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VIOLECTRIC D/A CONVERTER DAC V800

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Erik030474
Inventar
#1 erstellt: 18. Mai 2010, 19:30
Hallo zusammen,

nachdem Fujak, dessen Engagement an der Wandlerfront nicht genug gelobt werden kann, inzwischen seinen fünften Testbericht veröffentlicht hat:

Beresford Caiman
Corda StageDac
Benchmark DAC-1
Valab 4395 Platinum
RME Fireface UE

Folgt hiermit nach Beresford Caiman vs. Musical Fidelity V-DAC mein zweiter Testbericht.

Da mir sowohl Kenntnis als auch die technische Ausrüstung fehlen, werde ich hier nicht mit irgendwelchen Messungen aufwarten, ich allein meine Ohren und auch meine Augen bewerten lasse. Ich werde aber fujaks Gliederung verwenden:

1. Einleitung

Ursprünglich war ich auf der Suche nach einer Verbesserung meiner aktuellen Hauptanlage, hieraus ist dann der "Wunsch" nach Aktivmonitoren und Aufbau einer Zweitanlage entstanden. Da die Zweitanlage zu einem späteren Zeitpunkt von irgendeiner Streaminglösung Daten erhalten soll, ist für mich eine Vorverstärker-DAC-Kombination die naheliegenste. Ein analoger Eingang ist "nice to have" und ein USB-Eingang zwar praktisch jedoch nicht unbedingt erforderlich.

Die folgenden Komponenten stehen bislang auf meiner Liste, ein Mindestanspruch an die Ästhetik ist ebenfalls wünschenswert:

- VIOLECTIC DAC V800
- LAVRY DA 11
- BENCHMARK DAC PRE
- ANTELOPE ZODIAC

Der VIOLECTRIC V800 wurde im Vorfeld nicht nur von mir mit Spannung erwartet, auf der High-End 2010 endlich vorgestellt und nach der High-End an die ersten Besteller verschickt, ich darf mich also als einer der ersten "Tester" bezeichnen.

2. Versand und Kommunikation, Service

Die Kommunikation mit VIOLECTRIC verlief stets freundlich und einwandfrei, klar gehört Klappern zum Handwerk, machte mich aber eigentlich nur noch neugieriger. Als besonderem Service wurde mir sogar der DAC mit meiner Wunsch-Seriennummer zugesandt, allererste Klasse also.


3. Optischer Eindruck



Das Gerät kam ordentlich verpackt bei mir an, zunächst ein kurzer Blick in die Bedienungsanleitung und der Eindruck verstärkte sich, dass ich ein Qualitätsprodukt erworben hatte, das - soweit möglich - das "Qualitätssiegel" Made in Germany (!!!) verdient. Alles sehr verständlich auch für Nicht-Techniker.

Das Gerät ist sehr solide verbaut, alle äußeren Bleche sind mindestens 3 mm dick, die Frontplatte sogar ca. 7 mm und gelasert. Die LEDs sind perfekt eingelassen und die Vertiefungen um die Steuerknöpfe sind eingefräst, dies hat wohl nur optische Gründe. Die Kiste zeigt jedenfalls deutlich: hier hat sich einer Gedanken gemacht und zeigt, was möglich ist.

Die hinteren Anschlüsse sind sehr stabil und deuten auf den Ursprung der Firma im Studiosektor hin. Die verfügbaren Anschlüsse sind der Homepage zu entnehmen.

Als Besonderheit ist hier nur der "jitterfreie" Digitalausgang (Koax) genannt. Den brauche ich nicht, kann aber praktisch sein. Einen Test, was mit einem 5.1-PCM-/Bitstream-Signal passiert habe ich mir gespart, theoretisch dürfte mein AVR aber nur noch ein Pseudo-Surroundsound-Signal ausgeben.


Bedienelemente:

Die Bedienelemente sehen auf den ersten Blick solide aus, der Lautstärkeregler lässt sich feinfühlig drehen. Eingangs- und Upsampling-Wahlschalter sind Drucktaster (Wechsel im Uhrzeigersinn) und mittig ein "Mute"-Schalter. Dass dieser bei mir sehr hakelig ist, mag darauf zurückzuführen sein, dass ich ein Gerät der ersten Serie erhalten habe. Für ein Gerät das (wenn auch nur zum Einführungspreis) an der 1.000 € Marke kratzt, jedenfalls nicht akzeptabel.


4. Anschluss und Betrieb

Der Anschluss ist für meinen Hörtest denkbar einfach: Koaxkabel vom CD-Player anschließen, V800 per Cinch an den Multi-Eingang meines AVRs und kurz einpegeln (mit einem 20 € Gerät aus dem Baumarkt und den eigenen Ohren geht das schon ganz gut). Der CD-Player gibt parallel analog aus, sodass beim Hörtest nur noch umgeschaltet werden muss.


5. Klang

Meinen Höreindruck beziehe ich auf meine derzeitige Referenz, den eingebauten DAC meines Nakamichi MB-2s, für den Beresford habe ich hier im Forum einen glücklichen Abnehmer gefunden, sodass ein direkter Vergleich fehlt.

Hauptsächlich habe ich Dire Straits, Jamie Culum, Charlie Winston, Mary J. Blinge und Bran Van 3000 zum Hörtest herangezogen.

Einbrennen
Dieses Thema wird meiner Meinung nach überbewertet, da ich jedoch auch den Caiman "kalt" gehört habe, ist das hier nicht von Belang.

Detail-Auflösung, Tonalität, Räumlichkeit, Lebendigkeit
Nichts. Und trotz nochmaliger Kontrolle der Verkabelung: Nichts. Kein signifikanter Unterschied zu hören, auch die Wahl verschiedener Upsampling-Faktoren brachte keine signifikante Veränderung mit sich.

Nichts mit gutem Willen zu machen, auch nicht beim Blindtest (meiner Freundin sei Dank, nachdem der erste Ärger über die neue Kiste verflogen war) und schon gar nichts, das eine 1.000 € Investition rechtfertigen würde.


6. Fazit

Dazu brauche ich hier nicht mehr viel zu schreiben, eine für mich nicht lohnenswerte Investition und ehrlich gesagt eine echte Enttäuschung. Das Gerät geht zum Hersteller zurück.

Mir ist nicht bekannt, auf welche Zielgruppe der V800 zugeschnitten wurde, ich gehöre jedenfalls nicht dazu.

Die Suche geht also weiter, der LAVRY DA 11 wird der nächste Kandidat werden, der Bericht folgt.


