Neue Satanlage EFH

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IchiIchi
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 11. Mrz 2020, 19:50
Hallo Zusammen,

ich bräuchte eure Hilfe zwecks einer neuen Satanlage in einem EFH. Der Verkäufer nimmt die vorhandene Satanlage somit muss eine neue her.
Einmal zu mir, ich bin ein absoluter Neuling und habe absolut keine Ahnung von Satanlagen.


Nutzung:
4 Anschlüsse mit Twinkabel zur Aufnahme bei gleichzeitigem TV schauen. Jedoch wird in ein paar Jahren ein weiter Anschlüsse benötigt.
Astra und Hotbird sollte empfangen werden für deutsche und polnische Sender

Hardware die benötigt wird:
Satelitenschüssel
LNB‘s
Multiswitch
Komplett neue Verkabelung
Und natürlich alles weiter was ich benötige was ich vergessen habe.

Da es im Netz sehr viele Anbieter gibt, kann ich als Laie nicht erkennen welche Hardware qualitativ hochwertiger ist.
Könnt ihr mich vielleicht bei der Kaufentscheidung unterstützen?

Ich würd mich über Hilfe sehr freuen.
Dank schon einmal und Lg


[Beitrag von IchiIchi am 11. Mrz 2020, 19:51 bearbeitet]
raceroad
Inventar
#2 erstellt: 12. Mrz 2020, 00:37

IchiIchi (Beitrag #1) schrieb:
4 Anschlüsse mit Twinkabel zur Aufnahme bei gleichzeitigem TV schauen.
[…]
Satelitenschüssel
LNB‘s

Multiswitch
[...]

Hier steht zunächst eine Grundsatzentscheidung an:

Klassischer Multischalter und zwei Kabel zum Empfangsplatz waren Stand der Technik. Schon eine Weile beherrscht fast jedes Sat-Empfangsgerät zumindest den älteren Einkabelstandard EN 50494 ("Unicable"). Ein teilnehmergesteuertes Einkabelsystem macht aber nicht nur das zweite Kabel überflüssig. Inzwischen werden zumindest am Hauptempfangsplatz nicht selten mehr als zwei Tuner eingesetzt. Dabei geht es nicht nur um so etwas wie "Poweruser", die Receiver mit z.B. acht (virtuellen) Tunern verwenden, das kann auch mit Pay-TV schnell passieren, wenn man außer der Hardware des Pay-TV-Anbieters abseits von Pay-TV gern noch den Tuner des Fernsehers nutzen möchte. Für mich hinge das Grundkonzept davon ab, ob auf Bestandsgeräte Rücksicht genommen werden muss, die nicht mal EN 50494 können.
KuNiRider
Inventar
#3 erstellt: 12. Mrz 2020, 02:06
Zusätzlich wäre es wichtig zu wissen, wo der Spiegel montiert werden soll.
Auf dem Dach ist ein Blitzschutz notwendig, wenn nicht schon vorhanden, ist das teuer!

Wenn schon neu verkabelt wird, sollte neben jede Antennendose auch eine LAN-Dose gesetzt werden.
Dann könnte man auch überlegen, zentral über Sat2IP auf eine NAS aufzunehmen, so hätten alle TV Zugriff und eine herkömmliche Anlage würde reichen. 9er Multischalter gibt es auch mit 12 und 16 Teilnehmerausgängen.

Soll auch PayTV empfangen werden?


[Beitrag von KuNiRider am 12. Mrz 2020, 02:07 bearbeitet]
IchiIchi
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 12. Mrz 2020, 05:13
Vielen Dank für eure Antworten und Hilfe! Gut somit muss ich da passen, so gut kenne ich mich nicht aus

Ich dachte das zwei-Kabelsystem wäre Zukunft ich würde bei der Gelegenheit definitiv auf Zukunft setzen wollen! An jedem TV Gerät wird auch ein LAN Anschluss vorhanden sein, bzw. ist es schon. Das Haus wurde 2009 komplett saniert. Satschüssel war jetzt aufm Balkon aufgestellt, diese würde ich jedoch gerne auf dem Dach montieren. Mit dem Erdungskabel kann ich über den Speicher, dann durch einen Schacht runter in den Hausanschlussraum und dort an die Erdung anschließen. Wenn das so machbar ist. Ich wollte so viel wie ich kann selber mache, da ich handwerklich nicht zwei linke Hände habe, trotzdem wird ein Elektriker zugezogen. Trotzdem wollte ich halt nachfragen was verwendet werden soll bevor der Örtliche mir Mist anbietet.

Wir werden Sky und Polsat (Polen TV) nutzen. Ich möchte nicht an Qualität der Hardware sparen!

Wenn ihr jetzt an meiner Stelle wärt, was würdet ihr machen?
raceroad
Inventar
#5 erstellt: 12. Mrz 2020, 12:29

IchiIchi (Beitrag #4) schrieb:
Ich dachte das zwei-Kabelsystem wäre Zukunft ich würde bei der Gelegenheit definitiv auf Zukunft setzen wollen! An jedem TV Gerät wird auch ein LAN Anschluss vorhanden sein, bzw. ist es schon.

