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Kennt ihr Fisher?

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Switchmike
Stammgast
#1 erstellt: 01. Sep 2004, 12:32
Als ich mal im HiFi-Klassiker Teil ein Thread erstellte über einen Fisher TX-55, gab es drauf keine Antwort. Nun ist seit 2 oder 3 Tagen "schon" wieder ein Fisher-Thread geschrieben worden, bis jetzt auch ohne Antwort. Wegen dem meine Frage.

Ich kannte diese Marke auch nicht, bis ich ein gerät davon aufstöberte (eben diesen TX-55). Siet nicht billig aus, tönt auch gut! Auf der Rückseite steht "Fisher - New York". Das ist nicht FisherPrice ;-)

Warte gespannt auf Antworten!


[Beitrag von Switchmike am 01. Sep 2004, 12:33 bearbeitet]
DrNice
Inventar
#2 erstellt: 01. Sep 2004, 12:44
Moin!

Habe sogar einen Fernseher von Fisher

Fisher ist ursprünglich ein amerikanischer Hersteller, der sich mit seinen legendären Röhrenverstärkern einen Namen gemacht hat (damals noch al "The Fisher" - das Logo mit dem Vogel, der eine Note im Schnabel hat, wurd ebis heute beibehalten) , bis 1975 Sanyo *würg* das Unternehmen übernommen hat. Das lief aber noch einige Zeit ganz gut, bis ab 1982 Sanyo-Geräte unter dem guten Namen verkauft wurden. Man sieht ihnen die japanische Herkunft sofort an...
Mittlerweile ist die Marke Fisher in Deutschland von der Bildfläche verschwunden, da sie vollständig durch Sanyo ersetzt wude. Sanyo Europa heißt übrigens Sanyo Fisher Sales Europe GmbH.
Den traurigen Rest von Fisher kann man sich unter www.fisherav.com ansehen...
Switchmike
Stammgast
#3 erstellt: 01. Sep 2004, 12:52
Danke für deine Antwort. Aber auf dieser Seite war ich nicht lange. Schade das das nun Sanoy ist! Nur so möchtegern-billig-design...

Dann kennst du vielleicht den Vollverstärker Fisher TX-55, oder von wo ich darüber informationen Kriege?
DrNice
Inventar
#4 erstellt: 01. Sep 2004, 13:05
Moin!

Tut mir leid, die Geschichte von Fisher kenne ich, aber mit den Geräten habe ich mich noch nicht auseinandergesetzt
DB
Inventar
#5 erstellt: 01. Sep 2004, 15:54
Hallo,

ich hatte mal einen kleinen Receiver von Fisher vor dem Müll gerettet. Das Ding wurde in den 80ern gebaut. Powerbrikett als Stereoendstufe, Empfangsteil sehr mäßig... Schwamm drüber.

MfG

DB
armdi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 01. Sep 2004, 16:32
Hi,

ich hab noch einen Vollverstärker und einen Tuner
von Fischer - gekauft 1978 oder 79. Ausser, dass beim Verstärker die Potis etwas kratzen, tut der noch tadellos.
Die Gerätebezeichnung hab ich aber nicht im Kopf.
wegavision
Inventar
#7 erstellt: 01. Sep 2004, 16:58
The Fisher war Anfang der 60er Jahre das HIFI-Unternehmen aus den USA. Besonders die Hifi-Röhrengeräte sind heute noch begehrte Stücke. Man muss auch betrachtet was man damals kaufen konnte: deutsche Röhrenradios, englische Nobelverstärker oder eben sündhaft teure Fischer Receiver. Das einzige was auf deutscher Seite den Begriff HIFI verdiente war Telewatt und Braun (nein keine Diskussion über Braun-Design)...

Hier die Verstärker aus den HIFI Jahrbuch I: http://wega.we.funpic.de/HIFI_JAHRBUCH_I/Verst%e4rker/
Man sieht, The Fisher war hier mit einer ganzen Produktrteihe vertreten. Die Transistorgeräte hatten dann schon keinen soo guten Ruf mehr, und dann kam auch bald schon das bekannte Aus, bzw, das "the" wurde getilgt und es war ein ganz normaler Japaner.

Übrigens wurde The Fisher damals von ELAC in Deutschland vertreten.
Heinrich
Inventar
#8 erstellt: 01. Sep 2004, 18:15
Auch hier gibt's was zu sehen:

http://fisherdoctor.com/index.html

Ich kenne den Fisher 500 - nicht von schlechten Eltern...


