Einbaulautsprecher / InWall im Heimkino?

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JokerofDarkness
Inventar
#1 erstellt: 21. Aug 2008, 17:39
Hatte meine Anfrage tatsächlich bei "Stereo" drin, weil ich auf einen alten verwaisten Thread gestoßen bin. Also hier nochmal:

Ich baue gerade mein Schlafzimmer um und möchte eine klitzekleine Heimkinoinstallation durchführen. Nun stellte sich auch mir die Frage nach einem flachen LS mit ordentlichem Membrandurchmesser und ich stolperte mal wieder über Einbaulautsprecher. Leider (muss) man wirklich sagen ist der deutsche Markt nicht wirklich gut bestückt und scheinbar gibt es ja auch kaum Leute mit Erfahrungen. Aber mal sehen.

Ins Auge gefasst habe ich folgende Möglichkeiten:

1. Canton InWall
2. Magnat Interior
3. Gute Car Hifi LS

Kann jemand irgend etwas zu einer Möglichkeit sagen. Hat jemand schon mal was in diese Richtung (Heimkino) ernsthaft verbaut etc.?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 22. Aug 2008, 19:12
Hallo Erstmal

Alle Deine Vorschläge sind keine schlechte Wahl für eine Zweitanlage, wenn Du nicht Highendig hören möchtest. Wenn Du die Lsp. nicht einbauen möchtest, gibt es von Canton noch Flachlautsprecher (z.B. LE110, ca. 10cm Bautiefe) mit vernünftiger Membrangröße. Weil ich im Schlafzimmer meistens leise höre und fast alle Lsp. mit wenig Pegel unter Bassmangel leiden, habe ich meine Schlafzimmeranlage noch mit einem Einbau-Subwoofer ergänzt, jetzt habe ich immer genügend Bass!
JokerofDarkness
Inventar
#3 erstellt: 22. Aug 2008, 19:59
Die LE 110 wollte ich keines Falls verbauen. Für ausreichend Bass habe ich mir schon vorsorglich einen Acoustic Research Status 30A besorgt. Wird lackiert und dient dann als Nachttisch

Was hast Du verbaut und gibt es was zu beachten, wie besondere Dämmung, abgetrenntes Volumen etc.?
Poison_Nuke
Inventar
#4 erstellt: 23. Aug 2008, 08:20
also gerade im professionellen bereich sind fast alle Lautsprecher wandeinbaufähig oder gar explizit dafür ausgelegt. Vorallem Studiolautsprecher, aber auch viele PA Systeme bieten dafür die Möglichkeiten, rein von der Bafflekorrektur bis hin zu den Befestigungssystemen.

auch von Visaton gibt es einige Sets, die dafür geeignet sind.

Nur ich glaube bei der Preisfrage wird es dann interessant
was darf es denn kosten?


Zumindest muss man nicht wirklich was beachten. Man baut die Lautsprecher in die Wand ein und muss nur für einen sicheren Halt sorgen und dafür, das man mit der Verkabelung nicht verzweifelt, wenn man mal was umstecken will oder so
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 23. Aug 2008, 10:19
Hallo

Die LE110 war nur als Beispiel gedacht, falls Du Dir den Wandeinbau sparen möchtest!
Ich selber habe zu Multiroomzwecken die Klipsch In-Wall (Modell 5800) mit 20cm Bässen verwendet. Diese benötigen nicht zwingend einen Subwoofer, sind pegelfest, klingen gut (Geschmackssache) und besitzen einen guten Wirkungsgrad.
In-Wall Lsp. kommen normalerweise mit großen Volumen zurecht. Ich habe es aber gerne etwas perfekter und habe den Klipsch ein defeniertes, abgedichtetes, sowie verstärktes und gedämmtes Volumen (ca.80ltr.) in einer Vorbauwand bereit gestellt.
Die Lsp. danken es mit einem tollen Bass und sauberem Klangvolumen, ohne dröhnen und rappeln, auch bei hohen Lautstärken. Ich jedenfalls bin sehr zufrieden mit meiner Entscheidung für die Klipsch.
JokerofDarkness
Inventar
#6 erstellt: 23. Aug 2008, 11:40
@GlennFresh

Hast Du zufällig Bilder von Deinem Einbau und mit was hast Du gedämmt? Eine Vorbauwand wollte ich hinter dem Bett nutzen und in der Front die neu gezogene Rigipswand benutzen. Hast Du das Volumen selbst festgelegt oder gibt es da Daten auf die man zurückgreifen kann?

