Messungen der Raumakustik allgemeine Optimierungsdiskussion

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Ab$olut
Stammgast
#1 erstellt: 17. Apr 2020, 23:53
Hallo,

hätte gerne etwas hilfe, die letzten Tage bin ich viel am messen und deuten meiner Raummoden und deren verhalten...
bin euch im voraus bereits Dankbar für die Hilfe.

es macht durchaus sehr viel Spaß das akustische verhalten optisch in Diagrammen einzusehen und dementsprechend optimieren.

Fall 1. vergleich der Diagramme von vor 2 Jahren mit Setup Nuvero 110 Stereo 2.0, ich sehe bei mir sind die Moden immer so wellig, bei den Meisten beispiel Diagrammen sind die so schnurrgerade. liegt das evtl an den großen Fensterflächen bei mir ?
2.0 Nuvero 110

Heute mit den XTZ 99.36 als Front in zusammenarbeit mit 2 Arendals Subwoofer 1 also 2.2 dazu kam noch ein 1m x2,5m Deckensegel aus 10cm Basotect mit 6cm Astand.
Der Linke Sub steht in 2/5 der raumbreite und der rechte fast in 1/5 der Breite. Der rechte 99.36er steht somit leider in der Ecke (Bester Kompromiss)
Dazu bin ich noch am suchen wie ich diese Situation am besten Eindämmen kann, Basotect an die Seitenwandfläche zwischen dem Lautsprecher, VPR, (Breitbandiger) Plattenschwinger... ?

Ich habe Spaßeshalber 2 HHR gebaut aus alten Subwoofergefäusen die ich rumliegen hatte 40L, einer auf 43HZ gestimmt und der andere auf 56HZ
der Resonator selbst gemessen an der Öffnung, hier das Diagramm und danach 2 dias. mit der optimalsten Pos. des Resonators:
Der HHR auf 43hz getrimmt
HHR 43HZ
99.36 2.2 ohne HHR (beachtet bitte die unterschiedlichen Zeiten mal 300 mal 500ms)
ohne HHR 43 HZ
2 Messungen mit HHR, hier ist die Mode bei 50HZ aufgetaucht...dafür ist die 43hz verschwunden.
MIT HHR 43MIT HHR 43

danach mit dem HHR 56HZ
MIT beiden HHR

Im anschluss noch die Skizze des Raumes, der rechte Lautsprecher steht ca. 30cm von der Wand 🤕.
Wohnraum
Jetzt wo die beiden HHRs ihren dienst tun ist das erste was mir auffällt: Weniger Bass das führt bei mir sofort dazu das ich den Bass anhebe und somit der Bass irgendwie Dünner aber dröhniger klingt.
wie gesagt das waren bisher die ersten Versuche und eher als spielerein gedacht, ich bin mir noch etwas unsicher ob ich die Messungen richtig eingestellt habe mit dem UMIk und REW, der angemeine Nachhall scheint unheimlich lang sein und dass glatt über den Freq.bereich, ob das richtig gemessen wurde ?
Desweiteren sehe ich da schwirigkeiten die HHRs oder wenn auch Plattenschwinger auf die richtige Frequenz abzustimmen weil meine Raummoden so wellig von eine Frequenz in die andere schwingen... oder sehe ich das zu genau ?!

Ich schließe daraus das, WENN SCHON optimiert wird dann muss schon der Nachhall gleichmäßig minimiert werden.


[Beitrag von Ab$olut am 18. Apr 2020, 01:31 bearbeitet]
In_search_of_Sunrise
Ist häufiger hier
#2 erstellt: 18. Apr 2020, 10:10
Also das du mit dem Bassbereich angefangen hast finde ich schonmal ganz gut. Das hast du laut dem letzten Diagramm auch gut runter bekommen.
Ich persönlich würde das erstmal so lassen und mich den Frequenzen ab 150 / 200 Hz widmen. Das ist ja weniger aufwändig wenn man es mit Teppich, Vorhängen und Basotect o. Ä. macht.
Ich denke das Problem mit dem zu wenigen Bass rührt daher das du nur den Bereich behandelt hast. Der Rest ist quasi noch zu "stark".
Anschließend erneut messen und dann ggf. nochmal bei den HHRs gucken.
Meiner Meinung nach ist die Nachhallzeit über den ganzen Frequenzbereich noch zu stark.


