Übernahmefrequenzen richtig einstellen

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Beitrag
Pegasus4
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 16. Nov 2011, 13:43
Hallo zusammen,
die Entschuldigung gleich mal vorweg, ich bin ein HiFi-Laie...

Bei meinem AVR (Onkyo TX-SR607) müssen im Setup u.a. die
Übernahmefrequenzen eingestellt werden.
Zwei Fragen dazu:
Ist diese Einstellung trotz des automatischen
Einmessens durch das "Audyssey Dynamic EQ" notwendig?
Wenn ja, benötige ich da bitte etwas Hilfe.
Ich gebe euch mal den, wie ich denke, benötigten
Input. Am liebsten wäre mir natürlich, Ihr könntet
wenn möglich gleich die konkreten Werte
der Einstellungen schreiben.
Angeboten wird vom AVR wie folgt:
Übernahmefrequenzen: 40Hz, 50Hz, 60Hz, 70Hz, 80Hz,
90Hz, 100Hz, 120Hz, 150Hz, 200Hz
Mein LS-System:
Canton "Fonissimo 2" (2x Front, 2x Rear, 1x Center, 1x aktiv-Sub)
mpedanz 4...8 Ohm
Nenn-/ Musikbelastbarkeit 40/70 Watt (12,7/16,7 V eff)
Übertragungsbereich 65...30.000 Hz
Übertragungsfrequenz 2.200 Hz
Klirrgrad unter 0,9%
Kalotten Hochton-Chassis 25 mm Durchm. Aluminium Mangan
Tiefenmitteltonchassis 110 mm Durchm.
Für Verstärker bis 40 w sinus und Räume bis zu 25 qm
Subwoofer:
Canton AS 20 sc
Spitzenleistung 120 watt
Frequenzbereich 33 Hz - 140 Hz
Leistung Subwoofer 120 watt

Ich hoffe, dass die Angaben reichen und bedanke mich im Voraus für eine Antwort bei euch!
Gruß, Pegasus4
Eminenz
Inventar
#2 erstellt: 16. Nov 2011, 13:54

Pegasus4 schrieb:

Ist diese Einstellung trotz des automatischen
Einmessens durch das "Audyssey Dynamic EQ" notwendig?


Kann, muss aber nicht. Wenn du zufrieden bist, brauchst du nichts umzustellen.

HIER ein recht hilfreicher Beitrag zu Audyssey.
Pegasus4
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 16. Nov 2011, 14:09
Hallo und danke für die schnelle Antwort.
Diesen wirklich Klasse- Beitrag habe ich im Vorfeld schon
entdeckt und gelesen. Ändert "Audyssey" denn
auch die Übergabefrequenzen?
Wenn ich dich richtig verstehe, soll ich die
Übernahmefrequenzen nach dem Einmessen nur ändern,
wenn ich mit dem Ergebnis von "Audyssey" nicht zufrieden bin.
Kannst du mir denn für disen Fall Empfehlungen geben
welche Frequenzen ich bei meinem Equipment
einstellen sollte? Testen muss ich danach ja eh, aber mir
fehlt einfach ein sinnvoller Anfang.
Ich habe hier ja schon etwas gestöbert und einen
generellen Hinweis zum Sub gefunden. Darin heißt es, den
Sub vor dem Einmessen am Sub-eigenen Drehregler
auf max. Frequenz zu stellen. Ist das ok so?
Gruß Pegasus4
Eminenz
Inventar
#4 erstellt: 16. Nov 2011, 14:13
Es wäre eher sinnvoll, du misst ein und hörst, obs gut ist oder nicht. Wenn du dir nicht sicher bist, dann poste doch mal, was der ONkyo eingestellt hat.

