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DENON CD-Player - Klassiker Übersicht

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classic70s
Inventar
#1 erstellt: 15. Dez 2009, 16:45
Ich möchte bewusst mal hier im Klassikerbereich einen thread zu DENON CD Playern starten, immerhin sind einige CD Player ja mittlerweile 20 Jahre alt und haben somit langsam die Berechtigung als Klassiker zu gelten.
Mich interessieren in diesem thread vorallem Denon CD Player weil es hiervon eine völlig unübersichtliche Vielzahl und undurchschaubare Model-Vielfalt gibt und im Netz nur sehr wenig Infos dazu auffindbar sind.

Es gab da Top Modelle z.B. DCD 3560, 2560, 1500, 1460, 1420, 1290, 1015 usw. usw. manche Geräte mit schönen Holzwangen, insgesamt jedoch schwer durchschaubar ohne detaillierte Informationen.
Auch Informationen zu kleineren Modellen wie z.B. DCD 590, 685, 695, 700 usw. wären interessant.
Kennt jemand eine möglichst übersichtliche Reihenfolge der Modelle nach Baujahr und Status innerhalb der jeweiligen Serien?

Kann jemand Beispielfotos oder links zu den Serien, bzw. Modelle beisteuern?
Gibt es eventuell doch im Web irgendwo gute links wo man ausführliche Infos zu den Geräten findet?

Haben alle Denon DCD eine Metallfront oder gibt es auch einfache Plastikgeräte?
Haben die Denon CD Player tatsächlich einen so guten Klang und auch eine gute Langlebigkeit?

Welche Denon DCD Klassiker sind für eine Classic-Audio Anlage besonders empfehlenswert?
Fragen über Fragen wer weiss Antworten?
Tommy_Angel
Inventar
#2 erstellt: 15. Dez 2009, 17:17
Es gab grad einen Thread zu 3560, ließ den mal, da hab ich was geschrieben...
andreas3
Inventar
#3 erstellt: 15. Dez 2009, 19:29
Hi, die Denon- Modellbezeichnungen funktionieren folgendermaßen: die erste (bei dreistelligen) und ersten beiden ( bei vierstelligen) geben die Hirarchie an:
DCD 500 wäre also das Günstigste, DCD 2000 das teuerste Gerät.

Ursprünglich gab es nur Zahlen, die erste Generation war 500, 700, 1500 usw, die zweite dann (Katalog 1989/90) 520, 620 bis hoch zum damaligen Spitzenplayer 3520, den ich dir für deine Retroanlage ans Herz legen würde, recht selten aber immer mal wieder für ca. 500€ in der Bucht. Ein prächtiges Gerät, gebaut wie ein Panzerschrank.

So, Essen ist fertig, mach später weiter
andreas3
Inventar
#4 erstellt: 15. Dez 2009, 20:49
So, weiter gehts:

Der DCD 3520 war schwarz und auch als EX- Modell in neusilber mit Holzgehäuse erhältlich.

Ich habe mir damals den DCD 520 neu gekauft, mit Ausnahme von Urlaubszeiten lief der täglich stundenlang, und er läuft heute noch bei meinem Sohn einwandfrei. Es gab keine Defekte oder Störungen, zweimal in diesen Jahren habe ich rein präventiv die Linse gereinigt und die Schublade innen entstaubt. Soviel zur Qualität.

Testergebnisse:
DCD 1420: stereoplay 4/1989 Absolute Spitzenklasse Referenz
Audio 5/89 Spitzenklasse
HiFiVision Absolute Spitzenklasse 2.Platz
DCD 1520: Audio 9/88 Referenzklasse
stereoplay 9/88 abs.Spitz. Referenz
Stereo: Exzellent, Kaufempfehlung
DCD 3520: Audio 10/88: Referenzklasse
stereoplay 12/88 Abbs.Spitzenklasse Referenz

Danach kam die Serie 1460 mit dem Spitzengerät 3560. Danach gabs die 80er Serie wo der 35er nicht mehr vertreten war.

Danach kam die Generation der Endzahlen 15, 25... bis 95.

Dann kamen wieder volle Hunderter mit Buchstabenkürzel beispielsweise 1500S oder wie heute AE.

Es wurden nicht immer alle Nummern vergeben, so gab es nie eine 40er Serie, der Nachfolger des 3520 war der 3560. Nachfolger des Tuners TU 400 war TU 460, man war da großzügig.

Generell würde ich dir zu den 1500er Modellen Raten, die sind bis heute prima. Es gab auch 25 er und 2000er Modelle als Nachfolger der 35er.

Natürlich hat sich von Serie zu Serie auch am Design was geändert. Zu den größeren Serien gab es optional Holzseitenteile.

Meines Wissens gab es alles in schwarz oder neusilber, welches einen leichten Champagnerton hat. Der 520 hat es schon, noch ältere Geräte sind aber in einem Silberton der dazu nicht passt.

andreas3

Wenn du mehr wissen willst: Hier gibt es einen Denon-Fanclub-Thread!
classic70s
Inventar
#5 erstellt: 15. Dez 2009, 21:41
wunderbar Andreas3 gute Infos!!
Es wird Licht im Dschungel.

Ich bekomme noch diese Woche einen 1420 und einen 895 bin sehr gespannt darauf, wie sind die beiden baujahrmässig einzuordnen?

Ich bin eigentlich was CD Player betrifft eingeschworener Technics Fan und absolut zufrieden damit. Das Technics Design tut sich jedoch schon schwer innerhalb einer Klassiker-Anlage zumal große silberne Technics doch sehr selten sind. So kam ich zufällig auf Denon als mir mal einer mit Holzwangen ins Auge sprang der mich optisch sofort ansprach.

Vielleicht kann ja jemand als Appetizer ein schönes DCD Foto hier einbinden
Im empfohlenen Denon Liebhaberthread werde ich bei Gelegenheit lesen wenn ich ihn finde


[Beitrag von classic70s am 15. Dez 2009, 21:42 bearbeitet]
andreas3
Inventar
#6 erstellt: 16. Dez 2009, 12:48
Hi, 1420 ca.1988-90, 895 schätze ich mal auf Ende der 90er oder sogar Anfang 21.Jahrhundert, genau weiss ichs nicht. Es gibt bei Wikipedia auch eine Datenbank mit HiFi- Geräten, aber teilweise große Lücken.

Was mich wirklich interessieren würde ist ein Klangvergleich beider Geräte. Vor zwei Jahren hatte ich das Problem einer Neuanschaffung und ich habe lange gerätselt ob ich neu oder gebraucht kaufe. Ich habe mich für neu entschieden (DCD 700AE) weil ich das Design toll finde und wegen guter Tests, wüsste aber doch gern ob ein 20 Jahre alter Player einer höheren Klasse nicht besser klingt.

andreas3
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 16. Dez 2009, 14:00
Wenn ich das dann aber richtig sehe, hat DENON bei Einführung einer neuen Serie wieder mit der Doppel-0 hinten angefangen?
Ich habe einen CDR-W 1500 aus dem Jahr 2000.
Nur mal so zum Verständnis...oder liege ich falsch?
Und wofür steht dann eigentlich das W?



