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I F A 2012, was gibt neues?

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Tw10
Inventar
#1 erstellt: 24. Jul 2012, 12:52
Der Titel sagt eigentlich schon alles.

Was gibt es neues auf der IFA dieses Jahr? Nachdem Sony ja schon bekannt ist Link, frag ich mich was machen JVC, Mitsubishi, Optoma und Epson?

Wird JVC den Einsteiger Knüller X300 rausbringen?

Mitsubishi einen DLP mit DC4 und LED?

Optoma?

Epson endlich wieder Projektoren mit Lensshift?

Fragen über fragen....

Wer weiß was?


[Beitrag von Tw10 am 24. Jul 2012, 12:52 bearbeitet]
Nudgiator
Inventar
#2 erstellt: 24. Jul 2012, 19:09
Erfahrungsgemäß sickern erst 1-2 Wochen vor der IFA Informationen durch, sofern eine NDA vom Hersteller ausgesprochen wird. Das war zumindest bei JVC in der Vergangenheit der Fall.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 24. Jul 2012, 20:10
hi tw10,

JVC wird nach dem phänomenalen Erfolg des X30 und vollen Kassen eine Nullrunde einlegen und ein Jahr lang keine Beamer bauen.

Mitsubishi soll, Gerüchten zufolge, einen 4k Beamer mit LED-Laser Quelle auf den Markt bringen.
Nachdem man beim HC 7800 mit dem hohen anfangspreis schlechte Erfahrungen gemacht hat, wird der neue 4k Beamer bei 780.-€ starten und dann je nach Nachfrage im Preis angepasst werden.

Optoma wird den HD83 mit Dila Panels ausstatten und somit die Bildschärfe drastisch steigern

Nein, Lenshift wirds bei Epson Beamer nach wie vor nicht geben. Dafür aber einen highspeed Druckeranschluss.

Fritz


[Beitrag von Fritz* am 24. Jul 2012, 20:12 bearbeitet]
conferio
Inventar
#4 erstellt: 24. Jul 2012, 20:50
Der Markt für Beamer ist überschaubar. Kaum ein Hersteller wird etwas wirklich neues auf dem Markt bringen. JVC behält die UHP Lampen bei, damit es nicht seine Kalibrierfanatiker verliert. An denen ist noch Geld zu verdienen.
Ohnehin wird der Markt für Grosstvs ausgebaut und den Anteil der Heimkinobeamer weiter reduzieren.
Also alles wie immer....
Ernie_
Stammgast
#5 erstellt: 24. Jul 2012, 21:14
Ich wär schon froh, wenn der Sharp XV-Z30000 in Deutschland endlich vorgestellt würde. In USA gibt's nach wie vor auch keine konkreten Tests. Ist zäh das Ganze.


[Beitrag von Ernie_ am 24. Jul 2012, 21:14 bearbeitet]
schani72
Stammgast
#6 erstellt: 24. Jul 2012, 21:37
*Maxe*
Gesperrt
#7 erstellt: 24. Jul 2012, 22:02
Sharp hätte eigentlich endlich mal das Prädikat "langjähriger Hersteller von Mondpreisbeamern" verdient. Die brauchen Mediastar gar nicht, die machen einfach ganz normal weiter. Einfach Single-Chip Uralttechnik in eine übrig gebliebene Keksdose, einen Motor ans Einfachobjektiv, und fertig isser für five grands.

Nee ich glaube, das der Prokimarkt am Scheideweg steht. Neue Lichtquellen werden nicht umgesetzt, es finden nur noch 5% Alibischritte statt. JVC ist der einzige, der noch Geld für Weiterentwicklungen in die Hand nimmt. Und das auch nur deshalb, weil die Amis und Asiaten die Treue halten.

Sony bleibt stehen, ich würde mich nicht wundern wenn der Hersteller mittelfristig ganz aufsteckt. Die Zahlen sehen wohl noch übler aus.
Epson entwickelt sich rückwärts.
Panasonic entwickelt sich rückwärts.
Sanyo ist pleite.
Mitsubishi? Ich bin nicht sehr optimistisch...
BenQ bringt nichts Neues.
Optoma, Sharp, Infocus....Altbestände.

Die Masse will billig, und wenns erst richtig große TVs für bezahlbares Geld gibt, dann wird der Beamerbereich wieder das, was er schonmal war: Spielwiese für Besserverdienende.

Die grossen Sprünge zu Zeiten eines XVZ 21000, Planar 8150 oder HD1 werden wir wohl nicht mehr sehen.
-STRYKER-
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 25. Jul 2012, 01:15
Also wissen tu ich leider nix aber ich erwarte von JVC eigentlich dieses Jahr noch Pseudo- 4K für den X30 Nachfolger und echte 4K für die großen Modelle und das ganze für unter 10k€.
Alles andere wäre für mich eine Enttäuschung und kein Grund meinen HD100 zu updaten.
Ich hoffe ich behalte mit meiner Vermutung recht.
Jetzt wo langsam die OLEDs kommen muss da was passieren. Wenn erst mal aufrollbare OLEDs mit Diagonalen von über 3m kommen braucht keiner mehr einen Beamer.
Nudgiator
Inventar
#9 erstellt: 25. Jul 2012, 01:20

-STRYKER- schrieb:
Also wissen tu ich leider nix aber ich erwarte von JVC eigentlich dieses Jahr noch Pseudo- 4K für den X30 Nachfolger und echte 4K für die großen Modelle und das ganze für unter 10k€.