Edith widmet sich am 19.05. der Rechtschreibung und Grammatik


[Beitrag von Erik030474 am 19. Mai 2010, 19:50 bearbeitet]
fujak
Inventar
#2 erstellt: 18. Mai 2010, 19:56
Hallo Erik,

danke für Deinen Testbericht. Ja, das ist wirklich eine Enttäuschung. Es gab ja bereits im Vorfeld böse Zungen, die ihn auf gleiche Stufe mit den kleinen DIY-Kisten aus China stellten.
Andererseits zeigt der Test auch, dass der Nakamichi-Wandler gar nicht so schlecht zu sein scheint.

Jedenfalls gut, dass es das Umtauschrecht gibt und sich damit der Aufwand in Grenzen hält.

Vielleicht magst Du ja auch mal den RME-Fireface eine Chance geben. Gibt es gerade bei amazon.de für 759,- €.

Grüße
Fujak
Erik030474
Inventar
#3 erstellt: 18. Mai 2010, 20:10
Einige dieser Zungen haben das aber nur vom Bildchen her geäußert ...


fujak schrieb:
Vielleicht magst Du ja auch mal den RME-Fireface eine Chance geben. Gibt es gerade bei amazon.de für 759,- €.


Sehe ihn da nur für 899 € ... und leider sieht er aus wie ein LKW (aber vielleicht gebe ich ihm eine Chance ...)

Werner_B.
Inventar
#4 erstellt: 18. Mai 2010, 21:06

Erik030474 schrieb:
Detail-Auflösung, Tonalität, Räumlichkeit, Lebendigkeit
Nichts. ... Kein signifikanter Unterschied zu hören, ...

Nichts mit gutem Willen zu machen, auch nicht beim Blindtest ...

Möglicherweise ist das Ausdruck der besonderen Güte der beiden verglichenen Geräte.

Gruss, Werner B.
Lotion
Inventar
#5 erstellt: 18. Mai 2010, 21:18
Tach auch,

da ich wohl die böse Zunge war , will ich nur nochmal betonen, dass mich das Ergebnis nich verwundert, so wie ich es prophezeit hatte. Ich will das Gerät nicht mit Billig-China-DACs vergleichen, da es auch hier gute und brauchbare Geräte gibt, die sehr gut klingen und vergleichsweise wenig kosten. Die Probleme sind aber bekannt.

Als ich dieses Bild hier gesehen habe, war mir klar, dass es keine klangliche Offenbarung sein wird. Trotzdem schade für Eric, denn seine Suche geht wohl weiter!

http://www.violectri...ac_V800_Prototyp.jpg
Fidelity_Castro
Inventar
#6 erstellt: 18. Mai 2010, 22:16
Hmm.. evtl. könnte ja jemand anderes den Violectric Dac nochmal testen..

Auf den Lavry DA11 bin ich gespannt, hab ziemlich viel gutes über Lavrys Einsteigerdacs gelesen.

Ist jemandem hier eigentlich bekannt dass die Philosophie von Antelope Audio darin besteht denDAC´s durch kontrollierten Jitter zu einem besseren Klang zu verhelfen ?

http://www.youtube.com/watch?v=-65gN44G9hU&feature=related


[Beitrag von Fidelity_Castro am 21. Mai 2010, 07:47 bearbeitet]
Hüb'
Inventar
#7 erstellt: 19. Mai 2010, 03:59

Das kommt davon wenn man als Headamp Hersteller schnell auf den DAC Zug aufspringt

Lake People ist ein arrivierter Hersteller von Studio-Equipment und es handelt sich nicht um den ersten DAC, der angeboten wird. Mit solchen Aussagen würde ich mich daher ein wenig zurückhalten.

Hier mal das aktuelle (!) Digital-Portfolio: http://www.lake-people.de/index.php?id=2&lang=ger&typ=2

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 19. Mai 2010, 04:09 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 19. Mai 2010, 04:24

Erik030474 schrieb:
für den Beresford habe ich hier im Forum einen glücklichen Abnehmer gefunden, sodass ein direkter Vergleich fehlt.


Moin Erik,

da ich ja nun schon einige D-/A-Wandler (V-DAC, DAC Magic, Ultramatch, ...) hier rein subjektiv verglichen habe, war es aus meiner Erfahrung mit dem Beresford TC 7510 und 7520 etwas voreilig, den Caiman herzugeben. Die beiden Beresfords dürfen sich demnächst dem Atoll- und einem AMC-Wandler ggü. behaupten.


Erik030474 schrieb:
Einbrennen
Dieses Thema wird meiner Meinung nach überbewertet, da ich jedoch auch den Caiman "kalt" gehört habe, ist das hier nicht von Belang.


Dazu habe ich andere Erfahrungen gemacht. Allerdings auch in der Form, dass der "Einspielbedarf" nicht bei jedem gleich hoch ist, bzw. auch nach dem Einspielen nicht aus jedem Gerät eine Klangperle wird. Beim Behringer Ultramatch hat sich nichts mehr getan.

Gib´ dem Gerät doch mal so 20 bis 30 Stunden Dauerbetrieb.

Gruß, Carsten
Erik030474
Inventar
#9 erstellt: 19. Mai 2010, 04:48

CarstenO schrieb:
Moin Erik,

da ich ja nun schon einige D-/A-Wandler (V-DAC, DAC Magic, Ultramatch, ...) hier rein subjektiv verglichen habe, war es aus meiner Erfahrung mit dem Beresford TC 7510 und 7520 etwas voreilig, den Caiman herzugeben. Die beiden Beresfords dürfen sich demnächst dem Atoll- und einem AMC-Wandler ggü. behaupten.

Dazu habe ich andere Erfahrungen gemacht. Allerdings auch in der Form, dass der "Einspielbedarf" nicht bei jedem gleich hoch ist, bzw. auch nach dem Einspielen nicht aus jedem Gerät eine Klangperle wird. Beim Behringer Ultramatch hat sich nichts mehr getan.

Gib´ dem Gerät doch mal so 20 bis 30 Stunden Dauerbetrieb.

Gruß, Carsten


Der Violectric hängt jetzt so lange am Netz bis er abgeholt wird bzw. der Rückversand ansteht und bekommt weiterhin Daten vom Nakamichi. Ab und zu werde ich wieder vergleichen und das hier kundtun, letztlich bin ich aber wenig zuversichtlich.
Ohrnator
Stammgast
#10 erstellt: 19. Mai 2010, 07:30
Moin Erik,

ich würde sagen, irgendwann hat man eine so gute Quelle bzw. Kette, dass sich Mehrausgaben in dem Bereich kaum noch lohnen. Der Nakamichi wird schon ein mächtig hohes Niveau haben. An deiner Stelle würde ich die Kohle lieber sparen und in neue Monitore stecken.


