ELAC Miracord 50H

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deus62
Stammgast
#1 erstellt: 30. Jan 2005, 04:25
Hallo,

poste zum ersten Mal in diesem Forum, lese aber schon lange mit.

Habe heute einen sehr gut erhaltenen ELAC Miracord 50H geschenkt bekommen und möchte mit diesem Gerät einen "Neueinstieg" in das analoge Lager wagen (war schon einmal drin, damals mit einem sehr guten Dual Player). Ich habe keine Ahnung, was für ein System auf dem Player drauf ist (dazu müßte ich es erst einmal rausnehmen), der Vorbesitzer versicherte mir aber, dass es damals ein sehr gutes System war und vor kurzer Zeit durchgesehen wurde. Auch die Nadel ist neu.

Meine Fragen:

a) Das Netz gibt nicht unbedingt sehr viel her zu dem obengenannten ELAC H50 Player. Taugt er was? Hat jemand gedrucktes Material zum H50? Irgendwelche anderen Infos?

b) Das Gerät hängt an meinem Marantz PM-78 (via Cinch), klingt schon recht gut, aber ein Phono-Preamp wäre wohl der nächste Schritt (Marantz hat ja im MM-Anschlußbereich eher Mäßiges zu bieten). Gibt es da eine Empfehlung so zwischen 70 und 150 Euro?

c) Weiß jemand, ob es im Raum Karlsruhe jemanden gibt, der das Teil einmal durchsehen könnte? Oder irgendwo anderes?

Danke für eure Hilfe!

P.S.: Mein System ...
Marantz PM78 (läuft eigentlich immer im Class-A und Source Direct Modus)
Marantz CD67-mkIISE
Marantz ST-48
Dynaudio 1.8 MKII
Kimber LS-Kabel
Verkabelung der Komponenten: Analog-Audiokabel A-62, FUNK TONSTUDIOTECHNIK, Berlin
Superhirn
Stammgast
#2 erstellt: 30. Jan 2005, 10:55
Ein schönes Stück!

Ich habe einen Elac-Prospekt von 1970, da ist er drin.
Kostete damals 463,98 DM

Prospekttext:
MIRACORD 50H

Ein Hi-Fi-Stereo-Laufwerk der
internationalen Spitzenklasse für
Kenner meisterlicher Musik.
die nach höchster Tontreue,
nach wirklicher High Fidelitv
suchen. Technische Merkmale:
Hi-Fi-Plattenwechsler. Hi-Fi-
Plattenspieler und Dauerspieler:
schwerer ausgewuchteter Zink-
druckguß-Plattenteller mit
302 mm Durchmesser: Spezial-
Synchron-Motor mit Außenläufer:
allseitig ausbalancierter Leicht-
metall-Tonarm mit quadranischem
Querschnitt: hochwertiger ELAC
Hi-Fi-Stereo-Magnet-Tonabneh-
mer: stufenlos einstellbare
Auflagekraft von 0 . 6p:
Drucktastensteuerung; Antiskating-
Einrichtung; Tracking-Kontrolle;
eingebauter Tonarmlift.


P.S. Die techn. Daten liefer ich noch nach.
deus62
Stammgast
#3 erstellt: 30. Jan 2005, 12:41
Vielen Dank, Superhirn!

Das System hat irgendwann ein Upgrade erfahren. Wie oben gesagt, muß ich es demnächst mal rausnehmen. An der Unterseite ist die Typenbezeichnung (als Relief im Material ... unlesbar aus jeder Position).

Weitere Frage:

(01) Ich habe den Plattenspieler gestern einmal schnell angeschlossen, um ihn auszutesten. Das Stromkabel habe ich an meinen Marantz Verstärker angeschlossen (der hat dafür drei Buchsen), das Cinch Kabel (das ist wohl vom Vorbesitzer oder einem Geschäft gemacht worden) an die Marantz Phono Eingänge. Ein Erdungskabel gibt es am Plattenspieler nicht.

Der Player läuft ohne jegliche Nebengeräusche, aber wenn ich den Tonarm anfasse, brummt es leicht. Liegt das an der Erdung, oder daran, daß ich über den Anschluß an den Amp eine Schleife (eine Schleife ist es ja eigentlich nicht, denn es brummt nur wenn ich dranfasse) erzeugt habe?