Gruß aus Wien,

Heinrich
Switchmike
Stammgast
#9 erstellt: 01. Sep 2004, 18:35
Danke - ist interessant. Ich poste dann mal ein paar bilder von meinem TX-55. Auf jeden Fall ist der so alt, das noch New York draufsteht und nicht irgendwie japan oder so
gdy_vintagefan
Inventar
#10 erstellt: 01. Sep 2004, 19:55
Ich habe mal einen Fisher Verstärker CA-7000 aus den 70ern gehört (von wann ist der eigentlich genau?) und kann nur sagen, ein ausgezeichneter Klang! Eins der bestklingenden "nostalgischen" Geräte, die ich bisher gehört habe.
yangtze
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 01. Sep 2004, 22:50
Meine einzige Erfahrung mit Fisher ist ein Walkman, Mitte der 80ziger.

Voll das Schrotteil, hat den ersten Sommer nicht überstanden
Switchmike
Stammgast
#12 erstellt: 02. Sep 2004, 22:06
@yangtze: das ist ja als fisher schon Sanyo war...alles klar
armdi
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 03. Sep 2004, 11:08

Michael schrieb:
Ich habe mal einen Fisher Verstärker CA-7000 aus den 70ern gehört (von wann ist der eigentlich genau?) und kann nur sagen, ein ausgezeichneter Klang! Eins der bestklingenden "nostalgischen" Geräte, die ich bisher gehört habe.


Jau, so einen hab ich - immernoch zufrieden damit.
Nur der Phono-eingang entspricht nicht mehr ganz meinen
Ansprüchen - werd wohl einen externen Phono-Preamp anschliessen.
sibro
Stammgast
#14 erstellt: 03. Sep 2004, 11:39
Gibt hier in München-Trudering/ Gewerbegebiet am Sanyo-Europe-Haus noch das große Fisher-Logo bzw. -Namensschild aus 70/80er Jahren, ob evtl.auch was repariert oder mit Auskünften gedient wird, muß man probieren (s. Webseite). Stimmt schon, daß "Fisher"-USA mit als erster die HIFI-Idee vertrieben, die schönen HIFI-Gerätedesigns der 70er kreiert hat (Flutlichtskala, massive Chromargan-Frontblenden, Leisten, -Knöpfe, Hauben bzw. Seitenteile i.Edelholz ua.), was die japanischen Hersteller (bes. Sansui, Kenwood uva.) dann übernommen haben.


[Beitrag von sibro am 04. Sep 2004, 00:18 bearbeitet]
HammerHead
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 03. Sep 2004, 20:52
Hi,

Avery Fisher war einer der frühen Hifi-Pioniere und eines der ersten Mitglieder der "Audio Hall of Fame" (Heldengalerie der Consumer Electronics in den USA)

dr.matt
Inventar
#16 erstellt: 05. Sep 2004, 11:37
Hi,

ich kann mich noch recht gut an die Fisher Geräte erinnern, die anfang/mitte der achtziger Jahre in Deutschland vertrieben worden sind. Viel Plastik und wenig wertig wirkendender Gegenwert.

Gruß,
Matthias
Friend_of_Infinity
Inventar
#17 erstellt: 07. Sep 2004, 11:01
Meine Eltern haben schon seit Jahren einen kompletten Fisher-"Turm": Plattenspieler, Tuner, Verstärker, Doppelcassettendeck, alles hübsch in ein passendes Rack gepfercht.

Komplett Plastik, schlechter Klang (wird nicht nur an den Magnat Monitor A liegen...), daher würde ich sagen, wohl schon aus der Sanyo-Zeit.

Es gibt da so einige Hersteller, die "Plastikphasen" hatten. Manche haben sie bis heute nicht ganz verlassen (Sanyo, JVC), manche haben sich in andere Bereiche gerettet (Sharp)...

Die drei oben genannten und Fisher galten in den 80ern als Billig-Plastikschrott, Sharp war zwischen zeitlich sehr innovativ was LCD-Displays angeht und befindet sich daher auf dem Weg der Besserung, JVC verarbeitet - glaube ich zumindest - inzwischen wieder Metall, Sanyo macht in Beamern, Fisher ist passé...

Was sich damit eigentlich sagen will ist, alle genannten Hersteller sind in ihrem ursprünglichen Kernbereich nicht mehr richtig aktiv, sondern beackern jetzt andere Felder...

