Leistungsmessung U.S.Amps6000

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gznw15
Inventar
#1 erstellt: 05. Aug 2006, 20:44
Hi!
So, nun wollte ich von meiner U.S.Amps6000 mal die Leistung messen (näherungsweise). Das hat sonst bei anderen Endstufen auch recht brauchbare Werte gegeben. Nun wundere ich mich allerdings sehr über das Ergebnis: Ich habe nach der Spannungsmessung nicht mehr die Imoedanzmessung durchgeführt, da der Wert von USpitze-Spitze von 260V zu gering ist. Die Endstufe sollte ca.4kW @4Ohm leisten. Und selbst wenn ich die Impedanz von 4Ohm annehme kommen da gerade mal 2,1kW@4Ohm raus..
Kann mir einer sagen weshalb die Spannung bis zum Clippen so gering ist?

Rechnung:
USpitzeSpitze=260V
Ueffektiv=130V/Wurzel2= ca.92V
P=U*U/R = 2116W

Da sie 4kW@4Ohm leisten soll, müsste eine Spannung USpitzeSpitze = 357V anliegen..

Oder mache ich grad einen Denkfehler.. Oder ist ein Kanal defekt (gebrückt).. Ich komm grad schlecht an die Endstufe zum Messen der einzelnen Kanälen.

Wäre schön wenn einer von Euch eine Idee hat... Die Messwerte sind erstmal grob gemessen und grob berechnet, also kommt erstmal auf 5V nicht an..

Also, vielen DAnk schonmal..


[Beitrag von gznw15 am 05. Aug 2006, 22:20 bearbeitet]
FallenAngel
Inventar
#2 erstellt: 05. Aug 2006, 21:38
kanal defekt würde ziemlich genau passen. Teste doch mal die Stufe ungebrückt und miss erneut!

wenn ich mit U=R*I arbeite, kommt folgendes: 260/4 = 65

P= I*V

und dann ist 65*260 = 16900

geht das bei Wechselstrom nicht? Schule ist lange her trotz abi

bei welchem Ton hast du die Spannung gemessen?

lg

Michael
gznw15
Inventar
#3 erstellt: 05. Aug 2006, 21:45
So, hab beide Kanäle gemessen, sind beide in Ordnung. Auf beiden kommt das selbe Signal heraus.

Deine Rechnung stimmt so nicht ganz! USpitzeSpitze muß durch 2 geteilt werden, damit man das Maximum der Wechselspannung hat. Daraus muß der Effektivwert errechnet werden ( durch Wurzel2).
Dann einfach in P=U*U/R. geht schneller. Dann kommt P=2113W raus.
Und das ist viel zu wenig! Es müsste fast das doppelte rauskommen!

Ach ja.. ich habe bei 30Hz bis 80Hz gemessen, also mehrere Messungen. um bei 1kHz zu messen wäre es etwas umständlich geworden (Subwooferausgang). Aber da es eine Subwooferendstufe ist, sollte zwischen 30&80 Hz schon die Leistung erbracht werden..
Ich habe keine Ahnung mehr, was das sein kann..
Oszilloskop ist auch nicht übersteuert, habe die einzelnen Kanäle auch gemessen bis zum Clipping und das war auf einem Kanal ja bei geringerer Spannung als beim gebrückten Betrieb.
Hat noch einer eine Idee?


