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Dynavox VR-70E, Hihg-End oder High-Müll?

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röhrenheimer
Neuling
#1 erstellt: 14. Feb 2005, 14:53
Tja, nach langem Zögern hat es mich gepackt... Getreu dem Motto "no glow - no sound" wollte ich mir einen Röhrenvollverstärker zulegen. Bislang war ich mit meiner guten Harman Kardon Anlage zwar sehr zufrieden, dennoch sollte das Experiment gewagt werden. Nachdem das Geld nicht allzu locker saß, kam nur ein Dynavox VR-70E in Frage (nahezu baugleich mit dem Audio Institute VR-70E).
Bei eBay fündig geworden, bezahlte ich für das Ding "neu" gerade mal 300 EUROnen.

Jetzt, knapp eine Woche später, das erste Resumee:

Beim Auspacken machte ich die erste "riechbare" Bekanntschaft mit dem Gerät. Das wenige Styropor und die Folie entfernt, kam mir erst einmal ein beißender Lackgeruch entgegen. Scheibar legen die Chinesen nicht sehr viel Wert auf umweltfreundliche Lackierungen... Das Gerät machte zumindest optisch einen sehr guten Eindruck. Gleichmäßige Verarbeitung, gefälliges Äußeres...

Also, gleich mal ans Netz genommen... Der erste Soundcheck war sehr erfreulich. Nach kurzer Einspielzeit an meinen Quart 980S an 4 Ohm wurden mal alle soundrelevanten CDs herausgekramt. Also, akustisch echt beeindruckend, auch was das Ding an Leistung bringt.

Aber, wie sieht's denn unter der Haube aus? Umgedreht, aufgeschraubt, hineingeguckt: Glattes Grausen! Die verwendeten Bauteile spotten jeder Beschreibung. Der Aufbau manchmal fliegend, Kondensatoren "pseudokeramisch" (keine MKT und MKP Typen", das Poti lachhaft. Die Lautsprecherbuchsen schlecht vergoldet, der Trafo und die Übertrager nicht getaucht...
Was unten anfängt setzt sich oben weiter fort... Die Röhren sind so ziemlich das letzte was es gibt... Die "gematchten" gleich aufs Prüfgerät: Streuung so weit wie ein Scheunentor. Habe die Bias Einstellungen im Lieferzustand kontrolliert. Werte zwischen 240 und 275 mV. Also, so gut wie gar nicht eingemessen. Also erstmal 'raus damit, neue hinein. Ebenso die 6F2. Keine Ahnung, welchen blinden Chinesen die in die Qualitätssicherung gesteckt haben...

So, was kann man vorerst verbessern:

1. Neue Röhren. Ich habe glücklicherweise noch 4 neue Valvo (Mullard Xf2) aus alter Fertigung gehabt, ebenso 4 Valvo ECF82 (Ersatztype der 6F2).

2. Bias einstellen. Der VR-70E arbeitet mit 420 Volt Anodenspannung. Das erlaubt eine Einstellung zwischen 300 mV (kalt) und 420 mV (heiß). Habe mal einen guten "Zwischenwert" genommen, 360 mV (siehe Ruhestromeinstellung des guten alten Dynacord Eminent I).

Was soll ich sagen? Jetzt ist erst ordentlich was los in der Bude! Wunderbarer, satter Sound!

Tipp: Der Dynavox VR-70E kann wohl nicht im High-End Sektor mitlaufen. Wohl aufgrund des Klanges - keinesfalls wegen der Verarbeitung! Das Gerät ist eine Einstiegsdroge auf dem Weg in die Audiophile Upperclass! Für den schmalen Geldbeutel o.k. Ein Röhrensatz kostet zur Zeit etwa 100 EURO. Ist o.k. Jedenfalls ist das Ding kein absoluter Müll. Mal sehen, was die Langzeitstudie sagt.

Ihr hört wieder von mir!
micha_D.
Inventar
#2 erstellt: 14. Feb 2005, 15:10
Hi..

Du kannst den ruhig auf 420mV laufen lassen,wenns sich besser anhört...der Röhrensatz sollte dann trotzdem noch seine 3500-4000Betriebsstunden locker mitmachen

Klagen vom VR70 sind mir bisher nicht zu Ohren gekommen...bisher waren alle wohl damit zufrieden,für ein Gerät dieser Preisklasse doch nicht schlecht!

Gruß,Micha
röhrenheimer
Neuling
#3 erstellt: 14. Feb 2005, 19:38
Hi Micha, liebe Gemeinde,

versteht mich nicht falsch, der VR-70E ist definitv sein Geld wert und für den Preis ein super Verstärker!

Eine Diskrepanz scheint nur, dass gerade die Käuferschicht, die "Neulinge" auf dem Röhrenverstärker Sektor sind, nicht die volle Leistung des Verstärkers ausnutzen kann. Der Profi, der weiß wie man Ruhestrom etc einstellt, greift sicher nicht zum VR-70E sondern langt tiefer in die Tasche...

Wie gesagt, im Auslieferungszustand waren zwar Röhren d'rin, diese aber weder von den Messdaten her ähnlich, noch irgendwie annähernd eingemessen.

Wie gesagt, Einstiegsdroge...