P.s.: steht der rechte Sub auf der Erde? Kann man den erhöhen?


[Beitrag von In_search_of_Sunrise am 18. Apr 2020, 10:13 bearbeitet]
Ab$olut
Stammgast
#3 erstellt: 18. Apr 2020, 13:34
Danke für deine Diagnose und ja ich denke auch das der Bereich zwischen 120-160 als nächstes angegangen werden sollte.
Dazu habe ich mir sowas überlegt, was sagst du dazu?
Akustik Paneele

Laut Messdiagramm wirken die genau zwischen 100 und 160 hz, 4 st. in der ecke des rechten LS Und gegenüber in der Ecke, damit verspreche ich mir ein paar db weniger in dem bereich.

Teppiche Vorhänge habe ich die letzte zeit eher minimiert, sprich den Teppich rausgeschmissen und die Ösenvorhänge möchte ich wechseln auf Schiebe -Flächenvorhänge Damit ich dann Basotect dahinter anbringen kann.
Durch die vollflächige Glaswand hatte ich zu Dumpfen unausgewogenen klang.
Subwoofer hochstellen geht aus optischen Gründen nicht. Das Chassis steht jetzt 60cm von der wand.

Wenn ich mir die Verläufe im diagramm so ansehe dann wäre ich bei nem gleichmäßigen Abklingen bei 500ms erstmal zufrieden, aber wie du schon sagtest erstmal machen dann weitergucken/hören.
Gruß
_Julius_
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 22. Apr 2020, 17:44
Hallo Absolut!

Das letzte Diagramm schaut viel, viel besser aus, als die anderen.
Der HHR hat auch diese Linearität erzeugt?

Wenn Du die REW-Datei wo hochlädst, kann ich sie mir mal anschauen.


Bezügl. Absorber:
Ich habe im Netz mal was von Steico Flex gelesen. Hab mir die 12 cm Platten besorgt. Sind sehr günstig und aus reinem Naturprodukt: Holz.
Man kann damit optimal experimentieren, weil man genug Platten hat. Akustisch sind sie Bombe und ziehen so viel Energie raus wie teures Basotect und anderes Konstoffglump.

Wenn ich den Bass stärker bedämpfen wollte, hab ich zwei und dann einfach drei Platten in die Ecken als Bassfallen zusammengestellt.

Somit kann man sich um wenig Geld modular an den Wunschsound herantasten. Ist man zufrieden, kann man sie in einen zum Raum passenden Stoff einpacken.

Funktionieren natürlich auch super an den Reflektionspunkten, hinter den LS und hinter dem Hörplatz.
Ab$olut
Stammgast
#5 erstellt: 23. Apr 2020, 03:02
Hi Julius,

Nein nein die Linearität kommt vom XT32 audyssey

Habe auch im Nachhinein gemerkt das die Messungen nicht sehr aussagekräftig sind. Man muss schon suchen wo der HRR wirkt und das auch nur um ein paar dB. Die HHR sind definitiv zu klein für diese Frequenz.

Heute habe ich mal noch ca 100 Messungen gemacht unda dabei sehr interessante Ergebnisse erfahren.
Zufälligerweise wirkt mein Lowboard der zwischen den Subs steht als sehr wirkungsvoller Membran Absorber (Plattenschwinger).
Die Messungen dazu stell ich morgen mal hier rein Interessant.
Damit habe ich auch die Übeltäter gefunden weswegen ich manchmal komplett andere Nachhallzeiten in bestimmten Frequenzen hatte.🤣😍
(Lowboardtüren welche offen waren und somit die Funktion nicht gegeben war)

Desweiteren habe ich mal die Position der 🚪 im Raum zwischengemessen da der linke Lautsprecher direkt neben ihr steht wollte ich das Verhalten visuell einsehen da mir extremes dröhnen aufgefallen war wenn sie zu ist ( war auch klar)
Sie scheint bei komplettgeöffneter Position auch ihren negativen Einfluss zu haben. Ca. 30cm vor der Wand war das Verhältnis am besten.