Erik030474 schrieb:
Sehe ihn da nur für 899 € ... und leider sieht er aus wie ein LKW (aber vielleicht gebe ich ihm eine Chance ...)


Na dein "Violentric" ist auch nicht gerade Zucker fürs Auge. Abgesehen davon macht RME qualitativ wirklich was her, der ADI-2 hat zumindest meinen Caiman schon an die Wand gespielt und bleibt erst mal der neue Prinz im WoZi. Mehr werde ich in einen Wandler sowieso wohl nicht investieren.
Lotion
Inventar
#11 erstellt: 19. Mai 2010, 07:39
@Erik

Meine Antwort zu Deiner Frage aus dem Valab-Thread:

Wie ich darauf komme, dass der Violectric nicht herausragend klingt.

Nun, meine elektronischen Kenntnisse reichen aus, um festzustellen, dass der Aufbau (s. Platinenfoto) des Gerätes plain-vanilla ist, d.h. ziemlich simpel und billig! Daher auch mein Vergleich zu den chin. ebay-DACs.

Der PCM1792 ist zwar teuer und gut, doch muss auch der Rest stimmen. Allein die Stromversorgung ist einem 1000 Euro Gerät nicht angemessen. Gerade ein simpler RKT, der sowohl den Digital-, Analog- und Steuerteil versorgt, ist schon recht preiswert. Da betreibt Valab oder Audio GD einen deutlich größeren Aufwand. Mein 60 Euro China DAC ist da nicht schlechter aufgebaut.

Ferner läuft das Signal bei symmetrischer Ausgabe durch max. 8 Opamps durch, die der Klangqualität nicht gerade förderlich sind. Auch die Bauteilqualität ist Reichelt-Standardprogramm (z.B. Elkos, Widerstände). Leider kann man auf dem Foto nicht erkennen, welche Opamps verwendet wurden, tippe aber mal auf einfache 5532!

Ich bin kein Freund der SRC-Chips von TI. Warum soll ein Signal unbedingt diesen Konverter durchlaufen? Klanglich sehe ich darin eher Nachteile.

Jetzt lehne ich mich noch weiter aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass das Teil recht neutral, aber weder recht dynamisch noch sehr musikalisch klingt, d.h. rund, luftig und mit großer Bühne und guter Tiefenstaffelung.

Probiere doch mal einen Valab oder einen von Audio GD. Gerade den Audio GD kannst Du in GB mit Rückgaberecht bestellen. Habe irgendwo einen Link dazu gepostet. Der Vorteil von denen sehe ich in der Stromversorgung und der analogen (diskreten) Ausgangsstufe.


[Beitrag von Lotion am 19. Mai 2010, 07:40 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#12 erstellt: 19. Mai 2010, 08:15
Damit hast du gar nicht mal so Unrecht, um deine technische Bewertung beurteilen zu können, fehlen mir jedoch tatsächlich die Kenntnisse (ich könnte aber das Fabrikgebäude im Detail beurteilen ) Ich will das Ding auch nicht unnötig Aufschrauben, da es zu 99 % an den Hersteller zurückgeht und ich da nichts riskieren will (auch wenn man ihn aufschrauben muss, um den Ausgangspegel per Dip-Switch einstellen zu können).

Was ich oben vergessen habe zu erwähnen ist, dass der V800 das Ausgangssignal digital herunterregelt (gestern noch der BDA entnommen) um die Lautstärke zu reduzieren, der Datenstrom also "beschnitten" wird. Mein Hörtest lief natürlich mit voll aufgedrehtem Regler am V800.

Eines "High-End"-Gerätes meiner bescheidenen Meinung nach unwürdig, da dann auch die "perfekten analogen Ausgangsstufen" nichts mehr herausholen können. Der LAVRY soll sich da anders verhalten und das Signal am Ausgang analog herunterregeln.

Der ADI-2 von RME ist mir jetzt auch aufgefallen, da würde mich interessieren, welche Wandler im Gegensatz zum FireFace UC verbaut wurden. Jedenfalls geht der ADI-2 nicht ganz so aufs Auge.

Zum Thema Jitterfreiheit: So wie ich es verstanden habe, nutzen die meisten DACs eine eigene von der ursprünglichen Signalfrequenz abweichende interne Frequenz um das Signal so aufzuwerten, es scheint also nciht eine Sonderheit des Antelope zu sein. Der Benchmark verwendet wohl eine interne Frequenz von 110 kHz und der V800 von 90 kHz ... aber ich bin kein Radio- und Fernsehtechniker
Hüb'
Inventar
#13 erstellt: 19. Mai 2010, 08:17

um den Ausgangspegel per Dip-Switch einstellen zu können

Genau das würde ich allerdings mal tun.

Grüße
Frank
Lotion
Inventar
#14 erstellt: 19. Mai 2010, 08:33

Erik030474 schrieb:
Der ADI-2 von RME ist mir jetzt auch aufgefallen, da würde mich interessieren, welche Wandler im Gegensatz zum FireFace UC verbaut wurden. Jedenfalls geht der ADI-2 nicht ganz so aufs Auge.


Kennst Du denn die genaue Bezeichnung des DACs, der im FF UC steckt? Habe dazu nichts gefunden! Auch wäre ein Bild von der Platine interessant, ich vermute jedoch, dass RME komplett in SMD fertigt.
Hüb'
Inventar
#15 erstellt: 19. Mai 2010, 08:35
Hi,

den Innenaufbau des Violectric kann man sich übrigens hier ansehen:

http://www.violectri...ac_V800_Prototyp.jpg

Grüße
Frank
Lotion
Inventar
#16 erstellt: 19. Mai 2010, 08:39

Hüb' schrieb:
Hi,

den Innenaufbau des Violectric kann man sich übrigens hier ansehen:

http://www.violectri...ac_V800_Prototyp.jpg

Grüße
Frank
:prost


Hättest den Link ruhig aus meinem Post #5 rauskopieren können.
Hüb'
Inventar
#17 erstellt: 19. Mai 2010, 08:40
Erik030474
Inventar
#18 erstellt: 19. Mai 2010, 08:47

Hüb' schrieb:

um den Ausgangspegel per Dip-Switch einstellen zu können

Genau das würde ich allerdings mal tun.

