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Arcam vs. T+A ich hätts nie gedacht

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frankbsb
Stammgast
#1 erstellt: 15. Dez 2003, 09:34
Also,

ich hätt das nie für möglich gehalten, aber es ist war.

ich werde meinen geliebten Cd-Player T+A CD 1220 R austauschen gegen einen Arcam CD 73 (bzw. ich hab das schon gemacht). Dabei war ich so stolz. Aber:

Die ganze Zeit hab ich mich gefragt, warum mein T+A klingt als wenn die Band im sterilen Labor spielt. Super Auflösung aber extrem kalt und ohne jede Emotion.

Mein Hifi-Berater hat mich dann auf Arcam gebracht und gemeint ich soll das einfach mal probieren. Ich war da eher sehr skeptisch, denn der Arcam kostet nur ein Drittel meines T+A. Aber der gute Mann sollte Recht behalten. T+A abgebaut, Arcam aufgebaut und geplättet. Plötzlich habe ich Emotionen u. Dynamik in meinem Wohnraum, als wenn ich mittendrin säße. Trotz der sehr feinen Auflösung implantiert der Arcam diese hervorragend in das Gesamtbild, sodass ich im Vergleich zu meinem T+A das Gefühl habe, direkt bei den Musikern zu sitzen.

An Musikalität ist das wirklich sehr beeindruckend. Hat sich wieder einmal bewiesen, das teuer nicht gleich ideal ist.

Meinen Marantz PM 17 werd ich jetzt auch tauschen gegen einen Verstärker von Arcam, der A80 ist bestellt.
Ich bin gespannt.

Also für jeden der bei seinen Geräten die Wärme vermisst und schon alles probiert hat. Die Arcams sind ein absoluter Tipp.

Gruß
Frank
shoemaker
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 15. Dez 2003, 15:10
Hallo Frank,

herzlichen Glückwunsch :).

Tja, und wieder einer, der gegen die "eiserne Regel" der Lehrbuchfraktion verstößt ("besser klingts nur weil es teurer war, Klangunterschiede gibt es nicht" etc.).

So soll es sein, der persönliche Geschmack entscheidet, und nix anderes!


Gruß von einem überzeugten "Kleinhersteller-Käufer-weil-preiswerter-aber-deutlich-besser-hörer"
Thono
Stammgast
#3 erstellt: 15. Dez 2003, 15:39
Hallo,

schon interessant. So einen ähnlichen Eindruck hatte ich bisher auch von T&A-Elektronik. An sich bestimmt sehr gut aber irgendwie trotzdem 'steril' (das Wort trifft es m.E. gut).

Dachte bisher daß es nur mir so geht...

Gruß
Thomas
frankbsb
Stammgast
#4 erstellt: 15. Dez 2003, 16:22
Nun, ich war sowieso noch nie ein freund von massenprodukten für besagte breite masse. deren politik kenne ich nämlich nur zu gut.

Gegen meine T+A Boxen ist auch überhaupt nix zu sagen. die klingen schlicht und ergreifen supergut. Ein bischen hoch abgestimmt vielleicht, aber das kriegt man ja mit diversen kabeln in den Griff.

Wenn man sich aber auf dem CD 1220 R von Journey "once more" anhört, fallen einem die Ohren ab, weil die Gitarre so derart hoch in die Ohren einfährt das das einfach nur weh tut. die vielen digitalten Filter die das Gerät von Haus aus schon intus hat, sind zwar schön, stoßen hier aber an ihre Grenzen. Bitte nicht falsch verstehen, ich würde nie behaupten das der T+A Player schlecht ist (es gibt keine schlechten Player in diesen Preissegmenten nur schlechte Gehöre), aber letztenendes ists nicht das was mir vorschwebt (schlimm genug das ich 5 Jahre gebraucht habe um das zu merken) und ich bin nun wirklch schon lange genug mit dabei.



Und dann kam dieser Arcam dahergelaufen und hat mich einfach verhext!

Seitdem hatte ich beim T+A das Gefühl die Band spielt in einem Versuchslabor.

Von Konsumgeräten wie Pioneer, Sony (außer DAT) und so weiter bin ich so oder so schon lange weg, genau wie im Boxenbereich von Kanton oder wie die alle heißen. Da gibt es eben Insiderwerkstätten (wie arcam oder Acoustic EnergY) die man eben nur im High Endladen bekommt, die trotzdem relativ moderate Preise haben und in deinem Wohnzimmer alles an die Wand spielen was da zuletzt gestanden hat.

Neulich sachte einer zu mir, mehr wie 850 Euro hab ich eben nicht, da muss ich doch auf die Konsumer aus dem Mediamarkt zurückgreifen!!!!!! FALSCH!

Dann höre man sich nämlich mal die Einstiegskette von Cambridge Audio an (300 oder 500 Serie) da is man nämlich wenn man den Player und den Verstärker kauft gerade mal bei 650 Euro. Und wenn man dann unbedingt will kann man sich zu Anfang halt die Magnat StandLS aus dem Mediamarkt kaufen, selbst an den Dingern klingt die Cambridge immer noch wenn wenn sie in anderen Welten spielt gegenüber preislich vergleichbarem aus den Konsum-Versorgungs-Allerwelts-Hifi-schnell-unter-die-leute-bring-Ladenketten.