Ich habe zuhause 9 neue Basotect platten mit denen ich beim besten willen nie ein gutes Ergebniss erreicht habe, es kam mir immer ein noch ungleichmäßigerer Frequenzverlauf hervor.
An Reflektionspunkte, als Eck-Bass-Absorber auch immer mehr Auslöschungen im Frequenzgang festgestellt.
Ich habe eine fiese Auslöschung bei 150hz gehabt welche mit Basotect nur etwas schlimmer wurde.

Die Erfahrung die ich dank der Messungen machen und bestätigen konnte das ein paar cm die Lautsprecher zu verschieben mehr gebracht hat als 2-4 Basotect platten a10cm an der Seitenwand/ In der Ecke.

Danke für deinen Tipp Julius, ich war bis vor kurzem noch auf der suche nach Mikroperforierten Platten, VPR... um die Eckaufstellung zu kompensieren aber mit dem Basotect habe ich mir die letzte Hoffnung darin verdorben.

Ich glaube das einzig wirklich lohnenswerte wo ich noch investieren würde ausser DIY Absorber das wäre ein DSP mit Dirac.
Ich glaube durch die Phasenkorrektur im FG kann man bei mir noch einiges rausholen.

Ich meld mich die Tage nochmal mit aussagekräftigeren Messungen.
Ab$olut
Stammgast
#6 erstellt: 23. Apr 2020, 23:40
Hier die versprochenen Diagramme.

Lowboard%20zu
Lowboard%20offen

Und zur Tür...
T%C3%BCr%20ganz%20zu
T%C3%BCr%20ganz%20offen
T%C3%BCr%2030cm%20zu

Wobei ich mir nicht ganz sicher bin ist wegen dem von mir verübelten Basotect, der Frequenzverlauf schien mir immer etwas schlechter gewesen zu sein aber ob man da jetzt so dolle drauf achten sollte? Das Wasserfalldiagramm hingegen zeigte eine Besserung im tiefen Stimmbereich von ungf., 200Hz aufwärts wobei mir der Nachhall im höheren bereich immer mehr stark abnimmt, ich müsste dort Absorber einsetzten die mir den Hochtonanteil nicht schlucken.

Ich editiere, mir fällt jetzt ein was noch die Messungen bezüglich des Basotect‘s an den Reflektionspunkten mit sicherheit verfälscht hat, DIE TÜR.
Man sieht den Einfluss von nur ein paar cm der Tür welche ich beim positionieren des Absorber schön weit geöffnet habe. Geil das freut mich jetzt aber.
mit%26ohnebasoL


[Beitrag von Ab$olut am 24. Apr 2020, 00:02 bearbeitet]
BassTrap
Inventar
#7 erstellt: 24. Apr 2020, 13:24
Dein All SPL Diagramm umfasst ca. 130dB. Dadurch werden die Kurven recht flach dargestellt. Üblicherweise zeigt man es mit 60dB Umfang.
Absorber an den Punkten der Erstreflexion haben keinen großen Einfluss auf den Frequenzgang, das Impulsdiagramm dagegen sollte deren Einfluss sehr deutlich zeigen, so sie adäquat angebracht sind.
_Julius_
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 24. Apr 2020, 14:18
Interessante Messergebnisse.
Aber mir ist inzwischen nicht mehr klar, was Du mit der Vorgangsweise erreichen willst, weil Du immer nur einen Aspekt analysierst?

Es wäre vielleicht besser, wenn Du die gesamte Akustik des Hörplatzes im Auge haben würdest. Ohne Überblick über die ganze Situation, läuft man immer Gefahr, daß man was übersieht. Oder sich mit den gesetzten Maßnahmen sogar zusätzliche erzeugen kann.
Ab$olut
Stammgast
#9 erstellt: 24. Apr 2020, 18:42
@ BassTrap:
Danke für den Hinweis, das werde ich anpassen und ja in der tat ist es die falsche Analyse, ich hatte mich nur sehr auf die Auslöschung im bereich von 150hz fixiert, da ja dort die tiefen stimmen herschen erhoffte ich mir mehr Präzision das Phantoncenters, der ist nämlich oft verwaschen.