Hab' den kurzen Bericht geschrieben, da ich an anderer Stelle den "Hilferuf" gelesen habe, ob das Ding verbessert werden kann/muss.
speedikai
Inventar
#4 erstellt: 16. Feb 2005, 18:18
hallo,

danke, schöner bericht.
ok, im verstärker ist nur müll drin, aber wenn guter sound rauskommt.
wichtig ist die bias-einstellung und das auswechseln der ecf82. habe auch gute valvo, der hörunterschied ist gewaltig. für das geld ein klasse gerät, macht lust auf mehr(spari, spari).

vorher hatte ich nen marantz mit tollem innenleben, aber der sound :-(

kai
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 20. Feb 2005, 01:16
Hallo

Das was mir über den VR-70E zu Ohren gekommen ist.. naja die Einen lieben das Teil.. die anderen halten es für den letzten Müll
Das was hier zu lesen ist klingt auch durchwachsen in meinen Ohren
Hatte mich auch über den VR erkundigt als ich mir selbst einen RöhrenAmp zulegen wollte. Ich hate da zugegeben null Ahnung vn wirklich wichtigen Details, mir waren 4 VV-Röhren wichtig Nicht schimpfen.. denn schlußendlich bin ich beim Yaqin MC10-L gelandet, und bereue es nicht

Würde gerne mal einen VR-70E probehören.. wäre bestimmt interessant oder?? Verteufeln möchte ich ihn ungehört aber nicht..

expo
Stammgast
#6 erstellt: 28. Feb 2005, 22:38
Hallo Belzebub69...

Wo wohnst du denn ?

Gruß expo


[Beitrag von expo am 28. Feb 2005, 22:41 bearbeitet]
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 28. Feb 2005, 22:43
Hi expo

Ich wohne im Ruhrgebiet Wo kommst Du denn her??

expo
Stammgast
#8 erstellt: 01. Mrz 2005, 15:54
Hallo Belzebub69..

Ich wohne in Köln!

mfg. expo
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 14. Mrz 2005, 02:52
Hallo expo

sorry ich bin ein Schund das ich Dich hier so lange warten lasse

Der VR70-E scheint immer noch heiß begehrt zu sein, rein optisch hätte ich ihn da wohl unterschätzt Hab leider im Moment keine Möglichkeit um auf nen Sprung nach Köln zu kommen.. aber was nicht ist kann werden

Sobald sich was auftut meld ich mich dnn einfach nochmal bei Dir.. Soundchecks haben einen echt hohen FunFaktor

expo
Stammgast
#10 erstellt: 14. Mrz 2005, 07:09
Hallo Belzebub69..

Macht nichts wenn du mal Lust hast dir den VR70e mal mit
Exponentialbasshörnern anzuhöhren. Dann komm einfach mal vorbei wenn du Zeit hast.

mfg. expo


[Beitrag von expo am 14. Mrz 2005, 07:11 bearbeitet]
Tulpenknicker
Inventar
#11 erstellt: 02. Apr 2005, 11:17
Hallo zusammnen,

ich habe ebenfalls seit ein paar Tagen ebenfalls den Dynavox VR-70E. Zuerst war ich sehr skeptisch, der Grund lag in dem schon bereits oben erwähnten beißenden Lackgeruch des Verstärkers, der dann nach dem Einschalten sogar am Anfang noch stärker wird.

Nach dem ersten Einschalten ließ ich dem Verstärker erst einmal 5 Minuten zum aufwärmen bevor den CD-Player startete. Obwohl die Röhren und das Gerät noch sehr jungfräulich waren, wußte der Dynavox mich sofort zu überzeugen. Sicher, etwas zurückhaltend und verschnupft klangen die Stimmen irgendwie schon und auch die Abblidung der Musik war etwas diffus, doch um Längen besser als bei meinen Transistorverstärkern, die alles andere als schlecht sind (Onkyo A-9210 und Marantz PM-7200).

Jetzt nach ungefähr 14 Stunden Hörbetrieb hat sich alles Grundlegend geändert. Die Abbildungen sind jetzt präzise und dennoch nicht zu analytisch, die Bässe sind ausgeglichen, man hört Details auf den CDs die vorher von den "Transen" nicht dargestellt wurden......nun gut, man kann soetwas schlecht beschreiben, man muss es einfach mal gehört haben.

Bevor ich es vergesse:

Ich betriebe den Dynavox VR-70E mit den Nubert Boxen nuLine 30 die zwar gut sind, allerdings
alles andere als einen hohen Wirkungsgrad haben (<=85dB) und somit nach einem kräftigen Verstärker verlangen. Der Dynavox wird trotzdem mit ihnen spielend fertig und hohe Lautsärken stellen somit kein Problem dar.

Zum Thema Röhrenklang:

Der Dynavox ist ein typischer "Gegentakter" denen man nachsagt, daß sie eher nach einem Transistor klingen als nach einer Röhre, daß mag bis zu einem bestimmten Punkt stimmen, wenn man aber genauer hinhört spürt man die typische natürliche Wärme in der Musik ohne übertrieben warm zu wirken. Besonders deutlich wird die Eigenschaft der Röhren wenn man auf den Gesang achtet: Sänger oder Sängerinnen die auf Transistoren sich etwas jämmerlich und verschnupft anhören wirken jetzt regelrecht fröhlich und euphorisch.