Grüße
Frank
:prost


Der werksseitig eingestellte Pegel liegt bei +15 dB und passte somit ziemlich genau mit dem analogen Pegel meines CD-Players, der V800 war voll aufgedreht und somit findet keine Beschneidung des Datenstroms statt.

Oder willst du ein Bild vom Inneren haben?
Erik030474
Inventar
#19 erstellt: 19. Mai 2010, 08:49

Ohrnator schrieb:
... An deiner Stelle würde ich die Kohle lieber sparen und in neue Monitore stecken.


Da die Klein und Hummel O 300 aus einem anderen Topf finanziert werden ist genug Geld da ... und an den Monitoren sollte es wohl später nicht liegen oder?
Hüb'
Inventar
#20 erstellt: 19. Mai 2010, 08:49

Oder willst du ein Bild vom Inneren haben?

Nein, danke. Ich würde dennoch mal mit dem Ausgangspegel "spielen".

Grüße
Frank
Erik030474
Inventar
#21 erstellt: 19. Mai 2010, 08:55

Hüb' schrieb:

Oder willst du ein Bild vom Inneren haben?

Nein, danke. Ich würde dennoch mal mit dem Ausgangspegel "spielen".

Grüße
Frank
:prost


Rein von der technischen Seite, dass ich dadurch ja am V800 den Datenstrom "verschlechtere" weil das "lautere" Signal heruntergeregelt werden muss, macht das eigentlich keinen Sinn ...

Wo sind denn die Fachleute wenn man sie braucht ...
Ohrnator
Stammgast
#22 erstellt: 19. Mai 2010, 09:04

Erik030474 schrieb:
Da die Klein und Hummel O 300 aus einem anderen Topf finanziert werden ist genug Geld da ... und an den Monitoren sollte es wohl später nicht liegen oder?


Mit denen hatten meine Ohren leider noch nicht das Vergnügen, aber nach vielen Meinungen hier sicher eine gute Wahl.

Und deine Geldtöpfe hätte ich auch gerne.


[Beitrag von Ohrnator am 19. Mai 2010, 10:33 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#23 erstellt: 19. Mai 2010, 14:37

Erik030474 schrieb:
Rein von der technischen Seite, dass ich dadurch ja am V800 den Datenstrom "verschlechtere" weil das "lautere" Signal heruntergeregelt werden muss, macht das eigentlich keinen Sinn ...


Das würde Sinn machen, wenn - wie im Fall Noxon2Audio und Cambridge Azur 540 A V2 - der Ausgangspegel des D-/A-Wandlers die Eingänge Deines RSX-1057 AV-Receivers übersteuerte.

Bin aber kein Fachleut ...

Carsten
j!more
Inventar
#24 erstellt: 19. Mai 2010, 15:53

Erik030474 schrieb:
Rein von der technischen Seite, dass ich dadurch ja am V800 den Datenstrom "verschlechtere" weil das "lautere" Signal heruntergeregelt werden muss, macht das eigentlich keinen Sinn ...


Deshalb ja die Verstärkung an den DIP-Switches im Inneren des Geräts einstellen.
lotharpe
Inventar
#25 erstellt: 19. Mai 2010, 16:13
Wie wäre es mit dem Aqvox USB 2 D/A MKII?



Habe noch das alte Modell im Einsatz und bin sehr zufrieden.
Den V800 habe ich allerdings noch nicht gehört oder getestet, somit ist kein Vergleich zum Aqvox möglich.

Zum digitalisieren von Schallplatten verwende ich noch einen Lake People ADC C440, mit dem ich mehr als zufrieden bin.


[Beitrag von lotharpe am 19. Mai 2010, 16:18 bearbeitet]
Zidane
Inventar
#26 erstellt: 19. Mai 2010, 16:18
Das Teil wurde ja hier in eigens dafür errichteten Thread damals richtig runtergemacht, als ich diesen dann selbst hatte vom Händler zur Probe, konnte ich jedenfalls nichts negatives feststellen. Lediglich der Preis ist recht hoch.
Erik030474
Inventar
#27 erstellt: 19. Mai 2010, 16:22
Da auf diesen Satz von mir:


Erik030474 schrieb:
Rein von der technischen Seite, dass ich dadurch ja am V800 den Datenstrom "verschlechtere" weil das "lautere" Signal heruntergeregelt werden muss, macht das eigentlich keinen Sinn ...


Diese:


CarstenO schrieb:
Das würde Sinn machen, wenn - wie im Fall Noxon2Audio und Cambridge Azur 540 A V2 - der Ausgangspegel des D-/A-Wandlers die Eingänge Deines RSX-1057 AV-Receivers übersteuerte.


und diese gegensätzliche Reaktion folgten:


j!more schrieb:
Deshalb ja die Verstärkung an den DIP-Switches im Inneren des Geräts einstellen.


Also, Castens Kommentar kommt mir logischer vor, da der DAC gemäß BDA wohl bis 4 V ausgeben kann. Würde ich also den Ausgangspegel erhöhen, müsste ich herunterregeln und würde somit das Signal abschwächen (nach Lieschen Müller: 100 % Pegel = 100 % Digitales Signal).

Ein geringerer Ausgangspegel am DAC (bei + 15 dB passte der ja mit dem Pegel des CDP ungefähr) würde bedeuten, dass ich den DAC auf z. B. 120 % einstellen müsste, um die gleiche Ausgangslautstärke wie der CDP zu erhalten - geht aber nicht.

Da ich keinen gummierten TROX-Bit habe und die unproblematische Rücknahme nicht gefährden möchte, habe ich also folgendes getestet: DAC relativ leise eingestellt und dann am ROTEL mehr verstärkt, eine Verbesserung zeigte sich aber nicht.

Der DAC lief übrigens seit heute früh in Dauerschleife mit den Dire Straits durch und es zeigte sich keine Verbesserung ... auch nicht, als er nach stundenlangem Wiederholen der "Love over Gold" endlich mal wieder etwas anderes spielen durfte.

Das Experiment VIOLECTRIC ist damit eigentlich beendet, es sei denn, jemand hat noch einen 1A-Tipp zum Ausprobieren.


[Beitrag von Erik030474 am 19. Mai 2010, 16:26 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#28 erstellt: 19. Mai 2010, 16:25

lotharpe schrieb:
Wie wäre es mit dem Aqvox USB 2 D/A MKII?



