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Wharfedale - britische Tradition aus China?

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Autor
Beitrag
don.avalon
Stammgast
#1 erstellt: 04. Jan 2006, 20:16
Hallo!

Ich schaute nicht schlecht als ich eben in der aktuellen Audio den Wharfedale Diamond 9.1 mit Cambridge Amp im Test sehe und den Satz fand: "Die Britinnen (die auch hier in Wirklichkeit chinesischer Herkunft sind) ..." (S. 42; Spalte 3)

Wie ist das jetzt zu verstehen? Wenn ich mir die Wharfedale Crystals kauf, dann will ich doch nicht chinesisches Zeug im Zimmer haben, was vielleicht auch noch für Medion produziert...


DANKE!!!
cucun
Inventar
#2 erstellt: 04. Jan 2006, 22:33
das soll heissen das sie in china hergestellt werden. mal ganz ehrlich du glaubst doch wohl nicht das du standlautsprecher für 400euro made in EU bekommst . ich würd mal sagen alle lautsprecher die nicht gerade 10 000 kosten sind wohl aus china und co.
Crazy-Horse
Inventar
#3 erstellt: 05. Jan 2006, 15:27
So sieht es aus!

Die Ur Nautilus ist teils ein Deutsches Produkt, kostet auch nur schlappe 42.000Euro das Paar, also viel Spaß beim Haus verkaufen und LS einkaufen!


[Beitrag von Crazy-Horse am 05. Jan 2006, 21:11 bearbeitet]
don.avalon
Stammgast
#4 erstellt: 05. Jan 2006, 17:28
Soso... Naja wie auch sonst... Im roten Land der Konjunktur^^

Aber ich fands dann schon nen bisschen gemein von der Audio, das so prägnant gerade bei den Wharfedales hinzuschreiben...


DANKE!!!
The-Dude79
Stammgast
#5 erstellt: 05. Jan 2006, 17:37
Ist doch auch verständlich, die Designer sitzen hier und entwerfen die LS und dann werden Sie im Ausland gefertigt, aber was spricht auch dagegen wenn die Qualität stimmt.

cu
Crazy-Horse
Inventar
#6 erstellt: 05. Jan 2006, 17:41
Nicht nur Wharfedale macht das so!

Aber vielleicht hat man bei Audio vor denen so einen Agnst, das man sie auf andere Arten schlecht machen muss, da sie Klanglich sehr gut daher kommen.
Ich weiß es nicht, ich bin mit meinen sehr zufrieden und auf Test sch**** ich einen riesen Haufen!
The-Dude79
Stammgast
#7 erstellt: 05. Jan 2006, 17:48

Nicht nur Wharfedale macht das so!


Das hab ich auch nicht gesagt.

Aber eine B&W Natilus oder 800 zu kaufen "nur" um einen in Europa gebauten LS zu besitzen sprengt irgendwie auch meinen Rahmen, abgesehen davon müßte ich mir erst mal die passende Hütte für solch edle Geräte kaufen!

cu
pitufito
Stammgast
#8 erstellt: 05. Jan 2006, 17:53
Tja, Technologie Export nennt man so etwas. Erst billig in China zusammenbauen lassen und sich wundern, dass die in 3 Jahren selber Geraete auf Hoechtniveau entwickeln und herstellen. So ja schon geschehen mit diversen anderen Dingen. Aber der deutsche Kunde will es ja so.

Saludos
The-Dude79
Stammgast
#9 erstellt: 05. Jan 2006, 18:04

Aber der deutsche Kunde will es ja so.


Was soll das denn bitte bedeuten?

Ich bin weder in der Lage noch willens Lautsprecher zu kaufen die zig tausend Euros kosten nur weil Sie in Europa gefertigt wurden!

Ich werde mir weiterhin die LS kaufen die mir klanglich gefallen, gut verarbeitet sind und in mein Budget passen, mir völlig egal wo die dann gebaut werden!

cu
pitufito
Stammgast
#10 erstellt: 05. Jan 2006, 18:16
Nun mal ruhig Blut. LS muessen ja nicht gleich zigtausend EUR kosten, nur weil sie in Europa gefertigt werden. Wie hoch ist denn der Anteil der Lohnkosten am Produkt? Wenn angenommen, die Herstellung eines Paares LS in China auch nur 100 EUR billiger ist als in Europa, dann summieren sich die gesparten Lohnkosten bei einer Serie von 10.000 LS Paaren schon auf 1 Mio EUR. Durchaus ein Argument fuer den Hersteller, die LS in China herstellen zu lassen. Und der Kunde dankt´s ihm, weil er 100 EUR spart. Andere Hersteller tuns ihm nach, um keinen Wettbewerbsnachteil zu bekommen. Ich waere bereit 100 EUR mehr zu bezahlen.

