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"Forenbox" - Team Austria

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Beitrag
WeisserRabe
Inventar
#51 erstellt: 07. Sep 2011, 19:05
das Problem beim California ist, dass es abgeschnitten ist, da wäre dann ne richtige TML besser

der Kenford hat nen mickrigen Wirkungsgrad
fordgranada23
Stammgast
#52 erstellt: 07. Sep 2011, 19:20
ich habs Karlson überdacht ;-) es wäre zwar ein tischlerischer aufwand aber mit einen doppelschwinger und zwei satelliten an jedem Stereoverstärker betreibbar, an der wand aufstellbar und gleichzeitg ein fesches sideboard und und und .... oder?
sorry, mir gefällt sie idee grad....
jetzt bräucht ma noch an großen doppelschwinger für wenig geld und eine idee für zwei "tops"..

ok bin schon

lg j

und wenn die idee echt nicht ankommt bitte ich darum falls es jemand simulieren könnt oder so, mir per pm tipps zu geben welche treiber ich da am besten nehmen würd
Dr.Noise
Inventar
#53 erstellt: 07. Sep 2011, 19:27
@WeisserRabe: Ja kann sein, wie schon gesagt kenn mich mit Hörner nicht so gut aus.

Jop ist nicht grade der beste Wirkungsgrad, aber immer hin passt der Sub in Budget.
Aber wennst einen besseren um das gleiche Geld findest wäre es sicher sehr von Vorteil ;D

@fordgranda23: Naja aber selbst wir finden einen gescheiten Doppelschwinger der ins Budget passt, wird das Gehäuse ja auch wieder so Teuer ich kann mir nicht Vorstellen das wir da noch im Budget bleiben. Ist aber auch nur meine Meinung ich lasse mich gerne eines besseren belehren ;D

Gruß, Max


[Beitrag von Dr.Noise am 07. Sep 2011, 19:32 bearbeitet]
WeisserRabe
Inventar
#54 erstellt: 07. Sep 2011, 19:30
du meinst soeins

das wär dann aber ein Sub-Sat System und keine Männerbox



160€ pro Box für die Chassis is schon zu viel?


edit: mal sehen, was Markus noch auf Lager hat


[Beitrag von WeisserRabe am 07. Sep 2011, 19:32 bearbeitet]
Dr.Noise
Inventar
#55 erstellt: 07. Sep 2011, 19:34

WeisserRabe schrieb:


160€ pro Box für die Chassis is schon zu viel?



Jop ist zuviel, dann kommt man bei so nem Ding sicher auch noch über die 50€ fürs Gehäuse


--markus-- schrieb:

Hier mal folgende Grundüberlegung für die Kostenaufteilung:
Chassiskosten: 125,00
Holzkosten: 50,00
Kleinteile: 40,00
Frequenzweiche: 45,00

Wir dürfen also maximal 125,00 Euro für die Chassis ausgeben.


Gruß, Max


[Beitrag von Dr.Noise am 07. Sep 2011, 19:35 bearbeitet]
*used2use*
Stammgast
#56 erstellt: 07. Sep 2011, 19:36
Hörner profitieren maßgeblich von Horntreibern , die haben starke Antriebe und das kostet.
"Moderat" horngeeignete Treiber verlangen nach (noch) größeren Volumen - was wiederum beim Holzpreis zuschlägt.
Hornbandpass aka. California Horn ist, mit dem richtigen Treiber, ein guter Kickfill. Breitbandig wird sowas erst in Raumecken, wenn man Glück hat, oder durch stacking. Da wäre ein normaler Bandpass günstiger, der läuft bereits im Freifeld.

Wenns gut, günstig, tief, simpel und breitbandig werden soll läufts auf BR raus. Im Gegensatz zum Horneinsatz sind darauf so gut wie alle Treiber vorbereitet.

Wenn man dann noch den Port ausnahmsweise so groß ausführt, daß die simulierten Verschiebvolumen (meist gibt man nicht Ruhe bis die 110dB zumindest irgendwie erreichbar scheinen) sogar durchpassen, kommt da schon genug raus. Ich würd sogar sagen - zu viel, zumindest wenn man die Raumakustik ausser Acht lässt und auf Freifeldlinearität achtet. Manche werden behaupten, die gehörrichtige Lautstärke reisst wieder raus, aber das stimmt nur für niedrige Pegel und hohe Kompression über Pegel (was bei hohen Lautstärken den Bass reduziert).