Das Impulsdiagramm zeigte wirklich sofortige Besserungen wie auch das Wasserfalldiagramm...Hier muss ich etwas umändern da meine Nachhallzeit wegen den vielen Vorhängen bei den höheren Frequenzen schon zu niedrig ist.
@ Julius: Das ist es worauf du mich hindeutest?!

Wenn ich die seitlichen Erstreflektionen bedämpfe wird der Nachhall noch geringer, sonst muss ich noch Diffusoren einsetzen🙉


[Beitrag von Ab$olut am 24. Apr 2020, 18:44 bearbeitet]
_Julius_
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 25. Apr 2020, 14:50

Ab$olut (Beitrag #9) schrieb:

Das Impulsdiagramm zeigte wirklich sofortige Besserungen wie auch das Wasserfalldiagramm...Hier muss ich etwas umändern da meine Nachhallzeit wegen den vielen Vorhängen bei den höheren Frequenzen schon zu niedrig ist.
@ Julius: Das ist es worauf du mich hindeutest?!

Wenn ich die seitlichen Erstreflektionen bedämpfe wird der Nachhall noch geringer, sonst muss ich noch Diffusoren einsetzen🙉


Ja, das meine ich.

An hand der Sprachverständlichkeit (Deutlichkeit/Clarity) kann man sich ganz gut klarmachen, wie ein Parameter einen anderen nach sich zieht und alles irgendwie zusammenhängt.

Viel Energie in den ersten 50 ms im Vergleich danach: hohe Deutlichkeit. Super.
Aber wenn ich nur darauf schaue, und die Erstreflektionen nicht berücksichtige? Dann habe ich ganz mieses Stereo/Surround.
Also müssen die Erstreflektionen runter.
Ziehe ich aber jetzt am Anfang zu viel Energie raus, nimmt im Verhältnis dazu im späteren Nachhall die Energie relativ dazu nicht mehr so viel ab. Dann kann die Sprachverständlichkeit sogar wieder sinken.

Kriegt man das super hin und dämpft dabei ingesamt zu viel für einen Wohnraum? Fühlt man sich vielleicht nicht mehr so richtig wohl.
Ab$olut
Stammgast
#11 erstellt: 25. Apr 2020, 16:20
Hey Leute ich habe jetzt erst gesehen das ich im ersten post die falschen Diagramme geladen habe, eigentlich wollte ich euch den kompletten Frequenzgang zeigen(Nachhall)

Ouman ich bring hier alles durcheinander, hoffe es bleibt hier interessant für alle.


Hier die aktuellen stände...
Kann mir jemand erklären wie ich die Phasendiagramme deuten kann ?
Der extrem kurze Nachhall im Hochton rührt glaube ich daher das momentan das ganze Zimmer mit Kinder Puzzle Teppich verlegt ist, was aber nicht auf lange Dauer geplant ist.


Xt32%20Wasserfall%20Stereo
SPL%20Phase
RLStereo%20Audyssey


[Beitrag von Ab$olut am 25. Apr 2020, 16:23 bearbeitet]
Ab$olut
Stammgast
#12 erstellt: 25. Apr 2020, 19:54
Anhand des Wasserfalldiagramms auch scheue ich mich etwas die seitlichen Reflexionen noch zu behandeln da Ich im gesamten Bereich ab 300hz schon am Limit bin.

Als eine Möglichkeiten sehe ich jetzt mein vorhaben das vorhandene Deckensegel (1x2,5m) umzubauen, der gefällt mir nämlich überhaupt nicht, ich muss etwas „ästhetischeres“ finden und das mir dazu auch den Nachhall im vergleich zu 10cm (6cm Abstand) geringer dämmt und den oberen Hochton nicht schluckt.
Somit hätte ich noch „Luft „ für die seitlichen Refl. Punkte.

