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Mac & HiFi

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Autor
Beitrag
Jackopp
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 10. Mrz 2011, 15:11
Dieser Thread soll Möglichkeiten erörtern, aus einem MacBook, iMac oder MacMini eine hochqualitative Komponente einer sehr guten HiFi-Stereo-Anlage zu machen.
Ausgangspunkt und Anlaß sind für mich, eine aktuelle Entscheidungshilfe zu geben – auch für mich selbst.
Eine Bitte an alle : Ich freue mich über jeden Beitrag von Euch, wenn Ihr mit fachlichem Wissen und aus eigener Hörerfahrung Informationen mitteilen könnt. Wer jedoch glaubt, daß für eine gute HiFi-Musikwiedergabe vom Computer das korrekte Clocking des Audio-Bitstreams keine Rolle spielt und mich und andere hier belehren möchte, daß es Jitter-Effekte gar nicht geben kann, der möge sich bitte mit seinen Beiträgen hier zurückhalten.

Nun zu meiner Geschichte :
Bis vor wenigen Monaten hatte ich eine Apple Airport Express mit einem optischen Kabel an meinem DAC von Cambridge Audio angeschlossen und war damit sehr zufrieden, vor allem auch mit der Möglichkeit, per Remote-App von meinem iphone die Musikauswahl zu steuern. Als Musikserver diente und dient mein MacBook (im Nebenraum), meine umfangreiche Musiksammlung (ca. 600 GB) liegt auf einer externen USB-Festplatte, alle möglichen Datenformate sind vertreten (von mp3 128 kbit/s über AAC 320 kbit/s bis zu AIFF 192 kHz / 24 Bit).

Als ich mir dann den CD-Player 840C von Cambridge Audio vor drei Monaten neu kaufte, war ich zunächst von der Qualitätssteigerung dieses Kombi-DAC/CD-Player begeistert. Allerdings traten nun Probleme mit der Airport Express auf, die sich in sporadischen, sehr hässlichen Verzerrungen bemerkbar machten. Ursache war das unpräzise Clocking der Airport Express und eine Inkompatibilität derselben mit dem Cambridge Audio Azur 840 C. Zum Glück konnte ich dieses Problem mit einem kostenfreien Firmware-Update des 840 C lösen, doch meine Sensibilität für die Problematik und mögliche Verbesserungen war geweckt.

Inzwischen habe ich vor allem viel gelesen (http://www.computeraudiophile.com) und einige Alternativen bzw. Ergänzungen zu iTunes getestet : als Player-Software waren bei mir bisher Amarra, Amarra Junior, Pure Music und Audirvana im Einsatz. Dazu schloss ich mein MacBook über den optischen Ausgang direkt an den optischen Eingang des 840 C.

Überrascht war ich schon über den deutlich hörbaren Qualitätsgewinn, erstaunlicherweise auch bei mp3s in höherer Auflösung. Noch nicht probiert, aber sehr interessiert bin ich an den diversen Möglichkeiten, das digitale Audiosignal über USB oder Firewire-Schnittstelle auszugeben und entweder über einen USB/SPDIF-Konverter meinem 840 C zuzuführen, oder über einen USB- oder Firewire-DAC direkt an den Verstärker anzuschließen.

Meine Frage : wer von Euch hat damit experimentiert, zu welchen Ergebnissen seid Ihr gekommen? Insbesondere interessiert bin ich daran, welche Hardware-Lösung mit welchem Software-Player wie gut harmoniert. Bzw. was hier überhaupt Sinn macht, also eine Verbesserung bringt.

Folgende Software-Player für den Mac habe ich bisher gefunden und zum Teil ausprobiert (Demoversionen) :
-Amarra
-Amarra Junior
-Pure Music
-Audirvana
-Decibel (früher Ayrewave)
-Fidelia
-AVS 3D

Zu folgender USB/SPDIF-Konverter Hardware suche ich Erfahrungsberichte (auch und vor allem im Zusammenspiel mit obigen Playern) :
-Halide Design Bridge
-Musical Fidelity V-Link
-M2Tech HiFace
-M2Tech HiFace EVO
-Audiophilleo 1
-Audiophilleo 2
-Wavelength WaveLink

Schliesslich interessieren mich noch Erfahrungen mit den preisgünstigen Firewire-DACs Apogee Duet2 und Behringer FCA202.

Ich freue mich auf Eure Beiträge,

Grüße aus der Pfalz

Gerd


[Beitrag von Jackopp am 11. Mrz 2011, 10:39 bearbeitet]
Ynos7050
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 14. Mrz 2011, 16:58
Hallo Jackopp,
mit gr. Interesse habe ich deinen Beitrag gelesen.
Leider kann ich nichts zu den Playern und Konvertern die du
aufgeführt hast sagen, weil ich damit keine Erfahrungen habe.Außer mit dem MF.
Evtl. kann ich etwas grudsätzliches zu dem Thema beitragen,
wovon du dann etwas für dein Vorhaben ableiten könntest.
Ich will mir demnächst den MF V-Link kaufen, weil es meiner
Meinung nach unbedingt nötig ist sauberes " Futter" für meinen DAC Maverick Audio Tube 1 vom meinem Acer Sub-Notebook
bereit zu stellen! Denn sonst bräuchte ich nicht ne Menge
Euronen ausgeben um mir Music in Studio Master Qualität 24/96
von den High End Portalen runter zu laden!
Natürlich wird der Sound von I Tunes und Web Sationen auch
etwas besser.
Vielleicht wäre es für dich die beste Möglichkeit über den
V-Link zu deinen 840 zugehen. Der wandelt dann bereits jitterfrei für deinen Amp. Von Musical Fidelity halte sehr
viel!!! Ich habe den MF1CD Pro 2 Player mit dem Philips Pro 2
Laufwerk! Unbeschreiblich diese saubere, satte Musikalität!
Mit den jemals geringsten gemessenen Jitter jubelte damals
die "Stereo". Eben darum ist auch das " Clocking " mit dem
V-Link so wichtig!!! Bis dann! Gruß Ynos7050