So und nicht anders.
Der Frank hats gesprochen!!!!
EWU
Inventar
#5 erstellt: 15. Dez 2003, 16:56
Hallo Frank,
super Bericht, der wieder einmal beweist:auch weniger bekannte Marken sind gut.Qualität ist nicht unbedingt proportional zu Bekanntheit.
Viel Spaß mit Deinen neuen Komponenten.
Gruß Uwe
frankbsb
Stammgast
#6 erstellt: 15. Dez 2003, 17:07
hallo EWU

ich danke ehrerbietend für das Qualitätslob

Aber Arcam ist doch nicht wirklich unbekannt. Also jeder der mit High-End zu tun hat sollte doch wirklich zumindest den Namen kennen.

Gerade wo die doch jetzt so ne super Highendeinsteigeranlage herausgebracht haben. Wurde in Stereo 09/03 getestet und von mir beim händler auch mal aus neugierde probegehört. War schon echt imposant.

Aber ok du hast recht. ich denke in vielen Bereichen sind die insidermarken eben einfach deshalb unbekannt, weil die menschen sich scheuen in solche läden rein zu gehen aus angst die wären zu teuer, obwohl das ja nicht wirklich so ist. in diesen läden bekommt man eben auch die richtig teuren boliden, aber eben nicht nur.

Vielen dank für die Wünsche. sobald ich den A80 angeschlossen habe ziehe ich hier natürlich einen vergleich.
(Er kommt diese Woche mein Hifi-Händler hat mich gerade angerufen LUFTSPRUNG-u.-JUBELSCHREI)

gruß Frank
Miles
Inventar
#7 erstellt: 15. Dez 2003, 17:34

Die ganze Zeit hab ich mich gefragt, warum mein T+A klingt als wenn die Band im sterilen Labor spielt. Super Auflösung aber extrem kalt und ohne jede Emotion.


So habe ich das auch mit dem T+A PA1530 Verstärker empfunden

Allerdings würde ich nicht das vielstrapazierte und meiner Meinung nach zu unpräzise Wort "emotionslos" benutzen, sondern es fehlte einfach an Klangwärme und -körper.

Diesen Effekt hatte ich nur mit dem T+A, also kann ich fast ausschliessen dass dieser richtig klingt und alle anderen Verstärker "gesoundet" sind.
Jürgen_M
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 15. Dez 2003, 18:54
Von mir wirst Du kein Lob bekommen. Denn die T+A Teile sind an der Wahrheit sehr viel näher dran als vieles andere.
Dazu kenne ich zuviele Geräte von denen und kann nicht von irgendeinem sterilen Klangbild berichten.
Aber vielleicht stehen die Gegner einfach auf gesoundete Teile, ist ja möglich und voll in Ordnung.
Jedem das Seine und mir das Meiste!
Miles
Inventar
#9 erstellt: 15. Dez 2003, 22:31
Vielleicht klingen die Verstärker ja mit T+A Lautsprechern richtig. Mit meinen Dynaudio Contour s3.4 fehlt es einfach an Grundton-Substanz. Der Verstärker brachte bei kleinen Jazzbesetzungen ein sehr exaktes räumliches Abbild aller Instrumente, doch war die tonale Balance viel zu schlank. Ich weiss wie ein Tenorsaxofon klingt, aber der T+A brachte das nicht rüber. Der gleiche Effekt bei Männerstimmen. Auf Dauer war das sogar nervend. Alle Verstärker die ich an den Contour gehört habe klangen tonal recht ähnlich, doch der T+A tanzte völlig aus der Reihe.

Off topic: Wieso ist T+A eigentlich im Ausland fast unbekannt? In Deutschland gehören sie zu den erfolgreichsten Highendfirmen, aber ausserhalb des deutschsprachigen Raumes gibt es fast keine Händler die T+A anbieten. Abgesehen davon dass ich den Klang nicht mag, müssten diese wertigen und gut ausgestatteten Geräte ja überall ein grosses Marktpotential haben. Allein schon wegen dem zeitlosen Braun-Design.
klk143
Schaut ab und zu mal vorbei
#10 erstellt: 15. Dez 2003, 23:23
@frankbsb
Hast Du den Arcam mal mit dem Cambridge D500SE verglichen? Dein Eindruck würde mich mal interessieren.
Ich bin auch noch auf der Suche nach einem CD-Player. Eigentlich sollte die Entscheidung zwischen dem Marantz CD 6000 OSE LE und dem Rotel RCD-02 fallen, dann bin ich aber auf Arcam (CD62T), Cambridge und Micromega (Minimum CD3) gestoßen. Bei Arcam ist mir noch unklar, ob es den CD62T noch gibt, oder ob er durch den CD73 abgelöst wurde, das geht nicht so ganz aus der deutschen Homepage hervor.


[Beitrag von klk143 am 15. Dez 2003, 23:23 bearbeitet]
frankbsb
Stammgast
#11 erstellt: 16. Dez 2003, 07:58
@ Jürgen M,

klingt ja so als wenn du denktst ich erwarte jetzt von jedem LOB. Das ist natürlich nicht der Fall.