Der Vorbesitzer hat das Teil ohne jegliche Geräusche beim anfassen an einer hochwertigen Anlage betrieben.
Superhirn
Stammgast
#4 erstellt: 30. Jan 2005, 12:54
Ich vermute doch, dass das an der Erdung liegt. Das Kabel kann man irgendwo am Spielerchassis befestigen.
Ob das mit dem Vorverstärker was bringt, glaub' ich nicht.

Noch die fehlenden Daten:

Rumpel-Fremdspannungabstand 44dB
Rumpel - Geräusch über 62 dB
Mindestauflagekraft o,5p

Usprungssystem war Elac STS 344-17(463DM) oder 344-E(505DM) oder 444-12(505DM) oer 444-E(557DM)
deus62
Stammgast
#5 erstellt: 30. Jan 2005, 13:17

Superhirn schrieb:
Ich vermute doch, dass das an der Erdung liegt. Das Kabel kann man irgendwo am Spielerchassis befestigen.
Ob das mit dem Vorverstärker was bringt, glaub' ich nicht.

Noch die fehlenden Daten:

Rumpel-Fremdspannungabstand 44dB
Rumpel - Geräusch über 62 dB
Mindestauflagekraft o,5p

Usprungssystem war Elac STS 344-17(463DM) oder 344-E(505DM) oder 444-12(505DM) oer 444-E(557DM)


Danke, Superhirn.

Das mit dem Erdungskabel probiere ich nächste Woche aus.

Mit dem Vorverstärker bin ich mir nicht so sicher. Ich erinnere mich an die (sehr guten) Tests des Amps, in denen jedesmal die schlechten Werte des Marantz MM Anschlusses erwähnt wurde. Das Fazit war in diesem Bereich jedesmal negativ. Damals war mir das egal, da ich ausschließlich CDs hören wollte.

Ich glaube ich leihe mir mal ein oder zwei Modelle bei meinem HiFi Händler um das auszutesten.
Dudenesser
Neuling
#6 erstellt: 31. Jan 2005, 23:48
Ich interessiere mich wirklich brennend für den Marantz PM 78. Würde ihn auch an Kimber 4PR laufen lassen. Welche erfahrungen habt ihr mit dem Gerät?
sirene
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 06. Okt 2006, 13:00
Den ELAC MIRACORD 50 H gibt es in der Holzzarge mit schmalem Rand und einer die rechts breiter ist(wie die des LENCO L 75).
Welche Zarge ist besser? oder klingt der 50H in beiden gleich
gut? schlecht?
DANKE, Sirene


[Beitrag von sirene am 06. Okt 2006, 23:04 bearbeitet]
TheCrab
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 15. Nov 2009, 14:20
Hallo,

eine Freundin von mir hat einen Miraacord 50h, bekommt ihn aber nicht zum laufen. Sie hat ihn von Verwanden bekommen, bei denen er einwandfrei funktioniert hat. Kann es sein, dass sie noch einen Vorverstärker braucht? Momentan versuchen wir den Spieler mir einer Panasonic Stereoanlage zum laufen zu bringen. Ich weiß, dass es nicht die beste Combo dafür ist ;). Auxeingang der Anlage funktioniert mit Laptop einwandfrei.

Danke für die Hilfe.
Compu-Doc
Inventar
#9 erstellt: 15. Nov 2009, 17:01
Moin Krabbe
und erst mal herzlich willkommen im Forum!

Der Plattenspieler muss in den Phono-Eingang des Verstärkers eingesteckt werden.

Sollte die Stereoanlage keinen solchen Einsteckplatz besitzen, muss zwischen Plattenspieler und AUX-Eingang ein sogenannter

Phono-Vorverstärker (Beispiel! klick it )

zwischengeschaltet werden; diesen bekommtst Du bei ebay, oder bei einem-gut sortierten-Elektro (Radio/TV) Fachgeschäft.

Da der ELAC-Plattenspieler-vermutlich noch-mir einem DIN-Steckerkabel versehen ist, benötigst Du ebenfalls ein Adapterkabel von DIN-Stecker auf Cinch-Buchse(n), um den Phono-Vorverstärker an die Stereoanlage anschliessen zu können.

