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Frisch aus Dänemark - Beoplay H6

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panzerstricker
Inventar
#1 erstellt: 21. Jun 2013, 11:25
Vor einer Woche war ich auf den Vintage Race Days in Rastede und da haben diverse "high class" Geschäfte sich auch ein paar Zelte aufgebaut, u.A. auch Bang & Olufsen aus Oldenburg. Die hatten dort den Beoplay H6 ausgestellt, den ich auch prompt getestet habe und ich war positiv überrascht. Er klang echt gut. Ich konnte ihn leider nicht mit eigener Musik testen und hatte nur das I-Pad vom Aussteller mit seiner Musik. Aber was soll ich sagen. Recht gute Isolation, eine vorhandene Bühne, keine übertriebenen Höhen und Bässe. Er hat mir echt gefallen und mit 399€ für manche hier sicher erschwinglich.

Ich würde mich freuen, wenn es bald noch mehr Höreindrücke zu den Hörern gibt, ich werde sie sicher noch einmal testen.

beoplay-h6-headphones-xl
BangkokDangerous
Stammgast
#2 erstellt: 21. Jun 2013, 12:20

panzerstricker (Beitrag #1) schrieb:
Recht gute Isolation, eine vorhandene Bühne, keine übertriebenen Höhen und Bässe.


Im Vergleich zu?
Hüb'
Inventar
#3 erstellt: 21. Jun 2013, 13:21
Hallo,

optisch jedenfalls ein IMHO wirklich sehr ansprechender KH!

Grüße
Frank


[Beitrag von Hüb' am 21. Jun 2013, 13:22 bearbeitet]
panzerstricker
Inventar
#4 erstellt: 22. Jun 2013, 17:44

BangkokDangerous (Beitrag #2) schrieb:

panzerstricker (Beitrag #1) schrieb:
Recht gute Isolation, eine vorhandene Bühne, keine übertriebenen Höhen und Bässe.


Im Vergleich zu?


Ich verstehe die Frage ehrlich gesagt nicht ganz.

Recht gute Isolation bedeutet für mich, dass er nicht so schlecht isoliert wie ein CAL! und nicht so gut wie ein DT770M. Das sagt einem ja auch nichts.
Bühne vorhanden bedeutet für mich: Ja Bühne ist da, nicht im Kopf Lokalisation.
Keine Übertriebenen Höhen bedeutet für mich, dass er keine extremen Peaks in den Frequenzbereichen hat.
Ich war dort auf ner Oldtimerveranstaltung und habe sicher keine anderen Hörer mitgeschleppt^^
manolo_TT
Inventar
#5 erstellt: 23. Jun 2013, 10:19
der hellere KH sieht sehr lecker aus
BangkokDangerous
Stammgast
#6 erstellt: 24. Jun 2013, 05:50

panzerstricker (Beitrag #4) schrieb:

BangkokDangerous (Beitrag #2) schrieb:

panzerstricker (Beitrag #1) schrieb:
Recht gute Isolation, eine vorhandene Bühne, keine übertriebenen Höhen und Bässe.


Im Vergleich zu?


Ich verstehe die Frage ehrlich gesagt nicht ganz.



Anders gefragt: welche Hörer kennst Du? Was ist für dich die Referenz, wenn Du sagst: "Recht gute Isolation, eine vorhandene Bühne, keine übertriebenen Höhen und Bässe"
panzerstricker
Inventar
#7 erstellt: 25. Jun 2013, 12:30
Wenn ich sage er isoliert recht gut, meine ich, dass er besser isoliert als ein DT880 und schlechter isoliert als Aureol Massive. Ich kann dir nicht sagen um wie viel DB er abdämpft. Isolation ist aber vorhanden. Wie genau, muss dann mal jemand testen. Vorhandene Bühne ist größer als vom Aureol Massive (gar keine) und kleiner als vom DT880, wobei das auch nur Vermutungen sind. Denn ich kann es einfach mit nichts vergleichen, da ich, selbst wenn ich mir die Musik gemerkt hätte, die der B&O Mann mir angemacht hat, mir bis zu Hause nicht verifizierbar merken kann wie das jetzt noch mal da war.
Die Höhen und Bässe sind nicht übertrieben bedeutet, dass es kein Gewummere gab, keine anstrengenden Höhen. Muss also irgendwo um neutral herum gependelt sein, wobei ich mir schon vorstellen könnte, dass die Höhen leicht angehoben sind. Aber wie soll ich das verifizieren, hatte ja nichts zum Vergleich dabei.
Ich muss ganz ehrlich sagen, deine Fragerei verstehe ich immer noch nicht. Du kennst die Umstände unter denen ich die Kopfhörer getestet habe und die waren denkbar schlecht und fragst mich immer wieder irgendwelche Sachen. Wenn ich sage er hat eine Bühne, dann meine ich das auch so und dann brauchst es auch KEINEN Vergleich zu einem anderen Hörer. Bühne vorhanden gibts nur ja oder nein. Wie groß, bzw. wie tief oder breit die ist, das steht auf nem ganz anderen Blatt Papier. Aber es findet nun mal keine Im Kopf Lokalisation statt.
Felltrommler
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 23. Feb 2014, 00:09
Hallo!