Yamaha baut ja auch keine vernünftigen Endstufen mehr, Luxman, Nakamichi, Infinity leben maximal vom guten Ruf der legandären Jahre.

Wenige haben die Zeichen der Zeit erkannt: Pioneer ist von der heckscheibenfüllenden Prolo-Aufkleber-Marke immerhin inzwischen ein Name im Heimkino-Sektor, Marantz klebt nicht mehr so eng an Philips und produziert (gerade deshalb?) weiterhin solide Ware.

Ordentliche Haptik, was imho nach den guten Klang das Wichtigste ist, bleibt inzwischen fast nur den kleinen Herstellern überlassen (oder kommt aus China!), die leider nicht die Möglichkeit haben, in Preisregionen anzubieten, die ein flächendeckendes Revival von Qualität ermöglichen würden...

Geiz ist eben geil!!!

Nichts für ungut, etwas am Thema vorbei, aber der Aufhänger bot sich an...
Switchmike
Stammgast
#18 erstellt: 09. Sep 2004, 19:05

Friend_of_Infinity schrieb:

Nichts für ungut, etwas am Thema vorbei, aber der Aufhänger bot sich an...


...kein problem, ist interessant!


Die versprochenen Bilder meines TX-55 sind nun online. Schaut sie doch mal an und postet wenn ihr ihn kennt (habe immer noch hoffnugen, dass jemand Daten weiss )

Direktlink:
http://mitglied.lyco...ertx_55/FrameSet.htm

(auf www.djswitchmike.ch.vu)

Mfg Michi
monk
Neuling
#19 erstellt: 10. Sep 2004, 16:15
Hallo,

Ich hatte mal einen Fisher X-100 als Küchenamp. Zusammen mit einem alten Luxman Tuner und einem Paar Monitor Audio Monitor One LS, hat er mir manche Morgen musikalisch versüsst.
Der X-100 war ein kleiner Vollverstärker mit 2 x EL84 pro Kanal aus den Sixties.

Gruss
Michael
blackdove
Schaut ab und zu mal vorbei
#20 erstellt: 10. Sep 2005, 21:33
Hallo zusammen!

Ich hatte schon recht viele Fisher-Geräte gehabt und besitze immernoch "paar" davon. Fisher hat auch in den 80gern einige Innovationen rausgebracht. Sie haben wie auch viele andere HiFi-Hersteller durch Produktion von billig-Geräten versucht zu überleben. Doch ca. 93-94 wurde die Entwicklung und Produktion so gut wie eingestellt. Manche Erfindungen der Fisher-Ingenieure sorgten hin und wieder für großes Ansehen und manchmal auch für Panik bei der Konkurrenz :-) . So brachte Fisher zur IFA 91 (?) einen MO-"Brenner" und schon machte man sich Gedanken über Raubkopien... Vielleicht genau deswegen kam es nicht zur Serienproduktion, da Sanyo/Fisher wohl zu viel Druck vom der MI&Co. verspührt hat...
The Fisher war übrigens das erste Unternehmen, das eine HiFi-Anlage in Serie produzierte. Erst seit einigen Monaten gibt es wieder HiFi von Fisher und gleich auch Paar sehr gute Berichte und Innovationspreise von der Fachwelt. Es sind aber, wie auch schon in den 80gern Geräte die z.T. vieles mit Geräten mit Sanyo-Logo gemeinsames haben (http://www.fisher-hifi.de/).
Mir persönlich gefallen einige Geräte die ca. 1978-1983 produziert wurden. Aber auch einige Sachen aus mitte der 80ger find ich sehr interessant (unter anderem Lautsprecherboxen). Ende der 80ger bis ca. 93 produzierte Fisher die legendäre Z1-Anlage (PDRS-Serie). Wobei einige Geräte wie z.B. Tuner und die Monoblöcke gingen leider nicht in Serie, obwohl man bereits Kataloge mit diesen Gerätschaften gedruckt hat. Wer darüber mehr wissen möchte, schaut bitte in diesen thread rein: http://www.hifi-foru...rum_id=37&thread=201


Grüße
BD
Hörma
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 12. Sep 2005, 10:04
Hallo,

habe immer noch einen Fisher MT 6225 Plattenspieler in Betrieb. Der stammt etwa von 1978 und verfügt über ein für meine Begriffe geniales Antriebsprinzip, welches sich aber nicht durchgesetzt hat. Der Plattenteller läuft mit einer ringförmigen Schiene (weiß auch nicht wie ich das genau beschreiben soll) zwischen zwei halbrunden, Magnetfelder abstrahlenden Bauteilen durch und wird dadurch angetrieben. Das ist das Prinzip der Magnetschwebebahn (Transrapid etc.). Ich finde das genial, weil es keinen Motor gibt und keinen Riemen. Damit läuft das Ding absolut verschleißfrei und ohne Brummen und Gleichlaufschwankungen.