[Beitrag von Ynos7050 am 14. Mrz 2011, 17:02 bearbeitet]
G5User
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 14. Mrz 2011, 21:25
Moin,

schön das es Menschen gibt die die gleichen "Probleme" umtreiben. Auch ich bin damit beschäftigt aus einem Mac das Maximum herauszuholen. Meine Kette ist derzeit MacMini (Alles Lossless) - M2Tech Hiface (USB) - Naim DAC - Supernait - AP Scorpio II.
Amarra als Demo ist schon gut, aber der klangliche Zugewinn ist m. E. nicht das Geld wert. Dafür bequem über die Remote app (Iphone) zu bedienen. Decibel (leider keine FB) und Fidelio (Da gibt's ne Remote App) habe ich kurz getestet. Beide klingen besser als iTunes "pur" und sind preislich hoch interessant. Ich hatte den Eindruck das Amarra, Decibel und Fidelio dicht beieinander sind. Inwieweit die verschiedenen Eingänge (USB - optisch) starken Einfluss haben konnte ich nicht herausfinden. Scheinbar ist der Naim DAC robust bzw. die Entwickler haben wirklich gute Arbeit gemacht :).
Was ich noch probiert habe war ein Iphone mit Plugplayer als Quelle. Im Naim Dac ist ein Applechip, der auf die Digitalinfo's zugreift OHNE den internen AD Wandler zu bemühen. Klanglich ganz großes Kino! Leider riss der Stream gelegentlich ab. Da ich jedoch in zwei Wochen in einer neuen Behausung sein werde, besteht Hoffnung, dass Wlan dann besseren Empfang hergibt.
Mal schauen was so an Tips und Erfahrungen zusammengetragen wird.
Zum Schluss noch eine gemachte Erfahrung bzw. Binsenweisheit: Raum und LS-Aufstellung optimieren bringt extrem (!) viel und kostet nix...
Jackopp
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 15. Mrz 2011, 00:23

G5User schrieb:


.. Raum und LS-Aufstellung optimieren bringt extrem (!) viel und kostet nix...


Du hast ja so recht, Danke für diese Erinnerung ;-) Noch immer gilt, daß man bei einem Hausbau zuerst das Musikzimmer planen sollte.

Vielen Dank zunächst für Eure Beiträge (ich hoffe, es folgen noch mehr). Heute habe ich eine Musical Fidelity V-Link bestellt; meine Hörerfahrungen werde ich Euch demnächst mitteilen. Und sobald ich ein bißchen mehr Zeit habe, werde ich an dieser Stelle auch über meine Erfahrungen und Erlebnisse mit den diversen Software-Audio-Playern berichten.

Ein Rat, zum Schluß, an mich und alle alle Audiophil-Begeistert-Verrückten : Vergesst beim Hören nicht die Musik!
Ynos7050
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 15. Mrz 2011, 05:17
@ Jackopp
Hi, ich bin mal neugierig. Hast du den V-Link in der Bucht
bestellt? So für ca. 139,- ? Oder gibts den irgendwo noch
günstiger?
Danke. Gruß
Ynos7050
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 15. Mrz 2011, 05:46
@ G5User,
brauchst du denn den M2 für deinen Naim DAC?
Asynchronisiert der nicht selbst?
Gruß
G5User
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 15. Mrz 2011, 08:57
@Ynos7050
Der Naim DAC wird nicht, wie die meisten Geräte, als "externe Soundkarte" gesehen. Das hängt mit dem synchronen und asynchronen USB Modus zusammen. PC/Mac direkt über USB an den Naim und Datein wiedergeben geht nicht. M2 bringt Treiber mit, die dem MAC den asynchronen Modus beibringen (dann geht's). Es hat den Anschein, dass Naim Toslink (optisch) oder digital via Chinch bevorzugt. USB bringt wohl gerne HF Störsignale mit, die den Klang beeinträchtigen. Es gibt für den M2 eine Modifikation, bei der der M2 nicht mehr über USB mit Spannung versorgt wird, sondern durch ein ext. Netzteil.
Ich habe irgendwo gelesen, dass die kleine HighEnd Quelle ein USB Stick (mit .wav Dateien) am NDAC sei. Der DAC kann hier direkt zugreifen. Keine HF-Störungen, Jitter dürfe auch kein Problem sein und ob ein USB Stick Störungen verursacht stell ich mal in Frage.
However, wenn wieder alles aufgebaut ist werd ich mal in aller Ruhe Softwareplayer und die Verbindungen testen (und posten).
Grüße aus dem hohen Norden
Jackopp
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 15. Mrz 2011, 13:24
Erster Testbericht : Apple TV 2 oder Airport Express?

Um WLAN-Probleme auszuschliessen, habe ich die beiden Testkandidaten über 10m Ethernet-Kabel an mein MacBook angeschlossen. Nach einigen Recherchen kam ich zu der Erkenntnis, dass die Audio-Midi-Einstellungen der Sample-Rate unerheblich sind und habe diese für die lokale Ausgabe auf 44,1 kHz eingestellt. Gestreamt habe ich die Audiodaten über Audirvana/Airfoil, zunächst an die Apple TV 2, dann an die Airport Express. Beide Geräte waren optisch an meinen Cambridge Azur 840 C angeschlossen.
Als Testmaterial diente der Titel „Saturn returns“ von der CD „Follow the White Rabbit“ des Yaron Herman Trios im verlustfreien ALAC (44,1 kHz / 16 Bit).

Ergebnis : Gewinner war die Apple TV 2. Auch wenn sie 48 kHz ausgibt und die Airport Express 44,1 kHz (also das CD-Original), waren Details und vor allem die Ortung (der Bass zu Beginn!) mit der Apple TV 2 klar besser. Ich hatte das so nicht erwartet, liest und hört man doch allenthalben, dass das Upsampling von 44,1 auf 48 kHz hörbare Fehler produzieren soll.
Ynos7050
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 15. Mrz 2011, 17:00
Hi,
vielleicht ist das ja wie bei der Röhre, die produziert auch
hörbare Fehler! ( gradliniegen Klirr ) Das ist dann eben der
von vielen als angenehm empfundene weiche Röhrensound.:-)
Gruß
Ach, ich geh mal davon aus, dass du dir den V-Link bei Ebay
gekauft hast!? ...oder?
Ynos7050
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 15. Mrz 2011, 17:03
@G5User,

ich bin gespannt!!!
Gruß aus dem mittleren hohen Norden


[Beitrag von Ynos7050 am 15. Mrz 2011, 17:05 bearbeitet]
frankster_666
Stammgast
#11 erstellt: 17. Mrz 2011, 13:12

Jackopp schrieb:
Erster Testbericht : Apple TV 2 oder Airport Express?
...
Ergebnis : Gewinner war die Apple TV 2. Auch wenn sie 48 kHz ausgibt und die Airport Express 44,1 kHz (also das CD-Original), waren Details und vor allem die Ortung (der Bass zu Beginn!) mit der Apple TV 2 klar besser. Ich hatte das so nicht erwartet, liest und hört man doch allenthalben, dass das Upsampling von 44,1 auf 48 kHz hörbare Fehler produzieren soll.