Ich habe hier nur einen subjektiven Eindruck ins Netz gestellt, der sich in meinem Hörempfinden äußert. Als kann man wohl hier kaum von Wahrheiten oder Unwahrheiten sprechen, denn eines jeden Gehör ist ja bekanntlich anders.

Wenn du mit deiner T+A Performance zufrieden und glücklich bist, ist das ja absolut in Ordnung, denn ich würde auf keinen Fall behaupten, das T+A schlecht ist (wie du vielleicht gelesen hast, bin ich mit meinen Speakern von der Marke absolut oberzufrieden.)

@ Miles

also ich habe bei dem Händler, von dem ich den Arcam habe den Arcam im direkten Vergleich zum T+A Player gehört und zwar an folgender Performance:

Boxen TB 160 Criterion (keine Ahnung wo der die noch her hat)
Vorverstärker T+A P 1200
Endstufe von Proceed.

Trotz der Vorstufe von T+A klang der Arcam für mich wärmer.
ich glaube also nicht, das es am Verstärker liegt (in dem Fall zumindest nicht) Sicherlich ist eine komplette T+A Kette natürlich total aufeinander abgestimmt, das wäre den Versuch wert, ich denke aber nicht, das die Sterilität die ich dabei empfinde wirklich gedämpft wird.
Ausprobieren. Vielleicht tut sich ja was.

@ klk143

also im direkten Vergleich hab ich den Arcam gegen den Cambridge noch nicht gehört, ich werd das morgen bei meinem Händler aber vielleicht mal angehen.Wobei der mir schon sagte, das die Cambridge im Einsteigerbereich sicher große Klasse ist, mit dem Arcam aber bei weitem nicht mithalten kann, was die Musikalität angeht. Mit dem Marantz 6000 würd ich den Arcam gar nicht vergleichen wollen, weil Marantz ein gänzlich anderes Klangkonzept verfolgt. Die Player sind sehr analytisch abgestimmt, was wie ich mit meiner Erfahrung des damaligen CD 63 SE von Marantz schon beschrieben habe. Zu Rotel kann ich nichts sagen, wobei man hört das diese Player absolut klasse sein sollen. Aber wie die Musik rüberkommt, da hab ich keine Erfahrung.
Den CD 62 gibt es nicht mehr, der wurde abgelöst durch den CD 72. Ober der CD 73 dazu der direkte Nachfolger ist, weiß ich nicht. Allerdings ist der 72er auch teurer als der 73er.
Außerdem kann man den CD 73 bei Bedarf irgendwann mal auf CD 82 oder sogar CD93 upgraden lassen, deshalb hab ich mich unter anderem (natürlich neben dem Klang alles 2.rangig) auch für den CD 73 entschieden, denn dann ist gewährleistet das man nicht in 2 Jahren oder so einen neuen Player kaufen muss.

Im Übrigen kommt der Verstärker A80 auch von Arcam, heute bei meinem Händler an (freudiger Luftsprung), denn ich will die Kette komplett machen. sobald ich den gehört habe gibts auf jedenfall einen direkten Vergleich zum Marantz PM 17.

Gruß
Frank
sir
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 16. Dez 2003, 10:27
alles in allem eine schöne umschreibung von deutschem und englischem klang... auch ich habe diese erfahrungen immer wieder gemacht. obwohl die geräte auf gleichem qualitätsniveau sind, kann ich mich mit den deutschen nicht anfreunden. die klingen mir zu kalt, steril und analytisch. deswegen habe ich mich auch für eine komplette englische anlage entschieden. ob die letztendlich alles richtig spielen ist mir ziemlich egal, mir macht es spass.

aber zum glück ist das alles geschmackssache und eine frage der persönlichen hörpräferenzen.
frankbsb
Stammgast
#13 erstellt: 16. Dez 2003, 10:47

Ganz genau so sehe ich das eben auch.

Welche Anlagen-Kette hast du denn mit Perfomance????

Würd mich mal interessieren

gruß
frank
_axel_
Inventar
#14 erstellt: 16. Dez 2003, 10:49

Welche Anlagen-Kette hast du denn

steht in seinem profil
gruß
Wiesonik
Inventar
#15 erstellt: 16. Dez 2003, 11:06
Hallo Frank,

ersteinmal vielen Dank für Deinen schönen Bericht und Glückwunsch zum neuen Player.

Dein Bericht zeigt sehr anschaulich, daß es neben den "Marketingriesen" durchaus noch viele "kleinere" Firmen gibt, die Ihr Handwerk auch verstehen. Leider gehen diese Firmen manchmal im Marketingrummel der "Großen" unter.

Läßt man sich von diesem "Marketingrummel" nicht blenden, findet man heutzutage immer noch Anlagenkombinationen die superb klingen und gar nicht so teuer sind.
Wenn man das Ganze als Hobby betreibt macht es auch noch tierisch Spass durch die Geschäfte zu pilgern, um solche Kombinationen zu finden.

Typisch deutsche, englische oder amerikanische Sounds gibt es IMHO heute nicht mehr. Vielmehr haben die kleineren Hersteller in den letzten Jahren gelernt, das es auch heute noch Kunden gibt, die neben gutem Klang auch noch Wert auf sauber designte (damit meine ich nicht nur das Äussere der Geräte sondern insbesondere auch den "elektrischen" Aufbau)Geräte legen.

