Hifonics HFC 2200 = 4 Farad?

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Schlumpfpirat
Schaut ab und zu mal vorbei
#1 erstellt: 22. Jun 2012, 23:51
Heya!

Ich wollte mal nachfragen, ob dieser Kondensator Hifonics HFC 2200 zwei 2 Farad Kondensatoren sind - also im Endeffekt 4 Farad ergeben? Ist sowas empfehlenswert oder sind 4 x 1 Farad Kondensatoren eher zu empfehlen? bzw. ist Hifonics empfehlenswert als Cap?


Danke!


[Beitrag von Schlumpfpirat am 22. Jun 2012, 23:52 bearbeitet]
Jazzfahrer
Stammgast
#2 erstellt: 23. Jun 2012, 12:51
Hallo,

nein, das ist ein Kondensator mit 2,2 Farad.

Ob 2x2 oder 4x1 F einen Vorteil bringen kann ich nicht beurteilen. Ich denke aber das es stromtechnisch nachteilig ist, mehrere Kondensatoren zu verbauen da sich die Übergangswiederstände erhöhen.
Vom Platzbedarf lassen sich evtl. mehrere kleinere Kondensatore besser verbauen als ein großer?

Was hast du denn alles verbaut, das du 4 F benötigtst?
Wie sieht der Rest deiner Verkabelung/Stromversorgung aus.
Schlumpfpirat
Schaut ab und zu mal vorbei
#3 erstellt: 23. Jun 2012, 13:14
Noch sieht's leider nach gar nichts aus, aber bin gerade am Rumtüfteln.

Bin am Überlegen mir die Atlas X3 zu kaufen für Ground Zero GZRB 150SPL. Und da ich gelesen habe, dass man ab 500W einen Kondensator braucht & ab 1.000W eine Batterie habe ich mir überlegt: Ersatzbatterie (Optima YT S 4,2 12V 55Ah) & einen Kondensator.

Weil:
1750W (Atlas X3)
- 1000W (Ersatzbatterie)
- 500W (1 Farad Kondensator)
------------------------------------
= 250 => noch ein Farad Kondensator also zur Sicherheit


Ist die Elektronik dann okay so, oder nicht? Brauche ja an sich nur 2 Farad extra. Ich war nur etwas verdutzt, ob der Bezeichnung.


[Beitrag von Schlumpfpirat am 23. Jun 2012, 13:15 bearbeitet]
kalle_bas
Inventar
#4 erstellt: 25. Jun 2012, 01:01
besser strom können mehrere Kondensatoren leisten weil die einen geringeren inen wieder stand haben als ein großer ..

aber was die Anschlüsse weg machen vom wieder stand puu da muss ich passen

aber bei den preiß würde ich fast sagen cap weg und noch eine Batterie rein preiß bleibt ja fast er gleiche ..
Extrembass
Gesperrt
#5 erstellt: 25. Jun 2012, 01:08
Der Vorteil ist das mehrere Puffer-Kondensatoren einen geringeren Innenwiederstand haben , des weiteren geben sie schneller den Strom ab als eine Batterie und können so Spannungspitzen bzw clipping verhindern.

Also ein großer Kondensator verhält sich wie eine Batterie und wird Träge.

Viele sagen das Basslastige Musik die Kondensatoren nur noch als Verbraucher mit am System hängen, aber dazu kann ich nichts genaues sagen.
kalle_bas
Inventar
#6 erstellt: 25. Jun 2012, 11:39
ja ich weiß was du meinst
manche DB drag Leute sagen die nehmen kein cap weil sie die leistung he brauchen sontzt brummen die nur 5 s(was ja reichen würde) den sind die caps lehr und werden den so zusagen ein Verbraucher weil die sich erst wieder laden wollen

dar durch haste ein geringeren strom fluts zur stufe
Extrembass
Gesperrt
#7 erstellt: 25. Jun 2012, 14:09
kalle_bas

Die haben aber schon längst keine Lust mehr auf Musik, sondern nur noch auf Bass ^^

Die Anlagen laufen aber auch nur maximal 10-15 sekunden
'Alex'
Moderator
#8 erstellt: 25. Jun 2012, 14:11
Moin,

AGM Batterien - F.A.Q. + Info für CarHifi-User

Wissenswertes über Powercaps



Lumpi23 schrieb:
Oft wird die Frage gestellt, ob man bei stromhungrigen Anlagen einen Cap, gleich mehrere oder eine Zusatzbatterie verbauen soll. Neben dem Platzproblem sollte auch der finanzielle Aspekt nicht außer Acht gelassen werden, aber um ein anderes Forenmitglied zu zitieren: Der Strom macht die Musik. Caps sind immer sinnvoll. Wer wissen will warum, sollte weiterlesen. Außerdem warten noch andere interessante Erkenntnisse im Text. Aber zunächst einmal Grundlagen:

Um die Notwendigkeiten zu erkennen, betrachtet man am besten zunächst die am Stromkreis beteiligten Elemente – Batterie, Lichtmaschine und idealerweise Kondensatoren.