Ob "Pseudo-4K" für den X30-Nachfolger kommt ? Gute Frage, kann ich mir dieses Jahr noch nicht so recht vorstellen.

DILA-4K ? Hr. Hess hat auf meine Anfrage vor knapp einem Jahr verschmitzt gegrinst ... vielleicht kommt da etwas
ANDY_Cres
Inventar
#10 erstellt: 25. Jul 2012, 17:49
Nabend,

Mitsubishi ist gar nicht auf der IFA.
Und JVC wird keinen 4K PJ (die im 3er Gespann) bringen zur IFA 2012.

Epson wird vermutlich mit 4K kommen, ggf. auch erst zum Ende des Jahres.

ANDY


[Beitrag von ANDY_Cres am 25. Jul 2012, 17:50 bearbeitet]
mmerg
Stammgast
#11 erstellt: 25. Jul 2012, 18:53
Hi Andy

JVC also vermutlich kein 4k unter 10k€ aber Epson vermutlich schon.
Sind das reine Vermutungen oder stützen die sich teilweise auf Insider-Infos?

Wird 4k bei Epson dann reflektieves LCD oder ein normales?


[Beitrag von mmerg am 25. Jul 2012, 18:54 bearbeitet]
kraine
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 25. Jul 2012, 18:59
Mitsubishi kommt dies Jahr mit 2 neuer Modell. Ein hochwertige Beamer um 7990 euros und ein kleiner Modell unter 3000 euros.
Andreas@
Ist häufiger hier
#13 erstellt: 25. Jul 2012, 19:21
Was wollt Ihr alle mit 4K Auflösung. Ich behaupte einfach mal bei 2.5 - 3 Meter Bilddiagonale, was die meisten ja wahrscheinlich haben werden, reicht doch Full HD vollkommen aus. Alles andere ist spielerei und braucht man nicht.
Wichtiger wäre eine Verbesserrung des nativen Kontrast und einen besseren Schwarzwert. Davon hätte man weit mehr als von 4K.
kraine
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 25. Jul 2012, 19:28
Und Andy hat recht, Mitsubishi wird nicht in Ifa sein.
ANDY_Cres
Inventar
#15 erstellt: 25. Jul 2012, 20:03

mmerg schrieb:
Hi Andy

JVC also vermutlich kein 4k unter 10k€ aber Epson vermutlich schon.
Sind das reine Vermutungen oder stützen die sich teilweise auf Insider-Infos?

Wird 4k bei Epson dann reflektieves LCD oder ein normales?


Nicht in dem Preissegment. Das wird dann schon teurer.
Wieviel teurer werden wir sehen.
LCOS oder LCD, mal schauen.

ANDY
mmerg
Stammgast
#16 erstellt: 25. Jul 2012, 20:12
@Andy
Danke für die Antwort.
Hätte schon gehofft, dass wir in diesen Winter den ersten 4k Beamer unter 10.000€ sehen. Nachdem Sony mit dem VW1000 schon so lange für unter 20.000 am Markt ist.....

@Andreas
Zu sagen Full HD reicht vollkommen aus ist jetzt doch arg übertrieben. Natürlich ist ein Verbesserung des nativen Kontrasts auch sehr wünschenswert. Aber nativer Kontrast ist auch nicht alles. Vergleiche doch mal Sony VW1000 mit JVC X30 den besseren nativen Kontrast hat da der X30. Die höhere Auflösung trägt da schon einen Teil zum besseren schärferen Bild bei.
*Maxe*
Gesperrt
#17 erstellt: 25. Jul 2012, 20:15
Mit Verlaub:

Das klingt doch jedes Jahr immer recht geheimnsvoll, was Epson anbelangt. Was aber ist davon bislang umgesetzt worden? Der TW 5000 war noch etwas halbwegs Besonderes, und man hatte zumindest die FI mit dem 5500er deutlich nachgebessert. Aber was dann kam, das war nicht so wie es allentorten mit "Psst, Epson kommt wieder richtig aus der Hüfte" geklungen hatte.

Oder ist es mitlerweile en vogue, den HK-Fans was vorzuspinnen, nur um sich dann wieder heimlich in den Keller zurückzuziehen? Wenn der Markt nicht so klein wäre, dann glaube ich würden nicht wenige schon aus alter Verärgerung auf eine ganz andere Marke setzen.

Ob Epson überhaupt in der Lage ist, richtig solide Geräte zu bringen, die ausser einem hohen Preis auch einen Mehrwert bieten....ausser Druckeranschluß und WIFI meine ich.

Wenns also doch wieder Richtung Masse geht: Wer soll sich darauf freuen? In diesem Segment ist der Preis doch (fast) alles, und da würde ich mir imho einen aktuellen 9000er für unter 2000€ abgreiffen, anstatt die neue Verkleidung wieder mal teuer bezahlen zu müssen.
Nudgiator
Inventar
#18 erstellt: 25. Jul 2012, 20:17

Andreas@ schrieb:
Was wollt Ihr alle mit 4K Auflösung. Ich behaupte einfach mal bei 2.5 - 3 Meter Bilddiagonale, was die meisten ja wahrscheinlich haben werden, reicht doch Full HD vollkommen aus. Alles andere ist spielerei und braucht man nicht.


Dann würde ich Dir mal empfehlen, das selbst vor Ort anzuschauen. Ich habe zunächst auch nicht gedacht, daß 4K Vorteile bringt, wurde aber eines Besseren belehrt.