[Beitrag von The-Luxman am 16. Dez 2009, 14:01 bearbeitet]
semmeltrepp
Gesperrt
#8 erstellt: 16. Dez 2009, 14:04

The-Luxman schrieb:

Und wofür steht dann eigentlich das W?



Das es ein CD-Recorder ist?
andreas3
Inventar
#9 erstellt: 16. Dez 2009, 14:05
Korrekt, aber danach kam meines Wissens nicht mehr 1520W, 1560W und so weiter sondern schon die 1500S- Generation, danach die 1500AE. Aber den totalen Überblick hab ich auch nicht!

AE steht für advanced edition, aber W? keine Ahnung!
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 16. Dez 2009, 15:01

semmeltrepp schrieb:

The-Luxman schrieb:

Und wofür steht dann eigentlich das W?



Das es ein CD-Recorder ist? ;)



Ganz klar, Jungs...W wie Recorder.
Und das "R" hinter CD steht dann für champagnerfarben
Auf gut Deutsch: Ihr wißt es auch nicht
Egal, dadurch wird er auch nicht schlechter.
Trotzdem mal danke einstweilen.



[Beitrag von The-Luxman am 16. Dez 2009, 15:02 bearbeitet]
classic70s
Inventar
#11 erstellt: 16. Dez 2009, 15:57
Ich habe hier mal verschiedene Modelle bzw. Serien sortiert:

DCD-300, 500, 700, 900, 1000, 1100, 1300, 1500, 1700, 3300

DCD-210, 610, 810, 910,

DCD-520, 620, 820, 920, 1420, 1520, 3520

DCD-460, 560, 660, 860, 960, 1460, 1560, 2560, 3560

DCD-670, 770, 970

DCD-590, 690, 890, 1290

richtig chaotisch wird es bei den Geräten mit einer 5 am Ende

DCD-425, 485, 595, 615, 625, 635, 655, 685, 695, 715, 755, 825, 895, 1015, 1515AL

kann jemand den unterschiedlichen Serien das jeweils passende Baujahr zuordnen und eventuell fehlende Geräte in dieser Liste ergänzen?


[Beitrag von classic70s am 16. Dez 2009, 15:59 bearbeitet]
classic70s
Inventar
#12 erstellt: 16. Dez 2009, 16:19

andreas3 schrieb:
wüsste aber doch gern ob ein 20 Jahre alter Player einer höheren Klasse nicht besser klingt.

images/smilies/insane.gif andreas3


besser klingt er nicht unbedingt, schlechter jedoch wohl auch kaum. Ich werde es testen.

Es könnte in Nuancen ein "anderes" Klangbild sein, wie ich es von Technics teilweise kenne. Meist lässt sich dies nicht mit besser oder schlechter bewerten, weil es einfach nur einwenig "anders" klingt.

Falls neue Geräte gesoundet sind kann man sogar recht schnell einer Täuschnung unterliegen und glauben durch die künstliche Veränderung klinge es besser.
Bei einem guten alten CD Player ist man, was naturgetreue Widergabe betrifft wohl eher auf der sicheren weil unverfälschten Seite.


[Beitrag von classic70s am 16. Dez 2009, 16:21 bearbeitet]
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 16. Dez 2009, 16:24

classic70s schrieb:

Bei einem guten alten CD Player ist man, was naturgetreue Widergabe betrifft wohl eher auf der sicheren weil unverfälschten Seite.


Wobei mir die älteren Philips, beginnend beim F 8421/CD 100 bis zum CD 750 (danach hatte ich keine mehr) immer deutlich tiefenbetont vorkamen im Vergleich zu anderen Playern.
Jetzt ist die Frage, was "originaler" war...
Archibald
Inventar
#14 erstellt: 16. Dez 2009, 17:51
Hallo classic70s,

ich nenne seit 1992 einen DCD 590 mein eigen, es handelt sich um das kleinste Modell, der abgesehen vom fehlenden Digitalausgang die gleiche Elektronik und Mechanik wie der DCD 690 hat, das heißt 18 Bit Wandler mit 8-fach Oversampling und 20 Bit Digitalfilter. Ich merke vor allem an der Mechanik (z.B. der Schublade), dass es sich um ein einfaches Gerät handelt, andererseits finde ich ihn klanglich topp, und bei einem damaligen Anschaffungspreis von 350 DM ist das Preis- / Leistungsverhältnis aus meiner Sicht exzellent. Probleme gibt es alle Jahre wieder (nicht weil bald Weihnachten ist ) mit dem Lasertransport über Zahnradstange, dann öffne ich den Deckel, fahre die Schublade aus, reinige die Zahnradstange mit Alkohol und fette sie anschießend wieder - und gut ist's !

Gruß Archibald
Claus-Michael
Inventar
#15 erstellt: 16. Dez 2009, 20:00
Moin,

The-Luxman schrieb:

semmeltrepp schrieb:

The-Luxman schrieb:

Und wofür steht dann eigentlich das W?



Das es ein CD-Recorder ist? ;)



Ganz klar, Jungs...W wie Recorder.
Und das "R" hinter CD steht dann für champagnerfarben
Auf gut Deutsch: Ihr wißt es auch nicht
...


ich versuche es mal.

Es gibt CD-Rs und CD-RWs (löschbare/wieder bespielbare CD-Rs). Darauf beruht m. W. die Bezeichnung bzw. soll wohl als Hinweis dienen, dass das Gerät auch diese verarbeiten kann.

Mein DENON-Brenner CDR-1000 ist ein reiner Audio-Brenner, der nur Audio-CDs verarbeiten kann - die Kopien vom DCD-2560 zum CDR-1000 via Dig-Ltg. gelingen bestens!

Der CDR-W 1500 kann übrigens auch CD-RWs verarbeiten.
DENON CDR-W 1500

Der TASCAM CD-RW 5000 (den ich mal vorübergehend hatte ) kann sowohl CD-Rs als auch CD-RWs und auch Audio-CDs verarbeiten (wie die meisten Recorder aus dem Profi-Bereich).

Gruß
Claus-Michael
andreas3
Inventar
#16 erstellt: 16. Dez 2009, 22:08
Hallo, um ein wenig die Aufstellung von classic70s zu klären:

da ja wie erwähnt die erste/ersten beiden Ziffern die Hirarchie angeben bedeuten die letzten beiden die Serien und lassen sich daher nach Baujahren sortieren.

Dabei ist zu beachten, dass die Japaner eine bestimmte Anzahl eines Modells fertigen. Wirds ein Renner und verkauft sich schnell kommt dann der Nachfolger früher, wird er wenig verkauft wird auch schon mal eine Evolutionsstufe übersprungen.