Saludos
The-Dude79
Stammgast
#11 erstellt: 05. Jan 2006, 18:26
Da kann der Deutsche Kunde doch nix für!

Die Hersteller würden doch trotzdem im Ausland fertigen, aber nicht um dem Kunden den Artikel günstiger verkaufen zu können, sondern um die Gewinnspanne zu vergrößern!

cu
pitufito
Stammgast
#12 erstellt: 05. Jan 2006, 18:45
Nein, das wuerden sie nicht. Denn langfristig bleibt die Gewinnspanne gleich, egal wo gefertigt wird. Andere Wettbewerber ziehen nach und sorgen durch niedrigere Angebotspreise dafuer, dass auch der erste Hersteller die Preise senken muss. Das Spiel wird so lange fortgesetzt, bis ein Marktgleichgewicht erreicht wird, welches genau den gleichen Gewinn widerspiegelt, als wuerden alle Hersteller noch immer in Europa fertigen.

Saludos
The-Dude79
Stammgast
#13 erstellt: 05. Jan 2006, 18:53

Nein, das wuerden sie nicht. Denn langfristig bleibt die Gewinnspanne gleich, egal wo gefertigt wird. Andere Wettbewerber ziehen nach und sorgen durch niedrigere Angebotspreise dafuer, dass auch der erste Hersteller die Preise senken muss. Das Spiel wird so lange fortgesetzt, bis ein Marktgleichgewicht erreicht wird, welches genau den gleichen Gewinn widerspiegelt, als wuerden alle Hersteller noch immer in Europa fertigen.


Genau, damit man sich die Preise ganz kaputt macht oder wie?

Das mag in einigen Fällen sicherlich stimmen, aber nicht in allen!

Die LS der diversen Hersteller kosten doch auch nicht das Gleiche!?


Da muß man sich nur mal die Energie-Lieferanten hier bei uns ansehen, die werden immer teurer und nicht billiger, was aber mit den Ölpreisen nix zu tun hat, jedenfalls nicht in dem Ausmaß!


Aber was das mit dem Deutschen Kunden zu tun hat is mir immernoch nicht klar, denn die meisten Hersteller verkaufen ja International.
pitufito
Stammgast
#14 erstellt: 05. Jan 2006, 19:02
Es gibt natuerlich verschiedene Qualitaets- und Preisklassen fuer LS. Es gibt ja auch nicht DEN LS.
Der Energielieferant befindet sich auch nicht in einem vollkommenen Wettbewerb, sondern in einer Oligopol Situation. Das gleiche gilt fuer die Oelpreise. Dort herrschen keine Marktmechanismen vor.
Gut, das "Deutsch" vor dem Kunden war nicht unbedingt korrekt. Es betrifft natuerlich auch andere Nationen.
Koenntest Du mir bitte einen Gefallen tun, und nicht staendig Ausrufezeichen an das Satzende platzieren? Ich fuehle mich immer so angeschrien.

Saludos
The-Dude79
Stammgast
#15 erstellt: 05. Jan 2006, 19:10

Koenntest Du mir bitte einen Gefallen tun, und nicht staendig Ausrufezeichen an das Satzende platzieren? Ich fuehle mich immer so angeschrien.


lol


OK, aber dann würd ich eigentlich eher *schrei* oder sowas schreiben.

cu
pitufito
Stammgast
#16 erstellt: 05. Jan 2006, 20:20
Gracias,

und den 3. Taler hast Du Dir jetzt auch erkaempft ;-)

Saludos
The-Dude79
Stammgast
#17 erstellt: 05. Jan 2006, 20:24
Oh jau, hehe.

Aber Du hast bald Deinen Silbernen.

cu
don.avalon
Stammgast
#18 erstellt: 05. Jan 2006, 22:14
Jaja... da muss man hinkommen^^

Und nochmal:

Makiert dieses Emoticon und aus den netten Trinkpartnern wird der kalte (Atom)Krieg...




