Impedanzänderung mit Übertrager Autoendstufe

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zufalls
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 30. Jan 2014, 13:34
Mein "Problem": Ich habe eine Autoendstufe Class D die 500 Watt an 2 Ohm leistet,
ich möchte aber einen 8 Ohm - Subwoofer daran anschließen und die volle Leistung herausholen...

An 8 Ohm kommen nach meiner Rechnung nur noch 125 Watt an der Schwingspule an - das ist mir zu wenig -

Der Sub kann 600 Watt rms ab.

Nun ist mir gestern ein Blitz ins Hirn geschossen und ich kam auf die Idee am Ausgang der Endstufe einen (großen, starken) Übertrager anzuschließen,
der einen 2 Ohm Eingang hat und einen 8 Ohm Ausgang hat.

Damit müsste man doch die volle Leistung an 8 Ohm herausholen können oder ???

Ach so, wichtig ist noch anzumerken, das nur Frequenzen bis 300 Hz übertragen werden sollen.

Wäre das eine gute Idee ?
Gibt es andere Lösungen ?
Gibt es vielleicht Probleme weil das eine Class D Endstufe ist ?
Spannungserhöhung am Endstufennetzteil wäre eine Idee, aber zu riskannt finde ich. Soll ja nichts abrauchen...

Ich möchte mir keine neue Endstufe kaufen und auch keinen anderen Sub anschließen.
kalle_bas
Inventar
#2 erstellt: 30. Jan 2014, 13:58
Ich glaube nicht da dahinter auf 8 ohn 500 W kommen.

Unter anderem wird total das signal verzehrt.
Giustolisi
Inventar
#3 erstellt: 30. Jan 2014, 14:03

An 8 Ohm kommen nach meiner Rechnung nur noch 125 Watt an der Schwingspule an

Wie hast du das ausgerechnet? Die Leistung halbiert sich nicht bei jedem Verstärker bei der doppelten Impedanz.

Der Sub kann 600 Watt rms ab.

Und bei welcher Leistung erreicht er in deinem Gehäuse seinen Maximalpegel?

Es wäre grundsätzlich hilfreich wenn du mal schreiben würdest, um welche Endstufe es sich handelt, welcher Subwoofer angetrieben werden soll und in welchem Gehäuse er sitzt.
mr.booom
Inventar
#4 erstellt: 30. Jan 2014, 14:29
Nein, keine gute Idee, nicht nur weil ein Übertrager einen Wirkungsgrad<100% hat (Ummagnetisierung, Parasitäre Einflüsse, ...), auch treten bei falscher Auslegung frequenzabhängig Phasenverschiebungen auf.

Ob sich der ganze Aufwand lohnt wegen grad mal 6dB Unterschied im Pegel? (was grad mal "bisserl lauter" entspricht)
janwoecht
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 30. Jan 2014, 15:06
Ist generell eine Milchmädchenrechnung, da die zugewonnen Energie direkt im Übertrager vernichtet wird.

Übrigens einer der vielen Gründe, warum man bei Lasten >4 Ohm 2 kanal Endstüfen brückt.
Neruassa
Inventar
#6 erstellt: 30. Jan 2014, 15:14
Da bleibt dir nichts anderes übrig, wie den 8 Ohm Subwoofer an 125W zu betreiben, wenn du weder Subwoofer, noch Endstufe tauschen möchtest.
zufalls
Ist häufiger hier
#7 erstellt: 30. Jan 2014, 15:58
Hm, hört sich ja nicht so gut an

ok, also Übertrager ist abgehakt....

nur mal so per forma.... wie ist es mit der Spannungserhöhung im Netzteil ?

original liegen + - 70 V. an.

Wenn man nun die Spannung um 10 V. zb. erhöhen würde,was würde das bringen ?

Die Endstufe ist übrigens eine Opus 500.1 - also ein-Kanal.

Der Innenaufbau ist uuuungefähr der von dieser hier: http://amp-performance.de/1239-Hifonics-Cyclops-XI.html
nur das bei meiner die "Inputplatine" nicht da ist.

Habe meine Endstufe auch gemessen und es kommen ca. 500 Watt @ 2 Ohm "raus".

Der Sub ist ein einfacher bassreflex.
LexusIS300
Inventar
#8 erstellt: 30. Jan 2014, 16:28
Der Trafo ist mit unter das Teuerste an einer Endstufe, ob es sich lohnt einen neuen einzubauen / wickeln?
Auch muss der Rest der nachfolgenden Kette die Mehrspannung vertragen....

Ich würde sagen bevor wir in der Theorie herumspinnen bau das Zeugs mal ein und Hör' es Dir an.
Gefällts Dir nicht musst Du doch wohl oder übel eine Komponente austauschen.

Grüsse
Markus


[Beitrag von LexusIS300 am 30. Jan 2014, 16:31 bearbeitet]
zufalls
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 30. Jan 2014, 17:15
Die Spannung zu ändern wäre nicht das Problem - ist ein geregeltes Netzteil.

In der Praxis hab ich es in der Konstellation natürlich schon getestet und war unzufrieden.

Die Alternative wäre für mich ein neues chassis mit 4 Ohm zu kaufen un einzubauen.

Aber das ist es mir nicht wirklich wert glaube ich.