Btw. Karlson Coupler kochen auch nur mit Wellenphysik. Am Ende passiert, was immer passiert - Hohlräume resonieren, Luftmassen schwingen gegen Hohlräume...
Aufs nötigste runtergebrochen findet man sowas für mittlere Antriebe in Form von BRs. Bei schwachen Antrieben verlängern sich die Kanäle auf TML-Aussmaße, bei starken erweitern sich sich zusätzlich zu Hörnern. Was man dem KCoupler zugute halten muß - kein mir bekanntes Prinzip tarnt seine Funktionsweise derart gut. Ok, BL-Hörner mitunter

PS:

Das Bild zeigt quasi eine Paragon - glaub so schreibt mans, ist schon lange her...
MT und HT strahlt bei der über Reflektoren im Basshornmund ab. Wär zumindest für mich simulierbar und käme mit einem Treiber im Subbass aus.

PPS:

40€ für Kleinteile?


[Beitrag von *used2use* am 07. Sep 2011, 19:38 bearbeitet]
WeisserRabe
Inventar
#57 erstellt: 07. Sep 2011, 19:56
meinen Vorschlag mit dem Coax können wir vergessen, der benötigt noch zusätzlich nen HT-Treiber der mit nochmal 70€ zu Buche schlägt

edit: wie wärs mit nem BB in nem (rechteckigen) Kugelwellenhorn (das ich bauen und verschicken könnte) der von nem Bass unterstützt wird, Trennung irgendwo zwischen 200 und 400 Hz, muss ja nicht bis 20kHz spielen 15-16kHz reichen doch

ein BB würde auch Weichenteile sparen, der muss nur ein bisschen geglättet werden


[Beitrag von WeisserRabe am 07. Sep 2011, 20:02 bearbeitet]
--markus--
Ist häufiger hier
#58 erstellt: 07. Sep 2011, 20:35
Hier mal ein weiterer Vorschlag den ich mal aus jüngeren Tagen ausgegraben hab, weil Bandpass angesagt war.

Chassis (152 Euro):
Visaton G 20 SC
Visaton AL 130
Visaton W 200 S

Frequenzweiche: 20 Euro (5 Bauteile!!)

Holz (B x H x T): 22,5 x 100 x 32 cm: 40 Euro

Kleinteile: 32 Euro


Gesamt: 244 Euro

Frequenzgang: 50–20.000 Hz ±1,5 dB, Wirkungsgrad: 84 dB
Trennfrequenzen: 80/2000 Hz

Aber da sollte auch noch eine Version mit günstigeren Chassis drinnen sein die eindeutig mehr Wirkungsgrad und tieferen Bass hat.
*used2use*
Stammgast
#59 erstellt: 07. Sep 2011, 20:49
>>wie wärs mit nem BB in nem (rechteckigen) Kugelwellenhorn (das ich bauen und verschicken könnte) der von nem Bass unterstützt wird

Bei mir rennst du damit offene Türen ein, hab sowas vor einiger Zeit mal gebaut. Nebenbei würde ich dieses Budget sowieso lieber in 2 gute Wege stecken.

18kHz sind übrigens kein Problem solang der Treiber mitmacht. Der sollte einen möglichst ansteigenden FG haben, ansonsten ist der Wirkungsgrad nach Entzerrung sehr gering - führt vorallem zusammen mit der Optik eines 40cm WG zu einem bitteren Beigeschmack. Der Hochton wird allerdings nicht deutlich leiser als der Treiber im Halbraum erreicht. Für unseren Thiel-Fan gäbs da den Fostex FF125WK


G20SC bei 2kHz? Btw. beim Bandpass ist Boxsim, nennens wir mal optimistisch.

PS:

Ich glaub wir brauchen erstmal einen Ausschuss, runden Tisch, Komission oder Kammer die ein paar Berater anmietet die dann darin übereinkommen, daß wir in 10 Jahren nochmal zusammenkommen sollten um uns zumindest für eine grobe Richtung zu entscheiden. Das sollte uns zumindest lang den Rücken freihalten bis die EU beschlossen hat, daß der Selbstbau von Lautsprechern gegens Helsinkiabkommen verstösst.


