Suche Autoendstufe die wenig Strom zieht

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Tomling
Neuling
#1 erstellt: 09. Mrz 2010, 15:26
Tach auch ...
Hätte da mal ne Frage. Ich fahre nen Kombi, hab vorne ein JBL Koaxsystem und ein JVC MP3 CD Radio. Hinten von zu Hause Bose 201 Heimboxen 2-Wege 4Ohm.
Ich muss ständig umklappen und auch mal die Bose ganz rausnehmen. Bis jetzt hab ich noch keinen Verstärker im Auto. Nun suche ich eine kleine 2-Kanal Endstufe nur für die Bose LS. 2-Kanal um Strom zu sparen, da ich recht oft im Sommer von meinem Kombi Musik laufen lasse sollte die Endstufe möglichst wenig Strom ziehen damit meine Autobatterie lange durchhält. Ich kann nirgends Angaben finden wieviel so eine Endstufe Strom aufnimmt. Gibt es irgendwelche Marken von denen man weiß dass die wenig Strom ziehen? OK - wenig Leistung - wenig Ausgangsleistung. Ich denke mir reicht ja auch so ca. 2 x 50-75W. Wer kann mir helfen?
Danke
Tom
Doctor_Doom
Stammgast
#2 erstellt: 09. Mrz 2010, 17:52
yo tach, post...

eine kleine endstufe mit 2x50Wrms nimmt idR unter 1A ruhestrom. das sollte deine batterie schon eine weile mitmachen. ansonsten halt zusatzbatterie und trennrelais rein.
Tomling
Neuling
#3 erstellt: 10. Mrz 2010, 01:27
Tach auch ....
Danke mal für die Antwort.
Zusatzbatterie hab ich auch schon überlegt, will aber den Aufwand nicht betreiben.
Man kann also nicht sagen ob Marke X, z.B. weil die eine besondere Art haben ein Schaltnetzteil aufzubauen oder eine besondere Schaltung mit den Transistoren haben, weniger Strom zieht als die Endstufe der Marke Y. Also egal welche Endstufe nur eben wenig Leistung.
Noch ne Frage: Du schreibst von Ruhestrom. Ist der Ruhestrom hoffentlich schon der Strom den die Endstufe braucht wenn sie benützt wird. Also Musik drüber spielt. Oder?
Danke
Tom
Doctor_Doom
Stammgast
#4 erstellt: 10. Mrz 2010, 03:03
mit ruhestrom meinte ich die stromaufnahme, die eine endstufe hat wenn sie betriebsbereit (eingeschaltet) aber ohne signal am eingang ist. gewissermaßen das was die endstufe braucht ohne musik zu verstärken.

wenn du was wirklich stromsparendes haben willst dann such dir was mit IC-endstufen, wo die ICs direkt an den 12V laufen. diese endstufen haben kein spezielles netzteil und demzufolge wird der eigenbedarf und die verluste dieses netzteils komplett eingespart. besonders hohe leistung oder klangqualität kannst du davon zwar idR nicht erwarten, aber zum normalen musik hören reicht sowas aus.
Amperlite
Inventar
#5 erstellt: 10. Mrz 2010, 06:41

Doctor_Doom schrieb:
wenn du was wirklich stromsparendes haben willst dann such dir was mit IC-endstufen, wo die ICs direkt an den 12V laufen. diese endstufen haben kein spezielles netzteil und demzufolge wird der eigenbedarf und die verluste dieses netzteils komplett eingespart.

Mehr als 15-20 Watt können diese Chips aber prinzipbedingt nicht aufbringen.

Einen Ruhestrom von 1-2 Ampere hast du immer, auch wenn garkeine Musik abgespielt wird. Zu diesen ~20 Watt kommen bei leiser Beschallung zirka 2 Watt, die tatsächlich an den Lautsprecher gehen und nicht nur in Wärme umgewandelt werden.

Für einen guten Wirkungsgrad sollte man die Endstufe in der Leistung nicht zu sehr überdimensionieren.

