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UNIVERSUM SYSTEM HIFI 7500 SL: Daten? HerkunftP

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Pablo72
Neuling
#1 erstellt: 29. Nov 2007, 14:56
Werte Mitglieder,

Zuerst möchte ich alle Teilnehmer herzlichst begrüssen!

Ich besitze viel Stereoanlagen und sammle leidenschaftlich Geräte von ca. 1965-1980.

Nun habe ich ein Modell, für den mir jeglichen Informatinen fehlen.
Das UNIVERSUM SYSTEM HIFI 7500 SL.

Es scheint, ein sehr aufwendig gebautes Gerät zu sein: ein mit Flüssigkeit gekühlter Verstärker, 2 Netzteile, massive Bauweise...
Der Tuner ist ebenso sehr gut und hat eine feine Austtatung.
Das Dingt (ich besitze den Verstärker und den Tuner der Serie) hat Leistung satt.
Es klingt leicht metallernd, sehr analytisch, bisserl hart, aber besser als vielen anderen Anlagen die ich besitze.

Nun finde ich nirgendwo Informationen zu diseser Serie.

Könnte jemand hier weiterhelfen?
Wer hat das Gerät projektiert?
Gebaut?
Schaltpläne?
Daten?


Vielen Dank und viele Grüsse aus Berlin!
Pablo


[Beitrag von Pablo72 am 29. Nov 2007, 14:59 bearbeitet]
Mr._Universum
Stammgast
#2 erstellt: 30. Nov 2007, 02:22
Hallo Pablo!

Willkommen hier im Hifi Forum!

Zu dem Universum System Hifi 7500 SL kann ich dir ein wenig erzählen.
Universum - das ist hinlänglich bekannt - ist die Eigenmarke für Unterhaltungselektronik vom Versandhaus Quelle. Angeboten wurde die Serie 7500 SL in den Jahren 1981/82. Verstärker und Tuner wurden stets als Set angeboten und kosteten zusammen je nach Katalog zwischen 899 DM und 948 DM. Im abgestimmten Design gab es noch verschiedene Tape Decks, die jeweils einzeln angeboten wurden, sowie einen halbautomatischen Plattenspieler mit Direktantrieb.
Vom Verstärker gab es während der Bauzeit dieser Serie zwei Modelle. Das erste Modell verfügt über 6 Lautsprecherausgänge, 2 davon waren für Raumklang vorgesehen. Beim zweiten Modell fiel diese Raumklangfunktion weg. Statt dessen erhielt dieses Modell eine "Mute-Taste".
Beide Verstärker verfügen über identische, flüssiggekühlte Entstufen mit einer Sinus-Ausgangsleistung von 2x60 Watt und 2x100 Watt Musikleistung (jeweils an 4 Ohm).

Da Universum kein Hersteller ist, hat auch mich die Herkunft dieser Geräte interessiert. Meiner Recherche zufolge wurden diese Geräte bei der japanischen Firma Funai gefertigt.

Das Kürzel "SL" dürfte übrigens die Abkürzung für den Begriff "Slim Line" sein. Diese Geräte hatten damals eine vergleichsweise niedrige Bauhöhe.

Ich hoffe, Dir mit diesen Infos ein wenig weiter geholfen zu haben.

Gruß,

Hansi
Pablo72
Neuling
#3 erstellt: 30. Nov 2007, 02:29
Hallo Hansi,

Vielen Dank!
Über den 2500 wusste ich, dass Goldstar (Korea) dahinter steckte.
Aber der 7500 bleibt ein Rätsel...

Funai... hmmm, da werd ich ein wenig nachlesen.


Danke und viele Grüße aus Berlin!
Pablo
Mr._Universum
Stammgast
#4 erstellt: 30. Nov 2007, 02:41
Hallo Pablo,

ja, die Geräte der Serie 25000 stammen komplett von Goldstar. Im Falle dieser Serie kann man es sogar erkennen, wenn man die Geräte aufschraubt. Auf einigen der Platinen ist das Goldstarlogo aufgedruckt. Außerdem gab es die Geräte fast 1:1 von Goldstar, dann allerdings nicht mit der bei Universum damals üblichen DIN-Buchsen Bestückung.

Auch wenn viele Jünger namenhafter deutscher Hifi-Geräte aus den späten 70er und frühen 80er Jahren vielleicht es nicht gerne hören, aber es gibt Geräte von Marken wie Telefunken, die auch vom selben Band gepurzelt sind, wie diese Universums. Gerade an den zur 7500er Serie gehörenden Tape Decks kann man das erkennen, wenn man sie sich von innen ansieht. Es gibt passend zu dieser Serie daher auch zwei Tape Decks, die mit dem Telefunken Rauschunterdrücker High-Com ausgestattet sind.

Gruß,

Hansi
Pablo72
Neuling
#5 erstellt: 30. Nov 2007, 02:52
Wahrlich, wahrlich.


Viele Leute haben Markenvorlieben (Vorurteile :-) jedoch schaue ich mir die Universumgeräte von damals mit Interesse an, da vieles Gutes dabei ist.
Meine beiden 7500er haben ca. 18 Euro gekostet. Ich hatte sie 2 Jahre im Karton, habe sie gestern ausgepackt und an 2 Canton CT800 angeschlossen... und habe was erlebt! :-)
Wenn ich denke, was viele Menschen für viel schlechtere Geräte zahlen...
Nun ist die HiFi-Macke nicht rational :-)

Beste Grüße und Danke für die Antworte

Pablo

(den 7500er habe ich auch geöffnet aber keine Markierungen, Branding o.ä. gefunden ;-) Bei der 2500er hatte ich die Symbole entdecken können...
Mr._Universum
Stammgast
#6 erstellt: 30. Nov 2007, 03:08
Stimmt, in den 7500er Geräten sind keine "Spuren" anderer Hersteller zu erkennen. Nach vergleichbaren Hinweisen habe ich auch stets gesucht.

Es ist absolut richtig, in der Hifi Szene ist nicht alles rational. Das vergleichsweise negative Image der Marke Universum resultiert sicher aus Erfahrungen mit einer sehr viel größeren Zahl an Geräten, die da im Laufe der Jahre unter diesem Label angeboten worden sind. Für mich sind aber insbesondere unter den Modellen aus der Zeit um 1980 einige Rosinen, die durchaus mit "namenhaften" Geräten vergleichbar waren. Vieles von dem, was in den 90er Jahren und auch heute unter diesem Label vermarktet wurde, hat für mich leider nicht mehr diesen Flair, den auch die Geräte des Systems 7500 ausstrahlen. Einige der damaligen Universum Geräte hatten ein gewisses Alleinstellungsmerkmal, was man von späteren Modellen nicht mehr behaupten kann.

Dieses angesprochene Imageproblem macht die Geräte in jedem Fall vergleichsweise preiswert.

