Rodek endstufe "knackt" beim einschalten

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Godchilla
Neuling
#1 erstellt: 07. Okt 2007, 15:11
hallo

ich hab ne alte rodek ra250e.wenn ich die jedoch anschliesse knacken die angeschlossenen lautsprecher einmal unglaublich laut sobald ich auf remote spannung lege.ich habe auch mal nen sub angeschlossen der seitdem komige nebengeräusche produziert .
meine frage ist jetzt ob jemand das problem kennt und vielleicht bei der fehlerbehebung helfen kann.
beim sub kann ich wohl nichts mehr retten,den kann ich wohl in die tonne kloppen oder?
Rübelzahl
Inventar
#2 erstellt: 07. Okt 2007, 16:15
Hallo,
klemm bitte alle Boxen ab und mach folgendes.
Klemm an den Lautsprecherterminals der Endstufe ein Digitalmultimeter was auf dem Messbereich Volt /DC z.B. 2V steht. Wenn du nun die Endstufe einschaltest, sollten nur wenige Milivolt auf dem Messgerät sichtbar sein; z.B. 10mv oder 100mV also bei einem Messbreich von 2V würde da stehen 0.01V oder 0,1V.
Sollte das Messgerät -1 anzeigen ist die Spannung größer als der Messbereich zulässt. Somit hättest du eine Gleichspannung auf einem Kanal der Endstufe anliegen, was die boxen zerstören könnte.

mfg jörg
Emo_Holocaust
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 17. Okt 2007, 12:38
Is der Amp schon mit dem Radio verbunden? Und kommt das geräusch wenn du den Radio anmachst??
Godchilla
Neuling
#4 erstellt: 21. Nov 2007, 13:53
sorry das ich mich erst jetzt wieder melde,aber ich habe es endlich mal geschafft zu messen.
bei einem messbereich von 2000mv steigt die anzeige innerhalb von ca. 10sec auf -580v
bei 20v waren es dann -0.058v

einen sprunghaften anstieg direkt in dem momemt in dem die endstufe einschaltet konnte ich nicht beobachten.womit ich eigentlich gerechnet hätte,denn das "knacken" kommt ja nur ganz kurz bei einschalten.

@joerg st
sagt dir das jetzt was?

@Emo Holocaust
der amp macht das auch auch wenn das radio nicht angeschlossen ist.
Rübelzahl
Inventar
#5 erstellt: 21. Nov 2007, 14:27
Hallo, ein lautes Knacken deutet immer darauf hin, dass aus den Boxenterminals eine Gleichspannung kommt, was dazu führen kann, dass die Boxen zerstört werden.
Wenn du jetzt schreibst, dass bei 2V Messbereich (Gleichspannungsmessbereich) 0,5V also 500mV anliegen, ist das etwas viel. Ich kenne es nur so, dass max. 20mV Gleichspannung anliegen dürfen.
ISt es eine digitale Endstufe oder Analoge?

mfg jörg
gisewhcs
Stammgast
#6 erstellt: 21. Nov 2007, 23:07
@JoergST
Ich nehms mal dem Starter vorweg, Die RAxxxE sind Zed-Stufen vom Anfang der 90er, das ist quasi die Serie vor den Ufos (den ersten Ufos, auch Zeds!).
Also eher Old-School als Digital...

Und wenn ich das richtig lese, hatte er auch nur 58mV und nicht 580mV am Ausgang.

@Godchilla:
Bei dem Alter könnte es einfach sein, das diverse Elkos vertrocknet sind.
Hatte das erst vor Kurzem bei ner Volcano (auch ne Zed Stufe), die ungefähr genauso alt ist.
Die läuft jetzt nach nem Tausch aller Elkos wieder...
Rübelzahl
Inventar
#7 erstellt: 22. Nov 2007, 06:09
@gisewhcs


Er schrieb: einem messbereich von 2000mv steigt die anzeige innerhalb von ca. 10sec auf -580v .
Bei 20V= 20.000mV hat er 0.058V.

So lese ich daraus, dass bei 2V 580mV gemessen werden und bei 20V auch 580mV.
Wenn dass der Fall ist, ist was in der Vorstufe oder die Treiberstufe defekt.

mfg jörg
Godchilla
Neuling
#8 erstellt: 22. Nov 2007, 15:54
falls es die elkos das problem sind,sehe ich denen das an?
sind sie eventuell aufgequollen oder der gleichen?oder müsste ich das dann durchmessen?

und falls vor- oder treiberstufe defekt sind wäre dann ne reperatur möglich oder überhaupt sinnvoll?ersatzteile von dieser alten endstufe sind doch bestimmt eher selten oder?
Rübelzahl
Inventar
#9 erstellt: 22. Nov 2007, 16:10
Hallo,
Elkos die defekt sind erkennt man einmal daran, dass sie entweder einen gewölbten Deckel haben oder eine "sogannte flüssigkeit" verlieren. Es gibt aber auch Elkos, die einfach nur austrocknen. Da sieht man nichts, denn die sehen einfach wie immer aus.

Was die Ersatzteile betrifft, so gibt es eigentlich immer Referenzprodukte wie beim Auto.

Ob eine Reparatur sinnvoll ist hängt immer von einem selber ab. Zudem spielen die Kosten auch eine Rolle. Im Forum sind einige gute Cracks dabei. Onkel_Alex; SGK23; WarlordXXL, Krümmelmonster etc.
Frag sie, ob sie Lust, Zeit und Interesse haben. Beziehe dich hier auf den Thread.

mfg jörg
edfred
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 21. Dez 2007, 12:02
Ich hab zwar eine R2180A aber ein ähnliches Problem beim Sub .. wenn ich die Zündung einschalt und am Remote Spannung anliegt gibts mal ein lautens Knacken vom Sub *WOMP*. Kanns sein, daß die Endstufe da irgendwo einen Wakelkontakt/kalte Lötstelle oder sowas hat ? auch hab ich daß gefühl daß sie irgendwie 'schwammig' spielt ?? auch kann man beim 2. Kanal die Masse einfach wegnehmen .. und der Kanal spielt trotzdem weiter.. oO
Rübelzahl
Inventar
#11 erstellt: 21. Dez 2007, 14:28

edfred schrieb:
Ich hab zwar eine R2180A aber ein ähnliches Problem beim Sub .. wenn ich die Zündung einschalt und am Remote Spannung anliegt gibts mal ein lautens Knacken vom Sub *WOMP*. Kanns sein, daß die Endstufe da irgendwo einen Wakelkontakt/kalte Lötstelle oder sowas hat ? auch hab ich daß gefühl daß sie irgendwie 'schwammig' spielt ?? auch kann man beim 2. Kanal die Masse einfach wegnehmen .. und der Kanal spielt trotzdem weiter.. oO


mess mal mit einem Multimeter an allen 4 Kanälen die Gleichspannung im mV Bereich wenn sie eingeschaltet ist.

mfg jörg
edfred
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 23. Dez 2007, 13:54
Sie hat nur 2 Kanäle ... werd ich aber trotzdem mal machen. Was kann/könnte ich denn dabei finden ? Bzw was ist den der Soll-Zustand ?

LG
Rübelzahl
Inventar
#13 erstellt: 23. Dez 2007, 17:11
Hsllo, der Wert sollte sehr klein sein also max. 10mV in Gleichspannung. Wenn du mehr misst, dann haut deine Endstufe eine Gleichspannung raus, die für Boxen irgend wann den Tod bedeutet und was diesen Plopp Effekt macht.
mfg jörg
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