[Beitrag von gznw15 am 05. Aug 2006, 21:51 bearbeitet]
IceCube4x4
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 05. Aug 2006, 22:13
mess mal bei 50hz
gznw15
Inventar
#5 erstellt: 05. Aug 2006, 22:17
ja, hab ich schon.. Ich habe mit der dB-drag-CD gemessen (30Hz bis 80Hz) und dann jeden Track kurz angespielt, Spannung gemessen und nächsten Track.
Echt komisch.. Wenn ich 3500W raushätte wäre ok gewesen, aber so... und dann kommt ja noch dazu, daß die 4Ohm eigentlich kaum erreicht werden, sondern daß die Impedanz höher liegt und somit die Spannung auch höher nicht so stark am Ausgang abfällt unter Last.. Ich wundere mich sehr. Da kann doch was nicht stimmen...Oder??
IceCube4x4
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 05. Aug 2006, 22:33
stimmt die stromversorgung =?
gznw15
Inventar
#7 erstellt: 05. Aug 2006, 22:40
Ja, das war auch erst meine Sorge.. Spannug fällt auf 12,5V ab.. Sollte aber trotzdem mehr Leistung bringen... Ich häng mal morgen noch eine weitere BAtterie ran und dann nochmal schaun. Irgendwas stimmt doch da nicht...
neostrider2000
Stammgast
#8 erstellt: 05. Aug 2006, 22:45
Sicher dass es wirklich 4 Ohm sind, was nimmst du als Last
gznw15
Inventar
#9 erstellt: 05. Aug 2006, 22:57
Also ich habe leider keinen so großen Lastwiderstand, daher den woofer. Das Problem ist zwar die Impedanz und die Phasenverschiebung (die jedoch gering ist). Wenn man das noch mit einberechnen würde, wäre die Leistung ja noch geringer (Impedanz größer 4Ohm, & Cos(Phasenverschiebung)).
Weiß grad nicht weiter.

Soo, hab nun mal ohne Last gemessen... Seltsam. unwesentlich höhere Spannung als unter Last... Aber immer noch viel zu wenig.. hat jemand zufällig eine usamps und kann auch mal messen? Ist der Wert nun normal oder stimmt was nicht?


[Beitrag von gznw15 am 05. Aug 2006, 23:23 bearbeitet]
FallenAngel
Inventar
#10 erstellt: 06. Aug 2006, 10:40
schreib doch mal den Hersteller an und im Zweifelsfall ne Zeitschrift. Vielleicht kannste so was Druck machen.
gznw15
Inventar
#11 erstellt: 06. Aug 2006, 10:46
Naja, ich will ja eigentlich nur wissen ob das eben bedingt durch die Messmethode ist oder ob da was defekt ist oder wie auch immer. Hab ja nicht mit Rauschen gemessen oder wie auch immer..
Wundere mich halt nur, daß da so eine große Abweichung ist.
Da soll ja noch viel mehr Leistung rauskommen 2Ohm gebrückt ca.6kW. Wenn das nicht stimmt, brauche ich mir auch keinen zweiten woofer kaufen..
Blöde Geschichte... Aber ich kanns mir nicht vorstellen, die Leistungsnagaben sollen bei dem Hersteller eigentlich sehr realistisch sein.
FallenAngel
Inventar
#12 erstellt: 06. Aug 2006, 10:54
deine methode müsste bei 50hz ansich gute Ergebnisse liefern.

sie klingt logisch
db-freaks
Stammgast
#13 erstellt: 06. Aug 2006, 12:16
Also ich weiß ja jetzt nit bei Welcher Spannung sie die 4 KW an 4Ohm liefern soll. Wenn das wie so oft üblich bei 14,4 V ist dann musst du auch diese Spannung anliegen haben... Und zum Lastwiderstand. Wenn du nen 4 Ohm woofer hast und dann brummst, geht deine Impedanz hoch. Dann hast du eher mal 8 Ohm anliegen als 4... und dann würde das ergebniss ja einigermaßen hinkommen...

Und um Was genaueres sagen zu können solltest du doch besser noch den Strom messen...

MfG
FloMann
Stammgast
#14 erstellt: 06. Aug 2006, 12:48
Also wenn du ohne last(bzw ganz gering) schon nur etwa 92 V eff hast, dann wird man an 4Ohm keine Leistung von 4KW umsetzen können. Mit last würde, bzw. kann je nach demwie stabil das NT ist die Spg eher noch runter gehen also noch weniger leistung ...
Hat du mal dein Mssequipment geprüft eventuell ist was mit dem Tastkopf vom Oszi,was ich mir aber nur schwer vorstellen kann ..
wenn du am Eingang 12,5 V hast (unter Last ?? oder bei leerlauf??) wird es bei 14,4 auch net so viel mehr, das da 4kw raus kommen..
Da der Trafo im NT ein bestimmtes übersetzungsverhältnis hat
wird die Serkundärspannung im selben verhältnis steigen.
Das wären von 12,5 V auf 14,4 Volt etwa 15%
damit hätten wir statt etwa 92Veff etwa 106Veff
und das wären dann etwa 2,8KW an 4 Ohm.. Mal ganz einfach betrachtet.
Irgendwas ist da faul sei es am Amp oder dein Oszi zeigt murks an (falls vorhanden: der Kalibrierregler der Volt/div Auswahl ist in Kalibrieter stellung ??).