Gute Beispiele für solche Firmen neben Arcam sind auch noch Creek, Cambridge oder Atoll (ein "Franzose", der auf dem deutschen Markt relativ neu und unbekannt ist).

T&A ist das typische Beispiel einer Firma, die mit sehr guten Boxen (ich habe es leider nie geschafft mir die T&A Criterion 160 zu kaufen)am Markt bekannt geworden ist.
Mit der Zeit sind sehr gute Verstärker hinzu gekommen, mittlerweile bedient T&A den Markt mit einem fast kompletten "Bauchladen" (Röhrenverstärker, Plattenspieler, Surround, etc.).
Was IMHO bei T&A nicht mehr so ganz passt, ist das Preis-Leistungs-Verhältnis. Sauber "designte" und sehr gut verarbeitete Geräte bauen sie nachwievor. Klang ist, wie immer auch Geschmackssache.

In diesem Sinne viel Spass mit Deinen neuen Komponenten.
frankbsb
Stammgast
#16 erstellt: 16. Dez 2003, 16:23
@wiesonik

nun natürlich würde ich mich nie trauen, die qualität von T+A an zu zweifeln. käme mir nie in den sinn.

Aber ich gebe die absolut recht, dass das Preis-Leistungsverhältnis nicht mehr stimmt ,und das nicht erst seit gestern. Auf der anderen Seite ist das wie mit einem Golf. Sau teuer aber verkauft sich auch wieder gut. Habs gerade selbst gemerkt.

Das man den englischen Sound nicht mehr hat, da kann ich dir irgendwie nicht ganz zustimmen. ich hab jetzt einiges gehört an engländern und auch an deutschen geräten (soweit man einige überhaupt noch als deutsch bezeichnen kann). Auch mit den Japanern hab ich mich auseinandergesetzt. Aber ich finde, die engländer haben immer noch ein ganz eigenes Flair was klang und musikalität angeht.

Vielen dank Übrigens für den Spaßwunsch. ich hab ab morgen urlaub und da werde ich die nächsten 3 wochen mächtich viel spass haben mit meiner neuen performance (endlich mal wieder)

Gruß
Frank
Stere0
Inventar
#17 erstellt: 16. Dez 2003, 16:40
hi,

Arcam-player haben mich auch schon mehrfach überzeugt - zudem sehen sie auch noch schick aus und sind für den Preis auch meiner meinung nach nicht verkehrt.
Gratulation für den Kauf des players... hätte dir den wohl auch emfohlen.

cu
wn
Inventar
#18 erstellt: 16. Dez 2003, 17:07
Hallo Frank,

mit dem Arcam CD-Player hast Du ohne Zweifel eine sehr gute Wahl getroffen.-

Da der A-80 meinem A-85 sehr ähnlich ist bin ich schon auf Deinen Bericht gespannt.

- Gruss, Wilfried
klk143
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 16. Dez 2003, 19:07
@frankbsb
Bin schon gespannt auf das Ergebnis Deines Vergleichs Arcam/Cambridge.
Gibt es den Arcam CD 62 schon länger nicht mehr ? Vielleicht könnte man den noch zu einem günstigen Preis als Auslaufmodell bekommen. Wie liegt der CD 73 denn eigentlich preislich so ? Ich habe zu Arcam noch überhaupt keine Preise in Erfahrung bringen können.
Und wie ist das mit dem Upgraden beim CD 73 eigentlich zu verstehen, also was und wie wird da upgegradet ?
DerOlli
Inventar
#20 erstellt: 16. Dez 2003, 20:08
Hi ihr Lieben!

Wo die Preise der CD-Player von Arcam liegen, würde mich auch mal interessieren. Aber... bringt es was einen Arcam Cd-Player an meinen HK-Verstärker zu hängen. Gehen tut das, klar... aber passt das klanglich!?

Liebe Grüße,

Olli.
Putenbraten
Gesperrt
#21 erstellt: 16. Dez 2003, 20:22

Aber vielleicht stehen die Gegner einfach auf gesoundete Teile, ist ja möglich und voll in Ordnung.


Gesoundet.Eigentlich sounden die Briten ja nicht sonderlich.
Die legen ja mehr Wert auf Musik die aus den Lautsprechern
kommen soll.
Wenn eine Kette kalt und steriel ist, ist sie dann nicht gesoundet?


[Beitrag von Putenbraten am 16. Dez 2003, 20:23 bearbeitet]
Jürgen_M
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 16. Dez 2003, 23:10
Putenbraten gibt es zu Weihnachten bei 2-3 Stunden im Rohr mit 200°C also sei vorsichtig damit was Du sagst (so ein Schenkelchen ist schnell weg)

Den Briten fehlen nach der üblicherweise gebrauchten Definition für "britischen Klang" jegliche Art von Höhen über 30 Hz (das war ein Scherz)

@ Miles
In der Kombination Dynaudio und T+A würde ich ganz klar die Schwächen bei Dynaudio suchen und nicht bei T+A - gerade bei diesen beiden Marken kenne ich mich ganz gut aus, denn Dynaudios hatte ich selbst einige Jahre (das haben wir Gott sei Dank hinter uns) und T+A war der letzte Konkurrent zu Restek, der übriggeblieben ist.
Die 1520 den ich an der Contour 3.3 gehört habe ging jedenfalls recht gut (sogar für Dynaudioverhältnisse).