Das heißt das die Reihe mit 15 am Ende abgelöst wurde von 25, danach 35 usw. Soweit ich weiss kamen Anfang der 90er Jahre die Serien 20 bis 80, danach 10,30,50,70,90, danach 15,25,usw, aber ich bin mir nicht 100% sicher!

Noch was zum Thema Qualität:

Ca. 1980 zog ich los um ein Tapedeck zu kaufen, und der Händler meiner Wahl zeigte mir etliche Geräte.
Empfohlen hat er mir ein Denon- Deck, das klinge sehr gut und sei robust. Mir gefielen die Tipp- Tasten, die meisten anderen hatten noch mechanische "Hebel", und ich griff zu.

Das Teil klang sehr gut und war sehr robust.

Es hat jahrelang unter teiweise extremen Bedingungen problemlos gearbeitet. Etliche Jahre in einem feuchten Proberaum, der einmal die Woche geheizt wurde und ansonsten kalt war hat er locker weggesteckt. Da er an der Front zwei Mikrofoneingänge hatte lief er stundenlang mit.

Nach 24 Jahren trat dann der erste Fehler auf: der Rücklauf streikte. Ein Bekannter hats einem Bekannten zur Reparatur mitgegeben und ich habe nie mehr was gehört, wahrscheinlich läufts noch heute.

Ich habe heute noch Cassetten aus den 80ern, die klingen einfach gut.

andreas3
The-Luxman
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 16. Dez 2009, 23:40

Claus-Michael schrieb:
Moin,

The-Luxman schrieb:

semmeltrepp schrieb:

The-Luxman schrieb:

Und wofür steht dann eigentlich das W?



Das es ein CD-Recorder ist? ;)



Ganz klar, Jungs...W wie Recorder.
Und das "R" hinter CD steht dann für champagnerfarben
Auf gut Deutsch: Ihr wißt es auch nicht
...


ich versuche es mal.

Es gibt CD-Rs und CD-RWs (löschbare/wieder bespielbare CD-Rs). Darauf beruht m. W. die Bezeichnung bzw. soll wohl als Hinweis dienen, dass das Gerät auch diese verarbeiten kann.

Mein DENON-Brenner CDR-1000 ist ein reiner Audio-Brenner, der nur Audio-CDs verarbeiten kann - die Kopien vom DCD-2560 zum CDR-1000 via Dig-Ltg. gelingen bestens!

Der CDR-W 1500 kann übrigens auch CD-RWs verarbeiten.
DENON CDR-W 1500

Der TASCAM CD-RW 5000 (den ich mal vorübergehend hatte ) kann sowohl CD-Rs als auch CD-RWs und auch Audio-CDs verarbeiten (wie die meisten Recorder aus dem Profi-Bereich).

Gruß
Claus-Michael


So, das klingt doch mal gleich plausibler. Auf diese Idee war ich nicht gekommen. Das Alter...
Aber: Der DENON versteht auch nur reine Audio-CDs R + RW!
Ansonsten heißt es ganz beleidigt "Use Audio-CD" im Display.

andreas3
Inventar
#18 erstellt: 17. Dez 2009, 09:34
Hallo classic70s, so nach und nach fällt mir manches wieder ein. Ab Mitte der 90er bis ca. 2005 haben die Hifizeitschriften immer weniger Stereogeräte getestet weil die Kunden überwiegend auf den Surround- Zug aufsprangen, daher fanden die Stereo- Amps und CD- Player weniger Beachtung.

Eingefallen ist mir noch:

Nach den Flagschiffen DCD 3520 und 3560 kam als Nachfolger der DCD 2700, optisch,technisch und klanglich sicher ein Leckerbissen.

Nach der Baureihe -95 kam dann eine neue Generation mit ganzen Hundertern und dem Zusatz R, ich erinnere mich an den Verstärker PMA 1500R und DCD 1500R, der wohl der Nachfolger des 1495 war. Danach kam die S-Klasse 1500S und dann die AE- Geräte DCD 500, 700,1500 und 2000AE, die ja gerade von der neuen Serie 510 bis 2010AE abgelöst wurden.

Spitzengeräte waren in den Neunzigern die Serien 10 und noch darüber die Serie 1, die es ja heute noch gibt, die 10er wurden nicht mehr gebaut.

andreas3
classic70s
Inventar
#19 erstellt: 17. Dez 2009, 21:15

andreas3 schrieb:


Nach der Baureihe -95 kam dann eine neue Generation mit ganzen Hundertern und dem Zusatz R, ich erinnere mich an den Verstärker PMA 1500R und DCD 1500R, der wohl der Nachfolger des 1495 war. Danach kam die S-Klasse 1500S und dann die AE- Geräte DCD 500, 700,1500 und 2000AE, die ja gerade von der neuen Serie 510 bis 2010AE abgelöst wurden.

Spitzengeräte waren in den Neunzigern die Serien 10 und noch darüber die Serie 1, die es ja heute noch gibt, die 10er wurden nicht mehr gebaut.

andreas3


schwierig, schwierig, besonders die Geräte mit der 5 am Ende, die Baujahre der einzelnen Serien und Geräte herauszufinden ist wirklich nicht einfach.



Hier der ganz alte DCD 1800 mit Holzseiten, sieht schön aus
classic70s
Inventar
#20 erstellt: 18. Dez 2009, 21:39
... so es ist passiert, ich habe mir mittlerweile ein schönes "Silbernes DENON DCD triple Set" zugelegt



Auf dem Foto von oben nach unten sind dies:

Denon DCD-695 Bj. ca. 1999

Denon DCD-895 Bj. ??

Denon DCD-1420 Bj. 1989



alle Geräte funktionieren einwandfrei und klingen nach ersten Tests ausgezeichnet.
Mehr zu den Geräten nach längerem Musik hören... aktuell zum Abschluß der Woche lasse ich es rocken mit der "Black Crowes - Shake Your Money Maker" CD

schönes Wochenende @all
classic70s
Inventar
#21 erstellt: 22. Dez 2009, 12:51
Habe den DCD 1420 nun ausgiebig getestet, ist ein wunderbares Gerät mit 1A Sound!



Er löst nun meinen schwarzen Marantz CD 67 MKII Ose ab, den ich nun verkaufen werde. Ich konnte bei beiden Geräten keinen Klangunterschied hören, hatte beide am Pioneer SA 9500 über AUX 1 und AUX 2 angeschlossen, die Lautstärke der CD Player auf gleiches Level gestellt und dann mittels hin und her schalten mit identischer CD und Timecode die Player verglichen.
Das gleiche Hör-Vergleichs Ergebnis übrigens auch mit meinem hochgeschätzten Technics SL-PS700
Ebenso mit dem Denon DCD 895 und im Prinzip auch mit dem DCD 695, welcher lediglich eine winzige Nuance weniger voll zu klingen scheint, da es jedoch so gering erscheint, ist es vermutlich auch nur Einbildung. Bin mit den Denon hoch zufrieden.