greetz
gznw15
Inventar
#15 erstellt: 06. Aug 2006, 12:51
Hallo.
Also das mit der Impedanz stimmt ja, deshalb meinte ich ja, daher habe ich von 30Hz bis 80Hz gemessen. Wenn die Impedanz höher ist als 4 Ohm, wird die Spannung bis zum Clipping auch höher sein, da der Strom nicht so hoch ist.
Zur Strommesung muß ich erstmal eine Impedanzmessung machen (habe keinen so großen Lastwiderstand zur gleichzeitigen Messung von Uges & U(R) unter Volllast) ansich ja nicht das Problem, allerdings sinkt die Leistung ja mit steigender Impedanz (P=U^2/R). Ich muß also bei der Frequenz messen, bei der das Impedanminimum ist und das ist außerhalb der Resonanzfrequenz der Kiste. Aber auf jeden Fall muß im Bereich von 30Hz und 80 Hz die Impedanz gegen 4Ohm verlaufen, da die Kiste auf 30Hz abgestimmt ist. Da ich den ganzen Bereich abgemessen habe, muß ich also auch bei ca.4Ohm gemessen haben (da müßte die Spannung am geringsten gewesen sein, wobei der Subsonic- und der Tiefpassfilter da störend sind). Da habe ich allerdings auch die Werte her.
Ich habe ja erstmal nur grob gemessen, da ich schon gesehen habe, daß es garnicht hinkommen kann.
Vielleicht sollte ich mal Spannung und Impedanz (-> Strom-> Leistung) ganz gründlich messen. Werd mich wohl gleich mal ranmachen und dann ein Diagramm machen, kanns ja hier dann reinstellen.. Hoffe nur, daß meine Nachbarn das nicht stört..
gznw15
Inventar
#16 erstellt: 06. Aug 2006, 12:56
ja, kallibriert ist es auch.
NAchdem ich die geringe Spannuggemessen habe, habe ich ja nochmal die Leerlaufspannung gemessen um zu sehen was überhaupt maximal möglich wäre (theoretisch ohne Spannungseinbruch). Daher wundere ich mich nun.
Ich dachte auch erst, daß das Oszilloskop übersteuert ist, aber ich habe die einzelnen Kanäle gemessen und da kommt das Clipping schon früher, also müssen die Werte stimmen.
Hab auch nochmal mit Multimeter gemessen (ja, ist nicht so genau bei niederigen Freq.) Da werden dann beim Clippen 120V AC angezeigt. Das wundert mich auch, da es die Effektivwerte anzeigt, aber ich weiß ja nicht... Ich mach gleich nochmal ne Messung.
FloMann
Stammgast
#17 erstellt: 06. Aug 2006, 13:10

gznw15 schrieb:
ja, kallibriert ist es auch.
NAchdem ich die geringe Spannuggemessen habe, habe ich ja nochmal die Leerlaufspannung gemessen um zu sehen was überhaupt maximal möglich wäre (theoretisch ohne Spannungseinbruch). Daher wundere ich mich nun.
Ich dachte auch erst, daß das Oszilloskop übersteuert ist, aber ich habe die einzelnen Kanäle gemessen und da kommt das Clipping schon früher, also müssen die Werte stimmen.
Hab auch nochmal mit Multimeter gemessen (ja, ist nicht so genau bei niederigen Freq.) Da werden dann beim Clippen 120V AC angezeigt. Das wundert mich auch, da es die Effektivwerte anzeigt, aber ich weiß ja nicht... Ich mach gleich nochmal ne Messung.