Viel Erfolg
Holg_er
Stammgast
#10 erstellt: 17. Nov 2009, 00:18
Wenn es brummt:

Den Tonkopfeinschub abziehen und die Kontakte säubern. Da ist in der Regel ein schwarzer Belag zu finden. Das Zeug läßt sich gut mit einem feinen Schlitzschraubendreher gaaaaaaaanz vorsichtig abkratzen. Andere schwören auf Glasfaserradierer aus dem Schreibwarengeschäft. Von einem Adapter von Cinch auf DIN möchte abraten. Das ist eine 90%ige Garantie für tolles Brummen. Einfach den DIN- Stecker abschneiden und Cinch anlöten.

Das ist ein tolles Gerät!

Hier gibts alles was der Mensch benötigt:


Wegavision...


Viel Spaß!

Holger
Compu-Doc
Inventar
#11 erstellt: 17. Nov 2009, 02:35

{...} Das ist eine 90%ige Garantie für tolles Brummen. Einfach den DIN- Stecker abschneiden und Cinch anlöten.


Eine doch sehr entgültige Lösung für ein-eventuelles-"Brummschleifen-Phänomen"!

Ich persöhnlich berteibe eine ganze Reihe von Plattenspielern, welche mit DIN=>CINCH-Adaptern störungsfrei funktionieren.

Warum sollte man den Originalzustand eines Gerätes abändern, wenn es auch ohne solche finalen Eingriffe geht?
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
P.S.: "Brummen" ist nie toll und wie hast Du den Wert von "90%" ermittelt?

...........gemessen, geschätzt, geraten,interpolliert?
Holg_er
Stammgast
#12 erstellt: 17. Nov 2009, 12:31

Compu-Doc schrieb:

{...} Das ist eine 90%ige Garantie für tolles Brummen. Einfach den DIN- Stecker abschneiden und Cinch anlöten.


Eine doch sehr entgültige Lösung für ein-eventuelles-"Brummschleifen-Phänomen"!

Ich persöhnlich berteibe eine ganze Reihe von Plattenspielern, welche mit DIN=>CINCH-Adaptern störungsfrei funktionieren.

Warum sollte man den Originalzustand eines Gerätes abändern, wenn es auch ohne solche finalen Eingriffe geht?
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
P.S.: "Brummen" ist nie toll und wie hast Du den Wert von "90%" ermittelt?

...........gemessen, geschätzt, geraten,interpolliert? :D


Hi Doc,

Adapterbrummen hatte ich an:

Elac Miracord 625
Dual 1228
PE 2012
PE 2020L
...

Einzig ein Dual 1214 funzt mit Adapter. Ich teste alle Geräte erstmal mit einem Adapter- bei Brummen gibts dann neue Cinch- Stecker an das Originalkabel. Den Originalzustand eines Gerätes zu erhalten ist selbstverständlich oberstes Gebot. Aber mit Brumm greif ich schon zu solch finalen Mitteln

Aber wie bereits geschrieben... Ich würde mit einer großen Säuberungsaktion beginnen und erst dann über Adapter, löten etc. nachdenken!

Eine große Cinch/DIN- Diskussion wollte ich jetzt nicht entfachen.

Holger
Compu-Doc
Inventar
#13 erstellt: 17. Nov 2009, 15:15
No Diskussion, jepp!

Natürlich ist Brummen ätzend und natürlich ist umlöten-dann, nach gründlicher Reinigung aller Kontaktflächen-notwendig!
TheCrab
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 17. Nov 2009, 21:37
Alles klar, danke für die Antworten, werde die Vorschläge weiterleiten.
Holg_er
Stammgast
#15 erstellt: 17. Nov 2009, 22:12

sirene schrieb:
Den ELAC MIRACORD 50 H gibt es in der Holzzarge mit schmalem Rand und einer die rechts breiter ist(wie die des LENCO L 75).
Welche Zarge ist besser? oder klingt der 50H in beiden gleich
gut? schlecht?
DANKE, Sirene


Hallo Sirene,

hier gibt es Bilder zu den verschiedenen Zargenversionen...

Elac 50H

Welche der Zargen nun besser klingt kann ich nicht sagen. Ich würde jetzt behaupten, dass die Materialität nicht "kriegsentscheidend" ist. Dual z.B. hat sehr hochwertige Laufwerke in extrem billig daher- kommende Plasikzargen gesetzt. Da gab es durchaus Hersteller mit etwas mehr Gespür für Design...