Gruß,

Hansi
Cimicifuga_Oligoplex
Neuling
#7 erstellt: 07. Feb 2008, 20:48
Hallo, ich hätte da auch mal eine Frage zur 7500er Serie von Universum. Es geht um Folgendes:
Ich habe den Plattenspieler aus dieser Reihe, allerdings ist die Nadel inklusive Kopf abhanden gekommen.
Weiß einer vielleicht, wo ich eine neue bekommen kann und welche da eigentlich überhaupt dran kommt?
Vielen Dank schonmal,
liebe Grüße,
Frederik.
Mr._Universum
Stammgast
#8 erstellt: 07. Feb 2008, 21:43
Hallo Frederik,

wenn es sich um den original zum Universum System 7500 SL gehörenden Plattenspieler handelt, dann ist er üblicherweise werksseitig mit einem Magnet-Tonabnehmersystem von Audio Technica ausgestattet. Es handelt sich um das Modell AT 13ea. Dessen Nadel trägt die Bezeichung ATN 13.

Ob es die noch als originales Ersatzteil von Audio Technica gibt, kann ich dir nicht sagen. Da dieses System damals nicht selten war, dürfte es noch Chancen geben.

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 07. Feb 2008, 21:43 bearbeitet]
Cimicifuga_Oligoplex
Neuling
#9 erstellt: 08. Feb 2008, 00:59
Wow, ich bin begeistert!
Vielen Dank, Deine Tipps helfen mir mit Sicherheit!!
Wo ich allerdings diese Nadeln/ Systeme kriegen kann, kannst Du mir nicht sagen, oder?
Lg,
Frederik.
Mr._Universum
Stammgast
#10 erstellt: 08. Feb 2008, 01:40
Hm, es kommt drauf an, ob du nur eine neue Nadel benötigst, oder ein neues System.

Die Originalnadel bietet Audio Technica laut deren Internetportal nicht mehr an. Es gibt aber noch reichlich Angebote von Nachbauten. Um die zu finden reicht es, wenn du lediglich den Begriff "ATN 13" in deine Schmaschine eingibst.

Das, was dabei herauskommt, mag preislich nicht sonderlich attraktiv erscheinen. Oft ist es günstiger, ein komplettes System incl. Nadel zu kaufen. Komplette Systeme gibt es reichlich. Sofern du den originalen Systemträger noch hast, kannst du ein neues System daran anbringen.
Üblicherweise sollte man ein System mit einer Nadelnachgiebigkeit wählen, welches zur Tonarmmasse des Plattenspielers passt. Es sollte daher ein System sein, dass ähnliche Eigenschaften aufweist, wie das originale AT 13ea.

Wenn alles original aussehen soll, dann schaut's übrigens so aus:



Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 08. Feb 2008, 01:45 bearbeitet]
UniversumFan82
Inventar
#11 erstellt: 29. Jun 2008, 16:42
Hallo erst einmal an alle Mitglieder!

Bin auf der Suche nach Infos über die Universum 7500SL Serie an dieses Forum geraten und habe ich gleich mal angemeldet.
Hätte nicht gedacht, dass sich außer mir noch jemand für diese schönen Geräte interessiert, da Universum nun mal in der Szene nicht den Namen hat.
Der ursprüngliche Thread ist zwar schon ein paar Tage alt, aber ich werde trotzdem mal meinen Senf dazugeben.

Ich selbst bin seit 1982 stolzer Erstbesitzer vom bereits angesprochenen Set Verstärker V 2315A (der ohne Raumklang) und Tuner T 2314 und dem Plattenspieler F 2010.
@Pablo72:
Für diese drei Geräte besitze ich auch noch die Bedienungsanleitungen und für Verstärker und Tuner das Schaltbild. Falls jemand Interesse hat, kann ich die per mail als pdf zusenden, da ich sie mal gescannt habe. Den Preis von DM 899.- für das Set kann ich bestätigen und für den Dreher habe ich damals soweit ich mich erinnere DM 499.- gezahlt.

Alle drei Geräte funktionieren auch nach über 25 Jahren regelmäßigem Betrieb einwandfrei, am Verstärker erlöschen nur regelmäßig alle paar Jahre die Skalenlämpchen, die man aber für ein paar Cent kaufen kann. Im Gegensatz zu meinem Akai AM 2800 sind alle Potis sauber und kratzen nicht. Beim Palttenspieler habe ich lediglich in regelmäßigen Abständen die Nadel gewechselt, das Gerät mußte trotz mehrere Umzüge noch nie justiert werden.
@ Cimicifuga Oligoplex: Die Ersatznadeln findet man übrigens in der Bucht, wo es fast alles gibt, Nachbauten um die 22 Euros und ich habe sogar heute ein Original für 59 Euro gesehen.
Wenn das ganze System fehlt würde ich umrüsten, denn das ist schwer zu bekommen. Ich habe bereits ein Ortofon OMB5 ausprobiert, das ist supergünstig (komplett mit Nadel knapp 20 Euro in der Bucht) und da der Dreher über ein super einstellbares Gegengewicht und Antiscating verfügt, ist das Gewicht des Systemes ziemlich egal, es sollte jedes System mit 1/2-Zollanschluss laufen.

Nach den vielen Jahren bin ich froh, mich damals mit den Geräten "Geoutet" zu haben, denn sie scheinen wohl unkaputtbar (was die Kombi und den Dreher angehen) zu sein. Das damals ebenfalls erworbene Doppel-Tape hat nach 20 Jahren das Zeitliche gesegnet, ich habs leider weggeworfen. Mittlerweile habe ich wieder zwei Tapes, ein CT2318 mit HighCom und ein einfacheres CT2317. Für die beiden suche ich die Bedienungsanleitungen (Hilfe!).
Außerdem habe ich in der Bucht vor ein paar Wochen ein zweites Set aus Verstärker und Tuner für den berühmten Euro erworben - Dachbodenfunde ohne Funktionsgarantie!
Nach reichlicher Reinigung und Ersatz der Skalenlämpchen(!) ist der Verstärker neuwertig und voll funktionsfähig und der Tuner funktioniert, hat aber ein paar äußerliche Gebrauchsspuren.

Egal, wer die Teile mal gebaut hat - jeder erzählt ja was anderes (Funai, Goldstar, sogar Rotel! habe ich schon gelesen), mit ihrem eleganten Slimline-Design machen sie sich gut in meinem Wohnzimmer und sind wertiger gefertigt wie manch ein Gerät von "Markenherstellern". Mein Luxman L-210 hat z.B. Plastikknöpfe, die nach über 20 Jahren teilweise die silberne Beschichtung verlieren, die von Universum sind aus Metall!
Am Verstärker laufen bei mir der original Tuner, das Tape CT2317, der Plattenspieler F2010, und über Adapter Cinch auf DIN ein SAT-Receiver und der DVD-Spieler Onkyo DV-SP405. Ich habe vier Lautsprecher dran, zwei Kenwood LS-V320 Standlautsprecher mit 90/150W und zwei RS-620 Rear-Surroundlautsprecher 70/100W.
Mir gefällt der Klang (Rockmusik, Klassikonzerte) besser als beim Luxman L-210.
So, nun ist aber genug gequatscht .

Viele Grüße,
Manfred


[Beitrag von UniversumFan82 am 29. Jun 2008, 18:02 bearbeitet]
Mr._Universum
Stammgast
#12 erstellt: 29. Jun 2008, 18:35
Hallo UniversumFan82,

willkommen im Hifi-Forum!

Ich sehe nicht so aus, wie mein Name es eigentlich vermuten läßt. Vielmehr soll dieser Name mein Interesse an einigen Geräten der Quelle Handelsmarke Universum dokumentieren. Mit deinem Namen ist das etwas anders, denn deiner ist weniger doppeldeutig.