Wie genau das mit dem Einmessen geht, steht sowohl im verlinkten Beitrag als auch in der Anleitung.
Pegasus4
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 22. Nov 2011, 14:12
Hallo zusammen,

ich habe nun gestern versuche meine Anlage mit
Audyssey einzumessen. Audyssey hat nun einen
Defekt an eimem meiner beiden Canton-Rear Satelliten
festgestellt. Ich habe nun den defekten
(LS gibt den Ton aber aus), gegen einen der
Front-Satelliten getauscht. Audyssey erkennt
den Tausch sofort. Ich möchte jetzt ein oder zwei
Rear-Satelliten aus einer Canton-Serie dazu kaufen.
Diese haben dann geringe Leistungsabweichungen
zu den Front-Satelliten.
Meine Frage, kann das wiederum zu Problemen
bei der Einmessung oder der Tonausgabe im
Allgemeinen führen?
zapper2808
Stammgast
#6 erstellt: 22. Nov 2011, 14:28
Hi,
grundsätzlich erst mal nicht, wenn alle LS die gleiche Klangkarakterristik haben. Am schönsten sind natürlich 5 gleiche
In meinen Augen ist die Front am wichtigsten (gleiche LS).
Ich persönlich nutze Audyssey lediglich um Pegel und Abstände ermitteln zu lassen - ist aber Geschmackssache.
Thema Übernahmefrequenz:
Schau in das Datenblatt Deiner LS und prüfe, ab wann der Pegel im Tiefton beginnt abzufallen (Main's und Sourround's) - die Übernahmefrequenz zum Sub stelle ich dann immer ca. 10 HZ höher ein, damit die Hauptlautsprecher nicht zu viel arbeiten müssen (Am Sub natürlich die Übernahmefrequenz möglichst hoch einstellen - wird ja vom Receiver gesteuert)
Anschl. noch kurz den Pegel abgleichen und TADAAAAAA FERTIG
Hoffe mein Geschreibsel hilft Dir ein wenig.
Gruß
Zapper
Pegasus4
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 22. Nov 2011, 15:05
Hallo Zapper,
danke für deine schnelle und ausführliche Antwort!
Leider habe ich damals kein Datenblatt, (mein Canton-LS Set
ist 15 Jahre alt), dazubekommen. Alles was ich zu diesen
LS weiß, habe ich hier in meinem ersten Post geschrieben.
Zugegebener Maßen wüsste ich auch nicht sicher, ob ich das
Datenblatt richtig auswerten könnte.
Stichwort Pegel abgleichen. Wie tue ich das genau?
Momentan habe ich alle Front auf 0 db gelassen, die
Rear und den Sub auf +3 db angehoben. Das habe ich
aber alles ohne das nötige Hintergrundwissen
getan...
Gruß, Pegasus4


[Beitrag von Pegasus4 am 22. Nov 2011, 15:07 bearbeitet]
zapper2808
Stammgast
#8 erstellt: 22. Nov 2011, 17:22
Habe eben mal gegoogelt - das sind ja eher kleine Böxchen wenn ich nicht völlig daneben liege. Leider konnte ich auch auf die Schnelle keine genaueren Daten finden. Aus dem Bauch raus würde ich sagen: Trennfrequenz 150Hz, vielleicht sogar 200Hz? - das ist zwar ziemlich hoch für einen Subwoofer, aber die Kleinen werden "unten rum" nicht viel zu bieten haben.
"Pegel agleichen" heißt nichts anderes, als dafür zu sorgen, dass alle LS gleich laut am Höhrplatz sind. Ich vermute mal, dass Du keinen Pegelmesser zur Hand hast, oder? (Würde ich mir mal anschaffen - kostet ein paar Euro und ist sehr praktisch)- will damit sagen, dass auch die günstigen ausreichend sind für diesen Zweck.
Also mach es einfach nach Gehör mit dem Testsignal aus Deinem Receiver. Es muß nicht verkehrt sein, wie Du es gemacht hast, jedoch täuscht das auch oft - insbes. beim Sub. Den würde ich mit Basskräftiger Musik einstellen - Lautstärke so lange anheben, bis er anfängt zu dröhnen. Nach einigen Filmen und CD'S wirst Du den Sub bestimmt leiser stellen, weil er nervt - und der Wunsch nach größeren Hauptlautsprechern wächst
Willkommen im Club.....
Kleine Anmerkung: Ein Sub, der einen großen Frequenzgang abdecken muß, neigt sehr häufig dazu, durch unangenehmes dröhnen aufzufallen - das liegt in der Natur der Sache und ist ohne weiters auch nicht zu ändern. Ideal sind Vollbereichslautsprecher, die zur Ergänzung der tiefsten Frequenzen einen (besser 2 oder mehr) Subwoofer erhalten.
Aber für den Anfang hast Du ja alles was Du benötigst und kannst Dich erst mal austoben und probieren. Es ist ein wunderschönes Hobby, aber kann auch ein Fass ohne Boden werden
Gruß
Zapper
EDIT: geschätzte Trennfrequenz geändert