Mhh also selbst wenn es ein relativ einfaches Multimeter ist, du aber bei 50hz (Sinus) gemessen hast sollte es dem effektivwert sehr nahe kommen .. hast du die stelle wo es anfängt zu clippen dann noch mit dem Oszi bestimmt, denn nur mit dem Multi wird das sonst nix.. Teste doch mal ganz normal am 230V netz was dir das Multimeter anzeigt und dein Oszi vielleicht hat es doch einen weg, mein Oszi ist mittlerweile auch wider eher ein schätz gerät, stimmt im absoluten weder in der Zeit noch in der Amplitude das müsste erstmal wieder richtig kalibriert werden, aber solche großen abweichungen hat es noch nicht.
Soundscape9255
Inventar
#18 erstellt: 06. Aug 2006, 13:44
kann es sein, dass die 4KW für 16V gelten??? (US-Amps haben ja ungeregelte Netzteile)

dann komme ich auf 117,7V Ueff => macht 3463W
SPL_Lemming
Ist häufiger hier
#19 erstellt: 06. Aug 2006, 13:51

gznw15 schrieb:
Also ich habe leider keinen so großen Lastwiderstand, daher den woofer. Das Problem ist zwar die Impedanz und die Phasenverschiebung (die jedoch gering ist). Wenn man das noch mit einberechnen würde, wäre die Leistung ja noch geringer (Impedanz größer 4Ohm, & Cos(Phasenverschiebung)).
Weiß grad nicht weiter.

Soo, hab nun mal ohne Last gemessen... Seltsam. unwesentlich höhere Spannung als unter Last... Aber immer noch viel zu wenig.. hat jemand zufällig eine usamps und kann auch mal messen? Ist der Wert nun normal oder stimmt was nicht?


Wenn Du mit Deinem Woofer misst liegt die Imedanz deutlich über vier Ohm was bedeuted das Du weniger Leistung misst... Und als zweites , könnte es sein Das Du 2 x 4 Ohm hast das währe dann 4 Ohm pro Kanal... Deine Rechnung ist richtig aber ich schliesse da auf einen Messfehler da Du genau die Hälfte der Leistung misst.
Also wir haben schon einige Amps gemessen und die 400 war leicht unter den Angaben die 2000 leicht drüber die 2000X drunter aber immer im Toleranzbereich...

Prüf nochmal Deine Messung oder wende Dich an Amps CarAudio
Soundscape9255
Inventar
#20 erstellt: 06. Aug 2006, 13:56

SPL_Lemming schrieb:

Wenn Du mit Deinem Woofer misst liegt die Imedanz deutlich über vier Ohm was bedeuted das Du weniger Leistung misst...


nö, das ist da egal - er misst nur die Spannung und nicht die Leistung und rechnet darus die Leistung die an 4 Ohm drin wäre
silentpressure
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 06. Aug 2006, 14:09
also mit messgeräten ist das immer so eine sache vorallem mit dem effektiven wert...günstige messgeräte messen sehr ungenau.und machen messgeräte haben ihre genauigkeit NUR bei gleichspannung..wir haben das mal in der schule gehabt das war echt ein phänomen mit den meisten messgeräten.ich hab eins von Fluke das ist zwar oz teuer aber genau wie ne uhr.ich würd aber an deiner stelle den typ kontaktieren der den vertrieb für us amps deutschland hat...frag mich nicht wie der genau heisst aber der hat auche eine 6000er und der hat absoluten plan und hats voll drauf..gruss daniel
gznw15
Inventar
#22 erstellt: 06. Aug 2006, 14:14
So.. schonmal vielen Dank für die viele HIlfe!
So, also Gleichstromwiderstand ist 2x4Ohm. Hab nun mal ne handlichere Kiste benutzt. (Resonanzfreq. 47Hz) Bei 47Hz soll Impedanz 28Ohm sein. Bei 79Hz habe ich immer noch 7,6 Ohm raus.
Messung: MEsswiderstand (996Ohm) in Reihe, darüber Spannung gemessen und hieraus den Strom.
Spannung über dem woofer gemessen und zusammen mit dem Strom die Impedanz gemessen. Phasenverschiebung war zu vernachlässigen.
Keine Ahnung warum die noch soo hoch ist. liegt wohl an der Einbaugüte..
Aber es ändert ja nichts daran, daß die Leerlaufspannung so gering ist. Hab nun nochmal mit 79Hz gemessen und da gab´s irgendwie nur 100V, also 71V eff. Dann mit den 7,6Ohm macht das 663Watt. Naja, da kann die Endstufe ja nix für, daß der woofer 7,6Ohm hat.
Wundert mich alles. Da kann echt was nicht stimmen.
Ich geh mal eben raus und mess mit Multimeter und Oszilloskop parallel. Geht aber grad nur ohne Last, aber wenn DIE Werte dann immer noch zu gering sind, stimmt was nicht.