Ich finde es gut, dass du neben mir dich auch als Liebhaber einiger Universum Geräte "geoutet" hast.
Wie aus einigen meiner Beiträge innerhalb dieses Forums hervorgeht, beschäftige ich mich sehr gerne mit einigen Universum Geräten aus der Zeit um 1980. Diese damaligen Geräte haben für mich einen besonderen Flair und sie sind - sicherlich entgegen der häufig hier vertretenen Ansicht - durchaus mit den damals am Markt befindlichen Geräten namenhafter Hersteller in ähnlicher Preisklasse qualitativ vergleichbar. Beiträge, die sich hier mit einigen Plattenspielern befassen (unter anderen dem F 2002, das ist dein Modell 2010 als Vollautomat) bestägigen auch dessen Qualitäten. Leider tragen viele low-cost Modelle aus dem Universum Sortiment nicht zu einen vorteilhaften Image bei - sie leiden unter dem Versandhauscharakter.
All das, was nach der Mitte der 80er Jahre unter diesem Label erschien, war für mich nicht annähernd so attraktiv, wie eben diese Hifi Systeme 2500, 3000SL, 5000, 6000, 7500 SL und 8000. Auch die damals dazu angebotenen Lautsprecherboxen hatten ihren Charme.

Umso mehr freue ich mich, wenn ich mich mit meinen alten Universum's beschäftige und wenn gelegentlich ein neues (altes) hinzukommt. Aktuell habe ich übrigens einen System 8000-Verstärker ersteigert, den ich wieder herrichte.

Gruß,

Hansi
UniversumFan82
Inventar
#13 erstellt: 29. Jun 2008, 20:41
Hallo Hansi,
stimmt, der Forum-Name soll tatsächlich aussagen, dass ich seit dem Kauf ('82) ein Fan dieser Marke, speziell natürlich der Serie 7500SL bin. Damals hätte ich allerdings nicht gedacht, dass sie auch nach nun 26 Jahren noch in meinem Wohnzimmer ihren Dienst verrichtet.

Richtiger Sammler bin ich eigentlich nicht, alle meine Geräte sind in irgendeinem Raum in Betrieb. Nur der Akai AM 2800 steht im Moment wegen kratzendem Volumeregler rum.
Als Klassik-, Blues- und Rockmusik-Fan mag ich den leicht metallischen Klang des Universums, der weiche Klang meines Luxman L-210 ist mehr was für die Schmusesongs meiner Frau .

Was ist eigentlich aus der geplanten Homepage aus dem anderen Thread von LowEnd geworden?

Hast Du zufällig Bedienungsanleitungen oder andere Unterlagen zu den Tapes CT 2317 und CT 2318?

Gruß,
Manfred
Mr._Universum
Stammgast
#14 erstellt: 29. Jun 2008, 21:26
Hallo Manfred,

26 Jahre sind doch ein gutes Zeichen! Auch die meisten meiner Universums sind noch in Ordnung und funktionieren wie am ersten Tag, wobei die ältesten Modelle von 1976/77 stammen. In meiner Hauptanalge spielen meine Klassiker allerdings nicht mehr mit, da die heute aktuellen Zuspielgeräte andere Komponeten erfordern. Für den reinen Stereobetrieb eignen sich die Universums aber dennoch bestens. So verrichten sie an anderer Stelle in der Wohnung noch ihren Dienst.

Nach und nach hat sich bei mir ein kleiner Universum-Gerätepark auf dem Dachboden angesammelt, darunter auch ein paar Geräte des Systems 7500SL. Zudem habe ich sowohl die Tape Decks CT 2317 und 2318. Leider fehlen mir auch hierfür die Anleitungen, die noch seltener sind als die Geräte selbst. Diese Anleitungen suche ich auch noch.

Zu der von LowEnd damals in Aussicht gestellten Universum-Homepage habe ich auch nichts mehr gehört. LowEnd ist in diesem Forum auch nicht mehr in Erscheinung getreten.

Gruß,

Hansi
sensoria
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 18. Jul 2008, 16:13
Hallo
meine Begegnung mit dem System 7500 SL fand 1982 statt! Damals bin ich vom Radiorekorder direkt auf dieses Set umgestiegen, ich schätze das war das schlimmste was mir passieren konnte! 1991 ist der Verstärker dann zu seinen Ahnen abgeflogen und ich war am begin meiner Umschulung zum Radio / Fernsehtechniker. Egal ... danach hatte ich mir einen Onkyo besorgt und ich dachte meine Ohren sind kaputt. Ich bin fast wahnsinnig geworden, so einen sch ... ß Klang ... unfassbar, also noch flott ein EQ GE 7030 von Kenwood besorgt, damit der Klang halbwegs zu ertragen war!
Zurück zum Universum:
Letztes Jahr kam Schwiegermutter mit einer Tasche an, in der die ganzen DIN Adapter drin waren. Die habe ich dann in empfang genommen ... könnte man ja in der Werkstatt gebrauchen. Im Sommer rief dann ein Bekannter an, Displaylampen einer Anlage funktionierten nicht mehr ... die habe ich dann bestellt, wusste aber nicht ob 6V oder 12V. Im August schau ich dann bei Ebay rein ... was sehe ich da? ... Haben muss! Verstärker und Tuner ersteigert! Geräte kamen dann an, Lampen erneuert und in meinem Arbeitszimmer untergebracht. Vor ein paar Wochen ist dann der Onkyo kaputt gegangen und seit dem steht der V2315A und der T2314 im Wohnzimmer. Tja ... der ist dann kaputt gegangen ... was war ich am suchen! Das STK-3042 hat sich verabschiedet, dass ist das IC, an dem das Kühlblech befestigt ist. Die Umklammerung hat sich gelöst, dadurch ist das IC an Überhitzung gestorben. Das IC gibt es natürlich nicht mehr, also einen Ersatztypen suchen. Das STK 3102II ist ein passender Ersatz dafür. Reingebaut, mit einer Schaltungsänderung im V2315A! Die beiden Sicherungswiderstände R103 & R104 sollten auf 100 Ohm vergrößert werden, da sonst ein leises brummen ab einer gewissen Lautstärke, über Kopfhörer, warnehmbar ist. Zurück zum STK ... nach dem Einbau war kein Ton zu hören und das Relais hat nicht mehr angezogen! Das Relais ist also auch noch abgebrannt ... warum auch immer. Das Relais gibt es auch nicht mehr. Also wieder "rumzaubern". 24 Volt Relais aus dem Onkyo rein, allerdings musste ich mir dafür ein Adapter bauen, da man von einem "Lochrastermaß" 1981 wohl noch nichts gehört hatte und ... Ton war da, aber das Relais arbeitete nur so lange, bis der Verstärker warm wurde. Danach zog das Relais nicht mehr an. Woran liegt das denn nun wieder? Also messen, messen, messen ... und siehe da ... die Strombegrenzung in der Relaisschaltung! Immer wenn der R137 (100 Ohm, 0,5 Watt)warm geworden ist, also dadurch hochohmiger, hat der Strom nicht mehr gelangt. Diesen Widerstand habe ich auf 15 Ohmen verkleinert ... nun funktionierte das auch wieder vernünftig. Dann kam das nächste Problem ... ja ich weiß ... unglaublich! Der Netzschalter hat dann seinen Geist aufgegeben! Den gibt es auch nicht mehr ... seufz! Als Ersatz funktioniert der Netzschalter, der in z.B. Grundig TV M72/105 IDTV verbaut ist, da sollte man aber den Schalter wählen, der mit Kabel-lötösen versehen ist!
Eine Zeitlang spielte die Kiste wunderbar! Dann kam meine Frau an und meinte das der Verstärker doch etwas laut summt. Und sie hatte recht, also Kiste wieder auf, um die 4 Schrauben am Trafo etwas fester anzuziehen. Meine Güte waren die locker! Die habe ich dann angezogen und es war für ein paar Tage ruhe. Beim Netztrafo ist eine Schweißnaht aufgebrochen! Neuen Trafo rein, hierbei ging von den Spannungen ein Onkyo Trafo, musste mir aber die Spannungen für die Lampen woanders abgreifen. Da der höher ist als der originale musste ich das Bodenblech .... blah, blah, blah ... und andere Gerätefüsse ranbauen. Nun habe ich ruhe!!! Und einen genialen Klang. Achja, die "Pufferelkos" habe ich von 4700uF auf 6800uF vergrößert. Den Transistor 2SC1449 (40 Volt)getauscht gegen BD437 (45 Volt) und den Stabi 78M15 gegen einen neueren ersetzt-> diese erzeugen weniger Hitze.