[Beitrag von zapper2808 am 22. Nov 2011, 17:35 bearbeitet]
Pegasus4
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 22. Nov 2011, 17:36
Lach, ja das Fass ohne Boden tut sich auch langsam für mich auf...
Ich finde den Klang des "kleine Brötchen-LS-Systems"
nicht wirklich schlecht. Es hat dazumal, noch mit einem
passiven Sub, 1.800,00 DM verschlungen....
Komisch finde ich nur, dass alle LS den 3fach-Testton
sauber ausgeben, aber eben immer der eine Satellit als FEHLER
gekennzeichnet wird. Dieser Satellit wird auch beim
Tausch innerhalb des Systems von Audyssey auch
an anderer Stelle sicher als FEHLER erkannt. Darum
gehe ich von einem wirklichen Defekt an dem Satelliten aus.
Ich hatte vor dem Einmessen alle Pegel auf Null gesetzt.
Die Übernahmefrequenzen waren und sind bei mir
sämtlichst auf 100 Hz eingestellt.
Ist das Richtig so, oder bringt es vielleicht etwas den
Fehler-Satelliten vor dem Einmessen db-Technisch
anzuheben und/oder die Frquenzen zu ändern?
Grüße, Pegasus4


[Beitrag von Pegasus4 am 22. Nov 2011, 17:44 bearbeitet]
zapper2808
Stammgast
#10 erstellt: 22. Nov 2011, 20:45
Sobald Du einmisst, werden die einzelnen Lautsrärken ja angepasst - also bringt es nix, manuell vorher die Lautstärke zu verändern. Genau das gleiche passiert, mit der Übernahmefrequenz - Audyssey erkennt allein, wie tief Deine Lautsprecher können - ich stelle die aber trotzdem immer etwas höher ein (ist aber eher eine Feinheit und löst Dein Problem mit dem einen Lautsprecher nicht)
Es sieht wirklich so aus, als hätte da ein Speaker nen Defekt.


[Beitrag von zapper2808 am 22. Nov 2011, 20:45 bearbeitet]
Pegasus4
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 22. Nov 2011, 21:08
Zunächst mal besten Dank für deine konkreten und klaren Antworten sowie deine Mühe. Ich werde nun erstmal ein Rear-Paar besorgen und dann einmessen . Mal schauen was dann dabei herauskommt. Bis dahin werde ich mal deine Einstellungsvorschläge probieren.
Ich wünsche dir einen schönen Abend!
Grüße, Pegasus4
Pegasus4
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 23. Nov 2011, 10:43
Ich habe mir jetzt, um den defekten Rear zu ersetzen, zu
meinen bisherigen CANTONSs zwei
Canton Satelliten C300 mit den folgenden
Parametern gekauft:
Bauart: 2-Wege geschlossen, Kompaktlautsprecher
• Chassis:
o Tieftöner:
o Hochtöner: Kalotte
• Belastbarkeit (Nenn-/Musikb.): 80 Watt
• Wirkungsgrad:
• Frequenzgang: 45...30000 Hz
• Übergangsbereiche:
• Impedanz: 4 -8 Ohm

Hier meine schon vorhandenen LS:
1 Center, 2 Front, 2 Rear, 1 aktiv-Sub
Impedanz 4...8 Ohm
Nenn-/ Musikbelastbarkeit 40/70 Watt (12,7/16,7 V eff)
Übertragungsbereich 65...30.000 Hz
Übertragungsfrequenz 2.200 Hz
Klirrgrad unter 0,9%
Kalotten Hochton-Chassis 25 mm Durchm. Aluminium Mangan
Tiefenmitteltonchassis 110 mm Durchm.