Die Batterie speichert Strom, denkt man. Das ist aber zu allgemein gehalten, denn in den einzelnen Zellen findet eine chemische Reaktion statt. Der Ladestrom bewirkt die Umwandlung eines Materials, der Entladestrom kehrt diesen Vorgang um. Also produziert der Akku beim Entladen den geforderten Strom. Diese Richtigstellung ist deshalb von Bedeutung, weil er veranschaulicht, warum eine Batterie niemals Stromspitzen ausgleichen kann.

Um diesen Prozess anzustoßen, muss zunächst das Niveau des gesamten Stromkreises unter das der Batterien absinken. Dann braucht der Akku eine gewisse Zeit, um den chemischen Prozess umzukehren. Wie wellig und unschön der Strom oberhalb des Batterieniveaus aussieht, kann und wird nicht von der Anzahl, Bauart oder Qualität der Akkuzellen beeinflusst.

Der Kondensator hingegen nimmt sich genau dieses Problems an.

In Kondensatoren werden Elektronen ohne chemischen Umweg gespeichert. Sie werden zwischen zwei Materialien eingesperrt. Hier kommt die Geschwindigkeit ins Spiel, denn Stromschwankungen – Wechselstromanteile zum Beispiel – treten mit einer Frequenz von Sekundenbruchteilen auf. Aber auch noch andere Eigenschaften sind hilfreich, aber dazu später mehr.

Stellen wir uns zunächst den idealen Strom vor:

Gleichstrom


Leider hat MillenChi die Realität ein wenig anders abbilden können. Statt dieser idealen Linie sieht es in unseren Autos eher so aus:



Selbst ohne die genauen Mess-Parameter zu kennen, sieht man hier Handlungsbedarf. Aber woher kommen diese ganzen unschönen Welligkeiten? Daran ist die Stromquelle Nummer eins nicht ganz unschuldig: die Lichtmaschine.

Bei der LiMa handelt es sich um eine Stromquelle, die aus Bewegungsenergie Strom erzeugt – ein Generator, ein umgekehrten Elektromotor. Mehrere Spulen erzeugen Strom, wenn ein Magnet daran vorbeigeführt wird. Ein weiterer wichtiger Punkt: mehrere Spulen.

Jede Spule erzeugt nun in gewissem Abstand zur vorhergehenden eine Stromspitze. Wenn der entgegengesetzte Pol des Magneten daran entlang geführt wird, folgt eine negative Spitze. David kam in seinen Notizen auf ca. 500 positive Halbwellen pro Sekunde. Dazwischen sackt der Strom immer wieder ab.


Macht doch Watt ihr Volt da Ohm… zurück zum Cap

Ein Kondensator lädt sich auf, wenn sich der Strom verändert. Steigt das Bordnetzniveau von 12,x Volt bei ausgeschalteter Zündung auf 14,4 Volt bei gestartetem Motor, folgt der Cap dieser Veränderung. Dadurch gleicht er kurzzeitige Stromspitzen aus – er lädt sich einfach daran auf. Das ist eine Eigenschaft, die insbesondere bei Frequenzweichen eingesetzt wird, aber auch positiv auf unsere Bordspannung wirkt. Ebenso wie er Spitzen „aufsaugt“, füllt er auch negative Schwankungen aus, indem er die gespeicherten Elektronen freigibt. Theoretisch tut er das ohne Zeitverlust.

Um sich das besser vorstellen zu können, bringen wir neben den üblichen Verdächtigen Volt und Ampere eine weitere Größe ins Spiel: Coulomb definiert die Menge der Elektrischen Ladung, die durch den Querschnitt eines Drahtes transportiert wird, in dem ein elektrischer Strom der Stärke 1 Ampere bei einem Volt für 1 Sekunde fließt.

Das ist wichtig, weil dieser Wert die Zeit mit einbezieht. Da es sich nicht um Amperestunden wie bei Batterien handelt, schauen wir uns bei Caps lieber die Sekunden an…

Die Kapazität eines Kondensators berechnet sich wie folgt:
1C (Coulomb) = 1F (Farad) bei 1 V (Volt)
Haben wir den üblichen 1-Faräder und idealisierte 14,4 Volt, ergibt das 0,0694 Coulomb.
Der Kondensator gibt also für eine Sekunde 0,0694 Ampere bei 14,4 Volt ab – ziemlich wenig, oder? Jetzt kommt die Zeit ins Spiel, denn Sekunden sind was für Akkus.

