Regler 600Ohm bis 40kOhm,was bewirkt er genau?

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blackkurgan
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 14. Apr 2004, 23:06
Ich hab an einer Endstufe einen Regler der wahrscheinlich das Eingangssignal verändert 600Ohm bis 40kOhm was passiert da genau?

Ich habe gehört das man damit den Bass von knackig bis weich verändern kann....?

genau kann ich den Unterschied nicht hören ausser das er bei mehr Ohm lauter wird.
themad
Stammgast
#2 erstellt: 15. Apr 2004, 07:32
Ist der Regler irgendwie beschriftet? Handbuch?
Hast du die Widerstandswerte gemessen oder wie kommst du auf diese Zahlen?
Pampy
Neuling
#3 erstellt: 15. Apr 2004, 10:52
Also, wenn er das eingangssignal verändern sollte, dann würde das nach "Level" klingen, der sollte aber meines wissens nach eher die Verstärkung regeln und nicht das Eingangssignal "verkleinern".
Wenn es den Bass verstärkt dann wäre das wohl der "Bass Boost" o.Ä. aber wieso misst du den aus?
Normal steht da was mit 0 bis .. dB vorne dran, das verändert aber wohl wieder nicht das Eingangssignal direkt sondern hebt die Verstärkung der unteren Frequenzen an...
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 15. Apr 2004, 22:40
bass boost und level regler haben damit nichts zu tun,
die sind natürlich extra vorhanden.
gemessen habe ich es nicht,die regler sind so beschriftet.
platineye
Inventar
#5 erstellt: 15. Apr 2004, 22:49
Was ist das denn für eine Endstufe?
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 15. Apr 2004, 22:56
ne gute ist ganz okay.
der Regler ist auf alle Fälle nicht zum Spass da oder nur als Scherz.
platineye
Inventar
#7 erstellt: 15. Apr 2004, 23:15

ne gute ist ganz okay


Für mich hört sich das nach was richtig teurem an, er ist (vermute ich) dazu da um die Lautstärkeregelung noch eine Spur feiner (präziser) gestalten zu können, aber wie das genau geht - wer weiß das schon
platineye
Inventar
#8 erstellt: 15. Apr 2004, 23:20
Ich hab's ! Das ist der Eingangswiderstand der Endstufe aber wie du da was richtig einstellen tust
stadtbusjack
Inventar
#9 erstellt: 15. Apr 2004, 23:21
Moin,

mit dem Regler kann man sicherlich die Eingangsimpedanz einstellen. Es müsste eigentlich so sein, dass eine niedrige Eingangsimpedanz einen zwar lauten, aber nicht ganz zu präzisen und tiefen Bass bewirkt. Eine hohe Eingangsimpedanz müsste für einen teifen und präzisen, aber dafür im ganzen nicht ganz so lauten Bass sorgen. Kann aber auch genau andersrum sein, da hilft nur ausprobieren.
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 15. Apr 2004, 23:30
hört sich logisch an,es müßte eigentlich genauso funktionieren wie mit der Lautsprecherimpedanz 2,4,8 Ohm usw.
stadtbusjack
Inventar
#11 erstellt: 15. Apr 2004, 23:36
@blackkurgan: Was hat das eine denn mit dem anderen zu tun?
platineye
Inventar
#12 erstellt: 15. Apr 2004, 23:41
So wie 8Ohm LS klingt besser als 2Ohm LS
stadtbusjack
Inventar
#13 erstellt: 15. Apr 2004, 23:43

So wie 8Ohm LS klingt besser als 2Ohm LS


Eeeeh, ja
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 15. Apr 2004, 23:44
im groben/dummen Vergleich.
Reitrok
Stammgast
#15 erstellt: 15. Apr 2004, 23:45
der regler für die eingangsimpedanz wird dafür gebraucht um die endstufe auf die verschiedenen signalqellen einzustellen! wenn du jetzt (nur ein beispiel) einen diskman dran kloppen würdest dann muss der eingang natürlich viel empfindlicher sein als bei nem autoradio !

bei ner hifi anlage fürs zimmer steckst du ja die chinch stecker auch an verschiedene stecker die haben jeweils auch eine unterschiedliche eingangsimpedanz! nen phono eingang ist z.b. sehr empfindlich weil die alten dinger nur ein schwaches signal geliefert haben!