Den hatte ich auch im Auge, bietet aber keine Vorverstärkerfunktion ... Aqvox selbst hat keine Bedenken, Aktivmonitore über den KH-Anschluss anzusteuern (Email von heute).
Erik030474
Inventar
#29 erstellt: 19. Mai 2010, 16:32

Lotion schrieb:

Erik030474 schrieb:
Der ADI-2 von RME ist mir jetzt auch aufgefallen, da würde mich interessieren, welche Wandler im Gegensatz zum FireFace UC verbaut wurden. Jedenfalls geht der ADI-2 nicht ganz so aufs Auge.


Kennst Du denn die genaue Bezeichnung des DACs, der im FF UC steckt? Habe dazu nichts gefunden! Auch wäre ein Bild von der Platine interessant, ich vermute jedoch, dass RME komplett in SMD fertigt.


Habe heute mal ein wenig gegoogelt, im RME FF UC scheint ein AKM 4395 zu stecken, dies würde zumindest erklären, warum er fujak so gefällt und fujak wäre ein erstes Indiz dafür, dass es DAC-Klang doch gibt

Laut Aussage von DA-X ist der ADI-2 mit dem FF UC wandlermäßig nicht zu vergleichen, der neuere FF UC "spielt in einer höheren Liga".
Erik030474
Inventar
#30 erstellt: 19. Mai 2010, 16:50

j!more schrieb:

Erik030474 schrieb:
Also, Castens Kommentar kommt mir logischer vor, da der DAC gemäß BDA wohl bis 4 V ausgeben kann. Würde ich also den Ausgangspegel erhöhen, müsste ich herunterregeln und würde somit das Signal abschwächen (nach Lieschen Müller: 100 % Pegel = 100 % Digitales Signal).

Ein geringerer Ausgangspegel am DAC (bei + 15 dB passte der ja mit dem Pegel des CDP ungefähr) würde bedeuten, dass ich den DAC auf z. B. 120 % einstellen müsste, um die gleiche Ausgangslautstärke wie der CDP zu erhalten - geht aber nicht.


Wo kommen die +15dB her? Die Verstärkung lässt sich intern einstellen auf 25, 21, 12 und 6 dB. Ich weiss nicht, was als Standardwert ab Werk eingestellt ist, aber 15 dB kommen da nirgends vor.


+ 12 dB ist der korrekte Wert. Habe mich vertippt und meinen Fehler konsequent fortgesetzt

Ob + 12 oder + 15 ist aber auch nebensächlich, da es an dem Resultat nichts ändert!
fujak
Inventar
#31 erstellt: 19. Mai 2010, 17:15

Erik030474 schrieb:
Habe heute mal ein wenig gegoogelt, im RME FF UC scheint ein AKM 4395 zu stecken, dies würde zumindest erklären, warum er fujak so gefällt und fujak wäre ein erstes Indiz dafür, dass es DAC-Klang doch gibt

Laut Aussage von DA-X ist der ADI-2 mit dem FF UC wandlermäßig nicht zu vergleichen, der neuere FF UC "spielt in einer höheren Liga".


Es ist tatsächlich ein AKM verbaut aber nicht dieser von Dir genannte, denn der kann nur bis 96KHz wandeln. In einem der Testberichte wurde der korrekte Typus genannt, leider habe ich die Stelle nicht mehr gefunden, sonst hätte ich ihn schon gepostet.

Das zweite Statement hingegen kann ich nur unterstreichen: Das Fireface UC spielt klanglich in einer höheren Kategorie als ADI-2, weswegen ich mich auch für das Fireface UC entschieden hatte.

Grüße
Fujak
Ohrnator
Stammgast
#32 erstellt: 19. Mai 2010, 18:12

fujak schrieb:
Das zweite Statement hingegen kann ich nur unterstreichen: Das Fireface UC spielt klanglich in einer höheren Kategorie als ADI-2, weswegen ich mich auch für das Fireface UC entschieden hatte.


Was er bei einem Mehrpreis von über 300 € gegenüber dem ADI ja auch machen sollte, trotz der zusätzlichen Features. Die 36 Kanäle und 2 Mic-Preamps sind mir auch zuviel Studio und wären ungenutzt. Wenn ich einiges mehr investieren wollte, dann müsste das Gerät eine möglichst neutrale und regelbare Vorstufe integriert haben, und das am besten mit FB.

Und noch könnte ich den ADI wieder umtauschen, aber er gefällt mir eigentlich zu gut.
marathon2
Stammgast
#33 erstellt: 19. Mai 2010, 18:40

Erik030474 schrieb:
Das Experiment VIOLECTRIC ist damit eigentlich beendet, es sei denn, jemand hat noch einen 1A-Tipp zum Ausprobieren.

Frag´doch einmal direkt bei den Lake People Leuten nach, deren Meinung dazu wäre ja höchst interessant. Zumal der Chef ja auch gelegentlich hier im Forum unterwegs ist.
Erik030474
Inventar
#34 erstellt: 19. Mai 2010, 19:32

marathon2 schrieb:

Erik030474 schrieb:
Das Experiment VIOLECTRIC ist damit eigentlich beendet, es sei denn, jemand hat noch einen 1A-Tipp zum Ausprobieren.

Frag´doch einmal direkt bei den Lake People Leuten nach, deren Meinung dazu wäre ja höchst interessant. Zumal der Chef ja auch gelegentlich hier im Forum unterwegs ist.


Hier ein Auszug aus der Bestätigungs-Email von Lake People nachdem ich den Rücktritt erklärt habe:

Schade dass das Gerät Ihren Ansprüchen nicht gerecht wird.

Selbstverständlich können Sie das Gerät kostenfrei an uns zurück senden. Unsere Andresse finden Sie auf der Rechnung.


Und das war es.
marathon2
Stammgast
#35 erstellt: 19. Mai 2010, 19:42

Erik030474 schrieb:
Hier ein Auszug aus der Bestätigungs-Email von Lake People nachdem ich den Rücktritt erklärt habe:
Schade dass das Gerät Ihren Ansprüchen nicht gerecht wird.

Selbstverständlich können Sie das Gerät kostenfrei an uns zurück senden. Unsere Andresse finden Sie auf der Rechnung.


Und das war es.


Das war die kaufmännische Reaktion, insofern absolut korrekt.
Jetzt sollte aber die technische Reaktion erfolgen und jemand zu den hier diskutierten Dingen Stellung beziehen.

Hast du Lake People schon den Link zu dieser Diskussion mitgeteilt?
Erik030474
Inventar
#36 erstellt: 19. Mai 2010, 19:46

marathon2 schrieb:

Erik030474 schrieb:
Hier ein Auszug aus der Bestätigungs-Email von Lake People nachdem ich den Rücktritt erklärt habe:
Schade dass das Gerät Ihren Ansprüchen nicht gerecht wird.