Meine Frage dazu, soll ich mit den beiden
vorzugsweise meine beiden Front-Satelliten oder
lieber die beiden Rear-Satelliten ersetzen?
Grüße, Pegasus4
zapper2808
Stammgast
#13 erstellt: 23. Nov 2011, 12:52
Die c300 scheinen mir etwas potenter zu sein, als Deine Bisherigen - schön wäre natürlich, wenn Du Dir einen 3. davon besorgen könntest, dann würde ich mit den 300ern die komplette Front bestücken und die "alten" nach hinten stellen.
Pegasus4
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 23. Nov 2011, 12:59
Ok., aber in der jetzigen Konstellation dann eher
die "Potenteren" nach hinten wenn ich dich richtig
verstanden habe. Du hattest ja schon in einem
der vorherigen Posts geschrieben, dass die Frontreihe
eher von der Leistung her gleich sein sollte. Dann
werde ich die "Neuen" mal als Rears einsetzen.


[Beitrag von Pegasus4 am 23. Nov 2011, 13:02 bearbeitet]
apophisii
Stammgast
#15 erstellt: 24. Nov 2011, 20:36
Hallo,

nur weil die zwei geringfügig potenter sind, würde ich die nicht in die Front setzen. Lass alles so wie es ist und tausch die defekten gegen die neuen aus und gut ist.

Ich persönlich bin kein Freund von Audy und würde es genau so machen wie zapper. Solltest Du erhebliche Problem mit dem Grundton haben, dann kann Audy da schon gut helfen.

Gerade das von Zapper beschriebene Phenomen, dass Audy alles ziemlich glatt bügelt, hat für mich nichts mit natürlichem Hörvergnügen zu tun.

Ich weiß nicht, wie viel Einfluss Du bei dem Onkyo auf den EQ nach dem Messen hast. Ich würde Dir auf jeden Fall raten, mit den Werten herumzuexperimentieren.

Es kann auch nicht schaden, ein bisschen mit den Übernahmefq zu spielen. Je nach dem welche Pegel Du fährst, ruhig mal die Fronts etwas tiefer spielen lassen bevor Du alles an den Sub abgibst.

Wie auch immer, Du solltest entscheiden was Dir gefällt und nicht die Maschinerie, die Dir vorgaukelt, es müsse so sein.
Pegasus4
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 25. Nov 2011, 11:22
hallo apophisii,
danke für deine tipps! habe gestern abend nun
meine beiden "etwas potenteren" bekommen und mich
sogleich ans einmessen gemacht.
ich kann im ergebniss euer beider meinung
nur bestätigen. trotzdem großes lob von mir an audyssey!
da ich ton- und hifitechnisch wirklich nur sehr begrenzte
ahnung habe, hat mir audessy bei den
grundeinstellungen ausgezeichnet geholfen.
mein ls-system ist zu neuem leben erwacht! ich
habe nach dem einmessen die pegel von
sub, center und rear nach meinem subjektiven
hörempfinden pegelmäßig etwas angehoben und bin
mit dem ergebnis nun sehr zufrieden. die
übernahmefrequenzen hat audyssey sehr niedrig
eingestellt, mit positiven auswirkungen. was bewirken die
übernahmefrequenzen eigentlich genau?
ich meine z.b. je höher die frequenz, je.....? vermutlich lässt
sich aus dem system noch einiges mehr heraus holen wenn
mann ahnung hat und weiß an welchen stellschrauben
man drehen muss um welchen erffekt zu erzielen. ein wenig
vermisse ich bei meiner momentanen einstellung noch
die druckvollen effekte z.b. bei explosionen etc. habe aber
nicht wirklich einen wo ich was in dieser richtung bewirken kann.
mir fehlt dazu einfach das tontechnische wissen.
Eine negative sache habe ich aber leider. ich hatte vor dem
einmessen ab und an in sehr unregelmäßigen abständen
microtonaussetzer. nun habe ich sekunden-tonaussetzer. sehr
unregelmäßig in der häufigkeit, aber doch sehr nervend. habe hier
im forum schon einiges dazu gelesen, nie aber eine
wirklich zündende idee zur ursache. die aussetzer treten nur beim tv-ton auf, nicht beim radiotuner.
konkret hatte ich aber von meinem Onkyo tx-rs607 aber bisher
dazu noch nichts gelesen.
ich benutze, wie ich denke, gute hdmi und Coax-kabel,
der avr steht luftig und wird im betrieb nicht mehr als gut handwarm.
wenn jemand dazu eine idee hat....
grüße, Pegasus4


[Beitrag von Pegasus4 am 25. Nov 2011, 15:49 bearbeitet]
Tanzmusikus
Inventar
#17 erstellt: 27. Nov 2011, 17:02
Die Aussetzer, wenn sie ursächlich vom AVR kommen, könnten mit einem Zurücksetzen des Prozessors & damit leider auch allen Einstellungen behoben werden.