Übrigens Danke für die guten Dialoge^^... Haben aber echt geholfen!
R.Langdon
Stammgast
#19 erstellt: 06. Jan 2006, 12:24
Hi
Ich habe glücklicherweise Boxen, die Teilweise in Deutschland entwickelt wurden.Die Globalisierung kann man nicht aufhalten, aber ich finde, man sollte einen gewissen Nationalstolz was Produkte betrifft entwickeln.Ich achte beim Einkaufen darauf, zu99% deutsche Ware zukaufen, um die Wirtschaft in meinem Land anzukurbeln.
Bei gewissen Sachen geht es leider nicht mehr.
Das beste Bsp ist. das die Chinesen jetzt eine eigene Automarke haben.Die verkaufen einen wagen für 24k mit einer Ausstattung wie eine S-klasse.
Ich würde sowas nie kaufen, da bleib ich lieber bei einem Golf/Audi Kompaktwagen,aber das ist wie beim Musikhören.Andere benutzen auch das Auto nur zum Fahren.
Lg
The-Dude79
Stammgast
#20 erstellt: 06. Jan 2006, 13:14

aber ich finde, man sollte einen gewissen Nationalstolz was Produkte betrifft entwickeln.Ich achte beim Einkaufen darauf, zu99% deutsche Ware zukaufen, um die Wirtschaft in meinem Land anzukurbeln.


Wirklich schön ausgedrückt und sehr lobenswert!

Aber ich denke da muß man schon unterschiede machen, kommt halt immer drauf an in welchem Bereich man was kaufen will.

Ein schönes Beispiel ist der aktuelle Ford Mustang GT, kostet mit etwas Glück um die 32 Riesen als Import, da gibt es hier nicht eine Alternative zu die annähernd die Ausstattung oder die Leistung hat.


cu
frale
Inventar
#21 erstellt: 06. Jan 2006, 13:35
hi
nur leider ist man mit `deutsch` kaufen wohl recht alleine.
beispiel: dvd-player dürfen halt nur 39euro kosten. sonst kauft sie die breite masse nicht.
geiz ist geil und lass dich nicht verarschen, gell!
das hat meiner meinung nach schön die kaufkultur versaut. sorry.
alles muss immer billig, reduziert und ein schnäppchen sein.
und so muss z.b. wharfe eben in china basteln lassen, weil zu den ansonsten entstehenden preisen das zeug keiner kaufen würde. oder eben in einem test ein schlechtes preis-leistungs-verhältnis rauskäme (speziell in der avf-bild ). :|dann ist der ruf erstmal hin (gutes wird verschwiegen, schlechtes macht die runde).
und `made in germany` heisst heute auch irgendwie nix mehr (hat kaum noch ne bedeutung, oder?) bzw. was ist denn heute noch `mig`?
gruß
Crazy-Horse
Inventar
#22 erstellt: 06. Jan 2006, 16:21
Für alle die den Text noch nicht kennen:
http://www.stereophile.com/images/newsletter/705Bstph.html

"IAG, of course, is Chinese-owned, but all product design for the brands is conducted from the UK headquarters in Huntingdon, England. So that's something left for the British. But as is increasingly the norm for brands that wish to remain competitive in the affordable (as opposed to purist/high-end) sector, manufacturing is undertaken in IAG's one-million-square-foot, purpose-built facility in Shenzhen, China. Yes, one million square feet. We're talking huge here."

Es wird also gebaut was vor Ort gekauft wird, daher unterschiedliche Produktpaletten England - Deutschland.
Wer noch alles beliefert wird ist nicht klar aus zu machen.

China braucht keine Soldaten um die Welt zu erobern, die kaufen sie einfach Stück für Stück auf!

http://www.internationalaudiogroup.com/

http://www.wharfedale.co.uk/company.php

http://www.wharfedalepro.com/frames/contact.html


[Beitrag von Crazy-Horse am 06. Jan 2006, 16:22 bearbeitet]
cucun
Inventar
#23 erstellt: 06. Jan 2006, 16:27
zum made in germany: das hat schon noch eine bedeutung für bessere qualität wen es auch hier hergestellt wurde. weil leider steht es auch auf produkten die nur von einer deutschen firma entwickelt wurden und in china hergestellt und schnell ist das made in germany nichts mehr wert.
NgihtDriver
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 06. Jan 2006, 19:22
HI
Wobei ich eine Sache nicth verstehe. Es gibt so viele Geräte die aus China kommen, die aber fast nur Automatisch Hergestellt werden. Sowas könnte man dann doch besser in D Herstellen, wenn eh schon fast alles nur noch Automatisch abläuft.