Selbstverständlich können Sie das Gerät kostenfrei an uns zurück senden. Unsere Andresse finden Sie auf der Rechnung.


Und das war es.


Das war die kaufmännische Reaktion, insofern absolut korrekt.
Jetzt sollte aber die technische Reaktion erfolgen und jemand zu den hier diskutierten Dingen Stellung beziehen.

Hast du Lake People schon den Link zu dieser Diskussion mitgeteilt?


Nein, ich denke, dass mitgelesen wird und eine herstellerseitige Reaktion - zumindest für mich - uninteressant ist.

In meiner Email hatte ich übrigens die technischen Gründe explizit angeführt.


[Beitrag von Erik030474 am 19. Mai 2010, 19:46 bearbeitet]
marathon2
Stammgast
#37 erstellt: 19. Mai 2010, 19:57

Erik030474 schrieb:
Nein, ich denke, dass mitgelesen wird und eine herstellerseitige Reaktion - zumindest für mich - uninteressant ist.

In meiner Email hatte ich übrigens die technischen Gründe explizit angeführt.


Schade, dann hat sich meine Kaufüberlegung wohl auch erledigt.
Erik030474
Inventar
#38 erstellt: 19. Mai 2010, 19:58
So, auf persönlichen Wunsch eines Forenteilnehmers habe ich jetzt noch mal den USB-Eingang getestet und zwar mit hochauflösenden Files aus dem NAIM-Onlineshop (da gibt es auch ein paar Gratisdownloads).

Auch eine (mit feurio-Standardeinstellungen) gebrannte CD vom Naka zeigte keinen Unterschied zur Einspeisung via USB. Das könnte auch darauf zurückzuführen sein, dass ich kein Kernelstreaming oder ASIO-Treiber etc. installiert habe.
fujak
Inventar
#39 erstellt: 19. Mai 2010, 20:28
Erik, ich denke es ist die richtige Entscheidung, das Gerät zurückzugeben und nicht weiter zu versuchen, mit irgendeiner Einstellung vielleicht doch noch einen klitzekleinen Unterschied zum Nakamichi herauszukitzeln. Bei einer derartig hohen Investition sollte diese auch im Verhältnis zu einer Klangsteigerung stehen.
Du hast Dich redlich bemüht, aber nun würde ich das Kapitel schließen und den Blick auf echte Alternativen zum Nakamichi richten.
Und hier würde ich neben dem Fireface UC auch mal die GD-Audio DACs anschauen.

Grüße
Erik
Lotion
Inventar
#40 erstellt: 19. Mai 2010, 20:30
Im Fireface UC ist ein AKM AK4620B drin. Das ist ein AD/DA-Konverter mit 24Bit/192kHz und 113 dB S/N.

http://www.asahi-kasei.co.jp/akm/en/product/ak4620b/ak4620b.html

Eine schöne DAC-DB:
http://forum.audioreview.it/VB/showthread.php?t=11668


[Beitrag von Lotion am 19. Mai 2010, 20:32 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#41 erstellt: 19. Mai 2010, 20:41

Lotion schrieb:
Eine schöne DAC-DB:
http://forum.audioreview.it/VB/showthread.php?t=11668


Für mich ist die Entscheidung klar, aber vielleicht kann ich anderen - wenn ich das Ding schon mal hierhabe - ja ein wenig helfen.

In der DAC-DB gibt es einen hochinteressanten Kandidaten:

Matrix-mini-i-24-192-Balanced-DAC-Headphone-Amp

Kennt den jemand?


[Beitrag von Erik030474 am 19. Mai 2010, 21:05 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#42 erstellt: 19. Mai 2010, 21:12
Und es springen immer mehr auf den gleichen Zug auf:

http://www.whathifi....headphone-amplifier/

399 GBP und 499 GBP für den KHV/Preamp ...
Fidelity_Castro
Inventar
#43 erstellt: 19. Mai 2010, 23:48

Erik030474 schrieb:


In der DAC-DB gibt es einen hochinteressanten Kandidaten:

Matrix-mini-i-24-192-Balanced-DAC-Headphone-Amp


Ich hab mich damit beschäftigt, für den Preis soll er genial sein. Damit könnte ich mir günstig eine symmetrische Kette aufbauen. Der Nachteil bei den günstigen DAC´s ist nur dass sie für jitternde Quellen keine effektive Jitterunterdrückung besitzen, für mich persönlich nicht so schlimm da meine Musikquelle kaum jittert und ich über die Juli@ SK per AES in den Mini gehen könnte und so kaum Jitter hinzukommt. Die 2 x AD1955 Wandlerchips sollten in der Lage sein den Jitter zu unterdrücken der im DAC selbst entstehen kann.

Ein weiterer großer Vorteil ist dass der DAC nicht upsampelt und ich ihm so perfekt zuspielen kann, auch die möglichkeit DTS oder AC3 durchzuschleifen ist ein Indiz dass der DAC nicht vor der DA Wandlung sein eigenes Süppchen kocht... verdammt ich glaub ich muss mir den jetzt wirklich holen

Der einzigste Wehrmutstropfen wäre der nicht gesockelte Opamp, Besitzer des DAC´s attestieren dem DAC einen "smoothen" detailreichen Sound. In einem französischen Forum haben es jeoch wohl Leute geschafft die wohl dafür verantwortlichen Opamps mittels eines Adapters auszutauschen und soweit ich das richtig interpretiert habe soll damit auch die Smoothness bzw. wärme kein Thema mehr sein.

Man muss nicht importieren, in Frankreich kann man ihn für 290,-€ kaufen was in etwa auch der Preis wäre den man zzgl. Zoll und versand abdrücken müsste. Eine Rückgabeoption könnte man evtl. aushandeln, k.a wie es rechtlich in Frankreich aussieht wenn man dort als deutscher einkauft.

http://www.audiophon...eadphone-p-5034.html

Die passenden Gehäuse für Audio PC und HTPC gäbe es dann hier http://www.modushop.biz/ecommerce/cat119_l2.php?n=1



P.s Der HF User J!more besitzt den matrix und hat im Kopfhörerbereich einen Thread http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-10814.html

Evtl. hat er ja Lust sich nochmal speziell zum DAC zu äußern oder macht evtl. gar hier im Stereobereich diesbezüglich einen Thread auf


[Beitrag von Fidelity_Castro am 20. Mai 2010, 02:36 bearbeitet]
fujak
Inventar
#44 erstellt: 20. Mai 2010, 05:05

Lotion schrieb:
Im Fireface UC ist ein AKM AK4620B drin. Das ist ein AD/DA-Konverter mit 24Bit/192kHz und 113 dB S/N.

http://www.asahi-kasei.co.jp/akm/en/product/ak4620b/ak4620b.html

Eine schöne DAC-DB:
http://forum.audioreview.it/VB/showthread.php?t=11668


Danke für die Info. Genau die hatte ich gesucht; wo hast Du sie denn aufgetrieben.