P/L Verhältnis: T+A ist nicht billig aber sein Geld wert, andere bauen deutlich teurere Teile mit weniger "Leistung"

Den PD 1200 R hat noch keiner für das Geld nachmachen können (Wandler, Raumkorrektur, Vorstufe, Kopfhörerverstärker) - wo gibt´s das fürs Geld bei anderen Marken??? (Ein Beispiel genügt schon - den Studiobereich mit dem Behringerteil lassen wir jetzt mal außen vor).

Nicht dass ich eine Lanze brechen möchte für T+A (hab nur ein Teil von denen) aber ich finde die Kritik nicht berechtigt (aus meiner Erfahrung).

Und die digitalen Boxen macht denen so schnell auch keiner nach...

Und zum Schluss noch eine ketzerische Bemerkung (nicht hauen):

Die Esotherischen Esotec und Esotar und Esoschlagmichtothochtöner taugen im Vergleich zu Scanspeak einfach NIX

EWU
Inventar
#23 erstellt: 16. Dez 2003, 23:13
gesoundet oder nicht gesoundet, was spielt das für eine Rolle!Gefallen muss es, Emotionen soll es wecken.Ob gesoundete oder nicht gesoundete.
wn
Inventar
#24 erstellt: 17. Dez 2003, 01:06
Hi Olli,

...Wo die Preise der CD-Player von Arcam liegen, würde mich auch mal interessieren.

Unterlagen und Preisliste gibt es bei Bridge Audio, dem deutschen Vertrieb.

- Gruss, Wilfried
frankbsb
Stammgast
#25 erstellt: 17. Dez 2003, 07:59
Also ich wollte auf keinen Fall destruktive Kritik an T+A-Geräten üben.
Und über deren Boxen will ich schon gar nix schlechtes sagen. Auf denen sitz ich wie der teufel auf der armen seele, weil die nämlich super gut sind.

Aber Tatsache ist, das mein Klangempfinden wärme möchte, und die krieg ich offensichtlich im Vergleich zu dem jetzigen Player vom 1220 R nicht. Ich kann s für mich selbst beurteilen, ich hab den ja auch immerhin fast 5 Jahre an meiner Performance gehabt.

Ich geb Jürgen aber grundsätzlich recht. T+A sind heute noch in vielem der Vorreiter und bei manchen Geräten passt das Preis-Leistungs-Verhältnis sicher ganz gut.

Aber: Beim CD-Player eben nicht. Obwohl das sicher auch nur subjektiv zu betrachten ist, denn wie gesagt:

Auf die Ohren kommt es eben an.

@klk

Der Preis für den Arcam CD 73 T liegt derzeit bei 650 Euro.
Und mit dem Upgrade ist folgendes gemeint:

Der CD 82 oder der CD 93 von Arcam hat einen anderen WAndler und ein anderes Netzteil, sowie diverse andere kleinkomponenten. Beim CD 73 ist das gerät so vorbereitet, das diese Teile ausgetauscht und gegen die größeren ersetzt werden können. Wobei, bevor man das tut, sollte man sich die anderen Player erst einmal anhören, denn es geht die meinung um, das CD 82 u. CD 93 teilweise sehr viel analytischer klingen als der 73er u. das ist eben auch nicht immer jedermanns sache. Ich hab auch schon leute gehört, die diesen Wechsel bewusst nicht vollzogen haben, gerade deswegen. für mich kommts im moment so oder so nicht in frage, weil ich meinen player erst 4 Tage habe und nun erstmal alles bis ins kleinste austesten u. genießen will, bevor ich wieder spirenzjen mache, zumal ich ja erstmal den Verstärker noch brauch.

Sobald der A80 da ist, werd ich auf jeden Fall hier meinen Eindruck hinterlassen. Wie der gegen den A85 abschneidet interessiert mich auch brennend, da ich den A85 schon gehört habe.

IM Übrigen geb ich natürlich unserm Moderator recht.

Gefallen muss es egal wie. Wenn ich dran denke das mir früher mal eine Grundigkette gefallen hat, krieg ich im nachhinein echt Selbstzweifel, aber na ja jeder fängt halt mal unwissend an
PeterSchwingi
Stammgast
#26 erstellt: 17. Dez 2003, 08:21
Sagt Leute, vielleicht bin ich blöd, aber was heißt IMHO. Das lese ich so oft.
Thono
Stammgast
#27 erstellt: 17. Dez 2003, 08:21
Hallo,


Den PD 1200 R hat noch keiner für das Geld nachmachen können (Wandler, Raumkorrektur, Vorstufe, Kopfhörerverstärker)


Raumkorrektur? Bei einem High-End-Gerät? Welcher Frevel...


Nicht dass ich eine Lanze brechen möchte für T+A (hab nur ein Teil von denen) aber ich finde die Kritik nicht berechtigt (aus meiner Erfahrung).