Wobei ja AMD jetzt z.b. schon das zweite Werk in D eröffnet hat. Sowas meine ich. Chips etc. kann man in Deutschland produdzieren. Und ich denke, das wird auch die Zukunft sein.


[Beitrag von NgihtDriver am 06. Jan 2006, 19:23 bearbeitet]
cucun
Inventar
#25 erstellt: 06. Jan 2006, 19:35
nein hier in deutschland sind die kosten teurer. höhere mieten bzw. grundstückspreise, ernegiekosten usw. und man braucht selbst mit maschienen noch ein paar arbeiter. wen es hier mit maschienen gleichteuer wäre wie in china würden sie es ja machen da man ja das zeug von dort auch hierher schaffen muss jedoch scheint dem nicht so.
The-Dude79
Stammgast
#26 erstellt: 06. Jan 2006, 19:38

nein hier in deutschland sind die kosten teurer. höhere mieten bzw. grundstückspreise, ernegiekosten usw. und man braucht selbst mit maschienen noch ein paar arbeiter. wen es hier mit maschienen gleichteuer wäre wie in china würden sie es ja machen da man ja das zeug von dort auch hierher schaffen muss jedoch scheint dem nicht so.


Genau so ist es, nicht nur die Arbeitnehmer sind teurer sondern auch alles andere, nicht zu vergessen die "Steuer".
cucun
Inventar
#27 erstellt: 06. Jan 2006, 19:41
was ich jedoch nicht verstehe ist die kurzsichtigkeit der unternehmer. klar muss man schauen mit der konkurenz mitzuziehen, ABER in 20jahren oder so haben sie deutschland wirschaftlich schrottet und dann kauft keiner mehr das zeug aus china weil keiner mehr das geld hat. und die chinesen wollen dann auch mehr geld womit der standort teurer wird. langfristig wird es wohl so das deutschland das entwicklungsland wir und dann wieder hier produziert wir weils billiger ist (natürlich etwas übertrieben )
ROBOT
Inventar
#28 erstellt: 06. Jan 2006, 19:54
Hallo,

stimme den Beiträgen von pitufito zu

Und Lautsprecher aus deutschen Landen gibts schon ab 700 € das Paar (zumindest die Chassis aus dt. Fertigung, und der Zusammenbau; die Gehäuse kommen von anderswo ;-) ).

WO? Bei Elac zum Beispiel.
The-Dude79
Stammgast
#29 erstellt: 06. Jan 2006, 20:00
Gut, dann ist schonmal etwas aus Deutschland, der Rest kommt wahrscheinlich trotzdem aus Asien, außerdem ist das ja nur gut für mich wenn mir der Klang von Elac auch gefällt.

Aber der großteil der Hersteller in diesen Preisregionen produziert halt nicht hier und das wird sich wohl auch leider nicht ändern.
R.Langdon
Stammgast
#30 erstellt: 06. Jan 2006, 22:24
Wen das Thema Globalisierung interessiert, den kann ich ein Spiegel Sonderheft dazu empfehlen.

http://www.spiegel.de/spiegelspecial/0,1518,ausg-3842,00.html

Es gibt massig gute Boxen aus Deutschen Landen.
Visonik/Asw/Elac/Quadral/Nubert/und noch viele mehr
Ich weiß jetzt nicht wo Canton fertigt, aber bei Exxx gibt es die Karat m90 dc für 799,- das Paar.Bei Canton könnte ich mir aber vorstellen, daß sie außerhalb fertigen, weil sie ja schon eine enorme Größe angenommen haben.Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

Das schlimme bei den Chinesen ist, das sie Ihre Währung absichtlich unten halten um besser exportieren zu können.Und die Chinesen werden niemals in Unsere Lebensspanne mehr Lebensqualität erlangen, da es zu viele ungebildete vom Land gibt die den Job übernehmen können falls einer aufmuckt.
Ich kann euch nur wärmstens das Heft empfehlen.
Das beste ist, das dort manche Arbeiterinnen in einer Batteriefabrik einfach nur mit einer Staubschutzmaske arbeiten und so täglich den ätzenden Gasen ausgesetzt sind.

