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Bi-Amping mit AV-Receivern in den Betriebsarten Stereo und Surround - Welche Auswirkungen?

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Beitrag
goofy1969
Stammgast
#1 erstellt: 24. Sep 2009, 20:07
Hallo,

im Stereo-Forum wurde der Vorschlag gemacht mal dieses Thema zu erstellen.

Ich habe bis jetzt keine Meinung dazu, deshalb hoffe ich auf rege Beteiligung.

Grüsse
Michael
HausMaus
Inventar
#2 erstellt: 24. Sep 2009, 20:56

goofy1969 schrieb:
Hallo,

im Stereo-Forum wurde der Vorschlag gemacht mal dieses Thema zu erstellen.

Ich habe bis jetzt keine Meinung dazu, deshalb hoffe ich auf rege Beteiligung.

Grüsse
Michael


das sehe ich auch so .
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 24. Sep 2009, 21:02
Bin auch gespannt.

Carsten
Thurni
Inventar
#4 erstellt: 24. Sep 2009, 21:02


vileciht die frage acuh nochmal mit ins thema mit rein??
und n bicshen dazu erzählen wie man drafugekommen ist oder so^^
Passat
Moderator
#5 erstellt: 24. Sep 2009, 22:37
Bi-Amping können nur 7.1-Geräte und das nur für die Frontkanäle.

Für Bi-Amping werden die Endstufen für die Frontkanäle und Surround Back genommen.
Die Surround Back-Endstufen erhalten da dann natürlich das gleiche Signal wie die Front-Endstufen.
Bei Bi-Amping ist bei Surroundreceivern dann kein 7.1 mehr möglich, sondern nur noch 5.1. Es geht also alternativ 7.1 und Single-Amping oder 5.1 und Bi-Amping.

Grüsse
Roman
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 25. Sep 2009, 07:11

und n bicshen dazu erzählen wie man drafugekommen ist oder so^^


Hallo zusammen,

dieses Thema kam aufgrund meines Vorschlages in folgendem Thread zustande:

http://www.hifi-foru...m_id=100&thread=1383

Dort geht es um die Stereoqualität von AV-Receivern als Ersatz für Stereoverstärker. In diesem Zusammenhang kam die Frage auf, ob denn das Bi-Amping, also die getrennte Verstärkung der Frontlautsprecher (vor der im Lautsprecher eingebauten Frequenzweiche) für den Tiefmittel- und Hochtonbereich einen Klanggewinn gegenüber Single-Amping bringt.


Passat schrieb:
Bi-Amping können nur 7.1-Geräte und das nur für die Frontkanäle.


Nein, das erreicht so zwar die Vielzahl der hier im Forum besprochenen Fälle, jedoch nicht alle. Ein Denon AVC-A1XV/XVA hat 10 Endstufen, die frei zuweisbar sind. So wäre ein 5.1-Setup mit Bi-Amping auf allen fünf Kanälen möglich.


Passat schrieb:
Bei Bi-Amping ist bei Surroundreceivern dann kein 7.1 mehr möglich, sondern nur noch 5.1. Es geht also alternativ 7.1 und Single-Amping oder 5.1 und Bi-Amping.


Unter Hinzunahme externer Endstufen, bzw. aktiver Boxen für Surround Back lässt das Amp Assign etlicher Modelle sogar zusätzlich zum Bi-Amping den 7.1-Betrieb zu.

Hier weitere Links zum Thema im Allgemeinen:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-42-36.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-30-10503.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-36-7892.html

Gruß, Carsten
litchblade
Inventar
#7 erstellt: 25. Sep 2009, 10:54
Ein interessantes Thema. Wird denn alleine durch Bi-Amping der Lautsprecher schon Lauter weil die Anzahl der Endstufen verdoppelt wird im Stereo Modus?

Ich würde gerne auf Bi-Amping umstellen, aber auch nur wenn es wirklich einen kleinen Unterschied gibt.
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 25. Sep 2009, 11:00

litchblade schrieb:
Wird denn alleine durch Bi-Amping der Lautsprecher schon Lauter weil die Anzahl der Endstufen verdoppelt wird im Stereo Modus?


