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Verstärker Dynavox T-30 und andere Schaltverstärkerchen – Klangtipp oder nur Gadget?

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CarstenO
Inventar
#1 erstellt: 19. Okt 2013, 07:42
Guten Morgen zusammen,

an vielen Stellen habe ich über audiophile Klangeigenschaften von Miniverstärkern zu Preisen unter 100 EUR gelesen. In den Gehäusen, die mit Muse, S.MS.L. oder Topping (Frozen Yoghurt?) beschriftet sind, befinden sich Chipverstärker wie der Typ TA 2024 B, die dank hoher Effizienz mit einem Steckernetzteil auskommen und rund 10 bis 15 Watt Sinus pro Kanal bieten. Stammen die Verstärkerchips von Tripath/Cirrus Logic, heißen sie „Class-T“-Verstärker, ansonsten träfe der Begriff „Schaltverstärker“ wohl den Punkt. (Techniker mögen mich bitte ggf. korrigieren, aber auf ausufernde Diskussionen verzichten)

Wenn ich eine Vokabel wie "audiophil" lese, werde ich hellhörig. Sind die Produkte dann noch auf dem Preisniveau eines dinner for two, kann meine Kaufentscheidung als sicher gelten. Nun wollte ich meine audiophile Erfüllung nicht bei einem Händler kaufen, dessen Name mehr gemalt als geschrieben ist und entschied mich für den Dynavox T-30. Diesen gibt es bei nahezu jedem Versender und im Elektronikshop an der Ecke. Preis: 79,00 EUR. Auch der Dynavox T-30 basiert auf dem Tripath TA 2024 B. Im Lieferumfang enthalten ist der T-30 selbst, ein Satz Bananenstecker, ein Klinke-/Cinchkabel und ein Kopfhöreradapter. Nur mit dem Lieferumfang bleibt die Küche jedoch kalt, weil das für den Betrieb erforderliche Steckernetzteil nicht mit dazu gehört. Also noch einmal 10,00 EUR extra. Summe: 89,00 EUR.

Der Dynavox T-30 bietet an seiner Front eine 6,3 mm große Kopfhörerbuchse, einen Kombiregler zum Einschalten und für Lautstärke (das kennt Ihr von Vaters Blaupunkt Heidelberg), sowie wieder einmal eine viel zu helle LED, natürlich wieder in scheußlichem Blau. Die habe ich erst einmal mit farbigem Isolierband gedimmt.

Dynavox T-30 - 1

Die Rückseite zeigt mir eine Hohlsteckerbuchse für das Netzteil, die vier Bananenbuchsen für die Lautsprecher und zwei Cincheingangsbuchsen.

Dynavox T-30 - 2

Die Anfassqualität gefällt mir sehr gut. Die Handhabung wird jedoch durch das geringe Produktgewicht eingeschränkt. Die verwendeten Anschlusskabel (LS: Oehlbach Rattle Snake, NF: Kimber Timbre) wiegen mehr als das Gerät, so dass sich der T-30 vorne anhebt. Das Einschalten mit dem stramm sitzenden Kombischalter erfordert auch das Festhalten des Gerätes. Beim Einschalten ist ein minimaler Knackser aus den Lautsprechern zu hören. Grundrauschen reicht aus den Boxen nicht bis zum 2,20 m entfernten Hörplatz heran.

Die Qualität der Lautstärkeregelung finde ich okay. Im unteren Einstellungsbereich ist Feingefühl erforderlich, die Kanalgleichheit erfährt jedoch keine größeren Einschränkungen.

Ich habe bereits Erfahrungen mit den Schaltverstärkern Onkyo A-9355 und A-9555 sammeln dürfen. Wie bei meinen Röhrenverstärkern fanden diese gerne günstige Bedingungen hinsichtlich Impedanzverlauf vor. Gerade im Hochtonbereich beeinflusst bei Schaltverstärkern die dortige Lautsprecherimpedanz den Hochtonpegel. Schaltverstärker benötigen ein Tiefpassfilter, was hochfrequente Störgeräusche herausfiltert. Das Tiefpassfilter und der Impedanzverlauf des Lautsprechers stehen also in Abhängigkeit. Okay, das war mehr Technik, als mein Know How zulässt. (Techniker siehe oben).

Hin zur Praxis. Meine Kaufentscheidung stand im Zeichen der Frage, ob ich mit dem Dynavox T-30 nun eine klangliche Überraschung erlebe oder ob ich einfach nur ein niedliches Teil bekomme. Als Signalquelle nehme ich den bezogen auf seinen damaligen Preis klanglich herausragenden CD-Player Cambridge Audio Azur 640 C. Am anderen Ende starte ich mit den Dynaudio Focus 140, die ja für ihre unkritische Impedanz bekannt sind. Andere Boxen werden folgen.

Bereits mit der Dynaudio Focus 140 darf ich das Rätsel auflösen: Der Dynavox T-30 ist ein Klangtipp, nicht nur ein Gadget. Und auch nach meinem Verständnis der Vokabel "audiophil" ist der T-30 überzeugend.

Gesangsstimmen zeigen sich frei und gelöst, wie ich es von hochwertigen konventionellen und deutlich teureren Verstärkern nicht besser bekomme. Im Kontext zur Band stimmt die räumliche Anordnung in Breite und Tiefe. Anders als bei einigen Verstärkern aus meinem Flohmarktkauffundus löst sich das Klangbild komplett von den Boxen und die Abbildung wirkt auch sehr stabil. Im Tieftonbereich bis in die Tiefmitten hinein finde ich das Klangbild einen Hauch zu unterbelichtet. Dennoch möchte ich die Wiedergabe in diesem Bereich als detailliert und präzise bezeichnen. Die Höhen finde ich mit ganz leichtem Ansatz zischelig. Aber nur minimal. Eigentlich nicht der Rede wert. 89 EUR.

Wenn ein Eingang reicht, stellt der Dynavox T-30 mit der Dynaudio Focus 140 (z.Zt. für 575 EUR/Stück neu zu haben) eine sehr gute Kombination dar, reizt diese jedoch grobdynamisch nicht aus. Ich würde den Dynavox T-30 jedoch all meinen Gebrauchtverstärkern vorziehen.