Und noch geiler ist, daß die meißten Gewerhschaftsbosse(Ja es gibt sogar GW in China ) gleich auch noch Im Aufsichtsrat der Firma sitzen
frale
Inventar
#31 erstellt: 07. Jan 2006, 01:20

Das beste ist, das dort manche Arbeiterinnen in einer Batteriefabrik einfach nur mit einer Staubschutzmaske arbeiten und so täglich den ätzenden Gasen ausgesetzt sind.

sorry, ist sehr zynisch, aber: das einzige material, was die chinesen momentan haben ( bis sie alle maschinen aufgekauft haben, siehe stahlindustrie), sind die menschen. da brauchts keinen arbeitsschutz usw.. kommt halt der /die nächste.
R.Langdon
Stammgast
#32 erstellt: 07. Jan 2006, 01:35
Hi
@Frale:Genau so ist es.Und versuch mal 1.Milliarde Menschen zur Revolte zu bringen?
Nacht
frale
Inventar
#33 erstellt: 07. Jan 2006, 01:46
hi
damit das nicht passiert, musste nur ein paar erschiessen.
aber nix gegen chinesen: machen lecker essen (gefüllte hunde und katzen, tigerlümmel usw.). sind schon o.k. und haben immer gute laune
anekdote am rande: war mal um die ecke hier zur zechenbesichtigung (stillgelegt natürlich). der führer, ein ehemaliger igbe-ler, sagte: jetzt wissen sie auch, warum die chinesen immer lächeln. die lachen sich kaputt, weil wir ihnen alles verkauft haben und sie nun geld drucken können (stahl und kokspreise usw. extrem hoch, china hat eine marktmacht aufgebaut).
nun aber gut.
gruß


[Beitrag von frale am 07. Jan 2006, 01:50 bearbeitet]
The-Dude79
Stammgast
#34 erstellt: 07. Jan 2006, 02:16
Mal ne Frage am Rande Frale, was ist denn das für ein Stuhl auf Deinem Avatar? Doch nicht etwa ein Japaner oder?

cu


[Beitrag von The-Dude79 am 07. Jan 2006, 02:17 bearbeitet]
Crazy-Horse
Inventar
#35 erstellt: 07. Jan 2006, 05:14
Die Chinesen haben Revolverarbeitsplätze, es stehen immer genug Leute vor der Tür, fällt einer um wird der Posten praktisch in Echtzeit neu besetzt.
Genug Leute haben sie ja, also können ein paar ruhig draufgehen oder jung sterben, kommt dem System nur zu gute da erst garkeine Rentenlasten entstehen können.
frale
Inventar
#36 erstellt: 07. Jan 2006, 11:06
@The-Dude79
ne, das ist ne chinesiche hysong. 125 ccm, 10 ps, ne echte granate. wenn ich dann sonntags mit lederkombi mit fransen und ledergepäcktaschen da drauf sitze, komme ich mir vor, als wenn ich über die chinesische mauer fahren könnte
deutsche motorräder kenn ich leider nicht

@Crazy-Horse
naja, bei 5mio. alos haben wir das ja nun auch ein bißchen, oder?

nun, genug gelästert. bin der überzeugung, das uns das alles irgendwann nochmal sauer aufstoßen wird. gleichzeitig glaube ich, das es eine retrowelle zurück zu wert und qualität geben wird ( die zeit des geizes geht zu ende. die leute kaufen lieber nix statt schrott). weil die meisten halt wohl doch merken: wer billig kauft, kauft zweimal.
und die deutschen oder auch europäischen firmen, die meinten und meinen, sie müssten auf biegen und brechen alles billig herstellen lassen (der kunde merkts ja nicht), hats ja dann schon dahingerafft (aeg, dual, magnat, mbquart usw.).
karl_heinz
Neuling
#37 erstellt: 07. Jan 2006, 11:42
TAGMCLAREN ist anscheinend auch chinesisch.
karl_heinz
Neuling
#38 erstellt: 07. Jan 2006, 11:43
BENELLI auch
frale
Inventar
#39 erstellt: 07. Jan 2006, 12:18
hi
stimmt fast: tagmclaren ist pleite. daher wirds bald wieder audiolab geben (die ehemalige ursprungsfirma von in deutschland camtech, außerhalb d eben audiolab. hergestellt wird in taiwan und china).
benelli gehört seit dem 1.10.2005 qianjiang/china.
gruß
pitufito
Stammgast
#40 erstellt: 07. Jan 2006, 14:40
Ein kleiner Nachtrag zum Thema,