Nein, zumindest nicht prinzipbedingt.


litchblade schrieb:
Ich würde gerne auf Bi-Amping umstellen, aber auch nur wenn es wirklich einen kleinen Unterschied gibt.


Möchtest Du nur einen Unterschied hören (und mit weiteren Kabeln bezahlen) oder auch eine Verbesserung erzielen?

Beides kannst Du nur durch eigene Versuche herausfinden.

Carsten
litchblade
Inventar
#9 erstellt: 25. Sep 2009, 11:06
Wenn man mir jetzt versichern würde dass es einen Unterschied gibt würde ich den Aufpreis für die neuen Kabel bezahlen, ob es dann letztendlich eine Verbesserung ist muss ich selber feststellen

Aber dafür reicht ja normales 2x2,5mm Kabel oder?
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 25. Sep 2009, 11:30

litchblade schrieb:
Wenn man mir jetzt versichern würde dass es einen Unterschied gibt würde ich den Aufpreis für die neuen Kabel bezahlen, ob es dann letztendlich eine Verbesserung ist muss ich selber feststellen

Aber dafür reicht ja normales 2x2,5mm Kabel oder?


Hallo,

Du solltest schon das gleiche Kabel für beide Zweige verwenden.

Ob Du einen Unterschied hörst, kommt auf Dein Hörvermögen, die Stimmigkeit Deiner gesamten Anlage, das Klangpotenzial Deiner Anlage, der korrekten Aufstellung vor allem der Boxen, ggf. der korrekten Netzphase aller beteiligten Geräte und nicht zuletzt auf die Qualität der verwendeten Musikbeispiele an. Dass Dir so niemand irgend einen Erfolg versichern kann, ist doch klar.

Carsten
pure_sound
Inventar
#11 erstellt: 25. Sep 2009, 12:48
Für mich wäre hier insbesondere die Frage interessant, ob die Verbesserungen, die man im reinen Stereo-Betrieb ggf. erziehlen kann (sofern vorhanden) beim Surround betrieb wieder verloren gehen, weil das Netzteil des AVRs bei 5.1 mit bi-amping Front-LS statt vorher "nur" 4 Endstufen dann 7 Endstufen versorgen muss.
Hat das schon mal jemand getestet?
Touringini
Inventar
#12 erstellt: 25. Sep 2009, 18:02
Hallo blade,

ich denke Du weisst das schon aber mal vorsichtshalber:

BiAmp geht natürlich nur an LS mit auftrennbarem TT und MH.

Wenn Du Dir einfach nur zusätzliche Kabel kaufst dann fängt der AVR an komisch zu riechen.....

Bisher hatte ich BiAmp nur mit zusätzlichen Endstufen für den TT und Aktivweiche in Betrieb - da geht mit den richtigen LS was!
litchblade
Inventar
#13 erstellt: 25. Sep 2009, 18:07

Touringini schrieb:
Hallo blade,

ich denke Du weisst das schon aber mal vorsichtshalber:

BiAmp geht natürlich nur an LS mit auftrennbarem TT und MH.

Wenn Du Dir einfach nur zusätzliche Kabel kaufst dann fängt der AVR an komisch zu riechen.....

Bisher hatte ich BiAmp nur mit zusätzlichen Endstufen für den TT und Aktivweiche in Betrieb - da geht mit den richtigen LS was!


Klar weiß ich das

Meine Jamos können das aber bzw haben Brücken die entfernt werden können.

Gruß
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 25. Sep 2009, 18:08

Touringini schrieb:
Wenn Du Dir einfach nur zusätzliche Kabel kaufst dann fängt der AVR an komisch zu riechen.....