Ich habe ihn gekauft, die helle Version.

Meine aktuellen Testkandidaten die gegen ihn mehr als deutlich ziemlich gnadenlos verloren haben:

Sennheiser Momentum ca. 300 Euro, Klanglich gut, irgendwie nicht komfortabel.
Sony MDR 1R, BT und NC 200 - 300 Euro, Klanglich in Ordnung, gute Isolation, Schwitze-Kunstleder
Grado Labs SR325is ca. 350 Euro, Raum und Bühne der Hammer, Höhen anstrengend (spitz!)
Bose QC 15 ca. 350 Euro, Einfach nur muffig!
Beats Studio (die neueste Version und auch die mit NC) ca. 300 Euro.
Nicht mehr so schlecht wie damals, aber auch nicht so gut wie ein Sony.

Beyerdynamics T1 und T5p, erster hat deutlich mehr Raum und klingt ziemlich gut.
Der andere war eher enttäuschend, vermutlich nicht eingefahren.

Der B&O H6 konnte auf Anhieb überzeugen, klanglich, preislich und Komfort.
Das beste Gesamtpaket.

Gruss

Ingo
Jason_King
Inventar
#9 erstellt: 06. Mrz 2014, 09:58
Den hellen würde ich mir allein schon der Optik wegen zulegen. Mal sehen, wann es den mal preiswert zu schießen gibt.
sofastreamer
Inventar
#10 erstellt: 06. Mrz 2014, 11:21
ich hab den grad da. er hat was, aber er klingt auch irgendwie nicht echt. bass kommt nicht sehr tief und der kickbass hat in etwa die Quantität wie beim k701. ärgerlich ist aber mehr, dass er in den oberen mitten und höhen alles so weichspült, dass er zwar nie Gefahr läuft nervig zu sein aber dafür zb geigen vollkommen der Realismus (das sägige) fehlt.
Jason_King
Inventar
#11 erstellt: 06. Mrz 2014, 12:04
Hey, Manuel, Du würdest den Beo also eher der hell klingenden Fraktion zurechnen? Das würde mir zusätzlich entgegen kommen. Wie sich das anhört, wird der nicht alt bei Dir...
sofastreamer
Inventar
#12 erstellt: 06. Mrz 2014, 12:06
ja, er ist hell aber ohne präsenzbereich scheinbar. also total relaxed dabei. meiner geht wieder, ja.
Jason_King
Inventar
#13 erstellt: 06. Mrz 2014, 12:36
Danke Dir für Deine Einschätzung. Hilft schon mal ein Stück bei der Entscheidung. (Und Glückwunsch zur 5 vorne)


[Beitrag von Jason_King am 06. Mrz 2014, 12:36 bearbeitet]
vernans
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 06. Mrz 2014, 21:00
Er sieht aus wie ein Sitzzicke. Mich erinnern die Gelenke und die Polster an die des K550. Wer kann dazu etwas sagen?


[Beitrag von vernans am 06. Mrz 2014, 21:03 bearbeitet]
Bass-Depth
Inventar
#15 erstellt: 09. Sep 2014, 12:10
Hi Leute!

Ich hab mir dieses Teil auch bestellt und bin auch ziemlich begeistert von der wirklich angenehmen Abstimmung.

Vergleichen konnte ich gegen den Sennheiser Momentum Over Ear und den aktuellen Beats Solo 2 .
Der größte Nachteil des Beoplay H6 ist sein eher geringer Wirkungsgrad, was am iPhone oder iPad bei leisen Aufnahmen schnell mal zu voller Lautstärke führen kann.
Der Sennheiser Momentum war mir in den Höhen etwas zu Spitz und auch seine Oberbassbetonung war meiner Meinung nach nicht ganz korrekt. Der Solo 2 ist ein großer Schritt nach Vorne für die gesamte Beats-Serie, allerdings noch immer eher für Elektronische Musik oder Hip Hop geeignet.
Der Solo2 fiel eher wegen des OnEar Designs raus und der Momentum ist bei meinen Ohren auch eher ein SemiOverEar im Vergleich zu meinem HD650 oder den Beoplay H6.

Die Tiefbassfähigkeit des Beoplay kann ich überhaupt nicht kritisieren, da er bis unter die Hörschwelle mit genügend Druck spielt und niemals darüberliegende Frequenzbereiche beeinträchtigt.
Als Bassschwach kann ich das Teil nicht bezeichnen, wobei natürlich Solo2 und der Momentum schon dicker auftragen.