Zu demselben Ergebnis bin ich auch gekommen und war erstaunt. Ferner ist die ATV2 im WLAN-Betrieb stabiler als die Airport Express (weniger Aussetzer).

Ich überlege auch mir ein HiFace zuzulegen. Allerdings bin ich noch unschlüssig welches. Soll das HiFace Evo besser klingen? Bringt dessen externe Stromversorgung etwas?
Ynos7050
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 17. Mrz 2011, 17:48
Hi,
wenn es dir nur um Zero Jitter geht, ist der halb so teure MF V-Link genauso gut! Der hat wahrscheinlich auch den
relativ teuren Burr Brown SRC 4392 wie der M1 verbaut.
Gruß
wiesi164
Schaut ab und zu mal vorbei
#13 erstellt: 18. Mrz 2011, 23:12
Hallo!
Ich habe mich in der letzten Zeit auch viel mit dem Musikmedium in hochauflösender Download Qualität befasst. Ich bin ziemlich begeistert von der Musik Wiedergabe. 
Ich habe aber leider ein Problem welches immer wieder kleinere aber deutliche hörbare Tonstörung den Hörgenuss trüben. Aus meiner Einschätzung liegt es am W-LAN. Wenn ich das  W-LAN abschalte, treten diese Störung nicht mehr auf. Aber lasst mich noch kurz erklären welche Art von Hardware & Software zum Einsatz kommt
Peripherie:
Rechner & OS:
Apple MacBook Pro 2,4 GHz, OSX 10.6.6, iTunes 10.2.1
mit Amarra Mini
D/A Wandler:
DacMagic Cambridge Audio
USB Konverter:
Lindemann USB-DDC 24/192 mit Aqvox USB Low-Noise Netzteil 
Verstärker:
NAD 352
Lautsprecher:
Dali Mentor 5

Die Musik habe ich sowohl als FLAC 24/96 Version genutzt als auch mit Amarra umgewandelte AIFF Version gehört. Die Dateien wurden entwendet von einem USB Stick, FireWire HDD oder direkt von der MBP HDD abgespielt. Egal welcher Datenspeicher zum Einsatz kam, traten die Störungen auf. Nachdem ich dann Bluetooth und W-LAN am MBP abgeschaltet hatte blieben die Störungen aus. In einem weiteren Versuch stellte sich heraus das es am W-LAN lag. Auch die Stromversorgung (Akku- oder Netzbetrieb) des MBP hatte keinen Einfluss. 
Jetzt fehlt mir aber die Möglichkeit mit Remote oder Rowmote per iPad die Fernbedienung zu nutzen. Habet ihr eine mögliche Erklärung hierfür und vielleicht einen Tipp wie ich dieses Problem lösen kann? Für eine Rückmeldung wäre ich euch sehr dankbar.

Wiesi164
Jackopp
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 22. Mrz 2011, 10:43

wiesi164 schrieb:

Rechner & OS:
Apple MacBook Pro 2,4 GHz, OSX 10.6.6, iTunes 10.2.1
mit Amarra Mini
...


Gerade bin ich in einem anderen Forum darauf gestossen, daß mit dem iTunes 10.2.1 Update erhebliche Probleme und Klangqualitätseinbussen verbunden sind :

usbmuxd-Probleme


wiesi164 schrieb:

Jetzt fehlt mir aber die Möglichkeit mit Remote oder Rowmote per iPad die Fernbedienung zu nutzen. Habet ihr eine mögliche Erklärung hierfür und vielleicht einen Tipp wie ich dieses Problem lösen kann? Für eine Rückmeldung wäre ich euch sehr dankbar.

Wiesi164


Hast Du eine Fritz!Box oder einen anderen WLAN-Router? Kannst Du den Ethernet-Port Deines MacBook Pro mit einem Kabel an den WLAN-Router anschliessen?
So habe ich das getan, Remote vom iphone nimmt dann per Fritz!Box-WLAN Verbindung zu iTunes auf, WLAN kannst Du am MacBook Pro ausgeschaltet lassen.


[Beitrag von Jackopp am 23. Mrz 2011, 14:01 bearbeitet]
wiesi164
Schaut ab und zu mal vorbei
#15 erstellt: 25. Mrz 2011, 21:42
[/quote]Hast Du eine Fritz!Box oder einen anderen WLAN-Router? Kannst Du den Ethernet-Port Deines MacBook Pro mit einem Kabel an den WLAN-Router anschliessen?
So habe ich das getan, Remote vom iphone nimmt dann per Fritz!Box-WLAN Verbindung zu iTunes auf, WLAN kannst Du am MacBook Pro ausgeschaltet lassen.[/quote]

Kann ich leider nicht. Router steht in einem andern Zimmer.
Wiesi


[Beitrag von wiesi164 am 25. Mrz 2011, 21:43 bearbeitet]
Jackopp
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 12. Apr 2011, 12:24
...es hat eine Weile gedauert, nun hat meine Suche (vorerst?) ein Ende und ich habe eine großartige, vollauf zufriedenstellende Lösung gefunden.

Mein „Endergebnis“ heißt : MacBook (im Akkubetrieb) mit amarra mini - Oehlbach USB-Kabel - Musical Fidelity V-Link – optical cable – Cambridge Audio Azur 840C – audio innovation Harmonie Röhrenvollverstärker – audioplan Konzept Boxen. (Wie schon seit Jahren, wird jedes Gerät über einen audioplan Powerplant an die audioplan Steckverteilerdose, diese über einen audioplan Volksfilter ans Stromnetz angeschlossen. Alle Geräte stehen auf SICOMIN-Plattformen, die Boxen mit Antispikes auf Marmorplatten)

Maßgeblich für die Beurteilung der Qualität dieser Wiedergabekette ist natürlich die passende Musik. Hier bin ich bei HDTracks und gubemusic fündig geworden; getestet habe ich sowohl 96 kHz / 24 Bit Aufnahmen als auch „gute“ mp3s (mein Tipp als Referenzaufnahme : Ray Charles – Genius loves company – Here we go again in 96 kHz / 24 Bit).