Edit:
ja, denn werd ich mal an Ams schreiben.. vielleicht können die mir ja Sollwertge sagen. Das Problem ist, daß ich die Endstufe gebraucht gekauft habe und sicher gehen will, daß da auch das drin ist was reingehört.. Möglich ist ja vieles..Am besten ne Toxic-Endstufe in nem usa6000 gehäuse..


[Beitrag von gznw15 am 06. Aug 2006, 14:17 bearbeitet]
silentpressure
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 06. Aug 2006, 14:34
geben tuts alles ...es gab mal ein verstärker so gegen 94 die hiess witec excalibur die hatte einen RIESEN kühlkörper und drin war ne 10 cm lange platine ....aber wie gesagt ich kann dir nur den typ empfeheln und bei dem nachfragen der us amps in deutschland vertreibt der hat auch ne 6000er der wird dir auf alle fälle weiter helfen...gruss daniel
gznw15
Inventar
#24 erstellt: 06. Aug 2006, 14:50
ja, die Endstufe kenn ich.. ne Hammer..
Hab nun nochmal gemessen, allerdings ohne Last.
Da kam folgendes raus:

Versorgungsspannung: 12,4V
Spannung Oszilloskop: 135V
Spanung Multimeter: 100V

macht Effektivwerte:
Oszilloskop: 96V -> theoretisch an 4Ohm 2300W
Multimeter: 100V -> theoretisch an 4Ohm 2500W


Versorgungsspannung: 13,9V
Spannung Oszillokop: 150V
Spannnung Multimeter: 111V

macht Effektivwerte:
Oszilloskop: 107V -> theoretisch an 4Ohm 2800W
Multimeter: 111V -> macht tehoretisch an 4Ohm 3080W

So, wenn ich nun den Faktor von 13,9/12,4 auf 100V anrechne, dann komm ich auf 112V (bzw. 135V*1,12= 151,2V) und damit habe ich genau die Werte von der zweiten Messung, also tatsächlich ungeregelte Netzteile.
Extrapoliert auf 16V macht das 4160W (multimeter) und 3800W (Oszilloskop).
Und das sind genau die Werte!

Aber bei den ganzen Messungen wurde angenommen, daß die Spannung unter Last nicht einbricht (praxisfern).
Und außerdem sollten nur die angebenen 11kW@1Ohm gebrückt bei 16V sein.

Mal ne Frage zur Impedanz:

Wenn der woofer bei 80Hz immer noch 7,6Ohm hat, dann hat eine Schwingspule ja 3,8Ohm (Reihe). So, wenn ich die parallel schalte, dann bekomme ich 1,9Ohm heraus.
An 2Ohm gebrückt sollte sie ja 6,8kW leisten..
Ist das ganze wirklich zu riskant? Oder lohnt sich das evtl.?
Bei 48Hz sollte das ja kein Problem sein mit den gemessenen 28Ohm.
Oder habe ich einen Denkfehler gemacht? Die Impedanz sinkt ja ober und unter halb der Resonanzfrequenz gleich, richtig? Dann dürfte das doch klappen.
So und nu schreib ich mla ams an..das ist ja der vertrieb..
Also vielen Dank dann mal.

EDIT:

Soo, also evtl. habe ich einen blöden Fehler gemacht!
Wie ist das denn eigentlich mit der Pegelfernbedienung? Die bekomme ich nachgeliefert und habe diese momentan nicht angeschlossen! Ist die Ausgangsspannung ohne angeschlossene Pegelfernbedienung kleiner als mit angeschlossener Pegelfernbedienung? Sollte ja eigentlich nur ein regelbarer Widerstand sein, oder? So rein logisch würde ich denken, daß die Pegelfernbedienung den Pegel nur absenkt, weiß ich aber nicht. Wäre allerdings schlecht, wenn das Kabel abgeht, daß dann der volle Pegel erreicht wird.. Das könnte evtl. die Lösung sein, also, daß erst mit Pegelfernbedienung die volle Leistung möglich ist. Einer eine Idee??