[Beitrag von *used2use* am 07. Sep 2011, 20:56 bearbeitet]
WeisserRabe
Inventar
#60 erstellt: 07. Sep 2011, 20:59

*used2use* schrieb:
führt vorallem zusammen mit der Optik eines 40cm WG zu einem bitteren Beigeschmack


was meinst du damit?

die Optik bei sowas hätte ich mal an ne Duo-Grosso von Avantgarde angelehnt, nur männlicher

edit: unter 90dB (1W/1m) is in meinen Augen ein No-Go für ne Männerbox


[Beitrag von WeisserRabe am 07. Sep 2011, 21:05 bearbeitet]
--markus--
Ist häufiger hier
#61 erstellt: 07. Sep 2011, 21:24

*used2use* schrieb:
G20SC bei 2kHz?

Also ich hab die Frequenzweiche in Boxsim mal mit wie empfohlen bei 3000 Hz mit 12 dB (2ter Ordnung) gewählt. Muss allerdings den HT noch dämpfen, da der gesamte Wirkungsgrad der Chassis ja nicht sehr hoch ist…
Deshalb dockt der MT bei ca. 2200 – 2300 Hz laut Boxsim an.
Dürfte aber schon richtig sein…

Habe diesen Lautsprecher mal aufgebaut. Spielte richtig gut in kleinen Räumen bis 16 qm.
*used2use*
Stammgast
#62 erstellt: 07. Sep 2011, 21:30
War recht leise für seine Größe, lag aber zu einem guten Teil am Treiber. Der hatte weder einen hohen Kennschalldruck noch einen ansteigenden FG - wobei letzeres sowieso sehr selten ist. Ansteigender FG ist ein Artefakt bei sehr starken Antrieben mit leichten Membranen.

Inzwischen weis ich, was ich besser machen würde. Ok, ich würde gleich ein Unity bauen, aber das geht sich mit dem Budget nicht aus. Zweitbeste Lösung wäre ein größerer, wirkungsgradstarker BB und eine tiefere Trennung - also ein größerer WG. Dazu einen 12" - 15" Bass. Der darf, auch wenns optisch komisch wirkt, eine Nummer kleiner sein als der WG.

>>nur männlicher

Man könnte die Kiste mit einschlägigen Magazinen tapezieren.

>>unter 90dB (1W/1m)

Würd ich ergänzen durch "deutlich unter 90dB". Is ja nicht so, daß man mit 10W auskommen muß bzw. einer ohne A/B Vergleich die 88dB sofort als _das_ klangschädliche Kriterium entlarven könnte.


PS:

>>Deshalb dockt der MT bei ca. 2200 – 2300 Hz laut Boxsim an.

Dann ist er bei ~2250Hz getrennt. Das ist tief, sehr tief für den kleinen. Elektrische Werte sind irrelevant, mein WG wurde bei (ich glaub) 12khz getrennt und spiele so bis 500Hz runter...(eigendlich hat die magische 6dB Weiche nur den Anstieg Richtung Bass entzerrt bis der WG von allein bei 500Hz abgefallen ist, ein typisches Verhalten bei WGs).

Wennst die Kiste schon gebaut hast kannst ja mal Klirr über Pegel messen. Der AL 130 wird nicht, der HT durchaus und der Port vom Bandpass ordendlich komprimieren. Das kann manchmal klingen, wenn alles zusammenkommt. Meist jedoch verschiebt sich der Gesamteindruck über Pegel zu dem, was man landläufig mit "schwachen" Kisten assoziiert.


[Beitrag von *used2use* am 07. Sep 2011, 21:37 bearbeitet]
WeisserRabe
Inventar
#63 erstellt: 07. Sep 2011, 22:33

*used2use* schrieb:
klangschädliche Kriterium


ach, vom Klang red ich doch garnicht, aber es is doch nicht Sinn der Sache den LS so günstig wie möglich zu machen um dann das Geld in ne riesen Endstufe zu schieben

mit männlich meinte ich kantig, ohne Hochglanz Schnörkel, aber jetzt wo du es sagst, ein 50er Jahre Pin-Up fürs Finish wär doch was
50s_pinup-1
--markus--
Ist häufiger hier
#64 erstellt: 07. Sep 2011, 22:41
Ich hab heut' Abend mal eine Simulation einer abartigen Konstruktion gemacht:

Chassis: ~105 Euro
OmnesAudio CX 3.0 (geschlossen)
2x Kenford SBX 3040 (BR: fb bei 35 Hz)