Der Kauf reicht schon für den Geruch?
Frankman_koeln
Inventar
#15 erstellt: 25. Sep 2009, 18:57
ich selber hatte noch keinen av receiver der diese bi-amping funktion hatte.

finde ich ist aber ein interessantes thema da selbst eine bi-amping konfiguration mit 2 verschiedenen stereo endstufen nicht unbedingt unterschiede - geschweige denn verbesserungen - bringt.

deswegen halte ich persönlich die "verbesserung" wenn alle endstufen auch noch über ein und dasselbe netzteil laufen für nicht gegeben.

gehört / getestet habe/n ich / wir das bisher mal mit einem yamaha 3800er und einem nubert nuline set bei einem freund.

hier war im stereo betrieb selbst mit wohlwollen zugunsten der bi amping variante kein unterschied wahrnehmbar - im surround betrieb mit sub schonmal gar nicht.

ich halte bi-amping bei surround amps für eine marketingstrategie. einer hat damit mal angefangen und aus marketinggründen ziehen alle nach.
CarstenO
Inventar
#16 erstellt: 25. Sep 2009, 20:09

Frankman_koeln schrieb:
deswegen halte ich persönlich die "verbesserung" wenn alle endstufen auch noch über ein und dasselbe netzteil laufen für nicht gegeben.


Dem schließe ich mich an.


Frankman_koeln schrieb:
ich halte bi-amping bei surround amps für eine marketingstrategie.


Und auch dem.

Meine Bi-Amping-Versuche fanden mit einer Stereovorstufe (NAD 1300) und zwei Stereoendstufen (Rotel RB 971) an einem Paar Castle Pembroke mit Kimber-NF- und QED-LS-Kabeln statt.

Carsten
pure_sound
Inventar
#17 erstellt: 25. Sep 2009, 20:49
... das ist natürlich die erfolgversprechendste Methode.

Trotzdem würden mich auch erfahrungen mit AVRs interessieren. Vielleicht hat ja das Netzteil bei einem guten AVR im Stereobetrieb noch genug Reserven, um auch damit eine Verbesserung zu erreichen.
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 25. Sep 2009, 20:50

pure_sound schrieb:
Vielleicht hat ja das Netzteil bei einem guten AVR im Stereobetrieb noch genug Reserven, um auch damit eine Verbesserung zu erreichen.


Bezogen auf Denon AVR 2809 und Marantz SR 7001 kann ich dies verneinen.
HausMaus
Inventar
#19 erstellt: 25. Sep 2009, 20:54

CarstenO schrieb:

Frankman_koeln schrieb:
deswegen halte ich persönlich die "verbesserung" wenn alle endstufen auch noch über ein und dasselbe netzteil laufen für nicht gegeben.


Dem schließe ich mich an.


Frankman_koeln schrieb:
ich halte bi-amping bei surround amps für eine marketingstrategie.


Und auch dem.

Carsten :prost


da hab ich doch ne gute und ehrliche antwort auf meine frage bekommen .

"hört man unterschiede bei einem avr3800 mit bi-amping"

CarstenO
Inventar
#20 erstellt: 25. Sep 2009, 21:00
Eher nicht, oder?
pure_sound
Inventar
#21 erstellt: 25. Sep 2009, 21:08

CarstenO schrieb:

pure_sound schrieb:
Vielleicht hat ja das Netzteil bei einem guten AVR im Stereobetrieb noch genug Reserven, um auch damit eine Verbesserung zu erreichen.


Bezogen auf Denon AVR 2809 und Marantz SR 7001 kann ich dies verneinen.


Bei meinem AVR 2809 würde ich davon auch nicht ausgehen - der war jedenfalls schon spürbar entlastet, als ich ihm die Fronts weg genommen habe und sie an die stereo Endstufe vom Yamaha A-S2000 gehangen habe.
Damit geht das mit dem bi-amping bei mir so eh nicht mehr wirklich sinnvoll. Ist auch für mich nicht mehr nötig, weil meine LS am A-S2000 jetzt wirklich super klingen. Insbesondere zusammen mit dem CD-S2000.
Aber interessieren würde es mich ja schon, ob das mit dem bi-amping wirklich nur am Netzteil hängt, oder ob da auch mit nur einem (guten) Netzteil noch was geht ...