Der Tuner:
Der hat jetzt einen Frequenzgang von 87,5 Mhz - 108, ... Mhz anstatt 87,5 - 104! Dafür musste ein Widerstand rausgenommen werden, weiß aber nicht mehr welcher ... sonderbar!

Hier mal zwei Bilder des Verstärkerumbau's, muss aber sagen, dass inzwischen ein anderer Onkyo Trafo drin ist und die Einbaurichtung anders ist:






Tja ... das alte Kühlblech konnte ich nicht mehr benutzen!

P.S.
Auf der Sevice Doku steht übrigens "Privileg" als Hersteller drauf, glaube aber, dass das auch nur eine "Pseudomarke" ist und wenn nicht, jeder macht mal Fehler, oder auch "Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn"
Mr._Universum
Stammgast
#16 erstellt: 18. Jul 2008, 16:52
Hallo sensoria,

das ist ja ein spannender Bericht!

Deine Erfahrungen mit dem alten Verstärker sind durchaus lesenswert. Auch wenn es zwischenzeitlich für dich alles andere als erfreulich gewesen sein mag, so hat sie ich Bastelei offenbar gelohnt.
Derartige Aktionen machen von ihrer ökonomischen Seite her zwar weniger Sinn, dafür aber hat man ein Ziel für sich selbst erreicht.
Deine Bemühungen, den Verstärker mit viel Ausdauer wieder fit zu bekommen, finde ich daher sehr erfreulich.

Ich kenne die Service-Unterlagen dieses Verstärkers nicht, aber der Name Privileg stammt auch vom Versandhaus Quelle. Während Universum die Quelle-Eigenmarke für Unterhaltungselektronik ist, handelt es sich bei Privileg um die Eigenmarke für Küchen- und Haushaltstechnik. So wird sich die Bezeichnung Privileg fälschlicherweise in den Unterlagen eingschlichen haben.

Ich wünsche dir noch viel Freude an deinen Geräten.

Gruß,

Hansi
dobro
Inventar
#17 erstellt: 18. Jul 2008, 17:10
Hallo,

jetzt schalte ich mich auch mal ein, da ich einen Universum-Plattenspieler F2001 habe. Ich habe auch schon hier und dort nachgefragt. Offenbar hat entweder Telefunken, MicroSeiki und Sanyo für den Tonarm die Finger drin. Ursprünglich wollte ich den Dreher verkaufen, werde ihn aber jetzt behalten. Der bisherige Thread:

http://www.hifi-foru...m_id=170&thread=2033

Weiß jemand etwas zum F2001?

Gruß
Peter
Mr._Universum
Stammgast
#18 erstellt: 18. Jul 2008, 17:18
Hallo dobro,

schau mal in diesen Thread:

http://www.hifi-forum.de/viewthread-84-7190.html


Hier wird insbesondere am Ende sehr intensiv auf die Universum Plattenspieler eingegangen.

Gruß,

Hansi
CyberSeb
Inventar
#19 erstellt: 18. Jul 2008, 17:21
Hallo Peter,

super, Du hast auf mich gehört!



Hansi war schneller, ich wollte Dir auch gerade diesen Link geben.

Der Universumdreher ist super. Es lohnt nicht, ihn zu verkaufen ... rein finanziell betrachtet. Lieber behalten und benützen.

Gruß
Sebastian
sensoria
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 18. Jul 2008, 17:21

Mr._Universum schrieb:
Hallo sensoria,

das ist ja ein spannender Bericht!

Deine Erfahrungen mit dem alten Verstärker sind durchaus lesenswert. Auch wenn es zwischenzeitlich für dich alles andere als erfreulich gewesen sein mag, so hat sie ich Bastelei offenbar gelohnt.
Derartige Aktionen machen von ihrer ökonomischen Seite her zwar weniger Sinn, dafür aber hat man ein Ziel für sich selbst erreicht.
Deine Bemühungen, den Verstärker mit viel Ausdauer wieder fit zu bekommen, finde ich daher sehr erfreulich.

Ich kenne die Service-Unterlagen dieses Verstärkers nicht, aber der Name Privileg stammt auch vom Versandhaus Quelle. Während Universum die Quelle-Eigenmarke für Unterhaltungselektronik ist, handelt es sich bei Privileg um die Eigenmarke für Küchen- und Haushaltstechnik. So wird sich die Bezeichnung Privileg fälschlicherweise in den Unterlagen eingschlichen haben.

Ich wünsche dir noch viel Freude an deinen Geräten.

Gruß,

Hansi

Mit Glück hält er nochmal 27 Jahre (ach wäre das schön!), aber das Lautstärkepoti sorgt mich ein wenig , dass war jenes Teil weswegen mein erster Verstärker sich verabschieden musste. Das elendige Teil hatte nämlich ständig einen Kurzschluß verursacht. Gut es ist ein 100 k Ohm Poti, aber es muss ja auch noch die Loudnessgeschichte haben. Naja, dieses wie auch die Schalter sind mit dem Kontaktspray Oszillin t6 behandelt und ich hoffe das beste.
dobro
Inventar
#21 erstellt: 18. Jul 2008, 18:05
Hallo Sebastian, hallo Hansi,

vielen Dank für den Link. Ich habe mit dem F2001 ggf. die halbautomatische Variante des Micro Seiki. Das damals verbaute AT 13eA habe ich auch noch liegen. Die Nadel taugt aber nichts mehr. War aber, wenn ich mich recht erinnere, seinerzeit ein gutes System.

Danke und Gruß
Peter
Mr._Universum
Stammgast
#22 erstellt: 18. Jul 2008, 23:50
Das Audio Technica AT 13Ea wurde im Heft 12/1977 einmal einem Vergleichstest der Stiftung Warentest unterzogen. Da war es der Testsieger mit dem seltenen Urteil "sehr gut". Auf dieses Urteil wurde in den Quelle-Katalogen im Zusammenhang mit den Universum Plattenspielern, an denen es montiert war, stets hingewiesen.