Der gute Eindruck setzt sich auch mit der Mordaunt Short Aviano 1 XR fort. Ich möchte sogar sagen, dass kein anderer meiner Verstärker mit ihr diese Transparenz erreicht. Wie an anderen Verstärkern zeigen sich auch die bekannten Einschränkungen in der Abbildungstreue. Dafür kann von Unterbelichtung in Bass und Tiefmitten keine Rede sein.

Eine Zwischenstation erfolgte an der Quadral Pico. In der Detailwiedergabe blieb sie am Dynavox T-30 etwas unter ihren Möglichkeiten. Der Bass kam mit dem T-30 nicht so recht auf den Punkt. Sehr gut wiederum läuft der Kleene an der Spendor S 3/5 R²: tolle Abbildung, warme Stimmen und solider Grundton.

Bis jetzt muss ich sagen, dass der Dynavox T-30 in jedem HiFi-Haushalt zu finden sein sollte. Er ist nicht teuer und nimmt nicht viel Platz weg.

Hier noch hübschere Fotos:

Dynavox T-30 - 4

Dynavox T-30 - 3

Viele Grüße,

Carsten

edit: Hab´ mal die beiden Posts zusammengeführt.


[Beitrag von CarstenO am 20. Okt 2013, 07:40 bearbeitet]
Hüb'
Moderator
#2 erstellt: 24. Okt 2013, 09:31
Hi Carsten,

kannst Du den T-30 mal spaßeshalber aufschrauben und ein Foto des Innenlebens einstellen?
Im Netz finde ich ad hoc leider nichts und mich interessiert das Innenleben. Danke Dir!

Grüße
Frank
CarstenO
Inventar
#3 erstellt: 24. Okt 2013, 11:28
Ja, kriege ich hin.
CarstenO
Inventar
#4 erstellt: 25. Okt 2013, 17:38
Ist mir doch zu viel Arbeit. Sorry. Bitte anderswo weiter suchen.
Gelegenheitshörer
Stammgast
#5 erstellt: 25. Okt 2013, 23:32
Naja, viel gibt es da ja meistens nicht zu sehen.

Interessant fände ich mal sowas hier:

http://www.amazon.de...ifier/dp/B00898T31W/

Aber das kostet dann auch gleich wieder richtig Schotter. Zudem würde ich mir in diesem Fall ein luftigeres Gehäuse wünschen.

Interessant fände ich auch sowas hier mit fertigem Gehäuse:

http://www.ebay.de/i...io-Amp-/251042084539
CarstenO
Inventar
#6 erstellt: 26. Okt 2013, 06:07
Beide Angebote kommen von irgendwo auf der Welt, den Dynavox T-30 gibt´s an jeder Ecke. Und ist fertig zusammen gebaut.
Tho76mas
Stammgast
#7 erstellt: 27. Okt 2013, 23:39
Ich konnte vor ein paar Wochen den SMSL SA 36A an Tannoy Mercury V1 bei mir zuhause hören. Das hat mir auch sehr gut gefallen.
Den SMSL gibt es bei Amazon.de.

Aus Begeisterung habe ich mir dann vor 2 Monaten den SMSL SA 50 bei einem deutschen Händler geordert, weil ich nicht irgendwo auf der Welt einkaufen wollte. Der kostete ca. 115€ mit Netzteil und ist jetzt sogar komplett für 99€ dort zu haben.
Der SMSL SA 50 hat auch einen ganz leichten, kaum zu hörenden Ein/Ausschalt-"Plopp". Hält man das Ohr an den Hochtöner ist ein leises Rauschen zu hören, aber in ca. 50cm Entfernung hört man davon nichts mehr. Ich bin rundum damit zufrieden, sodass ich sogar meinen Denon DRA 700 AE verkauft habe, da ich nur einen Eingang brauche.

Klanglich kann ich leider nicht in die Tiefen gehen, da ich schlicht nicht die Erfahrung habe dies mit Vergleichen zu belegen. Nur soviel. MIR gefällt was ich da geboten bekomme


[EDIT]
Welches Netzteil hast du denn verwendet?


[Beitrag von Tho76mas am 27. Okt 2013, 23:44 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#8 erstellt: 28. Okt 2013, 05:38
Moin,

ich habe ein Standardnetzteil dazu gekauft.

Carsten
Tho76mas
Stammgast
#9 erstellt: 28. Okt 2013, 19:10

CarstenO (Beitrag #8) schrieb:
Moin,

ich habe ein Standardnetzteil dazu gekauft.

Carsten

Danke
CarstenO
Inventar
#10 erstellt: 08. Nov 2013, 10:03
Guten Morgen,

ich habe den Titel geändert, weil ich mir aufgrund eines Berichts in einer älteren Klang + Ton noch den S.M.S.L. SA-S 3 gekauft habe. Bin schon gespannt.

Viele Grüße,

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 08. Nov 2013, 10:16 bearbeitet]
Tho76mas
Stammgast
#11 erstellt: 08. Nov 2013, 11:58
Hallo Carsten,

es freut mich sehr zu lesen, dass du den S3 geordert hast!
Ich interessiere mich schon länger für den S3, habe aber doch "blind" für den SA 50 gekauft, mit dem ich nach über zwei Monaten noch immer sehr zufrieden bin.

Allerdings lässt mir der S3 keine Ruhe und ich überlege ihn für den Betrieb am Computer zu bestellen.
Aber ich bin noch unschlüssig, da der SMSL SA 98E auch sehr gut weg kommt....

Ich wollte dir den S3 auch schon zum Testen vorschlagen, da er recht bekannt ist und bequem über Amazon.de gekauft werden kann und auch von Amazon versendet wird. Allerdings hatte ich angenommen, dass es sich beim Dynavox um einen "Ausrutscher" handelte, da ich deine Meinung über die kleinen China-amps aus anderen Äußerungen im Forum kannte.

Wie gesagt, ich bin gespannt

Gruß,
Thomas

[EDIT]
Als Ergänzung zum 2021 Chip....
Im Analog-Forum.de wird der Indeed TA2021 qualitativ über dem S3 eingeordnet. Leider, leider ist dieser aber nur direkt aus China zu bekommen, was ihn (zumindest für mich) wieder uninteressant macht....