Kritik ist immer berechtigt sofern sie das eigene Empfinden wiederspiegelt und nicht pauschalisiert. Außerdem kann Kritik ja auch positiv sein. So oder so kann es T+A nicht jedem Recht machen (was ja auch für alle anderen Hersteller gilt) und das ist auch gut so. Und es wurde ja nicht gesagt daß T+A-Geräte schlecht seien sondern auf ein paar Personen einen sterilen Klangeindruck machen würden.
Ob dieser Klangeindruck "richtiger" ist oder nicht spielt eigentlich keine Rolle. Es geht ja nur darum eine dem eigenen Empfinden passende Illusion zu erzeugen.

Gruß
Thomas
China
Inventar
#28 erstellt: 17. Dez 2003, 08:29
I(n) M(y) H(umble) O(pinion), direkt uebersetzt: 'Meiner bescheidenen Meinung nach.'
Jürgen_M
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 17. Dez 2003, 08:47
Da hast Du recht Thomas...
Und gefallen muß es natürlich auch - so oder so.
frankbsb
Stammgast
#30 erstellt: 17. Dez 2003, 11:09
GENAU!!!!

und wenn einem seine alte transistor-quäke von Tschibo-Audio gefällt, dann ist das auch ok.



Natürlich gibt es viele leute denen t+a gefällt, zähle mich ja im gewissen sinne selbst dazu (was die lautsprecher betrifft).

ich bin allerdings dermeinung das viele firmen heute nicht mehr das sind was sie früher einmal waren. Dazu zählt meiner meinung nach Harman/Kardon. Da bin ich absolut der Meinung das die früher (so vor 5-7 Jahren) viel viel besser waren (natürlich immer im Zeitvergleich betrachtet) als das was die heute bieten.

Yamaha zähle ich im Hifi-Bereich auch dazu. Die bauen zwar Super Kinochips, aber die CD-Player????? ich hab mir da in den letzten monaten bestimmt die komplette modellpalette angehört.....BUÄRRRKS---also mich überzeugen die überhaupt nicht mehr im reinen musikbereich.

DENON baut meiner Meinung nach immer noch Top-Ware u. die waren auch früher schon gut.

Aber wie gesagt, aufs gehör kommts an, nicht auf den namen.und wenn man ein klein wenig was haben will, was qualitativ gut ist, einem selbst super gefällt, muss man sich eben was die Marken angeht in anderen Sphären bewegen. Aber deshalb ists ja auch Hobby.

Auf jeden Fall ist diese Welt mit guter Musik eine bessere.

So long
Frank
Peter1
Stammgast
#31 erstellt: 17. Dez 2003, 11:11
Grüezi allerseits
Bin emsiger Forum-Besucher zwecks Sammeln von Ideen im Hinblick auf die Anschaffung einer neuen Anlage.

Kann somit fachtechnisch nichts beitragen. Ausser einer Stellungnahme zu den Wortgefechten, die immer wieder brechen Wortgefechte bezüglich persönlicher Ansichten, Empfindungen und Einstellungen zu bestimmten Geräten.

Aus meiner Sicht sind solche persönlichen Eindrücke äusserst interessant und könnten sich für einen Newbe hilfreich erweisen, so wie beispielsweise die Warnung "Vorsicht, Stufe!" Das Wissen um dieses Gebiet und der Aufmerksamkeitsgrad wird damit gesteigert für Dinge, die man möglicherweise selbst nicht beachtet (sprich hier "gehört") hätte. Es kann ja nicht darum gehen, mit einer persönlichen Meinung Recht zu bekommen.

Anerkennung und Dank für Teilnehmer, die das Forum so bereichern.

Gruss

Peter
cr
Moderator
#32 erstellt: 17. Dez 2003, 11:31

Die bauen zwar Super Kinochips, aber die CD-Player?????


Dafür zählen die Yamahas zu den wenigen CDPs, die eine gute Abtastfähigkeit haben, was man leider von vielen der anderen Hersteller nicht gerade sagen kann. Da kommt einem eher das Weinen, wenn man sich mal damit befasst
golf2
Inventar
#33 erstellt: 17. Dez 2003, 13:28
Also zum Thema Arcam v. T&A,der Arcam hat eine ausgefeiltere Technik,vor allem der 72er.Aber bei allen CD-Playern gibt es das übliche "Einspielproblem".
Jeder nagelneue Player sollte erst einmal etwa Woche eingeschaltet bleiben,also nicht vom Stromnetz getrennt werden (wenn man das für sich verantworten kann von wegen Brandgefahr usw).
Dann kann man erst beurteilen,wie ein CDP richtig klingt.
Ich habe das praktiziert und staunte...#
Gruss von golf2
Wiesonik
Inventar
#34 erstellt: 17. Dez 2003, 14:00
Hallo Golf2,

Also zum Thema Arcam v. T&A,der Arcam hat eine ausgefeiltere Technik,vor allem der 72er.Aber bei allen CD-Playern gibt es das übliche "Einspielproblem".
Jeder nagelneue Player sollte erst einmal etwa Woche eingeschaltet bleiben,also nicht vom Stromnetz getrennt werden (wenn man das für sich verantworten kann von wegen Brandgefahr usw).