Einstellung der Röhren:

Nun ich habe zur Zeit die orginal "Chinaböller" drin und die Endstufenpentoden sind bisher noch nicht eingestellt worden , allerdings kann ich ebenfalls bestätigen das die Ruhespannung der Röhren von Werk aus viel zu niedrig eingestellt ist (bei mir zwischen 230 und 280 mv). Die Vorstufenröhren hatte ich schon mal gegen billige ECF82 (6€ Stk.) aus dem ehemaligen Yugoslavien ausgetauscht und konnte eine starke Verbesserung in allen Bereichen feststellen. Leider musste ich, bedingt durch eine defekte Heizung in einen der beiden Röhren, sie wieder gegen die "Chinaböller" austauschen...


Fazit: Ich kann dem Fazit aus der Stereoplay nur anschliessen, ein Röhreneinstieg zu diesem Preis lohnt sich immer. Ich selber bin zu dem Schluß gekommen, daß ich bei den Röhrenverstärker bleiben werde und mir nie mehr einen Transistor kaufen werde, außer vielleicht für das Heimkino :D. Jetzt bleibe ich vorerst bei dem Dynavox und experementiere mit den verschiedensten Röhrentypen herum, später will ich nicht ausschliessen auf höherwertige Geräte umzusteigen, vielleicht sind dann sogar Hersteller aus Deutschland wieder dabei.

Gruß,

Nils


[Beitrag von Tulpenknicker am 02. Apr 2005, 13:57 bearbeitet]
expo
Stammgast
#12 erstellt: 03. Apr 2005, 17:55
Hallo Tulpenknicker....

Habe den VR70e übers Wochenende mit KT88 von EH gehört und war
bis auf den etwas mulmigen Bass sehr zufrieden .
Man kann verschiedene Hersteller probieren je nach Geschmack.
ECF 82 von Toran bekommt man bei schuricht für ca. 10€ pro Stck.

mfg. expo
Tulpenknicker
Inventar
#13 erstellt: 04. Apr 2005, 16:46
Hi Expo,

ich habe die Ruhespannung eingestellt (360 mV), der Klang ist jetzt auch mit den Orginalröhren sogar besser geworden. Du schreibst Du hast KT88 in deinem Verstärker? Sind das nicht "Beampower" Tetroden? Oder sind EL34, 6L6, KT66 und KT88 bei Bedarf untereinander austauschbar? Die EL34er aus China wollte ich vorerst bei mir drinlassen, stattdessen denke ich immer noch an einem Austausch der 6F2.... kann allerdings noch eine Weile dauern bis ich Ersatz ECF82er in meinen Händen halte. Im Ebay habe ich Röhren von Telefunken gefunden, werde dort zum SOFORT KAUFEN für 40€ (!!!!) angeboten.... finde ich allerdings ein bisschen teuer, weswegen ich vom Kauf absehen werde....

Gruß,

Nils
ext7jcr
Stammgast
#14 erstellt: 09. Mai 2005, 17:25
Moin, Moin,
im Anfall einer Umnachtung habe ich ihn gekauft....
den Chinaböller.

Auch ich war mehr als, hmmmmm hoffentlich war es kein Fehlkauf.

Aber schon bei den ersten Takten meiner "Lieblings" CDs, was soll ich sagen?

Erstaunliches geschah da. Bin mehr als positiv überrascht. Endlich klingen meine Canton RCA so wie ich es will.
Und dann soll die Röhre mit der Zeit ja noch bessr werden.
Also ich bin jetzt schon fast im 7. Himmel.

Mein absoluter Tipp, kauft euch diese kleine Kiste, sie ist die 250 bis 300 Euro mehr als wert.

Jetzt muss nur noch ein passender CD hinzu kommen und fertig bin ich.
Vielleicht ja noch irgend wann mal ein paar andere Lautsprecher,mal sehen, aber die Röhr bleibt.

So, jetzt nur noch eine Frage, wie stelle ich den Bias/Strom ein? Wie messe ich ihn dabei?
Welche günstigen Ersatzröhren bekommt man, die vielleicht auch noch etwas den Klang verbessern?

Lohnt sich ein tuning der elektrischen Bauteile?
Denn ich bin momentan recht zufrieden mit der kleinen Kiste.
Gruß, ein Röhrenneuling namens Jörg


[Beitrag von ext7jcr am 09. Mai 2005, 17:37 bearbeitet]
Berman
Inventar
#15 erstellt: 10. Mai 2005, 12:28
Was mir noch beim Vertrieb des VR-70E aufgefallen ist : einige Ebay Anbieter arbeiten mit unlauteren Mitteln!

halligalli
Stammgast
#16 erstellt: 10. Mai 2005, 12:40
Haben die extra keine schöne genommen, damit das Gerät daneben besser aussieht?