das schlimme bei der Sache ist, wie leichtfertig Technologiefuehrer ihre Technologie exportieren und damit langfristig ihre Fuehrerschaft verlieren. Beispiele in der Vergangenheit gibt es dafuer zu Genuege. Deutschland war einmal unangefochten Weltspitze im Bereich Photo/Optik (man kann z.B. mal genauer hinschauen, mit welcher Kamera James Stuart in Hitchkocks "Fenster zum Hof" fotografierte). Heute hat alle Welt Kameras aus Asien. Grosse Firmen der Unterhaltungselektronik wie Nordmende, Telefunken, Grundig etc. existieren gar nicht mehr, bzw. leihen ihre Namen nur noch Fremdprodukten aus Fernost. Die japanische Automobilindustrie hat man am Anfang nur belaechelt, heute sind sie die erfolgreichsten der Welt. Deutsche Autos konnten sich nur bahaupten, weil die Erbauer ihnen ein Gesicht und ein Qualitaetsimage verpassten (Opel tat das nicht und waere beinahe daran zugrunde gegangen; jetzt haben sie sich darauf zurueck besonnen).
Ein grosses Problem ist, dass sich Unternehmen heute kaum mehr leisten koennen, langfristig und strategisch zu denken, da sie jedes Quartal Zahlen praesentieren muessen, die ihnen von den Boersianern mit sinkenden Kursen gedankt werden, sollten sie kurzfristig gesteckte Ziele verfehlen. Und die kurzfristigen sind nur zu erreichen, wenn Kosten gespart werden. Langfristig sind diese Massnahmen kontraproducktiv.

Saludos
The-Dude79
Stammgast
#41 erstellt: 07. Jan 2006, 15:18

Die japanische Automobilindustrie hat man am Anfang nur belaechelt, heute sind sie die erfolgreichsten der Welt.


Ja aber belächelt haben Sie alle nicht nur die Deutschen, auch die Amis, schließlich war Ford jahrzehntelang der größte Automobilkonzern der Welt. Jetzt ist es Toyota.

Mir persönlich gefallen die meisten japanischen Autos ja nicht so, obwohl sich die Optik stark verbessert hat.

Die Haltbarkeit und Verarbeitung ist auch Spitzenklasse, kein Wunder das sich die Autos von Toyota, Honda, Mazda etc. weltweit wie geschnitten Brot verkaufen.


Heute hat alle Welt Kameras aus Asien


Das ist wohl wahr und sehr schade, denn solche ehemals sehr erfolgreichen Marken wie beispielsweise Leica kämpfen Jahr für Jahr darum nicht ganz unterzugehen.

cu
frale
Inventar
#42 erstellt: 07. Jan 2006, 15:25
schönes beispiel auch: mp3. entwickelt vom fraunhofer institut. geld verdienen damit aber u.a. die japaner. chance verpasst.
oder hybridautos: d um lichtjahre hinterher. and the winner is: japan.
The-Dude79
Stammgast
#43 erstellt: 07. Jan 2006, 15:38
Ich sach jetzt einfach mal TransRapid.

cu
NgihtDriver
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 08. Jan 2006, 05:39
anscheinend denke ja hier eigentlich alle genauso wie ich. nur verstehe ich nicht, wieso andere leute irgendwie nicth so denken. vielen ist es einfach ganz egal was mit unserer wirtschaft passiert, aber man kann ja auch nichts dran ändern. wenn ich mir ne gescheite digitalkamera kaufen will, dann kommt die halt von casio, canon oder was weiß ich wovon. man hat ja oft auch keine oder fast keine andere wahl mehr.
M.S.T.
Inventar
#45 erstellt: 10. Jan 2006, 12:19
Hallo! Doch Du hast nach eine Alternative. Und zwar Jenoptic, die aber leider auch ihre Innereien aus Fernost beziehen. Und wenn wir schon dabei sind ein ehemaliger CDU-Politiker der auch diese Firma leitete sagte, nur so können wir den Standort BRD beibehalten. Was er nicht sagte das Tausende entlassen wurden, und er eine sehr geringe Abfindung bekam. Oder noch was anderes ich selbst kenne Deutsche Firmen die sich komplette Anlagen her schiffen lassen, und dann hier umlabeln. Also was solls es gibt kein Made in Germany mehr, es sei denn man glaubt daran. Und noch was zum Schluss, selbst Nippon bezieht seine Innereien schon längst in China bzw. Singapur ect. Auch wird über kurz oder lang noch Indien hinzukommen, bei manchen Konzernen ist der Anfang schon gemacht.
taubeOhren
Inventar
#46 erstellt: 10. Jan 2006, 12:29
...
bezieht seine Innereien schon längst in China bzw. Singapur ect. Auch wird über kurz oder lang noch Indien hinzukommen, bei manchen Konzernen ist der Anfang schon gemacht.
...