Übrigens erhielt auch der F 2002 im Heft 08/1983 das Testurteil "gut".

Während die Universum Geräte von den Fachzeitschriften damals nicht beachtet wurden, wurden sie von der Stiftung Warentest sehr wohl berücksichtigt.

Gruß,

Hansi
Benny24
Neuling
#23 erstellt: 27. Jul 2008, 15:49
Hallo

Ich habe auch ein Universum 7500sl

Aber leider hat er seinen geist aufgegeben angemacht musik gehört und auf einmal qualmte es

habe ne sofort aus gemacht. habe ne Zeit gewartet und habe den Verstärker wieder angemacht aber da fehlt das 2 malige klicken vom Ralai.

Meine Frage jetzt kann man den Verstärker wieder hinbekommen????????

Gruß Benny
CyberSeb
Inventar
#24 erstellt: 27. Jul 2008, 17:44
Hallo Benny,

willkommen im Forum!

Also man kann alles reparieren. Dass Dein Verstärker geraucht hat, würde ich "Glück" bezeichnen. Vielleicht erkennt man sofort, welches Bauteil kaputt gegangen ist und warum.

Es klingt so, als ob du wenig bzw. keine Erfahrung mit Elektronik hast. Von daher ist eine Eigenreparatur schwer. Kommt drauf an, was Du dir zutraust. Wie auch immer, Strom = lebensgefährlich, bla bla, Du weißt was ich meine ...

Ich würde sagen, schraub' die Kiste auf und schau mal, ob etwas verbrannt ist. Und mach gleich ein paar Bilder, damit wir es auch sehen.

Gruß
Sebastian
ThIoCtA
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 27. Jul 2008, 17:46
...und bitte den Netzstecker vorher ziehen
Benny24
Neuling
#26 erstellt: 27. Jul 2008, 20:51
HY

Danke für die schnelle antwort

Habe ne schon aufgeschraubt aber da ist nix verbrannt oder so. konnte das auch leider nicht so schnell orten wo das her kam.

gruß Benny


[Beitrag von Benny24 am 27. Jul 2008, 20:56 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#27 erstellt: 27. Jul 2008, 22:36
Hi Benny,

ich kenne das Gerät nicht. Aber ich bin mir zu 99% sicher, dass es die Endstufen durchgepfiffen hat und die Schutzschaltung greift (darum schaltet das Relais nicht). Ansonsten käme noch die Stromversorgung in Frage.

Ist im Gerät ein "STK xxx Power Amplifier"? Das ist ein großer schwarzer Chip mit vielen Beinen auf einer Seite, meistens an ein Kühlblech geschraubt. Die gehen gerne mal kaputt ... Ein Ausstausch *könnte* helfen, es kann aber auch sein, das das Ding von anderen Bauteilen in den Tod gerissen wurde.

Gruß
Sebastian
Benny24
Neuling
#28 erstellt: 31. Jul 2008, 20:40
Nabend Leute

Ich habe mal das Relai mal auseinander genommen,
und habe eine eine Brücke hergestellt und siehe da
Da kommt ja wieder was raus, aber leider nur aus einen Kanal
der andere bleibt tot.

Kann vielleicht sein das der eingang ein wech hat

Hier ein Bild davon



[Beitrag von Benny24 am 31. Jul 2008, 20:42 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#29 erstellt: 31. Jul 2008, 20:51
Da Du meinen letzten Beitrag wohl ignoriert hast, fasse ich mich diesmal ganz kurz:

Glückwunsch, damit ist der eine Kanal jetzt sicherlich hin. Dass das Relais nicht schaltet ist, wie vorhin schon gesagt, eine SCHUTZFUNKTION. Und den STK sehe ich auch ...

Benny24
Neuling
#30 erstellt: 31. Jul 2008, 20:54
Weiss nicht


Qualmte nicht oder sonst was. leuft soweit gut.

Hab ne garde am laufen.


[Beitrag von Benny24 am 31. Jul 2008, 20:55 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#31 erstellt: 31. Jul 2008, 20:55
Mono ist ja auch schonmal was.

Bin weg, Schellacks hören.

Gruß
Sebastian
Mr._Universum
Stammgast
#32 erstellt: 01. Aug 2008, 00:30
Oh je,

wenn sich Bennys Ausführungen nicht so tragisch anhören würden, dann könnte man sich glatt köstlich amüsieren.

@Benny24: Gerade bei einem Verstärker hat die Schutzschaltung den Sinn, gefährliche Ströme von den noch intakten Bauteilen fern zu halten. Durch das Überbrücken des Relais jagst du im Zweifel durch die bis dato noch intakten Bauteile nunmehr Ströme in nicht gesundem Ausmaß.
Natürlich mag die Versuchung groß sein, das Relais zu überbrücken, doch in nur wenigen Fällen ist das Relais der eigentliche Übeltäter. Ausgeschlossen ist es zwar nicht, aber du hast immerhin Mut zum Risiko bewiesen.
Ich würde aus der Distanz heraus sagen, an deinem Verstärker ist jetzt quasi alles möglich. Eine exakte Fehlerdiagnose verbietet sich ohne genauere Untersuchung ohnehin.

@Sebastian,

Der 7500SL Verstärker hat insgesamt drei STK's. Zwei STK 0050II sind als NF-Endstufen direkt auf die Heatpipe montiert und ein STK 3042 dient als NF-Vorstufe - letztere ist die auf dem Bild von Benny.

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 01. Aug 2008, 00:32 bearbeitet]
CyberSeb
Inventar
#33 erstellt: 01. Aug 2008, 00:35
Auch wenn ich eigentlich nichts mehr schreiben wollte (weil man gegen eine Wand redet?), tue ich das jetzt trotzdem ...



Das Relais hat sicherlich nicht geschaltet, weil an einem Ausgang eine Gleichspannung anliegt (vor dem Relais natürlich). Wenn Benny das Relais einfach überbrückt, kann der Lautsprecher, der am kaputten Kanal hängt, hopps gehen.

Es kann auch ein ganz anderer Fehler sein, wer weiß. Das, was Benny gemacht hat ist gefährlich. Das Gerät könnte anfangen zu brennen.

Man könnte auch gleich durchgebrannte Sicherungen durch Alufolie ersetzen, wäre ähnlich dumm.