[Beitrag von gznw15 am 06. Aug 2006, 17:16 bearbeitet]
Krümelmonster
Inventar
#25 erstellt: 06. Aug 2006, 19:52
Ich würde auf jeden Fall einen Widerstand nehmen, weil ja die Impedanz des LS sich je nach angelegter Frequenz ändert. Außerdem wird ja die Schwingspule heiß und Kupfer ist kein Konstantan.
Aber in solchen Fällen hättest Du eher mehr messen müssen, statt zu wenig!

Andere Frage;
Wie hoch ist denn die Versorgungsspannung innen für die Endstufe im Leerlauf und evtl. unter viel Last? Und ist sie gebrückt? Ist das eine Class D Endstufe?
neostrider2000
Stammgast
#26 erstellt: 06. Aug 2006, 21:09
Leih dir doch irgendwo einen 8 Ohm oder 4 oder 2 oder 1 Ohm Drahtwiderstand oder nimm einen Zementwiderstand und gib nur eine Periode drauf.

Was man auch gut als Hochlastwiderstand verwenden kann sind Drahtspulen so ne 100m Spule 2,5mm² hat ungefähr 1Ohm Gleichstromwiderstand such dir so etwas wo du weist wiviel Ohm es hat am besten eine Ohmsche Last, keine Spule.

Alle Angaben ohne Gewähr aus meinen Experimenten

gruß Neostrider
Krümelmonster
Inventar
#27 erstellt: 06. Aug 2006, 21:21
Also ich hab mir mal für solche Zwecke nen Lastkasten gebaut, der mit 12 17W-Widerständen pro Kanal aufgebaut ist und 2x4Ohm hat. Ein Stark runtergeteiltes Signal kommt dann auf die kleinen 'monitorlautsprecher' im Inneren der Kiste.
Pro Kanal kann man theoretisch gut 200W Dauer fahren. Ich hab aber für wenige Minuten auch schon über 650W oder mehr dran.
Ich mess gelegentlich mal ne Endstufe durch oder mach nen Belastungstest, die man repariert, ausm Ebay kauft oder einfach nur, um mal ne Leistung zu wissen.
gznw15
Inventar
#28 erstellt: 06. Aug 2006, 22:31
Mit dem woofer kann man ja eigentlich recht gut messen, da er ja 2,5kW ganz gut verträgt. Es ging mir ja erstmal darum herauszubekommen, weshalb die Spannung so gering ist. Die genaue Leistung (die beim richtigen Messen mit Widerstand herauskommt) wird dann nur geringer sein.
Aber ich habe ja den Verdacht mit der Pegelernbedienung. Ist die bei der U.S.Amps 6000 nur parallel zum Gain-Regler oder ist die anders angeordnet? Also ich habe die Pegelfernbedienung ja ncoh nicht. Ist ohne diese Pegelfernbedienung die Leistung geringer? Kann ich mir nicht vorstellen, aber der Vorbesitzer sagt, die müsste ran.
Kann einer was dazu sagen?

Ach ja, Endstufe ist analog.
Versorgungssapannung Leerlauf, Motor aus 12,4V (hab schon ne Weile getestet..)
Versorgungsspannung leerlauf, Motor an 13,6V

Unter Last 12V /12,6V so ungefähr war das. Konnte heute aber nicht so lange unter Last messen, da ich ja vorerst mit woofer gemessen habe und ich habe Nachbarn. Naja..

Wichtig wäre für mich zu wissen wie es mit der Pegelfernbedienung aussieht. Ich würde sagen, die ist ein zweiter gain-regler, richtig? Also wenn ich ohne die Fernbedienung bis zum Clippen komme, dann wird ja die Ausgangsspannung mit Fernbedienung biszum Clipping nicht höher werden, richtig? Oder wo regelt die den Pegel? am Eingang? oder wo?
neostrider2000
Stammgast
#29 erstellt: 06. Aug 2006, 22:43
Die Pegelfernbedienung wird wohl in parallel zum normalen gain regler geschaltet sein. Müsste aber egal sein Clipping Grenze ist Clipping Grenze mit oder ohne Pegelfernbedienung.