Im Leerlauf oder bei kleiner Leistung sparen auch moderne Digitalendstufen weit weniger, als man meint. Die werden erst im Hochlastbereich wesentlich effizienter.
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#6 erstellt: 10. Mrz 2010, 10:32
Aus der Praxis kann ich sagen
das man sich bei einer kleinen Endstufe 2x50-75 watt keine Gedanken über den Stromverbauch machen muß.
Wenn die Batterie nicht total ausgelutscht ist dann macht die das schon lange mit.
Ansonsten Motor an und gut ist.
Ne digitale Endstufe die Fullrangetauglich ist dürfte in dem Fall bisl mehr kosten als eine analoge.
Ob sich das lohnt?
Doctor_Doom
Stammgast
#7 erstellt: 10. Mrz 2010, 14:57
2x20 watt reichen aber für durchschnittliche musik im auto und das schafft so ein BTL-IC.

es gibt auch kleine digital-amps, die schon bei kleiner lautstärke sehr effizient sind, siehe tripath TA2020. das ist ein class-D stereo-brückenverstärker in einem IC, ruhestrom unter 100mA.

bei hochleistungs-class-D-amps fürs auto mit einer spitzenleistung von 2kW und mehr muß man halt dran denken, daß trotz leerlauf sämtliche komponenten bereit für vollast sind. sprich man kommt nicht um die schaltverluste der mosfets, verlustleistung aller spulenkerne und die erzeugung sämtlicher hilfsspannungen herum. bei belastung bleiben diese verluste dafür weitgehend gleich, es kommen nur noch die leitungsverluste bei höheren strömen hinzu.

gibt halt keine eierlegende wollmilchsau. wenn hauptsache viel bumms dann sch*** auf die stromaufnahme. wenn hauptsache geringe stromaufnahme kann ich halt keine kilowatts an leistung erwarten.
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#8 erstellt: 10. Mrz 2010, 17:46
Was bedeutet denn durchschnittliche Musik?

2x20 watt reichen im Auto nicht wirklich für audiophiles dynamisches Hören mit kräftigen und sauberen Bass.

Da kannste dann ja gleich beim Autoradio bleiben.

Endstufe mit 2x50-75 watt einbauen und gut ist.
Wenn man überlegt was teilweis heute so Technik in den Autos drin steckt,dann ist so eine kleine Endstufe nix ,gar nix dagegen.
Doctor_Doom
Stammgast
#9 erstellt: 11. Mrz 2010, 04:41
naja

mein 2x20W TA2020 bestückter fetzen lochrasterplatine hier in der bude reicht jedenfalls problemlos dafür aus, daß mir die nachbarn gelegentlich aufs dach steigen.

wie ich schon sagte für einen woofer oder wie du es ausdrückst kräftiger und sauberer bass bass bräuchte man etwas mehr - kommt halt drauf an was er will.
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#10 erstellt: 11. Mrz 2010, 10:35
hehe ja klar in der Wohnung reichen echte 2x10 watt aus um den Nachbarn aufschrecken zu lassen.
Hab selber nen alten HK mit 2x20 watt der reicht.
Aber im Auto ist das völlig anders.
Die Umgebungsgeräusche,Motor,Fahrwind etc. machen das zunichte.
zuckerbaecker
Inventar
#11 erstellt: 11. Mrz 2010, 11:19


[Beitrag von zuckerbaecker am 11. Mrz 2010, 11:24 bearbeitet]
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#12 erstellt: 11. Mrz 2010, 11:27
Wow die sind ja echt klein.
Besser und nicht teurer als dieser Iso-amp Kram.
Harrycane
Inventar
#13 erstellt: 11. Mrz 2010, 11:43
Gibt ja auch noch den ZPA 4:

http://www.google.de...ie=UTF-8&sa=N&tab=wf

hab ihn allerdings noch nie gehört, deswegen kann ich keine Empfehlung oder sonstwas dazu sagen.
Ämblifeier
Stammgast
#14 erstellt: 12. Mrz 2010, 20:26
Also eine ClassD oder ClassT würde ich für dein Vorhaben nicht empfehlen. Die ziehen im Leerlauf schon recht viel Strom.