@vernans: Als Sitzzicke kann ich das Teil absolut nicht bezeichnen, er sitzt sehr komfortabel und wäre der Kopfbügel noch besser gepolstert, wäre er genauso gemütlich wie der HD650.

Die Feinauflösung finde ich sehr gut die Mitten sind absolut fein durchzeichnet und die Bühne ist für einen geschlossenen Kofhörer auch ziemlich gut.
Der Xiaomi Piston2 ist ein sehr guter InEar Kopfhörer, gefällt mir aber gerade bei guten Aufnahmen spezieller Frauenstimmen weniger gut als der Beoplay, zudem ist der Bass des Xiaomi doch deutlich aufdringlicher.
Wer vor hat, lange Zeit am Stück mit einem Kopfhörer verschiedenste Musikrichtungen zu genießen, dem kann ich absolut zum H6 raten.

Von weichen oberen Mitten oder weichgespültem Hochton kann ich nicht berichten, wobei er einfach nicht hart klingt, deshalb aber nicht automatisch weichspült.

Mir gefällt die Abstimmung gut und im Preisbereich bis 250€ gefällt er mir von den bisher gehörten Kofhörern am Besten.
Ob ich ihn behalte weiß ich noch nicht recht, da ja auch der HD650 noch öfter im Einsatz ist, der ist allerdings nicht portabel und im Tiefbass einfach schwächer, Abbildung ist allerdings schon besser.

MfG, David
bubbasworld66
Stammgast
#16 erstellt: 12. Sep 2014, 10:35
Moin Moin

Also ich bin mit dem Beoplay H6 nach ein paar Wochen auch sehr zufrieden. (habe Die Pepsi Edition für 169€) Ich benutze ihn meist auf der Arbeit. Ich hatte erst so meine Bedenken da er Bass zu schwach sein soll. Bass ist "Gut" für meinen Geschmack. Mir gefällt der Klang um einiges besser als bei den Sennheiser Momentum OverEear od. den Philips L2 (Beide wieder zurück) Einfach entspannter .-) Sind nun meine Travel Hörer (mit dem Sennheiser IE8). Am Computer bleib ich bei meinen Bayerdynamic DT 770 LE.

Fazit : Klang und Komfort top :-) Über den Preis kann man natürlich streiten. Manche (meine Frau z.B.) sagen du bist "bekloppt" mehr als 50 € auszugeben :-)
Bester Kopfhörer den ich bis jetzt gehört habe für das Geld :-)

Gruß
Bass-Depth
Inventar
#17 erstellt: 12. Sep 2014, 10:37
Habe von der Aktion gehört, aber ihn um 229€ bei Amazon bestellt und finde ihm trotzdem preislich okay ;-)
Bass-Depth
Inventar
#18 erstellt: 12. Sep 2014, 16:03
Um das jetzt noch genauer auszuführen....

Mittlerweile dürfte er vollkommen eingespielt sein und gefällt mir auch um 229€ so gut, dass ich ihn behalte.
Erstens kann man ja nicht immer das tollste Schnäppchen schlagen und verglichen mit dem was mich dieses Hobby schon so gekostet hat, ist es kein allzu
hoher Betrag

Zum Klang:

Ich finde es ja schon sehr interessant welche Meinungen hier im Forum zustande kommen....so wird meine Anlage (Messschriebe in meiner Galerie)
als Bassbetont bezeichnet und spielt eben nicht vollkommen neutral im herkömmlichen Sinne, weil's mir so eben besser gefällt.
Nun gut, das ist eben Geschmacksache, aber was ich dann nicht verstehe ist wie der Beoplay als hell und bassleicht bezeichnet werden kann

Der Beoplay 6 spielt ebenso tief und sogar noch bassbetonter als meine Ergo 695DC in Kombi mit dem SVS PB13Ultra (eingemessen).
Im Vergleich zu einem HD25 hat er sogar sehr viel Bass und Höhen die zurückgenommen klingen, wohl aber da sind und auch fein aufgelöst werden.
Wenn man nun gegen den HD650 vergleicht, spielt dieser offener und auch direkter , aber er spielt nicht so tief und hat eindeutig weniger Tiefbass.

In Summe spielt der H6 sehr ausgewogen und unaufdringlich ohne einen Bereich zu sehr zu betonen, wenn man sich daran gewöhnt hat nerven andere Modelle schnell mal, da hier oft Höhen oder Oberbass viel zu stark ausgeprägt sind was bei höheren Lautstärken dazu führt, dass man vom KH "angeschrien" wird.
Am iPhone 5s oder iPad Air ist die erzielbare Lautstärke stark von der Aufnahme abhängig, aber auch für mich als Pegelfreak absolut ausreichend...ich will schließlich noch länger Freude an diesem Hobby haben.