Zukunftsfähig heißt vor allem, diese Kabel nicht direkt in die Wände, sondern in ausreichend dimensionierte Leerrohre einzuziehen. In ein (Nennweite) 25er Leerrohr passen zwei Koax- und zwei LAN-Kabel rein.


Wir werden Sky und Polsat (Polen TV) nutzen.

In dieser Kombi könnten tatsächlich selbst mit einem konventionellen Multischalter zwei Koax nötig sein. Keine Ahnung, ob das so noch stimmt, aber von Polsat hatte ich früher einmal aufgeschnappt, dass die den zuführenden Sat als System A haben wollen, für Sky (D) trifft das mit der Q-Software auch zu. Hier sind einfach belastbare Infos zur für Polast nötigen Empfangstechnik nötig, die ich nicht liefern kann. Sollte für Polsat zwingend einer deren Receiver nötig sein, der nach Signal von System A verlangt, könnte man in der Tat überlegen, die Verteilung von 19,2° mit den deutschen Programmen und 13° getrennt abzuwickeln.




Nachtrag:

Sollte Polsat-eigene Hardware nötig sein, die zwar zumindest EN 50494 unterstützt, aber wie Sky Q nur Sat A ansteuern kann, so ließe sich das empfangstechnisch mit einer speziell darauf abgestimmten Konfiguration eines dafür geeigneten Einkabelumsetzers lösen:

Jultec: Konfiguration der a²CSS-Einkabelumsetzer -> Sat-Zuordnung: schrieb:
Flexible Satellitenzuordnung

Ab Gerätefirmware 40T05 bzw. 41T00 kann die Reihenfolge der Satelliten für jeden Ausgang separat festgelegt werden. Die Satellitenanordnung erfolgt dabei völlig frei [...]. Dies kann sehr hilfrich sein, wenn ausländische Pay-TV-Boxen an einer Empfangsanlage betrieben werden sollen und "ihr" Satellitensystem als erstes System erwarten
[…]
SAT_B_A_C_D.dsq: Satellit B ist das 1., A das 2., C das 3. und D das 4. Sat-System (Tausch von Satellit A und B).
[...]
Die Satellitenzuordnung kann auch für jedes Userband separat erfolgen, auch hierfür ist ein manuelles Modifizieren von Sequenzfiles notwendig (Beschreibung in den Dateien).

Dass man die Zuordnung für jeden Ausgang ändern kann, war mir bekannt. Ich musste aber erst nachlesen, ob man das auch für jedes Userband separat machen könnte. Da dies der Fall ist, könnte man die Anlage mit 19,2° als erstem und 13° als zweitem System aufbauen. Auch wenn Polsat-Hardware nur System A anfordern könnte, würde der entspr. angepasste Einkabelumsetzer System B, also Hotbird 13°, liefern.


[Beitrag von raceroad am 12. Mrz 2020, 13:54 bearbeitet]
IchiIchi
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 12. Mrz 2020, 14:07
Danke für die Antwort.

Also Leerrohre werden definitiv verlegt, sodass ich das alles rein kriege. Muss dann nur zwei nehmen 1 x für LAN Kabel und 1 x für Sat Kabel. , da die Anschlussorte verschieden sind. Der Verteiler für Sat würde im Speicher erfolgen, LAN gibt es ausm Keller Hausanschlussraum.

Also was ich dazu weiß und das war es dann auch, ich hatten mal Empfangsprobleme mit Sky. Dort kamen Techniker raus, Antenne falsch ausgerichtet. Dort hatte er als erstes Astra perfekt eingestellt und dann Hotbird, für Sky war das perfekt für Polsat leider nicht, gab kein Bild. Dann musste er erst Hotbird ausrichten und Astra auf Hotbird. Sowas schwebt mir noch im Kopf.. Falls das iwie helfen sollte.

Sorry aber ich habe wirklich kaum Ahnung von dem ganzen.
raceroad
Inventar
#7 erstellt: 12. Mrz 2020, 15:01
doppelt bzw. nach Edit nicht korrekt gelöscht


[Beitrag von raceroad am 12. Mrz 2020, 20:46 bearbeitet]
raceroad
Inventar
#8 erstellt: 12. Mrz 2020, 15:16
Korrekte Einrichtung einer Antenne mit zwei LNBs und geeignete Verteiltechnik sind natürlich unterschiedliche Baustellen.


