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44.1k digitalausgang

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Beitrag
erixxx
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jan 2007, 16:57
servus hifi-freaks,

über meinen onboard chipsatz (alc 883) steht folgendes geschrieben:


"16/20/24-bit S/PDIF-OUT supports 44.1k/48k/96k/192kHz sample rate"


heißt das, dass ich hier einen vollwertigen digitalausgang auf meinem board habe, der nicht resamplen muss und bei dem ich nicht mit qualitätseinbußen rechnen muss?

dann würden mir eigentlich nur noch ein verstärker mit digitalem eingang und lautsprecher fehlen oder sehe ich das falsch?
Chalcin
Stammgast
#2 erstellt: 06. Jan 2007, 00:04
Ja vollwertig ist sie, wobei ich mich jetzt gerade frage was die KHZ angaben bei der Digitalen Schnittstelle zu suchen haben..


[Beitrag von Chalcin am 06. Jan 2007, 00:07 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#3 erstellt: 06. Jan 2007, 00:50

Chalcin schrieb:
Jawobei ich mich jetzt gerade frage was die KHZ angaben bei der Digitalen Schnittstelle zu suchen haben..


vielleicht weil eine digitale Schnittstelle genau mit dieser Angabe spezifiziert wird?
Man muss ja schließlich wissen, mit welcher Frequenz der Ausgang arbeitet um den Rest darauf abzustimmen usw


@ erixx

jepp, brauchst wirklich nur noch einen Receiver und Lautsprecher und schon kann es losgehen
Die Klangqualität sollte mehr als hoch genug sein
erixxx
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 06. Jan 2007, 01:33
was meint ihr:

entweder receiver mit digitaleingang zum anschließen über digitalkabel:
ONKYO TX SR 504 200€
JVC RX-5062SJVC RX-5062S für 139€
wenn der jvc von der klangqualität ausreicht wären natürlich nen paar ocken mehr für die lautsprecher drin

oder ne neue soundkarte und nen günstigen gebrauchten stereo-verstärker zum analogen anschluss:
Terratec Phase 22 75€
Technics A700MK2130€ oder ähnliches


[Beitrag von erixxx am 06. Jan 2007, 01:34 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#5 erstellt: 06. Jan 2007, 10:28
den gebrauchten Technics kannst doch auch gut an den grünen Stereoausgang deinen Mainboards dranhängen, wird für dich mit Sicherheit nicht anderst klingen wie eine neue Soundkarte
Und so könntest halt gleich ein paar €uro mehr in den Verstärker investieren
erixxx
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 06. Jan 2007, 11:56
hmm diverse threads behaupten was anderes...
http://www.hifi-forum.de/viewthread-54-5075.html
http://www.hifi-forum.de/viewthread-54-5404.html

haben denn die beiden genannten receiver generell ne bessere oder schlechtere klangqualität als der verstärker?

edit:
naja, man liest auch anderes wie ich gerade entdecken muss... das ganze scheint also nicht so einfach zu sein, wie sich einen neuen pc zusammenzubauen ;-)


[Beitrag von erixxx am 06. Jan 2007, 12:15 bearbeitet]
Poison_Nuke
Inventar
#7 erstellt: 06. Jan 2007, 16:16
in fast allen Fällen wird die Klangsteigerung überbewertet, weil man sich durch die hohe Investition eine große Verbesserung selbst erhofft, und wenn man sich etwas wünscht, dann kann man sich auch recht viel einbilden. Die allerwenigsten hier werden mal einen blinden Direktvergleich gemacht haben, denn da könnte fast niemand mehr wirklich treffsicher sagen, ob gerade onBoard oder Soundkarte läuft. Es gibt natürlich einige Ausnahmen auf beiden Seiten, z.B. sehr schlecht gebaute onBoard Varianten usw, nur das hört man dann schon fast auf Anhieb.


Ich tät lieber das Geld an der Stelle sparen und eben mehr in die Lautsprecher investieren, da machen die paar Euros eine deutlich größere Klangsteigerung möglich


Achja: bei einem Surroundreceiver bezahlt man 5-7 Endstufen + eine extrem umfangreiche Elektronik.
Bei einem reinen Verstärker bezahlt man nur 2 Endstufen und sonst nix weiter, ergo ist hier mit gleichviel/etwas weniger Geld zum Teil deutlich bessere Qualität möglich
Chalcin
Stammgast
#8 erstellt: 07. Jan 2007, 12:24
Und eigentlich sollte die Verbindung über digital keine Unterschiede zu andern Soundkarten haben !
Denn digital heisst ja verlustfreies Übertragen und da muss nichts vorher gewandelt werden usw..
Liege ich damit richtig ?