[Beitrag von Tho76mas am 08. Nov 2013, 12:18 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#12 erstellt: 08. Nov 2013, 12:34

Tho76mas (Beitrag #11) schrieb:
Allerdings hatte ich angenommen, dass es sich beim Dynavox um einen "Ausrutscher" handelte, da ich deine Meinung über die kleinen China-amps aus anderen Äußerungen im Forum kannte


Hallo Thomas,

an meiner Meinung hat sich auch nichts geändert. Es bleibt dabei, dass es m.E. keinen Sinn macht, Schalt- und Röhrenverstärker unabhängig vom betriebenen Lautsprecher zu betrachten. Ob es nun ein S.M.S.L. SA-S 3 oder ein Onkyo A-9355 ist, macht nach meinen Erfahrungen keinen Unterschied.

Grüße, Carsten
CarstenO
Inventar
#13 erstellt: 09. Nov 2013, 20:07
Hier ein Bild:

SMSL SA S3 Dynavox T 30

Gerne dürft Ihr hier auch Eure Erfahrungen mit kleinen Chip-Verstärkern (bitte kein Selbstbau) schildern.


[Beitrag von CarstenO am 09. Nov 2013, 20:08 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#14 erstellt: 10. Nov 2013, 11:13
Guten Morgen,

meinen ersten Eindruck mit dem S.M.S.L. SA-S 3 konnte ich in meiner Schreibtischanlage gewinnen. Als Lautsprecherboxen laufen dort die WHD Mini 5-8. Durch die wandnahe Aufstellung und die Platzierung direkt auf Schreibtisch eignet sie sich für eine ausgewogene Wiedergabe. Als Quelle dient ein Tascam US-144 Mk II Audiointerface.

Aber bereits ohne Musikwiedergabe überzeugt mich der SA-S 3 mehr als der Dynavox T-30. Seine Beleuchtung ist dezenter, Lautstärkeregler und Netzschalter sind voneinander getrennt und das nach dem Einschalten klickende Relais wirkt vertrauenerweckend. Eine Kopfhörerbuchse hat der SA-S 3 nicht.

Im o.g. Aufbau ist der SA-S 3 auch klanglich der bessere, weil breitbandiger und feiner klingende Verstärker. An den WHD-Boxen wirkt der T-30 leicht rau und mittenverliebt. Der SA-S 3 zieht mit dem Onkyo A-9355 an diesen Boxen gleich.

Ich werde natürlich auch noch an anderen Boxen testen und gegen den im Augenblick ab 159 EUR angebotenen Denon PMA-520 AE vergleichen. Der Denon PMA-520 AE ist wie sein Vorgänger PMA-500 AE mein Maßstab im Einstiegsbereich.

Zum Beispiel an der Dynaudio Focus 140, die mit der Creek Destiny 2-Kombination "meine" Anlage darstellt. Hier liegt der Dynavox T-30 leicht vorne, weil er einen größeren Raum abbildet und Stimmen (Holly Cole "Don`t Smoke In Bed") natürlicher, nicht so dünn darstellt.

Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 10. Nov 2013, 12:27 bearbeitet]
Siebbi
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 10. Nov 2013, 12:30
Oh ja, ich freue mich schon sehr darauf.

Den PMA 520 AE habe ich mir vor ca. einem Jahr, zum Wiedereinstieg ins ernsthaftere Musikhören gekauft. Da ich technisch nicht so versiert bin, hätte ich sehr gerne eine Meinung von Dir als Profi zu diesem Gerät. Ich kenne nur das Pressegeschwurbele, wo der Denon ja immer recht gut bewertet wird.
CarstenO
Inventar
#16 erstellt: 10. Nov 2013, 12:50

Siebbi (Beitrag #15) schrieb:
Den PMA 520 AE habe ich mir vor ca. einem Jahr, zum Wiedereinstieg ins ernsthaftere Musikhören gekauft. Da ich technisch nicht so versiert bin, hätte ich sehr gerne eine Meinung von Dir als Profi zu diesem Gerät. Ich kenne nur das Pressegeschwurbele, wo der Denon ja immer recht gut bewertet wird.


Hallo Siebbi,

ohne den Denon PMA-520 AE zur Hauptattraktion in diesem Thread werden zu lassen, muss ich mich der Presse als Nicht-Profi anschließen. Immer unter der Voraussetzung, dass die Lautsprecher passend zu Raum und Hörgeschmack ausgewählt, korrekt aufgestellt sind und mit dem PMA-520 AE optimal zusammen spielen. Der PMA-520 AE klingt etwas fülliger ("wärmer") als der PMA-500 AE und baut eine große Bühne auf. Die Abbildung einzelner Ereignisse kann er an der Dynaudio Focus 140 besser als Onkyo A-9355, Dynavox T-30 und S.M.S.L. SA-S 3. Insgesamt finde ich den PMA-520 AE auch wieder besser als das frühere größere Modell PMA-700 AE.

Ich kann jedoch nicht ausschließen, dass Dein Eindruck ein anderer ist, wenn es mit den Boxen nicht passt.

Für mich ist der Denon PMA-520 AE ein Verstärker der dazu taugt, bei pfiffiger Produktzusammenstellung für kleinstes (!) Geld eine Stereoanlage zusammen zu stellen, die auch oberhalb ihres Kaufpreises nicht nur Gegenwind befürchten muss. (Ein Paar System Fidelity SF-3030 als Boxen und ein Marantz NA 7004 als Abspielgerät und eine NAS-Festplatte, Oehlbach 1019-LS-Kabel, WSS KS-1-NF-Kabel für rund 1000 EUR)

Viele Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 10. Nov 2013, 12:55 bearbeitet]
Siebbi
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 11. Nov 2013, 13:24
Hallo Carsten,

vielen Dank für die Vergleiche, Meinung und mitgeteilten Erfahrungen zum PMA-520AE.

Dann habe ich mir da ja wirklich keinen schlechten Einstiegsverstärker ausgesucht. Bevor ich mich gleich zum eigentlichen Thema herraushalte, nur noch ein paar Worte. Mit Hilfe des HF hier, habe ich mich mit der Boxenaufstellung, erster Lautsprecherauswahl und den mir möglichen Raumoptimierungsmöglichkeiten beschäftigt. Soweit passt das jetzt schon einmal ganz gut.

Besten Dank für den Hinweis zum Marantz NA 7004. Ich hatte noch Besuch von einem guten Freund und wir haben den ganzen Nachmittag zu solchen Geräten, auch von anderen Herstellern, recherchiert. Daraufhin hat sich mein Kumpel gleich mal den Marantz für seine Kette bestellt. Bei mir wird er dann sehr wahrscheinlich die übernächste Investition. Zunächst werden aber nächstes Jahr meine Einsteiger-LS gegen andere, höherwertigere Kompakte ausgetauscht.