Eben mal schnell gegoogelt und u.a. diese BDA eines – so jedenfalls mein Verständnis – für Polsat geeigneten Receivers gefunden. Danach kann diese Box neben EN 50494 (> Was kaum wundert, denn inzwischen ist dieser Standard einfach sehr verbreitet.) sogar EN 50607 (> S. 5). Danach würde selbst dann nichts dagegen sprechen, wie im Nachtrag beschrieben mit einem geeigneten Einkabelumsetzer zu arbeiten, wenn – leider nicht atypisch für Pay-TV – die Box nur einen Satelliten anfordern kann. Gesteuertes Einkabelsystem auch deswegen, weil ein Sky-Receiver alleine schon zwei Tuner hat, man also einen Sky- und einen Polsat-Receiver über zwei Kabel ohne Einkabelaufbereitung nicht voll nutzen könnte. Verbindlicher kann ich zu Polsat aber nichts sagen. Die Quellen, über welche Du an ein Abo kommen könntest, sollten besser informiert sein.

Wird Polsat als Pay-TV schon jetzt und falls ja wie genutzt?

Davon unabhängig spricht natürlich nichts dagegen, sicherheitshalber ein zweites Koax zu verlegen. Das ist einfacher, als ein zweites nachzuziehen.
IchiIchi
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 12. Mrz 2020, 19:18

Korrekte Einrichtung einer Antenne mit zwei LNBs und geeignete Verteiltechnik sind natürlich unterschiedliche Baustellen


Wie meinst du das? Stehe aufm Schlauch..

Nein wird bislang nicht genutzt. Mein Vater bringt mir im Sommer Polsat mit. Ich telefonier aber mal und frage bei einem nach der es schon hat und benutzt.
Was sollte ich in Erfahrung bringen?

Ich denke auch das es nicht verkehrt sein wir bei offener Wand 2 Leerrohre mehr einzulegen.


[Beitrag von IchiIchi am 12. Mrz 2020, 19:19 bearbeitet]
IchiIchi
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 12. Mrz 2020, 19:18
Sorry doppel Post..


[Beitrag von IchiIchi am 12. Mrz 2020, 19:18 bearbeitet]
raceroad
Inventar
#11 erstellt: 12. Mrz 2020, 20:27

IchiIchi (Beitrag #9) schrieb:
Wie meinst du das? Stehe aufm Schlauch..

Du hattest in #6 über Leerrohre und die Schwierigkeiten berichtet, die Antenne so einzurichten, dass Astra und Hotbird gut empfangen wird. Das Zusammenspiel von Astra- und Hotbirdempfang auf die Reihe zu bekommen, hat wenig mit der Auswahl der Komponenten und nichts mit der Grundsatzfrage zu tun, ob mit konventioneller Verteiltechnik oder einem teilnehmergesteuerten Einkabelsystem gearbeitet werden soll. Aus der Ferne kann man Ratschläge zur Grundkonzeption und zu geeigneten Komponenten geben, umgesetzt werden muss das dann von jemandem vor Ort.
IchiIchi
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 12. Mrz 2020, 21:03
Ne es gibt keinerlei Probleme, das habe ich vielleicht falsch rüber gebracht. Es war damals bei meinem Wohnort eine Einstellungssache der Satschüssel.

Die Umsetzung würde durch einen Elektriker vor Ort erfolgen, ich würde die ganzen Vorarbeiten erledigen.
Genau das wäre das was ich bräuchte, eine Beratung welches System und welche Komponenten benötigt werden.
raceroad
Inventar
#13 erstellt: 12. Mrz 2020, 21:25
Mein Meinung klang ja schon durch: Sofern es keine Bestandsgeräte gibt, die nicht mal EN 50494 können, deren Sat-Tuner aber unbedingt einsetzbar sein soll, würde ich ganz klar ein teilnehmergesteuertes Einkabelsystem vorziehen. Denn es gibt (Stichwort Zukunftsfähigkeit) inzwischen Endgeräte, die man konventionell auch mit noch so vielen Kabeln nicht voll nutzen kann. Man kann konventionell / Einkabel zwar auch kombinieren, aber das kostete dann mehr.

Für Polsat wäre dann eigentlich nur noch zu klären, ob ein dafür infrage kommender Receiver zumindest EN 50494 kann – die oben von mir verlinkte BDA spricht dafür, aber Du solltest aus der Anleitung mehr als ich herauslesen können. Ob dieser Receiver dann, wie das aktuell bei Sky Q der Fall ist, nur Sat A ansteuern kann, wäre mit einem geeigneten Einkabelumsetzer egal, denn den könnte man so einrichten, dass vom Receiver zwar Sat A angefordert wird, aber dennoch das Signal von Sat B geliefert wird. Ich kenne keinen aktuellen konventionellen Multischalter, der das bietet. Man müsste für besagten Fall, dass nur A vom Receiver angefordert werden könnte, konventionell für Astra und Hotbird getrennte Verteiltechnik verwenden.

Letztlich ist es aber an Dir, die Richtung (konventionell / Einkabel) vorzugeben. Solange diese Festlegung fehlt, macht es mMn nicht sehr viel Sinn, nach konkret geeigneten Komponenten zu schauen.


[Beitrag von raceroad am 13. Mrz 2020, 00:15 bearbeitet]
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