[Beitrag von pure_sound am 26. Sep 2009, 10:15 bearbeitet]
HausMaus
Inventar
#22 erstellt: 25. Sep 2009, 22:05

CarstenO schrieb:
Eher nicht, oder? ;)


das war durch die blume !

ich hatte mir schon so etwas gedacht da dieses hier schon oft besprochen wurde und wird .

Passat
Moderator
#23 erstellt: 25. Sep 2009, 22:19
Bi-Amping bringt bei aktuellen Lautsprechern nichts, da das Signal auch da durch die eingebaute Frequenzweiche des Lautsprechers muß.

Anders ist das bei den meisten Lautsprechern aus den 70ern mit Bi- oder Tri-Amping-Anschluß.
Da geht der Anschluß direkt auf die Chassis, man benötigt zum Betrieb zwingend eine aktive Frequenzweiche. Und die hatte auch fast jeder Hersteller solcher Lautsprecher im Programm.

Grüsse
Roman
Touringini
Inventar
#24 erstellt: 26. Sep 2009, 00:02
Hallo Roman,

OT, sag ich doch, bei Aktivweiche geht was! OT.aus!

@Carsten, wenn die neu gekauften Kabel auf einem relativ warmen AVR liegen riecht der AVR auch im Blindtest komisch

Spaß bei Seite - Vorteil bei BiAmp ist defini die Möglichkeit den TT je nach Mucke mal auf und mal ab zu regeln - das macht nach meiner E. schon Sinn weil ein AVR das vielleicht kann......

O.T.!,-Aktiv trennen ist aber besser wenn die A-Weiche passt und der LS entsprechend "vorbereitet" ist. O.T.aus!
CarstenO
Inventar
#25 erstellt: 26. Sep 2009, 07:43

pure_sound schrieb:
Bei meinem AVR 2809 würde ich davon auch nicht ausgehen - der war jedenfalls schon spürbar entlastet, als ich ihm die Fronts weg genommen habe und sie an die stereo Endstufe vom Yamaha A-S2000 gehangen habe.


Das wäre ja auch schon wieder ein anderes Thema.


Passat schrieb:
Bi-Amping bringt bei aktuellen Lautsprechern nichts, da das Signal auch da durch die eingebaute Frequenzweiche des Lautsprechers muß.


"Echtes" Bi-Amping brächte sicherlich mehr. Dass es gar nichts bringt, kann ich nicht bestätigen.

Carsten
pure_sound
Inventar
#26 erstellt: 26. Sep 2009, 10:26
Was mich wundert ist, dass es zu dem Thema so wenige echte Erfahrungsberichte gibt. Es müsste doch eigentlich hier im Forum jede Menge Interessierte geben, die an ihrem AVR noch die SurroundBack-Kanäle für den Test frei haben und einfach mal nur zwei Kabel dazu hängen und die SBs auf bi-amping umstellen müssen. Und dann könnte man doch schnell ganz konkret schreiben: "Ich hab ARV x und mit bi-amping Konfiguration hat sich der Klang so-und-so verändert oder eben nicht ..."
litchblade
Inventar
#27 erstellt: 27. Sep 2009, 19:00

Touringini schrieb:
Spaß bei Seite - Vorteil bei BiAmp ist defini die Möglichkeit den TT je nach Mucke mal auf und mal ab zu regeln - das macht nach meiner E. schon Sinn weil ein AVR das vielleicht kann......

Wie geht das denn dass man den TT auf und ab regeln kann?

Ich hatte eigentlich vor mit diese Woche mal Lautsprecher Kabel zu besorgen und dann das ganze mal auszuprobieren.

Gruß
Passat
Moderator
#28 erstellt: 27. Sep 2009, 20:16

litchblade schrieb:

Touringini schrieb:
Spaß bei Seite - Vorteil bei BiAmp ist defini die Möglichkeit den TT je nach Mucke mal auf und mal ab zu regeln - das macht nach meiner E. schon Sinn weil ein AVR das vielleicht kann......