Fazit : Ich kann jetzt Musik in einer Qualität wiedergeben, wie es mir zuvor weder mit CDs (abgespielt auf dem Cambridge Audio Azur 840C) noch mit LPs (auf Thorens TD520 mit Ortofon Vinyl Master silver) möglich war. Ich bin begeistert!

Eine hörbare Steigerung meiner jetzigen Wiedergabekette kann nur mit erheblichen Investitionen erzielt werden : dem Weiss DAC 202 Firewire D/A Converter (ich darf weiterträumen ;-)


[Beitrag von Jackopp am 12. Apr 2011, 13:35 bearbeitet]
Jackopp
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 12. Apr 2011, 14:09
Zunächst habe ich ohne den Musical Fidelity V-Link gehört, also die optische TOSLink-Schnittstelle des MacBooks direkt an den optischen Eingang des Cambridge Azur 840C angeschlossen.
In dieser Konfiguration war der Unterschied von iTunes zu Amarra, Decibel, PureMusic, Fidelia und Audirvana deutlich zu hören – alle Player klangen besser als iTunes. (Mit dem V-Link waren die Unterschiede iTunes zu den diversen Playern nicht mehr gar so groß, aber immer noch hörbar).

Fidelia bietet für vergleichsweise wenig Geld eine durchaus attraktive Lösung. Klanglich bietet Fidelia nicht die Qualität von Amarra, ist aber hörbar besser als iTunes. Weitere Pluspunkte gibt es für die einfache und schnelle Übernahme der kompletten iTunes-Bibliothek und das sehr schnelle Startverhalten.
Minuspunkte : Scrollen und Blättern nur mit der Maus (keine Tastatursteuerung), viele ID-Tags werden nicht angezeigt (Cover,...), die Lautstärkeregelung ist sehr unpraktisch.
Über die remote-App lässt sich die Lautstärke bequemer regeln; allerdings läuft diese nicht im Hintergrund (nach jeder Unterbrechung muß die Bibliothek neu geladen werden). Auch das Navigieren funktioniert nicht so komfortabel wie in iTunes (keine Album-Ansicht).
Fidelia spielt übrigens auch über AppleTV sehr gut!

Für einige Zeit war Audirvana mein Top-Tipp : Ein Open Source-Einmann-Unternehmen mit beeindruckenden klanglichen Ergebnissen! Damien entwickelt fleissig weiter, fast jede Woche gibt es ein Update mit Bugfixes und Verbesserungen.
Der Bedienkomfort ist noch das Hauptproblem, es gibt keine bequeme Anbindung an iTunes und keine Fernbedienungsmöglichkeit.

Nach vielen Hörtestabenden habe ich mich entschieden, den ziemlich teuren Player Amarra Mini zu kaufen (320,- €). Warum? Die Software ist ausgereift, klanglich spielt der Player am besten (auch wenn die Unterschiede nicht sehr groß sind). Die Anbindung an iTunes ist ebenfalls am besten gelungen, problemlos kann ich die Remote-App vom iphone benutzen. Kleines Minus : Wenn ich ein Album unterbrechungsfrei anhören möchte, muß ich dieses Album in die Amarra-Playlist laden und von dort abspielen. Das geht zwar zügig und einfach – jedoch nicht über die Apple-remote-app.
rstorch
Inventar
#18 erstellt: 12. Apr 2011, 20:08
Erst mal Glückwunsch zu Deiner Kette, auch wenn man Amarra günstiger erwerben kann. Als Download Version gibt es Amarra Mini für 260 €+iLok.

Die Königslösung ist für mich auch ein excellenter Wandler mit intergriertem FW Interface. Anschlusstechnisch ist das am einfachsten, z.B. ein Sonic Studio Model 305 mit Zähl Netzteil.

Man kann aber auch preisgünstige USB Interfaces nutzen und deren S/PDIF oderAES/EBU Ausgang mit einem externen High End Wandler kombinieren. Dann ist man vielseitiger in der Auswahl des Wandlers.

Ein MacBook ist völlig ausreichend. Nur mit RAM sollte man bei Amarra nicht sparen. Ich würde sogar einen MacMini nehmen und den dann mit dem iPhone fernbedienen. Als Audioplatte würde ich per WLAN eine geeignete Platte dranhängen. Fertig.

Auf der Musikmesse habe ich hauptsächlich Mikrofone und die Profi-Software von Sonic Studio gezeigt. Hin und wieder wollte mal einer den Vergleich zwischen iTunes und Amarra hören. Dazu diente ein Model 305 von Sonic. Jeder hat den Unterschied bereits über Kopfhörer gehört. Zu Hause über eine gute Anlage wird das noch dehtlicher.

Der Weiss ist schon ein klasse Wandler. Aber es gibt Vergleichbares auch günstiger. Noch oben gibt es wie immer natürlich keine Grenzen. Auf jeden Fall aber sind gut aufgestellte Computer Musikplayer vielen Laufwerk-Wandler Kombinationen ebenbürtig oder gar überlegen, denkt man an 24/96 oder 24/192 Files.
Wilke
Inventar
#19 erstellt: 13. Mai 2011, 12:01
hallo Jackop,


haben sich die Problem mit itunes 10 bei Dir bestätigt?

gruß Wilke
Wilke
Inventar
#20 erstellt: 13. Mai 2011, 12:04
Hallo rstorch,

ich überlege mir auch, ein macbook pro anzuschaffen.

Würde gerne aktiv-boxen bzw. einen Kopfhörer direkt anhängen.

Wäre aus Deiner Sicht ein Dr. nano prime ausreichend oder bräuchte ich noch nen etra - Wandler.


Für was benötige ich das amara - Programm? Verzeihung, bin technisch nicht so versiert und mit der Schallplatte aufgewachsen. gruß Wilke
ajim
Ist häufiger hier
#21 erstellt: 02. Jun 2011, 12:20
Hallo zusammen,

bin eben erst auf dieses interessante Thema gestoßen, zu dem ich auch einen kleinen Beitrag leisten möchte.