son regler hab ich auch bei meinem letzten projekt inner schule gebraucht! wir ham da nen komplettes pc verstärkersystem gebaut mit aktiver frequenzweiche und so.
das dürfte in etwa das gleiche sein!
mfg
daniel
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 15. Apr 2004, 23:48
mh
du meinst jetzt nicht zufällig die Spannung?
platineye
Inventar
#17 erstellt: 15. Apr 2004, 23:50
@blackckurgan+stadtbusjack: Ihr wißt alle was ich meine, also zerreißt meine (heftig verallgemeinernde) Aussagen bitte doch nicht so stark, wir sind hier nicht in der Schule/Uni u.s.w


[Beitrag von platineye am 15. Apr 2004, 23:51 bearbeitet]
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 15. Apr 2004, 23:57
mach ich gar nicht es war nur eine Frage.
ich bin auch nicht schlauer sonst hätte ich dieses Thema nicht eröffnet.
stadtbusjack
Inventar
#19 erstellt: 15. Apr 2004, 23:58
Hab ich irgendwas zerrissen? Ich konnte nur den Zusammenhang nicht ganz erkennen, das ist alles.
Reitrok
Stammgast
#20 erstellt: 15. Apr 2004, 23:58

mh
du meinst jetzt nicht zufällig die Spannung?


ja genau es geht halt darum die spannung die in form des signales das von der signalqelle(cdradio, tuner was auch immer) rüber kommt zu begrenzen bzw, wenn das signal sehr schwach ist, voll durchzuschalten.
begrenzt wir deshalb: wenn das signal zu stark ist verzerrt die endstufe schon bevor sie überhaupt verstärkt. das ins kleinste zu erklären würde jetzt zu weit gehen und erfordert schon einige ET kenntnisse ;-)
stadtbusjack
Inventar
#21 erstellt: 16. Apr 2004, 00:00
Moin,

aber eine höhere Eingangsimpedanz dürfte doch an der Spannung nichts ändern, sondern höchstens am Strom! Und die Stromstärke des Eingangssignals ist der Endstufe doch (solange er nich zu hoch wird) absolut egal. Entscheident ist doch einzig und allein die Spannung. Oder täusche ich mich da?
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 16. Apr 2004, 00:03
ne ET Kenntnisse braucht man dazu nicht um es zu verstehen.
Aber die Spannung hat mit der Impedanz nichts zu tun.
stadtbusjack
Inventar
#23 erstellt: 16. Apr 2004, 00:05
Das wollte ich damit sagen
Reitrok
Stammgast
#24 erstellt: 16. Apr 2004, 00:08
doch hat sie und zwar ganz gewaltig ;-) je größer ein wiederstand ist desto mehr spannung fällt an diesem ab! wenn man nun die eingangsimpedanz erhöt fällt mehr spannung des eingangssignals am regler ab und es bleibt dementsprechend weniger spannung über die in die signalaufbereitung bzw. die amp weiter geleitet wird!
damit werden verzerrungen verhindert da einige OP´s mit zu hohen spannungen nicht klar kommen. diese geben dann dementsprechend ein verzerrtes signal weiter.
zudem sind audiosignale spannungen welche kaum stromfluss mit sich bringen. das nennt sich dann leistungslose ansteuerung.
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 16. Apr 2004, 00:09
mit der Spannung,geht bei der Endstufe von 900mV bis 9V regelt man normal wie man so sagt die Lautstärke.
Also um so größer der Regelbereich der Spannung ist um so besser ist der Dynamikumfang von dem was rauskommt.
Und mit dem Impedanzregeler wird die Farbe des Klanges verändert egal was für eine Signalquelle genutzt wird.

Oder ist es nicht so?
Reitrok
Stammgast
#26 erstellt: 16. Apr 2004, 00:10
diese "leistungslose"ansteuerrung ist überigens das grundprinzip mit dem die mosfets arbeiten. das kann man leicht in einem halbwegs guten et buch nachlesen
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 16. Apr 2004, 00:15
oder anderswo
Reitrok
Stammgast
#28 erstellt: 16. Apr 2004, 01:10
je nach dem wie verlässlich die quelle eben ist

man kann sich das so vorstellen: der regler für die eingangsimpedanz ist in etwa so als würdest du bei deinem pc die windows lautstärke verändern. wenns verzerrt drehst du runter und am verstärker rauf.
das unterregeln am pc ist nix anderes als eine abschwächung des signals. und genau das machst du auch mit dem regler für die eingangsimpedanz der endstufe.
ich hoffe das ist verständlich *fg*
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 16. Apr 2004, 01:21
nein nein und nochmals nein.
Mit dem Regler wird nichts abgeschwächt es wird das Eingangssignal verändert und somit wird auch das verändert was am Lautsprecher ankommt an das ist der Klang.
Und das was du mit deinem Windows regel meinst mit verzerren das mache ich mit dem Lautstärkereglern vom Radio.
Reitrok
Stammgast
#30 erstellt: 16. Apr 2004, 02:09
ich glaub wir kommen hier zu keinem ergebnis ! hier stehen zwei meinungen gegeneinander!
ich habs so in der schule gelernt und bleibe dabei
stadtbusjack
Inventar
#31 erstellt: 16. Apr 2004, 12:56
Moin,