Wie der Kondensator schon schrieb, würde ich etwas nehmen in der Region 50-70 Watt.

Und da brauchst du dir nicht soviel Gedanken machen wegen dem Stromverbrauch.
Empfehlenswert wäre eine Endstufe, die ein geregeltes Netzteil hat und somit keine unnötig hohe Rail-Spannung bei geringer Last mitbringt.
Dann ist der Wirkungsgrad besser.

Du könntest z.B. so eine feine Rodek 435i nutzen.
Da hast du wenn du 2 Kanäle nutzt 2 x 37 Watt zur Verfügung.
Die anderen Kanäle lässt du frei.

Wenn es überhaupt nicht reichen sollte, klemmst du um und brückst beide Kanäle und hast mehr als genug Leistungsreserven.
Doctor_Doom
Stammgast
#15 erstellt: 12. Mrz 2010, 22:59
hm da muß ich mal widersprechen. ein geregeltes netzteil hat mit einer unnötig hohen railspannung nichts zu tun. diese netzteile halten die railspannung nur konstant, senken sie bei geringer leistung aber nicht ab. das können nur class-H endstufen, die ein zwei- oder mehrstufiges netzteil haben. hab ich aber bei einer kfz-endstufe noch nie gesehen.
Ämblifeier
Stammgast
#16 erstellt: 13. Mrz 2010, 00:12
hm, warum?
Wenn die Rodek 435i die 4 x 37 Watt an 4 Ohm bringen soll und kein geregeltes NT an Board hätte, müsste die Rail im Leerlauf logischer weise höher sein, da jedes ungeregelte NT unter Last mehr oder weniger einbricht.

Die Crunch bringt bei dem Anschluss von 4 LSP etwa die selbe Leistung.
Hat aber eine NT Sekundär-Leerlaufspannung die schätzungsweise 20-30% höher ist, wie die der Rodek.
Doctor_Doom
Stammgast
#17 erstellt: 13. Mrz 2010, 01:14
die spannung die ungeregelte netzteile erzeugen ist auch relativ starr, schwankt aber mit der eingangsspannung. dies wird durch geregelte netzteile verhindert, mehr nicht. die endstufen bekommen somit eine konstantere spannung, aber diese wird halt nicht bei leiser musik abgesenkt, wie man es zur senkung der verlustleistung machen könnte.
Ämblifeier
Stammgast
#18 erstellt: 13. Mrz 2010, 01:27

die spannung die ungeregelte netzteile erzeugen ist auch relativ starr,


Naja bei der obigen Crunch ist das wie man aus dem Leistungverlauf entnehemn kann eben nur "relativ starr".


dies wird durch geregelte netzteile verhindert, mehr nicht


Und eben die Spannungsänderungen, die durch Lastwechsel entstehen.


die endstufen bekommen somit eine konstantere spannung, aber diese wird halt nicht bei leiser musik abgesenkt, wie man es zur senkung der verlustleistung machen könnte.


Dem simme ich zu. Die normale NT-Regelung macht sicher kein Wirkungsgradwunder aus einem Amp, trägt aber zu einem "etwas" besseren Wirkungsgrad bei.

So, genug geklugscheißert, einigen wir uns auf unentschieden.
Turbochris2
Stammgast
#19 erstellt: 15. Mrz 2010, 03:01
Wenn Du eine HIFI-Gerechte Beschallung willst, sind sauberer2x35-50 Watt Sinus das Minimum. Da bei dieser Leistung noch wirklich keine Versorgungsprobleme zu erwarten sind, wirst Du keine speziell zu Gunsten des Stromverbrauchs optimierten Endstufen finden. Die gibt es erst in ganz anderen Leistungs und Preisdimensionen.