Mein erster Versuch, mein MacBook Pro in meine Kette einzubinden, unternahm ich mit einem NuForce Icon HDP via USB. Das Ergebnis war schon hervorragend.

Eine wesentliche(!) Steigerung konnte ich dann mit einem noch relativ unbekannten Wandler erzielen: einem Atoll DAC 100. Dieser unterstützt via USB zwar nur 16Bit/44kHz. In Kombination mit einem M2Tech HiFace ist das Resultat allerdings phantastisch!

Momentanes Quellen-Setup: MacBook Pro + M2Tech HiFace + Mogami Pure Digitalkabel + Atoll DAC 100.

Der Atoll DAC 100 unterstützt via Digitaleingang dann 24Bit/192kHz, womit ich also das Potential der HiRes-Dateien voll ausreize.

Einige - für mich - hoch interessante Erkenntnisse:
(Schon) Die Wiedergabe von gerippten Redbook-Dateien (16Bit/44kHz) ist mit dem genannten Setup auf einem unfassbar hohen Niveau. Was hier an Potential herauszuholen ist, ist wirklich unfassbar. Die Wiedergabe von 24Bit-Dateien spielt dann eh in einer absoluten Top-Liga. Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Die Wiedergabe der 16Bit/44kHz gerippten CDs über diese Kette spielt definitiv in der allerhöchsten Liga. Ich habe in meinem Bekanntenkreis diverse Blindtests durchgeführt und mit wirklichen High-End-Laufwerken verglichen (Nakamichi, Roksan, Audiomeca, etc.). Einfach genial!

Noch ein Wort zu den Wandlern:
Bevor ich mir den NuForce Icon HDP zugelegt habe, habe ich diesen mit dem DagMagic ausgiebig verglichen. Der HDP war - in meinen Ohren - der deutlich bessere Wandler.
Der Sprung vom NuForce zum Atoll DAC 100 war dann aber noch mal größer. Auch wenn manche Testzeitschriften dies nur zwischen den Zeilen schreiben: Der Atoll ist bis 1000 EUR ein echter Knaller.

An Software habe ich auch Amarra Junior bis Vollversion ausprobiert und Audirvana. Klanglich am besten gefällt mir die Amarra Vollversion, wobei Audirvana nur unwesentlich schwächer ist. Also klare Empfehlung: Audirvana - für das Geld

Für mich ist das Thema Musikwiedergabe von der Festplatte die seit Jahren interessanteste, da klanglich enorme und für wenig Geld realisierbare Entwicklung im High-End-Bereich.

Schönes langes Wochenende
rstorch
Inventar
#22 erstellt: 03. Jun 2011, 10:08

Wilke schrieb:
Hallo rstorch,

ich überlege mir auch, ein macbook pro anzuschaffen.

Würde gerne aktiv-boxen bzw. einen Kopfhörer direkt anhängen.

Wäre aus Deiner Sicht ein Dr. nano prime ausreichend oder bräuchte ich noch nen etra - Wandler.


Für was benötige ich das amara - Programm? Verzeihung, bin technisch nicht so versiert und mit der Schallplatte aufgewachsen. gruß Wilke


Zum nano prime kann ich leider nichts sagen, habe ich nie selbst gehört.

Du kannst ja mit dem Teil anfangen und hörst dann selbst, ob´s gut ist für Dich. An den Digitalausgang des Prime kannst Du dann alternativ mal einen anderen Wandler hängen ... und vergleichen.
Kumbbl
Inventar
#23 erstellt: 03. Jul 2011, 04:46

G5User schrieb:
@Ynos7050
Der Naim DAC wird nicht, wie die meisten Geräte, als "externe Soundkarte" gesehen. Das hängt mit dem synchronen und asynchronen USB Modus zusammen.


das hängt damit überhaupt NICHT zusammen, das ist ein ganz anderes Thema: der Naim DAC kann schlichtweg nur als USB-Master (auch Hostcontroller genannt) operieren, nicht aber als USB-Slave - ersterer hat den Steckertyp A (das sind die typischen USB-Buchsen am Computer, Laptop etc), zweiterer Stecker vom Typ B (das sind die angeschlossenen Geräte wie z.B. ext. festplatten oder eben DACs, die vom Computer controlled werden - der NAIM DAC kann über seinen Typ A nur Sticks etc. anschließen....

Das hat aber nix mit synchron oder asynchron zu tun - beides sind Betriebsarten für den Fall, dass ein DAC als Slave anfeschlossen wird, also als externe Soundkarte erkannt wird - dabei ist die asynchrone Variante die klanglich bessere, da der DAC dann dem Rechner den Takt vorgibt, wann er Datenpakete zu liefern hat (das HiFace von M2Tech macht genau das und liefert diese dann via S/P-DIF an den DAC)...

Ja, Computerhifi ist ein tolles, wenn auch in teilen kompliziertes Thema
Kumbbl
Inventar
#24 erstellt: 03. Jul 2011, 04:59

Wilke schrieb:

Für was benötige ich das amara - Programm? Verzeihung, bin technisch nicht so versiert und mit der Schallplatte aufgewachsen. gruß Wilke


Zum abspielen der Tracks durch den Mac... aber ehrlich: spar dir das viele Geld, ist einfach rausgeworfen - der einzige Vorteil von Amarra ist, dass es automatisch die Samplingraten am MAC einstellen kann (übrigens ein Armutszeichen für das MAC-OS, dass man dafür spezielle Software braucht, aber das nur nebenbei)... wenn du also Tracks mit vielen unterschiedlichen Samplingraten (z.B. CD-Tracks gemischt mit hochauflösenden Vinyl-Ripps) gemischt abspielen willst, dann brauchst du aus KOMFORT-Gründen eine Software, aber wie gesagt: Komfort, nicht Klang... aber auch dafür sollte es günstigere Software geben (kann dir aber keins Empfehlen, weil ich Windows für Computer-Hifi verwende) - wenn Geld aber für dich keine Rolle spielt, dann kannst du Amarra guten gewissens nehmen, ist ein gutes Programm, keine Frage...