...
Damit wäre ich dann auch nicht mehr 16cm tiefer sondern nur 7cm.
Als Fläche würde ich dann 2x3 m bekleiden 😁
Was haltet ihr davon ?
Absorberpanele
_Julius_
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 25. Apr 2020, 20:53

Ab$olut (Beitrag #11) schrieb:
Kann mir jemand erklären wie ich die Phasendiagramme deuten kann ?

Ja. Man sieht die echten Relationen am Trommelfell im Gegensatz zu den etwas einfachen Vorstellungen über HIFI.



Der extrem kurze Nachhall im Hochton rührt glaube ich daher das momentan das ganze Zimmer mit Kinder Puzzle Teppich verlegt ist, was aber nicht auf lange Dauer geplant ist.


Das Wichtigste: wie fühlst Dich in dem Raum? Fühlst Dich sehr wohl, geht so, oder hast ein leichtes Gefühl der Bedrückung, oder kriegst schon zu wenig Luft?

Wennst Dich sehr wohl fühlst und echte Unterhaltungen gut klingen, man sich gern da aufhält, ein Buch liest, dann würd ich sagen vergiß die kurze RT60 einfach.
Man kann sich von Meßwerten ja auch was schlechtreden lassen, das einem bis dahin super gefallen hat.

Bei den Messungen ist das Phasendiagramm das, auf das ich nie achte.

Zeig mal "Clarity" C50 und Deutlichkeit D50.
"Impulse" vom Center mit Bassmanagement, also mit Sub, würde mich auch interessieren.

Decay und Spectrogram sind optisch eine etwas anders aufbereitete Variante des Wasserfalls und man sieht manches damit deutlicher, als im Wasserfalldiagramm.
_Julius_
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 25. Apr 2020, 20:57
Achso ja und SPL (Phase kannst weglassen) mit smoothing (ich nehme gern "variable" und "psycho").
Mwf
Inventar
#15 erstellt: 25. Apr 2020, 21:31
Hi,
_Julius_ (Beitrag #13) schrieb:

Ab$olut (Beitrag #11) schrieb:
Kann mir jemand erklären wie ich die Phasendiagramme deuten kann ?

Ja. Man sieht die echten Relationen am Trommelfell im Gegensatz zu den etwas einfachen Vorstellungen über HIFI. ...

Nur zur Sicherheit:
Das ist ein Scherz, oder was möchtest du uns mitteilen ?

Gruss,
Michael
Ab$olut
Stammgast
#16 erstellt: 26. Apr 2020, 21:46
Ich verstehe auch nicht wirklich was Julius damit sagen möchte, naja...

Kann mir einer sagen ob diese Auslöschung bei 150HZ überhaupt tragisch sind, in dem Bereich kann ja nicht geortet werden.

Wenn ich mir das Verhältnis des Lowboards auf den Frequenzgang anschaue gibt es zwar einen nicht wenig geringeren Nachhall aber dafür etwas mehr Auslöschung bei 145hz


[Beitrag von Ab$olut am 26. Apr 2020, 21:46 bearbeitet]
_Julius_
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 27. Apr 2020, 09:59

Ab$olut (Beitrag #16) schrieb:
Ich verstehe auch nicht wirklich was Julius damit sagen möchte, naja...


Hauptsache man kann Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, naja...
13mart
Inventar
#18 erstellt: 27. Apr 2020, 14:14

Ab$olut (Beitrag #16) schrieb:

Kann mir einer sagen ob diese Auslöschung bei 150HZ überhaupt tragisch sind


Nach meinem Dafürhalten nein, nicht tragisch. Wenn man sich die
verschiedenen Kurven ansieht, fällt vielleicht ein etwas prominenter
Bereich um 1000 Hz auf und eine Präsenzsenke. Letztere würde ich
nicht anfassen, bei den Mitten evtl. eine Absenkung probieren und
subjektiv bewerten.