@Poison

Nicht übers Ziel hinausschießen, es ist fürs Schlafzimmer und die Preisfrage ist hinfällig, da oben Möglichkeiten zur Auswahl stehen. Es sei denn, es kommt jemand und sagt, dass die Teile nur fürs Klo taugen und er XY verbaut hat.
Was ich suche sind eigentlich Erfahrungsberichte und Tipps zu Wandeinbaulautsprechern. Denn viel gibt es imNetz scheinbar nicht zu finden. Scheint irgendwie total verpönt zu sein in Deutschland. Kann ich zwar nicht nachvollziehen, denn bevor bei mir ein Brüllwürfelset von Teufel mit subjektiv bescheidenem Klang einzieht, installiere ich doch lieber sowas. Zumal ich gerne bastel, wie ja auch einige andere Leute hier. Aber statt ellenlanger Threads findest Du mal eins, zwei Sätze und sonst nichts. Wenn man bedenkt von welchen Herstellern es alles Einbaulautsprecher gibt, ist das echt ein Armutszeugnis.

Aber naja genug philosophiert. Ich möchte Photos, Tipps etc. von möglichen Lösungen oder fertigen Einbauten sehen.
Poison_Nuke
Inventar
#7 erstellt: 23. Aug 2008, 12:24
ja das ist wirklich sehr verwunderlich, denn Wandeinbau ist DIE nonplusultra Lösung für HiFi, aus dem Grund wird es ja in jedem hochwertigen Tonstudio gemacht.
Und auch bei den extrem teuren HighEnd LS findet man dann wieder Wandeinbau Lösungen, z.B. die B&W 800er Serie gibt es auch als InWall, genauso bei Meridian


ansonsten braucht man da aber nicht viel beachten. Man nehme sich einen dafür ausgelegten Lautsprecher, baue die Wand entsprechend um und setze den LS fest dort ein, es bietet sich natürlich eine Verschraubung an. Da alle ordentlichen WandeinbauLS geschlossen gebaut sind, muss man sich um das Volumen hinten keine Gedanken machen

Wichtig ist dann halt nur, dass die Abstände zu den nächsten Grenzflächen ausreichend sind, also links, rechts, oben und unten. Aber ok, wenn es ins Schlafzimmer soll, dann wird das wohl auch nicht soo übermäßig wichtig sein
JokerofDarkness
Inventar
#8 erstellt: 23. Aug 2008, 14:02

Poison_Nuke schrieb:
Da alle ordentlichen WandeinbauLS geschlossen gebaut sind, muss man sich um das Volumen hinten keine Gedanken machen :prost

Sicher? Die Abbildungen sehen mir irgendwie nicht danach aus.



Poison_Nuke schrieb:
Wichtig ist dann halt nur, dass die Abstände zu den nächsten Grenzflächen ausreichend sind, also links, rechts, oben und unten.

Was verstehst Du genau unter Grenzflächen?
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 23. Aug 2008, 15:14
Mit geschlossen meint der Herr wohl, das die Lautsprecher ohne Bassreflexrohr auskommen. Das Volumen ist meiner Meinung nach nicht vollkommen egal, mehr Infos gibts aber bestimmt beim Hersteller!
Als Dämmung habe ich herkömmliches Material verwendet, was jeder Zubehörshop für den Lautsprecherbau verkauft. Die Vorbauwand habe ich aus Gipsplatten erstellt, das Lsp. Gehäuse dahinter besteht aus MDF (wird im Lautsprecherbau oft verwendet)!
Bilder habe ich in der Galerie eingestellt!
Poison_Nuke
Inventar
#10 erstellt: 23. Aug 2008, 15:21

JokerofDarkness schrieb:
Sicher? Die Abbildungen sehen mir irgendwie nicht danach aus.


ich habe ja auch von "ordentlichen" geredet

weil da kannst ja gleich in den Media Markt in die CarHiFi Abteilung gehen und dir das nächstbeste Koaxchassis holen


auch wenn es nicht so aussieht, dieser LS ist vorrangig für den Wandeinbau gedacht:


aber ok, ist halt in der Preisklasse etwas höher angesiedelt


von daher ist der Weg zum MM und da einfach ein paar Koax Chassis anhören wohl der sinnvollste.
Und dann sollte man wie schon geschrieben am besten den Zwischenraum dämmen