Wie geht das denn dass man den TT auf und ab regeln kann?

Ich hatte eigentlich vor mit diese Woche mal Lautsprecher Kabel zu besorgen und dann das ganze mal auszuprobieren.

Gruß


Das geht nicht, da sich die Endstufen eben nicht regeln lassen.
Die bekommen beide das gleiche Signal.

Regeln kann man bei Bi-Amping nur, wenn man dafür 2 getrennte Verstärker nimmt.

Grüsse
Roman
scheffieldtunes
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 27. Sep 2009, 23:51
Hi,
Da ich den Thread hier ma eben mitverfolgt habe will ich schnell meine Eindrücke zu Bi-Amping mit AVRs preisgeben.

Ich benutze einen Denon AVR-2808 mit T+A Criterion T160 im Bi-Amping Betrieb und kann nur sagen das es sich definitiv lohnt das auszuprobieren. Auch wenn es vllt ( je nach LS usw ) nur kleine Unterschiede sind war ich der Meinung ein deutlich entspannteres Klangbild wahrzunehmen. Allerdings kommt da jeder einigermaßen gute Stereo-Vollverstärker um 1000Euro locker mit. Deshalb werde ich bei Zeiten für die Fronts auch wieder auf einen reinen StereoAmp umstellen.
maxus1
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 28. Sep 2009, 00:20
Als ich noch meinen Onkyo 806 hatte,hatte ich die Celan 500 auch über BiAMping am laufen.

Wie mein Vorredner bereits gesagt hat,fand auch ich das Klangbild entspannter und halt gelassener bei hohen Pegeln.


Aaaaaber...mein "neuer" AVR der HK 645 kann KEIN BiAmping aber klingt trotzdem viel entspannter und allgemein besser in jedem Bereich als es am 806 per biAmping der Fall war....
pure_sound
Inventar
#31 erstellt: 28. Sep 2009, 08:38
... vielleicht ist es ja so, dass grade die AVRs mit leichten Schwächen im Stereobetrieb (vielleicht wegen etwas zu mageren Endstufen) von zwei Endstufensektionen pro LS besonders profitieren können. Die Grenzen wird das wohl dann immer noch am Netzteil haben, aber das wirkt sich bei normalen Lautstärken wohl noch nicht so stark aus ...
scheffieldtunes
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 28. Sep 2009, 11:48

pure_sound schrieb:
... vielleicht ist es ja so, dass grade die AVRs mit leichten Schwächen im Stereobetrieb (vielleicht wegen etwas zu mageren Endstufen) von zwei Endstufensektionen pro LS besonders profitieren können. Die Grenzen wird das wohl dann immer noch am Netzteil haben, aber das wirkt sich bei normalen Lautstärken wohl noch nicht so stark aus ... :.


Also ich wollte noch schnell dazu sagen das ich auch sehr gerne sehr laut höre und sich meine Höreindrücke darauf beziehen. Bei normaler Zimmerlautstärke waren die Unterschiede noch minimaler.

Gruß
pure_sound
Inventar
#33 erstellt: 28. Sep 2009, 12:13
spannend - vielleicht ist dann das Netzteil als begrenzender Faktor ja doch überschätzt
OldMansChild
Stammgast
#34 erstellt: 28. Sep 2009, 21:17
Müsste nicht der Dämpfungsfaktor auch besser sein?
pure_sound
Inventar
#35 erstellt: 28. Sep 2009, 21:47
Klingt für mich eigentlich logisch - weiss das jemand genauer?
Ausserdem vermute ich mal, dass sich die Gegenkopplungseffekte der Tieftöner nicht mehr negativ auf HT und MT auswirken können.
Touringini
Inventar
#36 erstellt: 29. Sep 2009, 01:32
Hallo Child,

mit dem Dämpfungsfaktor startest Du hier mal ein ganz heißes Thema!