Holger
gaviao
Neuling
#16 erstellt: 11. Aug 2010, 20:14
Kann mir jemand einen Tip geben, wie hoch ein realistischer Preis für das gute Stück anzusiedeln wäre?
Vielen Dank im Voraus!
tubescreamer61
Inventar
#17 erstellt: 12. Aug 2010, 00:29
@ all:
meiner Einschätzung nach ist ein Elac Miracord 50 HII in der gleichen Position wie ein Dual 1219 einzuordnen (legendäre Spitzenlaufwerke vergangener Zeiten, welche auch heute noch kaum einen Vergleich zu aktuellen Spitzenprodukten kommerzieller Standards zu scheuen brauchen).
Ich habe das seltene Vergnügen gehabt, beide im direkten Vergleich (mit identischen Systemen = Shure M95- an ein und denselben Vorverstärker mit hochwertiger- weil passiver RIAA Entzerrung) zu hören.
Ich kann behaupten: Ein- trotz Reibradantrieb- sehr hochwertiges Analoglaufwerk, welches klanglich keinen Vergleich zu anderen, vergleichsweise begehrteren Laufwerken zu scheuen braucht.
Alleine der Anriebsmotor (Pabst Aussenläufer)= ist der gleiche, wie in hochwertigen Thorens Laufwerken.
Von daher, darf man ein solches, funktionierendes Exemplar sein Eigen nennen- seid stolz darauf und gebt es nimmer her- was besseres kann man heutzutage nur für viel Geld und gute Worte käuflich erwerben.

Greetz
Arvid

p.s.: möchte irgend jemand ein solches Analoglaufwerk "loswerden"? Ich nehme es mit Kusshand und küsse demjenigen noch die seit 14 Tagen ungewaschenen Füsse dafür.
ratfink
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 12. Aug 2010, 09:00
Ich hab nur den Elac Miracord 50HII und den Dual 1229. Klanglich sind für mich keine Unterschiede auszumachen.Aber der Thorens 124 MKII spielt irgendwie noch ein wenig besser.
Gruss Dieter
Holg_er
Stammgast
#19 erstellt: 12. Aug 2010, 13:42

gaviao schrieb:
Kann mir jemand einen Tip geben, wie hoch ein realistischer Preis für das gute Stück anzusiedeln wäre?
Vielen Dank im Voraus!


Einmal die Bucht durchsuchen, bitte. Da gibt es dann zumindest eine Tendenz. Für meine (3 Stück) habe ich zwischen 20€ und 30€ gezahlt. In der Bucht liegen die, je nach Zustand, so zwischen 20€ und 80€.

Gruß

Holger
Sebi_88
Stammgast
#20 erstellt: 12. Aug 2010, 13:47
Hallo!! Habe von meinem Opa einen optisch perfekt erhaltenen Elac Miracord 50H geerbt. Leider bleibt beim hören ein Lautsprecher stumm Was kann ich tun? Das Gerät war schon ca. 40 Jahre im Besitz sieht jedoch aus wie neu. Gruß Sebi
raphael.t
Inventar
#21 erstellt: 12. Aug 2010, 16:20
Hallo Sebi!

Tonkopfschlitten rausziehen, Kontakte reinigen (beidseitig natürlich).
Oxidierte Kontakte sind häufig die Ursache für einen Kanalausfall.

Grüße Raphael
Sebi_88
Stammgast
#22 erstellt: 13. Aug 2010, 00:29
Hallo Raphael und danke für den Tipp!

Werde es am Wochenende mal ausprobieren und hier berichten ob es geklappt hat. Hoffe sehr das es dann geht, denn er sieht echt spitze aus

Gruß Sebi
raphael.t
Inventar
#23 erstellt: 13. Aug 2010, 07:42
Hallo Sebi!

Es lohnt sich auch den Schlitten etwas zu bewegen (natürlich nur im Rahmen der Möglichkeiten und ohne Gewalt!), denn ein halber mm, der fehlt, kann bei Kontaktproblemen viel ausmachen.

Grüße Raphael
marguerita4543
Neuling
#24 erstellt: 12. Apr 2013, 22:21
Habe eine Bedienungsanleitung auf Hochglanzpapier und eine Broschüre vom Miracord 50 H von ELAC . Vielleicht interessiert sich jemand dafür, bevor ich sie wegwerfe.Bitte bald melden - ich räume gerade auf.
marguerita4543 - bitte email an marguerita4543@me.com
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 22. Mrz 2017, 20:17
Moin!

Ich könnte momentan relativ günstig einen Elac Miracord 50 HII bekommen.
Momentan betreibe ich einen Thorens TD 160 E.