Eine Stärke des Beoplay H6 ist diese sehr ausgewogene Abstimmung, welche bei komplexen Aufnahmen (Sara K. , Esbjörn Svensson Trio, Chris Jones Amber Rubarth etc) von Vorteil ist, da man alle Elemente sehr gut heraushören kann und nichts überbetont wird.
Auflösung ist sehr gut und Details können gut ausgemacht werden, auch ohne einen überbetonten Präsenzbereich.

Ob er die Kohle wert ist? Für mich ja, da ich all meine Musik relaxed,in guter Qualität und mit gutem Tragekomfort genießen kann.

Interessierte sollten sich das Teil mal bestellen, gut einspielen und dann sehen ob die Soundsignatur zusagt

Viel Spaß beim Hören
Marc1
Stammgast
#19 erstellt: 15. Sep 2014, 20:51
Kann meinem Vorredner nur zustimmen.
Der Bass ist für mein Empfinden genau richtig abgestimmt.
Schnell, trocken und tief. Ich empfinde ihn überhaupt nicht als zu dünn.
Dagegen hat z.B. der Fidelio X1 einen ziemlichen Wummerbass.
Die ausgewogenen Mitten sind die absolute Stärke des H6.
Das begeistert mich immer wieder aufs neue.
mswolf
Stammgast
#20 erstellt: 02. Okt 2014, 17:46
Kann die positive Meinungen zum H6 nur bestätigen. Hab ihn auch seit einigen Wochen und bin sehr begeistert. Super Abstimmung, wesentlich feiner als der Monumentum und auch besser als der X1.
Bass trocken und tief. Mitten ausgewogen und Höhen auch ordentlich.
Tragekomfort ebenfalls bestens.
Für Mobilgeräte bestimmt einer der besten zur Zeit erhältlichen Over Ear Hörer.
Bass-Depth
Inventar
#21 erstellt: 02. Okt 2014, 19:04
Ja, er hat eine echt angenehme Abstimmung !

Im Vergleich zum Momentum OverEar finde ich ihn entspannter, aber nicht besser auflösend.

Der Momentum hat weniger angenehme Earpads, verursacht allerdings am Kopf auch etwas weniger Druck als der H6.
Für mich der größte Nachteil am H6 ist der eher geringe Wirkungsgrad.

Im Vergleich zum Momentum hat der H6 sicher gleich viel Bass und auch eine etwas bessere Abbildung, allerdings spielt der Momentum bei sehr guten Aufnahmen einfach etwas packender/dynamischer.

Heute konnte ich den neuen Sennheiser Urbanite OnEar hören, welcher mir bei Rap/HipHop sehr gut gefallen hat, bei diversen Stimmen aber viel zu nasal und verhangen geklungen hat. Wirkungsgrad ist bei diesem Modell aber erstaunlich gut, unglaublich welche Lautstärken da alleine mit einem iPhone möglich sind.
Für mich allerdings keine Option, da er bei meinen Lieblingsstücken einfach viel zu schwach performt und wenig Hifi-Sound aufkommen lässt.

Der Beoplay H6 hat übrigens echt einen äußerst guten Tiefbass, bei mir ging er aber Aufgrund eines von Wackelkontakten beeinträchtigten Kabels und des in Anbetracht der Preisklasse zu dürftigen Zubehörs doch wieder zurück.
Der HD650 bringt auch mit dem iPhone eine ebenso hohe Lautstärke wie der H6 zusammen und klingt auch nochmals besser, wenn auch im Bass weniger tief spielend.

Momentum OverEar und der H6 sind beide sehr gute portable Kopfhörer mit sehr unterschiedlicher Abstimmung und da sollte dann der persönliche Geschmack entscheiden. Verarbeitungstechnisch gibt es an beiden nichts auszusetzen.
Der H6 wird wohl einer breiteren Masse besser passen Aufgrund der größer und angenehmer dimensionierten Ohrpolster.

Nachteile des H6: höhere Kabelgeräusche, billiges Kabel, wenig Zubehör und geringer Wirkungsgrad

Nachteile Momentum OverEar: weniger bequemer Sitz und nur linksseitiger Anschluss des Kabels möglich, Ersatzkabel nur vom Hersteller zu beziehen (Lock-Mechanismus)

Vorteile H6: Sehr guter Tiefbass und angenehme, langzeittaugliche Spielweise ohne jemals aufdringlich zu klingen. Sehr hoher Tragekomfort!