Wichtiger wäre eine Verbesserrung des nativen Kontrast und einen besseren Schwarzwert. Davon hätte man weit mehr als von 4K.


105.000:1 (echter !) kalibrierter, nativer Kontrast und ein Schwarzwert im Bereich von 0,003 Lumen reichen doch, oder ?


[Beitrag von Nudgiator am 25. Jul 2012, 20:21 bearbeitet]
Sanjix
Stammgast
#19 erstellt: 25. Jul 2012, 20:18

kraine schrieb:
Und Andy hat recht, Mitsubishi wird nicht in Ifa sein.


Weißt du mehr darüber?
Mitsubishi wird 2 neue Projektoren auf den Markt bringen, jedoch nicht auf der IFA sein?
Sie haben wohl sehr große Verluste eingefahren, obwohl sie eigentlich gute Projektoren herausgebracht haben...
surbier
Inventar
#20 erstellt: 25. Jul 2012, 22:43
Wie bereits mehrmals erwähnt: Einen X30 Nachfolger mit e-shift, wenn möglich in einem neuen Case, dazu das obligate Update in Sachen Kontrast, meinetwegen auch im Bereich 4'000 Euro und die Beamerpräferenzen sind für ein weiteres Jahr befriedigt.

Gruss
Surbier
George_Lucas
Inventar
#21 erstellt: 26. Jul 2012, 00:00
Natürlich sieht natives 4K besser aus als 2K.
Aber wenn der 4K-Vorteil gut umgesetzt werden soll, bedarf es einer Optik, die diese höhere Bildauflösung auch auf die Bildwand bringt.
Der Vergleich Sony VPL-VW1000 für 18.000 Euro vs. JVC DLA-X30 für 2.990 Euro geht doch an der Sache vorbei.
Müsste Sony den 1000er so weit abspecken, dass sie das Gerät für deutlich unter 3.000 Euro verkaufen können, wäre der "Glanz" in 4K IMO ganz schnell vorbei!
Und auf Sitzabständen von 1,5-fach zur Bildbreite reicht Full HD allemal aus.

In sofern pflichte ich Andreas bei, wenn er schreibt, dass er in einem besseren nativen Schwarzwert und gleichzeitig höherer darstellbarer Maximalhelligkeit eher Vorteile sieht in der Preisklasse unter 3.000 Euro.
Bessere Objektive werden kaum zu erwarten sein - ganz im Gegenteil!
Darüber hinaus sind viele Projektoren jetzt schon so weit ausgereift, dass aktuell keine großen qualitativen Sprünge in den unteren Preisklassen (bis 2.000 Euro) mehr zu erwarten sind bei den Neugeräten.

Es wird der Weg der "kleinen Schritte" zu neuen Technologien werden...
geckaman
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 26. Jul 2012, 00:01

Nudgiator schrieb:

105.000:1 (echter !) kalibrierter, nativer Kontrast und ein Schwarzwert im Bereich von 0,003 Lumen reichen doch, oder ?


Technisch sicherlich beeindruckend. Aber :
a) nur bei 310 Lumen, d.h. mehr als 1,8m Leinwandbreite ist nicht drin.
b) setzt einen um schlappe 9999,- Euro für einen X90 zurück.

50.000:1 bei 1500 Lumen für den halben Preis wären mir persönlich ja lieber.

Was e-Shift angeht: wenn die Berichte stimmen sollten, daß es den ANSI-Kontrast auf die Hälfte verstümmelt, dann ist das ein zweischneidiges Schwert.
Der X30 hat ja angeblich einen höheren ANSI-Kontrast ggü. der alten HD-Serie (was auch nötig war),
da wäre es doch schade wenn das wieder kassiert wird.

Ein X30-Nachfolger mit vernünftiger nativer Bewegungsschärfe (bzw. FI), _vollständig_ eliminierten Farbschweifartefakten/Solarisation und einem ordentlichen Preset nahe an Rec.709 würde mir ja auch schon reichen. Ach ja, und die Lampenprobleme sind hoffentlich endlich behoben. Wenn ich mir das
hier durchlese...:

JVC 2011-2012 lamp measurement project:
http://www.avsforum....ct/300#post_22134532

"It seems a lot of people are getting bulb replacements out of warranty - and getting an improved version that appears to improve airflow/cooling of the bulb."

...sind die noch nicht ganz überm Berg.

Na, mal schauen was JVC dieses Jahr rausbringt. Und was Mitsubishi mit ihrem Boliden leisten.
George_Lucas
Inventar
#24 erstellt: 26. Jul 2012, 00:39
Am Wochenende waren mehrere User aus dem "Westen" bei mir zu Besuch.
Alle waren ob der Bildqualität des X30 dermaßen begeistert, dass sie sagten, mehr braucht man wirklich kaum noch! Ein derart helles Bild mit einer so perfekten Durchzeichnung dunkler Bildinhalte - und das alles völlig verfärbungsfrei - habe sie so vorher noch nicht gesehen! Sogar der Besitzer eines 9" Röhrenprojektors schwärmte vom brutalen nativen Kontrastumfang. Ihm war die Maximalhelligkeit schon fast zu viel des Guten.

Natürlich weiß ich, dass es noch besser geht - sogar viel besser! Aber eben nicht für einen Preis von unter 2.999 Euro UVP.
Ein Sony VW1000 legt noch mal ne Schippe drauf und ein Sony 4K-Kinoprojektor legt ebenfalls noch mal deutlich eine Schippe zu. Aber hier bewegen wir uns in Preisbereichen zwischen 18.000 und 40.000 Euro!
Da erwarte ich eine derartige Verbesserung!