Klanglich kann ein Player-Softwareprogramm per se keinerlei Auswirkungen haben (solange nicht an den Audiodaten rumgesampelt oder rumgerechnet wird, sondern einfach das File decodiert und an die soundkarte gegeben wird - aber alle vernünftigen und gängigen Abspielprogramme haben zumindest so einen Modus), alle die dir was anderes erzählen, haben von der Materie entweder keinelei ahnung oder nur halbwissen oder sind einbildungen aufgesessen oder beides zusammen (das sind dann oft die Leute, die mit zentnerschweren CD-Laufwerken aufgewachsen sind, damals in den guten 80 und 90ern und die denken, man kann das auch auf Computer übertragen: Viel (geld) hilft viel - ist schlichtweg Schmarrn) - das ganze gilt zumindest für das reine Abspielen von Tracks, da hier Latenzzeiten keine Rolle spielen - bei der Aufnahme (und Bearbeitung) von Tracks am Computer siehts ganz anders aus, aber das ist auch ein anderes Thema...

Gleiches gilt für oft gelesene klangliche Unterschiede zwischen Flac, AIFF, ALAC und WAV (unterschiedliche Dteiformate zum speichern von Audio am rechner) - auch diese sind aboluter Blödsinn und gehören in das Reich der Märchen, da alle lossless... nimm am Mac AIFF oder ALAC (braucht weniger Platz) und gut ist...


[Beitrag von Kumbbl am 03. Jul 2011, 05:04 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#25 erstellt: 03. Jul 2011, 05:10

Jackopp schrieb:

Suche Erfahrungen zu:
-M2Tech HiFace


hab ich und bin rundum zufrieden - arbeitet hervorragend mit meinem Wandler RME ADI-2 zusammen.... Installation auch problemlos - nutze allerdings windows, aber ich geh davon aus, dass es auch am Mac genauso funktioniert
xenob
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 07. Jul 2011, 18:29
Nach probehören von amarra und pure Music, fand ich die klangqualität sehr gut, hatte aber nicht die gleiche bedienqualität wie unter iTunes.
Letztendlich bin ich bei soundflower gelandet, zusammen mit der iTunes Einstellung klangverbesserung auf 50 Prozent bin ich jetzt sehr zufrieden,
steklo
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 08. Jul 2011, 07:56
Hallo Gerd,


Jackopp schrieb:
Mein „Endergebnis“ heißt : MacBook (im Akkubetrieb) mit amarra mini - Oehlbach USB-Kabel - Musical Fidelity V-Link – optical cable – Cambridge Audio Azur 840C – audio innovation Harmonie Röhrenvollverstärker – audioplan Konzept Boxen.


Was für einen Vorteil hast Du davon, Mac und Wandler über USB-Kabel, USB-S/PDIF-Wandler und Toslink-Kabel zu verbinden, anstatt komplett und direkt über Toslink zu gehen?

Grüße
Stefan
Kumbbl
Inventar
#28 erstellt: 08. Jul 2011, 08:00

xenob schrieb:
Nach probehören von amarra und pure Music, fand ich die klangqualität sehr gut, hatte aber nicht die gleiche bedienqualität wie unter iTunes.
Letztendlich bin ich bei soundflower gelandet, zusammen mit der iTunes Einstellung klangverbesserung auf 50 Prozent bin ich jetzt sehr zufrieden, :)


was ist denn eine Klangverbesserung um 50%??
NX4U
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 08. Jul 2011, 08:57
Eine Einstelloption bei iTunes im Menu Einstellungen:Wiedergabe.
Soll wohl bedeuten das der Regler auf Mitte steht.

Übrigens ich wollte (auch hier ) noch mal das Programm
Vox ins Spiel bringen.
Kleiner, leichter Player. Noch keine richtige Playlistverwaltung etc., dafür aber automatische Umschaltung des DAC auf das Quellmaterial. Spielt viele Formate und gehört mit "Perian" auf jeden Mac.

Grüße
Badenfrank
Schaut ab und zu mal vorbei
#30 erstellt: 16. Jul 2011, 20:30
Hallo,

ich höre nun seit ein paar Tagen meine Musik über folgende "Kette":

MacBook
Itunes
ALAC Format (abgelegt auf externer USB Festplatte)
HRT Music Streamer über asynchronen USB
an die Hifi-Anlage
den Mac fernbedient über mein iPhone

Nun wird aber das MacBook ziemlich heiß dabei und der Lüfter läuft auf vollen Touren, was, bei leiseren Passagen der Musik, stört.

Kann man etwas tun um das zu verbessern? Ist das Abspielen von Musik so "anstrengend" für den Mac ?

Vielen Dank für Tipps, Anregungen etc.

Grüße Frank


[Beitrag von Badenfrank am 16. Jul 2011, 20:31 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#31 erstellt: 17. Jul 2011, 07:47
unnötiges Komplettzitat bei Direktantwort entfernt

das ist sehr seltsam, denn abspielen von Musik ohne hochkomplexe DSP-rechenoperationen im "Signalweg" sollte absolut überhaupt keine Rechenlast erzeugen.. auf meinem Windows Laptop mit Foobar2000 als Player ist die Prozesserlast bei quasi 0!


[Beitrag von vstverstaerker am 18. Jul 2011, 16:55 bearbeitet]
NX4U
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 17. Jul 2011, 08:03

Badenfrank schrieb:
Kann man etwas tun um das zu verbessern? Ist das Abspielen von Musik so "anstrengend" für den Mac ?

Schau mal mit dem Dienstprogramm Aktivitätsanzeige/Activity Monitor was da passiert. Schätze das nicht iTunes oder der Abspielvorgang die Prozessorlast verursacht, sondern ein anderer Prozess wie z.B. die automatische Indizierung der externen Platte via "Spotlight". Typisch taucht dann der Prozeß "mds" oder "mdworker" mit 60-90% CPU-Last auf.

Grüße
Badenfrank
Schaut ab und zu mal vorbei
#33 erstellt: 17. Jul 2011, 08:13
Hallo, vielen Dank für die Hinweise. Habe eben in dem Aktivitätsfenster geschaut. Da ist maximal 3% Auslastung, am meisten brauchte das Aktivitätsfenster

Jetzt ist mir aber gerade was anderes eingefallen. Das MacBook hängt und hing an der Stromversorgung. Das erzeugt ja auch Wärme. Vielleicht war es das ? Weiter oben habe ich gelesen, dass einer explizit schrieb, er hört über Akku-Betrieb ? Vielleicht liegt es daran. Werde es testen.