Würde auch gerne mal ne Röhre hören muss ich sagen
ext7jcr
Stammgast
#17 erstellt: 10. Mai 2005, 12:46
Genau diese tolle "Werbeidee" war es, die mich so skeptisch stimmte.
Aber, es lohnt sich, und für unter 300 Euro.
Das es dabei dann auch noch wirklich so gut klingt, wie gesagt, bereue den Kauf absolut nicht. Und ich habe in letzter Zeit einiges Probegehört und bin nun ganz froh den Dynavox zu haben. Hat mir einiges an Geld gespart


Jetzt möchte ich nur wissen ob man das Teil noch etwas tunen kann und ob sich das überhaupt lohnt.

Gruß Jörg
halligalli
Stammgast
#18 erstellt: 10. Mai 2005, 12:51
Hast du ihn auch bei ebay geschossen, wenn ich mal so direkt Fragen darf?
ext7jcr
Stammgast
#19 erstellt: 10. Mai 2005, 14:33
Ja, bei:
Artikelnummer: 7511852106


[Beitrag von ext7jcr am 10. Mai 2005, 14:35 bearbeitet]
ext7jcr
Stammgast
#20 erstellt: 11. Mai 2005, 13:54
Hilfe........

wie stelle ich den Bias ein?
Da sind vier Messpunkte, jeweils einer an jeder Röhre, aber wo genau und wie genau messe ich, welcher Wiederstand wird zur Berechnung genommen?
Messe ich gegen Masse? Aner wo abgreifen? Oder messe ich zwischen den Röhren?
Wie genau sind die Werte?
Und wenn ich dann die Röhren tausche, gegen SED C EL34, welche Werte muss ich da einstellen?

Ich weiss, Fragen über Fragen bin aber absoluter Röhrenanfänger,


Hilfe, danke
Jörg
ext7jcr
Stammgast
#21 erstellt: 11. Mai 2005, 20:40
Hallo,
hat sich erledigt. Hilfe kan an anderer Stelle, danke nochmals,
Jörg
germanfritz
Schaut ab und zu mal vorbei
#22 erstellt: 18. Mai 2005, 12:53
Moin, ich bin ebenfalls der Versuchung erlegen und habe den Einstieg in die Röhrenwelt mit Dynavox gewagt. Ich muss sagen: Mein Anspruch an einen Röhrenverstärker wurde damit mehr als befriedigt. Allerdings möchte ich natürlich das volle Potential ausschöpfen und dazu brauche ich die optimale Einstellung des Bias. Als absoluter Newbee habe ich aber keine Ahnung wie ich bei meinem Dynavox nun die Bias-Einstellungen vornehme. Wer weiss Rat?
speedikai
Inventar
#23 erstellt: 20. Mai 2005, 08:25
hallo,

über die suchfunktion findest du alles über bias, vr70e

kai
Raste
Neuling
#24 erstellt: 31. Mai 2005, 22:20
Hallo allerseits.
Habe mir bei ebay diesen Dynavox gekauft.
Es stimmt, er stinkt, aber das wußte ich vorher.
Obwohl noch nicht eingespielt, klingt er schon ordentlich.
Betreibe ihn mit Wharfedale Diamond 9.1.
Allerdings:
Kein Bass!!!! Die Lautsprecher an ein Radio
angeschlossen und sie haben Bass.
Woran liegt das? Kann der Dynavox keine Bässe erzeugen
oder filtert er sie raus oder müssen sie eingestellt werden?
Raste
Tulpenknicker
Inventar
#25 erstellt: 01. Jun 2005, 05:43
Kein Bass, beim Dynavox?

Neee, eher das Gegenteil!!!

Wobei ich kenne die Wharfedale Diamond 9.1 nicht, wenn die Boxen extrem groß sind und der Wirkungsgrad niedrig ist kann es schon sein, daß der Amp es nicht schafft. Also wenn die Orginal Chinakracher drinn sind darfst Du nicht zuviel erwarten, die sind einfach nur mist, sowohl die Röhren in der Vorstüfe sollten gewechselt werden als auch die Röhren in der Endstufe. Eingestellt werden muß der Dynavox sowieso, wie das geht und welche Werte einzustellen sind kannst Du durch die Forensuchen ausfindig machen.

Gruß,

Nils
Tulpenknicker
Inventar
#26 erstellt: 01. Jun 2005, 15:44
...Nachtrag,

wenn das Gerät neu ist muss die Kiste sowie erstmal 50 Betriebsstunden auf den Buckel haben um richtig gut zu klingen, die Kondensatoren müssen, wie die Röhren auch, erst eingebrannt werden bevor sie in der Schaltung so funktionieren wie es vorgesehen war...
trick17
Stammgast
#27 erstellt: 29. Jun 2005, 17:23
Hallo zusammen,

wollte mich nur mal kurz in den Thread reinhängen und fragen wie der Dynavox mit den B&W DM601 S3 harmonieren würde, da diese Lautsprecher ja nicht gerade die Wirkungsgrad-Killer sind.
Habe einen 80Watt Röhrenverstärker für meine E-Gitarre und bin vom Röhrenklang überzeugt.
Um nur mal in die Hifi-Röhrenwelt reinzuschnuppern würde ich den Dynavox gerne mal genauer unter die Lupe nehmen, aber mit den Wirkungsgrad schlechten B&W.....?