Gruß Mart
Mwf
Inventar
#19 erstellt: 27. Apr 2020, 17:27

_Julius_ (Beitrag #17) schrieb:
... Hauptsache man kann Wichtiges von Unwichtigem unterscheiden, naja...

Ich fände die
echten Relationen am Trommelfell im Gegensatz zu den etwas einfachen Vorstellungen über HIFI.

alles andere als unwichtig.
Ab$olut
Stammgast
#20 erstellt: 27. Apr 2020, 20:03
Also sollte man garnicht Messen und daraus resultierend handeln ?
Eher nach dem gehört richten ?
_Julius_
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 27. Apr 2020, 20:31
Ich meine damit die esoterischen Hifi-Vorstellungen, wonach es sowas wie perfekte Wiedergabe gibt. Das Phasendiagramm zeigt gut, welches Chaos in einem Raum herrscht.
Umgekehrt heißt das natürlich nicht, daß Messungen unwichtig wären. Ich halte sie für sehr wichtig. Aber es kommt immer darauf an, alles in den richtigen Relationen der Parameter zueinander zu sehen.
Ab$olut
Stammgast
#22 erstellt: 27. Apr 2020, 22:07
Danke, und dafür habe ich euch ja 😝

Hier das wollte ich euch zeigen... das Wasserfall zu Zeiten der NuVero 110 und vor allem... ohne Deckensegel, den unterschied finde ich schon gewaltig, was das Deckensegel so erbracht hat.

mit%20xt32

Ich denke das ich das Segel verkleinern muss um dafür die seitlichen Reflektionspunkte behandeln zu können. Zu dumpf will ich es nicht haben.
Nen paar kleinigkeiten wie Pflanzen kommen auch noch, evtl sollte ich die Decke nur Diffusoren einsetzen.

Der Bereich ab 10khz, spielt die Musik da eigentlich noch viel oder kann ich den kurzen Nachhall (in der aktuellen Messung) in dem Bereich ignorieren?
Mwf
Inventar
#23 erstellt: 27. Apr 2020, 22:11

_Julius_ (Beitrag #21) schrieb:
... Das Phasendiagramm zeigt gut, welches Chaos in einem Raum herrscht ...

o.K.,
aber die Herausforderung in obigem Fall (#11) ist die fehlende Mittelung (Smoothing), die wird bei der Phase mindestens so dringend gebraucht wie bei der Amplitude.
Der Rest an Laien-Verwirrung kommt durch die übliche Darstellung mit den harten Umschaltsprüngen bei +/-180°.


[Beitrag von Mwf am 28. Apr 2020, 00:04 bearbeitet]
Ab$olut
Stammgast
#24 erstellt: 03. Mai 2020, 12:20
Ich bin ein bisschen am ringen mich mit dem Thema zu beschäftigen, das ist wirklich mehr und komplizierter als ich dachte.

Wie stell ich denn das smoothing ein im spl/phase Diagramm ?

Desweiteren habe ich eine frage in Bezug zu folgendem Diagramm, die „Moden“ bei 50& 116hz ob das wirklich die Raumantwort ist oder ein anderer Einfluss von draussen oder der Elektrik irgendwo...
Die 116hz ist eigentlich bei den meisten Messungen garnicht vorhanden.
Die 50hz aber bleibt immer drin.

50%26116hz

Eine Unausgewogenheit im Bassbereich habe ich auch festgestellt wenn die Tür offen ist, fällt der Bass innerhalb 120ms um 20db ab.
Das führt zur Anhebung meinerseits und entsprechendem Nachdröhnen ... optimalerweise müsste die Tür geschlossen halten werden und die extremen Moden dann behandelt werden.
Wie seht ihr den Fall ?
Diagramme sind weiter oben zu sehen...
Mwf
Inventar
#25 erstellt: 03. Mai 2020, 13:41

Ab$olut (Beitrag #24) schrieb:
... Die 50hz aber bleibt immer drin. ..

Üblicherweise ist das ein konstantes Störgerausch (Netzbrumm, dann aber mit Oberwellen bei exakt 100 bzw. 150 Hz und nicht 116.8 !).
Sehr merkwürdig.