Gruß
Sebastian
sensoria
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 02. Aug 2008, 18:55
Hmm?
War im Urlaub!
So ... hier sieht es so aus, als wenn die Spule des Relais abgefackelt ist ... so ähnlich wie bei meinem!
Es gibt bei dem Gerät folgendes Problem:
Das Relais hat folgende Daten:
45mA
12V
0,65W

... die Spannungen stimmen teilweise nicht mehr im Gerät!!!
Die Spanungen sind, dank der 230V, alle einen Tick höher!
Beim Relais sind es ca. 14V, das hält, ganz offensichtlich, die Relaisspule bei einigen Kameraden nicht durch.
Ich gehe davon aus, dass die Endstufen STK's STK-0050II i.O. sind! Bei dem STK-3042 bin ich mir nicht ganz im klaren, aber da noch Ton kommt, muss es i.O. sein, weil ... wenn das STK defekt ist, brennen die Widerstände R103 & R104, jeweils 47 Ohm ab!
Gruß
Rolf
sensoria
Hat sich gelöscht
#35 erstellt: 14. Sep 2008, 16:51
Hallo noch mal an die Fans der 7500SL Reihe!
... ich habe mir bei Ebay noch mal den V2315A 2x gezogen, um zum einen wieder den richtigen Netztrafo zu bekommen und um noch ein Gerät in Reserve zu haben.
Dabei ist mir erneut der Zahn der Zeit, der in den Geräten wütet, aufgefallen.
Zum einen lösen sich die Knöpfe ab, d.h. die "Alubecher" lösen sich vom Kunststoff ab. Das ist kein Problem, aber ...
das STK 3042II stellt ein Problem da! Das Ding ist am Alukühlblech geklammert und zusätzlich angeklebt! Diese Kleber verliert dramatisch an "Substanz" und dadurch löst sich das IC vom Kühlblech! Die Wärme (Hitze) kann nicht mehr richtig abgeleitet werden ... es droht der Hitzetod! Es nützt nichts, die 4 "Halteklammern" mit einer Zange zusammenzudrücken! Am beste 2 feste Metallstreben nehmen, die zurecht zu sägen, 2 Löcher rein und mit Schrauben und Muttern am IC und Alublech befestigen. Vorne am IC eine Strebe und hinten am Alublech eine Strebe.
Zum STK:
Die empfohlene Spannung liegt bei +/- 43V bei 25°C, laut Schaltplan sollen dort +/- 39,6 V liegen. Dank der 230V Umstellung liegen dort jetzt +/- 41,..V. Es sollten daher die 47 Ohm Sicherungswiderstände R103 & R104 gegen 100 Ohm 0,5 Watt Sicherungswiderstände getauscht werden, dann stimmen die Spannungen am STK wieder! Das ändert aber nichts an der Hitzeentwicklung des STK's!

Offsetspannung:
Offsetspannung soll 0 Volt (Gleichspg.) +/- 5 mV sein, diese wird am "Mittelpin" der weißen Widerstände abgegriffen. Einstellpoti VR6 ist für den linken Kanal = linker Widerstand R112, VR5 für den rechten Kanal = rechter Widerstand R111. Die Offsetspannung darf erst eingestellt werden, wenn das STK am "Klammerkühlblech" Betriebstemperatur erreicht hat. Hierbei ist zu beachten, dass der linke Kanal weitaus schwieriger "Dingfest" zumachen ist ... weiß der Teufel warum?

Schutzschaltung:
Die Schutzschaltung spricht an, sobald 23-27 V~ auf den Signalwegen liegen! Wie kann man das rausfinden?
Mittelpin von einem der beiden weißen Widerstände abgreifen, Voltmeter auf ~ stellen, Kopfhörer anschließen, Musik aufdrehen. ... klack!

Instrumentenabgleich:
Es soll ein 1kHz Signal dem Verstärker zugeführt werden.
Normalerweise soll dann mit einem Voltmeter an den LS Buchsen A eine Spannung von 14,1 Volt~ eingestellt werden (Lautstärke)(an 4 Ohm). Die Einstellpoti's der Instrumente sind VR 601 & VR 602. Mit hilfe der Poti's werden die Zeiger auf die 50 Watt Marke eingestellt.
Ich habe rausgefunden, dass auch ein Kopfhörer genügt. Also Kopfhörer anschließen, 1 kHz Signal in den Verstärker, 14,1V~ an den weißen Widerständen (Mittelpin) Einstellen (LS), ...

Weitere Materialermüdung:
Die Verlötungen des Q22 & IC9, ihres Zeichens Hochleistungstransistor und 12V Stabi! Unbedingt mal Nachlöten! Aufgrund der extremen Hitzeentwicklungen der beiden Kameraden lässt dort die Verlötung und mit Pech die Leitbahn nach!
Die Lötstifte auf denen die Kabel aufgewickelt sind. Mittlerweile ist der Zustand so, das man die Kabel ohne Mühen von den Stiften abziehen kann. Lötzinn kann also nicht Schaden!

Weiteres Gerät, der Tuner T2314:
Unbedingt erforderlich ist eine Frequenztabelle der Radiosender!!!!!
Da bei einer der Ebay Ersteigerungen der Tuner dabei war, habe ich den Tuner ebenfalls modifiziert. D.h. den Frequenzbereich auf 87,4Mhz - 108Mhz erhöht, anstatt 87,4Mhz - 104Mhz.
Der Widerstand R360 wird von 2,2K auf 1k verkleinert! Der Widerstand befindet sich auf der Platine, die unter den weißen Kabeln liegt! Um den Widerstand zu tauschen, muss die Bodenplatte abgenommen werden und die Platine der "Feststellsender" abgeschraubt werden. Ist der Widerstand getauscht, folgen eine Reihe von Abgleicharbeiten!!!
Der Frequenzbereich der "Feststellsender" wird mit dem Poti VR358 (liegt neben dem R360) eingestellt! Einen Sendereinsteller bis ans ende drehen und mit dem Poti 108, 75 Mhz einstellen. Das muss bei den weiteren Abgleicharbeiten immer wieder kontrolliert werden!
Für die Handabstimmung VR4 (auf 87,40Mhz einstellen) & VR3 (auf 108,75Mhz) benutzen, diese beiden liegen unter der Schwungmasse des Handabstimmungsrades.
Jetzt wird es dramatisch!
Um jetzt die idealen Werte des Empfangs zu gewährleisten, müssen die Trimmer neu justiert werden!!!!!
Für den unteren Frequenzbereich werden die Spulen L2, L3 und L4 benutzt. Bitte mit Plastikwerkzeug arbeiten!!!!!
Für den oberen Frequenzbereich die Trimmer TC1, TC2 & TC3 benutzen. Alle diese Einsteller befinden sich in dem "Metallzaun"!
Um die optimalen Werte zu ereichen habe ich etwas gefunden, was nicht in der Doku steht!
Der Widerstand R768! Dieser Widerstand befindet sich unter dem großen Abschirmblech. Abschirmblech abschrauben (3 Schrauben). Den Widerstand am linken Bein "abgreifen". Voltmeter auf Gleichspg. einstellen!

Abgleich unterer Frequenzbereich:
Sender so dicht wie möglich an 90Mhz suchen und auf bestmöglichen Empfang einstellen (AFC aus!)Jetzt die Spulen L2, L3 und L4 auf die höchste Spg. abgleichen.

Abgleich oberer Frequenzbereich:
Sender so dicht wie möglich auf 104Mhz suchen und auf bestmöglichen Empfang einstellen (AFC aus!) Jetzt die Trimmer TC1, TC2 & TC3 auf die höchste Spg. abgleichen.

Abgleich der Mittenspannung (AFC):
T2 ist der dazugehörige Abstimmer. Dieser befindet sich rechts hinten im Gerät. Solange Abgleichen (bei eingeschalteter AFC) bis max. Wert erreicht ist.
Wichtig:
Immer die Anzeigesegmente im Auge behalten und gegebenfalls nachjustieren.
Am Ende stehen alle Einsteller noch mal aufgereiht.