[Beitrag von Poison_Nuke am 23. Aug 2008, 15:22 bearbeitet]
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 23. Aug 2008, 15:31
Also fürs Schlafzimmer finde ich den Vorschlag von Poison Nuke total übertrieben und der Vorschlag vom Koax aus dem Carhifibereich untertrieben!
Ich habe für meine Klipsch weniger als 300€ fürs Paar bezahlt und die sind klanglich einem Carhifi-Koax weit überlegen. Allerdings kann man auch mit guten Carhifilsp. leben, je nach Anspruch und Preisgestaltung! es muss ja nicht gerade der Billigkoax aus dem MM sein.
JokerofDarkness
Inventar
#12 erstellt: 23. Aug 2008, 15:59

Poison_Nuke schrieb:
ich habe ja auch von "ordentlichen" geredetimages/smilies/insane.gif

weil da kannst ja gleich in den Media Markt in die CarHiFi Abteilung gehen und dir das nächstbeste Koaxchassis holen

Poison nix für ungut, aber ich bat Dich nicht übers Ziel hinaus zu schießen. Ich versuche hier in eigenem Interesse eine ernsthafte Diskussion anzuleiern, um bei überschaubarem Budget eine kleine versteckte HK Installation zu realisieren und keine Tagträumereien. Das führt zu nix und ich will ernsthaft fertig werden. Also bitte!

Wären die Canton InWall denn mit CarHiFi Chassis gleichzusetzen. Sprich man könnte auch gute Sachen, aus diesem Bereich verbauen und es wäre vom Klang her vergleichbar? Mir geht es hier nicht umso billig wie möglich, sondern bestmögliche Optik bei moderatem Preis.
Poison_Nuke
Inventar
#13 erstellt: 23. Aug 2008, 16:41
ihr hätte mein Posting auch ruhig zu Ende lesen können, aber ok.


und Es gibt nebenbeigemerkt auch sehr hochwertige KoaxChassis im CarHiFi Bereich...oder was glaubt ihr ist in dem weißen LS drin, den JoD gezeigt hat

weiterhin steht hier von Anfang noch kein Budget fest von daher war ich mit keiner meiner Aussagen über oder unterm Ziel vorbei. Für den einen wäre die Gewichtsklasse der Genelec gerade ausreichend fürs Schlafzimmer (da gibt es hier im Forum verdammt viele) und dann gibt es auch sehr viele, denen sogar Bose reichen würde. Woran soll ich mich denn jetzt orientieren?
Möglich ist viel, ich habe einfach ein paar Richtungen gezeigt und wollte auch vorallem zeigen, WAS überhaupt InWall ist, weil es ja hieß, es gäbe so wenig davon zu lesen. Und jetzt wird sich beschwert.
JokerofDarkness
Inventar
#14 erstellt: 23. Aug 2008, 16:47

Poison_Nuke schrieb:
...weiterhin steht hier von Anfang noch kein Budget fest von daher war ich mit keiner meiner Aussagen über oder unterm Ziel vorbei.


JokerofDarkness schrieb:
Ins Auge gefasst habe ich folgende Möglichkeiten:

1. Canton InWall
2. Magnat Interior
3. Gute Car Hifi LS

Was ist daran jetzt nicht klar? Und ich habe nicht gesagt, dass ich nicht weiß was InWall ist! InWall muss nicht HighEnd sein. Mit zu wenig zu lesen, meinte ich ganz klar Praxistipps und Einbaulösungen. Auch da war nix missverständlich dran. Also bitte etwas zum Thema oder falls nicht, dann lieber gar nichts.
ThaDamien
Inventar
#15 erstellt: 23. Aug 2008, 16:59
@Poison Nuke

Die "hochwertigen" koax modelle findeste aber nicht im Media Markt.. die klanglich mit Canton gleich ziehen können.



@GlennFresh

Das Volumen ist nicht "vollkommen" egal, das volumen bestimmt den Frequenzgang...

@Joker
Es gibt durch aus gute Car-Hifi-LS.. und es müssen auch keine "koax" sein, aber da kannst du genauso gut nen "einbruch" in der Wand machen und nen "visaton" lautsprecher satz einbauen. ähnlich wie die Abbildung die Poison schickte.

Den "ausbruch" dann halt passend zum angegeben volumen des Lautsprecher Bausatzes.