Der Tonarm ist SME-ähnlich. Eingebaut habe ich ein Stanton 881 MK II und bin sehr zufrieden.

Haptisch macht er einen sehr soliden Eindruck, kaum Plastik, Chassis ist aus Holz und sieht fast wie Stein aus. Der Plattenteller ist allerdings bauartbedingt aus Alu und entsprechen leicht. Insgesamt sieht alles recht edel aus.

Hin und wieder tauchen der Fischer MT 6225 beim großen Internet-Auktionshaus auf und wird für 'nen Appel und 'n Ei verschleudert, manchmal deutlich unter 100 €. Hat er eigentlich nicht verdient.

Gruß
Achim


[Beitrag von Hörma am 12. Sep 2005, 10:08 bearbeitet]
blackdove
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 12. Sep 2005, 10:46
Hallo Achim,

ich hatte selbst den größeren "Bruder" von MT-6225 den MT-6250 mit gleichem Antriebprinzip "Linear-Motor". Aber auch der Nachfolger MT-6355 (der auch in meinem Besitz war ) verfügte über dieselbe Technik. Ich würde aber nicht sagen, dass da kein Motor da ist, sondern der Plattenteller und die darunterliegenden Stator-Einheiten selbst den Motor bilden. Den Antrieb finde ich nicht nur interessant, sondern bei Plattenspielern auch sinnvoller als der übliche Direktantrieb über die Achse. Der Linear-Motor läuft sofort an und lässt sich auch sehr schnell elektrisch wieder stoppen. Dieser Antrieb hat kaum Gleichlaufschwankungen und praktisch wartungsfrei - da braucht man nicht alle paar Jahre den Antriebsriemen auswechseln... Leider wurden solche Plattenspieler grade mal fünf jahre lang produziert (1978 - 83), aber ich denke die meisten dieser Geräte funktionieren immernoch einwandfrei und beindrucken durch die Technik und Design auch die jungere Generation :-) Da Modell MT-6360 (auch mit Linear-Motor)würde gerade jetzt, wo Alu-Look so in Mode ist, sehr gut z.B. zu einem silbernen DVD-Spieler passen und besitzt sogar noch eine Fernbedienung ;-)

Grüße
BD
Schwergewicht
Inventar
#23 erstellt: 12. Sep 2005, 18:32

armdi schrieb:

Michael schrieb:
Ich habe mal einen Fisher Verstärker CA-7000 aus den 70ern gehört (von wann ist der eigentlich genau?) und kann nur sagen, ein ausgezeichneter Klang! Eins der bestklingenden "nostalgischen" Geräte, die ich bisher gehört habe.


Jau, so einen hab ich - immernoch zufrieden damit.
Nur der Phono-eingang entspricht nicht mehr ganz meinen
Ansprüchen - werd wohl einen externen Phono-Preamp anschliessen.


Hallo,
der CA 7000 ist aus 1978. Die Leistung beträgt: 2 x 42 Watt Sinus an 8 Ohm und 2 x 47 Watt Sinus an 4 Ohm. Bruttopreis: DM 525,--.

Der Verstärker sieht durch die beiden Leistungsinstrumente sehr wertig aus, hat allerdings nur eine billige Hybridendstufe. Ich hatte ihn auch, meine aber das er klanglich mit den meisten Geräten aus der Zeit nicht mithalten kann. Im direkten Vergleich hört man das. Er wurde als preiswerte Alternative zu den Vor/Endstufen CC und CP 7000 im Kompletturm Fisher System 7000 angeboten.