Ich glaube nicht, dass bei gleich aufgebauten Treibern der Dämpfungsfaktor bei einer bestimmten Frequenz bei BiAmp höher wird als bei normaler Verkabelung.

Nach meiner Erfahrung sorgt ein gleichmäßiger Dämpfungsfaktor (über weite Frequenzbereiche) für ein homogeneres Klangbild.

Überraschend war für mich, dass ein sehr hoher Dämpfungsfaktor bei aktiv angesteuertem Bassbereich deutlich mehr Präzision bringt, aber das ist ja OT, wie Carsten richtig schreibt.

Bei meinem AVR PIO 817 verzichte ich auf einen BiAmp-Versuch, der klingt auch so schon sehr bescheiden, das wird nichts.......

Tante Edith: die Rechtschreibung


[Beitrag von Touringini am 29. Sep 2009, 01:36 bearbeitet]
Rotwildbrunft
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 29. Sep 2009, 01:47

pure_sound schrieb:
Was mich wundert ist, dass es zu dem Thema so wenige echte Erfahrungsberichte gibt. Es müsste doch eigentlich hier im Forum jede Menge Interessierte geben, die an ihrem AVR noch die SurroundBack-Kanäle für den Test frei haben und einfach mal nur zwei Kabel dazu hängen und die SBs auf bi-amping umstellen müssen. Und dann könnte man doch schnell ganz konkret schreiben: "Ich hab ARV x und mit bi-amping Konfiguration hat sich der Klang so-und-so verändert oder eben nicht ..."
:prost



"Ich hab SR7500 und mit bi-amping Konfiguration hat sich der Klang meiner meinung nur bei höheren Lautstärken entspannter angehört"

So in etwa?


[Beitrag von Rotwildbrunft am 29. Sep 2009, 01:47 bearbeitet]
litchblade
Inventar
#38 erstellt: 29. Sep 2009, 15:02
Ich werde nachher wenn ich Feierabend habe mal meine Jamo S 606 HCS 3 per Bi-Amping anschließen am SR 6004.

Melde mich dann später ob ich einen Unterschied hören kann
litchblade
Inventar
#39 erstellt: 29. Sep 2009, 19:53
So hab gerade mal ne Stunde dran gesessen und meine Kabel gekürzt für die Fronts die sowieso viel zu lang waren und das ganze nun per Bi-Amping angeschlossen.

Geräte:
LS: Jamo S 606
AVR: Marantz SR 6004

Ich habe das ganze also per Bi-Amping verbunden und mir gerade mal ne halbe Stunde lang ein paar Musikstücke angehört, in jeweils leiser und auch lauter Lautstärke.

Fazit: Mir kommt es so vor als wäre der Bass nun ein bisschen stärker als vorher, aber ich sage mit Vorsicht dass es mir so vorkommt. Das ganze kann natürlich nun Einbildung sein oder vielleicht wurde ich auch von einem Voodoo Zauber belebt, ich weiss es nicht. Am Ende kommt es ja darauf an was ICH empfinde und meine Ohren nehmen es nunmal so wahr. Auch die Höhen hören sich ein bisschen - wie soll ich sagen - klarer an wenn man die Lautstärke ein bisschen hochschraubt.

Aber wie gesagt, das ganze ist mit Vorsicht zu genießen und ob jeder einen Unterschied hört weiss ich nicht, ich jedenfalls meine einen Unterschied hören zu können und am Ende ist das das wichtigste für mich damit ich weiß der Aufwand hat sich gelohnt

Gruß
CarstenO
Inventar
#40 erstellt: 29. Sep 2009, 20:12

litchblade schrieb:
Fazit: Mir kommt es so vor als wäre der Bass nun ein bisschen stärker als vorher, aber ich sage mit Vorsicht dass es mir so vorkommt. ... Am Ende kommt es ja darauf an was ICH empfinde und meine Ohren nehmen es nunmal so wahr. ... ich jedenfalls meine einen Unterschied hören zu können und am Ende ist das das wichtigste für mich damit ich weiß der Aufwand hat sich gelohnt


Und genau darum geht es, um Deinen Höreindruck!