Wird das ganze über Receiver angesteuert, und du trennst den rest der LS bei meinetwegen 100 hz vom Subwoofer ab, ist das volumen nicht mehr "so wichtig" weil das Volumen unter anderem die untere Grenfrequenz bestimmt.

Sollte aber "hoffentlich" auch bei "blindem" bau ohne TSP unter 100 hz liegen so dass du alle frequenzen abdeckst.

Das ist eines der Probleme von Car-hifi-LS man findet kaum vernünftige TSP zu den Koax/2wege compos.

Es sei denn du kaufst Hertz etc..

"günstige" Car-Hifi alternative wenn du mit den "gegenbenheiten" leben kannst wäre Sinus live, als "flache variante" im 2 kompo system. kostet je satz zwischen 70-80 euro bräuchtest 3 satz.



von den Magnat würd ich dir aber aus folgenden gründen abraten.

1. sind die "eigentlich" für Deckeninstallationen gedacht und spielen quasy "freeair", ob das für in Wall geeignet ist bezweifel ich stark, es sei denn es steht explizit in der Anleitung.

2. sind die eher für arzt praxen und warteräume bestimmt um ein wenig gedudel zu machen und kein "hifi".


Zu dem stell dir das nicht so einfach vor, du machst nicht einloch in die Wand und klemmst den lautsprecher da rein, so funzt das ganze leider nicht.

Wenn du was "besseres" als teufel brüllwürfel haben willst, musst du ein "normales" lautsprecher gehäuse bauen, dies allerdings in abmessungen die du in eine "wand" versenken kannst.
Dabei ist wiederrum die wandstärke zu beachten.
Das ganze gehäuse muss dicht sein etc..
Du kannst allerdings das gehäuse wiederrum über tapezieren und den speaker von aussen einsetzen so dass es aussieht wie ein lautsprecher der "direkt" in "beton" gesetzt wurde.


[Beitrag von ThaDamien am 23. Aug 2008, 17:00 bearbeitet]
JokerofDarkness
Inventar
#16 erstellt: 23. Aug 2008, 17:12
Natürlich soll das ganze über einen AVR (Yammi 663) laufen.
Derzeit sieht es halt so aus:


(Bild 1 ist die Front und Bild 2 zeigt die Rückseite der Wand)

Gewisser Anspruch ist schon vorhanden (siehe Profil). Nubert WS sieht zwar sehr schön aus, ist mir aber fürs Schlafzimmer schlicht zu teuer und als Rear zu klobig. Zu teuer heißt, ein WS kostet 250€ und ein Canton InWall LS liegt im günstigsten Fall bei 75€. Zweite Wahl wäre halt Magnat Interior. Diese sind auch InWall fähig. Über die CarHiFi Möglichkeit bin ich übers Googlen aufmerksam geworden, denn sowas hatte ich gar nicht auf dem Zettel. Daher meine Frage. Weiterhin bin ich auf diesen Artikel der Heimkino gestoßen. Der ist zwar ganz informativ, aber mir halt noch zu oberflächlich.


[Beitrag von JokerofDarkness am 23. Aug 2008, 17:35 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#17 erstellt: 24. Aug 2008, 08:39
Also ich seh da folgendes Problem, sind ja anscheinend "rigips"wände(richtig geschrieben?!?) wirst zwar kinderleicht die nötigen aussparungen machen können aber die nötige Festigkeit?

Ebenso sind die leichten rigipswände nicht so schwingungsdämmend, und ob das so gut ist da lautsprecher rein zusetzen weiss ich auch nicht so recht.

Hab als "kind" nur ne rigips wand zwischen meinem Zimmer und dem Wohnzimmer gehabt, da hörste alles durch und evtl hast du dann 50% der lautstärke auf der anderen wand, hinter den LS wirst du auch nocht so große möglichkeiten haben Dämmung einzubringen.



Die Cantoninwall wären da befestigungstechnisch sehr wahrscheinlich am besten, da du bei dem Alu-profil querstreben auf passender höhe also oben und unten nen abschluss schaffen kannst und die lautsprecher da rein schieben könntest.


so dass ich auch bei "car-hifi" anwendung umbedingt ne gehäuse box nehmen wurde.


Allerdings würd ich da wirklich zu den Cantons tendieren.
Weil du nichts selber "basteln" musst, und du quasy mit "garantie" nen gutes ergebniss bekommen wirst.
Dein Bastelfieber kannst du ja dann in der verkleidung und montage der Boxen ausleben :-)

Haste sicher "genug" mit zu tun.