Vorher aber würde ich mal schauen, wenn Du per HDMI mit dem TV verbunden bist, ob dieser CEC/HDMI-Control* aktiviert hat.
Dann kann man per Einstellungen dort evtl. auch was erreichen ...

Du kannst *es auch mal testweise ganz abschalten, wenn Du nicht über ARC sondern per digitalem Kabel (opt./koax.) vom TV zum AVR gehst.

... letzte Möglichkeit wäre ein Tauschen des HDMI-Kabels. Es sollte ein Highspeed-HDMI Kabel sein

Gruß, TM


[Beitrag von Tanzmusikus am 27. Nov 2011, 17:05 bearbeitet]
Pegasus4
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 27. Nov 2011, 21:34
Hallo Tanzmusikus,
danke für deine Antwort und die Lösungsvorschläge.
Ich habe den AVR via HDMI Out zum TV HDMI In
verbunden. Das Audiosignal des TV geht in
den AVR per hochwertigem Coax-Kabel.
Leider weiß ich bei dem HDMI-Kabel nicht, ob
es highspeedfähig ist. Werde Morgen
gleich ein vernünftiges kaufen. Die HDMI-Control
habe ich im AVR schon testweise Aktiv und Deaktiv
gehabt. Das hat die Tonaussetzer nicht gestört...
Im TV-Menü habe ich keine diesbezügliche Einstellung
finden können. Mal schauen, ob eine HDMI-Kabelwechsel
nun etwas bringt.
Grüße, Pegasus4
Tanzmusikus
Inventar
#19 erstellt: 27. Nov 2011, 23:54
Wie heißt denn dein TV genau?
Hat er denn evtl. ARC?

Ein neues HDMI muss nicht teuer sein: hdmikabelinfo.de
Das ist auch ein Video mit einem Übertragungsfehler zum Anschauen verlinkt.

Ich meinte mit Abschalten/Verändern der Einstellungen des HDMI-Controls den des TV's z.B. Anynet+, ***Link, ***Sync, NetCommand oder RIHD.

Gruß, TM
Pegasus4
Ist häufiger hier
#20 erstellt: 28. Nov 2011, 00:58
ich muss zugeben, dass weiß ich nicht. Der TV ist ein Loewe Xelos A37 HD+ 100.
Hier ein Link dazu (Bedienungasnleitung):
www.loewe.de/uploads/tx.../BDA_Xelos_A32_37_DE.pdf