Was soll sich denn während der Woche "Einspielzeit" am Player verändern ?
golf2
Inventar
#35 erstellt: 17. Dez 2003, 14:42
Das Ladeverhalten der Elkos und des Netzteils im CDP.Die Elkos werden und sind dann ständig aufgeladen.
und der Strom wird "sauberer".Durch das dauernde ein und ausgeschalte laden und entladen sich die Elkos.
Klingt doof,ist aber so - probier es einfach.

golf2
Wiesonik
Inventar
#36 erstellt: 17. Dez 2003, 15:05
Hallo Golf2,

hmmmh, was hast Du denn für einen CD-Player ?

Bei meinem Player ist es so, daß die Elkos nur ein paar Millisekunden benötigen bis sie aufgeladen sind und dann eine "saubere" Spannung für den Player unterstützen.
Jürgen_M
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 17. Dez 2003, 15:15
Hallo golf2

so verrate mir doch bitte mal wo Arcam gegenüber T+A die ausgefeiltere Technik hat.
Würde mich interessieren.
vgapsycho
Stammgast
#38 erstellt: 17. Dez 2003, 16:05
Hallo golf2,

weißt Du was ein Elko ist?

SCNR,
Gerald
golf2
Inventar
#39 erstellt: 18. Dez 2003, 09:02
"Bei meinem Player ist es so, daß die Elkos nur ein paar Millisekunden benötigen bis sie aufgeladen sind und dann eine "saubere" Spannung für den Player unterstützen."
Ist ja toll,jeder CDP hat Elkos im Netzteil - von den Akkugeräten mal abgesehen.Die Hersteller sparen aber an guten Elkos.Ausserdem werden die Elkos mit der Zeit trocken und können ebern nicht mehr richtig aufladen.Das meinte ich damit
....
frankbsb
Stammgast
#40 erstellt: 19. Dez 2003, 09:57
ES IST SOWEIT, DIE KETTE STEHT

Mein Arcam A80 ist im Haus, das Feintuning ist erfolgt und die Anlage macht jetzt einen höllischen Spaß. Dann war gestern Abend der Hifi-Mann bei mir im Haus und wir aben mit ein paar kleinen und sehr kostengünstigen Tricks (eigentlich hat das nämlich gar nix gekostet, vorausgesetzt man hat etwas Filz und einen kleinen Notizblock im Haus)nochmal eine ganze Menge mehr an Klang erreicht.

Deshalb bleibt mir nichts als meinen Hifi-Berater Ehre zu erbieten

Aber eines kann ich auf jeden Fall sagen. Auch der Umstieg von meinem Marantz PM 17 auf den Arcam A 80 hat sich in vollem Umfang gelohnt. Spritzigkeit u. Dynamik waren das Ergebnis. Keine Spur mehr von der Behäbigkeit mit der der Marantz zu Gange war.

Ich bin total begeistert und kann nur eines hier kundtun.
Arcam ist und bleibt für Leute die Musikalität lieben ein absoluter Tipp.

Und hört nicht immer auf die Test in diversen Zeitschriften.
Hört euch die Performance eurer Wahl selbst an und entscheidet nach eigener Emotion u. nicht nach Testberichten. Diese Entscheidungen sind nämlich schon mehr als oft in die Hose gegangen. Schließlich haben wir zu Hause Wohnräume und keine Messlabors in denen man jeden Mü nachweisen kann oder muss.

Musik soll Spass machen, entspannen und Emotionen wecken, und das hat bei mir noch kein Testbericht erreicht. Kein Test ersetzt den eigenen Hifi-Berater und schon gar nicht das eigene Ohr.

Das einzige was wir heute abend noch angehen, ist die komplette Umstellung meines Mobiliars damit meine Boxen den in meinem nicht ganz unkomplizierten Wohnraum auch geeignetsten Standort erhalten (War eine Idee meiner Frau, die gestern ganz fasziniert dem Hifi-Mann zuhörte und plötzlich Musik mit ganz anderen Ohren hört, ich konnte es kaum glauben, an dieser stelle verweise ich an diverse Threads in denen das Thema Frauen u. Hifi schon diskutiert wird, ich werde diesbezüglich nie mehr schlecht über meine bessere Hälfte reden )

Wahnsinn war vor allem mit welchen billigen Tricks man echte Klangveränderungen erreichen kann, da wär ich selbst nie drauf gekommen.

Alles in Allem kann ich wieder einmal folgendes thematisieren. Nicht viel Geld macht guten Klang sondern die eigene musikalische Emotion.

Wahrscheinlich lag es bei meiner alten KOmbi auch daran, das die Gerätschaften einfach nicht zueinander passten. Wenn der T+A CD 1220 R ein sehr hochauflösender heller und steriler Player ist und der Marantz PM 17 ein eher warmer und behäbiger Verstärker, dann hätte es auch für mich nahe liegen müssen, das diese Geräte bezüglich des Klangs gegeneinander arbeiten. und die Mischung aus beiden Charakteristika ist natürlich in beiden Fällen nichts halbes und nichts ganzes, aber na ja wir alle waren einmal unwissend.

die jetzige Kette harmoniert jedenfalls ganz hervorragend mit meinen lautsprechern und ich erlebe gerade einen völlig neuen Musik- u. Hörgenuss.