Eine offene Tür verhält sich wie eine Bassreflex-Öffnung. Dein Raum wird evtl. an den angrenzenden gekoppelt, dabei werden sich die Raummoden anders verhalten,
auch Anti-Resonanz (= Linearisierung) ist möglich -- oder ist bei deiner Messung "lila" u.a. in Beitrag #6 DSP-Modentuning im Spiel, welches bei Messung "blau" nicht passt ?? .


[Beitrag von Mwf am 03. Mai 2020, 13:46 bearbeitet]
Ab$olut
Stammgast
#26 erstellt: 03. Mai 2020, 18:52
Das Audyssey Ist bei nahezu allen Messungen mit aktiv.

Ich habe in letzter zeit angefangen mein laptop mit dem Denon x4100 bei der Messung per HDMI kabel zu verbinden.
Ich habe bei neuesten Messungen immer per HDMI verbunden Laptop- Denon X4100, vielleicht kommt das vom AVR ?!
Sonst war es immer per 15m langen Conch klinkle kabel.

Ich habe auch oft soein Umschaltaussetzer seitens AVR während des Testsignals, worauf ich dann stoppe und Neustarte...
Wie gesagt die 116.8 „Mode“ habe ich jetzt nur bei einer Messung so feststellen können.

Beim vergleich der Tür war wirklich nur die Position der Tür Versetzt. Alles andere war geblieben.

Da ich an einer Hauptstraße lebe sind evtl. Störgeräusche von draussen auch nicht ausgeschlossen, spiegelt sich aber doch auch nicht mit soeinem spitzen Ausschlag wieder !?
BassTrap
Inventar
#27 erstellt: 04. Mai 2020, 04:10
Generiere Dir doch mal diese beiden Frequenzen mit kurzer Pause, z.B. 1/4s die Frequenz, 1s Pause, immer wieder, spiele sie ab, geh' durch's Zimmer und lausche, ob etwas mitschwingt.
Mwf
Inventar
#28 erstellt: 04. Mai 2020, 16:20

Ab$olut (Beitrag #26) schrieb:
Das Audyssey Ist bei nahezu allen Messungen mit aktiv. ...

Wenn du bei Veränderungen Audyssey nicht jedesmal die neu durchlaufen lässt (was für ein Aufwand ), kommt man als Außenstehender gerne durcheinander (wg. "falscher" Korrekturen), daher für Akustik-Vergleiche:
Audyssey zunächst ausgeschaltet lassen !
Ab$olut
Stammgast
#29 erstellt: 05. Mai 2020, 02:41

BassTrap (Beitrag #27) schrieb:
Generiere Dir doch mal diese beiden Frequenzen mit kurzer Pause, z.B. 1/4s die Frequenz, 1s Pause, immer wieder, spiele sie ab, geh' durch's Zimmer und lausche, ob etwas mitschwingt.

Ich schau mal wie das geht Danke für den Tipp, gehe von aus das es bei REW funktioniert.

Wenn ich die Messung etwas lauter durchführe, vibriert mein ganzer Sideboard heftig mit, denke mal auch das es wie ein Plattenschwinger reagiert.
Ab$olut
Stammgast
#30 erstellt: 05. Mai 2020, 02:55

Mwf (Beitrag #28) schrieb:

Ab$olut (Beitrag #26) schrieb:
Das Audyssey Ist bei nahezu allen Messungen mit aktiv. ...

Wenn du bei Veränderungen Audyssey nicht jedesmal die neu durchlaufen lässt (was für ein Aufwand ), kommt man als Außenstehender gerne durcheinander (wg. "falscher" Korrekturen), daher für Akustik-Vergleiche:
Audyssey zunächst ausgeschaltet lassen ! :X


Ok ok ...Neu eingemessen habe ich den Denon ungefähr 9000 mal

Und übrigens, ich habe mir nun Holz besorgt um einen größeren HHR zu basteln, der als Ablage Hinterm Sofa dienen soll, dort wo der 43HZ Prototyp stand. Da muss ich mal schauen ob ich da nicht lieber die 60/70hz Mode erwische... ansonsten kommen noch welche in andere Positionen...
Im Zweifel mache ich daraus einen Plattenschwinger wenns überhaupt nicht bringt.
Maße sind 60x100x30 h b t. Stärke 22mm.
Ab$olut
Stammgast
#31 erstellt: 05. Mai 2020, 03:13
Ach und eine Frage habe ich noch, meine Idee die Decke folgend zu optimieren.