Grüße
NX4U
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 17. Jul 2011, 08:31
Nein, Netzbetrieb erzeugt nicht so einen "Hitzeschub", ausser es liegt ein technischer Defekt vor. Checke bitte Systemeinstellungen "Energie (sparen)" wie da die "Prozessorleistung" eingestellt ist (minimal, maximal, automatisch).
Lade mal das Programm "Temperaturmonitor" runter und schau Dir an welcher Sensor/Ort im Rechner den Temperaturanstieg meldet.
Mögliche Fehlerquellen sind in der Regel schon "Fremdprozesse", einfach mal langfristig die genannten Programme beobachten.
rstorch
Inventar
#35 erstellt: 17. Jul 2011, 10:08
Die Tipps von NX4U sind sehr hilfreich.

Ich mache mit einem MacBook Pro 32 Spur Aufnahmen bei 96 kHz, ohne dass die Lüfter anlaufen. Was Du da beschreibst, ist nicht normal. Steht denn das MacBook auf einem festen Untergrund, also nicht auf einer Tischdecke oder so?
Badenfrank
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 19. Jul 2011, 17:38
Hallo,

so, jetzt habe ich mal den Temperaturmonitor geladen und habe nach einer halben Stunde folgende Werte:

Akku Position 2 31℃
Akku Position 3 29℃
Akku Position 4 32℃
Akkumulator 31℃
CPU A Nachbarschaft 57℃
CPU A Temperaturdiode 65℃
CPU Kern 1 61℃
CPU Kern 2 60℃
Hauptkühlblech 1 61℃
Hauptkühlblech 2 54℃
Hauptkühlblech F 53℃
Linke Handauflage 31℃
Northbridge Chip 62℃
Northbridge Position 1 51℃
SMART Festplatte FUJITSU MHZ2160BH FFS G1 (K64JT933℃ Untergrenze

In den Aktivitäten ist nicht mehr als 15 % Prozessleistung. Das MacBook steht auf flachem Untergrund Holztisch. Während ich jetzt im Internet bin ist der CPU Kern auf 65 Grad angestiegen (Der Lüfter ist aber noch nicht angesprungen) Ist das jetzt normal ? Vielleicht liegt es auch am Betriebssystem, Leopard 10.5.8 ? Danke Euch

Gruß Frank


[Beitrag von Badenfrank am 19. Jul 2011, 17:41 bearbeitet]
chilman
Inventar
#37 erstellt: 19. Jul 2011, 20:42
also bei 65 grad müsste der lüfter allmählich angehen, nicht jedoch bei 15% cpu-auslastung.

ich spekulier jetzt einfach mal, dass der chipsatz irgendwie nicht mit der soundkarte zurecht kommt.

ich hab das phänomen zwar noch nie im zusammenhang mit usb-geräten gehört, aber mein macbook dreht auch immer den lüfter hoch (meistens auf ca. 2500-3000upm), wenn ich mein firewire-mischpult anschliesse.
wohl bemerkt ohne grosse systemlast.
das ganze ist wohl bekannt, liegt wohl daran dass der firewire-chipsatz im macbook mit manchen firewire-chipsätzen in geräten nicht zurecht kommt.

abhilfe würde es wohl schaffen, wenn man einen hub dazwischenhängt, weil das macbook dann nur noch den chip im hub "sieht".

vll. kannst du das bei dir auch mal versuchen, wobei ich es nachwievor merkwürdig im zusammenhang mit usb verbindungen finde...


[Beitrag von chilman am 19. Jul 2011, 20:42 bearbeitet]
dad33
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 20. Jul 2011, 05:23
Hallo,

also zum Thema MAC & Amarra & USB DAC kann ich nuch folgendes sagen, da ich ihn gerade getestet habe :

Ich habe auch Audirvana getestet, Amarra war aber doch eindeutig realistischer in der Wiedergabe, nicht so scharf eher analoger...

Als Wandler kann ich den Styleaudio Carat Sapphire mit dem T2 empfehlen, gestern getestet. Ich habe sämtliche Wandler am MArkt veglichen (z.B. V-DAC Musical FIdelity,Kingrex High End Version,Cambridge Audio...).

Keiner konnte eine so leichte und offene Wiedergabequalität erzeugen. Es geht wohl nur mit 2 getrennten Geräten, da besser getrennt, um noch mehr herauszuholen.

Übrigens: Am USB Kabel sollte man nicht sparen. Bei mir war das Aqvox im Einsatz. Kein Vergleich zu einer Beipackstrippe.

Das sollte jeder mal testen !

Gruß
Badenfrank
Schaut ab und zu mal vorbei
#39 erstellt: 28. Jul 2011, 10:30
Hallo Zusammen,

jetzt habe ich mir mal die Demo-Version des Amarra Junior runtergeladen und bin doch sehr enttäuscht. Im Vergleich zum Abspielen über iTunes klingt mit dem Amarra plötzlich alles als wäre es in eine dicke Wolldecke eingepackt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das doch garnicht sein kann ?!?!? Wer kann denn hierzu was sagen. Vielen Dank im Voraus, Grüße Frank
Kumbbl
Inventar
#40 erstellt: 28. Jul 2011, 10:46

dad33 schrieb:
Hallo,

also zum Thema MAC & Amarra & USB DAC kann ich nuch folgendes sagen, da ich ihn gerade getestet habe :

Ich habe auch Audirvana getestet, Amarra war aber doch eindeutig realistischer in der Wiedergabe, nicht so scharf eher analoger...

Als Wandler kann ich den Styleaudio Carat Sapphire mit dem T2 empfehlen, gestern getestet. Ich habe sämtliche Wandler am MArkt veglichen (z.B. V-DAC Musical FIdelity,Kingrex High End Version,Cambridge Audio...).

Keiner konnte eine so leichte und offene Wiedergabequalität erzeugen. Es geht wohl nur mit 2 getrennten Geräten, da besser getrennt, um noch mehr herauszuholen.

Übrigens: Am USB Kabel sollte man nicht sparen. Bei mir war das Aqvox im Einsatz. Kein Vergleich zu einer Beipackstrippe.