Habe per Zufall noch 2 passende Edelholzwangen für den DCD 1420 aufgetrieben, damit passt er optisch nun wunderbar als neuer (20 Jahre alter) TOP-CD-Player in mein Klassiker Regal.


[Beitrag von classic70s am 22. Dez 2009, 12:54 bearbeitet]
mecker
Neuling
#22 erstellt: 25. Sep 2014, 10:14
Hallo Freunde,
ich bin neu im Forum. Über eine Suchfunktion bin ich auf diesen Beitrag gestoßen. Ich habe mir kürzlich in der "bucht" einen Denon 1420 gekauft. Um die Sache kompltee zu machen, benötige ich noch die Bedienungsanleitung. Hat jemand vielleicht ein Exemplar als pdf Datei im Archiv?

Ich bin gerade dabei mir eine Anlage aus neuen und "alten" komponenten zusammenzustellen.

Habe einen "neuen" Denon AVR x-1000. Aus Geldmangel nur das Einstiegsmodell genommen (habe es auch schon etwas bereut...wegen der Leistung).

Mal sehen was es für ein Plattenspieler wird.....habe derzeit einen DUAL 435....älteren Baujahres..

Viele Grüße
mecker
niewisch
Ist häufiger hier
#23 erstellt: 28. Okt 2015, 11:39
Hallo zusammen,

wenn man diese Beiträge hier liest, scheinen die alten DENON-Player aus den 80ern und frühen 90ern ja ideal, wenn man aus nostalgischen Gründen ein Gerät aus der Pionierzeit der CD haben möchte. Dabei scheint es egal zu sein, welches Gerät man erwischt. Gibt es denn DENON-Modelle, von denen man eher die Finger lassen sollte?

Grüße,
Steve
Elmk
Stammgast
#24 erstellt: 28. Okt 2015, 12:15
Zur Langlebigkeit: Ich habe heute noch einen DENON DCD 1100 an meiner Anlage laufen, gekauft Sommer 1986 für 1200DM. Er läuft jetzt seit 30 Jahren ohne Probleme und klingt nach wie vor super (war 1986 Referenz bei Stereoplay). Den möchte ich nicht hergeben
niewisch
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 01. Nov 2015, 07:22
Weiter oben in diesem Thread steht, dass die Geräte hochwertiger sind, je höher die Gerätenummer war. Wenn das so ist, ab welcher Nummer (in etwa) sind die Denon-Player aus heutiger Sicht noch empfehlenswert?

Und hatte Denon eigentlich alle Player auch in silber/champagner hergestellt oder waren das nur Ausnahmen bei bestimmten Serien?

Grüße,
Steve
Apalone
Inventar
#26 erstellt: 01. Nov 2015, 07:33

niewisch (Beitrag #25) schrieb:
......dass die Geräte hochwertiger sind, je höher die Gerätenummer war. Wenn das so ist, ab welcher Nummer (in etwa) sind die Denon-Player aus heutiger Sicht noch empfehlenswert?......


wenn der CD-P einwandfrei funktioniert, kannst du ihn idR v einem heutigem Modell kaum unterscheiden. Gehe nach Optik/Haptik.

Meiner Erfahrung nach fallen jedoch bei Denons doch mal häufiger die Laser an rumzuspinnen und es werden anfangs nur wenige-später mehr- die CDs nicht mehr richtig abgespielt.
niewisch
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 01. Nov 2015, 07:48
Okay, danke dir. Dann noch eine abschließende "Vergleichsfrage": wie schlägt sich Denon gegenüber Technics (beispielsweise den damals teureren Geräten P520, P555, P720, P770), klanglich, als auch hinsichtlich Zuverlässigkeit nach 30 Jahren?

Grüße,
Steve
Apalone
Inventar
#28 erstellt: 01. Nov 2015, 08:03
hör doch mal mit dem klanglich auf. Du wirst 99% aller (!!) CD-P nicht auseinander halten können!

Zur Haltbarkeit v Technics CD-P kann ich nichts sagen, da zu wenig damit gearbeitet die letzten 30 Jahre.

Ich hatte vor vier Jahren drei Einsteigermodelle aus ca. Anfang 90er Jahre, die spielten alle einwandfrei.
Marsilio
Inventar
#29 erstellt: 01. Nov 2015, 10:00
Hol Dir doch beide für kleines Geld - einen der guten Denon (vierstellige Nummer) und einen der guten Technicse (ebenfalls einer mit hoher Nummer) und vergleiche! Derjenige, der dir besser gefällt bleibt.

LG
Manuel
niewisch
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 01. Nov 2015, 10:22
Ja, darauf wird es wohl hinauslaufen. Hörvergleiche sind halt etwas schwierig, wenn man die Sachen nur noch gebraucht übers Internet bekommt.

Danke für die Auskünfte,
Steve
Tigerfox
Stammgast
#31 erstellt: 09. Mrz 2016, 22:13
Hallo, ich hole den Thread mal aus der Versenkung, weil ich in der Denon Produkhistorie geschmöckert habe und sich mir ein paar Fragen gestellt haben:

Timeline

Soweit kriege ich das aus alten Katalogen noch hin:

DCD-520/820/920/1420/1520/3520 um '89
DCD-460/560/860/960/1460/1560/2560/3560 um '90

Ab dann wurde nur Stückchenweise ersetzt, irgendwann nach '90 DCD-480/580/680/980 und ab '92/93 DCD-590/690/890/1290. DCD-1560/2560/3560 blieben erstmal im Programm (wie lange?), ich nehme an der DCD-1460 wurde auch erst durch den DCD-1290 ersetzt.

Ab dann blicke ich nicht mehr so ganz durch. Irgendwann ab frühestens 1996 (?) sehe ich als neue Topplayer wieder DCD-1450AR/1550AR/1650AR und die verschiedenen Generationen des DCD-S10.

Bis dahin sehe ich nach den x560ern und dem DCD-1290 nur einen weiteren Topplayer: Den DCD-2700. Der ist aber auch nicht so high-end wie der DCD-3560 (keine symmetrischen Ausgänge). Oder hab ich was übersehen?
Es gab noch DCD-595/695/895 (wann?), als Nachfolger der x90er (wann verschwanden DCD-980 und DCD-1290?).

Dann geht es bei den 600ern und 700ern weiter mit DCD-615/715 (dazu auch ein 315er), DCD-625/725 und DCD-635/735 bis zu DCD-655AR/755AR. Diese sind jeweils extrem ähnlich, die vier Generationen unterscheiden sich aber optisch sehr stark. Wie sind diese zeitlich einzurorden? Sehe ich das richtig, dass der DCD-755AR als einziger reiner Denon CD-Player CD-Text unterstützt?