Ich lehne mich ganz entspannt zurück und schau mir die neuen Modelle allesamt an. Nach langer Zeit habe ich zum erstenmal das Gefühl, nicht zwingend upgrade zu müssen. Der JVC-X30 hat alles, was ich mir bislang von einem guten Projektor erhofft habe - und das auch noch im bezahlbaren Rahmen.
Lens-Memory, super Schwarzwert, hohe Maximalhelligkeit, tolle Bildschärfe, kein sichtbarer Screendoor und 3D noch obendrein machen mich momentan wirklich glücklich.


[Beitrag von George_Lucas am 26. Jul 2012, 08:48 bearbeitet]
kraine
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 26. Jul 2012, 04:15

Sanjix schrieb:

kraine schrieb:
Und Andy hat recht, Mitsubishi wird nicht in Ifa sein.


Weißt du mehr darüber?
Mitsubishi wird 2 neue Projektoren auf den Markt bringen, jedoch nicht auf der IFA sein?
Sie haben wohl sehr große Verluste eingefahren, obwohl sie eigentlich gute Projektoren herausgebracht haben...


Leider nein.
aku
Stammgast
#30 erstellt: 26. Jul 2012, 06:10
So wie ich das hier lese, kann man wohl davon ausgehen, dass das 2D Bild auch durch die neu auf der IFA 2012 vorgestellten Projektoren nicht merklich besser wird. Ich erhoffe mir aber duch die neue Generation eine merklich bessere 3D Performance.
Ich bin extra auf die Beamertage 2011 gegangen um mir einen 3D Beamer auszusuchen, weil ich "scharf" auf 3D bin. Eigentlich war ich mit dem 2D Bild von fast allen Projektoren zufrieden. Bei 3D gab es leider gar keinen, der mir zusagte.
Ich hoffe, dass sich dies nun durch die neue Generation ändert. Noch ein Jahr (also bis Ende 2013) will ich nicht mehr warten, sonst komme ich gar nicht mehr hinterher mit meinen vielen 3D Filmen.
Und auch wenn viele hier sich von Epson nicht viel erhoffen, so wird mein Augenmerk auf die neuen Epson Beamer liegen, weil sie meiner Ansicht nach momentan die für mich mit die beste 3D Performance liefern (mit der ich aber wie zuvor gesagt noch immer nicht zufrieden bin).

Gruß
aku
andara
Ist häufiger hier
#31 erstellt: 26. Jul 2012, 09:34
Hallo,
mir würde schon ein TW6000 mit LensShift reichen.
mmerg
Stammgast
#32 erstellt: 26. Jul 2012, 10:33
@George_Lucas

Der Vergleich VW1000 mit X30 geht nicht an der Sache vorbei, wenn es darum geht dass jemand behauptet, dass man eine höhere Bildschärfe gar nicht mehr benötigt und es fast nur noch auf den nativen Kontrast ankommt. Ich habe ja sogar noch darauf hingewiesen, dass ich es ebenso sehe, dass die 4k Auslösung nur zu einen Teil für das bessere Bild des VW1000 mitverantwortlich ist.

Trotzdem würde ich es interessant finden wie viel zum Beispiel ein X30 noch an Schärfe zu legen würde, wenn man sein 1080p Panel durch ein 4k Panel ersetzen würde. Natürlich würde sich die Bildschärfe dadurch nicht verdoppeln und ein großer Teil davon würde durch das Objektiv zunichte gemacht werden. Trotzdem denke ich dass es noch zu ein merkbaren Verbesserung kommen würde.

George_Lucas schrieb:

In sofern pflichte ich Andreas bei, wenn er schreibt, dass er in einem besseren nativen Schwarzwert und gleichzeitig höherer darstellbarer Maximalhelligkeit eher Vorteile sieht in der Preisklasse unter 3.000 Euro.

Nur leider hat das Andreas halt nicht so geschrieben. Und wenn wir über 4k zur nächsten IFA reden, reden wir nicht über die Preisklasse unter 3.000€ sondern über die Preisklasse deutlich über 3000€.

George_Lucas schrieb:

Und auf Sitzabständen von 1,5-fach zur Bildbreite reicht Full HD allemal aus.


Ich denke mal das viele hier um Forum auch näher am Bild sitzen......

Was meinst du du mit „reicht allemal aus“?
Reicht allemal aus kann man ja nur sagen, wenn man eine andere Sache sieht die eindeutig viel viel wichtiger ist.

Reicht ein nativer Kontrast von 1:50.000 dann nicht aus?
Oder findest du es wichtiger dass die Projektoren heller werden oder das der ANSI-Kontrast sich verbessert?
Welche Verbesserungen im 2D-Bild hältst du dann in der Preisklasse über 5000€ als nächstes für sinnvoll?
Mankra
Inventar
#33 erstellt: 26. Jul 2012, 11:08

mmerg schrieb:
Trotzdem würde ich es interessant finden wie viel zum Beispiel ein X30 noch an Schärfe zu legen würde, wenn man sein 1080p Panel durch ein 4k Panel ersetzen würde.

In der Tat eine interressante Frage, können wir allgemein auf 2k Geräte ausweiten:
Auf der einen Seite, sieht man das Fliegengitter, mit 1/10 Pixelbreite deutlich (natürlich wenn man nah genug rangeht), somit ist die "Auflösung" der Optik noch lange nicht ausgereizt.
CA verdoppelt sich, im Verhältniss zur Pixelgröße, absolut bleibt es gleich.
Bei 3Chippern kommt noch die Konvergenz dazu, hier müssen die Toleranzen halbiert werden.