Gruß
Nils
speedikai
Inventar
#28 erstellt: 29. Jun 2005, 17:28
hallo,

88db sollten langen. ob die b&w sich damit gut anhören, keine ahnung.
es gibt die möglichkeit die el34 in el34l umzuwandeln, dann ist noch etwas mehr leistung da.

kai
trick17
Stammgast
#29 erstellt: 29. Jun 2005, 17:34
Hallo Kai,

danke für die Info, werde ich einfach mal ausprobieren, wenns nix ist, dann war es halt ne Erfahrung.


Gruß
Nils
Tulpenknicker
Inventar
#30 erstellt: 29. Jun 2005, 17:37
... Nachtrag:

Meine Nubert Boxen haben sogar nur schlappe 85dB Wirkungsgrad und der VR 70-E hat damit genausowenig ein Problem enorme Lautstärken zu produzieren...

Gruß,

Nils
trick17
Stammgast
#31 erstellt: 29. Jun 2005, 17:46
Danke,

das bestärkt mich noch mehr das Gerät zu kaufen!
Hab zur Zeit einen Marantz PM7200 und habe lanngsam aber sicher das Gefühl, dass ich nach dem Kauf nicht mehr den Marantz benutzen werde.
war bei meinem Gitarren Amp auch so, zuerst Transistor, dann Röhre und nie wieder Transistor, aber mal schauen....
Kann man die nötigen Einstellugen (Bias etc.) auch als absoluter Elektrotechnik Trottel vornehmen?
Habt ihr ne Idee wo man den Dynavox außer ebay noch günstig schießen kann?


Gruß
Nils


[Beitrag von trick17 am 29. Jun 2005, 17:47 bearbeitet]
LiK-Reloaded
Inventar
#32 erstellt: 29. Jun 2005, 17:55
Also aus aktuellem Anlass mal ein LS Tip zum VR 70:

Die Needles
High-End bei Low-Cost! Für handgemachte Musik mit kleineren Besetzungen wirklich klasse. Mit den Needles, dem VR-70 und z.B. Diana Krall - Live in Paris, haben sich wirklich die absolut Richtigen gefunden!
Wenn die Needles vor meinen T&A´s stehen und so 80% vom Maximalpegel machen, denkste da spielen die Grossen... . Ok, der Bass ist doch schwammig, aber wirklich gut vorhanden. Dass der VR-70 untenrum recht gut zulangt, kommt den dort etwas dünn spielenden Kleinen sehr gelegen.
Man muss bei basslastigem Material natürlich mit dem Lautstärkeregler schon etwas aufpassen, sonst kloppt der Dynavox eiskalt die Chassis raus...

Edit - Grössenvergleich:


[Beitrag von LiK-Reloaded am 29. Jun 2005, 18:21 bearbeitet]
speedikai
Inventar
#33 erstellt: 29. Jun 2005, 18:30
hallo nils,

hatte auch erst den marantz, der vr-70 ist da schon besser. nicht so langweillig, wenn du dann noch die röhren tauscht kommen neue klangwelten auf dich zu.
die einstellungen sind superleicht. ich selber habe von elektriktrick nicht die geringste ahnung, hatte noch nie ein multimeter in der hand, .....

alles findest du hier im röhrenthread. suchfunktion, oder einfach fragen.
die b&w sollen klanglich übrigens sehr gut zur röhre passen(hat mir ein freund gesagt).

so long
kai
trick17
Stammgast
#34 erstellt: 29. Jun 2005, 20:38
Hallo,

@Loch im Kopf

Verdammt, du hast mich mit deinen Needles auf DIE Idee gebracht!
Naja genug Zeit zum Bauen hab ich als Auszubildender eines großen Mobilfunkunternehmens ja.
Vielleicht kann ich meine zwei linken Hände in Sachen Handwerk durch den Bau der Needles ablegen (wer weiß?).
Interessiere mich jetzt natürlich neben dem Dynavox auch für die Needles, brauch ja schließlich auch ein paar Lautsprecher fürs Schlafzimmer
Ich würde gerne die TangBand Variante bauen, sollte ja zu schaffen sein, allerdings hab ich von dem Sperrkreis keine Ahnung.
Vielleicht kannst du mir nochmal den Link posten wo das genau beschrieben wird (konnte Bauplan für Tangband Variante nicht finden)

Ansonsten nochmal ein großes DANKE an euch für eure Tips und Anreize!

Gruß aus Bonn
Nils
LiK-Reloaded
Inventar
#35 erstellt: 30. Jun 2005, 06:26
Hallo Nils,

das war auch der Sinn der Sache . Baupläne sind hier und hier

Das Gehäuse passt für den Visaton und Tang Band. Mein Tip betrifft aber den letzteren. Ich glaube schon, dass der VR-70 auch Dich überraschen wird. Einen kleinen Bericht hatte ich hier schon mal vom Stapel gelassen.