Es gab auch einen DCD-1015, der optisch stark 615/715 ähnelt, aber nicht ganz identisch ist. Gehört der zu diesen beiden? Wie gut ist er?

Am unteren Ende gab nach dem 315er dann immer ein Pärchen aus 300er und 400er, die sich optisch komplett von den 600ern und 700ern unterscheiden: DCD-335/425 und DCD-345/435 (wann?), daraus wurden dann schließlich DCD-485/685.

Es gibt wohl auch einen DCD-3000, der technisch identisch mit dem DCD-S10 ist, samt symmetrischen Ausgängen, aber optisch eher dem DCD-1015 folgt.

Bei diesen Produkten würde mich die zeitliche Abfolge interessieren. Außerm wüsste ich gerne, wann DCD-S1 und S10 erschienen sind und ob es DCD-S10II und S10III auch in Deutschland gab.


[Beitrag von Tigerfox am 09. Mrz 2016, 22:21 bearbeitet]
freakytechnic
Neuling
#32 erstellt: 16. Mrz 2016, 22:33
Mal etwas zum Verständnis was die Klangunterschiede angehen.

Grundsätzlich sollte es doch zwischen keinem CD Player unterschiede beim Klang geben wenn der Digitale Ausgang zum Verstärker benutzt wird. Die D/A Wandlung übernimmt ja der Verstärker und je besser dieser ist desto besser klingt das.
Übersehe ich etwas?


[Beitrag von freakytechnic am 17. Mrz 2016, 18:49 bearbeitet]
timilila
Inventar
#33 erstellt: 18. Mrz 2016, 18:07

Tigerfox (Beitrag #31) schrieb:
Hallo, ich hole den Thread mal aus der Versenkung, weil ich in der Denon Produkhistorie geschmöckert habe und sich mir ein paar Fragen gestellt haben:
Sehe ich das richtig, dass der DCD-755AR als einziger reiner Denon CD-Player CD-Text unterstützt?


Ja, alternativ konnten beide Recorder CDR-1000 (Single-LW) sowie CDR-W1500 als Kopierstation CD-Text wiedergeben. Bei letzteren wurden 13 Zeichen statisch
und 23 als Laufschrift angezeigt. Der 1500er konnte dazu CD-RW`s beschreiben und wiedergeben und besaß ein HDCD-Laufwerk. In meinen Augen perfekt.
Er werkelt noch bei meinem großen Sohn.


[Beitrag von timilila am 18. Mrz 2016, 18:08 bearbeitet]
Selbstinszinierende_Psy...
Neuling
#34 erstellt: 01. Apr 2016, 19:41
Hallo Forummitglieder,

auch ich hätte eine Frage zu Denon CD-Playern, und hoffe, die Wissenden werden mir helfen.

Ich habe vor kurzem meinen Yamaha AV-Receiver durch einen Denon AVR 1803 ersetzt, mit dem ich recht zufrieden bin.
Nun überlege ich, mir dazu passend einen der älteren CD-Player zuzulegen, und habe die Wahl zwischen dem DCD 1290 und dem DCD 1460 (die beide für um und bei 100 Euro angeboten werden).

Was sind die "signifikanten" Unterschiede zwischen diesen beiden Geräten, und sind sie besser als mein momentaner Player, ein Acoustic Research CD-03 (abgesehen davon, dass dieser keinen optischen Ausgang hat)? Kann ich eines oder beide der oben genannten Geräte mit der Fernbedienung des AVR 1803, der RC-917, steuern?

Vielen Dank im Voraus für eure Beiträge


[Beitrag von Selbstinszinierende_Psychose am 01. Apr 2016, 19:42 bearbeitet]
Apalone
Inventar
#35 erstellt: 01. Apr 2016, 20:52
klanglich kein Unterschied.

FB wird wahrscheinlich nicht funktionieren.
Tigerfox
Stammgast
#36 erstellt: 01. Apr 2016, 21:13
Puh, ziemlich schwierige Fragen, vielleicht hilft dir das ja weiter, hier erstmal Auszüge aus den Prospekten von damals:

http://wegavision.pytalhost.com/Denon/1990%20Denon%20Programm/
http://wegavision.pytalhost.com/Denon/1992-93%20HiFi-Programm/

Vergleicht man die technischen Daten und Features, sind die beiden nahzu identisch, nur die Kanaltrenntung ist beim DCD-1460 minimal besser (105dB vs. 103dB), auch optisch sind sie kaum zu unterscheiden, die Fernbedienungen sehen aber komplett anders aus.

Laut dieser Datenbank sind die D/A-Wandler identisch, der Digitalfilter und der CD-Mechanismus aber nicht, der DCD-1290 hat den Digitalfilter vom DCD-2560 und DCD-480/580/680/960/980 (und ein paar anderen in Deutschland nicht erhältlichen Modellen) und den CD-Mechanismus, wie er bei den Highend-Modellen DCD-2700, DCD-3000 und DCD-S10, aber auch bei vielen kleineren Modellen benutzt wurde (DCD-325/480/580/590/595/615/680/690/695/715/725/815/825/890/895/980/1015). Der DCD-1460 hat denselben Filter wie der DCD-620/820/920 und 560 und den CD-Mechanismus wie der DCD-520/620/810/820/910/960/1420.

Zu weiteren Unterschieden in den den Funktionen versuch mal die Anleitungen im Netz zu finden.

Zum AVR-1803 passen wohl beide optisch nicht so direkt - allerdings ist das bei Hifi-Geräten von Denon aus dieser Zeit, noch dazu in schwarz, nicht so auffällig.
Zur Fernbedienung kann ich nichts sagen, glaub ich aber nicht dran - damals gab es noch keine Klinkenein- und ausgänge davor am CD-Player, also kann man ihn auch nur mit der dazugehörigen Fernbedienung bedienen.
Selbstinszinierende_Psy...
Neuling
#37 erstellt: 02. Apr 2016, 08:58
Vielen Dank euch beiden für eure einerseits prägnante, andererseits nahezu epische Ausführungen. Besonderen Dank für die Links zu den Prospekten, genau so etwas habe ich gesucht, aber nicht gefunden.
Werde mir wohl demnächst den 1290 mal "in natura" anschauen gehen und berichten.
Tigerfox
Stammgast
#38 erstellt: 02. Apr 2016, 09:20
Die Anleitungen findest du auf www2.aerne.com oder www.hifiengine.com (mit Anmeldung).
cola
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 11. Apr 2016, 12:09
Bisher in diesem Thread unerwähnt und meines Erachtens einer der klanglich besten CD Player die von DENON jemals gebaut wurden - (via die eingebauten analogen Ausgänge).