Obs wirklich was bringt, schwer zu sagen. Diese Diskussion gabs auch von HDR auf FHD auch schon und in div. Tests, konnten die Zuseher oft keinen Unterschied feststellen.
George_Lucas
Inventar
#34 erstellt: 26. Jul 2012, 11:23
Nun ja. Das menschliche Auge limitiert halt. Wer ein 2 Meter breites Bild nutzt und 4,50 Meter davon entfernt sitzt, wird den Vorteil einer 4K-Auflösung gegenüber eine 2K-Auflösung IMO nicht sehen, wenn ansonsten die genutzte Technik identisch ist.

Wer allerdings von einer 3 Meter breiten Leinwand nur noch 3,00 Meter entfernt sitzt, wird den Vorteil der 4K-Bildauflösung in jedem Fall sehen. Auch ein JVC-X30 mit 4K-Panel würde diesbezüglich Vorteile bieten, weil der Screendoor ganz einfach nicht mehr sichtbar wäre und diagonale Linie völlig frei von "Treppenstufen" wäre.
Das zeigt ja bereits jetzt der JVC DLA-X70 mit E-Shift-Device. Es gibt keinerlei sichtbaren Screendoor mehr, selbst 2 cm vor der Bildwand nicht!



Reicht ein nativer Kontrast von 1:50.000 dann nicht aus?

Welcher Projektor unter 3.000 Euro erreicht diesen Kontrastumfang denn schon nativ? Selbst ein JVC-X30 nicht!
Meinen X30 habe ich kalibriert (D65) gemessen mit 28970:1 (Je nach Zoom und Blendenöffnung sogar bis zu 43.000:1!)
Andere Projektoren unter 3.000 Euro erreichen ohne Blendentricksereien noch nicht einmal native 10.000:1 On/Off.
Die 1 Chip DLPs in dieser Preisklasse dümpeln nativ allesamt unter 2.000:1 On/Off herum.
In sofern sind 50.000:1 schon eine echte Ansage.


Oder findest du es wichtiger dass die Projektoren heller werden oder das der ANSI-Kontrast sich verbessert?

Das Gesamtpaket ist wichtig. Ein hoher ANSI-Kontrast allein ist im Wohnzimmer mit hellen Wänden und weißer Decke nutzlos, weil der Raum selbst maximal einen ANSI-Wert 80:1 zulässt. Wenn Restlicht im Raum vorhanden ist, sieht es noch deutlich schlechter aus.
Hier kann dann nur mit einer höheren Maximalhelligkeit gegengesteuert werden, um ein Bild brillanter erscheinen zu lassen. Auch andere Lösungen können diesbezüglich ausprobiert werden wie z.B. eine Graue Leinwand.

Eine hohe Maximalhelligkeit in Verbindung mit einem gleichzeitig darstellbaren sehr guten Schwarzwert sorgt nun mal für ein ausgesprochen brillantes Bild in einem gut verdunkelten Heimkinoraum.
Allerdings erreichen wir auch hier den Punkt, da ist vielen Usern das Bild schon zu hell und sie nutzen den Eco-Lampenmodus. Das finde ich sogar gut, weil auf diese Weise ausreichend Lichtreserven vorhanden sind, da die Lampe im Laufe der Zeit deutlich an Maximalhelligkeit einbüßt.

Hier habe ich die Unterschiede zwichen dem JVC DLA-X30 und dem Benq W7000 beschrieben - auch in einem abgedunkelten Raum mit weißen Wänden und weißer Decke.
Klick!
*Maxe*
Gesperrt
#35 erstellt: 26. Jul 2012, 13:38
Die Kontrastspitzenwerte zu bemühen, die das Meßgerät unter Ausnutzung aller Toleranzen hergibt, sieht für den Messenden vielleicht attraktiv aus. Aber man sollte es etwas nüchterner angehen. Ob nun 20000 oder 30000:1, das springt den Zuschauer nicht gerade an.

Zudem sollte doch wohl eines gelten:

Ein wirklich gutes Kino braucht einen gewissen Mindestabstand zur Leinwand, um das Gefühl der Erhabenheit zu erzeugen. So zumindest die Darstellung mit meinem eingeschränkten Wortschatz. Das Bild "wirkt" ganz anders, wenn man sich nicht so dicht davor hockt. Sieht man schon im öffentlichen Kino, wer das kapiert und wer nicht. Warum manche sich am liebsten direkt vor das Tuch pflanzen, ist mir ein Rätsel.

Das ist doch ein weiterer Pluspunkt des Heimkinos, sich den besten Sitzplatz aussuchen zu können. Daher müsste sich aus einer wenigstens 1,5, besser 2 fachen Entfernung ein echter Bildvorteil durch 4K ergeben. Und wie die Berichte hier lauten, erscheint das eher nur für die Nahseher so zu sein?
kraine
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 26. Jul 2012, 19:49
Gerucht : Wir wissen jetzt das Mitsubishi wird nicht auf der IFA 2012 sein, aber der High End Modell (7990 €) soll ein Sxrd Beamer sein mît 4k Auflosung.
Nudgiator
Inventar
#37 erstellt: 26. Jul 2012, 19:57
Dann kann es sich ja nur um ein 4K-Panel von Sony handeln. Ob es dieselben sind, wie im VW1000 ? Es bleibt spannend ....
Sanjix
Stammgast
#38 erstellt: 26. Jul 2012, 20:57

kraine schrieb:
High End Modell (7990 €) soll ein Sxrd Beamer sein mît 4k Auflosung.