Mein AVR ist der Onkyo TX-SR 607 >>
http://www.areadvd.de/hardware/2009/onkyo_tx_sr607_1.shtml
Leider habe ich echt wenig Ahnung und bin daher sehr dankbar für die Unterstützung!
Gruß, Pegasus4
Andregee
Inventar
#21 erstellt: 28. Nov 2011, 02:23
Also erstmal muß ich sagen das es nicht viel sinn macht die lautsprecher nach gehör im pegel anzupassen da das ohr nicht sehr gut geeignet ist das festzustellen, wenn es um geringe db abweichungen geht.
das würde ich getrost audysey oder wie das heißt überlassen wenn man kein pegelmessgerät hat.man möchte doch die klangkulisse so wiedergegeben wissen, wie sie abgemischt wurde und nicht weil man eben der meinung ist das es hinten etwas lauter sein soll, sonst hat man ja ein verbogenes klangfeld.
die trennfrequenzen legen den wert fest bis wohin der subwoofer spielt und ab wo die sateliten einsteigen. bei 80 hz spielt eben der subwoofer bis dorthin und ab 80 steigen die restlichen ls ein, wobei das natürlich nicht schlagartig geschieht sondern fließend. das wird durch die flankensteilheit bestimmt.
die trennfrequenzen können bei der automatischen einmessung je nach position der lautsprecher auch falsche ergebnisse herauskommen. bei wandnaher aufstellung gibts da häufig probleme so das selbst kleine tröten mit 80 hz ermittelt werden, was diese aber nie linear wiedergeben können.
man kann die trennfrequenz mit sinustönen gut ermitteln.
dazu stellt man z.b. die trennfrequenz auf 80hz und spielt sinustöne und 10hz schritten ab.
wenn man z.b bei 70hz noch einen guten bass hört, bei 80hz ebenso, von 90-110hz aber so gut wie nichts, dann weiß man das die trennfrequenz zu tief gewählt wurde, weil diesen bereich die sateliten bearbeiten müssen, was sie aber nicht schaffen. wenn man diese dann ab 120hz spielen läßt und man hört das es keinen einbruch in der basswiedergabe gibt, weiß man das es paßt.
Pegasus4
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 28. Nov 2011, 11:26
Hallo Andregee,
danke für deine hilfreichen Ausführungen! Ich hatte vor
dem Einmessen mit Audyssey mal mit den
Trennfrequenzen "gespielt", also mal angehoben und
mal abgesekt, ohne wirklich zu wissen was ich
da tue. Dementsprechend war das Ergebniss. Als ich dann
mein LS-Set wieder komplett hatte, habe ich "Audyssey"
messen lassen. Das Ergebniss war dann für mich ein
umwerfender Sound im jeweiligen Modi aus allen LS! Die
Trennfrequenzen waren für jeden LS deutlich anders eingestellt
als ich sie vorher hatte. Ich habe mir dann alle automatisch
eingestellten Werte notiert und erst jetzt leichte Korrekturen
nach meinem ganz persönlichen Hörempfinden vorgenommen.
Konkret, den Sub, den Center und die beiden Rears im Pegel
leicht angehoben. Alles andere, wie LS-Abstand und Trennfrequenzen
blieben unverändert. Wenn du nun von einem "verbogenen Klangfeld"
sprichst, gebe ich dir Recht. Für mich zählt aber einzig mein subjektives
Hörempfinden (und natürlich das meiner Frau ), um das Ergebnis gut
oder schlecht zu finden. Momentan sind wir beide
klangtechnisch wunschlos glücklich. Einzig die in
unregelmäßigen Abständen auftretenden
Sekundenaussetzer des Tones sind nervig und müssen
noch bereinigt werden. Jeder hat sicher schon mal als
Mitfahrer die Erfahrung gemacht, wie unterschiedlich in
jeweiligen den Pkw die Autoradios klangtechnisch abgestimmt sind.
Was für den Einen eine Katastrophe, ist für den Anderen
purer Hörgenuss. Will sagen, dass subjektive Hörempfinden kann
unterschiedlicher nicht sein. Wenn das Ergebniss für mich stimmt,
lebe ich dann gern mit dem verbogenen Klangfeld.
Grüße, Pegasus4


[Beitrag von Pegasus4 am 28. Nov 2011, 13:09 bearbeitet]
Pegasus4
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 28. Nov 2011, 19:39
Habe eben ein neues HDMI Highspeed-Kabel
angeschlossen, leider sind mir die Tonaussetzer
trotzdem treu geblieben...
Gruß, Pegasus4


[Beitrag von Pegasus4 am 28. Nov 2011, 19:47 bearbeitet]
Tanzmusikus
Inventar
#24 erstellt: 28. Nov 2011, 20:27

Pegasus4 schrieb:
Der TV ist ein Loewe Xelos A37 HD+ 100.
Hier ein Link dazu (Bedienungasnleitung) www.loewe.de/uploads/tx.../BDA_Xelos_A32_37_DE.pdf

Dein Link war nicht vollständig. Bitte das nächste Mal überprüfen !!
Loewe Xelos A37 FullHD+ 100

Beim Loewe heißt die HDMI-Kontrolle "Digital Link HD" & Loewe interne Verbindungen zu anderen Geräten: "L-Link" s.S.48 im Handbuch.
S.20 steht nochmal was zum Ton und wie man die Ausgebe einstellen kann. Schau mal selbst, ob Du da noch was Entsprechendes zu Deinem Problem findest.
"ARC" hat der Loewe wohl nicht.
Ansonsten kann der TV wohl eine ganze Menge -> das muss auch erstmal alles erschlossen werden.

Am Onkyo ist ja vlt. auch noch was einstellmäßig möglich.
Hier heißt HDMI-Control "RIHD" (S.81 im Handbuch).
Schalte auch mal gleich "Deep Color" und "x.v.Color" testweise ab.
Ebenso mal "Lip Sync" S.80 mal Abschalten, ob das was bringt ...
Seite 83 kannste auch das Digital-Format testweise umstellen. Eigentlich ist "Auto" die richtige Wahl.
Das könnte aber auch mal Probleme verursachen.