Wo ist denn der Elac so einzuordnen? Würde sich der Wechsel lohnen?

edit: ich soll einen Preis vorschlagen. Was wäre denn realistisch?


[Beitrag von turntable_wanted am 22. Mrz 2017, 22:10 bearbeitet]
highfreek
Inventar
#26 erstellt: 23. Mrz 2017, 08:02
von Thorens zu Elac? Ne behalte lieber beide , der Elac ist nicht besser, nur anders.

Ich habe selbst u.A. den TD 160 und den Elac 760, (was der Nachfolger des 50H ist). Der Elac "rockt" mit dem Elac 355 System eher und macht Spass mit flotter Musik. Der thorens macht halt anders Musik.
Für den Elac würde ICH 50-80 ausgeben.
gruß

Elac 760 : DSCI0400


[Beitrag von highfreek am 23. Mrz 2017, 08:06 bearbeitet]
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 23. Mrz 2017, 09:46
Danke für die Rückmeldung!

Ich habe mich jetzt mit ihm auf 60 € geeinigt. Und zumindest äußerlich ist er noch neuwertig.
Den Thorens behalte ich auch. Der Elac kommt ins Arbeitszimmer zur 2t Anlage.

Der Plattenspieler stammt übrigens aus dem Nachlass des Großvaters und der war wohl ziemlicher Hi-Fi Enthusiast. Da standen noch jede Menge andere Schätzchen rum. U.a. alte Elac LK 5000. Die hätte ich ja auch noch gerne mitgenommen, waren aber leider schon verkauft.

Das ist er übrigens:

miracord


[Beitrag von turntable_wanted am 23. Mrz 2017, 10:08 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#28 erstellt: 23. Mrz 2017, 11:16
Sogar in einer-schönen-weißen Zarge und die lange Stapelachse ist auch in board. Gratuliere, guter Preis
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 23. Mrz 2017, 11:21
Danke. Jetzt hoffe ich mal, dass ich in der Stadt noch irgendwo einen Adapter von DIN auf Cinch bekomme.
Compu-Doc
Inventar
#30 erstellt: 23. Mrz 2017, 11:32
Die gibt es auch im Netz/ebay um € 8-10,- Klick~klack
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 23. Mrz 2017, 21:39

Compu-Doc (Beitrag #30) schrieb:
Die gibt es auch im Netz/ebay um € 8-10,- Klick~klack


Habe einen in der Stadt bekommen. Der Plattenspieler steht jetzt bei mir und sieht genauso aus wie auf dem Foto. Ich frage mich ja wirklich, ob der nur alle 10 Jahre aus dem Schrank geholt wurde.
Der ist über 40 Jahre alt und sieht fast aus wie neu. Ausser der Haube, die feine Kratzer hat.

Und, was noch dabei war:

IMG_20170323_193145

Weiss jemand, wofür die kleinen roten Winkel sind? Und ich muss erst mal gucken was ich da Schönes an TA und Nadeln habe. Ist gerade fast wie Weihnachten.

edit: Mist, mein Adapter hat gar kein Massekabel.
editedit: Brauche ich gar nicht .
Das Ding klingt absolut großartig und alles funktioniert noch. Ich freue mich gerade echt wie ein kleines Kind!


[Beitrag von turntable_wanted am 23. Mrz 2017, 22:22 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#32 erstellt: 23. Mrz 2017, 23:57
Gratulier auch zu dem "Beipack"! Die roten Winkelchen sind Teile aus dem Tonband-Bereich (BASF?).


[Beitrag von Compu-Doc am 23. Mrz 2017, 23:57 bearbeitet]
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 24. Mrz 2017, 09:40

Compu-Doc (Beitrag #32) schrieb:
Gratulier auch zu dem "Beipack"! Die roten Winkelchen sind Teile aus dem Tonband-Bereich (BASF?).


Ah, das ergibt Sinn. In dem Nachlass war auch noch ein Tonbandgerät von BASF.
Ich bin übrigens immer noch völlig begeistert. Die Kombi in meinem Arbeitszimmer, Rotel, Phonar und jetzt Elac Plattenspieler, klingt richtig gut. Gefällt mir auch viel besser als mein Thorens.
Aber ich glaube, der müsste nur mal vernünftig eingestellt werden und ein anderer TA drauf.
Wuhduh
Inventar
#34 erstellt: 24. Mrz 2017, 10:37
Moin !