ich hab auch noch mal drüber nachgedacht. Es stimmt zwar, dass an einem größeren Widerstand eine größere Spannung abfällt, aber das gilt nur bei mehreren in Reihe geschalteten Widerständen! Schaltet man z.B. einen 1 Ohm und einen 2 Ohm in Reihe, werden 1/3 der Gesamtspannung über dem 1 Ohm Widerstand abfallen und 2/3 der Gesamtspannung über dem 2 Ohm Widerstand. In diesem Falle ist natürlich die Spannung über dem 2 Ohm Widerstand größer. In unserem Falle haben wir es allerdings nur mit einer Spannungsquelle (Ausgang am Radio) und mit einem Widerstand (Eingangsimpedanz) zu tun. Diese Eingansimpedanz ist zwar ein komplexer Widerstand, der wahrscheinlich aus mehreren induktiven, kapazitiven und ohmschen Widerständen besteht, aber wir betrachten ja ausschließelich den EINEN Gesamtwiderstand über dem natürlich auch die gesamte Spannung der Spannungsquelle abfällt. Wo sollte denn die Spannung an einem größeren Widerstand verloren gehen oder entstehen?

Der Regler, den ihr in der Schule verwendet habt, ist ein Potentiometer, wenn man so will ein regelbarer Widerstand. Damit verändert man quasi das Verhältnis von zwei Widerständen. Kleines Beispiel: Ein ohmscher Widerstand, sagen wir 100 Ohm und ein Potentiometer seien in Reihe geschaltet. Die über den Widerstand abgegriffene Spannung werde zur Ansteuerung einer Endstufe genutzt. Ist das Potentiometer ebenfalls auf 100 Ohm eingestellt, wird die Hälfte der Spannung am Widerstand und die andere Hälfte am Potentiometer abfallen. Die Endstufe wird also mit der Hälfte der von der Quelle ausgegebenen Spannung angesteuert. Stellt man das Potentiometer auf 200 Ohm ein, fällt nur noch ein Drittel der Spannung am Vorwiderstand ab, wodurch die Endstufe natürlich nur noch mit einem Drittel der Spannung angesteuert wird! Es gilt das Gesetz R1/R2 = U1/U2
Reitrok
Stammgast
#32 erstellt: 16. Apr 2004, 13:51
woher willst du denn wissen ob wir nur einen wiederstand haben ? ich bin mir sicher das der wiederstand dem man regelt in nem op schaltkreis eingebaut ist und zusammen mit einem festen wiederstand regelt.

zudem kann man ein potentiometer auch als einzelnen wiederstand schalten so das man quasi einen regelbaren wiederstand hat der nicht das verhältnis zwischen zwei wiederständen schalten sondern nur einen teil des wiederstandes ansteuert.

guck dir mal ne schaltung von nem verstärker an! dann wirst du das ganz schnell feststellen. hinter dem eingang ist meißt noch ein wiederstand eingebaut damit der op oder mosfet nicht übersteuern.
wenn da also ein wiederstand eingebaut ist fällt meinentwegen 1/3 der spannung an diesem ab und der op bekommt nurnoch 2/3 der spannung ab. in ner reienschaltung teilt sich die spannung an den verschiedenen wiederständen auf.
themad
Stammgast
#33 erstellt: 16. Apr 2004, 15:54
@Reitrok: hört sich an, als ob du den "Gain"-Regler meinst. Es ging hier aber um einen zusätzliches Poti. Oder vertue ich mich gerade ganz derbe?
Counterfeiter
Inventar
#34 erstellt: 16. Apr 2004, 22:13

Moin,

aber eine höhere Eingangsimpedanz dürfte doch an der Spannung nichts ändern, sondern höchstens am Strom! Und die Stromstärke des Eingangssignals ist der Endstufe doch (solange er nich zu hoch wird) absolut egal. Entscheident ist doch einzig und allein die Spannung. Oder täusche ich mich da?



Da der Strom von der Spannung abhänig ist, ist die Aussage ja eher komisch formuliert.. aber wir wollen ja nicht kleinlich sein...

