:59
Hallo,



die aktuellen Arcam-Geräte sind sehr "sauber" aufgebaut und sehr gut verarbeitet.

Da kommt NAD IMHO nicht mit.


Genau dass habe ich gemeint.
Zur Klangcharakteristik kann ich nur sagen, dass mir NAD weiter zusagt, aber das ist erstens subjektiv und zweitens sicher auch von den Boxen abhängig. Die Arcam Geräte habe ich nie im dirketen Vergleich gehört.

Bei NAD habe ich das Gefühl, seitdem sie von der "Nischenmarke" aufgestiegen sind, mit der Verarbeitungsqualität nicht mehr nachkommen.
Hoffentlich geht es Arcam da nicht genauso.
_axel_
Inventar
#10 erstellt: 08. Jan 2004, 15:04
Schöner Bericht. Danke.


Ich hab mittlerweile meine Geräte dauernd angeschaltet, damit ich bei bedarf auch gleich den maximalen Musikgenuss habe, das ist sowieso immer am besten, egal was für eine Kette man zu Hause stehen hat.

Sätze, in denen "immer" oder sogar "immer am besten" steht, sind häufig falsch. auch hier würde ich widersprechen wollen. Ein Dauer-An sollte immer abgewägt werden:
-
Das Display z.B. des CDPs brennt unnötig aus
-
Manche Geräte ziehen im Leerlauf bereits stattliche Strommengen. mein Amp z.B. 160Watt. das sind pro Tag fast 4 kW/h, im Jahr weit über 1000 kW/h. das mag ich weder meinem Geldbeutel noch der Umwelt abverlangen.
-
Überall, wo Röhren drin sind, ist von Dauerbetrieb eh abzuraten.
-
Nicht alle Geräte haben Aufwärmzeiten vom 30min. oder mehr bzw. klingen kalt erheblich schlechter.

Nix für ungut.
Gruß
pitt
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 08. Jan 2004, 15:21
Hallo !

Schön, aber wo kann ich eine Mehrkanalvor- bzw. Endstufe mal komplett im Inernet sehen? Ich hab schon ein wenig gesucht, aber keinen zum kompletten bewundern gefunden.
für einen Link

mfg. Pitt
Wiesonik
Inventar
#12 erstellt: 08. Jan 2004, 16:01
Ergänzung zu Axels völlig richtigem Beitrag und Einwendungen:

Der Laser des CD-Players altert erheblich schneller !!!

Was die Meisten nicht wissen, wenn der Player ständig "an" ist, ist auch der Laser ständig an. Bei einer Lebensdauer von x Stunden kann es dann passieren, das der Laser bereits nach 2 Jahren (oder auch früher)das Ende seines "Lebens" erreicht hat !!!

Steht natürlich in keiner Betriebsanleitung.

Da nehme ich dann lieber 15 min. "Aufwärmphase" der Geräte in Kauf.
ThomasL
Stammgast
#13 erstellt: 08. Jan 2004, 17:49
ich schalte immer die Steckerleiste ab an denen die Geräte sind, Geräte immer eingeschaltet lassen kommt bei mir gar nicht in Frage. Das ist abgesehen von den vorzeitigen Alterung des Lasers beim CD-Player auch ein unsinniger Stromverbrauch meiner Meinung nach.
frankbsb
Stammgast
#14 erstellt: 09. Jan 2004, 08:32
Hmmmm.

also ich entschuldige mich für die Wortwahl "immer" und "am Besten".

Es stimmt natürlich, das das auch erhebliche Nachteile mit sich bringt. vielleicht sollte ich mein Immer auch mal etwas näher differenzieren:

Mit immer meine ich natürlich nicht, das das Gerät tag und nacht wochenlang durchbrennt..... das wäre ja wirklich Blödsinn...denn wer hört den Nachts während des schlafens Musik.

Mit immer an meine ich:

Wenn ich nach Hause komme schalte ich als allererstes die Anlage ein und verrichte dann meine Arbeit. Lege meine Musik auf und genieße. Wenn ich dann durch andere Dinge unterbrochen werde, gehe ich nicht jedesmal hin und schalte meine Geräte aus, was weiß ich, wenn der hund mal für ne stunde raus muss oder so, oder wenn die Frau plötzlich meint ich müsse mit ihr einkaufen gehen (soll ja frauen geben, die solche Sinnes-Anwandlungen bekommen ).
In solchen Fällen mache ich meine Gerätschaften nicht aus, da mir das zu blöd ist dann jedes mal 30 minuten Aufwärmphase zu haben.

Ich sollte aber meine Wortwahl definieren:

Ich habe meine Geräte sowieso immer an, wenn ich Zuhause bin und nicht gerade die Nacht mit Schlafen verbringe.

Auch ich verblase nicht unnötig Strom in der Weltgeschichte. Das kann ich mir ja auch nicht leisten.

Gruß
Frank
TBuktu
Ist häufiger hier
#15 erstellt: 10. Jan 2004, 00:38
Ein Blitzschutzstecker versaut also den Klang.

Ich hätte da gerne mal eine Erklärung, wie eine Funkenstrecke (und nix anderes ist da drin) den Klang beeinflussen kann.

Bitte jetzt nicht anfangen mit ´da sind doch Varistoren´ o.ä......die können auch gegen Überspannungen schützen, aber das ist ein anderes Thema und eine andere Grössenordnung der Überspannung.

Gruss
Tim

PS: HighEnd mit Klangregelung ist kein HighEnd, braucht doch nicht extra erwähnt zu werden
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