Meinst du nun diese magnat:
Magnat interior inWall
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 24. Aug 2008, 09:25
Hallo,

die Gipswände sind kein Problem, wenn alles richtig aufgebaut ist (z.B. zweifache Beplankung, Dämmung der Hohlräume, Eigenes Gehäuse für die Lsp., etc.)! Der Qualitätsstandard der Ständerwände hat sich deutlich verbessert (siehe Fertighäuser)!

Ich habe auf jeden Fall keine Probleme mit meiner Gips Ständerwand, wie vorher schon beschrieben. Außerdem habe ich und der Themenersteller (siehe seine Fotos) eine feste Wand hinter der Gipswand, wenn ich nicht irre!

Autolsp. sind nicht so empfindlich für Volumengröße und Gehäusedichtigkeit (siehe Autotür)! Für gute Autolsp. wirst Du aber auch 150€ investieren müssen. Ein Vorteil wäre, Du kannst Dir ein separates Gehäuse sparen. Allerdings solltest Du als Verstärkung hinter den Lsp. eine MDF Platte montieren!

Trotzdem würde ich die Canton vorziehen, aber bitte nur mit separatem Gehäuse aus MDF!
JokerofDarkness
Inventar
#19 erstellt: 24. Aug 2008, 09:26
Rigipswand ist nicht gleich Rigipswand und bei mir hörst Du bei normaler Zimmerlautstärke nichts. Das abgetrennte und neu geschaffene Zimmer ist eh nur ein Arbeits-/Gästezimmer. Von daher ist da im Regelfall sowieso niemand. Zur Festigkeit nur soviel: Bei mir hängt ein 30kg schwerer Plasma an einer Rigipswand und zwar ohne zusätzliche Verlattung oder sonst was. Das hält also schon richtig gut, wenns denn ordentlich gemacht wurde.

Ich könnte jetzt auch wie gesagt noch abkoffern und das dann separat abisolieren, aber wenn ich das richtig verstanden habe, ist das gar nicht notwendig. Ich werde mich da aber mal direkt an Canton und Magnat (ja ist sowas aus Deinem Link) wenden und dann ja sehen was die so zu dem Thema sagen. Da CarHiFi eher Nach- als Vorteile bringt, ist das Thema vom Tisch.
Werde hier natürlich weiter berichten, um den Thread am Laufen zu halten.

Bin natürlich für weitere Tipps und Erfahrungen offen. Also weiter her damit.
JokerofDarkness
Inventar
#20 erstellt: 24. Aug 2008, 09:31

GlennFresh schrieb:
Außerdem habe ich und der Themenersteller (siehe seine Fotos) eine feste Wand hinter der Gipswand, wenn ich nicht irre!

Nur im Rearbereich. Für die Abtrennung (Front) wählte ich einen Mix aus klassischem Holzständerwerk und dem bebilderten Leichtbauständerwerk. Hat den Vorteil, das noch mehr Steifigkeit vorhanden ist. Auf diesen Bildern sieht man das besser:




GlennFresh schrieb:
Trotzdem würde ich die Canton vorziehen, aber bitte nur mit separatem Gehäuse aus MDF!

Wie gesagt ich werde mich da mit Canton mal in Verbindung setzen und dann ihre Empfehlung abwarten


[Beitrag von JokerofDarkness am 24. Aug 2008, 09:34 bearbeitet]
ThaDamien
Inventar
#21 erstellt: 24. Aug 2008, 13:54
Ehm, ja ich werd euch das mal glauben, nur bedenkt dass der LS quasy evtl direkt an auf der Rigipsrückseite "klebt".

Wenn das "doppelt" ist und du auf der "anderen" seite der Lautsprecher spielt, bietet sich da ein anderes Bild.


Bei der "festigkeit" meinte ich nicht, die Kraft die rigips auf einer "fläche" hält, sondern die beständigkeit der "kanten". Die geschlossene Rigipsplatte ansich hält "einiges" aus.Allerdings sind angebrochene kanten "recht" empfindlich.

So dass es meiner meinung nach besser wäre den Lautsprecher dies bezüglich zu unterstützen, da du den ja sonst "nur" auf die Kante stellst.

Das sind verschiedene belastungssituationen.
JokerofDarkness
Inventar
#22 erstellt: 24. Aug 2008, 14:57

ThaDamien schrieb:
Ehm, ja ich werd euch das mal glauben, nur bedenkt dass der LS quasy evtl direkt an auf der Rigipsrückseite "klebt".