So machen wirs mal ganz einfach... das was ihr immer Eingangsimpendanz nennt ist nen Widerstand... und den kann man an dieser Endstufe regeln... (also so eine art Gainregler nur etwas erweitert)

Wenn du den Widerstand hoch drehst wird der Subwoofer leiser... drehst du ihn runter wird er lauter.. da die Spannung und der Strom von dem Widerstand begrenzt wird...

Also... der Regler ist einfach ausgedrückt der Vorwiderstand deiner Transistoren die durch das Eingangssignal angesteuert werden.

So...

Habs versucht so zu schreiben das keiner wider an wortlauten und kleinigkeiten rummäkeln kann, aber wie ich euch kenne findet ihr immer was

prost


[Beitrag von Counterfeiter am 16. Apr 2004, 22:16 bearbeitet]
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 17. Apr 2004, 00:34
klingt auch logisch aber verändert der Regler nur die Lautstärke?
Wäre doch unlogisch wenn ich schon den normalen Level/Gain Regeler habe.
Ist es nicht eher so wie stadtbusljack es gesagt hat es wird lauter und leiser verändert aber auch den Klang.
tieferer und sauberer Sound/Bass oder eher einfacher strukturiert und dafür lauter?
Counterfeiter
Inventar
#36 erstellt: 17. Apr 2004, 01:01
Jup, stimmt... wenn man die Eingangsspannung klein hält wird der Klirfaktor kleiner...


RA wird durch eine weitere Größe beeinflußt, dies ist die Leerlaufverstärkung (Open Loop Gain) V0. Bei einem Verstärker mit einer zu hohen Leerlaufverstärkung nimmt bereits im Hörbereich die Gegenkopplung ab. Das hat zur Folge, daß zu hohen Frequenzen hin sowohl Klirrfaktor als auch RA zunehmen. Diese Erscheinungen können sich bei Hörversuchen in einer rauhen unsauberen Hochtonwiedergabe äußern


Das heißt das bei einer hohen Verstärkung (V0) die Ausgangsimpendanz (RA) und der Klirfaktor zunehmen...
und bei einer hohen Versträkung muss man nunmal eine höhre Eingangsspannung haben, was anderes kann man ja am Verstärker nicht beeinflussen

Hier der ganze Text dazu:

http://www.geocities.com/quhno/black-devil/grundlagen.html


[Beitrag von Counterfeiter am 17. Apr 2004, 01:06 bearbeitet]
Reitrok
Stammgast
#37 erstellt: 17. Apr 2004, 19:26

@Reitrok: hört sich an, als ob du den "Gain"-Regler meinst. Es ging hier aber um einen zusätzliches Poti. Oder vertue ich mich gerade ganz derbe?


ich meine zwar einen gain regler aber nicht den für den ausgang sondern für den eingang
ElektroNick
Neuling
#38 erstellt: 18. Apr 2004, 16:26
Ist ja recht Interessant was man hier so lesen kann.
Etwas weiter oben stand glaube ich das man "nur" den Eingang des Verstärkers ändern kann.
Prinzipiell stimmt das schon.
Ebenso habe ich gelesen wie sich die Spannung bei einem
Spannungsteiler gemäß der Einzelwiderstände aufteilt.
Das stimmt auch.
Bei allen Ausführungen und Erklärungen hier habe ich nur vermisst das hier niemand die Signalreinheit,also die,wenn man so will,Signal-Qualität,im Bezug auf die Verstärkung angesprochen hat.
Wenn ich den Regler,von dem die Rede ist,richtig Verstanden habe kann man einen Abgleich damit vornehmen.
Der Abgleich dient dann der Anpassung der Signalquelle(Radio) an den Verstärker.
Bei einer Verstärkungs- oder Dämpfungskette ist für die Signalreinheit immer eine Anpassung erforderlich.
Es gibt verschiedene Anpassungen.
Für ein "sauberes" Signal ist eine Leistungsanpassung wichtig.So wie es bei einem Antennensignal gemacht wird.
Jeder kennt sicherlich die Bezeichnungen der Impedanzen wie z.B.50 Ohm oder 75 Ohm oder auch (in der Messtechnik
Verwendet) 600 Ohm.
Um Signalreflektionen auszuschalten,welche beim TV z.B. doppelbilder (Geisterbilder) zur folge haben können muß
die Signalquelle (die Antenne) und der Empfänger die gleiche Impedanz aufweisen.Somit stellt man sicher das eine Maximale Verstärkung erziehlt wird.
Es handelt sich um einen Spannungsteiler im Verhältnis 1:1.