So, nun bin ich weg

Allen noch viel Spaß hier



[Beitrag von Siebbi am 11. Nov 2013, 13:27 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#18 erstellt: 20. Nov 2013, 13:22
Guten Morgen zusammen,

offenbar hat das verwendete Netzteil bei dem Dynavox T-30 einen erheblich Einfluss auf das klangliche Ergebnis. Ich habe nun das Leicke-Netzteil eingesetzt, dass mir von Amazon beim Kauf des SMSL SA-S 3 "empfohlen" wurde. Nun tut sich im Bassbereich etwas mehr und die Abbildung ist noch etwas genauer, ohne übertrieben analytisch zu wirken.

Leute, hier gibt es für kleines Geld viel zum Experimentieren! Mich macht das neugierig auf weitere Mini-Schaltverstärker.

Carsten


[Beitrag von CarstenO am 20. Nov 2013, 13:24 bearbeitet]
Tho76mas
Stammgast
#19 erstellt: 20. Nov 2013, 13:40
Hallo Carsten,

ich finde es super, dass du dich an die kleinen Mini-Amps machst!
Ich bin auch dabei mir einen zweiten zu kaufen und warte schon gespannt auf deinen abschließenden Bericht zum SA S3

Btw, hast du den Beitrag zum SMSL SA 50 und TA2021b im analog-forum.de schon gesehen/gelesen?

Gruß,
Thomas


[Beitrag von Tho76mas am 20. Nov 2013, 13:54 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#20 erstellt: 20. Nov 2013, 13:50
Nee, aber der Mauszeiger hängt schon über "Kaufen" und der Finger locker auf der linken Maustaste ...
Tho76mas
Stammgast
#21 erstellt: 20. Nov 2013, 14:00
Ja die Preissenkung auf 100€ beim deutschen Händler lässt mich auch schon überlegen, ob ich doch einen zweiten SA 50 oder den günstigeren SA S3 nehmen soll. Die Überlegung, einen SA 98E zu kaufen habe ich inzwischen verworfen.

Der SA S3 kann übrigens auch mit 14V betrieben werden. Laut analog-forum.de soll das auch noch mal was bringen.
Leider kann ich immer nur "laut" oder "soweit ich gelesen habe" schreiben, da ich selbst nur den SA 50 mit original Netzteil habe.


[Beitrag von Tho76mas am 20. Nov 2013, 15:10 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#22 erstellt: 20. Nov 2013, 14:58

Tho76mas (Beitrag #21) schrieb:
Leider kann ich immer nur "laut" oder "soweit ich gelesen habe" schreiben, da ich es selbst nur den SA 50 mit original Netzteil habe.


Tja, was sagt Dir das?
Tho76mas
Stammgast
#23 erstellt: 21. Nov 2013, 01:06

CarstenO (Beitrag #22) schrieb:

Tja, was sagt Dir das? ;)


Dass ich zu wenig Verstärker habe? Ich glaube meine Frau sieht das etwas anders
CarstenO
Inventar
#24 erstellt: 21. Nov 2013, 08:38

Tho76mas (Beitrag #23) schrieb:

CarstenO (Beitrag #22) schrieb:

Tja, was sagt Dir das? ;)


Dass ich zu wenig Verstärker habe?


Psst, genau!
Tywin
Inventar
#25 erstellt: 21. Nov 2013, 10:24
Hallo Carsten,

ich habe auch seit einiger Zeit die beiden folgenden sehr günstigen (je etwa 25€) T/D-Amps immer mal wieder in Betrieb:

MUSE T-AMP MU-15 MK2 TA2024

Der Tripath TA2024 ist allerdings sehr leistungsschwach und kann nur Lautsprecher mit einem Wirkungsgrad ab etwa 90dB aufwärts brauchbar bis optimal betreiben. Der genügende Betrieb einer JBL Control One ist z.B. nicht möglich. Eine Zensor 1 spielt aber daran wie ein Glöckchen, ohne dass man auf irgend etwas verzichten muss.

SURE D-AMP TDA7492

Die technische Entwicklung ist aber nicht stehengeblieben und für etwa 25 Euro bekommt man z.B. einen AMP mit einem TDA7492 inklusive ausreichendem Netzteil.

Ich hatte diesen Amp aber ohne Netzteil gekauft und mir ein 100W/5A Universalnetzteil mit umschaltbaren Spannungen dazu gekauft, was unter 20 Euro gekostet hat.

Mit diesem recht kräftigen Amp probiere ich die meisten Lautsprecher. Nur wenn ich merke das der Amp bei größeren Lautstärken limitiert, setze ich meinen Luxman A373 ein.

Mehr könnte man mit einem TDA7492 sicherlich erreichen, wenn man ein ordentlich kräftiges und dann leider auch teureres Netzteil mit deutlich mehr Leistung verwenden würde. Ich denke dass ein 150-200W/7,5-9A Netzteil dem günstigen Chip ordentlich auf die Beine helfen kann.

Dann liegt man aber immer noch bei nur etwa 50-60 Euro für einen in meinen Ohren erstklassigen Amp.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Nov 2013, 12:11 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#26 erstellt: 21. Nov 2013, 11:20
Prima Tywin, vielen Dank für Deinen Beitrag.

Hallo zusammen,

ich werde mich in Kürze mit einem Topping TP-22 befassen. Anders als Dynavox T-30 und SMSL SA-S 3 kommt dieser vom anderen Ende der Welt und ist auch nur noch knapp unter 100 EUR. Dafür ist ein Netzteil im Lieferumfang enthalten.

Nach meiner Erfahrung mit dem Netzteilwechsel am Dynavox T-30 habe ich ein weiteres Leicke-Netzteil bestellt.

Für meinen Vergleich läuft sich gerade der Denon PMA-520 AE an der Dynaudio Focus 140 warm. Direkt nach dem Einschalten klingt der im Ansatz etwas rau und im Hochton wie Plastik. Vielleicht versteht mich hier jemand ...

Anders als mit dem früheren PMA-500 AE vermisse ich mit dem aktuellen Modell keine Leistung mehr. Offenbar hat hier nicht nur der Rotstift bei höherem Listenpreis und reduzierter Ausstattung zu Modellwechseln geführt.