Probiere es wirklich mal mit fester Last und versuche mal irgendwie eine stabile Versorgungsspannung aufzutreiben
FloMann
Stammgast
#30 erstellt: 07. Aug 2006, 09:14

gznw15 schrieb:
ja, die Endstufe kenn ich.. ne Hammer..
Hab nun nochmal gemessen, allerdings ohne Last.
Da kam folgendes raus:

Versorgungsspannung: 12,4V
Spannung Oszilloskop: 135V
Spanung Multimeter: 100V

macht Effektivwerte:
Oszilloskop: 96V -> theoretisch an 4Ohm 2300W
Multimeter: 100V -> theoretisch an 4Ohm 2500W


Versorgungsspannung: 13,9V
Spannung Oszillokop: 150V
Spannnung Multimeter: 111V

macht Effektivwerte:
Oszilloskop: 107V -> theoretisch an 4Ohm 2800W
Multimeter: 111V -> macht tehoretisch an 4Ohm 3080W

So, wenn ich nun den Faktor von 13,9/12,4 auf 100V anrechne, dann komm ich auf 112V (bzw. 135V*1,12= 151,2V) und damit habe ich genau die Werte von der zweiten Messung, also tatsächlich ungeregelte Netzteile.
Extrapoliert auf 16V macht das 4160W (multimeter) und 3800W (Oszilloskop).
Und das sind genau die Werte!

Aber bei den ganzen Messungen wurde angenommen, daß die Spannung unter Last nicht einbricht (praxisfern).
Und außerdem sollten nur die angebenen 11kW@1Ohm gebrückt bei 16V sein.

Mal ne Frage zur Impedanz:

Wenn der woofer bei 80Hz immer noch 7,6Ohm hat, dann hat eine Schwingspule ja 3,8Ohm (Reihe). So, wenn ich die parallel schalte, dann bekomme ich 1,9Ohm heraus.
An 2Ohm gebrückt sollte sie ja 6,8kW leisten..
Ist das ganze wirklich zu riskant? Oder lohnt sich das evtl.?
Bei 48Hz sollte das ja kein Problem sein mit den gemessenen 28Ohm.
Oder habe ich einen Denkfehler gemacht? Die Impedanz sinkt ja ober und unter halb der Resonanzfrequenz gleich, richtig? Dann dürfte das doch klappen.
So und nu schreib ich mla ams an..das ist ja der vertrieb..
Also vielen Dank dann mal.

EDIT:

Soo, also evtl. habe ich einen blöden Fehler gemacht!
Wie ist das denn eigentlich mit der Pegelfernbedienung? Die bekomme ich nachgeliefert und habe diese momentan nicht angeschlossen! Ist die Ausgangsspannung ohne angeschlossene Pegelfernbedienung kleiner als mit angeschlossener Pegelfernbedienung? Sollte ja eigentlich nur ein regelbarer Widerstand sein, oder? So rein logisch würde ich denken, daß die Pegelfernbedienung den Pegel nur absenkt, weiß ich aber nicht. Wäre allerdings schlecht, wenn das Kabel abgeht, daß dann der volle Pegel erreicht wird.. Das könnte evtl. die Lösung sein, also, daß erst mit Pegelfernbedienung die volle Leistung möglich ist. Einer eine Idee??



Ohne Last scheinen ja 4kw an 4 ohm bei 16V möglich zu sein real wird es wohl bissel weniger werden...
Wenn die Anleitung keine definitive Ausage trifft bei welcher Spg. die 4kw an 4 ohm anliegen sollen frag doch mal beim hersteller nach...
vielleicht braucht sie wirklich für ihre etwa 4kw schon 16V.
huu und halte die mal unter last darauf "konstant" also kein einbrechen unter 16v in betrieb bei last,schöner Aufwand..
Schon mal an nen hänger mit Kleinkraftwerk gedacht :op)