Frequenzweiche ~30 Euro
Holz ~40 Euro
Kleinteile ~35 Euro

SUMME: 210 Euro

Wirkungsgrad: 92
Frequenzgang: 50–15.000 Hz ±2 dB
Frequenzgang: 35–20.000 Hz ±5 dB

Trennfrequenzen: 700/3500 Hz

Zwei unterschiedliche Möglichkeiten simuliert:
• D'Appolitoanordnung
• Koax top etwas zurück versetzt und beide 30er darunter

Sieht ja wirklich mal ganz gut aus!
--markus--
Ist häufiger hier
#65 erstellt: 07. Sep 2011, 22:45

*used2use* schrieb:
Wennst die Kiste schon gebaut hast kannst ja mal Klirr über Pegel messen. Der AL 130 wird nicht, der HT durchaus und der Port vom Bandpass ordendlich komprimieren. Das kann manchmal klingen, wenn alles zusammenkommt. Meist jedoch verschiebt sich der Gesamteindruck über Pegel zu dem, was man landläufig mit "schwachen" Kisten assoziiert.

Deshalb gibt's die Kiste auch nicht mehr. Aber ich wollte den damaligen Bauvorschlag von Procus mit Visatonchassis nachbauen. Konnte mich nicht wirklich überzeugen…
fordgranada23
Stammgast
#66 erstellt: 07. Sep 2011, 22:55
dappo gefällt mir nicht... aber zwei 30er in einer Kiste mit einen coax oben drauf könnt schon sehr fesch da stehen....
lg
Dr.Noise
Inventar
#67 erstellt: 08. Sep 2011, 00:35
Also ich hätte schon gerne Bändchen HT´s da sie einfach eine bessere Dynamik haben.
WeisserRabe
Inventar
#68 erstellt: 08. Sep 2011, 07:34
Gibt ja nicht allzu viele Bändchen die in unser Budget passen
*used2use*
Stammgast
#69 erstellt: 08. Sep 2011, 08:05
>>Koax top etwas zurück versetzt

Gibt böse Diffraktion

Dem Konzept ansich könnte ich zusstimmen. Jedoch ist der CX 3.0 halt klein. Daß der 2 30er ausreizen kann..., ok, ist nicht der zwingendste Grund dagegen zu sein.
Nur gibts mit dem bereits gute, fertige Konzepte. Und ein paar neue sind auch grade im Entstehen.

>>ach, vom Klang red ich doch garnicht

Die Freude über erreichte Sekundärkriterien hält nicht ewig. Selbes gilt auch für den "es muß ein Bändchen sein" Ansatz.
Ich bin zumindest davon überzeugt, daß in unserem Preissegment Kalotten zu bevorzugen sind.


Btw. konische Hörner sind abwickelbar (im krassen Unterschied zu Expo und Tractrix). Das ergäbe dann einen runden WG ohne Aufwand. Wie man aus Papier einen Konus formt wissen die meisten vermutlich
HDF könnte man dazu bringen, sich in diesen Radien biegen zu lassen, wenn mans gut einritzt.
Da_Alchemist
Stammgast
#70 erstellt: 08. Sep 2011, 08:53

wie wärs mit nem BB in nem (rechteckigen) Kugelwellenhorn


Sehr kühle Idee!

Wär mal was komplett anderes; zumindest fürs konservative Hifi Forum!

Bin aber kein Österreicher ....


Gruß

Elmar
kboe
Inventar
#71 erstellt: 08. Sep 2011, 09:06
der CX 3.0 schafft im leben keine 92db nicht!
der wird mit weiche nicht einmal 90 schaffen. mit dem sind wahrscheinlich maximal ~87 realistisch.
von daher ist er IMHO leider für eine Männerbox nicht geeignet. schließlich will man ja nicht bei allen andeen treibern wirkungsgrad runterprügeln

gruß
kboe
WeisserRabe
Inventar
#72 erstellt: 08. Sep 2011, 09:19
Das Horn herzustellen ist kein Problem, also ich wäre sehr für ein FL-Horn (nach welcher Funktion auch immer) mit Bass Unterstützung
*used2use*
Stammgast
#73 erstellt: 08. Sep 2011, 11:13
Wo wär eigendlich die Schmerzgrenze bezüglich der Abmessungen?