Der Denon hat gerade was simpel wahrzunehmendes Klangvolumen angeht mehr zu bieten, als seine beiden Kleinstwettbewerber. Gerade dem SMSL SA-S 3 gelingt jedoch eine feiner differenzierte Hochtonwiedergabe, z.B. bei S-Lauten. (Musik: Friends Of Carlotta "Live In Studio", eine CD, die die Welt nicht braucht, mehr die "Parade der Hallgeräte", schade, Herr Pauler). Der Dynavox T-30 behält obendrein seine Defizite im Bassbereich.

An der Quadral Pico zeigen alle drei Verstärker an, dass sie mit dieser Hannoveraner Box keine stimmige Beziehung eingehen können. Mit dem T-30 wird der Hochton sogar etwas giftig, bei den anderen beiden Verstärkern wirkt der Bassbereich lahm. In Abbildung und Raumgröße siegt der SA-S 3.

Trotz des (abgeschlossenen) Pegelausgleichs wirkte der Dynavox immer etwas leiser. Lag es am fehlenden Druck in der Wiedergabe oder verzerrt er einfach weniger? Keine Ahnung. Nur mein Eindruck.

Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 21. Nov 2013, 11:23 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#27 erstellt: 21. Nov 2013, 12:33

Nach meiner Erfahrung mit dem Netzteilwechsel am Dynavox T-30 habe ich ein weiteres Leicke-Netzteil bestellt.


Hast Du dazu mal einen Link für mich? Es gibt diverse von dieser Fa. Dann kann ich mich an deinem Beispiel orientieren.


Für meinen Vergleich läuft sich gerade der Denon PMA-520 AE an der Dynaudio Focus 140 warm. Direkt nach dem Einschalten klingt der im Ansatz etwas rau und im Hochton wie Plastik. Vielleicht versteht mich hier jemand ...


So genau höre ich da nicht mehr hin und vermutlich ist deine Focus 140 genau so wenig Maßstab, wie meine inzwischen verkauften Cabasse Minorca oder meine aktuellen Dynaudio DM2/6. Wenn mir was auffällt, dann sind das nur gravierende Unterschiede, die mir wirklich den Hörspaß verleiden.


Anders als mit dem früheren PMA-500 AE vermisse ich mit dem aktuellen Modell keine Leistung mehr. Offenbar hat hier nicht nur der Rotstift bei höherem Listenpreis und reduzierter Ausstattung zu Modellwechseln geführt.


Maßstab bei den neuen günstigeren Geräten war bei mir bislang der Sherwood RX-772. Ich komme wohl nicht umhin, den Denon PMA-520 AE zu probieren. Einen z.B. ausprobierten Pioneer A10 kann ich z.B. für die Minorca nicht empfehlen. Ich vermute, dass die Dynaudio damit auch keine wirkliche Freude bereiten.


Gerade dem SMSL SA-S 3 gelingt jedoch eine feiner differenzierte Hochtonwiedergabe,


Das habe ich auch so wahrgenommen. Bei bislang allen D-Amps inklusive dem X4-Tech A1000. Der ist aber leider sehr wacklig verarbeitet und rauscht ziemlich laut. Ansonsten wäre das wirklich ein tolles empfehlenswertes Gerät, auch bezüglich der guten Stromversorgung.


An der Quadral Pico zeigen alle drei Verstärker an, dass sie mit dieser Hannoveraner Box keine stimmige Beziehung eingehen können. Mit dem T-30 wird der Hochton sogar etwas giftig,


Ich hab die Quadral Platium M2 und die Elac BS 192 mit dem TDA7492 zu Hause probiert .... grausam, Ringhochtöner und Jet waren für mich mit einem sehr großen Teil meiner Musik nicht auszuhalten. Mit dem Luxman war es kein Deut besser, nur mein alter Wega bekam das etwas erträglicher, aber nicht zufriedenstellend hin. Ich schreibs dann mal den Lautsprechern und meinem Gehör zu.

VG Tywin


[Beitrag von Tywin am 21. Nov 2013, 12:35 bearbeitet]
Tho76mas
Stammgast
#28 erstellt: 21. Nov 2013, 12:40
[quote="Tywin (Beitrag #27)"]
[quote]Nach meiner Erfahrung mit dem Netzteilwechsel am Dynavox T-30 habe ich ein weiteres [b]Leicke-Netzteil[/b] bestellt.[/quote]

Hast Du dazu mal einen Link für mich? Es gibt diverse von dieser Fa. Dann kann ich mich an deinem Beispiel orientieren.
[quote]

[url=http://www.amazon.de/Netzteil-12V-5A-Bildschirm-Monitor/dp/B001W3UYLY/ref=wl_it_dp_o_pC_nS_nC?ie=UTF8&colid=XGVHS3HF0K18&coliid=IABASMX2BRH4M]Ich schätze mal, dass er das hier hat...[/url]


Apropos Rauschen. Carsten, hört man da beim S3 im Nahfeld was?

[EDIT]
Wie bist du eigentlich auf den Topping TP-22 gekommen?
Wegen des verbauten Chips, den Anschlüssen, des Preises,.... ?


[Beitrag von Tho76mas am 21. Nov 2013, 12:45 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#29 erstellt: 21. Nov 2013, 12:59
Ich habe derzeit das folgende Netzteil, welches ich in dem Vergleich mit dem Leicke vorziehen würde:

100W Universal KFZ Laptop Notebook Netzteil AC 12 - 230V/DC Adapter 12V 22215

http://www.ebay.de/i...&hash=item1c392e5b83


[Beitrag von Tywin am 21. Nov 2013, 13:10 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#30 erstellt: 21. Nov 2013, 13:10
Ich habe mir aber soeben das folgende NT gekauft:

Notebook Laptop 150W Netzteil 12V - 230V USB Universal Ladekabel Ladegerät Kabel

http://www.ebay.de/i...&hash=item2a286b783c

EDIT: Hab den Kauf soeben storniert, da es sich bei meinem vorhandenen Gerät trotz unterschiedlicher Aufdrucke/Watt-Angaben um das gleiche Gerät handelt.