Gruß
dev_null
Stammgast
#24 erstellt: 13. Sep 2005, 21:45
hatte mal einen fisher röhren vollverstärker langzeitausgliehen. der hatte recht viel leistung und tönte wirklich sehr gut mit allem, was ich angeschlossen habe.
den typ weiss ich leider nicht mehr genau, er hatte aber als besonderes merkmal rote knöpfe.
diese serie war allgemein sehr wertig im aufbau und den bauteilen.
deiner sieht neuer aus, keine ahnung, was die können;)
sieht aber nett aus und "hören" musst du damit.
wenns keinen spass macht, ists nichts wert, egal wieviel igendjemand dafür bezahlen will... (meine meinung)
gruss
donheinrich
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 15. Sep 2007, 13:36
Ja, wo "Fisher" noch "The Fisher" war,...schwärm. Ich selber habe schon mehrere 800T besessen (einen immer noch!). Einmaliger Phonoeigeng, sündhaft genialer Klang. Einfach unbeschreiblich!!! Die ersten Geräte aus der "Studio-Standard" Serie kamen zumindest was den Klang betrifft noch an die Amis ran. Die Verarbeitung dagegen kiess schon einiges zu qwünschen übrig. Ich selber habe noch einen "Fisher 504" Receiver, ein klnglich bombastisches Gerät, wo allerdings eine Enhdstufe defekt ist. Auch besitzt er schon Schieberegler, wie grausig! Auch dabei handelt es sich um einen der ersten "Studio-Standart" Geräte.
heinzi69
Ist häufiger hier
#26 erstellt: 17. Sep 2007, 01:25
jawoll, besitze einen komplett-turm von fisher, beinhaltet phono ST 35-VD, tuner FM 7700, amp CA 7700, tape CR 7700, alle geräte sind richtig massiv und der klang ist einfach genial. die passenden lautsprecher sind auch dabei, leider für mein hobbyraum zu gross und deshalb betreibe ich den "turm" jeden tag über pc mit Jamo Monitor One. habe diesen turm von meinen eltern bekommen und sie haben damals ca. 2.800 DM dafür bezahlt. zu der zeit war es ein riesen haufen geld.ich glaube es war so ca. 1980. hab im wohnzimmer sony 5.1, aber klangmässig kommt der mit fisher nicht mit.war früher eine elitefirma soweit ich weiss.
Don_Chaos
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 17. Sep 2007, 15:53
Mein Bruder hatte Ende der 70er mal eine Fisheranlage - war glaube ich aus nem Katalog. Die klang einfach grottenschlecht, der Verstärker war eine Katastrophe.
Der Ruf der alten amerikanischen Fisher High End Geräte hatten ihn wohl ziemlich geblendet. Dieser Kaufhausschrott mit Namen Fisher hatte überhaupt nichts mehr damit zu tun.

Er hat dann später Elekro-Voice Lautsprecher drangehängt, was das Ganze nur unwesentlich weniger übel gestaltete. Erst mit dem Wechsel auf die Anfang 80er Vor-End Kombi C4/M4 von Yamaha half.
heinzi69
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 18. Sep 2007, 01:24
hab meine mam gefragt, der komplette turm hat nicht 2800 DM gekostet, sondern 4800 DM. in einem anderen forum wurde beschrieben, dass die 7000er serie die wohl beste war die fisher je gebaut hat(die z1-sachen wurden garnicht erwähnt) und danach war wohl schluss mit lustig bei denen. denke mal das danach die plastikbomber kamen. aber wie erwähnt, an meiner anlage ist kein teil aus plastik und sieht wirklich klasse in silber aus und auch das rack ist sehr gut verarbeitet und ist verdammt schwer.
kann also überhaupt nichts negatives dazu sagen.
suelles
Stammgast
#29 erstellt: 18. Sep 2007, 11:18
hallo,
bin seit kurzem im besitz eines receivers 1058 von fischer. gut verarbeitet, kein plastikschrott, tolle optik, guter klang, wirklich ein feines gerät.
gruß
tobitobsen
Inventar
#30 erstellt: 18. Sep 2007, 20:44

Schwergewicht schrieb:

armdi schrieb:

Michael schrieb:
Ich habe mal einen Fisher Verstärker CA-7000 aus den 70ern gehört (von wann ist der eigentlich genau?) und kann nur sagen, ein ausgezeichneter Klang! Eins der bestklingenden "nostalgischen" Geräte, die ich bisher gehört habe.


Jau, so einen hab ich - immernoch zufrieden damit.
Nur der Phono-eingang entspricht nicht mehr ganz meinen
Ansprüchen - werd wohl einen externen Phono-Preamp anschliessen.


Hallo,
der CA 7000 ist aus 1978. Die Leistung beträgt: 2 x 42 Watt Sinus an 8 Ohm und 2 x 47 Watt Sinus an 4 Ohm. Bruttopreis: DM 525,--.