Das wäre ja DAS Highlight!
Wenn sich die Gerüchte bestätigen, natürlich.
George_Lucas
Inventar
#39 erstellt: 26. Jul 2012, 21:36

kraine schrieb:
Gerucht : Wir wissen jetzt das Mitsubishi wird nicht auf der IFA 2012 sein, aber der High End Modell (7990 €) soll ein Sxrd Beamer sein mît 4k Auflosung.

Dieses Gerücht ist mir auch zu Ohren gekommen.
Vergleichbares von Epson...
Nudgiator
Inventar
#40 erstellt: 26. Jul 2012, 21:56

George_Lucas schrieb:

kraine schrieb:
Gerucht : Wir wissen jetzt das Mitsubishi wird nicht auf der IFA 2012 sein, aber der High End Modell (7990 €) soll ein Sxrd Beamer sein mît 4k Auflosung.

Dieses Gerücht ist mir auch zu Ohren gekommen.


Das "Mitsubishi"-Gerücht eines 4K-Beamers hab ich schon im Januar 2012 gepostet
Faulkner
Inventar
#41 erstellt: 26. Jul 2012, 23:26
Wenn das 4k Panel tatsächlich vom Sony VPL-VW1000 stammt, hätte sich ja der Preis eines echten 4k Projektors innerhalb eines Jahres mehr als halbiert.
Das wäre wirklich ein Hit, vor allem wenn der Mitsubishi dann auch noch ein genau so gutes Bild machen würde.
Fritz*
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 26. Jul 2012, 23:30
denkt ihr ernsthaft,
Sony verkauft neueste 4k sxrd pannels an die Konkurrenz, damit Selbige den Preis des hauseigenen Flagschiff halbiert?

Fritz
George_Lucas
Inventar
#43 erstellt: 26. Jul 2012, 23:35
Warum nicht?!
Der Mitsubishi HC9000 hat doch auch schon die Sony SXRD-Panels implantiert. Ebenso hat Sony seine Panels an LG verkauft.


[Beitrag von George_Lucas am 26. Jul 2012, 23:35 bearbeitet]
Nudgiator
Inventar
#44 erstellt: 26. Jul 2012, 23:39

George_Lucas schrieb:
Der Mitsubishi HC9000 hat doch auch schon die Sony SXRD-Panels implantiert. Ebenso hat Sony seine Panels an LG verkauft.


So ist es ! Abgesehen davon: ein Beamer besteht nicht nur aus einem Panel ! Das Objektiv / Lichtweg spielt hier eine ganz entscheidende Rolle. Da wird man bei Mitsu zwangsläufig abspecken müssen.


[Beitrag von Nudgiator am 26. Jul 2012, 23:39 bearbeitet]
Fritz*
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 26. Jul 2012, 23:44

George_Lucas schrieb:
Warum nicht?!



weil Sony damit seine (momentane) Alleinstellung (Monopol) aufgeben würde?
und sich neue Konkurrenz schafft?

Fritz
*Maxe*
Gesperrt
#46 erstellt: 26. Jul 2012, 23:55
Sony braucht GELD, keine Lorbeeren. Wieviele VW 1000 werden wohl abgesetzt? Vermutlich kaum so viele, das mit diesem Modell ernsthaft Geld verdient wird.
Nudgiator
Inventar
#47 erstellt: 26. Jul 2012, 23:58

Fritz* schrieb:

weil Sony damit seine (momentane) Alleinstellung (Monopol) aufgeben würde?
und sich neue Konkurrenz schafft?


Welches Monopol Z.B. JVC könnte problemlos 4K anbieten. Die Panels gibt es längst.

Hat es denn Sony bei den 2K-SXRD-Panels geschadet, diese an Mitsu zu verkaufen ? Eher nicht ...


[Beitrag von Nudgiator am 27. Jul 2012, 00:00 bearbeitet]
Fritz*
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 27. Jul 2012, 00:14

*Maxe* schrieb:
Sony braucht GELD, .



eben
deswegen wäre es doch klüger 4k Projektoren mit guter Marge zu verkaufen anstelle der Paneele für weniger
Marge.
Die Lieferung der 1080p chips an LG war schon ein Fehler. Dadurch wurden die Absatzzahlen für den HW15 und HW20 geringer. Dito an Mitsubishi; der HC9000 wurde zum direkten Konkurrenzprodukt für den VW90.

Fritz


[Beitrag von Fritz* am 27. Jul 2012, 00:14 bearbeitet]
geckaman
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 27. Jul 2012, 00:28

Fritz* schrieb:

*Maxe* schrieb:
Sony braucht GELD, .



eben
deswegen wäre es doch klüger 4k Projektoren mit guter Marge zu verkaufen anstelle der Paneele für weniger
Marge.
Die Lieferung der 1080p chips an LG war schon ein Fehler. Dadurch wurden die Absatzzahlen für den HW15 und HW20 geringer. Dito an Mitsubishi; der HC9000 wurde zum direkten Konkurrenzprodukt für den VW90.

Fritz


Hallo Fritz, irgendwas werden sich die Betriebswirte schon dabei denken. Oder auch nicht, wer weiss das schon

Ich hoffe mal, daß nicht einfach lieblos 4k-Panels in den HC9000 gestopft werden und mittelmäßiges Upscaling dazugerührt wird.