[Beitrag von LiK-Reloaded am 30. Jun 2005, 06:28 bearbeitet]
Lord_Assie
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 06. Jul 2005, 19:07
So muss mich erstmal vorstellen !
über 1/2 jahrhunderd alt
domicil 53424
music liebhaber (rock soul & blues ) und was technick betrifft ein halber trottel !
und dank dem beitrag vom tulpen killer seit heute stolzer besitzer von meinem ersten RÖHRENDEN versterker ! Dynavox VR-70E (auser gitaren versterker)
fragen über fragen gehen mir jetzt durch den kopf !
lacht aber bitte nicht !!!!
1.da is ja nur ein anschluss drann wie soll man(n) da nun cd,tonbandgerät,plattenspieler und cassetendeck anschliesen ?? da der versterker ja ne vorstufe drinn hat !
2. und kein bass und hochton knöpfe zum einstellen? hatt !
3. hab mir die beiträge über DAS DING (nenn das jetzt mal so)stellt nämlich alles was ich bis jetzt an endstufe und pre amp in den schatten (und das ist bestimmt nicht wenig !)
da ist von tuning die rede röhren wechsel und bias und ruhestrom einstellungen !(wo findet man(n)denn heute noch einen der sowas kann ? hifi läden zum abwinken !!
aber von sowas keine ahnung!
bias ?? was den das ?????? bzw ruhestrom???? da liegen doch 220-240v an !! ""DATT KANN ES JA WOHL NICHT SEIN""
OH man(n) wenn ich das geahnt hätte !!
jetzt hab ich mal en (klangliches)geiles teil und kommst nirgendwo einen der mal was von der materie versteht!
naja bin also erstmal zu dem schluss gekommen ,fach läden bzw fach verkäufer !! Al Bundy ?? jepp schuh fachverkäufer !!
so und jetzt hab ich keine lust mehr!(weiter zu schreiben)
also mal en paar tipps , (aber bitte so das ich (technick trottel) es auch nachvollzieen kann !
erstmal danke !
Tulpenknicker
Inventar
#37 erstellt: 06. Jul 2005, 19:20
Hallo "Assie"

also Tipps und Tricks findest Du eigentlich über hier im Froum, versuche es mal mit "Dynavox VR-70E" in der Forensuchen und Du wirst von zahlreichen Beiträgen erschlagen, Wort drauf!!!

Wer den Bias einstellen kann? Selbst ist der Mann, in Hifiläden ohne eigene Werkstatt kann man das natürlich abhaken, so schwer ist das nicht, dazumal es für den Dynavox zahlreiche Anleitungen gibt....einfach nur suchen und fündig werden...

Gruß,

Nils
Tulpenknicker
Inventar
#38 erstellt: 06. Jul 2005, 19:26
Ach ja,

hier noch ein paar Antworten zu den drei Fragen:

1. Wer braucht den mehr als ein Gerät? Nein, also wenn Du mehr Geräte anschliessen möchtest, dann kannst Du auch einen Vorverstärker vorschalten, daß schadet den Klang überhaupt nicht, mal abgesehen davon ist der VR-70E ein Endstufe mit Eingangspegelregelung.

2. braucht man nicht

3. Wie man den Bias einstellt ist in zahlreichen Forenbeiträgen zu lesen.....

Gruß,

Nils
Lord_Assie
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 06. Jul 2005, 20:19
An Tulpen killer !!(knicken ist killen) also erschtmol dankescheen
als zweites werd ich die antword mal auf mich wirken lassen ! (und analysieren )
werd mich morgern erstmal mit der reorganisierung meiner anlage beschäftigen !danach was dann übrig ist zum laufen bringen de rest sortieren ebay und ersatz
vileicht bring ichs ja tatsächlich mal soweit das ich ordnung in dem chaos bekomm ! mit nem sessel wo ich mich dann reinsetz und mal den ganzen musicalichen hochgenuss auf meine tauben ohren wirken lassen kann !
werd mich dann mal öfter melden (mit oder ohne hörschäden ,
macht den fingern (zum eingeben von text auf de tastatur ja nix aus)!
zacco
Neuling
#40 erstellt: 14. Jul 2005, 18:47
hallo an alle:
bin nunmehr auch stolzer besitzer dieser röhre und sage schlicht: ein feiens teil fürs geld.
habe aber ein problem: kriege keinen lauten ton ´raus vom plattenspieler (project mit Benz Micro MC20E).
braucht das teil ´nen vorverstärker?

für weitere newbees: die seite ist echt stark
http://www.krauhs.net/documents/dynavox.html

dank vorab für eure hilfe
LiK-Reloaded
Inventar
#41 erstellt: 14. Jul 2005, 19:01
Hallo Zac,

das wird auch so nichts - Du brauchst tatsächlich einen extra Phono Vorverstärker um einen Plattendreher anzuschliessen .

Ansonsten viel Spass mit dem kleinen "Stinker"

Tulpenknicker
Inventar
#42 erstellt: 14. Jul 2005, 19:04
....man darf auch nicht vergessen: Der Dynavox ist eine Endstufe mit Eingangspegelregelung, für diesen günstigen Preis können selbst die Chinesen nicht mehr zaubern...
zacco
Neuling
#43 erstellt: 16. Jul 2005, 06:10
hallo tk,

danke für diese wichtige anmerkung.
habe leider keinen schaltplan zur verfügung, daher kommt die frage sicherlich falsch ´rüber:
kann ich den eingang demnach manuell einregeln und damit ´ne anpassung auf mc einstellen?
es soll nur die platte betrieben werden, ist jedenfalls der momentane plan.
jede vorstufe macht die idee des direkten signalweges kaputt.
d&g / zacco
zacco
Neuling
#44 erstellt: 16. Jul 2005, 07:27
und noch ´n nachtrag:
hab´ jetzt den plan - kann ich an den 22k-eingangspotis die empfindlichkeit regeln oder schiess ich mir das ding dann durch die decke?
meinen kenntnissen nach find ich zwar die stelle zum schrauben, kann aber die auswirkungen nicht beurteilen....