FostexWG
FostexWG_skizze
Rot: Expo mit Rückkammer 0.5l
Blau: WG ohne
60cm Durchmesser kreisrund, 25cm Länge (bzw. 30cm beim Expo) - z.B Fostex FE126En
Von den Parametern wirds für das Geld kaum besser, ist nebenbei ein Treiber, der recht mühelos gekauft wird. Ist ein konischer Waveguide mit Diffraktionskanten. Das wäre die Bauart, die sicher funzt. Will man mehr, muß man die Schallführung verlängern. Dabei kommt man allerdings langsam in Bereiche, wo die Abstrahlung der biegeschwingenden Membran immer mehr Einfluss nimmt.

Ajo, ich würd nicht direkt auf die 105dB+ starren.
Nach Entzerrung und mit Verlusten werden über 90dB rausschauen, wieviel genau weis man, wenn und falls man den Proto kalibriert vermisst.

Ist übrigens ohne Rückkammereinfluss simuliert. Mit ergibt sich mehr Bandbreite - allerdings wird der Treiber dadurch natürlich nicht zusätzlich entlastet, sieht aber so aus und wird von vielen auch so aufgefasst.
WGs haben keinen horntypischen cutoff im unteren Übertragungsbereich. Allerdings haben die Horn-Fostex wenig math. xmax. Andererseits laufen sie dennoch zur Zufriedenheit vieler in, gemessen am xmax, recht hublastigen Bauformen. Man kann sicherheitshalber auf den Fostex FF125WK ausweichen.

Da man bei "BB im FL-Horn" obenrum etwas nachsichtiger ist würde ich in jedem Fall nicht deutlich höher Trennen (und damit wenig im HT gewinnen, jedoch vieles bei der Homogenität zu riskieren). Durch die Bündelung im Mittelton darf der HT sowieso etwas leiser ausfallen. Ist ein Zugeständniss an den deutlich anderen Diffusschallpegel im MT - auch sogenannt bündelnde HiFi-Konstrukte bringen dort vergleichsweise wenig breitbandige! Richtwirkung auf.
Dr.Noise
Inventar
#74 erstellt: 08. Sep 2011, 16:13
So hab mich jetzt ein bisschen über Hörner schlau gemacht.

Und da viel mir gleich das Compound-Horn ins auge.
Der Aufbau des Gehäuses scheint nicht zu kostenspielig oder zu schwer zu sein.
Und man bekommt nen sehr guten Tiefgang zusammen.


Was haltet ihr von dem??

Gruß, Max
WeisserRabe
Inventar
#75 erstellt: 08. Sep 2011, 19:07
@used2use: sieht gut aus
--markus--
Ist häufiger hier
#76 erstellt: 08. Sep 2011, 23:16

kboe schrieb:
der CX 3.0 schafft im leben keine 92db nicht

Richtig, im Simulator leider eine unkalibrierte Messung des Koax verwendet…
kboe
Inventar
#77 erstellt: 08. Sep 2011, 23:58
ich hab ein abo bei www.hifi-selbstbau.de
daher hab ich zugang zu einer kalibrierten messung

gruß
kboe


[Beitrag von kboe am 08. Sep 2011, 23:58 bearbeitet]
dommii_old
Hat sich gelöscht
#78 erstellt: 09. Sep 2011, 00:21
Dann guck dir mal die BoxSim-Datei der DreiZwo an, die mussten dem MT einen Vorwiderstand von 2,8 verpassen damit er nicht zu laut wird...
--markus--
Ist häufiger hier
#79 erstellt: 09. Sep 2011, 01:00
Ich oute mich als Nicht-Hornbauer – hab aber großes Interesse daran. Was ich mir gut vorstellen könnte wäre eine 2- oder 3-Wege-Lösung mit einem Mittel(hoch)ton-Kugelwellenhorn mit Bassunterstützung.
Als Bassunterstützung könnte ich mir eine Kombination aus FL-Horn und Bassreflex vorstellen.


1000 – 18000 Hz Tractrix-Horn.
35 – 1000 Hz Exponential-Horn mit Bassreflex.

Chassis:
Fostex FE126EN
Visaton W 250 S

Wer kann da mal was simulieren? Damit auch beide Treiber annähernd den selben Wirkungsgrad erzielen …

Für den Bau müssen wir uns dann überlegen wie wir das am besten machen können und ob wir mit den Kosten hinkommen.
*used2use*
Stammgast
#80 erstellt: 09. Sep 2011, 02:56
>>Damit auch beide Treiber annähernd den selben Wirkungsgrad erzielen …

Der W250S erreicht im Halbraum 90dB, im Gehäuse entsprechend weniger. Ich vermute, der BB-WG wird da auch nach Entzerrung deutlich lauter sein.