Der Verstärker sieht durch die beiden Leistungsinstrumente sehr wertig aus, hat allerdings nur eine billige Hybridendstufe. Ich hatte ihn auch, meine aber das er klanglich mit den meisten Geräten aus der Zeit nicht mithalten kann. Im direkten Vergleich hört man das. Er wurde als preiswerte Alternative zu den Vor/Endstufen CC und CP 7000 im Kompletturm Fisher System 7000 angeboten.

Gruß



Ich muss Schwergewicht recht geben. Ich besaß den CA-7000 auch. Sieht gut und wertig aus, taugt aber wenig.

Ganz anders mein Dreher von Fisher: Eine MT-6225 mit 120-Pol Motor, einer Art Magnet-Antrieb. Der Plattenspieler ist gut verarbeitet hat einen Acos Lustre-Derivat Tonarm und gute technische Daten.

The Fisher hat natürlich ganz andere hübsche Dinge gebaut. In den 80igern ging es dann steil bergab und es wurden nur noch Augenwischerei-Produkte hergestellt.
mightymo
Stammgast
#31 erstellt: 05. Nov 2008, 00:34
den hab ich seit neustem auch. sehr solider plattenspieler mit ansprechendem design. nur mit dem angeblich so tollen gleichlauf hapert es bei mir ein wenig - meiner hat gleichlaufschwankungen, zwar keine gravierenden, aber sie sind im strobo zu sehen. die potis scheinen bei mir auch mal einer reinigung zu bedürfen, oder sind die von natur aus so berührungsanfällig? (das einleveln der geschwindigkeit wird dabei zum geduldspiel...) weiß zufällig irgendwer, wie man bei dem gerät am einfachsten an die dinger rankommt?
außerdem wirken die (im idealfall) stehenden punkte am rande des plattentellers vor dem strobo etwas "unscharf"..
und die füße sind leider nicht höhenverstellbar..
so, genug gemeckert, sonst entsteht nachher noch der eindruck, ich könnte meinen eigenen plattenspieler nicht leiden...

übrigens auch aus der bucht - für sagenhafte 34 euro, und das teil sieht aus, als wäre es gestern vom band gelaufen. :-)
(ok, die neue nadel hat noch mal 39 euro gekostet, aber dafür ist sie NEU!)
mightymo
Stammgast
#32 erstellt: 07. Dez 2008, 22:33
alter schwede. da hab ich wohl wirklich ein schnäppchen gemacht... hab gerade eben mal aus neugierde die versteigerung eines gleichen gerätes bei ebay verfolgt - das ding ist für satte 106 euro weggegangen!!
Balou7054
Stammgast
#33 erstellt: 07. Dez 2008, 22:53
Hallo! Habe schon 3 Stück von diesen MT6225 und keiner läuft.
2 haben Gleichlaufschwankungen und die kommen bei meinen vom defekten Magnetrand am Plattenteller. Die Geräte haben lange gestanden und der Rand hat sich z.T. aufgelöst oder ist abgegangen.
Ist der Rand bei deinen vollständig ok?

gruß
mightymo
Stammgast
#34 erstellt: 08. Dez 2008, 00:04
bei meineM - ich habe nur einen.... aber ja, ich denke, der ist bei mir ok. (ich habe ja keinen vergleich..). es ist auf jeden fall nichts abgebrochen und es hat sich nichts abgelöst. der rand hat eine rost-braune farbe, und wenn man ihn vorsichtig mit einem feuten tuch reinigt, ist dieses danach auch braun... ;-) leichte gleichlaufschwankungen habe ich, wie gesagt, auch. aber die sind so minimal, daß sie nicht wirklich ins gewicht fallen und vor allem nicht hörbar sind. möglicherweise liegt es daran, daß das gerät unter umständen beim vorbesitzer auch länger gestanden hat und die einzelnen magneten auf dem rand sich unterschiedlich stark entmagnetisiert haben. ich habe schon mal in erwägung gezogen, sie wieder neu zu remagnetisieren, aber genauere gedanken zur umsetzung habe ich mir noch nicht gemacht. hast du oder irgendwer sonst da vielleicht eine idee zu?
Jendrik6123
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 04. Feb 2009, 18:48
Hallo,
habe eben es das theard gelesen. Ich habe eine fast komplette Fisher Z1. Habe dazu auch im moment eiin theard.
Gruß Jendrik
eldiablo85
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 14. Sep 2013, 17:01
Ich hab hier eine Hifi Anlage von Fisher stehen.