greetz

Ps Clippen is clippen ich wüsste nicht wo die Pegelfernbedienung die "Mehrspannung" für eine weiter mögliche Austeuerung hernehmen soll.. IMHO quatsch das damit mehr geht..
wenn jetzt nix clippen würde und das signal sauber wäre und nicht mehr weiter austeuerbar ist,werder vom radio noch vom Gain regler,dann könnte man eventuell an sowas denken.
FallenAngel
Inventar
#31 erstellt: 07. Aug 2006, 09:23
ist denn Clipping der Vorverstärkerausgänge ausgeschlossen?
Krümelmonster
Inventar
#32 erstellt: 07. Aug 2006, 11:37
Ich meinte, mich würde mal die Höhe der Versorgungsspannung im Inneren der Endstufe interessieren.
Sie muß dazu ja mindestens +-140V (also gesamt 280V) betragen, mit der die Endstufen versorgt werden...!?
Wenn die analog ist und 4KW liefert, dann braucht die ja um die 500A oder mehr!
Mit wieviel A ist sie dann abgesichert!?
gznw15
Inventar
#33 erstellt: 07. Aug 2006, 22:58
Hallo!
So, lt. hersteller ist sie mit 900A abgesichert (fuse rate 900A) steht da jedenfalls.
Clipping vom Vorverstärker, denke ich, kann ich ausschließen, da ich beim sauberen Signal mit dem gain-regler das Clipping hinbekommen kann. Dachte nur, daß die Pegelfernbedienung vielleicht später in der Enstufe was regelt, aber davon gehe ich mal nicht aus. An dem Eingang der Pegelfernbedienung leigen auch 3,??V an wenn ich den gain-Regler weit aufdrehe, also ich gehe auch mal davon aus, daß er parallel zum gain-regler ist, wobei der gain-regler ja doch eigentlihc als Empfindlichkeitsregler gedacht ist und nicht als Lautstärkeregler, somit würde das dafür ja missbraucht werden, weil es eben auch geht.

Das mit der stabilen Spannungsversorgung ist nicht so eifach, da ich eben nur 2 bessere BAtterien drin habe. könnte sonstz noch ein zweites Auto anschließen, aber ob das was bringt..

Ich frage den Hersteller nochmla nach der Versorgungsspannung für die 4kW..
Danke schonmal..
sthpanzer
Inventar
#34 erstellt: 07. Aug 2006, 23:31
Also wenig Ahnung und nur ne Idee:

Spule erzeugt Gegenspannung die noch zu den Messwerten aufaddiert werden müsste???
db-freaks
Stammgast
#35 erstellt: 08. Aug 2006, 03:33

sthpanzer schrieb:
Also wenig Ahnung und nur ne Idee:

Spule erzeugt Gegenspannung die noch zu den Messwerten aufaddiert werden müsste???


Das Problem ist, das die leerlaufspannung bei ihm ja nichtmal ausreicht... meine Colli FE hat ja schon über 130V...
gznw15
Inventar
#36 erstellt: 08. Aug 2006, 19:13
Soo.. Also ich hab nun mal bei Am´s Car Audio angerufen, der Vertrieb von U.S.Amps.. Also falls jemand das gleiche Problem feststellt:
Spannung Ausgang (effektiv) max 125V, also bei 14V. Dann kommt das auch ungefähr hin. 4kW@4Ohm gebr. sind aber für die Praxis etwas hochgegriffen..
Sollte wohl lieber 2Ohm brücken.
So.. das wollte ich nochmal loswerden. Werd nun mal ne Impoedanzmessung machen und wenn der woofer im ganzen Übertragungsbereich knapp 8Ohm hat, dann werde ich wohl die Schwingspulen parallel schalten und knapp 2Ohm Gesamtimpedanz haben.. Oder rät mir davon jemand ab?? Sollte doch klappen, oder?
Krümelmonster
Inventar
#37 erstellt: 09. Aug 2006, 09:52
Wenn die Endstufe pro Kanal 1Ohm kann, sollte es gehen, wenn Du sie parallelschaltest.
Anleitung durchlesen!
gznw15
Inventar
#38 erstellt: 09. Aug 2006, 20:39
Naja, sie kann für Wettbewerbszwecke 0,5Ohm pro kanal vertragen.
Es geht mir um die Impedanz, die im Bereich von 40 bis 60 Hz ( in dem momentanen Gehäuse) so hoch ist, daß ich auch beide parallel Schalten kann und nich t auf 1 Ohm komme.. HAb ich nun auch schon gemacht. Dämpfung ist allerdings nicht mehr so schön, dafür sehr viel Leistung.. Passt schon.
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