der amp versorgt canton ct2000, bj 82, und klingt für meine röhrenungeübten ohren schon ganz prima. kurioserweise etwas basslastig was ja angeblich die canton garnicht so perfekt beherrschen soll (????)

die anlieferbestückung ist mit EL34-B (Ia 35mA) und 6F(?)80.3 - würdet ihr zum wechsel raten?

mal ´ne generell anmerkung: bin i-net fan mit einiger erfahrung aber immer wieder überrascht, welch tolle leute man elektronisch kennenlernen kann.
daher: grossen dank für eure hilfe
bobileinchen
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 19. Jul 2005, 15:00
Ein allgemeiner Testbericht:
Zwei eingespielte Vollverstärker, der VR 70 E (UVP 500 ,- Euro)gegen den NAD C 372 (schlappe 900,- Euro). Beide Verstärker wurden über einen selbstgebauten, sehr hochwertigen Eingangswahlschalter angesteuert. Beide wurden ausgephast, mit sehr gutem Netzkabel ans Lichtnetz angeschlossen. Auch die Cinch- und Lautsprecherkabel sind über jeden Zweifel erhaben. Als Wiedergabequellen sind folgende Gerätschaften angestöpselt worden: Technics CD-Player SL-PS 7; Bandgerät Revox B 77; Plattenspieler Technics SL-1200 mit Denon DL 103 und MM/MC-Vorverstärker NAD PP-2. Für die Schallwandlung waren Zweiwege-Monitore Analogis "Korun" zuständig.
Zum "Warmlaufen" gab es die neue Kraftwerk Live-CD "minimum-maximum". Eines fiel sofort auf: der NAD gibt alles pieksauber wieder, die spitzen Synthesizer-Nadelimpulse zu Beginn von "Mensch-Maschine" klingen wirklich wie angespitzt.
In der Mitte des Titels gibt es Baßimpulse die einen Nachhall besitzen. Dieser Halleffekt setzt sich hinter den eigentlichen Boxen weiter fort, er geht sozuzagen durch die hinter den Boxen befindliche Wand weiter hindurch. Wirklich eindrucksvoll, aaaaber nicht so mit dem NAD!!! Diesen Effekt gibt wirklich nur der VR 70 wieder!!! Kollege NAD läßt DAS fast gänzlich unter den Tisch fallen.
Ein ähnliches Staunen bei der Räumlichkeit: Die LP von Friedemann "Aquamarin" strotzt vor Aufnahmequalität. Sehr bewußt wurde hier auf glaubhafte Räumlichkeit, auf eine Nachvollziehbarkeit des Aufnahmeraums hingearbeitet. Ich sage nur: wer die Augen schließt, sieht mehr!!! Der NAD wieder der Perfekte, doch auch hier wieder eine Neigung zum künsteln. Der abgebildete Raum befindet sich exakt z w i s c h e n den Boxen. Wehe man verläßt das Stereodreieck!
Der VR 70 hingegen löst dieses "Zwischendenboxenhören" vollkommen auf. Nein, er wird nicht diffus! Er stellt den Raum einfach glaubhafter dar. Beim NAD hat man den Eindruck, das Aufnahmestudio hatte lediglich 10 m².
Diese Eingeengtheit zieht sich wie ein roter Faden durch jegliche Musikrichtung. Z. B.: Jazz, Jacques Lousier "Plays Bach". Klassik-Adaptionen eingejazzt, live aufgenommen in den 60er Jahren. Natürlich von LP! Die Musik des Trios perlt durch den Raum, tolle Baßlagen ...man sitzt mitten drin!!! Der NAD spielt wie immer sehr sauber, aufgeräumt. Doch die schöne Live-Stimmung kommt nicht herüber.
Ich kann das jezt endlos fortführen, denn es gibt noch jede Menge solcher Beispiele!


Fazit:
NAD C 372: schneller, kräftiger Verstärker. Leider lustlos wenn es um Atmosphäre und Räumlichkeit geht. Er klingt sehr straff, vergisst dabei aber untere Baßlagen. Etwas blutleer.
Schöne Ausstattung (FB, jede Menge Eingänge, sogar extra regelbare Pre-Outs). Alles in Allem, ich halte das Preis/Leistungsverhältnis, wenn es um die klanglichen Leistungen geht für problematisch.


VR 70 E: der Soul-Man! Anders als in der Stereoplay beschrieben: wunderbarer, sauberer Tiefbass. Räumlichkeit wird generell sehr groß geschrieben. Er nervt nicht, alles klingt sehr glaubhaft. Keine Vordergründigkeit, Instrumente werden schön herausgearbeitet. Anders als beim NAD hat man das Gefühl, die Musiker spielen wirklich "miteinander".
Ausstattung? Welche Ausstattung? Ein paar mehr Eingänge könnten wirklich sein. Doch er ist der klangliche Überflieger.