Wenn das "doppelt" ist und du auf der "anderen" seite der Lautsprecher spielt, bietet sich da ein anderes Bild.

Komme bei diesem Gedankengang nicht ganz mit. Ein Ständerwerk wird immer beidseitig mit Rigips beplankt. Dazwischen kommt dann Dämmung und die Verlegung der Kabel die man so braucht. Je nach Dicke des Ständerwerks halt mehr oder weniger. Somit ist bei vernünftiger Tiefe ausgeschlossen, dass der EinbauLS Kontakt mit der Rückwand hat.

ThaDamien schrieb:
Bei der "festigkeit" meinte ich nicht, die Kraft die rigips auf einer "fläche" hält, sondern die beständigkeit der "kanten". Die geschlossene Rigipsplatte ansich hält "einiges" aus.Allerdings sind angebrochene kanten "recht" empfindlich.

Achso ja ist klar. Da gibt es dann ja verschiedenste Möglichkeiten. Will bezüglich der möglichen Lösung aber die Antwort von Canton abwarten, ob Abkofferung empfehlenswert oder nicht und wie auch immer .... Die BDAs dazu schweigen sich ja leider auch aus
ThaDamien
Inventar
#23 erstellt: 24. Aug 2008, 15:12

Somit ist bei vernünftiger Tiefe ausgeschlossen, dass der EinbauLS Kontakt mit der Rückwand hat.


Wieviel "luft" hast du zwischen Vorder und Rückwand ?


z.B. Canton Inwall 800:
Abmessungen (BxHxT) 26,8 x 37,3 x 9,5 cm
Und angegeben ist ne Einbautiefe von 9.5cm, die Kanthölzer sehen schon ordentlich aus.


Auf deinen Bildern kann man das nicht so genau abschätzen.
Wär nur bloed wenn der ls direkt an der Rigipswand wäre egen evtl. belüfteter schwingspule etc..



Zudem wäre eine "ordentliche" inwall lösung noch mit einem dichten gehäuse welches dann evtl. direkt "rückwand" and "Rigipsplatte" sitzen würde, auch wenn diese Cantons Free-Air fähig sind.
JokerofDarkness
Inventar
#24 erstellt: 24. Aug 2008, 15:17
Das passt schon Übrigens haben die Kanthölzer nichts mit den Wänden zu tun wo die LS eingebaut werden sollen.
ThaDamien
Inventar
#25 erstellt: 24. Aug 2008, 15:30
Dann steht dem ja "nix" mehr im wege :-)

Beim schnüffeln hab ich sogar ne "center" variante davon gefunden..

Scheint ne "koole" idee zu sein, wünsch dir viel erfolg dabei
JokerofDarkness
Inventar
#26 erstellt: 25. Aug 2008, 14:07
Mein Anfragen bei Canton und die Antworten dazu:

Von welcher LS Serie stammen die Chassis der InWall LS?
Die Chassis der Inwall Serie sind eine Eigenentwicklung !

Kann ich die InCeiling Serie auch in die Wand, statt der Decke als Surroundlösung verbauen oder sind die LS dafür nicht ausgelegt?
In Ceiling Boxen sind auch für die Wandmontage geeignet!

Wie erfolgt die Dämmung in einer Rigipswand oder bedarf es überhaupt keiner Dämmung? Wenn doch welches Material?
Wenn genug Platz vorhanden kann mann auch Dämmen( Polyfaser)

Macht es Sinn eine geschlossene und abgedichtete Abkofferung für die LS in die Rigips-Wand einzulassen? Wenn ja wie groß ist das empfohlene Volumen?
Eine Abkofferung ist nicht nötig!

Das hört sich soweit richtig gut an und ich werde es einfach mal wagen
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 25. Aug 2008, 15:02
Schönen Tag

Wenns möglich ist und Dir nicht zuviel Mühe macht, würde ich aus klanglichen Gesichtspunkten ein abgedichtetes und gedämmtes Gehäuse für die Cantons bauen! Allerdings sollte das Volumen nicht zu klein sein (mindst. 80ltr. pro Box)! Ich denke das bringt sicher einen klanglichen Vorteil! (Zumindest bei Front und Center Lsp.)

Ist aber nur ein Tipp von mir, die Jungs dort in den Hotlines der Hersteller sind auch nicht immer allwissend , aber mich jetzt bitte nicht erschlagen , sind nur meine gesammelten Erfahrungen!