Der DENON DCD-1800 (erste Serie) :

DENON DCD 1800

Klanglich meines Erachtens ganz nah am analogen Vinyl - sehr solide und aufwendig gebaut - leider wurde bereits bei der zweiten Serie ( DCD-1800 R ) gespart - er bekam zwar eine Remote Bedienung - aber unter anderem bei der CD Schubladenmechanik hat man angefangen Metall durch Kunststoff zu ersetzen.
niewisch
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 25. Aug 2016, 15:16

andreas3 (Beitrag #4) schrieb:
Meines Wissens gab es alles in schwarz oder neusilber, welches einen leichten Champagnerton hat. Der 520 hat es schon, noch ältere Geräte sind aber in einem Silberton der dazu nicht passt.


Hallo zusammen,

ich buddel dieses Thema noch mal aus: kann jemand genauer sagen, ab welchen Jahren bzw. Serien die Modelle von Denon den Champagner/Gold-Farbton statt dem klassischen Silber bekommen haben? Auf vielen Fotos geht die exakte Farbe nicht genau hervor.

Oder konkret gefragt: welche Denon-CD-Player gab es im "reinen" Silber?

Grüße,
Steve


[Beitrag von niewisch am 25. Aug 2016, 15:30 bearbeitet]
Passat
Moderator
#41 erstellt: 25. Aug 2016, 22:16
Hier mal die chronologische Reihenfolge aller Denon CD-Player, die es in Deutschland gab (im Ausland gabs z.T. abweichende Bezeichnungen bzw. Geräte, die es hier nicht gab), ohne Sonderserien/Miniserien etc.
1983 = DCD-2000 (umgelabelter Hitachi DA-1000)
1984 = DCD-1800
1985 = DCD-1800R, DCD-1500, DCD-1100, DCD-1000
1986 = DCD-3300, DCD-1700, DCD-1300, DCD-900, DCD-700, DCD-500, DCD-300 (DCD-1500 blieb im Programm)
1987 = DCD-1500II, DCD-800, DCD-600 (3300/1700/900 blieben im Programm)
1988 = DCD-1400, DCD-910, DCD-810, DCD-610, DCM-555 (3300/1700/1500II blieben im Programm)
Ende 1988 = DCD-3520, DCD-1520 (ersetzen 3300/1700, der Rest bleibt im Programm)
1989 = DCD-1420 (ersetzt 1500II), DCM-555II (ersetzt 555, der Rest bleibt im Programm)
Ende 1989 = DCD-920, DCD-820, DCD-620, DCD-520 (3520/1520/1420/555II bleiben im Programm)
1990 = DCD-3560, DCD-1560, DCD-1460, DCM-444 (920/820/620/520 bleiben im Programm)
Ende 1990 = DCD-3500RG, DCD-2560, DCD-960, DCD-860, DCD-660, DCD-560, DCD-460, DCM-450, DCM-350, DCP-100, DCP-50 (3560/1560/1460 bleiben im Programm)
1991 = DCD-980, DCD-680, DCD580, DCD-480, DCM-420, DCM-320, DCP-150, DCP-70, DCP-30 (3560/2560/1560/1460/DCP-50 bleiben im Programm)
1992 = DCD-1290, DCD-890, DCD-690, DCD-590, DCM-520 (3560/2560/1560/980, DCM-420/320, DCP-150/70/30 bleiben im Programm)
1993 = DP-S1, DCD-695, DCD-595, DCM-440, DCM-340 (3560/2560/1560/1290/890, DCM-520, DCP-150/70/30 bleiben im Programm)
Ende 1993 = DCD-2700, DCD-895, DCP-7D (DP-S1, 1290/695/595, DCM-520/440/340, DPC-70/30 bleiben im Programm)
1994 = DCD-S1, DCD-715, DCD-615 (DP-S1, 2700/1290/895, DCM-520/440/340, DCP-7D/70/30 bleiben im Programm)
Ende 1994 = DCD-S10, DCD-3000, DCD-1015, DCM-560, DCM-460 (DCP-S1, DCD-S1, 2700/715/615, DCM-340 bleiben im Programm)
1995 = DCD-725, DCD-625 (S1/S10/3000/1015, DCM-560/460/340 bleiben im Programm)
1996 = DCD-625 MK II, DCM-260, DCM-360 (S1/S10/3000/1015/725 bleiben im Programm)
Ende 1996 = DCD-425, DCD-335 (S1/S10/3000/1015/625II, DCM-360/260 bleiben im Programm)
1997 = DCD-735, DCD-635 (S1/S10/3000/1015/425/335, DCM-360/260 bleiben im Programm)
Ende 1997 = DCD-S10II (Ersetzt S10, Rest bleibt im Programm)
1998 = DCD-1650AR, DCD-1550AR (S1/S10II/735/635/425/335, DCM-360/260 bleiben im Programm)
Ende 1998 = DCD-435, DCD-345 (ersetzen 425 und 335, Rest bleibt im Programm)
1999 = DCD-1450AR, DCM-370, DCM-270 (S1/S10II/1650AR/1550AR/735/635/435/345 bleiben im Programm)
Ende 1999 = DCD-755AR, DCD-655 (ersetzen 735 und 635, Rest bleibt im Programm)
2000 = Entfall 1650AR, Rest bleibt im Programm
2001 = DCD-685, DCD-485 (485 ersetzt 435, Rest inkl. 655 bleibt im Programm)
2002 = DCM-280 (1550/1450/755/684/485 bleiben im Programm)
2003 = Entfall 1550AR, Rest bleibt im Programm
2004 = keine Änderungen
2005 = DCD-SA1, DCD-2000AE, DCD-1500AE, Entfall 1450AR/755AR, Rest bleibt im Programm
Ende 2006 = DCD-700AE, DCD-500AE, DCM-500AE (SA1/2000/1500 bleiben im Programm)
2007 und 2008 keine Änderungen
2009 = DCD-2010AE, DCD-710AE, DCD-510AE (1500AE und DCM-500AE bleiben im Programm)
2010 = DCD-A100, DCD-1510AE (ersetzt 1500, Rest bleibt im Programm)
2011 = keine Änderungen
2012 = DCD-2020AE, DCD-1520AE, DCD-720AE, DCD-520AE, Entfall DCM-500AE
2016 = DCD-2500NE, DCD-50, Rest bleibt im Programm

Reines Silber gabs bei Denon nicht.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 25. Aug 2016, 22:21 bearbeitet]
Tigerfox
Stammgast
#42 erstellt: 03. Sep 2016, 15:47
Also gab es folgende CD-Player nie in Deutschland? Sie sehen alle aus, als gehörten sie in die jeweils nummerisch passende Serie und unterscheiden sich meist nur durch Kleinigkeiten:

DCD-670/770/970 und DCD-790
DCD-315/325 und DCD-815/825/835 (entsprechen optisch den jeweiligen 600ern und 700ern)
Passat
Moderator
#43 erstellt: 03. Sep 2016, 22:02
Die sind jedenfalls in den deutschen Prospekten nicht drin.