Ich würd da einen PA-TMT ab 12" verwenden. Bei mir liegen ein paar The Box Speaker 12/280 rum.
Würd ich den Bass extra kaufen, wärs wohl ein 15". Aber das schlanke Design vom Unterbau bei Avandgarde macht sich auch nicht schlecht.

>> und ob wir mit den Kosten hinkommen.

~110€ für die Treiber, das wird sich wohl ausgehen.
Torsten70
Inventar
#81 erstellt: 09. Sep 2011, 07:51
@used2use: Ich schreib dich hier mal öffentlich an, weil es vieleicht noch mehr Leute interessiert...
Könntest du deine Horn-Simu-Künste mal veröffentlichen? Also evtl. mit cfg-Datei für Abec und Erklärungen dazu? Ich bin noch auf der Suche nach einer Möglichkeit Konturen für WGs/(Mittelton-)Hörnern nicht nur "nach Gefühl" zu erstellen. Deinen alten Simu-Thread hab ich ne Zeit lang verfolgt, aber das scheint dann eingeschlafen zu sein.

Torsten
kboe
Inventar
#82 erstellt: 09. Sep 2011, 09:14
hallo dommii,
dann schau dir doch das datenblatt an.
von ca. 300 bis 1 khz sind da im annähernd halbraum irgendwo um 87 dB zu finden, zwischen 2 und 3 kHz berührt er wohl die 90 dB.
92 sind da beim besten willen nirgends zu finden...

gruß
kboe
WeisserRabe
Inventar
#83 erstellt: 09. Sep 2011, 09:33
Ich kann heut abend Versuchen das oben vorgeschlagene zu simulieren (falls ich alle notwendigen TSP finde)

30er PA bass und 13er BB in FL-Hörnern klingt schon mal toll

Damits nicht zu breit wird kann mans ja coaxial anordnen, oder den Bass dann doch in ne TML packen, mal sehen

Muss mal meinen Onkel fragen, welche Spitzenhöhe seine Drechselbank hat
--markus--
Ist häufiger hier
#84 erstellt: 09. Sep 2011, 10:12
Könnte mal jemand diese Werte hier rechnen in AJHorn. Das wäre ein exponentielles Basshorn mit Bassreflex. Gesamtgröße (B x H x T): 57 x 80 x 46 cm – als Fundament für das Kugelwellenhorn.

Treiber: Visaton W 250 S

Hornlänge 0,27 m
Position Treiber 1 0
Absorberkammervolumen 0
Mundhöhe 37,8 cm
Mundbreite 54,4 cm
Dämpfung am Mund 0
KonturExponentiel l
Dämpfung am Hals 0
Halsfläche 438 cm2
Vorkammervolumen 0
Vorkammerlänge 0
Vorkammerdämpfung 0

Rückkammervolumen 122 l
Rückkammerlänge 0,18 m
Rückkammerdämpfung 100
Bassreflexkanalfläche 690 cm2
Bassreflexdämpfung 0
Bassreflexfrequenz 72 Hz

Lg
Markus


[Beitrag von --markus-- am 09. Sep 2011, 10:15 bearbeitet]
--markus--
Ist häufiger hier
#85 erstellt: 09. Sep 2011, 10:23
Ich schätze einmal da müsste der Visaton W 250 S bei 45 – 1000 Hz auf ca. 100 dB spielen. Dann könnten wir das Traktrix-Horn des Fostex FE126EN auf den selben Wirkungsgrad berechnen und auf die untere Kiste draufsetzen.
kboe
Inventar
#86 erstellt: 09. Sep 2011, 10:33
dieses konstrukt macht keinen sinn, außer ich hab mich schwerst versimuliert.....
gruß
kboe
w250front-rear
*used2use*
Stammgast
#87 erstellt: 09. Sep 2011, 10:43
>>35 – 1000 Hz Exponential-Horn mit Bassreflex.

Klingt meht nach 12/1er, der BB-WG geht offensichtlich ja tiefer.

>>oder den Bass dann doch in ne TML packen, mal sehen

Ich optimier TMLs immer so lang, bis BRs draus werden
Die Oberwellen im Rohrresonator will sich ja eh keiner wirklich antun.

Aber wenn dringender Bedarf am Ablick eines weiteren Trichters besteht könnte man ein Hornreflex basteln. Oder ein BR mit extragroßen Trompetenport in rechteckig.