Bitte nur diese Einsteller verwenden!!!
Frequenzeinstellung der Feststellsender: VR358
Abgleich Frequenzanzeige: VR703
Unterer Frequenzbereich (90Mhz): L2, L3 & L4
Oberer Frequenzbereich (104Mhz): TC1, TC2 & TC3
Mittenspannung (AFC): T2
VR1 kann entfernt werden, es handelt sich um einen Fertigungsfehler! So wie es im Schaltplan eingezeichnet ist, würde es prima funktionieren. Leider ist durch das Platinenlayout die Schaltung komplett fehlerhaft! Dieses Poti hat im eingebauten Zustand nur die Funktion, dass der linke Kanal lauter ist, als der rechte. In der Schaltung soll man dort beide Kanäle gleichlaut abstimmen können. Im ausgebauten Zustand ist der linke Kanal nur geringfügig lauter!

Wenn der Frequenzbereich nicht klappen sollte, können auch die Einsteller L6 (87,4 Mhz) und TC4 (108Mhz) benutzt werden, aber nur wenn alle Stränge reißen!

Gruß
Rolf
sensoria
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 12. Okt 2008, 19:00
Für 20€ bei Ebay ersteigert. Mein persönliches Gerät des Schreckens!!! Habe damit nur schlechte Erfahrungen gemacht. Aber dieser hier ... ich bin erstaunt! Obwohl ... die Mechanik spinnt etwas, aber nach 27 Jahren darf das wohl mal sein.
Zum Gerät:
Ein absolutes Folterinstrument für alle Cassetten. Ist die Cassettte nicht willig, so wendet dieses Gerät Gewalt an! Hier wird "raufmagnetisiert" was das Zeug hält!

Merkmale dieses Metalbombers:
Name: CT 2316 System HiFi 7500 SL
Baujahr: 1981
Technik: Doby B/ Manuelle Bandsortenwahlschalter Fe, FeCr, CrO2, Metal/ Mauelle Aufnahmeaussteuerung & wählbare Automatikaussteuerung/ Peak Levelanzeige (rote LED)/ Mikrofoneingänge/ Kopfhörerbuchse/ Alufront/ Lautes Laufwerk lol / Soft Touch Mechanismus, welcher einem den Schweiß auf die Stirn treibt ... damals war man wohl etwas stärker


[Beitrag von sensoria am 12. Okt 2008, 19:14 bearbeitet]
sensoria
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 12. Okt 2008, 19:12
Hier nochmal die Bilder:





Mr._Universum
Stammgast
#38 erstellt: 13. Okt 2008, 01:01
Hallo sensoria,

dieses Tape Deck war eines von insgesamt 5 Modellen, welches mit dem System 7500 SL kombiniert werden konnte.

Es war quasi das Einstiegsmodell. Daher hast Du auch das einfachere Laufwerk mit der "Soft-Touch" Bedienung. Die teureren Modelle verfügten über relativ leise 2-Motoren-Laufwerke und Tipptasten.

Vielleicht spinnt dein Gerät etwas weniger, wenn es wieder "eingefahren" wurde.

Gruß,

Hansi
sensoria
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 14. Okt 2008, 16:58

Mr._Universum schrieb:
Hallo sensoria,

dieses Tape Deck war eines von insgesamt 5 Modellen, welches mit dem System 7500 SL kombiniert werden konnte.

Es war quasi das Einstiegsmodell. Daher hast Du auch das einfachere Laufwerk mit der "Soft-Touch" Bedienung. Die teureren Modelle verfügten über relativ leise 2-Motoren-Laufwerke und Tipptasten.

Vielleicht spinnt dein Gerät etwas weniger, wenn es wieder "eingefahren" wurde.

Gruß,

Hansi

Der "Aufwickelteller" war defekt! Habe diesen getauscht und siehe da ... alles Wunderbar!
Achja ... das ist jetzt das 3'te Deck dieses "Typs"! Die anderen Dinger sind jedesmal nach ablauf der Garantie kaputt gegangen, es hat mich sehr verwundert, dass die 27 jährige Mühle soweit in Ordnung ist!
Gruß
Rolf
Mr._Universum
Stammgast
#40 erstellt: 14. Okt 2008, 22:15
Hallo Rolf,

na, das ist doch ein Erfolg! Dann wünsche ich Dir noch viel Freude mit dem Gerät - oder weiterhin starke Nerven!

Gruß,

Hansi
tonthomas
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 27. Nov 2008, 19:08
Zu den V2315 Amps:

Bin gerade an einer Entsiffungsaktion bei einer Vor-Endstufenkombi Blaupunkt PA-/MA240. Schon beim Aufdeckeln denk ich mir, das kommt mit bekannt vor. Gleiche Nach-hinten-wegschieb-Deckel, Verschraubung unten und hinten, Deckelbleche gleichermassen scharfkantig.

Und siehe da: In der Endstufe auf den ersten Blick DER Trafo und DIE STKs mit Heatpipe, exakt die STK-Metallklammerklebkonstruktion.
OK, STKS sind hier konkret 2x0060II, 1xSTK3062.

Ich habe immer die Illusion(?) im Kopf, als Kind in einem Quellekatalog eine Vor-Endstufenkombi der 7500er Serie gesehen zu haben. Kann das sein? Weiss jemand mehr?

Gruß Thomas
Mr._Universum
Stammgast
#42 erstellt: 27. Nov 2008, 19:36
Ja, dazu kann ich was sagen:

Es gibt unter den sogenannten Universm Hifi-Systemen nur eines, wo Vor- und Endstufe getrennt sind. Besagtes Geräte gehörten jedoch nicht zum System 7500SL, sondern zum System 3000SL. Die Geräte dieser Serie haben mit denen der 7500er technisch nichts gemein. Einzig der Bezeichnungszusatz "SL" ist hier identisch, wobei dies wohl die Abkürzung für Slim-Line war.

Hier ist ein Bild der damaligen Vor- und Endstufenkombination System 3000SL:



Sind dir jene Geräte möglicherweise aus dem Katalog in Erinnerung?

Der Endverstärker des Systems 3000SL verfügt im Gegensatz zu 7500er Vollverstärker über eine diskret aufgebaute Endstufe.

Es ist aber durchaus denkbar, dass die von Dir bearbeiteten Blaupunkt-Komponenten vom selben Zulieferer stammten, wie das Universum System 7500SL. Kannst du ein Foto von der Endstufe hier einstellen?

Gruß,

Hansi
tonthomas
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 27. Nov 2008, 19:56
Jepp, hier:







Deckel und Drehknöpfe sind schon in der Reinigung
Mr._Universum
Stammgast
#44 erstellt: 28. Nov 2008, 03:49
Hallo tonthomas,

jepp, das stark sehr nach derselben Herkunft aus - danke für die Fotos! Das Kühlblech des STK3062 ist beim Universum V2315 identisch. Auch die sonstigen sichtbaren Konstruktionsmerkmale lassen meiner Meinung nach vermuten, dass Deine Blaupunkt-Komponenten vom selben Hersteller stammten, wie die Geräte des Universum Systems 7500SL. Nach meinen Informationen handelte es sich dabei um den Hersteller Funai.

Als bauähnliches Universum-Derivat ist mir Deine Kombi aus Vor- und Enstufe jedoch nicht untergekommen. Die Geräte des Systems 3000SL sind von innen völlig anders aufgebaut.

Gruß,

Hansi
tonthomas
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 03. Dez 2008, 21:56
Guten Abend!