Dann frage ich mich allerdings warum manche Leute 1000 Euro fürnen CD Player ausgeben und diesen dann Digital anschließen..

-

????
Poison_Nuke
Inventar
#9 erstellt: 07. Jan 2007, 12:58

Chalcin schrieb:
Dann frage ich mich allerdings warum manche Leute 1000 Euro fürnen CD Player ausgeben und diesen dann Digital anschließen..


da zählt man meist noch die Haptik mit rein. Ein 1000€ CD Player sieht halt meist besser aus. Besser klingen tut er aber in der Tat nicht, das was die Leute bei dem hören ist fast immer pure Einbildung.
Und es ist dann halt ein angenehmeres Gefühl wenn man weiß, dass der CD Player hochwertig ist. Je nach der eigenen Einstellung


Sobald der digitalausgang genutzt wird, sind halt wirklich alle Geräte in der Qualität sogut wie identisch. Wer da einen Unterschied hört, nunja
Accuphase_Lover
Inventar
#10 erstellt: 07. Jan 2007, 22:08
Hallo allerseits !

Was bitte schön, soll der Onboard-Sound mit 96 u. 192 kHz - Sampling unterstützen ? Die Ausgabe von High-Definition-Medien also SACD u. DVD-A mit Sicherheit nicht. Alle High-Resolution Medien werden bei Digitalausgabe auf max. 48 kHz downgesampelt. Die Ausgabe von 96 kHz u. 192 kHz - Digitalsignalen mit voller Auflösung ist derzeit bei allen (!) Consumer-Geräten, egal ob PC-basiert oder HighEnd-HiFi, nicht möglich. Kopierschutz !
Über einen Digitalausgang gibt's also nur absichtlich in der Qualität herabgesetztes Audio-Futter. Die Ausgabe hochauflösender Datenträger in annähernd voller Qualität, ist derzeit nur über den Analogausgang von HighEnd-HiFi-Geräten möglich. Was also soll diese Auflösung bei einem Onboard-Sound, ausser selbst erstelltes Material ausgeben.
Wer wirklich mit 96 kHz oder 192 kHz-Sampling arbeitet, wird mit Sicherheit keinen Onboard-Sound verwenden !
Seperate Audio-Interfaces sind bei gleichen Primärspezifikationen, also Quantisierungstiefe und Sample-Frequenz, eigentlich immer besser, denn erstens werden beim Onboardsound einfache DA-Wandler verwendet, zu denen sich noch simple Filter gesellen. Zweitens hat man beim "Sound vom Board" oft mit Einstreuungen zu kämpfen, die bei PCI-Karten und erst recht bei externen Interfaces (USB, FW) meist geringer sind.
Leider bedeutet DA-Wandlung nicht automatisch immer gleichen, verlustfreien Klang. So dachte man nur in der Frühzeit der Digitaltechnik, dass auf digitaler Ebene alles verlustfrei abläuft.
Allerdings muss man schon sagen, dass die Unterschiede glücklicherweise recht gering geworden sind, und wenn man keine Musikproduktion oder Mastering betreibt und nur hört, kann man auch mit Onboardsound glücklich werden.

Gruss
ROBOT
Inventar
#11 erstellt: 09. Jan 2007, 06:35
Hi,

ergänzend zum letzten Post ist noch zu sagen, dass einige Chipsätze obwohl man sie auf 44,1 kHz Ausgang stellen kann, trotzdem intern (unsinnigerweise) sampeln.
Dies trifft z.B. auf diverse Creative Modelle zu...

Wenn man wirklich den PC als SP/DIF Quelle für hochwertige Musik verwenden möchte, ist eine Recherche über den Chipsatz oder Verwendung einer vernünftigen Soundkarte etwa von M-Audio ratsam.
marantz-fan
Stammgast
#12 erstellt: 09. Jan 2007, 10:33

ROBOT schrieb:
Wenn man wirklich den PC als SP/DIF Quelle für hochwertige Musik verwenden möchte, ist eine Recherche über den Chipsatz oder Verwendung einer vernünftigen Soundkarte etwa von M-Audio ...

@ erixxx
... oder Onkyo ratsam.
Chalcin
Stammgast
#13 erstellt: 09. Jan 2007, 15:03
Also wird bein Onboardlösungen immer auf 49 kHZ gesampled ?
Und PCI Audio Interfaces koennen auch 96 kHz ausgeben usw ja ?