Letztendlich ist es Deine Entscheidung, ich habe den Bau eines Gehäuses für meine Klipsch In-Wall, nie bereut und mein Händler hat dies sogar bestätigt!

Also viel Spaß und einen großen Erfolg wünsche ich Dir bei Deinem InWall-Projekt
ThaDamien
Inventar
#28 erstellt: 25. Aug 2008, 17:58
@Glenn

Das habe ich diverse male angesprochen ;-)
*warum werde ich nicht erhöhrt ?!?! ;-)


@Joker, stimme dem zu ;-)
Deshalb mein Vorschlag mit den "querstreben" in die du das gehäuse einbetten kannst....
GlennFresh
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 25. Aug 2008, 18:04
Das habe ich diverse male angesprochen ;-)
*warum werde ich nicht erhöhrt ?!?! ;-)

Ich habe Dich erhört , wollte nur nochmal resümieren!
ThaDamien
Inventar
#30 erstellt: 26. Aug 2008, 06:45
hehe :-) na dann is ja alles in Butter
ich1978
Neuling
#31 erstellt: 15. Okt 2008, 08:30
so, da das hier ja genau mein thema ist habe ich dazu noch ne menge fragen, vornehmlich an den themenersteller

wie weit bist du denn mittlerweile mit deinen umbaumassnahmen? sind die ls schon verkabelt und eingebaut? wie ist der klang? ist er ausreichend für ein kleines heimkino, oder sollte man doch eher zu "richtigen" ls greifen?

ich habe gestern noch ein wenig gestöbert und überlegt die front-ls könnten canton inwall 500lcr sein, die hinteren ls inwall 800, und für den 7.1-sound hatte ich an inceiling 650 dt gedacht, die hinter der couch in der decke eingelassen sind.

wie gesagt, das einzige was mir an infos fehlt ist die klang-qualität.

ich habe auch schon überlegt mal zu canton hinzufahren, ich wohne nur knapp 15km von denen entfernt, allerdings wage ich zu bezweifeln dass die vor ort ne testanlage oder ähnliches installiert haben.
JokerofDarkness
Inventar
#32 erstellt: 19. Okt 2008, 13:55
Hätte ja schon früher geantwortet, musste aber leider eine völlig überzogene Zeitstrafe von Mod ijules absitzen.
Leider bin ich noch nicht soweit wie erhofft, da mich der Praktiker Wochenlang mit der Dämmwolle für den Innenausbau hängen ließ. Hinten habe ich aber ein Podest gebaut, der gleichzeitig als Nachttisch, als auch als Aufnahme der LS dienen soll. Hinten kommen die InCeiling 650 zum Einsatz. Diese werden diffus nach vorne strahlen, aber das entscheide ich nach Hörtests. Andere Möglickeit wäre nach oben mit Direktbestrahlung der Dachschräge. Hat aber den Nachteil, wenn mal ein Glas umkippt. Wie man sieht denke ich an wirklich alles.

Was ich auf keinen Fall machen will, sind unterschiedliche Größen bei den Chassis zu nehmen. Sprich vorne 13cm und hinten 16er oder gar 18er.
ich1978
Neuling
#33 erstellt: 30. Okt 2008, 14:25
so, ich melde mich nu auch mal wieder zu Wort

gibts hier schon irgendwelche Fortschritte?
bist du mittlerweile weitergekommen?

bei mir hat sich nun was neues aufgetan:

die lautsprecher haben ja eine einbautiefe von bis zu 9cm, meine innenverkleidung der wand hat aber nur eine tiefe von ca. 5cm.... aber mehr innenverkleidung wäre in meinen räumlichkeiten nicht sinnvoll, sondern laut nem energieexperten eher sogar kontraproduktiv.

jetzt hab ich mir die frage gestellt wie ich die dinger trotzdem eingebaut bekomme und kam auf diese idee:

ich werde quasi einen kleinen rahmen aus holz basteln, der die restliche einbautiefe gewährleistet. ich wollt den rahmen genau 5cm breit bauen, ist eben noch ein cm nach hinten luft; hat aber den vorteil dass ich genormte 5cm breite leisten nehmen kann, und nich umständlich sägen muss.

nun aber die frage:
was für holz sollte ich nehmen? welche stärke und welches material? oder dürfte das eigentlich egal sein?

zur verdeutlichung was ich machen will hier mal ein bild:

[img=http://img509.imageshack.us/img509/1296/wandni6.th.jpg][img=http://img509.imageshack.us/images/thpix.gif]
ThaDamien
Inventar
#34 erstellt: 30. Okt 2008, 15:33
Besser wäre kein Rahmen, sondern ein gehäuse für die Lautsprecher.

dieses Gehäuse kannst du dann mit dem Rahmen, in der neuen Wand verschrauben. und hast somit sicheren Halt.