Falls die gute Ausgangsbasis des HC9000 (guter on/off, guter ANSI, sehr gute FI) aber durch eine 4k-taugliche Optik und eine etwas stärkere Lampe veredelt wird...
...bisher habe ich nicht das Gefühl wechseln zu müssen, weil nichts Reizvolles im bezahlbaren Bereich auf dem Markt ist, aber das wäre dann doch verlockend.
*Maxe*
Gesperrt
#50 erstellt: 27. Jul 2012, 08:47

Fritz* schrieb:

*Maxe* schrieb:
Sony braucht GELD, .



eben
deswegen wäre es doch klüger 4k Projektoren mit guter Marge zu verkaufen anstelle der Paneele für weniger
Marge.
Die Lieferung der 1080p chips an LG war schon ein Fehler. Dadurch wurden die Absatzzahlen für den HW15 und HW20 geringer. Dito an Mitsubishi; der HC9000 wurde zum direkten Konkurrenzprodukt für den VW90.

Fritz


Der LG war allerdings kein Ruhmesblatt. Die Idee war ja gut, hochwertige Technik bezahlbar anzubieten. Aber es gehört eben mehr dazu, nicht nur die Panels. Ich bezweifele aber, das der Markt das peilt, wer hier welche Bauteile beisteuert. Die Sonys scheinen zudem allesamt sehr robust zu sein, mehr noch als die JVC.

Allgemein: Der Markt ist wohl immer noch einfach nur eine Nische, die man zwar ordentlich zu bedienen versucht. Aber ein Bein ausreissen will sich anscheinend keiner der Hersteller mehr. Der Vorsprung eines VW 1000 zu einem HW 30 oder JVC 30 wäre das, was ich in der kommenden Mittelklasse für 3 oder 4000€ erwarten würde. Das wäre dann ein Grund, zu wechseln. Natürlich erwartet aus meiner Sicht niemand dafür schon echtes 4K oder das Objektiv des Sony.

Für die seit Jahren betriebene 5% Taktik aber hätte ich kein Geld über. Der Sony 50 bietet doch wieder kaum einen Anreiz, den Verlust aus dem Altverkauf UND den Neupreis hinzunehmen. Ich würde nichtmal auf einen X30 aufsteigen, das bisschen Licht mehr lohnt in meinem angepassten Raum nicht.
tron44
Stammgast
#51 erstellt: 27. Jul 2012, 09:39
Die ganze Diskusion über kommende 4K taugliche Projektoren ist mir wirklich kommplett egal.
Zum einen gibt es kaum nativ 4K Material und zum Anderen reicht mir FullHD (bei einer Bildbreite von 1,8m und einem Sitzabstand von 2,7m) vollkommen aus.

Wesentlich interessanter und sinnvoller wären doch folgende Dinge:
1. endlich den gleichen erweiterten Farbraum wie im Kino
2. 3D ohne Ruckler (144Hz anstatt 120Hz)

Zum Thema 3D:
Weiss einer von euch, ob irgendein Hersteller die Technik von Dolby (Dolby 3D) lizensieren wird.
Bei der Technik geht es wohl um Interferenzfilter
Gerade bei Projektoren mit LED's und DLP würde sich das doch geradezu anbieten.
(6 LED's Rot, Grün und Blau in jeweils zwei verschiedenen Wellenlängenbereichen)


[Beitrag von tron44 am 27. Jul 2012, 09:40 bearbeitet]
Mankra
Inventar
#52 erstellt: 27. Jul 2012, 09:40

Faulkner schrieb:
Wenn das 4k Panel tatsächlich vom Sony VPL-VW1000 stammt, hätte sich ja der Preis eines echten 4k Projektors innerhalb eines Jahres mehr als halbiert.

Vom Qualia auf Ruby hat es sich gedrittelt damals bei Sony und FHD

Fritz* schrieb:
denkt ihr ernsthaft,
Sony verkauft neueste 4k sxrd pannels an die Konkurrenz, damit Selbige den Preis des hauseigenen Flagschiff halbiert?

Ja. IMHO ist der VW1000 nur ein Marketinggerät. Nennenswert Kohle wird damit nicht verdient.
Ein großer Teil der Entwicklungskosten wurden auf die geringe VW1000 Stückzahlen umgeschlagen, nun im 2. Schritt, werden restliche Entwicklungskosten schon auf eine größere Stückzahl umgeschlagen und somit wird der Preis dafür deutlich sinken (wäre nix Ungewöhnlihces, wenn zuerst Entwicklungskosten zu Produktionskosten 1:>10 sind).
IMHO müßte Sony auch einen günstigeres 4k bringen.
Vielleicht wird der 95er eine Preisklasse runtergesetzt und weiterproduziert (ist ja noch absolut Up2date) und auch in der 7 bis 8k Klasse im Laufe des Jahres ein Gerät nachgeschoben (VW100??)
Würde zur Modelpolitik von Sony passen.

Fritz* schrieb:
weil Sony damit seine (momentane) Alleinstellung (Monopol) aufgeben würde?
und sich neue Konkurrenz schafft?

Zum VW1000 eher nicht.
Die Monopolstellung wird so oder so fallen, der Pressehype vom VW1000 klingt ab.
Also besser, andere Hersteller als Kunden gewinnen und eigene Kosten senken.