Vorteile Momentum OverEar: Guter Wirkungsgrad, brillanter Hochtonbereich, dynamische Spielweise, gutes Kabel und sinnvolles Zubehör. Kaum Kabelgeräusche

Gibt sicher noch viele andere interessante Modelle in diesem Preisbereich und auch auf den Sennheiser Urbanite XL bin ich schon gespannt.
Das sehr positiv ausfallende Review auf innerfidelity vom Urbanite OnEar kann ich nicht so recht nachvollziehen.

myvision
Stammgast
#22 erstellt: 07. Jan 2015, 16:05
Hallo zusammen,

ich besitze den BeoPlay H6 seit etwa einem guten halben Jahr und betreibe ihn täglich an einem iPod+FiiOE17. Manchmal habe ich den Eindruck, dass der Bass oder manche Töne in der linken Ohrmuschel etwas kratzt. Es ist schwierig zu beschreiben...

Jetzt habe ich öfters gelesen, dass evtl. Haare auf der Membran liegen können. Kann man die Ohrmuscheln irgendwie entfernen?

Kann es sein, dass mein H6 einen Defekt vorweist?


Besten Dank!
fabimue22
Stammgast
#23 erstellt: 16. Jan 2015, 17:25
Wie sieht es denn mit der Abschirmung aus? Von außen sowohl nach innen?
bubbasworld66
Stammgast
#24 erstellt: 23. Jan 2015, 10:33
Abschirmung ist relativ ok. Beyerdynamic DT 770 PRO Limited Edition, 32 Ohm und Audio-Technica ATH-M50x z. B. schirmen besser ab.
rebelhead
Neuling
#25 erstellt: 09. Feb 2015, 20:58
Die Ohrmuscheln kann man links herum abdrehen. Haare auf der Membrane sind eher unwahrscheinlich, da noch ein sehr feiner Netzstoff die Membrane schützt.
resistance:fallofman
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 14. Feb 2015, 20:40
@myvision Hast du das Problem lösen können? Ich wollte mir den wahrscheinlich auch kaufen, wüsste nur gern vorher wo das Problem dabei ist.
MIB-K
Ist häufiger hier
#27 erstellt: 19. Jan 2016, 16:33
Hallo zusammen!

Auch ich wollte mir demnächst den B&O H6 holen. Da der Kopfhörer ja jetzt schon etwas länger auf dem Markt ist wollte ich vorher gerne nochmal nach den "Langszeiterfahrungen" hier im Forum fragen.
Ich möchte mir die H6 eigentlich "Natural Leather" besorgen, befürchte aber ein wenig, dass das nicht so richtig lange gut aussieht. Also doch lieber schwarz?

Würde mich sehr über Eure Erfahrungsberichte freuen. Und, solltet ihr im Preisbereich bis 250 EUR eine gute Alternative kennen: Nur zu

Grüße und Danke,
MIB
MIB-K
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 26. Jan 2016, 12:36
Nachdem hier leider keine Kommentare verfasst wurden habe ich mir jetzt einfach den H6 geholt.

Mein erster Eindruck bestätigt schon mal meine Hörprobe: Toller Klang Bin gespannt, ob ich nach einer gewissen Einspielzeit noch eine Veränderung wahrnehme. Lediglich den Lautstärkeregler muss ich etwas mehr aufdrehen...

Die Verarbeitung wirkt auf mich super und ich hoffe, dass der Hörer auch nach ein paar Jahren noch gut aussieht :-)

Ich finde das Preis- / Leistungsverhältnis aktuell jedenfalls sehr gut!

Würde mich freuen, von weiteren Erfahrungen zu lesen.

Grüße,
MIB

Hat jemand einen Tip für ein Ersatzklinkenkabel?
Tigertoaster
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 26. Jan 2016, 19:15
Hallo MIB,

herzlichen Glückwunsch zum H6! Konnte Dir nichts zur Haltbarkeit der "Natural Leather" Version beitragen, da ich die "Graphite Blush" Version besitze (eine Preisersparnis im dreistelligen Bereich trug dazu bei, auch wenn ich diese Farbkombo auch mittlerweile sehr ansehnlich finde).

Für einen geschlossenen (OVER-EAR!) Kopfhörer dieser Größen- und Gewichts- und Haptik- Klasse gibt es in dieser Preisversion meiner bescheidenen Meinung nach zwar ein paar durchaus beachtliche Mitbewerber, aber keinen überragenden Konkurrenten - Bowers&Wilkins P7, Parrot ZIK, Master & Dnyamic MH 40, VMODA Crossfade M-100 (absteigend nach meiner subjektiv empfundenen Verarbeitungsqualität). Aber keiner dieser Kopfhörer bietet dies klangliche "eierlegende Wollmilchsauigkeit" des H6. Bass ist gut definiert, kein Bassmonster, Höhen m.E. genau auf dem Punkt (gerade an der Grenze zur Nervigkeit), Mitten könnten ein wenig ausgeprägter sein, die Bühne ist für einen geschlossenen Kopfhörer erstaunlich groß, wenngleich er bei Gesangsstimmen eher "intim, Stimmen-im-Kopf" spielt - was auch durchaus seinen Reiz haben kann. Außerdem gelangt nicht so viel Sound nach Außen, dass die Umwelt sich berechtigt beschweren kann.