Gehe mal von 1 Watt Ruhestrom aus. Ist reichlich gerechnet. Das sind 12 Watt Grundverbrauch. Rechne mindestens das selbe noch mal für die Head Unit, eher mehr. Sind bei sehr leiser Lautstärke Also rund 2 A oder 24 Watt.

So eine Class A/B Endstufe hat einen Wirkungsgrad von ca. 65%. Bedingt durch die Schaltung ist der Wirkungsgrad bei mittleren Lautstärken am ungünstigsten, die Differenz zur Betriebsspannung wird dann an den Kühlkörper abgegeben.
Dafür sinkt der Ruhestrom.
Klasse D oder Schaltverstärker sind günstiger, aber in Deiner Leistungsklasse bringt das objektiv kaum etwas.

Wenn Du also einigermaßen laut Musik mit etwas Bass von der Ladefläche eine Bose betreibst, sind an die 10 Ampere Gesasmmtverbrauch leicht erreicht. Du hast dann eine durchschnittliche Autobatterie schnell leer. Nach spätestens 3 Stunden springt er mit einem 40AH Akku vermutlich nicht mehr an.
Aus meiner Erfahrung haben Autobatterien im Alter selten mehr ihre aufgedruckte Kapazität. Stehen 48AH drauf, sind oft nur noch 10 drin. Zum Anspringen reicht das allemal, dabei werden vom Anlasser zwar gerne mal 100 A gezogen, aber nur für 2-3 Sekunden, so das nur 3-4 Ampere Stunden verbraucht werden.

Einfachste Lösung: Wenn Du so etwas öfter machst, pack ein Überleitkabel ein.
Teuer: Bau eine zyklenfeste Batterie ein, die mit am Bordnetz hängt, zur Beschallung trennst Du die dann vom Bordnetz.

Gruß!
Tomling
Neuling
#20 erstellt: 15. Mrz 2010, 22:31
Tach auch ...
Danke euch für die vielen Antworten. Ich denke das läuft bei mir einfach auf ne kleine 2-Kanal Endstufe raus. Eine neue Batterie habe ich vor kurzem verbaut.
Übrigens, in meinem Kombi war ne 55Ah Batterie drin. Hab jetzt ne 62Ah drin. Wie hoch kann man denn da gehen? Würde eine noch größere nicht mehr geladen? Oder gibt es da keine Probleme?
Gruß
Tom
Tomling
Neuling
#21 erstellt: 17. Mrz 2010, 11:22
Tach auch ...
Noch was - in der Pdf vom Stefan über die Eton Verstärker (Testbericht von Car&Hifi) steht was von Class H-Technik. Ich denke das hört sich doch optimal an, was den Wirkungsgrad betrifft. Hier ein Ausschnitt:

Technisches
Überraschung: Bei allen drei MAs, sogar bei der Mono, handelt es sich um analoge Verstärker. Ganz normal ist der Aufbau jedoch nicht, irgendwie muss ja dafür gesorgt werden, dass es trotz vernünftiger Leistungsausbeute nicht zu heiß wird. Dies geht, obwohl prinzipiell ein normaler Gegentaktverstärker die Hauptarbeit erledigt, mithilfe der Class-H-Technik. Sie wird im Profi bereich schon länger verwendet. Dort gibt es seit geraumer Zeit richtig kräftige Verstärker mit verhältnismäßig kleinen Kühlkörpern. Angefangen hat es mit Class-G. Hier wird die Betriebsspannung je nach Belastung in zwei Stufen angepasst. Wenig Ausgangsleistung hat hier eine kleinere Betriebsspannung zur Folge, was der Effizienz zugute kommt. Class-H geht noch einen Schritt weiter und regelt diese Spannung nahezu stufenlos. Das muss schnell gehen, weshalb auch ein recht moderner und extrem flotter Microcontroller auf der Platine sitzt, der die Denkarbeit für den Spannungsbedarf übernimmt. Ein gegenüber normalen Amps der Klasse A/B viel höherer Wirkungsgrad ist das gewollte Ergebnis dieser Mühen. So macht man das, wenn man ein bewährtes Prinzip möglichst ressourcenschonend verpacken möchte!