Ich dachte immer Digital output wäre immer wie es auf der Platte liegt..
Poison_Nuke
Inventar
#14 erstellt: 09. Jan 2007, 15:11
das müsste man dann auch als solches einstellen können.
Die mir bisher genauer bekannten Soundkarten haben in ihren Optionen nur eine feste Ausgabefrequenz.

Bei der Audigy 2 ZS beispielsweise kann man im Controlpanel nur einstellen, ob der Ausgang mit 48kHz oder mit 96kHz betrieben werden soll. Dementsprechend wird alles CD Material hochgesampelt. Der Unterschied ist aber nicht hörbar
ROBOT
Inventar
#15 erstellt: 09. Jan 2007, 19:32

Der Unterschied ist aber nicht hörbar

Das mag stimmen oder ist gar Fakt; in Sinne von "High Fidelity" oder "High End" ist es aber nicht.

Und jeder muss das nun für sich entscheiden, welchen Aufwand er betreibt um bestmögliche technische Voraussetzungen zu schaffen.
Unter "High End" Aspekten habe ich mich beispielsweise vor einiger Zeit entschieden, Musik nur noch im FLAC Format zu archivieren, auch wenn ich den Unterschied zu einer gut gemachten MP3 gar nicht zweifelsfrei höre...
Da ich mich nicht mit eigenen Aufnahmen beschäftige, sind 96 kHz und höher nicht bedeutsam, wichtig ist nur dass die 44,1 kHz von den ursprünglichen CDs auch so bei meiner Anlage ankommen.
Chalcin
Stammgast
#16 erstellt: 09. Jan 2007, 22:20

Das mag stimmen oder ist gar Fakt; in Sinne von "High Fidelity" oder "High End" ist es aber nicht.

Und jeder muss das nun für sich entscheiden, welchen Aufwand er betreibt um bestmögliche technische Voraussetzungen zu schaffen.
Unter "High End" Aspekten habe ich mich beispielsweise vor einiger Zeit entschieden, Musik nur noch im FLAC Format zu archivieren, auch wenn ich den Unterschied zu einer gut gemachten MP3 gar nicht zweifelsfrei höre...
Da ich mich nicht mit eigenen Aufnahmen beschäftige, sind 96 kHz und höher nicht bedeutsam, wichtig ist nur dass die 44,1 kHz von den ursprünglichen CDs auch so bei meiner Anlage ankommen.


Aber wie erreicht man das denn jetzt ?
Also wenn ich eine CD im Laufwerk habe und diese via Toslink oder coaxial zu meinem PC Streame sollte sie doch in 44,1 kHz dort auch ankommen und eine CD in 48 kHz oder aufnahmen mit 96 kHz sollten doch genauso gestreamt werden.

Was braucht man also dafür bzw. welceh Vorraussetzungen braucht die Soundkarte, dass sie richtig streamt.
Welche Datenmengen verarbietet SPDIF überhaupt maximal..

Und wie sieht das ganze bei Analoger Ausgabe aus?
Gibt es dort auch "wichtige" Unterschiede, oder wird dort auch im entsprechenden kHz Bereich umgewandelt ?

Mfg
Poison_Nuke
Inventar
#17 erstellt: 10. Jan 2007, 10:11

Chalcin schrieb:
Welche Datenmengen verarbietet SPDIF überhaupt maximal..


Daten verarbeitet SPDIF direkt gar keine. Es sendet einen fortlaufenden Strom gepulster Signale, die Nettodatenmenge würde theoretisch der Datenrate des PCM Stroms entsprechen. Bei 96kHz und 24Bit wären es also 2250 kBit Netto. Da ein Sample im SPDIF Protokoll immer 32bit groß ist, hätte man bei 96kHz also immer eine Bruttodatenrate von 3000kBit.

Und soweit ich weiß, ist 96kHz auch die höchst mögliche Samplerate, die per SPDIF Protokoll möglich ist?
Konnte zumindest nix weiteres dazu finden.
chilman
Inventar
#18 erstellt: 10. Jan 2007, 12:48
ich meine es gibt auch noch 192kHz, zumindest können das einige soundkarten, ob man das dann auch über spdif quetschen kann weiss ich auch nicht
http://de.wikipedia.org/wiki/Spdif leider steht da auch nix zur samplefrequenz drin..
aber im hiembereich machen höhere samplefrequenzen als 44kHz eigentlich sowieso keinen sinn, ausser vll für dvd-audios, die gehen aber sowieso nicht über spdif.
interessant sind die nur, wenn man zb. vinyl digitalisiert oder audioaufnahmen macht, zur bearbeitung hat das vorteile und mit ner hochwertigen software ist das runtersamplen beim mastern auchnicht das problem.
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