Soweit ich mich erinnern kann, dienen die roten Winkel zur Befestigung des Vorspannbandes an der Tonbandspule, damit es sich nicht wieder abrollt.

Ein guter Retro-Vintage-Ebayer würde für ein 4er-Set glatt 30 Euro inkl. Versand fordern.

Das System 455-17 ist schon etwas besseres aus der Familie. Die Nummerierung beginnt mit 255.

MfG,
Erik
Compu-Doc
Inventar
#35 erstellt: 24. Mrz 2017, 12:40

Wuhduh (Beitrag #34) schrieb:
Ein guter Retro-Vintage-Ebayer würde für ein 4er-Set glatt 30 Euro inkl. Versand fordern.

Klar Erik , fordern kann jeder alles!
Aber bekommen
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 24. Mrz 2017, 20:40

Compu-Doc (Beitrag #35) schrieb:

Wuhduh (Beitrag #34) schrieb:
Ein guter Retro-Vintage-Ebayer würde für ein 4er-Set glatt 30 Euro inkl. Versand fordern.

Klar Erik , fordern kann jeder alles!
Aber bekommen :prost


Falls die jemand gebrauchen könnte, geb ich die auch gern gegen Porto ab. ;-)
hifi-collector
Stammgast
#37 erstellt: 27. Mrz 2017, 07:57
Gratulation zum Kauf des 50H. Der Beifang ist aber der Knaller! Da sind zwei alte Elac STS Tondosen (STS 240 und STS 333?) dabei, wahrscheinlich sogar mit zusätzlichen originalen Nadeln. Genau kann ich das nicht auf den Fotos erkennnen. Fakt ist, die Dinger klingen mit der richtigen Nadel super und werden heutzutage teuer gehandelt. Einfach mal eins davon auf dem 50H montieren und ausprobieren. Die Dinger rocken richtig gut.

Gruß

Andreas
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 27. Mrz 2017, 11:57

hifi-collector (Beitrag #37) schrieb:
Gratulation zum Kauf des 50H. Der Beifang ist aber der Knaller! Da sind zwei alte Elac STS Tondosen (STS 240 und STS 333?) dabei, wahrscheinlich sogar mit zusätzlichen originalen Nadeln. Genau kann ich das nicht auf den Fotos erkennnen. Fakt ist, die Dinger klingen mit der richtigen Nadel super und werden heutzutage teuer gehandelt. Einfach mal eins davon auf dem 50H montieren und ausprobieren. Die Dinger rocken richtig gut.

Gruß

Andreas


Mal aufgelistet:

Ersatznadeln Nachbau:

2 X DM 240
1 X DM 322

Original:

SNM 104
DM 240
DM 333
S 244 - 65
D 455 - 12

Tonabnehmer:

STS 222 mit Nadel
STS 244 mit Nadel
STS 240

Wie passt das denn alles zusammen? Bzw. welche Kombi sollte ich mal testen?
Verbaut ist momentan ein weiterer D 455-12. Was das für eine Nadel ist, weiss ich nicht.

edit: wenn ich mir mal die ebay Preise angucke, war das wohl ein ziemliches Schnäppchen.


[Beitrag von turntable_wanted am 27. Mrz 2017, 12:03 bearbeitet]
shabbel
Inventar
#39 erstellt: 28. Mrz 2017, 09:20
D 455-12 ist eine ziemlich gute Nadel.

Zu den Uralt-Systemen wäre zu sagen, dass es Saphire und Diamantnadeln gab. Die Saphire sind nicht zum hören zu empfehlen. Sie brauchen unglaublich hohe Auflagekräfte, sonst bleibt die Nadel nicht in der Rille. DM steht für Diamant Nadel, die Bezeichnungen mit S am Anfang für Saphir. Du nimmst am besten ein dickes Uralt-System, steckst eine Diamant Nadel drauf und fängst mit mindestens 2,5 bei der Auflagekraft an. Den gleichen Wert beim Anti-Skating einstellen.
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 28. Mrz 2017, 19:25
Mist, jetzt funktioniert auf einmal die Stop Automatik nicht mehr. Es klackt, aber der Arm hebt sich nicht und fährt nicht zurück. Irgendwelche Ideen?
Und zudem klingt der an meinem Marantz NR 1606 ziemlich bescheiden. Wie durch Watte.
An meinem Rotel im Arbeitszimmer klang der wirklich super.
Ich benutze den zusammen mit einer Pro-Ject Phonobox. Beider Verstärker haben keinen Phonoeingang

edit: Automatik funktioniert auf einmal doch wieder.