>>Muss mal meinen Onkel fragen, welche Spitzenhöhe seine Drechselbank hat

Coool
--markus--
Ist häufiger hier
#88 erstellt: 09. Sep 2011, 11:10

dieses konstrukt macht keinen sinn, außer ich hab mich schwerst versimuliert.....

Interessant! Aber ich denke bei der Simulation kann was nicht stimmen. Allein die Spitze bei 90 Hz und kein nennenswerter Anteil im Bassreflex… bei 70 Hz?
Der Buckel bei 190 Hz ist auch interessant.

Kannst Du eventuell die Bassreflexparameter mal verändern auf:
Bassreflexkanalfläche 450 cm2
Bassreflexdämpfung 100
Bassreflexfrequenz 40 Hz
Bin gespannt wie's dann aussieht.

Aber wie gesagt ich hab wenig Ahnung von Hornkonstruktionen…
*used2use*
Stammgast
#89 erstellt: 09. Sep 2011, 11:24
>>Allein die Spitze bei 90 Hz und kein nennenswerter Anteil im Bassreflex… bei 70 Hz?

Ich glaub da liegt ein Zielkonflikt vor (Spatz wusste, wie der Effekt genannt wird, ich habs vergessen...nona) . Ich rate da zu einem guten Buch über Grundlagen, z.B "Lautsprecherhandbuch".
Darauf kann man die Horntheorie aufbauen (ist teilweise schon im genannten Buch enthalten). Dann würde man hornresp laden und loslegen.
kboe
Inventar
#90 erstellt: 09. Sep 2011, 11:43
hallo markus,
wie bist du denn auf dieses konstrukt gekommen?
der w250s läuft in 90l BR super gut bis 30 Hz runter.
ein frontloaded horn mit 0,27 m länge dürfte sogar für AJHorn nicht simulierbar sein, da die wellenlängen die hornlänge bei weitem übersteigen. außerdem ist die anfangsfläche schon fast 2 mal so groß wie die membranfläche. beim BR-kanal fast 3 mal so groß wozu das?

gruß
kboe
--markus--
Ist häufiger hier
#91 erstellt: 09. Sep 2011, 12:18
Hi kboe!
Ich hab die Altec Kinolautsprecher als Basis genommen und versucht das auf den 25 cm Visatontreiber umzulegen. Ein paar Werte stimmen da noch nicht. Hab ich auch grad bemerkt nach Deinem Post. Aber ich arbeite dran…

Wie gesagt, Hornsysteme sind nicht mein Fall, lese zwar mittlerweile schon recht viel darüber aber auch erst seit ein paar Wochen.

Aber eine reine PA-Plärrkiste schein mir nicht das Ziel zu sein das wir uns gestekct haben…
WeisserRabe
Inventar
#92 erstellt: 09. Sep 2011, 12:34
Wie viel kostets eigentlich, wenn wir nen Piezo HT schlachten und damit ne Gegenkopplung für den Bass bauen?
Hat wer Erfahrung damit?
*used2use*
Stammgast
#93 erstellt: 09. Sep 2011, 12:42
Die "reine PA-Plärrkiste" ist mir, wie auch die "Kugelwelle", zu ideologisch.

>>Hat wer Erfahrung damit?

Da fällt mir nur AH ein, aber der hat sich mit dem Forum aus irgendeinem Grund nicht vertragen.
Tiki brächte sowas auch problemlos zustande, aber der hat sich aus irgendeinem Grund...
WeisserRabe
Inventar
#94 erstellt: 09. Sep 2011, 13:02
Eventuell kennt sich Hubert von Hifi Akademie damit aus

(Hoffentlich liest er hier mit, dann kann ich mir die PM sparen :D)
--markus--
Ist häufiger hier
#95 erstellt: 09. Sep 2011, 13:03

*used2use* schrieb:
Die "reine PA-Plärrkiste" ist mir, wie auch die "Kugelwelle", zu ideologisch.


Mir geht es nicht um Ideologie, sondern nur um guten Klang. Und herkömmliche PA-Anlagen haben einen anderen Anspruch als HiFi-Komponenten.