Grüße
Fujak
fujak
Inventar
#45 erstellt: 20. Mai 2010, 05:10

Erik030474 schrieb:
In der DAC-DB gibt es einen hochinteressanten Kandidaten:

Matrix-mini-i-24-192-Balanced-DAC-Headphone-Amp

Kennt den jemand?


Hallo Erik,

mit dem DAC wirst Du aller Wahrscheinlichkeit nach zum "Wiederholungstäter". Imho Standard-Ware: nicht schlecht, aber um Deinen Nakamichi zu toppen, musst Du in eine andere Liga gehen. Angaben wie "Low jitter receiver chips and separate clock" machen mich misstrauisch. Würde das eine leistungsfähige Konstruktion sein, würden hier spezifischere Angaben stehen, weil Chip-Angaben und eine interne Clock eine gute Werbung wären. Möglicherweise wird hier nur ein PLL-Oszillator für den USB-Eingang gemeint sein.

Grüße
Fujak


[Beitrag von fujak am 20. Mai 2010, 05:14 bearbeitet]
Fidelity_Castro
Inventar
#46 erstellt: 20. Mai 2010, 05:50
Mich hat der Matrix Mini aufhorchen lassen da ein Computer Audiophile User seinen ( optisch ähnlichen ) Belcanto DAC "geditched" hat und auf den seiner meinung nach besseren Matrix Mini umgestiegen ist. Vermutlich liegt es an der Musikalität die dem Matrix in einem aktuellen Review bescheinigt wird ( 2. Link ), ein Detailmonster soll es jedoch nicht sein von daher könnte Fujak mit seiner Annahme recht haben.

http://www.computera...-i-Dac-HeadPhone-amp

http://www.headfonia.com/?p=4386


[Beitrag von Fidelity_Castro am 20. Mai 2010, 07:30 bearbeitet]
fdg
Ist häufiger hier
#47 erstellt: 20. Mai 2010, 14:47
Also denn,
die kaufmännische Antwort von uns war wohl korrekt.
Wenn Herr (****) ******* keinen Unterschied hört ist der V800 nutzlos für ihn und er kann von seinem Rücktrittsrecht gebrauch machen.

Ich denke, es ist aber auch schwierig, mit normalen CDs an einem sehr guten CD Player durch einen separaten Wandler "Verbesserungen" erzielen zu wollen.
Und Nakamichi ist nicht gerade bekannt dafür, Klang zu verbiegen sondern fährt eher auf unserer Linie.
Das habe ich ihm auch so geschrieben.
Was soll ich sonst dazu sagen ...

Ich persönlich höre teilweise deutliche Verbesserungen (Veränderungen) beim Einschalten des Resamplings.

Wir hatten Mitte der 90iger Jahre mal folgenden Versuchsaufbau mit auf die einschlägigen Messen genommen:
Ein Standard-DAT (weiss noch jemand was das ist?) mit 16 Bit Wandlern konnte mit unseren externen A/D und D/A 20 Bit Wandlern ergänzt werden, wobei zum Vergleich nur die DAT eigenen Wandler verwendet wurden, es erfolgte also keine Aufnahme. Um näher an wandlertypische Artifakte zu gelangen, wurden eingangsseitig -60 dB Signale verwendet, die auf der anderen Seite analog um 60 dB verstärkt wurden.
Dies erfolgte, weil sonst die Unterschiede auf einer lauten Messe kaum hörbar wären.

Das Ergebnis:
Mit den eigenen Wandlern klang der DAT so naja, was aber erst richtig auffiel, wenn umgeschaltet wurde.
Mit internem A/D Wandler und externem D/A Wandler klang alles ein wenig besser.
Mit externem A/D und internem D/A Wandler waren die Verbesserungen deutlich.
Mit externen A/D und D/A Wandler waren die Verbesserungen signifikant, obwohl trotz 20 Bit nur 16 Bit durch den DAT durchgelassen wurden.

Will sagen:
Die Qualitäten eines guter D/A Wandler werden erst durch adäquate Eingangssignale richtig gut. Und irgendwelche Unterschiede, seien es nun Veränderungen oder Verbesserungen, sind sehr schwer bei vollem Pegel auszumachen !

Und wenn jetzt trotzdem der eine oder andere Wandler Welten besser klingen sollte als der eingebaute Wandler eines guten (!) CD Spielers, so sind dies m. E. keine tatsächlichen Verbesserungen sondern Veränderungen die dem Ohr schmeichheln.

Zum Lautstärkeregler:
Ein analoger Lautstärkeregler hat immer mehr oder weniger ausgeprägte Kanalungleichheiten, bringt immer deutliche Einbussen im Übersprechen und kratzt früher oder später mehr oder weniger, egal wir teuer er ist.

Ein digitaler Lautstärkeregler hat obige Einschränkungen nicht, dafür knabbert er an den Bits.
Wenn man eine CD wiedergibt, gibt es davon 16 einigermassen relevante. Da die Lautstärke das 24 Bit Signal regelt kann man 8 Bit oder 48 dB wegregeln bevor das 16 Bit Signal überhaupt angegriffen wird.

Wir reden hier von einem Verhältnis von 250:1 oder 0,25 % der maximalen Spannung. Im normalen Wohnzimmer dürfte dann nichts mehr zu hören sein ! Das kümmerliche übrig gebliebene Signal hat aber immer noch eine theoretische Klirrdämpfung von 0,0015 %.