Oder was meint ihr???
Gruß
Tom
Turbochris2
Stammgast
#22 erstellt: 18. Mrz 2010, 03:44
Hi!
Das Prinzip ist uralt. Nur den Name neu. Vermutlich sind die Patente ausgelaufen, weshalb es jetzt jeder nutzen darf. Der Verstärker versucht den zu erwartenden Leistungsbedarf voraus zu sehen und steuert darüber die Spannung des Netzteils hoch und runter. Kann man machen. Kann man auch sein lassen. Bringt klanglich nichts positives, spart etwas Kühlkörper ein. Ich würde einen Verstärker ohne so etwas vorziehen. Bringt Dir am Ende vieleicht eine halbe Stunde länger Musik. 6 Stunden statt 5,5. Mehr wird es nicht sein.

Kauf einen guten, kleineren Verstärker in der Bucht. Audison z.B. ist fast unzerstörbar und bei den kleinen oft günstig zu haben.

Gruß!
Amperlite
Inventar
#23 erstellt: 18. Mrz 2010, 07:39

Tomling schrieb:
Übrigens, in meinem Kombi war ne 55Ah Batterie drin. Hab jetzt ne 62Ah drin. Wie hoch kann man denn da gehen? Würde eine noch größere nicht mehr geladen? Oder gibt es da keine Probleme?

Du hast ein kleines und ein großes Wasserglas. Du befüllst beide aus der gleichen Wasserleitung, bis sie voll sind. Worin liegt der Unterschied?
Turbochris2
Stammgast
#24 erstellt: 19. Mrz 2010, 21:52
Äh, ist das ne Fangfrage?
Amperlite
Inventar
#25 erstellt: 19. Mrz 2010, 22:16

Turbochris2 schrieb:
Äh, ist das ne Fangfrage?

Nein, eine Analogie.
Turbochris2
Stammgast
#26 erstellt: 21. Mrz 2010, 01:37
Hi!
Du würdest Dich wundern wie viele mit Meisterbrief versehene KFZies bei einer deutlich größere Batterie den sofortigen Exitus der Lichtmaschine prognostizieren. Wir beide wissen dass das Quatsch ist. Also keine Gefahr.

In der Tat lohnt aber bei so einer Batterie Aufrüstung die Kontrolle aller Ladekabel und vor allem auch Masseanschlüsse. Sonst verbraucht eine schlechte Verbindung mehr Strom als die Endstufe! Ich vermute ja immer etwas ältere Fahrzeuge bei den jüngeren Teilnehmern hier.

Was man aber noch ergänzen könnte: Viel wichtiger als der Wirkungsgrad des Verstärkers ist der der Boxen! 8 Öhmer ziehen weniger Strom als welche mit 4 Ohm. Große, hart aufgehängte Lautsprecherchassis brauchen weniger Watt als kleine geschlossene Kompaktboxen mit weichen Bässen.
Ein ordentliches, kompaktes PA Top wird Stunden länger spielen als ein kleiner, laut gedrehter HIFI Lautsprecher.
Das sind natürlich nur grundsätzliche Richtungen.
Die Gleichung viel Box = wenig Verstärker und umgekehrt ist als Faustregel ganz gut. Zumal natürlich PA Lautsprecher im Freien eh besseren Sound rüber bringen und auch den Transport nicht krumm nehmen.
Ich weis ja nicht wie wichtig der Picknick Sound ist...
Ich würde zwei 70 Liter Boden- Monitore mit 30er Woofer und Hochtonhorn in den Kombi packen.

Gruß!
Amperlite
Inventar
#27 erstellt: 21. Mrz 2010, 06:42
Edit:

Beitrag hinfällig.


[Beitrag von Amperlite am 21. Mrz 2010, 22:46 bearbeitet]
Turbochris2
Stammgast
#28 erstellt: 21. Mrz 2010, 16:10
Hi!
Der Thread Starter möchte gelegentlich eine Außenbeschallung im Freien (also PA) von der Ladefläche seines Kombis, von der Autoelektrik gespeist, betreiben.

