Was beeinflusst Gain?

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Jimbo195
Inventar
#1 erstellt: 05. Feb 2010, 20:25
Hallo,

hab mal ne ganz allgemeine Frage zum Gain.

Und zwar baue ich ab und zu mal ein paar Komponenten bei Bekannten usw ein und mir ist aufgefallen, dass man beim Einpegeln den Gain manchmal sehr weit und manchmal nicht sehr weit drehen muss.

Der Theorie nach ist dies ja hauptsächlich von der Ausgangsspannung der HU abhängig, praktisch habe ich da andere Erfahrungen gemacht.

Mal 2 Beispiele:

Ich habe eine Audison SRX2 an nem Pioneer TS-e170ci und das ganze an nem Pioneer DEH-P6000UB. Ich bin klanglich sehr zufrieden, hab allerdings den Gain der Audison auf über 3/4 eingepegelt. Hatte vorher das DEH-30MP mit "nur" 2 Volt und hatte den Gain dort auf ca. Hälfte.

Zweites Beispiel ist bei nem Kollegen im Golf. Er hat einen Audisonmonoblock (welcher genau müsste ich jetzt lügen). An diesem laufen 2 Powerbass 25er an 2 Ohm, rund 600 Wrms und bei ihm muss man ordentlich eingepegelt den Gain ebenfalls auf fast Maximum drehen. HU ist ein Pioneer DEH-P5200UB.
Vorher bei einem sehr alten Alpine mit der Hälfte der Vorverstärkerspannung war es allerdings auch schon so.

Wollte mal wissen wie eure praktischen Erfahrungen sind (und keine theoretischen Klugscheißereien , die kann ich nämlich selbst nachlesen).
mr.booom
Inventar
#2 erstellt: 05. Feb 2010, 20:40
Nicht nur die jeweilige Ausgangsspannung der HU hat massiven Einfluss, sondern auch die Musik selbst und natürlich auch die klangverändernden Einstellungsmöglichkeiten an der HU (Loudness, Bassboost, Eq-Einstellungen).
Weiters kann es sogar bei ansonsten gleichem Setup sowie gleicher Musik nur durch austauschen vom Cinchkabel zu Veränderungen kommen (andere Dämpfungseigenschaften sowie Übergangswiderstände der Stecker).
Jimbo195
Inventar
#3 erstellt: 05. Feb 2010, 20:46
Ok, dann mach ich das mal an dem Beispiel des Audison Monoblocks fest. Alle klangbeeinflussenden Einstellungen des 5200 sind aus, also (SLA, Bass, S-rtv, Loudness etc).

Ich finde es eben nur merkwürdig dass man den Gain wirklich fast auf max. drehen muss um bei fast voller Vol. des Radios den gewünschten Sound zu haben. Und das an 2 Ohm
Amperlite
Inventar
#4 erstellt: 07. Feb 2010, 04:31

mr.booom schrieb:
Weiters kann es sogar bei ansonsten gleichem Setup sowie gleicher Musik nur durch austauschen vom Cinchkabel zu Veränderungen kommen (andere Dämpfungseigenschaften sowie Übergangswiderstände der Stecker).

Völlliger Unsinn. Für eine Dämpfung diesen Ausmaßes muss das Cinchkabel schon einen Kabelbruch haben.

Die Einflussfaktoren sind:
- Ausgangsspannung des Radios
- Verstärkungsfaktor der Endstufe
- Kennschalldruck des Lautsprechers (damit einhergehend die Verschaltung auf verschiedene Impedanzen)
- Platzierung der Lautsprecher
- Raumakustik des Fahrzeugs


[Beitrag von Amperlite am 07. Feb 2010, 04:32 bearbeitet]
pimpmysound
Inventar
#5 erstellt: 07. Feb 2010, 13:17
Die Herstellerangaben bzgl. der Vorverstärkerausgangsspannung kannst du leider in vielen Fällen in die Tonne treten. Insofern ist ein Vergleich aufgrund der Herstellerangaben nicht sinnvoll.
Jimbo195
Inventar
#6 erstellt: 07. Feb 2010, 13:32

Die Herstellerangaben bzgl. der Vorverstärkerausgangsspannung kannst du leider in vielen Fällen in die Tonne treten. Insofern ist ein Vergleich aufgrund der Herstellerangaben nicht sinnvoll.


Das ist mir auch schon aufgefallen.
ff701
Inventar
#7 erstellt: 07. Feb 2010, 18:05
Was aber auch daran liegt, dass ein Musiksignal durchaus extremst unregelmäßig ist. Woran sind denn die z.B. 4V festgemacht, an den Peaks? an einem "Normmusikstück"?
Passat
Moderator
#8 erstellt: 07. Feb 2010, 18:26
Problem an den Herstellerangaben ist, das es die maximale Ausgangsspannung ist, die beim CD-Betrieb möglich ist.

Beim Tunerbetrieb kann die z.B. deutlich kleiner sein.
Die Autohifi hat früher einmal beide Werte gemessen.
Da war es gar nicht selten so, das im CD-Betrieb 4 oder 5 Volt heraus kamen, beim Tuner dagegen nur max. 1,5 Volt.

Der Gain-Regler ist nichts anderes als ein regelbarer Widerstand, d.h. er schwächt nur das Eingangssignal ab.

Grüsse
Roman
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