Der H6 ist so abgestimmt, dass er in vielen Musikrichtungen ein richtig gutes Bild macht - eine herausragende Gesamtmischung, ohne jedoch in Einzeldisziplinen den Benchmark zu setzen. Er macht einfach Spaß und ist einfach super bequem (allein die Lammleder-Ohrpads sind Erotik für die Ohrenregion ;))

Wenn ich einfach entspannt der Musik lauschen will und die Ansprüche in allen Bereichen (oft mehr als) gut befriedigt sehen will, dann kommt der H6 auf mein Audio-Rezeptoren-Zentrum. Wenn ich analysieren und Musik "verhören" will, dann kommt entweder der Fidelio X2 (warm, bassbetonter und "analoger" spielend (erinnert eher an das Hören über ein klassisches Stereoboxen-AMP Setup) oder der AKG K612 (tolle Bühne, seeeeehr tolle (Gesangs-)Stimmen-Wiedergabe, dennoch leicht warm und bedingt bassig abgestimmt, Tragekomfort "second to none" (Tragegefühl wird quasi ausgeblendet, verschwindet)" zum Einsatz.

Noch ein Wort zum Thema "Kopfhörerverstärker sinnvoll?" - der H6 bietet an einem iPhone oder Galaxy S5 eine durchaus akzeptable Lautstärke - aber m.E. auf Kosten der Dynamik, des Bassdrucks und der Höhenabbildung - trotz des geringen Widerstandes und Augenmerk auf Mobil-Orientierung: sowohl am FiiO X3 als auch erst recht am Onkyo HA-200 zeigte der H6 erst sein volles Potential - direkt an meinem iPhone6 wäre ich leicht enttäuscht gewesen. Pauschal gesagt: am Smartphone zwischen 80 - 85% des Leistungspotentials.

Zum Kabel - ich habe mir ein Kabel von "KabelDirekt" bei einem großen Internet-Versandhändler gekauft - dieses passt, ist preiswert und dennoch toll verarbeitet, allerdings war ich im Vergleich zum Original-Kabel klanglich nicht so begeistert (obwohl ich nichts vom Kabel-Voodoo halte). Ich habe aber in mehreren Foren erfahren, dass das Kabel für den VMODA H100 passen und auch gut klingen soll - da habe ich allerdings keine persönlichen Erfahrungswerte - wenn mir das Kabel mal zu kurz sein sollte, dann finde ich ein Verlängerungskabel am KHV nicht gerade als no-go...


[Beitrag von Tigertoaster am 26. Jan 2016, 19:21 bearbeitet]
MIB-K
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 26. Jan 2016, 19:46
Hey Tigertoaster

Ich kann Deine Ausführungen nur unterstreichen. Der H6 ist für mich bislang ein echter Allrounder und ich erwische mich schon ab und an mit einem fetten Grinsen im Gesicht, weil der Sound einfach toll ist! Er macht einfach Spaß! Da klingt selbst die Music von Amazon Prime prima
Das Kabel von Kabeldirekt hatte ich auch schon gesehen, allerdings sah es mir zu "dick" aus. Mein Favorit ist aktuell das Kabel beim gleichen großen Versender von Anker. Mal sehen...
Ich freue mich jedenfalls schon auf die Musik, die ich jetzt "neue" entdecken werde!

Grüße
Xa89
Stammgast
#31 erstellt: 23. Mrz 2016, 10:48
Ich hab zur Zeit das 1,2 m rote Kabel von Com-Pad am H6 angeschlossen.
Es passt genau, ist dünn und überträgt keine Kabelgeräusche.

http://www.amazon.de...ui_search_detailpage
Xa89
Stammgast
#32 erstellt: 23. Mrz 2016, 11:14
Welches Kabel von Anker soll denn passen ?
Ich hab eins und der Stecker ist zu dick für den H6.

http://www.amazon.de...ui_search_detailpage
gerritoliver
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 23. Mrz 2016, 13:21
Ich habe mir auch den H6 im Angebot für 199€ ersteigert und bin auch sehr angetan.
Ich finde er löst sehr gut auf, hat eine tolle Bühne für einen geschlossenen Hörer und einen wunderbar druckvollen, trockenen und vor allem nicht schwammigen Bass. Der Bass ist richtig präsent!

Was man aber auch merkt, ist, dass er in den Mitten ein wenig schwach auf der Brust ist. Im direkten Vergleich mit einem Shure 940 oder HE-500 merke ich das besonders aber gerade die nicht völlig neutrale Abstimmung macht den H6 auch so interessant. Der Shure ist im direkten Vergleich wesentlich neutraler abgestimmt aber der H6 macht mir (definitiv) mehr Spaß.