Jeder der meint, analog würde hier mehr bieten, möge sich die technischen Daten von seinem Equipment anschauen.
Selbst wenn eine ideale Kette 130 dB Dynamik hätte, blieben davon nur ca. 80 dB übrig, wenn sie 48 dB unterhalb ihrer Möglichkeiten betrieben würde. Und damit bleibt hier auch nur bestenfalls eine Klirrdämpfung von 0,01 %

Denen, die trotzdem meinen das digitale Lautstärkeregelung eine Todsünde ist haben wir eine Brücke gebaut. Um den Lautstärkeregler garnicht betreiben zu müssen, kann der analoge Ausgangspegel in weiten Bereichen angepasst werden. Dabei war uns wichtig, zu jedem Zeitpunkt harte Ausgänge zu haben mit einer Ausgangsimpedanz unter 1 Ohm.
Da gibt es Geräte im Markt, die bis zu 1400 Ohm Ausgangsimpedanz haben ...
Zur Anpassung gibt es Dip-Schalter im Gerät. Die sind deshalb im Gerät, weil sonst die technischen Daten nicht mehr hätten gewährleistet werden können!
Mit den Dip-Schaltern lässt sich das analoge Signal um exakt gleiche Beträge in beiden Kanälen verändern. Mit Trimmern wäre eine Pegeländerung für den Laien nicht machbar. Es gibt übrigens auch bei uns in jedem Kanal einen Trimmer von dem man die Finger lassen sollte. Der dient der exakten Kalibrierung des analogen Signals, denn mit "ungefähr" xx dB ( und die dann auch noch links und rechts unterschiedlich) brauchen wir Profis nicht zu kommen. Die erwarten exakt xx dB mit einer Toleranz von -0,0x dB.
Um das alles vernüftig zu machen, sind verdammt viel Op-Amps nötig. Trotzdem haben wir mit über 120 dB Dynamik und einem Klirr von -112 dB = 0,00025 % am Ausgang (!!!) bessere Arbeit geleistet als die meisten anderen.

... und wenn dabei ein Gerät herausgekommen ist, das genauso wenig Eigenklang hat wie ein guter Nakamichi CD-Player, so liegt das voll auf unserer Linie !

EDIT Hüb': Realnamen entfernt!


[Beitrag von fdg am 20. Mai 2010, 15:41 bearbeitet]
Erik030474
Inventar
#48 erstellt: 20. Mai 2010, 17:02

fdg schrieb:
Und Nakamichi ist nicht gerade bekannt dafür, Klang zu verbiegen sondern fährt eher auf unserer Linie.


Leider fährt Nakamichi (Hifi) ja nirgendwo mehr hin, sonst würde ich mich dort umsehen, aber Spaß beiseite:


Die Qualitäten eines guter D/A Wandler werden erst durch adäquate Eingangssignale richtig gut.


Wer gehört dann zur Zielgruppe für den V 800? 99,99 % Ihrer Kunden (vielleicht sogar noch mehr) werden Ihr Produkt mit normalen Audio-CDs verwenden. Das Signal wird ja nicht besser wenn man es als FLAC (egal in welcher Auflösung) auf Festplatte spiele und Musikdownloas in höchster Qualität sind nicht ausreichend verfügbar als das sich eine solche Produktentwicklung lohnen würde und die Kunden werde dann vermutlich auch eher auf vollwertige Streminglösungen setzen (NAIM, LINN, Logitech, Marantz, Rotel - die beiden letzteren erscheinen 2010).


Und irgendwelche Unterschiede, seien es nun Veränderungen oder Verbesserungen, sind sehr schwer bei vollem Pegel auszumachen !


Soll der V 800 denn nun mit möglichst vollem Pegel betrieben werden oder nicht? Ihre Empfehlung in der BDA wäre im Zweifelsfall missverständlich.


Und wenn jetzt trotzdem der eine oder andere Wandler Welten besser klingen sollte als der eingebaute Wandler eines guten (!) CD Spielers, so sind dies m. E. keine tatsächlichen Verbesserungen sondern Veränderungen die dem Ohr schmeichheln.


Dass ich nur subjektive Eindrücke geschildert habe ist unbestritten.

Zum Thema analoger Ausgang, Lautstärkeregelung, Dynamik, Geräuschspannungsabstand etc. bliebe dann meine Zusammenfassung auf einen guten Vorverstärker für digitale Quellen mit einem passablen und neutralen DAC.

Wenn ich Ihnen damit zu nahe getreten sein sollte, so war das nicht persönlich gemeint.


EDIT Hüb': Realnamen entfernt!


Danke schön!
lotharpe
Inventar
#49 erstellt: 20. Mai 2010, 18:20
Das wichtigste bei einem guten DAC ist doch, dass er möglichst neutral wandelt, also die Musik so wiedergibt, wie sie auf oder in der Aufnahme vorhanden ist.

Dabei kann es manchmal schon etwas flach oder belanglos klingen, umgekehrt natürlich auch, spreche aus eigener Erfahrung.

Die aktuellen guten Wandlerchips wandeln alle auf höchstem Niveau, wenn es also Klangunterschiede zwischen hochwertigen DACs gibt, kommen diese durch den Aufbau und die Abstimmung der Ausgangsstufen.
Bei einem A/D-Wandler sind es dementsprechend die analogen Eingangsstufen und wie der Chip selbst angesteuert wird.

Jeder Hersteller hat in diesem Bereich seine eigenen Vorstellungen, ob diese jedem gefallen, steht auf einem ganz anderen Blatt Papier.

Durch die langjährige Studioerfahrung von Lake People kann man davon ausgehen, dass der V800 möglichst neutral die Musik aus den hinteren Anschlüssen wiedergibt und so soll es doch sein.

Wozu braucht man bei einem DAC eigentlich ein riesiges und überdimensioniertes Netzteil, ich sehe keine Baugruppen die sowas benötigen.
Es muß für die Schaltung ausreichend bemessen sein, einen sauberen Gleichstrom liefern und das sehe ich beim V800.
Jazzy
Inventar
#50 erstellt: 20. Mai 2010, 20:03
Riesig muss es vielleicht nicht sein,aber möglichst viele NTs haben dem Klang noch nie geschadet.Ich gehe da mit Herrn Swoboda konform,der viele getrennte NTs und lokale Pufferungen/Stabis empfiehlt.Viele OPAs brauchen aufwendige NTs.Trafo reicht ja auch einer zur Not,vielleicht lieber zwei.
lotharpe
Inventar
#51 erstellt: 20. Mai 2010, 20:55

Jazzy schrieb:
Riesig muss es vielleicht nicht sein,aber möglichst viele NTs haben dem Klang noch nie geschadet.Ich gehe da mit Herrn Swoboda konform,der viele getrennte NTs und lokale Pufferungen/Stabis empfiehlt.Viele OPAs brauchen aufwendige NTs.Trafo reicht ja auch einer zur Not,vielleicht lieber zwei.


Die wenigen Op Amps im V800 brauchen keine weiteren Netzteile, wozu?
Bei einem guten Layout reicht für diese Zwecke locker ein Netzteil.
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