Fritz* schrieb:
deswegen wäre es doch klüger 4k Projektoren mit guter Marge zu verkaufen anstelle der Paneele für weniger
Marge.

Ohne Glaskugel kann man dies nicht beantworten.
Gehen wir davon aus, daß der größte Kostenfaktor Entwicklung und Aufbau der Fertigungsanlage ist. Ich glaub, die CCDs kosten in der Produktion eine Bagatelle und somit rentiert sich der Weiterverkauf.
Den Mitbewerb gibt es sowieso.

*Maxe* schrieb:
Für die seit Jahren betriebene 5% Taktik aber hätte ich kein Geld über.

5% Taktik ist ein guter Begriff. IMHO auch wenns schneller steigern könnten, wird bewußt ein langsamer Prozess eingehalten um für jedes Jahr, mit geringen Kosten ein neues Gerät anbieten zu können.
Die andere Möglichkeiten wären:
Alle paar Jahre ein großer Step: Problem, in den Zwischenjahren fallens zu weit zurück, nix Neues für Messen und Presse, ergo geringere Verkäufe, teurer.
Gleich jedes Jahr das technisch max. Mögliche: Problem, Ende der Fahnenstange wäre schnell erreicht, 50 bis 100% teurer.
Diese 5% Taktik ist, der optimale Weg, um den Jahreszyklus mit überschaubaren Kosten und somit bezahlbaren Geräten mitzugehen.
Muß man als Konsument ja nicht mitgehen, bzw. mit nem Auslaufmodel bekommt man meist zu einem deutlich günstigeren Gerät und eine geringe Minderleistung geboten, auch net schlecht.
SiggiUA
Hat sich gelöscht
#53 erstellt: 27. Jul 2012, 09:59

tron44 schrieb:
Die ganze Diskusion über kommende 4K taugliche Projektoren ist mir wirklich kommplett egal.

Ich habe noch nie einen 4K Projektor gesehen. Aber ich sitze seit einigen Jahren nur noch an 4K Monitoren (ok, 3,6K um genau zu sein, 2560*1440 auf 27 Zoll). Wenn ich ab und an beim Kunden mal wieder vor einem 2K Gerät gearbeitet habe und dann zurück an meinem Monitor bin, kommt jedes mal der Effekt: Man, ist der scharf, hat sich schon gelohnt! Ich vermute, dass es einem beim Projektor ähnlich gehen wird (Bilddiagonale zu Betrachtungsabstand ist beim Projektor bei mir leicht mehr als 1:1, vom Verhältnis her habe ich vorm Monitor ungefähr denselben Betrachtungsabstand.)
Surroundman
Inventar
#54 erstellt: 27. Jul 2012, 10:21

tron44 schrieb:
Die ganze Diskusion über kommende 4K taugliche Projektoren ist mir wirklich kommplett egal.
Zum einen gibt es kaum nativ 4K Material und zum Anderen reicht mir FullHD (bei einer Bildbreite von 1,8m und einem Sitzabstand von 2,7m) vollkommen aus.

Wesentlich interessanter und sinnvoller wären doch folgende Dinge:
1. endlich den gleichen erweiterten Farbraum wie im Kino
2. 3D ohne Ruckler (144Hz anstatt 120Hz)

Zum Thema 3D:
Weiss einer von euch, ob irgendein Hersteller die Technik von Dolby (Dolby 3D) lizensieren wird.
Bei der Technik geht es wohl um Interferenzfilter
Gerade bei Projektoren mit LED's und DLP würde sich das doch geradezu anbieten.
(6 LED's Rot, Grün und Blau in jeweils zwei verschiedenen Wellenlängenbereichen)


zu 1. das liegt aber an der Quelle, nicht am Projektor, denn die können auch erweiterte Farbräume darstellen. Das Stichwort liegt hier bei Deep Color, die Beamer können es, die Player können es, nur das Medium BluRay "weigert" sich standhaft.

zu 2. gibt es. Durch die Frame Interpolation ist 3D bei Sony und Mitsubishi ruckelfrei.

Dolby 3D für zu Hause - auch das gibt es bereits, nennt sich Infitec-Verfahren. Problem bei der Sache, eine Doublestack, sprich 2 Beamer sind dafür notwendig.
Mankra
Inventar
#55 erstellt: 27. Jul 2012, 10:41
Die Idee mit den 6 LEDs ist interressant, damit wären auch keine zusätzlichen Filter nötig.
Die Frage ist nur, ob das wirklich so funktionieren kann, oder das Mischlicht der jeweils 3 LEDs sich noch in den Wellenbereichen unterscheidet und ob dies die unterschiedlichen Frequenzen klein genug sind, daß keine Farbabweichung auffällt.
tron44
Stammgast
#56 erstellt: 27. Jul 2012, 10:43
@SiggiUA
Keine Frage: 4K wird besser aussehen als FullHD. Mir ging es auch mehr um die Prioritäten und da sehe ich 4K eben etwas weiter hinten.

@Surroundman
Ist der erweiterte Farbraum den schon Bestandteil Blu-Ray Spezifikation (Deep Color)?

Die Geschichte mit dem Doublestack wollte ich vermeiden und hatte gehofft, dass es bereits Planungen zum Thema 3D in Kombination mit 6 LED's gibt. Auf diese Weise hätte man auch eine enorme Helligkeitszunahme, da anders als bei den Shutter/Pollfilter/Infitec-Verfahren kein Licht mehr herausgefiltert werden müsste um für das Linke und rechte Bild nur bestimmte Wellenlängen bereit zu stellen.
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