Gruß
Frank
Wiesonik
Inventar
#41 erstellt: 19. Dez 2003, 10:21
Hallo Frank,

Deine Begeisterung für die neuen Komponenten reißt einen ja richtig mit.

Welche "Tricks" hat denn der Hifi-Mann angewendet ?

Würde mich interessieren.

Viel Spass mit Deiner Anlage !
wn
Inventar
#42 erstellt: 19. Dez 2003, 19:51
Hi Frank,
Junge, Junge, was Arcam so bewirken kann.
Weiterhin viel Spaß mit Deiner schicken Anlage.

- Gruss, Wilfried
frankbsb
Stammgast
#43 erstellt: 20. Dez 2003, 08:57
Also zuerst mal an Wiesonik u. WN vielen Dank für das Teilen meiner Freude.

Auf der anderen Seite wäre es ja schlimm, wenn ich mich für meinen neuen Komponenten nicht begeistern könnte, denn dann wäre das schöne Geld ja beim Teufel (nein nicht beim Boxenhersteller )

Nun zu den kleinen Tricks, die der gute Mann angewendet hat.

Das Problem war ja, das die Höhen aus meiner Box sehr undifferenziert daherkamen. Und das musste auf jeden Fall präzisiert werden. Er stellte mir aber nicht irgendwelchen "SAU-TEUREN" Pucks unter meine Geräte, nein er fragt einfach nach 8 Blatt Papier von einem kleinen Notizblock. Die legt er mir dann jeweils unter die Gerätefüße. Ich hab den mit großen skeptischen Augen angesehen und eigentlich gedacht dass er jetzt nicht mehr alle Tassen im Schrank hat.

Bis er dann meine Anlage wieder eingeschaltet hat!!!! Ich war ja sowas von verblüfft, ja sogar meiner Frau (u. die hat nun wirklich gar keine Ahnung davon) ist die Klangveränderung aufgefallen. Die sagte plötzlich: "das was da so oft angeschlagen wird im Hintergrund, ist das ein Becken???" Ich hab nix mehr ausgehalten, der Hifi-Mann hat zufrieden gelächelt u. gemeint, jetzt kommen wir dahin wo wir wollen. Danach hat er dann nach 2 großen stücken filz verlangt. Die haben wir passgenau auf die Bodenplatten meiner Lautsprecher zugeschnitten und druntermontiert. Auch dieser Effekt war "spürbar hörbar", die Höhen wirkten noch präziser, und im Tieftonbereich hatten wir mehr Dynamik.

Ach ja, die Boxen hat er mir noch entmagnetisiert (ist ja ein alter Hut). Wer das schon mal mitgemacht hat, der weiß, das man bei dem Ton der da konstruiert wird, besser nicht im Zimmer ist, weil man sonst neben der schönen Musik einen lebenslangen Tintus unterschwellig mithört.

Ja und gestern haben wir dann den Raum komplett umgestellt, die Lautsprecher stehen jetzt den langen Weg in den Raum der Schall endet in Gardinen u. nicht mehr an der kahlen Wand. Und wieder ein Riesenerfolg in der Klangveränderung wobei mir das klar war, das wenn ich den Raum umstelle, meine LS anders klingen. Aber jetzt haben wir endlich die Aufdringlichkeit weg. IN unserer Wohnung ist das halt etwas schwer zu erreichen, denn die Wände sind aus Stahlbeton und das hallt nun mal ein wenig extrem. Aber ich habe in den letzten 2 Tagen gelernt, das auch das mit geringem Aufwand einigermaßen in den Griff zu bekommen ist.

Das nächst was jetzt ansteht ist der Bau eines geeigneten Hifi-Rack-Multi-Regals (endlich kann ich mich verwirklichen) und vielleicht in 2 Jahren ein paar neue Lautsprecher (ich hab da ein paar Isophon gesehen, die würden echt gut zu meinen Möbeln passen )

Aber wenn ich das jetzt überstürze krieg ich Ärger, denn für das Geld was ich da ausgegeben habe, hätte meine Frau wieder ein paar schöne Schuhe bekommen.


In diesem Sinne schönen Tag und auf dass ihr heute wieder gute Musik in euren Ohren begrüßen dürft.

Gruß
Frank
cantor
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 20. Mrz 2004, 17:19

Vielleicht klingen die Verstärker ja mit T+A Lautsprechern richtig. Mit meinen Dynaudio Contour s3.4 fehlt es einfach an Grundton-Substanz.


Hmm, ob man das so verallgemeinern kann?
Ich betreibe seit vielen Jahren eine Dynaudio Contour 2.8 an einem T+A Pre CD und einer A3000 Endstufe und höre zu 95% Klassik (die gesamte Bandbreite von Barock bis Antheil, Xenakis und Varese). Ich persönlich empfinde das Klangbild als sehr angenehm und habe mich für diese Kombination erst nach umfangreichem Probehören entschieden.
Im übrigen glaube ich nicht, daß es bei Musik insgesamt und insbesondere bei "konservierter" Musik die "absolute Wahrheit" gibt. Und das ist auch gut so. Der Inhalt ist noch immer wichtiger als der Klang.

Gruß cantor,
durch Zufall auf dieses Forum gestoßen
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