Viele Grüße!


[Beitrag von gerritoliver am 23. Mrz 2016, 19:02 bearbeitet]
Xa89
Stammgast
#34 erstellt: 23. Mrz 2016, 17:54
Ich hatte den H6 an meinem Arbeitsplatz ausgepackt und zuerst mit einem Trekstor 4GB Player gehört.
Er klang gut, aber beim Wechsel zum Sandisk Clip Sport war ich etwas enttäuscht und so hörte ich weiter mit dem Trekstor.
Zu Hause konnte ich feststellen, dass der H6 an einem 10 Jahre alten TrekStor i.Beat organix (1 GB, ohne Radio) am besten klingt.
Mal sehen ob und was sich noch ändert beim Klang nach ein paar hundert Stunden.
Tigertoaster
Ist häufiger hier
#35 erstellt: 23. Mrz 2016, 22:45
Versuche den H6 doch bitte mal an Deinem FiiO X3 - da wirst Du wahrscheinlich noch mal einen deutlichen Unterschied bemerken - war bei mir jedenfalls so, als ich den zwischen iPhone 6 und X3 verglichen habe.

Der H6 klingt zwar ohne AMP (den der X3 ja quasi "mit verbaut hat") schon recht ordentlich - aber die volle Magic spielt er erst an einem KHV aus - das betrifft auch die Mitten, die gewinnen am KHV m.E. nochmal an Präsenz und Schlagkraft, während es am iPhone stellenweise ein wenig "dünn" klingt. Dennoch kein Mittenwunder - wer z.B. einen HD 600 gewohnt ist, wird erschrocken sein, wenn man wieder zum H6 zurückkehrt - dennoch immer wieder eine Freude, ihn einzusetzen, denn für einen Geschlossenen finde ich ihn echt super - dazu noch sehr kompakt und portabel - und dennoch groß genug im "Innenraum", dass die Ohrpolster meine Ohren umschließen und nicht aufliegen. Der wird mir morgen eine 5stündige Zugfahrt versüßen. Ist halt zum relaxten Musikhören ideal abgestimmt, ohne irgendetwas deutlich verkehrt zu machen (die Mitten, OK, aber nicht zu dramatisch).
Nordlicht_01
Ist häufiger hier
#36 erstellt: 25. Mrz 2016, 10:00
Hallo in die Runde,

ich habe im Internet gelesen, dass es vom Beoplay H6 eine 2. Generation gibt. Wann die erschienen ist, habe ich nicht herausgefunden. Habt ihr die schon auf den Ohren gehabt? Die soll klanglich eine Schippe auf die 1. Generation drauflegen; nur gelesen (!).

Frage mich, welche Version Amazon aktuell anbietet. Auf der .com Seite von Amazon wird die 2. Generation explizit ausgewiesen. Der derzeitige Preis spricht für die erste Generation.

Suche einen portablen KH für das Büro und unterwegs; habe ansonsten den Beyerdynamik T90 und den Westone UM 3X RC.

Viele Grüße

Nordlicht


[Beitrag von Nordlicht_01 am 25. Mrz 2016, 10:11 bearbeitet]
JensL64
Ist häufiger hier
#37 erstellt: 25. Mrz 2016, 10:25
Hallo,

die Frage nach der 1. und 2. Generation hat mich vor kurzem auch beschäftigt.

Ich habe aber bisher nur beim schwarzen Modell feststellen können, das die Treiberabdeckung jetzt schwarz und nicht mehr lindgrün ist. Es findet sich offiziell auch keinerlei Hinweis auf technische Veränderungen. Wenn dem so wäre würde m.E. nach auch der Hersteller eine etwaige Weiterentwicklung aktiv vermarkten.

Im Gegenteil, ich habe vor ein paar Wochen in einem amerikanischen Forum für Tontechniker (finde ich jetzt leider nicht wieder) einen Thread gefunden in welchem sich jemand zu Wort gemeldet hat, der wohl in irgendeiner Form an der Entwicklung bei B&O beteiligt ist. Danach gibt es seines Wissens keinerlei Modifikationen an Treiber oder Abstimmung.

Dabei habe ich es dann belassen...

Wie auch immer, ich habe jetzt die naturfarbene Version und bin sehr zufrieden.

Gruß
Jens
Nordlicht_01
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 25. Mrz 2016, 10:35
Hallo Jens,

die schwarzeTreiberabdeckung ist wohl ein Indiz für die 2. Generation. Würde auch eigentlich vermuten, dass der Hersteller die Weiterentwicklung aktiv vermarkten wird. Auf der Verpackung wird sie wohl als 2. Generation gekennzeichnet.