Weiter oben war noch zu lesen das es sich "nur" um einen Widerstand handelt.Das ist so nicht richtig da es sich sehr wohl um 2 Widerstände/Impedanzen handelt.
Zum einen ist das der Signalquellenwiderstand(Radio) auch als RI oder Ausgangswiderstand bekannt.
Zum anderen der Eingangswiderstand des Verstärkers (oder Beispielweise der Spulenwiderstand eines LS - 2 Ohm / 4 Ohm-!
Demzufolge ist Regler des Verstärkers in diesem Fall,für die Anpassung an verschiedene Impedanzen von Autoradios gedacht.
Das zu Verstärkende Nutzsignal wird im Verstärker selbst dann am Mittenabgriff dieses Spannungsteilers abgenommen und
von dort aus weiterverarbeitet.
Das der Pegel des Signals durch diese Maßnahme um 50% bedämpft wird spielt hierbei eine untergeordnete Rolle.
Wichtig ist nur die Signalreinheit,da das Signal dann eh noch durch den Verstärker angehoben wird.
Bei falscher Anpassung spricht man von einer Differnzierung beziehungsweise Integrierung des Nutzsignals.
Allerdings spielen auch noch (wichtig für die Meßtechnik) die maximalen Grenzfrequenzen der vorhandenen Komponenten eine Rolle,welche direkt in Verbindung mit Anstiegs-und Abfallzeiten (Falltime und Risetime)stehen.
Aber das gehört hier nicht her,da es sich um Audiosignale handelt!
Bemerken möchte ich jedoch das sich mein Beitrag aud den Regler "so wie ich Ihn verstanden habe" bezieht.
Sollte der eine andere Funktion haben muß die Betrachtung natürlich anders ausfallen.
Reitrok
Stammgast
#39 erstellt: 18. Apr 2004, 16:31
[q1]Ist ja recht Interessant was man hier so lesen kann.
Etwas weiter oben stand glaube ich das man "nur" den Eingang des Verstärkers ändern kann.
Prinzipiell stimmt das schon.
Ebenso habe ich gelesen wie sich die Spannung bei einem
Spannungsteiler gemäß der Einzelwiderstände aufteilt.
Das stimmt auch.
Bei allen Ausführungen und Erklärungen hier habe ich nur vermisst das hier niemand die Signalreinheit,also die,wenn man so will,Signal-Qualität,im Bezug auf die Verstärkung angesprochen hat.
Wenn ich den Regler,von dem die Rede ist,richtig Verstanden habe kann man einen Abgleich damit vornehmen.
Der Abgleich dient dann der Anpassung der Signalquelle(Radio) an den Verstärker.
Bei einer Verstärkungs- oder Dämpfungskette ist für die Signalreinheit immer eine Anpassung erforderlich.
Es gibt verschiedene Anpassungen.
Für ein "sauberes" Signal ist eine Leistungsanpassung wichtig.So wie es bei einem Antennensignal gemacht wird.
Jeder kennt sicherlich die Bezeichnungen der Impedanzen wie z.B.50 Ohm oder 75 Ohm oder auch (in der Messtechnik
Verwendet) 600 Ohm.
Um Signalreflektionen auszuschalten,welche beim TV z.B. doppelbilder (Geisterbilder) zur folge haben können muß
die Signalquelle (die Antenne) und der Empfänger die gleiche Impedanz aufweisen.Somit stellt man sicher das eine Maximale Verstärkung erziehlt wird.
Es handelt sich um einen Spannungsteiler im Verhältnis 1:1.[/q1]

danke ! so wars von mir eigentlich gemeint ist vieleicht falsch rüber gekommen. hatte oben ja geschrieben das das halt zur anpassung verwendet wird ;-)
so detailiert hät ichs jetzt nicht formulieren können *fg*
mfg


[Beitrag von Reitrok am 18. Apr 2004, 16:33 bearbeitet]
blackkurgan
Hat sich gelöscht
#40 erstellt: 18. Apr 2004, 18:55
das heißt für mich praktisch das ich den regler auf 20Kohm stelle.Da in der Bedienungsanleitung des Radios steht Line-Ausgangsimpedanz 20kOhm(unter Volllast).

Oder nicht?
ElektroNick
Neuling
#41 erstellt: 18. Apr 2004, 19:03
Vorrausgesetzt das es sich bei dem Endstufenregler um solchen handelt wie ich das mal denke.
Dann solltest Du da richtig liegen.
MFG ElektroNick!
Counterfeiter
Inventar
#42 erstellt: 18. Apr 2004, 19:20
@ElektroNick Sehr Intressanter Beitrag...

Darauf bin ich irgendwie nicht gekommen, ergibt aber ne mänge Sinn =)
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