In Japan gab es z.B. noch:
- DCD-650, DCD-770, DCD-780, DCD-830, DCD-850, DCD-970, DCD-1130, DCD-1510, DCD-1530, DCD-1550, DCD-1600, DCD-1610, DCD-1630, DCD-1650, DCD-3500.

Die japanischen Modelle haben meist nur eine andere Bezeichnung als die entsprechenden Modelle außerhalb Japans.
So hieß z.B. der japanische DCD-3500 außerhalb Japans DCD-3520.

Grüße
Roman


[Beitrag von Passat am 03. Sep 2016, 23:32 bearbeitet]
Eurythmics_Fan
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 05. Sep 2016, 05:54
Hallo,
ich bin stolzer Neubesetzung eines DC-1420 (leider ohne Original Fernbedienung).
Soll vorerst einen Sony CDP-990 ersetzen, weil er ab und zu bei Original CDs Zickt.
Kann ich wie ein Sony jede Denon CD Spieler Fernbedienung für den DCD-1420 benutzen, oder kommuniziert der DCD1420 nur mir dem Fernbedienung Typ der 1989 mit dem Gerät ausgeliefert wurde ?
Für hilfreiche Antworten wäre ich sehr dankbar.

Gruß
Eurythmics Fan
Apalone
Inventar
#45 erstellt: 05. Sep 2016, 06:14
Etliche Denon FB sind kompatibel. Ob es hier genaue Modellzuordnungen gibt, weiß ich nicht.

Ich habe jedoch definitiv mehrere Male Denon FBs für Denon CD-P benutzt, die ich ohne FB übernommen habe.
CxM
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 06. Sep 2016, 14:17
Hi,

ich hatte damals einen DCD-1300 (quasi der DCD-1500 ohne variablen Ausgang), dann einen DCD-1460.
Letzterer hat bis vor ein paar Tagen seinen Dienst versehen, aber zunehmend mit Aussetzern.
Ich habe mich schon eine Weile nach einem Denon Player der 3000er Serie umgeschaut.
Aber die werden immer noch fast zum halben Neupreis gehandelt - unglaublich!

Die Player, die damals in der Spitzenklasse der Hifi-Zeitschriften waren, kann man eigentlich heute noch bedenkenlos kaufen.
Ab dem DCD-1300 wird's interessant.
Generell würde ich immer die neueren Generationen nehmen.
Also 1500-II statt 1500, 1460 statt 1300, 3560 statt 3300, etc.
Für die meisten Player gibt's für kleines Geld auch neue Laser-Pickups zu kaufen.

Jetzt bin ich auf ein besonderes Schätzchen gestoßen: ein DCD-2700 mit Imhoff Tuning.
Da ich noch ein paar alte AUDIO Hefte habe, wusste ich sofort, was das ist.
Der Aschaffenburger HiFi Händler "Hör An" hat damals noch hochwertigere Wandlerchips verbaut und den Player direkt in der Referenzklasse der AUDIO (01/95) platzieren können.
Den Händler gibt's heute noch.
Accuphase, Burmester oder die Luxusplayer von Sony und Marantz für 10.000 DM waren damals die Konkurrenten.

Der Player ist der Kracher!
An meinem Forté Audio Vorverstärker (von Nelson Pass/Treshold)) und den BM12 Boxen hatte ich plötzlich die ganze Big Band im Wohnzimmer.
Der modifizierte DCD-2700 löst viel besser auf als der DCD-1460 und klingt trotzdem nicht so hart und glatt.
Der Verkäufer meinte, man müsste heute über 2 Mille für einen klanglich besseren Player ausgeben...

Super-Schnapp, Super-Sound, Super Kombination...
Einziger Wehrmutstropfen: ich habe jetzt noch mehr Klangmüll CDs im Regal, die beim Anhören einfach nur weh tun...

Ciao - Carsten


[Beitrag von CxM am 06. Sep 2016, 16:04 bearbeitet]
Tigerfox
Stammgast
#47 erstellt: 18. Jul 2017, 22:17
Ich hätte da nochmal ne grundsätzliche technische Frage zu den alten Denon CD-Playern: 20-Bit-Superlinearkonverter

Seit Einführung der DCD-x20er-Serie mit DCD-3520, 1520 und 1420 Anfang 1989 (DCD-920 Ende 89) wirbt Denon in seinen Porpekten mit Superlinearkonvertern mit 20Bit Genauigkeit. Schon damals hatten einige Player keine 20-Bit-Superlinearkonverter, aber einen 20-Bit-Digitalfilter (ab DCD-820). Bei den DCD-x60ern hieß das Ding dann sogar "Real 20-Bit Lambda SLC" (weiterhin nur bis zum DCD-960 runter), es werden die "echten 20-Bit Auflösung betont, wohingegen DCD-860 abwärts nur 18-Bit haben (ab DCD-890 dann aber auch als "Lambda SLC"), im Prospekt von 1994 hat dann auch der DCD-895 20-Bit.

Ich verstehe das so, dass mit SLC der/die D/A-Wandler gemeint sind. Wenn ich jetzt aber in eine der vielen Listen mit DACs von CD-Playern gucke, deckt sich das überhaupt nicht mit den obigen Angaben. Ausnahmslos alle oben genannten CD-Player von Denon haben nur 18-Bit-DACs verbaut, am häufigsten den Ti PCM61P (Alle DCD-500/600/800 von 560 bis 895, sogar der DCD-480, alle 900er von DCD-920 bis 980, alle späteren 600/700/800er von DCD-615 bis 835, der DCD-1015, 1290 (hier gibt es unterschiedliche Angaben), 1460 und sogar DCD-1550AR), Aber auch die anderen verbauten DACs (PCM64P bei DCD-3520/2520, PCM54HP bei DCD-1420, PCM58P bei DCD-3560, AD1861N beim DCD-1290) sind laut Datenblättern alle nur 18-Bit DACs, der PCM54HP sogar nur ein 16-Bit DAC. Einzig beim PCM1701 des DCD-1560 bin ich mangels Datenblatt unsicher, der AD1862N beim DCD-2560 ist der einzige echte 20-Bit-DAC.
Nicht nur das verwirrt mich, auch die Tatsache, dass bei unterschiedlichen Playern mit ein und demselben DAC mal mit 20Bit geworben wird, mal nicht.

Lasse ich mich hier in die Irre führen? Meint Denon mit 20-Bit Lambda SLC etwas anderes als die Hersteller der DACs in ihren Datenblättern? Hat z.B. der Transport darauf einen Einfluss?