[Beitrag von turntable_wanted am 28. Mrz 2017, 19:38 bearbeitet]
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 29. Mrz 2017, 18:55
Automatik funktioniert wieder nicht. Plattenteller hört nicht auf zu drehen und der Tonarm bewegt sich nicht zurück. Hat jemand eventuelle eine Idee? google hat keine brauchbaren Ergebnisse ausgespuckt.
shabbel
Inventar
#42 erstellt: 30. Mrz 2017, 21:38
Es gibt im Elac ein Blech, das in die falsche Position rutschen kann. Mal ein wenig an den mechanischen Teilen schieben kann die richtige Position wieder herstellen. Dann läuft es wieder.
Ansonsten ist der Mechanismus so, daß unter dem Teller ein großes Zahnrad ist, das mit einer Umdrehung genau einmal Endabschaltung macht. Ein dünnes Blech gereift von außen Richtung Laufwerksmitte. Durch Tastendruck oder Tonarm-Endposition (bei Ende der Plattenwiedergabe) löst das Blech die Endabschaltung aus. Man kann bei abgehobenem Teller von Hand die Mittelachse drehen und dabei genau beobachten, was mechanisch während der Endabschaltung passiert. Dabei sieht man den Fehler meist recht schnell.
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 30. Mrz 2017, 22:42

shabbel (Beitrag #42) schrieb:
Es gibt im Elac ein Blech, das in die falsche Position rutschen kann. Mal ein wenig an den mechanischen Teilen schieben kann die richtige Position wieder herstellen. Dann läuft es wieder.
Ansonsten ist der Mechanismus so, daß unter dem Teller ein großes Zahnrad ist, das mit einer Umdrehung genau einmal Endabschaltung macht. Ein dünnes Blech gereift von außen Richtung Laufwerksmitte. Durch Tastendruck oder Tonarm-Endposition (bei Ende der Plattenwiedergabe) löst das Blech die Endabschaltung aus. Man kann bei abgehobenem Teller von Hand die Mittelachse drehen und dabei genau beobachten, was mechanisch während der Endabschaltung passiert. Dabei sieht man den Fehler meist recht schnell.


Danke, probiere ich nach dem Urlaub mal aus.
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 12. Apr 2017, 15:04

turntable_wanted (Beitrag #43) schrieb:

shabbel (Beitrag #42) schrieb:
Es gibt im Elac ein Blech, das in die falsche Position rutschen kann. Mal ein wenig an den mechanischen Teilen schieben kann die richtige Position wieder herstellen. Dann läuft es wieder.
Ansonsten ist der Mechanismus so, daß unter dem Teller ein großes Zahnrad ist, das mit einer Umdrehung genau einmal Endabschaltung macht. Ein dünnes Blech gereift von außen Richtung Laufwerksmitte. Durch Tastendruck oder Tonarm-Endposition (bei Ende der Plattenwiedergabe) löst das Blech die Endabschaltung aus. Man kann bei abgehobenem Teller von Hand die Mittelachse drehen und dabei genau beobachten, was mechanisch während der Endabschaltung passiert. Dabei sieht man den Fehler meist recht schnell.


Danke, probiere ich nach dem Urlaub mal aus.


Wie bekomme ich denn den Plattenteller runter? Ist der an der Unterseite noch verschraubt?

edit: läuft wieder, danke für den Tip!


[Beitrag von turntable_wanted am 12. Apr 2017, 19:45 bearbeitet]
Compu-Doc
Inventar
#45 erstellt: 13. Apr 2017, 12:21
Willst du hier in diesem thread den aktuellen Forenrekord für Mehrfachdirektschachtelvollzitate brechen?
turntable_wanted
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 13. Apr 2017, 14:40
Ich schreibe viel in diversen Foren aber das man wegen dem Zitieren angepflaumt wird, ist mir noch nie passiert.
Wo liegt denn das Problem? Ernsthaft jetzt.
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jakobi1960 am 20.06.2005  –  Letzte Antwort am 29.06.2005  –  3 Beiträge
Alte ELAC Stereoanlage
vondr_albra am 05.03.2007  –  Letzte Antwort am 10.03.2007  –  3 Beiträge

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