Carsten
pure_sound
Inventar
#41 erstellt: 29. Sep 2009, 21:29

Rotwildbrunft schrieb:

pure_sound schrieb:
Was mich wundert ist, dass es zu dem Thema so wenige echte Erfahrungsberichte gibt. Es müsste doch eigentlich hier im Forum jede Menge Interessierte geben, die an ihrem AVR noch die SurroundBack-Kanäle für den Test frei haben und einfach mal nur zwei Kabel dazu hängen und die SBs auf bi-amping umstellen müssen. Und dann könnte man doch schnell ganz konkret schreiben: "Ich hab ARV x und mit bi-amping Konfiguration hat sich der Klang so-und-so verändert oder eben nicht ..."
:prost



"Ich hab SR7500 und mit bi-amping Konfiguration hat sich der Klang meiner meinung nur bei höheren Lautstärken entspannter angehört"

So in etwa? :D

Ja - genau!! Weiter so!

Verringert sich eigentlich die Impedanz, wenn ein Kanal nun nicht mehr alle Chassis antreibt?

sebi1000
Stammgast
#42 erstellt: 29. Sep 2009, 22:00
Also ich habe meinen Pioneer VSX-D1011 auch auf Bi-Amping laufen. Und es hört sich meiner Meinung nach besser bzw. entspannter und teilweise kraftvoller an.
PS: Die Impedanz sollte sich nicht ändern weil ja eine Frequenzweiche vor dem Lautsprecher sitzt.
epigon
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 29. Sep 2009, 22:02
Nutze schon lange Bi-Amping und bin zufrieden. Hab aber auch kaum auf normalen Betrieb die Anlage gehört. Wills nicht mehr missen...Voodoo?! :-)
litchblade
Inventar
#44 erstellt: 29. Sep 2009, 22:07
Voodoo wäre möglich, aber einen Beweis gibt es nicht und solange mich keiner vom Gegenteil überzeugt bleib ich dabei

Außerdem hatte ICH das Kabel eh über ;P
pure_sound
Inventar
#45 erstellt: 29. Sep 2009, 22:08

sebi1000 schrieb:
...
PS: Die Impedanz sollte sich nicht ändern weil ja eine Frequenzweiche vor dem Lautsprecher sitzt.


aber ist der bi-amping Anschluss der LS nicht so aufgebaut, dass bei Auftrennung jede Leitung nur noch an einen Teil der Frequenzweiche geht? Oder laufen beide Signale immer über die ganze Frequenzweiche?
CarstenO
Inventar
#46 erstellt: 30. Sep 2009, 06:05
Nein. Für Bi-Amping/-Wiring ist die Weiche der Anzahl der Anschlusspaare entsprechend getrennt aufgebaut.

Ein Lautsprecher liefert nicht über den gesamten Frequenzbereich eine konstante Impedanz und nicht jeder Zweig ist mit einem gleich-impedanten Lautsprecherchassis versehen. Im Technikteil des Forums könnte man bestimmt auch finden, dass ein 4 Ohm-Chassis die Hälfte der Verstärkerleistung eines 8 Ohm-Chassis für den gleichen Pegel braucht.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 30. Sep 2009, 17:42 bearbeitet]
kraLLy
Stammgast
#47 erstellt: 30. Sep 2009, 09:38
Ich betreibe meine LS nun seit einem Jahr ebenfalls im Bi-Amp Mode. Einen klanglichen Hintergrund hat das Ganze bei mir aber nicht, sondern eher einen technischen.

Eigentlich war ich anfangs nur neugierig wie sich der Klang der Boxen ändert wenn ich sie im Bi-Amp betreibe. Leider war das Ergebniss nicht wie erhofft, da ich so gut wie keinen Unterschied heraushöre. Mit viel Phantasie, Vorstellungskraft und guten Willen könnte man eine geringe Veränderung im Bass erhorchen.