[Beitrag von Tywin am 21. Nov 2013, 18:28 bearbeitet]
thewas
Hat sich gelöscht
#31 erstellt: 21. Nov 2013, 13:20

CarstenO (Beitrag #26) schrieb:
Gerade dem SMSL SA-S 3 gelingt jedoch eine feiner differenzierte Hochtonwiedergabe, z.B. bei S-Lauten. (Musik: Friends Of Carlotta "Live In Studio", eine CD, die die Welt nicht braucht, mehr die "Parade der Hallgeräte", schade, Herr Pauler). Der Dynavox T-30 behält obendrein seine Defizite im Bassbereich.

Hallo Carsten,
beides kann man sogar messtechnisch oft zeigen, vor allem im Hochtonbereich zeigen fast alle Digitalverstärker abhängig von der Lautsprecherimpedanz einen steigenden oder fallenden Frequenzgang, hier nur paar Beispiele:
http://www.michael.mardis.com/sonic/measure/combined-freq.html
http://www.stereophi...plifier-measurements

Trotz des (abgeschlossenen) Pegelausgleichs wirkte der Dynavox immer etwas leiser. Lag es am fehlenden Druck in der Wiedergabe oder verzerrt er einfach weniger? Keine Ahnung. Nur mein Eindruck.

Mit welcher Methode und Messtechnik wurde der Pegelausgleich gemacht? Vielleicht finden wir dort die Ursache, habe einen Verdacht.
Schöne Grüße,
Theo
CarstenO
Inventar
#32 erstellt: 21. Nov 2013, 18:17

Tho76mas (Beitrag #28) schrieb:
Apropos Rauschen. Carsten, hört man da beim S3 im Nahfeld was? ... Wie bist du eigentlich auf den Topping TP-22 gekommen? ... Wegen des verbauten Chips, den Anschlüssen, des Preises,.... ?


Hallo Thomas,

Rauschen ist beim SA-S 3 kein Thema.

Beim Topping TP-22 führten wohl alle Gründe ein wenig zum Kauf. Zum einen sollten die drei Verstärkerchen schon auf unterschiedlichen Chips basieren. Die beiden Eingänge kamen mir wie eine Ausnahme vor und mit 99 EUR liege ich weit genug vom günstigsten "richtigen" Verstärker (Pioneer A-109) entfernt.

Grüße, Carsten
Tho76mas
Stammgast
#33 erstellt: 22. Nov 2013, 00:44
Dann bin ich ja mal gespannt, wie sich der Topping schlägt. Vor allem, da ich vom 2050er Chip bisher noch so gut wie nichts gelesen habe.
Schade dass es nicht der SMSL SA 50 aus Deutschland geworden ist. Das "Duell" mit dem SA 50 wäre auch interessant gewesen.
Aber ich weiss schon was jetzt kommt: "Selber ausprobieren".... Hast wohl recht
CarstenO
Inventar
#34 erstellt: 22. Nov 2013, 10:35

Tywin (Beitrag #27) schrieb:
Hast Du dazu mal einen Link für mich?


Ja: "LEICKE Netzteil 12V 5A 5,5*2,5mm für LCD TFT Bildschirm Monitor" bei amazon.de eingeben.


Tywin (Beitrag #27) schrieb:
Ich komme wohl nicht umhin, den Denon PMA-520 AE zu probieren.


Kannst mir ein Angebot für meinen originalverpackten PMA-520 AE in schwarz unterbreiten. Restgarantie: 2 Jahre minus 14 Tage.
Tywin
Inventar
#35 erstellt: 22. Nov 2013, 11:33

Ja: "LEICKE Netzteil 12V 5A 5,5*2,5mm für LCD TFT Bildschirm Monitor" bei amazon.de eingeben.


Danke für den Link. Aber da scheint mein Universalnetzteil mit 5,5A bis 19V, den bis 24V einstellbaren Spannungen + den diversen Steckeradaptern die flexiblere und etwas leistungsfähigere Lösung zu sein.

http://www.ebay.de/i...&hash=item1c389b2ec8


Kannst mir ein Angebot für meinen originalverpackten PMA-520 AE in schwarz unterbreiten. Restgarantie: 2 Jahre minus 14 Tage.


Ein Kollege von mir hat sich dieses Gerät vor ein paar Wochen gekauft, mal schauen ob ich es mir von ihm zum Ausprobieren ausleihen kann. Der bekommt dann so lange meinen kleinen Dual-Amp.

VG Tywin
CarstenO
Inventar
#36 erstellt: 22. Nov 2013, 11:41

Tywin (Beitrag #35) schrieb:
Aber da scheint mein Universalnetzteil mit 5,5A bis 19V, den bis 24V einstellbaren Spannungen + den diversen Steckeradaptern die flexiblere und etwas leistungsfähigere Lösung zu sein.


Das kann sein. Du hast mich nach einem Link, nicht nach einem Vergleich zu Deiner Lösung gefragt.

Hallo zusammen,

ich habe die beiden Verstärkerchen an der JBL Control 1G Universe (nicht Control 1 X, nicht Control One) ausprobiert. Hier ist der S.M.S.L. SA-S 3 in jeder Hinsicht dem Dynavox überlegen. Es zeichnet sich für mich ab, dass der SA-S 3 für rund 67 EUR inkl. Netzteil ein echtes Schnäppchen ist. Verkauf und Versand über Amazon stellt für mich einen guten Kompomiss dar.

Grüße, Carsten


[Beitrag von CarstenO am 22. Nov 2013, 11:49 bearbeitet]
Tywin
Inventar
#37 erstellt: 22. Nov 2013, 11:49
Doch klar.

Ich hatte mir aber erhofft, dass die Empfehlung von Amazon ein leistungsfähigeres Gerät zu einem günstigen Preis ergeben hat. Das Leicke Gerät kann nicht mehr als die Teile die in China beigepackt werden.

http://item.ebay.com...egorySpecificListing
CarstenO
Inventar
#38 erstellt: 22. Nov 2013, 11:50

Tywin (Beitrag #37) schrieb:
Das Leicke Gerät kann nicht mehr als die Teile die in China beigepackt werden.


Ich dachte, Du hast das Leicke-Netzteil gar nicht? Woher kommt diese Einschätzung?
Tywin
Inventar
#39 erstellt: 22. Nov 2013, 11:53
Die technischen Daten. Das Leicke Gerät kann 12V/5A, die Beipackteile 19V/4,74A - das ist eine identische Leistungsfähigkeit.