Wieso ist der Vorschlag, kompakte, oft billig bei eBay zu bekommende Bodenmonitore mit ca. 70 Liter Volumen zu nehmen, dann abwegig? Momentan plant er HIFI Boxen dafür zu nehmen.

Ich habe das unter dem für ihn wesentlichen Gesichtspunkt der begrenzten Batteriekapazität betrachte.
Eine wirkungsgradstarke 8 Ohm Box sieht da sehr viel besser aus als eine 4 Ohm Hifi Box. Beim Stromverbrauch eines Autoverstärkers mit gleicher Lautstärke!

Ich kenne so etwas in der Praxis von einem Kastenwagen, wo beim Aufklappen der beiden Hecktüren eine kleine PA hervorkommt, die von Innen auf die Türen geschraubt ist.
Ein cooler Party-Bus.

Gruß!
Doctor_Doom
Stammgast
#29 erstellt: 21. Mrz 2010, 16:38
da hat chris recht, mit 8 ohm gewinnt er da gut an wirkungsgrad. allerdings muß der verstärker dann schon etwas mehr spannung liefern damit die leistung hinkommt. also etwa 2x200W rms sollten es dann schon sein damit der an 8 ohm noch 2x100W schafft. hätte z.b. noch eine sony XM2252 rumfliegen, mit der würde ich so ein projekt glatt versuchen. trotzdem würde ich aber noch eine dicke LKW-batterie mit 120Ah oder so einbauen, die über ein lastrelais nur dann ans bordnetz geschaltet wird wenn die lichtmaschine läuft. nichts ist schlimmer als ein stromausfall bei der mucke.
Turbochris2
Stammgast
#30 erstellt: 22. Mrz 2010, 15:54
Hi!
Warum mehr Leistung? Bei einem besseren Wirkungsgrad, PA Sachen bringen so um die 95dB/W/m, wird es gegen eine typische 85 dB Hifi Box auch bei wenig Leistung deutlich lauter.
Der Nachteil der geringeren Leistungsabgabe des Verstärkers an 8 Ohm spielt keine so große Rolle.
Die theoretische Leistungsverdoppelung bei halbierter Last wird in der Praxis auch nie erreicht.
Was aber die Batterie weniger stark belastet, ist die geringere Stromaufnahme des Verstärkers bei einer 8 Ohm Last. Er liefert dann mehr Spannung, was aber eben bei A/B Betrieb der Endstufe günstiger ist für die Batteriebelastung.
In der Praxis läuft die Endstufe kälter, was eben weniger Strom zieht. Damit spielt die Anlage länger.

Gruß!
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#31 erstellt: 31. Mrz 2010, 10:26
Wo wir gerade bei Thema sind.

Für diesen Verstärker brauche ich ein Netzteil.
http://amp-performance.de/220-Concord-CA20-2.html

Fürn Balkon.
Ich hab für die Endstufe im Keller ein 3-5A Netzteil das reicht bisher,brauche ich aber für andere Sachen.
Nun überleg ich ob ein wesentlich günstigeres Steckernetzteil reicht mit maximal 1-1,5A.
Laut soll es nicht werden kommen 2 Breitbänder ran ist halt nur für klein klein wenig Musik auf Balkon abends mehr nicht.
Würde so ein kleines Netzteil eventuell reichen?


[Beitrag von DER-KONDENSATOR!!! am 31. Mrz 2010, 10:27 bearbeitet]
Turbochris2
Stammgast
#32 erstellt: 31. Mrz 2010, 11:16
Hi!
Das hängt vom Ruhestrom und von der Aussteuerung ab. Kommt mir für sinnvollen Betrieb sehr knapp vor. Wenn der Ruhestrom nicht zu hoch ist und Du ca. 20.000uF als Puffer dazwischenhängst, könnte es aber klappen. Fraglich ist ob so ein Steckernetzteil eine (für seine Größe) sehr hohe Dauerlast ab kann und nicht langsam verschmort.