Das sollte jeder mal testen !


jaja, und alles am besten mit einer Tocara zu hören - eigentlich nur damit
rstorch
Inventar
#41 erstellt: 28. Jul 2011, 11:03

Badenfrank schrieb:
Hallo Zusammen,

jetzt habe ich mir mal die Demo-Version des Amarra Junior runtergeladen und bin doch sehr enttäuscht. Im Vergleich zum Abspielen über iTunes klingt mit dem Amarra plötzlich alles als wäre es in eine dicke Wolldecke eingepackt. Irgendwie habe ich das Gefühl, dass das doch garnicht sein kann ?!?!? Wer kann denn hierzu was sagen. Vielen Dank im Voraus, Grüße Frank


Ist das jetzt ein Scherz oder ernst?
Über welchen Wandler hörst Du und wie ist der angeschlossen?
Badenfrank
Schaut ab und zu mal vorbei
#42 erstellt: 28. Jul 2011, 11:04
Hallo rstorch,

MacBook, Apple Lossless Dateien, dann ein DAC Wandler (HRT music streamer II) über USB auf NAD Verstärker und JM Lab Cobalt 816 Jubilee. Ich habe an anderer Stelle mal die "digitale Härte/Schärfe" des DAC bemängelt aber das was der Amarra da macht ist wirklich nicht gut. (Ich höre auch analoges über Thorens TD 318 Ortofon & Vinyl Master Red). Deshalb wunderts mich etwas.


[Beitrag von Badenfrank am 28. Jul 2011, 11:09 bearbeitet]
Kumbbl
Inventar
#43 erstellt: 28. Jul 2011, 11:08

Badenfrank schrieb:
... und ein 140,- € USB Kabel dazu ;)


man gebe sich nur mal den USB-Kabeltest in der vorletzten AUDIO: Die blumige Sprache von Wein-connoisseuren ist echt nix dagegen - manchmal hab ich das gefühl, je nichtiger des Testgegenstand, desto abgedrehter in Klangbeschreibungen...
Badenfrank
Schaut ab und zu mal vorbei
#44 erstellt: 28. Jul 2011, 11:12

Kumbbl schrieb:

Badenfrank schrieb:
... und ein 140,- € USB Kabel dazu ;)


man gebe sich nur mal den USB-Kabeltest in der vorletzten AUDIO: Die blumige Sprache von Wein-connoisseuren ist echt nix dagegen - manchmal hab ich das gefühl, je nichtiger des Testgegenstand, desto abgedrehter in Klangbeschreibungen... ;)


Ja, man kann vieles übertreiben. Ich lese auch immer gerne mal solche Seiten wo ein Physiker erklärt wo die Grenzen von Lautsprecherkabeln sind. Die Hersteller von solchen teuren Strippen würden die natürlich gerne
rstorch
Inventar
#45 erstellt: 28. Jul 2011, 14:17
Ichhabe da so langsam den HRT Streamer im Verdacht. Da hat hier schon mal einer berichtet, dass das mit Amarra nicht harmoniert. Gibt es bei dem HRT einen Treiber und ist der aktuell?

Welches Betriebssystem läuft auf dem Mac?

Da ein Test ja nichts kostet, probier doch mal von Amarra die große Version.
rstorch
Inventar
#46 erstellt: 28. Jul 2011, 14:22

Badenfrank schrieb:


Ja, man kann vieles übertreiben. Ich lese auch immer gerne mal solche Seiten wo ein Physiker erklärt wo die Grenzen von Lautsprecherkabeln sind. Die Hersteller von solchen teuren Strippen würden die natürlich gerne


Da empfehle ich einen Kabeltest von Studio Magazin. Ein wirklich professionelles Magazin für Tonstudiotechnik. Dort gibt es unter diesem Link frei herunter zu ladende Testberichte. Einfach mal nach Kabeltest suchen.

http://studio-presse.de/385.0.html?&no_cache=1

Der Test ist absolut professionell durchgeführt worden. Es geht hier nicht um LS Kabel, die rein physikalisch sehr schnell unterschiedlich klingen können. Es geht um NF Kabel, wo Unterschiede sehr fein sind. Das kommt in dem Test auch gut rüber.
Badenfrank
Schaut ab und zu mal vorbei
#47 erstellt: 29. Jul 2011, 11:08

rstorch schrieb:
Ichhabe da so langsam den HRT Streamer im Verdacht. Da hat hier schon mal einer berichtet, dass das mit Amarra nicht harmoniert. Gibt es bei dem HRT einen Treiber und ist der aktuell?

Welches Betriebssystem läuft auf dem Mac?

Da ein Test ja nichts kostet, probier doch mal von Amarra die große Version.


Für den HRT Streamer gibt es so viel ich weiß keinen treiber für den Mac, habe ich auch schon mal nachgeschaut.

Auf dem Mac läuft OS Leopard.

Ich probiere mal die größere Amarra version. Vielen Dank mal
rstorch
Inventar
#48 erstellt: 31. Jul 2011, 00:27
Amarra ist noch nicht für 10.7 freigegeben. Vermutlich liegt es daran.

Gibt es die Möglichkeit, mit 10.6 zu testen?
NX4U
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 31. Jul 2011, 00:33
Je später der Abend

Leopard ist 10.5
Snow Leopard ist 10.6
Lion ist 10.7

Grüße
rstorch
Inventar
#50 erstellt: 31. Jul 2011, 07:58
Sorry, war doch etwas spät.

Bleibt der Versuch mit dem großen Amarra.
Badenfrank
Schaut ab und zu mal vorbei
#51 erstellt: 31. Jul 2011, 12:35
Hallo Zusammen,

heute Rechner an und ein update von Apple für ITunes im Angebot. Also dachte ich, bevor ich etwas Musik höre mach ich erst die updates. Nach update und Neustart itunes gestartet und den Amarra. Hoppla, plötzlich nix mehr mit Wolldecke, sondern mehr Dynamik und auch bessere Auflösung als bei itunes. Ok, also der Amarra kann was. Haltet mich nicht für bekloppt, aber genau so war das heute. Dafür hat sich beim Plattenspieler der rechte Kanal verabschiedet. Kabel scheint innen lose sein. Ein Problem gelöst kommt schon das nächste. Vielen Dank allen für die Tipps und noch einen schönen Sonntag.

Grüe Frank
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