[Beitrag von Tywin am 22. Nov 2013, 13:09 bearbeitet]
SolidCore
Stammgast
#40 erstellt: 24. Nov 2013, 11:54
Nach vielen Monaten beteilige ich mich doch mal wieder hier an Diskussionen.
Den eingangs erwähnten Dynavox habe ich mir aufgrund so vieler Berichten hier einfach mal gekauft und reingehört.
Angeschlossen habe ich ihn an einem Meridian Explorer, gespeist von einem Laptop mit Foobar über DS und mit EAC gerippten Wave-Dateien von Orginal-Cds. Angeklemmt hatte ich über Audioquest Argent+ ein paar Dynaudio Contour 1.4.

Ich kann sogar manche Eindrücke nachvollziehen, die solche Aussagen tragen wie:
- Röhrenähnlich
- Warm
- wenig Verfärbung
- Langzeittauglich
...usw.

Um es mal in kurzen Worten beschreiben zu wollen was die Dinger wirklich können:

Tonal für den Preis hervorragend mit schmusigem Charakter, für Leisehörer geeignet.

Über alles betrachtet macht die Kiste aber in den höchsten Lagen zu, oberste Brillianz wird verschluckt, daher wohl auch der Schmusesound. Fällt erst nicht unbedingt auf, im Vergleich zu "normalen" Verstärkern aber sofort hörbar. Hier noch ein Tip: Nicht der falschen Idee verfallen, die Minikiste mit Batterie oder stabilisiertem Netzteil zu betreiben. Dann wird der Klang noch verhangener und mulmig, ich denke die unsaubere Netzversorgung trägt zur vorgegaukelten Frische und Räumlichkeit bei, was bei konventionellen Audiogeräten eher zu zischeln führen würde. Natürlich in kleinen zügen kompensierbar mit Kimber-Cinchkabeln und VandeHul Lautsprecherkabeln, wers unbedingt so haben will.

Also für den Preis durchaus gut, obwohl zb ein gebrauchter Rotel 840 für rund 100,- das Ding um Welten deklassiert, wenn die Kette es zulässt.

Ich werd das Ding im Schlafzimmer meiner Frau verbauen mit 2 kleinen 2-weg LS mit Bändchen, zum Schmusen und einschlafen der Stromsparknaller. Und die Lautstärke reicht auch aus für den Einsatzzweck
CarstenO
Inventar
#41 erstellt: 24. Nov 2013, 12:10
Hallo SolidCore,

vielen Dank für Deine Beschreibung. Hast Du auch schon andere Boxen am Dynavox T-30 ausprobiert?

Carsten
SolidCore
Stammgast
#42 erstellt: 24. Nov 2013, 12:58
Hallo CarstenO

Natürlich, der Nachvollziehbarkeit halber.

Ich nahm aufgrund des klanglichen Verhaltens dieses Mini-Amps einfach mal ein paar
Monitor Audio Monitor One.
Diese sind aufgrund ihrer 19mm Goldkalotte extrem schnell und hochauflösend.
Diese Kombi passte deutlich besser, und der Amp wirkte auch nicht mehr verhangen. Klemmt man danach wieder einen "normalen" Amp an, fällt es im Vergleich aber dennoch auf, das in den höchsten Lagen Details verschluckt wurden. Trotzdem könnte man somit sagen, das der Dynavox deutlich besser mit LS mit Metallkalotten harmoniert.


P.S: Zu den Monitor One (die für ihre Größe im Nahbereich echt gut sind)
Mir persönlich taten sie im höchsten Brillianzbereich minimal zuviel des guten, worauf ich den werksseitigen MKT Kondensator in der Weiche gegen einen MKP gleichen Wertes von Leclanche (auch nur diesen, keine Experimente, zum Glück empfahl mir Speaker-Heaven aus Duisburg diesen traumkondensator für schnelle Kalotten) austauschte. Danach klang die Box perfekt identisch wie vorher, aber der Goldhochtöner hatte in keinster Weise mehr seinen metallischen Klang, brachte aber Gitarren mit der selben Faszination rüber.
Ein guter Tip, wie man mit 10,- mehr rausholt wie mit 500,- Kabeln!


[Beitrag von SolidCore am 24. Nov 2013, 13:00 bearbeitet]
Tho76mas
Stammgast
#43 erstellt: 02. Dez 2013, 13:44
Hallo Carsten,

wie ist denn gerade dein Zwischenstand?
Bleibt es bei deiner Aussage, dass der Denon den Kleinen überlegen ist?
Btw, hasst du zufällig schon den Denon DRA F109 gehört? Ist ja auch ein Digitalverstärker.... Ist das Konzept klanglich vergleichbar?

Gruß,
Thomas
CarstenO
Inventar
#44 erstellt: 02. Dez 2013, 16:55

Tho76mas (Beitrag #43) schrieb:
wie ist denn gerade dein Zwischenstand?


Es gibt keinen neuen Stand.


Tho76mas (Beitrag #43) schrieb:
Bleibt es bei deiner Aussage, dass der Denon den Kleinen überlegen ist?


Nein, an den Mordaunt Short Aviano 1 XR ist er nicht überlegen.


Tho76mas (Beitrag #43) schrieb:
Btw, hasst du zufällig schon den Denon DRA F109 gehört?


Nicht im Vergleich. Allerdings beschäftige ich mich auch nicht mit allen Geräten, die einen Digitalverstärker beinhalten.
thewas
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 03. Dez 2013, 00:12
Da meine KEF LS50 zu meinem Schreibtisch als Abhörmonitore wanderten musste es ein kompakter Verstärker für sie her. Nach bissel Recherche da sie schon etwas Leistung brauchen stieß ich auf die größeren Modelle der kleinen Schaltverstärker und auf den Test und Messungen von Bernd Timmermanns aus der Hobby Hifi die ich sehr schätze und vertraue: http://www.eckhorn.c...ds/Presse/SMSL-SA50/

Wie man dort sieht muss man aufpassen da der letzte Hochtonbereich von der Impedanz der Lautsprecher in dem Bereich abhängt, für den SMSL SA-50 sind optimal 6 Ohm dort und durch Zufall ist die KEF da sehr nah dran http://www.hifi-foru...ead=32137&postID=2#2 so wurde er bestellt.