Recht gut gehen Trafos für Niedervolthalogensysteme. Die haben 11,5 Volt Wechselspannung, was gleichgerichtet und gesiebt um die 15 Volt = ergibt. Das kann jedes Auto-Hifi-Gerät ab. Solche Trafos (natürlich keine elektronischen) sind günstig zu haben oder liegen noch rum.

Gruß!
Doctor_Doom
Stammgast
#33 erstellt: 02. Apr 2010, 12:32
urks. bitte betreibt die dinger nicht an einer ungeregelten spannung. das zieht nur wieder threads nach sich woher denn dieses lästige brummen kommt oder wieso das ding plötzlich abgeraucht ist. so teuer sind 12 bzw 13,8V netzteile die 10A stabilisiert schaffen nun wieder auch nicht und das sollte für bis zur schmerzgrenze der nachbarn reichen.
Turbochris2
Stammgast
#34 erstellt: 04. Apr 2010, 01:47
Hi,
natürlich ist ein stabilisiertes, kurzschlußgesichertes Netzteil fein.
Aber eine unstabilisierte, großzügig gesiebte Versorgung geht in diesem Fall auch völlig ohne Brumm durch.

Nur, wie eigentlich überall, man sollte wissen was man macht. Besonders die hohem Ströme erfordern etwas Vorsicht. Allerdings gilt das genauso beim Einbau in ein Auto! Wer bei möglichen Strömen über 100 Ampere Mist baut, wird immer Schäden produzieren.

Warum es aber nun mit dem simpel gesiebtem Netzteil trotzdem geht:
Der Grund liegt in der erbärmlichen Qualität der Bordspannung eines PKW. Dort erzeugt eine Drehstromlichtmaschine die Spannung, gleichzeitig wird sie aber durch diverse Störer verseucht.

Für eine gute Autoendstufe, die in einem Schaltnetzteil bei ca. 50kHz eine symetrische Betriebsspannung generiert, ist eine gleichmäßig mit 50 Herz brummende Versorgungsspannung ganz wunderbar.

Vieleicht einfach einmal ausprobieren statt aus der Theorie heraus gleich abzulehnen?

Außerdem, das sollte zu denken geben, arbeitet fast jede HIFI Endstufe mit einer schlichten, ungeregelten Siebung...

Ich betreibe seit Jahren Autoendstufen auf diese Weise. Nebenbei können solche Endstufen eigentlich immer problemlos bis 16 Volt ab, oft mehr. Nur, falls jetzt jemand glaubt das letzte zehntel Volt wäre wichtig.

Brummen kann natürlich immer auftreten, wenn mehrere Geräte verbunden werden. Aber dann liegt das Problem nicht zwingend dort begründet.

Ich bin ursprünglich auf das Benutzen von Autoendstufen gekommen, als ich eine Unmenge Endstufen für eine vollaktive Werkstattbeschallung brauchte. Ich hatte einen Haufen hochwertiges AutoHifi-Elektronik rumliegen. Da lieferten dann drei 200 Watt Trafos aus dem Halogenbereich den Saft. 600 Watt für 30 Euro... Brummen? Nix. Bei 4 Endstufen mit 8 Kanälen, Aktivweichen und Equalizer.
Inzwischen laufen auch meine Heim-Subwoofer auf Autoendstufen. Einfach weil die um Klassen besser klingen als gängige Billigaktivmodule.

Gruß!
Amperlite
Inventar
#35 erstellt: 04. Apr 2010, 03:51

Turbochris2 schrieb:
Hi,natürlich ist ein stabilisiertes, kurzschlußgesichertes Netzteil fein.
Aber eine unstabilisierte, großzügig gesiebte Versorgung geht in diesem Fall auch völlig ohne Brumm durch.