Der VR 70 E wurde übrigens mit den Originalröhren getestet. Sicher läßt sich durch eine glückliche Hand noch eine Menge mehr aus dem Gerät herausholen.
Versucht DAS mal mit dem NAD!!

Wenn man das Prädikat "Volksverstärker" noch mal bemühen will, dann für den kleinen Röhrenverstärker.


[Beitrag von bobileinchen am 19. Jul 2005, 15:05 bearbeitet]
speedikai
Inventar
#46 erstellt: 19. Jul 2005, 16:07
hallo,

danke. sehr schöner bericht. hör dir den vr70 mal mit anderen röhren an, dann fliegst du weg.

habe damals ja auch meinen marantz pm7200 wg. der röhre verkauft. allerdings finde ich den nad schon etwas strammer und genauer im bassbreich. und nach meinem persönlichen gemschmack ist die kraftwerk auf der röhre nicht das optimale. aber das mit dem hall und der bühne stimmt.

kai
bobileinchen
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 20. Jul 2005, 14:30
Danke für die Blumen! Das mit den anderen Röhren glaube ich gerne. Ich bin schon dabei, habe schon einige Recherche hinter mir. Röhren von EI sind wohl nicht so der Hit, JJ, Sovtek und Svetlana kommen eher in Betracht.
Das der VR 70 locker auf höherem Niveau spielen kann, habe ich schon oft hier im Forum vernommen. Die Sache ist aber diese: ich habe Ohren und höre, alles ist natürlich Geschmackssache. Doch bei mir stellte sich bei dem Hörvergleich zwischen VR 70 und NAD C 372 eine entscheidende Frage: welchen behalte ich?! Es ging also nicht um die Bestätigung einer vorhandenen Meinung. Ich ließ mir Zeit und testete die Geräte. Die festgestellten Ergebnisse sind für mich umso überraschender, da ich beide Geräte aus den Testergebnissen der Hifi-Gazetten kenne. Die jeweils beschriebenen Klangbilder kann ich wahrlich nicht nachvollziehen. Dem NAD beschied man mörderischen Punch im Tiefbass, beim VR 70 beschrieb man das genaue Gegenteil. Bei mir haben sich die offiziellen Testergebnisse ins Gegenteil verkehrt. Die Würfel sind nun gefallen, der NAD erscheint demnächst bei E...!
Folks! Ich suche noch einen fernbedienbaren, guten Vorverstärker mit 1ner Mio. Eingänge. Ein gut erhaltener, schwarzer Hitachi HCA 7500 / 7500 MK II tut´s auch.


[Beitrag von bobileinchen am 20. Jul 2005, 14:32 bearbeitet]
dreamsurfer1911
Neuling
#48 erstellt: 05. Dez 2005, 18:55
habe mir auch diese kleine Kiste aus China gekauft.
war zwar dann schon arg skeptisch als ich den Versandkarton öffnete dieser komische Geruch........

Hab ihn dann mal an meine Dynaudios angeschlossen und siehe beser höre, es war fast unglaublich was da an Musikalität rüber kommt. Das Ding ist sein Geld wert.

Jetzt meine Fragen :
wie stelle ich die Ruheströme ein ?
Kann ich das Ding so umbauen das ich die Vorstufe umgehen kann und über meinen Vorverstärker ansteuern kann.
Möchte nähmlich noch ne zweite kaufen um meine Boxen im Biwirring anzufahren. Habs mal getestet bringt klanglich nochmals ne Verbesserung.
speedikai
Inventar
#49 erstellt: 05. Dez 2005, 19:43
hallo,

bi-amping geht. nix umbauen, einfach 2 an die vorstufe.

ruhestrom suchfunktion im röhrenthread
kai
pro-tester
Neuling
#50 erstellt: 06. Dez 2005, 18:42
Also da ihr euch hier mit dem Tuning des vr-70 beschäftig habe ich nen kleinen Beitrag!
Habe mir das Gerät vor ein paar Tagen gekauft da mich ein Bericht in der neuen Klang und Ton(01/2006) begeistert hat. Als das Gerät bei mir ankam hab ich, da ich Handwerklich nicht ganz ungeschickt bin, die Tuningtipps aus der KuT umgesetzt und bin begeistert. Der Klang wird noch mal um einiges Gesteigert( Der VR-70 legt besonderst im Bass enorm zu wodurch er auch für Boxen mit einem niedrigen Wirkungsgrad interessant wird)und das für gerade mal 50 Euronen.
Bei den Umbauten wird auf die schlechten Kondensatoren und Dioden im Inneren eingegangen also nichts Schweres! So ist er auch mit den Orig. Röhren ein Hammer Kauftipp!
Wilke
Inventar
#51 erstellt: 09. Dez 2005, 09:10
Interessiere mich auch für einen Röhrenampere. Wie sieht es
denn mit dem aurexx chrystall aus, abgesehen von der sehr
geringen Leistung?
Wenn man einen mit mehr Leistung will, wäre da nicht der
Meiler von ES-audio ein gutes Gerät?
Ich hatte mal den Cayin TA 30 gehört, war aber von diesem
enttäuscht.
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