St41-D Plattenspieler, Halbautomat, tut seine Arbeit, ist aber zu leicht und der Ton könnte besser sein.
CA-250 Verstärker, macht gut Druck, schön verarbeitet, wird mir aber schon zu schwach
FM550-L Tuner
CB-550 Fernbedienteil, sehr selten aber nur ne Notlösung wenn man bedenkt was man heute alles mit ner Fernbedienung machen kann

Komplett begeistert bin ich aber von den Boxen, Fisher STE-333. Hören sich auf meiner Anlage schon doppelt so groß an wie sie eigentlich sind obwohl sie eigentlich von der Fisher CA-P7 kommen die ein Freund sein eigen nennt. 2x 150 Watt und 2x 80, die hört sich auch sehr laut noch rein und klar an, vor allem auf Platte.

Die einzige Fisher Anlage die die P7 übertrifft ist unserer Meinung nach die Z1


Edit: Ich seh grad, das Thema ist von 2008. Was man beim Googlen nicht alles findet


[Beitrag von eldiablo85 am 14. Sep 2013, 17:02 bearbeitet]
hubert_nolle
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 05. Sep 2016, 10:24
Hallo,
habe mal eine Frage zum Fisher Tuner FM-P7 . Läßt der sich auch ohne Fernbedienung bedienen. Bekomme einfach keine Einschaltung der Sender bzw. Empfang
Für Hilfe meinen Dank im voraus
Gruss
Hugeno
8bitRisc
Stammgast
#38 erstellt: 05. Sep 2016, 22:47
Hallo,
irgendwie kommen bei mir Erinnerungen aus der Jugend und Kindheit hoch wenn ich hier von Fisher, Sharp, Sanyo & Co lese. Das war bei mir in den frühen80ern.

Meine Eltern kauften damals einen HIFI Turm von Sharp. Technisch und haptisch eher einfach gehalten. Auch die Boxen waren nicht so dolle. Ich war damals aber geradezu begeistert von dieser Anlage und habe am Samstagabend die Charts auf Band aufgenommen. Das ging schon deutlich besser als vorher mit den einfachen Cassettenrecordern die alle eine Aussteuerungsautomatik hatten.
Einige Jahre später kaufte meine Schwester sich auch eine Sharpanlage. Die bestand jedoch nicht aus Einzelbausteinen sondern es war alles in einem Holzehäuse untergebracht. Nun musste ich nicht mehr bei meinen Eltern im Wohnzimmer sitzen. Meine ältere Schwester war am WE meistens unterwegs und ich hatte die Sharpanlage für mich.
Später interessierte ich mich immer mehr für das Thema HIFI und stellte anhand der Schaufensterausstellungen der HIFI Läden fest, dass noch "Luft nach oben" war. Das alles konnte ich mir jedoch nicht leisten.

Erst so um 1988 baute ich mir meine erste Anlage aus Denon Einzelbausteinen auf. Die hatte dann schon eine gute Qualität.

Mein Bruder (oder Schwester ?) kaufte sich Anfang der 90er eine Fisher Plastikanlage. Die konnte mit meinen Geräten nicht mithalten und war optisch mit teilweise in Gold gehaltenen Beschriftungen ziemlich daneben.

Als ich später studierte, blieb meine gute Anlage in meinem Elternhaus und ich nahm eine der Sharpanlagen mit. Die wurde dann noch um einen billigen Philips Plastik CD-Player (mit guter Fehlerkorrektur und Schwenkarmlaufwerk) erweitert.
Am Wochenende war ich oft zu Hause bei meinen Eltern und hörte dann mit meiner guten Denonanlage.

Ich will meine Nase nicht über die einfachen Gerätschaften der damaligen Zeit rümpfen und daher auch nicht von Plastikschrott reden. Die Erinnerungen an die Zeit sind doch nur zu schön.
hubert_nolle
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 08. Sep 2016, 15:46
Hallo, hierher verirrt sich wohl so schnell keiner? Suche immer noch eine Lösung, wie der Tuner FM-P7 in Gang zu bekommen ist, ausser mit einer Fernbedienung.
hugeno
Schwergewicht
Inventar
#40 erstellt: 08. Sep 2016, 16:45
Verirren ist gut. Es handelt sich um ein Einstiegsgerät und zusätzlich schon rein vom Alter her nicht um einen Klassiker, somit sollte der Tuner im Klassiker-Bereich des Forums nicht/kaum bekannt sein.