Das meine ich auch. Endstufen sollten problemlos mit schwankender Versorgungsspannung zwischen 11 und 14 Volt klarkommen. Die Railspannung wird sowieso durch ein Schaltnetzteil komplett neu generiert.
Vielleicht ist hier der Unterschied zwischen Stabilierung und Glättung noch nicht ganz verstanden worden.
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#36 erstellt: 21. Mai 2010, 16:13
So nochmal zu meiner kleinen IC Endstufe.
Ich hab im Keller noch nen Netzteil gefunden.
Ich glaub vom Drucker o.ä.

Ist mir jetzt auch egal ob das defekt geht beim Anschliessen.

Netzteil spuckt 16V 0,7A aus und 32V 1A

Ich werd das nachher mal zusammenfriemeln und anschliessen soll ja wirklich nicht laut werden nur ganze leise.
Lautsprecher 2 kleine sehr wirkungsgradstarke 8Ohm Breitbänder.

Zur eigentlichen Frage
an 16 Volt sollte doch so eine Endstufe auch laufen ohne Probleme und 32V würde das auch gehen?

Hier nochmal die Endstufe

http://amp-performance.de/220-Concord-CA20-2.html


Strom werde ich zum Spass mal messen,ich glaub das geht mit diesem gelben Multi-Mess-Gerät,müßte so eine Funktion haben.


[Beitrag von DER-KONDENSATOR!!! am 21. Mai 2010, 16:16 bearbeitet]
Amperlite
Inventar
#37 erstellt: 21. Mai 2010, 18:10
Was willst du mit 1 Ampere? Das braucht die Stufe ja vermutlich schon im Leerlauf.
Und mit 32 Volt kannst du bereits lustige Rauchwolken erzeugen.

Miss doch mal die Sekundärspannung in der Endstufe.
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#38 erstellt: 21. Mai 2010, 18:48
Ach alles schon erledigt,läuft wunderbar.
Endstufe wird nicht warm,Netzteil wird nicht großartig warm,
Musik kommt auch ausreichend raus.

Soviel zur Theorie und Praxis

Ja an 32V ging die Endstufe kurz an 2-3 sek und dann gleich wieder aus.
Rauchwolke nicht vorhanden.


[Beitrag von DER-KONDENSATOR!!! am 21. Mai 2010, 18:49 bearbeitet]
Doctor_Doom
Stammgast
#39 erstellt: 22. Mai 2010, 05:33

DER-KONDENSATOR!!! schrieb:
Ja an 32V ging die Endstufe kurz an 2-3 sek und dann gleich wieder aus.
Rauchwolke nicht vorhanden.

schwein gehabt würde ich sagen...
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#40 erstellt: 22. Mai 2010, 07:59

Ist mir jetzt auch egal ob das defekt geht beim Anschliessen.
Doctor_Doom
Stammgast
#41 erstellt: 22. Mai 2010, 11:32
ja kann ich eigentlich nur den kopf drüber schütteln wieso sich dann andere die mühe geben sowas zu reparieren...

ich hatte vor einiger zeit mal eine endstufe auf dem tisch wo ein kumpel ähnlich wie du meinte "wenn 12V reichen sind 230V auch genug". bitte nicht nachmachen, ist brandgefährlich und das netzteil der endstufe war auch definitiv hinüber!
DER-KONDENSATOR!!!
Inventar
#42 erstellt: 22. Mai 2010, 11:38

wie du meinte "wenn 12V reichen sind 230V auch genug".


Hö?! Nö hab ich nie behauptet.



ja kann ich eigentlich nur den kopf drüber schütteln wieso sich dann andere die mühe geben sowas zu reparieren...


Wer macht sich denn die Mühe so ein,auf gut deutsch...Krempel zu reparieren?

Ich hab ne ganze Kiste mit alten Netzteilen,sowas braucht kein Mensch bei ebay nicht mal nen euro.
IC Endstüfchen gibt es auch wie Sand am Meer für paar euro.

Davon hab ich auch noch mehr liegen,will keiner haben.
Falls du noch noch sowas brauchst meld dich.

Dann brauchst du dir nicht die große Mühe machen sowas zu reparieren.
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