Aber: Ich hatte bei meinen LS immer ein leises Rauschen aus den Hochtönern, das man nur bei Stille im Raum hören konnte. Es hat mich bei leisen Passagen im Film immer gestört und ich habe vieles versucht/unternommen um es zu beseitigen, aber nichts hat geholfen.

Seit dem die LS im Bi-Amp dranhängen ist das Rauschen aber weg.

Das nenn ich dann mal Voodoo
AndreBO
Stammgast
#48 erstellt: 19. Okt 2009, 09:24
Hi,

habe den Yamaha 765 und kaufe gerade Bi-Wiring Lautsprecher. Also mit 4 Anschlüssen (weiss gerade garnicht wie man das nennt :-)

Jedenfalls überlege ich ein super teures Kabel zu kaufen, in dem die 4 Leitungen zusammengefügt sind. Vorteil von weniger kabelsalat und auch optische Gründe.

Naja mir wurde 10 € pro m angeboten. Schon ein Hammer um vielleicht doch auf Bi Amp zu verzichten.

Wenn man es nur wüsste ob es Vorteile hat. Denke rein psychologisch wahrscheinlich schon, weil man denkt man hätte etwas spezielles :-)
Fastsonic
Stammgast
#49 erstellt: 19. Okt 2009, 09:54
HausMaus
Inventar
#50 erstellt: 19. Okt 2009, 10:43

AndreBO schrieb:
Hi,

habe den Yamaha 765 und kaufe gerade Bi-Wiring Lautsprecher. Also mit 4 Anschlüssen (weiss gerade garnicht wie man das nennt :-)

Jedenfalls überlege ich ein super teures Kabel zu kaufen, in dem die 4 Leitungen zusammengefügt sind. Vorteil von weniger kabelsalat und auch optische Gründe.

Naja mir wurde 10 € pro m angeboten. Schon ein Hammer um vielleicht doch auf Bi Amp zu verzichten.

Wenn man es nur wüsste ob es Vorteile hat. Denke rein psychologisch wahrscheinlich schon, weil man denkt man hätte etwas spezielles :-)


Bi Amp bei einem avr ist nicht sinnvoll !

wenn du gleich ein dickeres kabel nimmst kannst du dir das andere schenken .

quio
Stammgast
#51 erstellt: 19. Okt 2009, 12:40
Nachdem ich nun seit etwa einem Monat meinen ersten AVR habe, habe ich mich heute drangegeben den Bi-Amping Betrieb zu testen.

Erwartet habe ich mir nichts vom ganzen, erhofft aber schon.

Meine Lautsprecher sind ein Paar T+A T160 in der Urversion, die nun von einem Marantz SR 8002 betrieben werden.
Lautsprecher sind recht Impedanzkritisch und benötigen dementsprechend auch einen Laststabilen Amp.

Um auf den Punkt zu kommen.
Für mich gibt es einen Unterschied ob dieser nur psychisch durch meine Hoffnung entstanden ist oder daran liegt, dass die LS vielleicht recht kritisch sind
und jedes Watt gebrauchen können, kann ich nicht sagen.
Vielleicht liegt es auch einfach daran das es heute ein schöner Tag ist und meine Laune dementsprechend .

Ich werde jetzt nicht versuchen die Unterschiede irgendwie zu beschreiben.
Das einzige was ich sagen kann ist, dass Lieder die mich letzte Woche beim anhören genervt haben aufgrund des Zusammenspiels von Instrumenten
und einfach ab einer bestimmten Lautstärke aufdringlich wurden, nun einfach anngenehmer klingen und das auch noch bei einigen db mehr.
Auch läuft der Sub nun nichtmehr im Stereo mit.
Habe gerne einen satten Tiefbass und die T+A wirkt da nun auch etwas kräftiger.

Fazit:
Ein Versuch kann nie schaden.
Wenn nichts dazu gekauft werden muss, aufjedenfall versuchen.
Es wird nicht die Erleuchtung bringen aber es kann definitiv einen kleinen Schritt nach vorne geben.

Grüße
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