Ich habe ihn seit paar Tagen mit mehreren Lautsprechern getestet und er reicht für normale und etwas lautere Hifi Hörpegel vollkommen aus, nur halt nicht für Parties und Lautsprecher wie die KEF an ihr Limit zu bringen, dafür ist er aber auch nicht gedacht. Man merkt jedoch dass man bei Lautsprechern wie die LS50 besser nicht die kleineren Modelle nehmen sollte. Verarbeitung ist gut, beim Hochdrehen aus der Nullstellung vom Poti kommt der rechte Kanal zuerst, aber so kleine Kanalabweichungen sind auch bei größeren Modellen normal und bei normalen Stellungen nicht als Bühnenverschiebung hörbar. Klanglich gibt es auch nichts auszusetzen, er rauscht sehr wenig und klingt wie jeder anständig konstruierte Verstärker, nämlich gar nicht (keinen Eigenklang). Toll und erstmal unnatürlich ist für jemanden der nicht an Schaltverstärker gewohnt ist dass er kaum warm wird. Für 99€ inklusive Versand vom deutschen Vertrieb mit anständigem Netzteil, Garantie und Support kann man wirklich nichts verkehrt machen.

Schöne Grüße,
Theo


[Beitrag von thewas am 03. Dez 2013, 00:52 bearbeitet]
CarstenO
Inventar
#46 erstellt: 03. Dez 2013, 20:44
Hallo Theo,

vielen Dank für Deinen Beitrag.

Viele Grüße,

Carsten
CarstenO
Inventar
#47 erstellt: 07. Dez 2013, 07:17
Guten Morgen,

hier schon einmal Bilder zum Topping TP-22:

Topping TP-22 - 01

Ein gewohntes Bild, zusätzlich der Eingangswahlschalter.

Topping TP-22 - 02

Anders als sonst ist die Eingangsbuchse für den rechten Kanal nicht unten, sondern oben. Die Lautsprecheranschlüsse sind wie beim S.M.S.L.

Topping TP-22 - 03

Das Gehäuse des TP-22 ist deutlich tiefer, als das der anderen beiden Schaltverstärker.

Die Anfassqualität wirkt auf mich sehr gut.

Viele Grüße,

Carsten
CarstenO
Inventar
#48 erstellt: 08. Dez 2013, 13:20
Guten Morgen,

ich kann schon auf erste Erfahrungen mit dem Topping TP-22 zurück blicken. Im Vergleich zum Denon PMA-520 AE und meinen beiden Creek-Verstärkern war der TP-22 für die neu erstandenen Boxen Highland Audio Aingel 3201 nicht die richtige Wahl. Die im Vergleich zur Dynaudio Focus 140 bescheidene Detailwiedergabe dieser Boxen erfuhr in diesem Kriterium durch den TP-22 noch mehr Einschränkungen und wurde ihrer Substanz weiter beraubt.

Meine nächste Hörprobe werde ich an der Focus 140 durchführen. Diese hat ein Herz für Class-D-Verstärker.

Grüße, Carsten
CarstenO
Inventar
#49 erstellt: 21. Dez 2013, 13:03
Hallo zusammen,

der mit knapp 100 EUR teuerste Class-D-Verstärker in meiner Sammlung, der Topping TP-22 erzielte auch an der Dynaudio Focus 140 keinen Durchbruch der Art, dass er den S.M.S.L. SA-S 3 an die Wand spielte. Nein, der abgebildete Raum wirkte etwas größer und die Bässe etwas straffer. Meinen Verstärkern im Rack wird aber auch er nicht gefährlich.

Auch nach Querchecks an der Spendor S-3/5 R² und der Quadral Pico bleibt auch der Topping TP-22 eine Alternative zu 20 oder 30 Jahre alten Gebrauchtverstärkern. Die Preisdifferenz zu den anderen beiden Verstärkerchen würde ich auf das mitgelieferte Netzteil und den zweiten Lineeingang zurückführen.

Kommt der Aspekt "Platzbedarf" hinzu, nehmen sich alle drei Class-D-Verstärker nicht viel und sind den Second-Hand-Geräten weit voraus. Stocke ich mein Budget auf 169 EUR auf, erhalte ich mit dem Denon PMA-520 AE einen besser klingenden Verstärker inklusive Phonostufe und Fernbedienung.

Viele Grüße,

Carsten
CarstenO
Inventar
#50 erstellt: 07. Mai 2014, 12:40
Hallo zusammen,

auch ein weiterer Verstärker aus meinem Bestand ist ein Schaltverstärker, den ich hier vorstellen möchte. Es handelt sich um die Endstufe ET-100 von Dynavox. Vorab etwas zum Lesen:

http://www.dynavox-a...ufe-ET-100::145.html
http://www.audio.de/...im-test-1273727.html

Grüße, Carsten
CarstenO
Inventar
#51 erstellt: 13. Jul 2014, 07:18
Guten Morgen zusammen,

nach dem der S.M.S.L. SA-50 im Analog-Forum sehr ausführlich besprochen wurde, habe ich mir ein Exemplar gekauft. Einen deutschen Anbieter gab es nicht. Die Anfassqualität wirkt auf mich geringfügig wackeliger als beim SA-S 3 und beim Topping TP-22.

Klanglich liegt er in der Tat etwas über dem Rest der hier vorgestellten Verstärker. Auch hier ist das wieder sehr Boxen-abhängig. Meine Dynaudio Focus 140 bleiben im Vergleich zum Creek Destiny 2 weit unter ihren Möglichkeiten. Aber eine wirklich tolle Kombination bildet der SA-50 mit der Monitor Audio BX-2. Das Sound ist weiträumig, transparent und "leicht", der Bass kommt "selbstverständlich" und im Timing passend.

Bei dem Preis und der Größe: Kaufen und bedarfsbezogen einsetzen.

Die Dynavox ET-100 habe ich als reine Endstufe mit dem Creek Destiny 2 als reine (Passiv-) Vorstufe betrieben. Tendenziell klingt die ET-100 geringfügig heller, als der Creek als "Voll"-Verstärker. Auch verleiht die ET-100 dem Klang eine leicht raue, "rustikale" Note. Ich kann mir vorstellen, dass das mit manchen Boxen wie Magnat Quantum 903/603 gut zusammen geht. Auch die ET-100 sorgt für Transparenz und Weiträumigkeit im Klang.

Wenn die Boxen den Sound der ET-100 brauchen, würde ich mich vom niedrigen Preis nicht abschrecken lassen und auch eine Kombination mit der Funk LAP-2.V2 in Betracht ziehen. (Muss mir mal eine eigene Funk kaufen.)

Grüße, Carsten
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