Das war's erstmal, mehr fällt mir nicht dazu ein.
Gruß, TM

Edit: Die Tonaussetzer können ja eigentlich auch nur über das digitale Kabel kommen und nicht vom HDMI, da Du gar kein ARC benutzt.
Oder aber von den Einstellungen des TV & AVR. Oder Einstreuungen durch andere Geräte wie Handy, SAT, Telefon usw. -> da sind gute Abschirmungen an Kabeln und im TV/AVR nötig.


[Beitrag von Tanzmusikus am 28. Nov 2011, 20:30 bearbeitet]
Pegasus4
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 29. Nov 2011, 10:44
Hallo TM,
herzlichen Dank für deine ganze Mühe und Geduld!
HDMI-Control, "Deep Color" und "x.v.Color" hatte ich schon vor
einigen Tagen ausgeschaltet. Habe nun gestern Abend als erstes
mal "Lip-Sync" deaktiviert und dann getestet. War schon
ganz euphorisch, denn 1 Stunde lang kam kein
einziger Aussetzter, leider dann aber der erste
und nach zwei Stunden der zweite Aussetzer. Dannach ging
es dann wieder im ca. 10 min Takt weiter...Der AVR ist
nur normal warm und der Ton vom Radiotuner kommt ohne
Aussetzer.
Am TV denke ich mal kann es wirklich nicht liegen, denn dort sind
ja alle Varianten der Toneinstellungen mit der
Einstellung "Tonausgabe über AVR" inaktiv. Wie du schon
geschrieben hast, kann es ja am TV auch nicht das
HDMI-Management sein, denn die Tonausgabe erfolgt ja in meinem Falle ausschließlich über das Coax-Kabel an den AVR.
Ich werde heute abend dann nochmal versuchen am AVR
das Digital-Format umzustellen. Mehr fällt mir dann aber auch wirklich nicht mehr ein....
Grüße, Pegasus4
Pegasus4
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 30. Nov 2011, 00:59
Habe heute Abend den Fall nochmals genau beobachtet.
Die Tonaussetzer passieren nur bei Sendern mir
Dolby Digital Eingangssignal! Nachdem ich dann heute
bei diesen Sendern fast minütlich einen Aussetzer hatte, habe
ich den TV sowie den AVR für ca. 60 sec ausgeschaltet (nicht Stand By)
und dann wieder eingeschaltet. Der erste Aussetztzer
kam jetzt erst wieder nach ca. 15 min, danach
aber wieder häufiger. Hat noch jemand eine
idee nachdem ich die Aussetzer auf die DD-Sender
eingrenzen konnte?
Bin inzwischen ziemlich genervt....
Grüße, pegasus4
Tanzmusikus
Inventar
#27 erstellt: 30. Nov 2011, 02:15
Könnte doch evtl. auch an Übertragungsfehlern liegen, die durch teilweise fehlende Sendeleistung oder Störungen zustande kommen.

Sind denn die Tonaussetzer auch, wenn der Ton nicht über den AVR sondern nur den TV ausgegeben wird?

Wenn Ja, würde das These von oben bestätigen.
Wenn Nein, könntest Du mal versuchen den Fehler mit einem "Zurücksetzen des Prozessors" zu beheben.
Habe gelesen, dass dadurch der ganze Speicher des Chips gelöscht wird.
Also gehen natürlich auch alle Einstellungen erstmal wieder verloren.

Gruß, TM
Pegasus4
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 30. Nov 2011, 09:52
Hallo TM,
wir haben eigentlich ein sehr stabieles Signal via Kabel. Da
schließe ich Signalschwäche/Störungen zwar aus, werde
es aber dennoch testen. Den AVR habe ich aus
zweiter Hand gekauft. Nachdem ich ihn vor ca. 1 Woche das
erste Mal angeschlossen hatte, habe ich ihn vor allem Anderen
komplett zurückgesetzt...
Gruß, Pegasus4
.
apophisii
Stammgast
#29 erstellt: 30. Nov 2011, 10:06
Hallöchen,

ich tippe ganz stark auf die Übertragung. Das gleiche Problem hatte ich bei einem digitalen Sateceiver. Immer wenn die Sendung ein stereo digital Ton ausstrahle (oft bei ZDF) kamen die Tonaussetzer. Am AVR konnte man beobachten, wie das Signal abrach (aussetzten der Leuchtdioden)
Am AVR kann es nicht liegen, sonst hättest Du bei Filmen über DVD oder BluRay auch die Probleme.