Ich kenne den Tuner zwar auch nicht konkret, aber den Tuner in Gang zu bekommen, sollte auch ohne FB keine Schwierigkeit sein. Einschalten und die FM-Taste drücken. Eventuell danach noch zusätzlich eine Stationstaste drücken. Jetzt sollte zumindest eine "Anzeige/Reaktion" im Display erfolgen.


[Beitrag von Schwergewicht am 08. Sep 2016, 17:27 bearbeitet]
hubert_nolle
Ist häufiger hier
#41 erstellt: 08. Sep 2016, 18:36
Hallo Schwergewicht,
Danke für die Information. Das Problem ist, wie schalte ich den Tuner ein. Wenn Strom fliest, blinkt lediglich die Uhrzeit. Es gibt keinen Power Schalter .Die Bus Verbindung vom Tuner zum Amp hat doch nur dann Sinn, wenn eine Fernbedienung benutzt wird. Ich glaube, dass der Tuner auch nur mit einer Fernbedienung über die Bus Steuerung funktioniert. Diese habe ich leider nicht.
Trotzdem vielen Dank.Hätte ja sein können das es irgendein Dreh gibt....
hugeno
dialektik
Inventar
#42 erstellt: 08. Sep 2016, 20:21
Dann stell doch mal die Uhr.......
hubert_nolle
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 08. Sep 2016, 20:35
Mache ich jedesmal, wenn Strom über Schaltdose eingeschaltet wird. Nach erfolgter Zeiteinstellung passiert auch nichts..
Danke
hugeno
Schwergewicht
Inventar
#44 erstellt: 08. Sep 2016, 20:57

Ich glaube, dass der Tuner auch nur mit einer Fernbedienung über die Bus Steuerung funktioniert.


Noch nicht einmal einen eigenen Netzschalter, wirklich ein absolutes Einstiegsgerät. Trotzdem, der Tuner müsste m.M.n. auch ohne FB so funktionieren, denn immerhin hat er einen eigenen Netzstecker, also ein eigenes Netzteil und müsste somit theoretisch doch auch mit anderen Verstärkern zu betreiben sein. Bei einem alten Grundig von mir musste man immer eine Speichertaste 2 - 3 Sekunden drücken, dann sprang er von der Uhrzeit um und schaltete sich somit ein.

Nun hat der Tuner zusätzlich sicherlich auch lange gestanden. Vielleicht solltest Du grundsätzlich einmal alle !!!! Schalter am Tuner mehrmals etwas stärker betätigen und speziell zwischen dem Timer Play und Timer Rec. hin und her schalten, vielleicht bekommt er einen entsprechenden Kontakt und springt dann beim zwischendurch Betätigen der UKW oder auch MW-Taste irgendwann um bzw. beim Drücken einer Speichertaste in den gewählten Modus. Ein Versuch kostet nichts und kaputt machen kannst Du dabei nichts.


[Beitrag von Schwergewicht am 08. Sep 2016, 21:05 bearbeitet]
dialektik
Inventar
#45 erstellt: 08. Sep 2016, 21:07
Der Tuner muss logischerweise auch ohne FB funktionieren, sonst wären die ganzen Tasten Humbug...
notfalls investierst Du in ein Download der BDA, kostenfreie konnte ich auf Anhieb nicht finden
hubert_nolle
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 08. Sep 2016, 21:30
Hallo und Hurra
Tuner läuft!!!!
Also bei Timer Play Einschaltzeit eingeben und Timer Off Zeit einstellen. Nach erreichen der Zeit mit der aktuell eingestellten Zeit schaltet er sich auf Empfang FM oder Am . Dann die entsprechenden Sender mit Suchlauf einstellen und wie gewohnt speichern.
Vielen Dank... Besonders der Hinweis Timer Play Taste und Timer Rec bedienen brachte die Erleuchtung. Bin Glücklich. Nun funktioniert alles
hugeno
Schwergewicht
Inventar
#47 erstellt: 08. Sep 2016, 21:42

Vielen Dank... Besonders der Hinweis Timer Play Taste und Timer Rec bedienen brachte die Erleuchtung.


Das freut mich, jetzt kann ich wenigstens beruhigt schlafen gehen.


[Beitrag von Schwergewicht am 09. Sep 2016, 08:55 bearbeitet]
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