Hier die Funai-Blaupünkter noch mal mit Deckeln:









Der Tuner ist prinzipiell auch nicht schlecht. UKW-Empfang ist imho hervorragend. Leider ist die hinten angebaute AM-Antenne völlig im Eimer (Ergebnis einer "intelligenten" Versandverpackung). Die Beleuchtung für die Empfangsart links am Gerät und die Mega/Kiloherzanzeige neben den großen grünen Ziffern ist auch tot. Schade.

Gruß Thomas
sensoria
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 04. Dez 2008, 16:56
Ich hab auch mal wieder was:
Das CT 2318


Bei Ebay für 16,.. € inkl. Versand geschossen.
Das Teil war ziemlich hinüber! Alle Beleuchtungen defekt, hatte geleiert (neue Riemen waren dabei), Kopf eingeschliffen.

Erstmal die Mechanik "restauriert", es stellte sich heraus, dass für das leiern diverse Sachen verantwortlich waren. U.a. Capstanmotor defekt! Wirklich schlimm ist aber dieses elendige Teil: hier war das Rad schwergängig ... aber da ran kommen ... oh man! Das Rad treibt den Wickelteller an und wird vom Capstan "angetrieben".
Und dann wäre da noch Papi's Liebling: ... blöder konnte man das nicht machen! Auch hier war die Rolle schwergänging und die Feder hat nachgelassen.
Nachdem das dann alles im Griff war, ging es an den Kopf. Kopf getauscht, daraufhin musste der BiasTrap justiert werden und der Rest.
Tja ... und dann gibt es da wohl noch ein elektronisches Problem:
HighCom Wiedergabe funktioniert einwandfrei, aber die Aufnahmen sind aus dem Ruder. Das waren sie aber auch mit dem originalen A/W Kopf. Ich habe noch keine Ahnung wie ich dem entgegen wirken kann / will, denn die Aufnahmen mit dem "DNR" verfahren klingen einfach nur genial, wenn man das alter dieser Kiste berücksichtigt (1981 oder 1982). Leider war kein Schaltplan in der Bed. Anleitung bei.
Dann will ich mal schreiben was die Kiste kann.
Timeraufnahme -> dabei schaltet das Deck die hinten angebrachten Netzsteckdosen an. Timerbetrieb für Wiedergabe Ein & Aus.
Memory Funktion Stop oder AutoPlay bei Zählwerk 000
Endloswiederhohlung, Automatische wie auch manuelle Aufnahmeaussteuerung. Bei der Automatikaussteuerung kann unterschieden werden zwischen Musik und Sprache.
So ... dat wars.
Gruß
Rolf


[Beitrag von sensoria am 04. Dez 2008, 17:32 bearbeitet]
Mr._Universum
Stammgast
#47 erstellt: 04. Dez 2008, 23:04
Hallo sensoria,

mein Gott, da hast Du Dir ja mit dem Laufwerk dieses Tape Decks massiv Mühe gegeben. In diesem Fall hast du das Spitzenmodell der Serie 7500 SL erhascht. Ich habe das Gerät auch in meiner Sammlung. Glücklicherweise funktioniert es noch und ich muss das Laufwerk nicht komplett auseinander nehmen. Es gibt aber auch noch eine 3-Kopf Version mit Hinterbandkontrolle und 4-High-Com Schaltkreisen. Die trägt jedoch nicht die Bezeichnung 7500SL, sondern 'Universum Senator'.

Aber da wir hier ja immer wieder auf Bauähnlichkeiten zu sprechen kommen. Schau mal hier:

http://john.ccac.rwth-aachen.de:8000/telefunken/rc200/index.html

Kommt Dir das Laufwerk in dem Telefunken RC 200 bekannt vor?
Zumindest fallen gewisse Ähnlichkeiten auf. Auch der Rest der Technik zeigt verwandtschaftliche Beziehungen.

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 04. Dez 2008, 23:08 bearbeitet]
sensoria
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 05. Dez 2008, 18:24
Hallo Hansi,
nanu ...? das Telefunken hat ein Relais weniger im Laufwerk!
Ach ne ... doch nicht, sind beide da!
Das Senator:

Ich hätte es gern in der farblichen Abstimmung des 7500 Systems gehabt ... aber man kann nicht alles haben!
Gruß
Rolf

P.S.
Beim CT 2318 funktioniert das HighCom wieder! Hab das Modul rausgezogen, nachgelötet und die Stifte gereinigt ... und siehe da ...!
Aber der Kompressor kommt gewaltig ins rudern, wenn man Elvis Presley mit "Suspicious Minds" aufnimmt, den haut es am Anfang des Titels raus ... scheint mit der Gitarre schwierigkeiten zu bekommen.


[Beitrag von sensoria am 05. Dez 2008, 18:27 bearbeitet]
Mr._Universum
Stammgast
#49 erstellt: 05. Dez 2008, 18:56
Hallo Rolf,

ja genau, das Gerät meinte ich. Das gibt es auch in der 7500er Optik. Aber wie Du schon korrekt schreibst, man kann nicht alles haben.

Glückwunsch! Da hast Du ja den nächsten Fehler an Deinem Gerät auch gleich gefunden und beseitigt.

Zu den HighCom Varianten ist wohl zu sagen, dass es hier verschiedene Versionen gibt. Telefunken hat hier im Laufe der Zeit Veränderungen eingeführt. Zumindest vom Senator-Tape weiß ich, dass hier die HighCom-Module innerhalb der Bauzeit modifiziert worden sind. Ob das an Deinem CT2318 auch so ist, weiß ich nicht. Ziel der Verbesserung könnte gewesen sein, dass der Kompressor nicht so leicht aus der Ruhe zu bringen war.

Gruß,

Hansi


[Beitrag von Mr._Universum am 05. Dez 2008, 21:07 bearbeitet]
sensoria
Hat sich gelöscht
#50 erstellt: 05. Dez 2008, 19:27
Gute Frage ...
was mir aufgefallen ist, dass auf den TFK ICs grüne Punkte drauf sind, die beim Senator nicht sind. Es scheint wohl, als wenn beim CT 2813 modifiziert wurde. ... hmm? ... mir fällt so ein ... ich denke ich sollte mal die Monoversion des o.g. Titels nehmen, denn das Stereo Take gab es damals noch nicht.
Gruß
Rolf

P.S.
Ich werde mir mal die Serviceunterlagen besorgen müssen, vielleicht ist das Ferkel ja verstimmt?
Ach ... was mir so einfällt:
Ist es normal, dass die Pegelanzeige für HighCom Aufnahme und Wiedergabe beim 2813 woanders abgegriffen wird? Es wird nämlich nur das komprimierte Signal angezeigt.
Mr._Universum
Stammgast
#51 erstellt: 06. Dez 2008, 00:27
Wo die VU-Meter ihre Signale her beziehen, habe ich an diesem Modell noch nicht erforscht. Leider habe ich auch kein Schaltbild. Einen Vergleich mit dem CT2317 könnte ich anstellen. Das ist das gleiche Modell ohne HighCom und Schaltuhr. Statt HighCom hat es dann den üblichen Dolby-B Baustein.

Aber dieser Vergleich wäre für mich auf die Schnelle etwas umständlich. Das beste wäre in diesem Zusammenhang tatsächlich eine Serviceunterlage.

Gruß,

Hansi
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