Aktuell ein Deckensegel von 10cm stärke 2,5x1m mit 6 cm Abstand.
Will ich verkleinern auf 2x 1x1 meter oder sogar 2x 1x0,5m dann aber nochmal als 2 geteilt
(also die 1x0.5m platten nochmal in länge durchschneiden damit etwas mehr Absorbtionsfläche vorhanden ist) direkt an die decke kleben.
Dazu dann mehrere diffusoren drumherum sodas eine fläche von 2x3 meter entsteht.
Die Diffusoren könnten die Absorber ganz ersetzen?!
Und diese dann mit soeinem stoff verkleiden.
Und das macht mich unsicher.... ob der mir die wirkung der diffusoren nicht zerstören wird und der Stoff selbst nicht zu viel Hochton absorbiert... Bei der Fläche?!
StrechSatinBlickdichtLeicht

Der Stoff ist relativ leicht ca. 100g/m2 aber blickdicht und schwer Luftdurchlässig was ja auch wichtige Eigenschaften sind.
Genauer betrachtet muss der Bereich bis ca. 4K Hz durchlässig sein oder nicht ?! Der Bereich der für die Ortung zuständig Ist.

Wenn ich mir die Tabelle dazu anschaue habe ich schonmal einen guten Anhaltspunkt was dafür spricht.
http://https://www.s...orptionsfaktoren.php

Querschnittswerte
Unter- Einrichtungsgegenstände... und Vorhangstoff 340g/m2 einen AbsorptionsWert bei 4K von 0,3 und dabei ist mein ausgesuchter Stoff 3x so leicht...wenn man sich jetzt nur darauf bezieht steht nichts im Weg.

Nochmal zurück zum Vergleich mein derzeitiges Deckensegel bezogen mit doppeltem gewicht des Stoffes aber nicht so Blickdicht und Luftundurchlässig
http://https://www.s...-jersey-farbe-weiss/


[Beitrag von Ab$olut am 05. Mai 2020, 03:32 bearbeitet]
Mwf
Inventar
#32 erstellt: 05. Mai 2020, 10:32

Ab$olut (Beitrag #30) schrieb:
...Neu eingemessen habe ich den Denon ungefähr 9000 mal ...

Wir sehen also speziell in Beitrag #6 (Blau vs. Lila, d.h. Tür zu / Tür auf) jeweils das Ergebnis einer eigenen Audyssey-Einmessung ?
Ab$olut
Stammgast
#33 erstellt: 05. Mai 2020, 11:44
Nein nein, auf keinen Fall, das wäre ja nicht nachvollziehbar.
Ich sprach vom allgemeinen Aufwand den ich bisher so hatte.
Seid dem ich das Umik 1 habe wurde das Audyssey kaum noch angefasst...
Bei sämtlichen Vergleichmessungen habe ich stets versucht alles andere unangetastet zu lassen.
Also Audyssey war überall gleich aktiv mit ein und der selben Korrektur.

So ich meine jetzt ist es verständlich ausgedrückt.

Zum Stoff... ich habe ein Teststück Zuhause liegen. Den könnte och doch um das Mikro falten und eine vorher-nacher-Messung machen um das akustische verhalten einzusehen.
Wäre das so sicher dargestellt oder völlig unbrauchbar ?
Mwf
Inventar
#34 erstellt: 05. Mai 2020, 23:31

Ab$olut (Beitrag #33) schrieb:
Nein nein, auf keinen Fall, das wäre ja nicht nachvollziehbar. ...

o.K.,
dann aber bitte jeweils ohne Einmessung, denn nur dann kann man die Moden so sehen wie sie sind bzw. sich durch div. Maßnahmen verändern.
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