Isoamp/Match etc. Leistung durch Batterie erhöhen

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Simon.S
Inventar
#1 erstellt: 15. Jan 2015, 18:07
Hallo,

ich habe mich etwas mit plug´n´play Lösungen zur Klangverbesserung beschäftigt. Der einzige limitierende Faktor dabei ist, dass man maximal 20A über die Standard leitungen beziehen kann. Mit guten Verstärkern sind das heutzutage 4x50 watt. Das ist schon relativ viel, aber guter Durchschnitt sind etwa 70-80 Watt pro Kanal würde ich sagen. Da aber Musik nie permanent auf allen Kanälen zu jeder Sekunde maximale Leistung benötigt frage ich mich ob man diese Verstärker nicht mit einem kleinen Akku verbessern könnte.
Ich will das nicht selbst machen, ich wundere mich nur wieso die Hersteller es nicht machen. Es würde sogar eine kleine Powerbank wie beim Handy reichen, die nur über wenige Sekunden die Leistung mittelt. Ganz einfach gedacht bei einem Lied zwischen den einzelnen Tönen Strom speichern und dann könnte man kurzzeitig spitzenleistungen erreichen, wenn es gebraucht wird.
KuNiRider
Inventar
#2 erstellt: 15. Jan 2015, 18:12
Ein Kondensator ist sowas wie du meinst, ein kleiner Akku könnte niemals mehr als 20 A liefern und würde beim Laden zu lange benötigen.
Und diese Kondensatoren gibt es ja zu Hauf, um sie direkt vor den Amp zu schalten.
Simon.S
Inventar
#3 erstellt: 15. Jan 2015, 18:32
ich dachte eher daran, dass der Akku permanent mit 19,5A lädt und dann als eine art Puffer dem Verstärker größere Leistung ermöglicht. Ein Kondensator ist ja dann doch eher im sub-sekunden bereich im Einsatz. Um das Maximum herauszuholen müssten ja permanent nahezu 20A fließen, in der Realität wird das ja nur extrem selten erreicht, also "verschenkt" man Potential.


edit:
PS: was ist guzzeln?


[Beitrag von Simon.S am 15. Jan 2015, 18:34 bearbeitet]
KuNiRider
Inventar
#4 erstellt: 15. Jan 2015, 19:12
Grob kann man einen Akku mit 1/5 seiner Kapazität fahren, ein 12V Lipo der 20A kann, ist ungefähr so groß wie ein 0,5L Tetrapack und kostet ~ 100€ und würde in dem Bereich wo er was bringen würde langsam aber sicher leer laufen, da die Ladezeiten ca 5x länger sein müssten. Und in den Pausen zieht dein Amp ja auch noch bspw. 5 A und von den verbeleibenden 15 bleiben zum Laden auch in der Praxis weniger, weil ja die Spannung über den zu dünnen Draht zusammenbricht.

guzzeln = mit der Moto Guzzi (Breva) durch die Gegend fahren
Car-Hifi
Inventar
#5 erstellt: 16. Jan 2015, 00:29
Ich denke auch, dass eine Schaltung, die dafür sorgt, dass von der Batterie permanent 20 A gezogen werden, was im Verstärker für höhere Impulsleistung umgesetzt wird, wird so teuer, dass man dann auch gleich einen etwas leistungsstärkeren Verstärker her nehmen kann.

Ich fürchte, Du hast den Gedanken zum Beispiel hinter der Match-Serie oder den Isoamps nicht ganz verstanden. Sie sollen an den originalen Lautsprechern eingesetzt werden. Diese können aber nur selten viel mehr Leistung als 20-40 Watt vertragen. Mehr Leistung des Verstärkers ginge also zu Lasten der Lebenszeit der Lautsprecher. Hinzu kommt, dass (zumindest laut der Werbung) die Verstärker ohne weitere Stromversorgung am Radio angeschlossen werden sollen. Diese Leitungen sind für den Stromverbrauch des Radios schon zum Teil gefährlich knapp bemessen. Wenn zu den 5-15 A des Radios nochmal dauerhaft 20 A vom Verstärker zu kämen, würde Musik hören keinen Spaß mehr machen, weil die Spannung dauerhaft zusammen brechen würde.

Naja und als letztes: Der Unterschied zwischen 50 Watt maximal und 70-80 W ist kaum erheblich.
Audiklang
Inventar
#6 erstellt: 16. Jan 2015, 03:58

Car-Hifi (Beitrag #5) schrieb:
Naja und als letztes: Der Unterschied zwischen 50 Watt maximal und 70-80 W ist kaum erheblich.

und klanglich ohne relevanz

Mfg Kai
WhiteRabbit1981
Inventar
#7 erstellt: 16. Jan 2015, 07:47
Isotec hat ein Adapterkabel im Programm, um den Amp direkt an die Batterie anzuschließen, 6mm² iirc. Das halte ich für sehr viel sinniger als eine teuere und komplizierte Akkulösung, die ja auch dem Plug&Play Prinzip widerspricht.

Wieviel Leistung hat der kleine IsoTec eigenlich wirklich, ist jemals eine gemessen worden?
Simon.S
Inventar
#8 erstellt: 16. Jan 2015, 15:30
Das Adapterkabel, dass ich an die Batterie anschließe widerspricht doch dem Plug n play prinzip, ein für den Endkunden unsichtbar verbauter Akku doch nicht.
Audiklang
Inventar
#9 erstellt: 16. Jan 2015, 22:49
hallo

wieso ist das nen wiederspruch ?

Mfg Kai
Simon.S
Inventar
#10 erstellt: 16. Jan 2015, 23:30
Ein Kabel vom Motorraum in's innere zu führen ist für mich kein plug n play mehr, dann ist es ja dasselbe wie jeder andere Verstärker auch, die Lautsprecher verbinden ist ja dann auch keine Arbeit mehr
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