Ich würde Dir raten, einen externen Satreceiver auszuprobieren. Sollte da alles in Ordnung sein, würde ich an die Loewe-Jungs rantreten.
Pegasus4
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 30. Nov 2011, 10:31
Ich schleife das Antennensignal erst durch
meinem DVD/Festplattenrecorder und dann erst in
den TV. Da ich den Rec. auch erst seit sehr kurzem habe,
bin ich noch kaum mit ihm vertraut. Wollte erst meine
Tonaussetzer-Baustelle abarbeiten. Könnte evtl. auch
eine recorderinterne Einstellung an einem schlechten
Antennensignal schuld sein? Wenn dort keine diesbezüglichen
Einstellungen vorzunehmen sind (er ist ja bisher nur permanent im Stand By gewesen), könnte ich ja den Recorder mal testweise
aus der Kette zu nehmen.

Edit: Im Zuge der Tonaussetzer treten aber keinerlei
Bildveränderungen oder gar Aussetzer auf! Mein AVR kann
im Display keine Signalstärke anzeigen, er zeigt nur das z.Z. anliegende
Audiosignalformat. Wärend der Aussetzer bleibt aber auch diese
Anzeige unverändert erhalten. Auch Schaltgeräusche des
Relais gibt es nicht. Für mich als Laien deutet das eher auf ein
stabiles Eingangssignal hin. Wie gesagt, alles tritt nur bei DD auf.
Gruß, Pegasus4


[Beitrag von Pegasus4 am 30. Nov 2011, 16:49 bearbeitet]
Pegasus4
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 01. Dez 2011, 09:52
Habe nun gestern mal testweise die Tonausgabe via
TV-LS aktiviert, keinerlei Tonausetzer im DD!
Dann Ton wieder ausschließlich über den AVR (wow, was für ein tontechnischer Quantensprung! )
Wenn ich nun den DVD/Festplatten-Rec. einschalte,
dann dort den gleichen TV-Sender wähle der auch gerade im TV läuft,
wird der Ton vom AVR nicht mehr in Dolby ausgegeben, dafür aber ohne Tonaussetzer.
Ein schwankendes Antenneneingangssignal schließe ich
mal aus. Bin etwas ratlos...
Grüße, Pegasus4
apophisii
Stammgast
#32 erstellt: 02. Dez 2011, 01:45
Ist alles ein bissel merkwürdig bei Dir. Hast Du bei dem DVD-Rec DD-Ton zugelassen, sofern man das in den Einstellungen kann. Manche Geräte erfordern das. Nenn doch mal die Bezeichnung von deinem DVD-REC.
Pegasus4
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 02. Dez 2011, 11:45
Hallo zusammen,
ich habe gestern Abend die Ursache vermutlich gefunden!!
Das Antennensignal zum TV wird ja erst durch meinen DVD/Festplattenrecorder (Pioneer DVD/Festplattenrecorder DVR-545H-S)
geschliffen und dann erst zum TV geleitet. Die Antennenanschlussbuchse
des Recorders hat einen Wackelkontakt (!)
Beim Direktanschluss des Antennenkabes an den TV,
hatte ich 1,5 Stunden keinen einzigen Tonaussetzer. Länger konnte ich leider nicht testen, es war schon weit nach Mitternacht...
Damit hoffe ich die Ursache lokalisiert zu haben. Werde es am WE gründlich testen und mich nur bei erneutem Auftreten der Ausetzer (was ich nicht hoffe!!) nochmal melden.
Allen Beteiligten an dieser Stelle nochmals mein ganz großer Dank
und einen schönen 2. Advent!
Pegasus4


[Beitrag von Pegasus4 am 02. Dez 2011, 11:51 bearbeitet]
Pegasus4
Ist häufiger hier
#34 erstellt: 02. Dez 2011, 20:37
Leider sind die Tonaussetzer wieder da...
Grüße, Pegasus4
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