In diesem Zusammenhang verwirrt mich auch, welche Bandbreite an Qualität ein einziger DAC aufweisen kann, als Beispiel hat der DCD-480 als "billigste" Variante mit dem PCM61P-(L) 100dB SNR und je 95dB Dynamic Range und Kanaltrennung sowie eine THD von 0.0045%, der wahrscheinlich beste Player mit der L-Variante des PCM61, der DCD-735 (zum 835 find ich nichts) hat 110dB SNR, 100dB DR, 103dB Kanaltrennung und einen THD von 0.0025% (identisch mit den Werten des DCD-1460). Die Modelle ohne L-Variante sind noch ein Stückchen besser, DCD-1015 und 1550AR haben 112dB SNR und 105dB Kanaltrennung (die 900er sind aber schlechter!).

Das sind 12dB Unterschied bei SNR, 10dB bei der Kanaltrennung, 5dB bei der Dynamik Range und 0.002%-Punkte bei bei der THD, mit quasi dem selben DAC (und es sind ja bei allen Modellen, selbst dem DCD-480, je zwei). Guck ich nun ins Datenblatt des PCM61P, finde ich eine typische Dynamic Range von 108dB, eine "Idle Channel SNR" von typischerweise 112dB und verschiedene, überhaupt nicht mit den Prozentwerten vergleichbare dB-Werte für THD für die Varianten PCM61P, -J und -K (-L gibt es da nicht).
Kann mir jemand in einfachen Worten den technischen Hintergrund erklären wie mit ein und demselben DAC mit relativ festen Werten so derart unterschiedliche Geräte rauskommen können? Es gibt auch nahezu keine identischen Werte, fast jeder Denon-Player mit PCM61P ist ein bischen anders. Irgendwie kriege ich so das Gefühl, dass das rein marketingtechnisch willkürlich festgelegte Werte sind, die die modelle nur innerhalb ihrer jeweiligen Generation abgrenzen sollen.

Und @Passat hättest du so eine tolle, detailierte Zeitleiste auch für Verstärker und Receiver? Besonders interessiert mich hier, was ich nicht mehr in Prospekten selbst nachvollziehen kann, also alles zwischen 1994 und 2003 (= alles nach PMA-x80R und DRA-935R/545RD), z.B. besonders wann die PMA-x15R rauskamen, wann die PMA-2000R/1500R, diverse offensichtlich hier nicht erhätliche Receiver (DRA-1035R/835R, DRA-x75R(D)).


[Beitrag von Tigerfox am 18. Jul 2017, 22:33 bearbeitet]
Passat
Moderator
#48 erstellt: 19. Jul 2017, 08:05
Was die unterschiedlichen Werte bei gleichem Wandler angeht:
Es geht ja nicht direkt vom Wandlerausgang auf die Cinchbuchsen, sondern dazwischen sitzt noch eine analoge Ausgangsstufe.
Und die unterscheidet sich qualitativ zwischen den Geräten.
Auch bei gleicher analoger Ausgangsstufe kann es unterschiedliche Werte geben, weil z.B. diverse Dinge im Player in die Ausgangsstufe einstreuen und deshalb z.B. bei den teureren Geräten diese Stufe separat abgeschirmt ist. Etc etc.

Die technischen Daten alleine am Wandler festzumachen führt also nicht zum Ziel.

Was ie 20 bit bei 18 bit-Wadlern angeht:
Da arbeitet Denon wohl mit Tricks, um mit 18 bit-Wandlern quasi 20 bit Auflösung zu realisieren.
Ein beliebtes Verfahren war damals die Bit-Shift-Technik:
Ausgang des Digitalfilters ist 20 bit.
Sind die beiden höchstwertigen Bits ohne Signalinhalt, werden die Bits 3-20 dem 18 bit DAC zugeführt.
Haben die beiden höchstwertigen Bits einen Signalinhalt, werden die Bits 1-18 dem 18 bit DAC zugeführt.
Die dabei entstehenden Pegeldifferenzen werden auf analoger Ebene kompensiert.

Denon schreibt in den Prospekten viel Unsinn.
O.g. Prinzip wird z.B. ausdrücklich verneint, was schlicht eine Lüge ist, wie der Einsatz von 18 bit DACs beweist.

Grüße
Roman
Tigerfox
Stammgast
#49 erstellt: 19. Jul 2017, 11:22
Danke für die schnelle Antwort. In etwa so, wie cih mir gedacht habe, irgendwelche Tricks mit dem Digitalfilter.

Trotzdem reines Marketinggeblubber: Wie geschrieben hat ja der DCD-1420, einer der ersten mit "20-Bit-Lambda-SLC" beworbenen Denon-CD-Player, sogar nur einen 16Bit-DAC (oder vertue ich mich da? Ich hab nur ein Datenblatt zum PCM54/55, vielleicht ist der PCM54HP anders?).

Außerdem haben z.B. der DCD-560, 620 und 820 die gleiche Kombination von DAC, Transport (=Filter, richtig?) und CD-Laufwerk wie DCD-920 und 1460, werden aber nicht mit 20Bit beworben, genauso DCD-480/580/680 ggü. DCD-960/980/1290. Ist das eine Entscheidung, ob man die von dir beschriebene Technik nutzt oder nicht, oder einfach reine Marketingwillkür?

Dass die unterschiedlichen Werte durch hochwerigere Bauweise zustandekommen war auch für mich die plausibelste Erklärung, aber derartige Unterschiede? Mir ist natürlich klar, dass das alles nur vollkommen theoretische technische Werte sind und dass ein 20Bit-DAC bei 16Bit-Daten nicht zwingend besser ist.
Hat denn nun tatsächlich der hochwertige DCD-1550AR den gleichen DAC wie der der billige DCD-480 (bzw. eine selektierte Version, die aber auch mindestens ab DCD-860 eingesetzt wird)? Und hat der DCD-1290 jetzt auch den PCM61P oder den AD1861N?
Passat
Moderator
#50 erstellt: 19. Jul 2017, 11:44

Tigerfox (Beitrag #49) schrieb:
Und hat der DCD-1290 jetzt auch den PCM61P oder den AD1861N?


Er hat den PCM61P.
Die Verwirrung kommt zustande, weil der DCD-1290 in Asien eine andere Typenbzeichnung hat. Er heißt dort DCD-2060.
Und der DCD-2060 hat den AD1861N.

Ansonsten sind die beiden Geräte völlig identisch, sie haben auch das gleiche Servicemanual.

Grüße
Roman
Tigerfox
Stammgast
#51 erstellt: 19. Jul 2017, 12:47
Aha, danke. Ist aber eigtl. schon ein wesentlicher Unterschied. V.a. merkwürdig, dass dann beim DCD-1290 in all diesen Listen der AD1861N (und nur meistens auch der PCM61P) aufgelistet ist, obwohl der DCD.2060 auschließlich mit AD1861N auch immer in der Liste ist.

Du hast nicht zufällig so eine tolle Zeitleiste wie oben für die CD-Player auch für die Verstärker und Receiver?
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