Für das Gehäuse am besten MDF nehmen, für den rahmen halt 50x50er Kantholz.
DaVinci
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 24. Feb 2009, 19:34
Hallo,

nun möchte ich den Thread mal wieder ausgraben. Zwecks Umbau eines Wohnzimmers in einem Fertighaus bin ich schon vor längerer Zeit auf die Canton InWall / InCeiling gestoßen.

Daher interessieren mich die Erfahrungen des Threaderstellers, der sein Projekt ja nun hoffentlich auch erfolgreich umgesetzt hat.
Neo2009
Schaut ab und zu mal vorbei
#36 erstellt: 15. Apr 2009, 12:36
Ich schließe mich mal an

da wir in den kommenden Monaten unser EG umbauen bin ich auf der Suche nach "In-Wall" Lautsprechern.

Im EG wird Küche, Esszimmer und Wohnzimmer ein großer Raum werden.

Da die Decke mit Regips abgehangen wird würde ich im Küchenbereich für Hintergrundmusik Boxen in die Decke einbauen. Im Wohnzimmer steht ein Onkyo Receiver der mit 2 Zonen umgehen kann, somit könnte ich diese - außer im 5.1 Modus - direkt ansteuern.

Meine Wohnzimmerboxenbestückung besteht aus: Front 2x Canton CD 300, Center CD 360, Rear CD 100, Sub AS 225.

Habt ihr Tips zu den Boxen und dem Einbau?!?

Über Hilfe würde ich mich freuen....
JokerofDarkness
Inventar
#37 erstellt: 13. Dez 2014, 20:49
Im Zuge der Atmos Installation in der abgehängten Zwischendecke aus Rigips, würde mich interessieren, welches Dämmmaterial (vorzugsweise im Baumarkt erhältlich) zu nehmen wäre?
der_kottan
Inventar
#38 erstellt: 14. Dez 2014, 06:44
Sehr häufig wird zur Zeit das Sonorock von Rockwool verwendet.
Da gibt es auch eine "akustische" Variante, ob die aber wirklich besser ist (Absorptionsgrade usw.), weiß ich nicht.
Hier der Link.
JokerofDarkness
Inventar
#39 erstellt: 16. Dez 2014, 18:30
Die hatte ich auch schon im Auge, danke Dir.
bruenor75
Stammgast
#40 erstellt: 13. Sep 2016, 02:27
Ich belebe diesen uralten Beitrag mal wieder. Vielleicht könnt Ihr mir ein paar Tips geben, wie ich mein Vorhaben am besten umsetzen kann.

Was soll gemacht werden?
Ich möchte meine 5.1-Anlage zu einer 5.1.2 Dolby-Atmos-Konfiguration mit Deckenlautsprechern ausbauen.
Ich habe da an die Magnat Interior-Serie gedacht.

Prinzipiell ist die Decke gut geeignet, EinbauLS aufzunehmen. Es handelt sich um eine abgehängte Holzpaneeldecke mit Stahlbefestigung an einer Betondecke. Sie ist von der Betondecke ca. 20cm abgehängt.

Nun könnte ich relativ problemlos die Paneele ansägen, um die LS darin einzubauen. Dummerweise ist dort aber noch komplett Glaswolle als Dämmung zwischen den Decken. Sollte/muss man die Glaswolle an den Stellen, wo die LS rein sollen irgendwie entnehmen? Und sollte die Umgebung der LS dann irgendwie mit einer Folie von dem Rest der Glaswolle "räumlich getrennt" werden?
Dann wäre der Raum leider mit Glaswollstaub "kontaminiert", da das Zeug ja leider tierisch staubt, sobald man daran rumruckelt...

Andere Option wäre, ein Gehäuse selber zu bauen und dieses an die Decke zu hängen, was natürlich optisch nicht ganz so hübsch wäre.

Wäre schön, wenn der Eine oder Andere etwas dazu schreiben könnte.

Danke schon einmal,

Bruenor
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