tja, DIE sind halt jetzt mal dran mit Geld verdienen (wir waren in den 70/80iger dran)... obwohl das ja auch nur wenige sind ... die "Kleinen" dürfen da auch nur schuften ...


taubeOhren
The-Dude79
Stammgast
#47 erstellt: 10. Jan 2006, 12:55

obwohl das ja auch nur wenige sind ... die "Kleinen" dürfen da auch nur schuften ...



Ist doch bei uns auch nicht anders.

cu
Buccaneerfan
Stammgast
#48 erstellt: 10. Jan 2006, 13:23

M.S.T. schrieb:
Hallo! Doch Du hast nach eine Alternative. Und zwar Jenoptic, die aber leider auch ihre Innereien aus Fernost beziehen.
Tja, nur leider haben diese Jenoptik-Kameras wegen der Assoziation zu den früher guten Carl-Zeiss-Jena-Optiken (mit denen sie nichts zu tun haben) den Ruf von Made in Germany auch nachhaltig geschädigt, das darf sich Herr Späth auch mal sauber auf die Fahne schreiben.
Die Jenoptik-Kameras sind absoluter Billigschrott mit miserabler Bildqualität und gnadenlos schlechter Verarbeitung.
Und ja, ich habe mir neulich eine Casio gekauft. Aus Deutschland gibt's ja nichts qualitativ Vergleichbares.
NgihtDriver
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 11. Jan 2006, 05:17
Wieviel Euro glaubt ihr würde eine gute Digitalkamera aus Deutscher Produktion kosten? Also wenn ich jetzt mal einen normale Casio Cam für 300€ nehme. Was würde das kosten wenn das alles in D Herstellt würde?
ROBOT
Inventar
#50 erstellt: 11. Jan 2006, 06:10

NgihtDriver schrieb:
Wieviel Euro glaubt ihr würde eine gute Digitalkamera aus Deutscher Produktion kosten? Also wenn ich jetzt mal einen normale Casio Cam für 300€ nehme. Was würde das kosten wenn das alles in D Herstellt würde?

Nach einer gewissen Übergangsphase - auch 300 € !

Mit Mehrwertsteuer = 25....30% und Lohnnebenkosten nahe null

Finde jetzt leider grad den Link nicht zu dieser volkswirtschaftlichen Theorie, aber einleuchtend ist das
don.avalon
Stammgast
#51 erstellt: 11. Jan 2006, 11:26

Tja, nur leider haben diese Jenoptik-Kameras wegen der Assoziation zu den früher guten Carl-Zeiss-Jena-Optiken (mit denen sie nichts zu tun haben) den Ruf von Made in Germany auch nachhaltig geschädigt, das darf sich Herr Späth auch mal sauber auf die Fahne schreiben.
Die Jenoptik-Kameras sind absoluter Billigschrott mit miserabler Bildqualität und gnadenlos schlechter Verarbeitung.
Und ja, ich habe mir neulich eine Casio gekauft. Aus Deutschland gibt's ja nichts qualitativ Vergleichbares.


Ich find allederdings die Bilder einiger Jenoptik Digitalkameras wesentlich besser als die von Casios, welche ein enormes Bildrauschen aufweisen können. Dass die Bedienung und Verarbeitung bei den Jenoptiks scheisse, bzw. schlechter als bei Casio ist, streite ich nicht ab. Die besten Bilder, was die Qualität betrifft, hat, sofern ich's in diesem Preissegment vergleichen konnte, eigentlich IMHO meine ältere HP Cam gemacht und natürlich meine Digitale SR-Kamera von Nikon; wobei letzteres wohl der Beweis für asiatische Qualität sein dürfte^^.
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