Ich halte das Preis-/Leistungsverhältnis beim Visaton W 250 S für unschlagbar und er ist mit Sicherheit das Chassis aus dem Visaton-Programm das am meisten unterschätzt wird! Mit dem richtigen Expohorn und Bassreflexunterstützung kann er sicher eine preislich exzellente Wiedergabe von 35 – 1000 Hz garantieren.
dommii_old
Hat sich gelöscht
#96 erstellt: 09. Sep 2011, 14:09
@kboe:

Du hast dich verlesen, da steht Vorwiederstand des MTs, also mussten sie den MT leiser machen damit er den HT nicht überrollt.
WeisserRabe
Inventar
#97 erstellt: 09. Sep 2011, 14:13
@dommii: ist doch egal ;), statt um 3dB zu streiten könntest du ne TML für den Bass simulieren


[Beitrag von WeisserRabe am 09. Sep 2011, 14:15 bearbeitet]
dommii_old
Hat sich gelöscht
#98 erstellt: 09. Sep 2011, 14:28
Ich werd mich hüten ein schwer zu bedämpfendes Gehäuse zu simulieren, ich bin eher für klassisches BR:
br
*used2use*
Stammgast
#99 erstellt: 09. Sep 2011, 17:01
BR unterscheidet sich von TML vorwiegend durch die Fläche des Ports. Bei "richtigen" TMLs verwendet man min. Sd/2 - genau das wird übrigens auch für BR empfohlen. Und ja, der Port wird dann lang, so lang wie TMLs halt mitunter sind, vorallem wenn man das Rückkammervolumen ebenfalls in den Kanal integriert.

TML_BR
TML mit Querschnitt Sd vs. BR mit selben Volumen und Querschnitt für den Port.
Man beachte, daß auf den hier sichbaren Unterschieden in der Bassabstimmung bereits ganze Philosophien aufgebaut wurden.
BR bringt hier mehr Tiefgang, aber für TML werden auch Treiber höherer Güte verwendet - das gleicht den FG dann noch besser ans BR an (schwacher Antrieb bringt gleichzeitig auch weniger Wirkungsgrad im Oberbass).

Das BR wurde jedoch bewusst fehlkonstruiert, ansonsten ergäbe sich ein deutlicher Unterschied.
Ausserdem ist Sd/2 für BR ausreichend, das kürzt den Port. Was wiederum Volumen freimacht das man in die Kammer investieren kann - was den Port kürzt.
BR mod
Am Ende bleibt von den Resonanzen wenig übrig. Die Portreso kann man, wenn man beim Volumen halbwegs schmerzfrei ist, mit einer Erweiterung behandeln. Senkt die Güte und verbessert somit das Ausschwingen.

BR mod2
Wobei, damit das Gehäuse so Stehwellenarm wird muß man ein paar Symetrien nutzen. Alternativ kann man auch Dämpfungsmaterial verwenden. Aber ansonsten wär die etwas altmodische PA-Plärrkiste damit fertig. Altmodisch deshalb, weil man inzwischen deutlich kleiner baut.

Allerdings ist der Wirkungsgrad recht hoch, das bedingt für den MHT-WG eine eher englische Abstimmung. Zusammen mit dem hohen Tiefbassanteil wird das klanglich je nach Raum zum ernsten Problem. Aber wenn man kurz vor Umsetzung das BR durch ein CB ersetzt...
kboe
Inventar
#100 erstellt: 09. Sep 2011, 19:12

dommii schrieb:
@kboe:

Du hast dich verlesen, da steht Vorwiederstand des MTs, also mussten sie den MT leiser machen damit er den HT nicht überrollt.


wo hab ich mich verlesen?

im datenblatt des cx3.0 erreicht er maximal 87 nutzbare dB.
wenn der runtergezogen ist, dann wohl, um den bass nicht zu überrollen. der ht kann die 90 dB....

gruß
kboe
kboe
Inventar
#101 erstellt: 09. Sep 2011, 19:18
im moment wird hier sehr viel rumspintisiert.
lauter nette ideen, die IMHO mit dem gegebenen budget nicht machbar sind, bzw. die so weit von jedem mainstream weg sind, daß ich persönlich sehr stark an deren machbarkeit zweifle.

wollen wir eine box die um mehr oder weniger jeden preis anders ist, oder wollen wir einfach eine gut klingende box? (die eventuell sogar wer nachbauen könnte ) dann wär wohl eine leicht berechenbare BR kiste so schlecht nicht! oder von mir aus CB wenn günstige bässe mit wenig antrieb herhalten sollen

vielleicht sollte der teamchef da mal ein machtwort sprechen

gruß
kboe
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