Innenraum-Resonanzen

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Beobachter
Stammgast
#1 erstellt: 27. Nov 2004, 13:07
Wer schon einmal versucht hat, mittels eines Messcomputers und allem, war der Markt an aktiven Equalizern zur Verfügung stellt, seine Innenraumresonanzen in den Griff zu bekommen, wird meist feststellen, dass in Endstufen eingebaute Equalizer in der Regel nur der Zierde dienen und überteuerte Zusatzgeräte auch nicht besser sind. Was bleibt, ist die gute alte passive Methode mittels RLC-Bandsperren vor den Lautsprechern. Nachteilig ist jedoch, dass diese bei tiefen Resonanzen zu hohe Induktivitäten erfordern können, dass immer auch noch eine passive Impedanzlinearisierung der Lautsprecher erforderlich ist und zudem die Impulswiedergabe generell stark in Mitleidenschaft gezogen wird, was wiederum das ganze Vorhaben fragwürdig macht.
Die beste Möglichkeit ist der Einsatz von aktiven Gyrator-Bandsperren. Ein Gyrator läßt sich durch die Zusammenschaltung von zwei NICs ( Negative Impedance Converter ) realisieren. Man erhält eine Schaltung, die aus einem Kondensator eine fast ideale, auf Masse bezogene Induktivität macht. Schaltet man dazu einen weiteren Kondensator und einen Widerstand in Serie, erhält man auf elektronischem Wege eine ideale aktive RLC-Bandsperre, mit der sich jede beliebige Innenraumresonanz exakt spiegelbildlich kompensieren läßt, ohne die bekannten Nachteile der passiven Variante.
Cpt.Willard
Stammgast
#2 erstellt: 27. Nov 2004, 16:57
Hi!
Hmmm...,Ok -Danke für die Aufklärung.
georgy
Inventar
#3 erstellt: 28. Nov 2004, 00:26
Ich frage mich was Threads sollen, die so formuliert sind als wollte man nur seinen Wissensstand zeigen und nicht wirklich eine produktive Sache zusammen mit anderen Usern entwickeln, beziehungsweise etwas so erklären daß es auch für nicht Fachleute nachvollziehbar ist.
Beobachter
Stammgast
#4 erstellt: 28. Nov 2004, 13:24
Beobachter@Georgy
Mit dieser Haltung kann man sein Wissen niemals erweitern. Wie wäre es denn mal mit einer konstruktiven Frage zum Thema, auf die ich dann auch eine konstruktive Antwort geben kann. Nur dumme Menschen sind beleidigt, wenn sie etwas nicht verstehen - kluge Menschen fragen nach.
georgy
Inventar
#5 erstellt: 28. Nov 2004, 13:37
Ich bin nicht beleidigt, ich denke nur das die meisten Leute hier im Forum die Innenraumresonanzen bekämpfen wollen mit deinem Beitrag wenig anfangen können weil er für sie unverständlich ist.
Wenn du das Ganze einfacher geschrieben beziehungsweise Fachbegriffe erklärt hättest, dann würden auch Nichtelektroniker verstehen was du meinst.

Für mich sind Begriffe wie Gyrator oder negative Impedanz nichts neues, das wird aber für die meisten Forumsteilnehmer zu fachlich ausgedrückt sein.
Beobachter
Stammgast
#6 erstellt: 28. Nov 2004, 16:00
Ok, ein Schaltplan sagt mehr als tausend Worte, aber ich arbeite mit dem zwar sehr guten, aber auch sehr teurem Programm Multisim/Ultiboard, sodass ich zwar jetzt mit der Max-Planck Gesellschaft Dateien austauschen kann, aber nicht mit Leuten, für die sich 7000€ für ein Entwicklungsprogramm einfach nicht lohnen. Ich werde mich bemühen, eine Software zu finden, um die Dateien so zu konvertieren, dass sie hier lesbar werden. Bis dahin müßte ich schon ganze Romane schreiben, um alle Zusammenhänge allein mit Worten zu beschreiben.
georgy
Inventar
#7 erstellt: 28. Nov 2004, 16:12
Kannst du keine Gerber Dateien ausgeben?
Beobachter
Stammgast
#8 erstellt: 28. Nov 2004, 18:10
Was Platinenlayouts angeht schon, aber es geht hier ja zunächst einmal um den Schaltplan.
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