Viel typischer sind kürzere Impulse mit höheren negativen Potenzialen und weniger Volt. Sinkt beispielsweise die Bordspannung auf 12 Volt, weil der Amp innerhalb von Sekundenbruchteilen statt null 75 Volt auf die LS-Klemmen jagt, muss der Kondensator weit weniger Volt stellen:

2,4 Volt, eine Millisekunde ? siebzig theoretische Ampere. Denn beim Kondensator steht die gesamte Ladung ohne Zeitverzögerung zur Verfügung! Die Stromabgabe wird nur von der jeweiligen Anforderung begrenzt und erreicht natürlich irgendwann die Kapazitätsgrenze.

Bringen wir noch einmal Davids theoretische Betrachtung der Lichtmaschine mit ins Spiel: 500 positive Halbwellen bedeuten nach langer Rechnerei, dass ein Cap ungefähr 2ms Schwingung überbrücken muss. Erreichen die Einbrüche nicht mehr als 2,4 Volt, schafft das ein 1-Faräder für eine Anlage mit bis zu 35 A Verbrauch, oder um bei unseren beliebten Größen zu bleiben: bis zu einem Gesamtverbrauch von etwa 400 Watt.

Also zusammengefasst: Eine Zusatzbatterie ist sinnvoll, da sie bedeutend näher am Verbraucher sitzt, dadurch Kabelwiderstände umgeht und eine zusätzliche Pufferung bei langen Belastungen bietet – sie stellt einfach insgesamt mehr Amperestunden zur Verfügung.

Diese Kabelwiderstände gleicht ein Kondensator hingegen nie aus. Noch einmal zur Betonung – ein Cap folgt dem Strom: Stehen vorne 14,4 Volt an den Batterieklemmen und kommen hinten nur 13,3 Volt an, würde ein Kondensator hinten 13,3 Volt ebnen, vorne 14,4. Das Ergebnis wäre so oder so besser, weil Strom-Täler und -Spitzen vom Cap abgefangen würden. Aber der Verlust bliebe.

Immer noch nicht ideal, aber schon sehr sehr viel besser sieht diese beliebte Kombination aus: Zwei Caps plus Zusatzbatterie.



Die Welligkeit wird auf ein Minimum reduziert und weder Spitzen noch Täler stechen hervor.


Gruß Alex
Extrembass
Gesperrt
#9 erstellt: 25. Jun 2012, 14:41
kalle_bas
Inventar
#10 erstellt: 25. Jun 2012, 15:08
Extrembass

ja das kann schon sein


EDIT 16:30

hi 'Alex'


wenn an den entstufen immer 12V (oder mehr V ) an liegt und auch bei last nicht unter 12V ab sinkt arbeitet das netz teil der stufe doch zu 100 %.

Dar durch brauchte ich draußen doch kein CAP Oder?


da ja intern die Kondensatoren den bass (leistungs spitze) weg puffern können die ja auch mit mehr V laufen als draußen der große

den ist doch egal wie die bort Spannung schwankt (lima)

Frage:
ein cap ist doch nur nötig wen ich den unter 12 V falle(bass) solange die entstufe aber 12V bekommt leuft doch alles sauber oder ?

weil den rest doch die internen Kondensatoren machen ?


grüße kalle


[Beitrag von kalle_bas am 25. Jun 2012, 16:52 bearbeitet]
'Alex'
Moderator
#11 erstellt: 25. Jun 2012, 16:22
Moin,

Bitte nicht die ARS Videos verlinken, da schwirrt einfach zu viel Halbwissen mit.

@Kalle : Versuch doch bitte einen verständlichen Text zu schreiben.

Gruß Alex
Extrembass
Gesperrt
#12 erstellt: 25. Jun 2012, 17:28
Videos zeigen mehr als Tausend Worte
kalle_bas
Inventar
#13 erstellt: 25. Jun 2012, 17:54
meine frage ist nur wie das cap schon 12V anzeigen kann wen er es nicht kurz geschlossen hat weil geladen hatt er es erst später


aber auch egal
Extrembass
Gesperrt
#15 erstellt: 25. Jun 2012, 18:03
Vll ist der Powercap nicht richtig eingestellt , also das es im Video auf 12V steht , jedoch dieser wert nicht stimmt.Man kann es ja kontrollieren mit nem Multimeter bzw dann nachjustiren direkt am Powercap
'Alex'
Moderator
#16 erstellt: 26. Jun 2012, 04:08

Extrembass schrieb:
Videos zeigen mehr als Tausend Worte :)

Zeigen, richtig.
Wenn dir ein schlechtes und fachlich schwaches Video mehr hilft über ein Thema zu lernen als ein einfach gehaltener Text ist das Ding.

Noch lehrt man mit dem Medium Text, auch nach wie vor vorzugsweise in der Form von Büchern und nicht mit Youtubevideos.
Das ist gut so!

Gruß Alex
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