Sind ja nicht grad sooo billig die Teile. (18")
LexusIS300
Inventar
#10 erstellt: 30. Jan 2014, 17:18
Geregeltes Netzteil?
Findest Du sicher in dieser Preisklasse nicht...

Billig ist relativ - Mivoc AWX184 sage ich msl ist billig und macht so richtig Spass
cwolfk
Moderator
#11 erstellt: 30. Jan 2014, 17:25
Mit 125W kann man schon etwas an "Krach" machen, besonders wenn es sich um einen PA Woofer handeln sollte (Vermutung, da 8 Ohm Chassis im Car-Hifi nicht gerade üblich sind). Vielleicht verträgt er dann auch gar nicht viel mehr als die vllt 150W.

Ansonsten wirst du einfach eine Komponente austauschen müssen (D4-Woofer, zwei S4 Woofer o.ä.).

Grüße, Carsten

EDIT: Was für ein 18" ist es denn? Passt das Gehäuse? Was für ein Auto ist es (evtl. geschlossener Kofferraum)?


[Beitrag von cwolfk am 30. Jan 2014, 17:27 bearbeitet]
Neruassa
Inventar
#12 erstellt: 30. Jan 2014, 17:30
Muss es denn unbedingt 18" sein?
Auch mit 2 günstigen 12" oder 2 günstigen 15" gibts ordentlich Spaß.
Und so kommst du auch an deine 2 Ohm Impedanz.

2x Mivoc AWM 124 in BR [~140€]
2x Gladen Audo M15 in GG oder BR [~220€]
1x Mivoc AWX184 in BR [~145€] (aber 4 Ohm)

Welches Auto ist es denn?
Um welchen Subwoofer handelt es sich?
In welchem Gehäuse steckt er?



[Beitrag von Neruassa am 30. Jan 2014, 17:31 bearbeitet]
zufalls
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 31. Jan 2014, 00:54
Kein Auto. Das ganze war und wird auf ein Lastenfahrrad gebaut mit einem großen Akku.
Der Sub kann mehr, das weiß ich, weil ich ihn öfter an einer "richtigen" Endstufe betreibe. (2x1200 Sin.)
Mit dem Mivoc AWX184 hatte ich auch schon geliebäugelt, will den Sub aber nur ungern umbauen weil ich 2 davon habe und ichnicht jedes Mal das Chassi aus und ein-bauen will.

Aber wie gesagt, war ein Geistesblitz mit dem Übertrager.

Wenn ich mal Zeit und Lust habe, werd ich das mal probieren mit einem selbstgewickeltem Übertrager.

Das Netzteil in der Endstufe ist 100% geregelt.
LexusIS300
Inventar
#14 erstellt: 31. Jan 2014, 07:41
Dann verstehen wir wohl was unterschiedliches unter geregeltem Netzteil.
Die offiziellen angaben der Opus sind sogar nach der völlig nutzlosen DIN 45324, wie MacAudio, Magnat & Co.
janwoecht
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 31. Jan 2014, 09:28
LexusIS300
Inventar
#16 erstellt: 31. Jan 2014, 09:31
???

zufalls (Beitrag #7) schrieb:
Opus 500.1
Giustolisi
Inventar
#17 erstellt: 31. Jan 2014, 10:54

Der Sub ist ein einfacher bassreflex.

Eine Angabe mit der man nicht das geringste anfangen kann.
Wer keine Hilfe will, bekommt auch keine. ich bin raus.
zufalls
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 03. Feb 2014, 03:43
Interessante Endstufe, aber meine ist das nicht.

Ich habe auch noch keine verlässlichen Daten meiner Endstufe im Netz gefunden.

Für mich heißt geregelt, dass die Spannung des Netzteils konstant auf eine feste Spannung gehalten wird.
Ist das nicht richtig ?

Ich schrieb glaube ich auch, das ich nicht wirklich vor habe an der Endstufe was rumzufummeln, will ja nicht das mir was kaputt geht.

Wie soll man einen Bassreflex-Subwoofer beschreiben ?

Mein Sub ist ist ein rechteckiger Würfel mit 3 Löchern drin. Eins für den Lautsprecher und 2 für die Bassreflexöffnungen. Der Sub ist keine bestimmte "Marke", er kann mit ruhigem Gewissen mit 600 Watt befeuert werden und hat eine Impedanz von 8 Ohm.
Mehr ist ja da nicht zu sagen.
cwolfk
Moderator
#19 erstellt: 03. Feb 2014, 10:14

zufalls (Beitrag #18) schrieb:
Mein Sub ist ist ein rechteckiger Würfel mit 3 Löchern drin. Eins für den Lautsprecher und 2 für die Bassreflexöffnungen. Der Sub ist keine bestimmte "Marke", er kann mit ruhigem Gewissen mit 600 Watt befeuert werden und hat eine Impedanz von 8 Ohm.
Mehr ist ja da nicht zu sagen.


Veralbern können wir uns alleine.. Ein rechteckiger Würfel ist übrigens Quader..

Irgendwer muss den Sub ja mal gebaut haben und dieser jemand hat hoffentlich auch mal irgendwelche Parameter dafür ermittelt..

Spielt für mich aber sowieso keine Rolle mehr, da ja Änderungen an den Komponenten nicht vorgenommen werden und somit das ursprüngliche Ziel, mit mehr Leistung zu arbeiten, nicht machbar ist..

Grüße, Carsten
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