Gelsen habe ich über die 2. Generation hier: https://marco.org/2016/03/02/beoplay-h6-v2-review + https://marco.org/headphones-closed-portable


The H6 “2nd generation” has solved every shortcoming of the original H6:

Just the right amount more bass to better satisfy modern preferences without overpowering the rest of the sound.
Smoother midrange without the first H6’s inconsistencies.
Even more treble detail without sounding harsh, unless you’re very sensitive to treble.
It’s more efficient — an amp is no longer needed.
It’s easily the best portable headphone I’ve ever heard, and one of the top few best headphones I’ve heard, open or closed, at any price, period.


Das kann aber auch der rein subjektive Eindruck sein.

Auf der internationalen Seite von Amazon wird die 2.Generation für 399$ und die andere ne Ecke günstiger angeboten.

Die naturfarbene Version würde mich auch reizen. Kannst den H6 also auf jeden Fall empfehlen? Beim derzeitigen Preis von 249 EUR bei Amazon wäre er ja immer noch relativ "günstig"

Viele Grüße


[Beitrag von Nordlicht_01 am 25. Mrz 2016, 10:42 bearbeitet]
JensL64
Ist häufiger hier
#39 erstellt: 25. Mrz 2016, 11:20
Hallo Nordlicht,

ja, ich kann den H6 uneingeschränkt empfehlen.

Kurz zur Erläuterung: Ich höre, wenn ich die entsprechende Zeit und Ruhe habe mit meinem Sennheiser HD800 und micro iDSD. Für das unkomplizierte Hören zwischendurch, ohne Kabelei, mobil in der Wohnung, und vor allem ohne KHV direkt vom iPhone oder iPad habe ich eine geschlossene Alternative zu InEars gesucht. Mit denen komme ich vom Tragekomfort her nicht so richtig klar.

Ich habe so einiges ausprobiert: AT ATH-MSR7, B&W P5 und P7, Sony MDR-1A, Panasonic RP-HD10, KEF M500, JBL Synchros S700. Letzterer wurde ja in diversen Testberichten als Geheimtipp gepriesen, absoluter Reinfall! Die anderen Kandidaten enttäuschten zum Teil klanglich oder vom Komfort her. Ich habe nicht besonders außergewöhnliche Ohren. Wenn die ungepolsterte Treiberabdeckung auf die Ohrmuschel drückt ist das für mich nicht länger als ein paar Minuten erträglich (z.B. P7) und ein ko Kriterium.

Insgesamt ist der H6 für mich einer der bequemsten OnEar Hörer überhaupt und er gefällt mit seiner unglaublich relaxten aber dennoch musikalischen Spielweise. Bass hat er für mich auch absolut genug und in ausreichender Qualität. Da wo Bass in der Musik vorhanden ist wird er auch gut wiedergegeben.

Es wird halt nichts dazu gemogelt, bzw. für ein WOW-Erlebnis beim ersten Höreindruck abgestimmtes Klangbild aufgedickt. Klingt im ersten Moment dann evtl. beeindruckend, ist auf Dauer jedoch für mich eher unangenehm (MDR-1A).

Für mich ist der H6 ein absolut rundes Gesamtpaket, der darf auf jeden Fall bleiben.

Gruß
Jens
Nordlicht_01
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 25. Mrz 2016, 14:08
Hallo Jens,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort. Ich werde heute noch ein wenig im Netz recherchieren und evt. morgen den H6 naturfarben ordern. Auch wenn die 2. Generation etwas besser sein sollte, ist dann die Frage, ob das Plus dann 150 EUR Aufpreis wert ist (gegenüber den jetzigen Amazonpreisen).

Habe ja auch noch den BD T90, der wird auch bleiben.

Viele Grüße

Matthias
Xa89
Stammgast
#41 erstellt: 25. Mrz 2016, 15:18
Mein erster Eindruck beim Vergleich des H6 am Verstärker mit dem Momentum 2.0 war,
dass sie beide ähnlich klingen.
Nun ist ja mein auna HA-4CH für 33 € kein teures Spitzenprodukt,
aber ihm wird in den Rezensionen Verstärkung ohne Klangverfälschung zugeschrieben.
Einige Tage hängt er jetzt zusammen mit dem Sony MDR-100AAP am Player um sich mit
der Bink Audio Test CD einzuspielen.
laminin
Stammgast
#42 erstellt: 25. Mrz 2016, 19:19
Die britischeAmazon Seite erlaubt Vorbestellungen der 2ten Generation des H6 "to be released May 1, 2016"; in den USA seit Anfang Januar erhaehltlich.
Nordlicht_01
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 25. Mrz 2016, 19:29
In der Schweiz offenbar schon lieferbar ... https://www.digitec....rer-headsets-5704438
Nordlicht_01
Ist häufiger hier
#44 erstellt: 26. Mrz 2016, 10:40
Hallo in die Runde,

habe ihn mir jetzt in der naturfarbenen Variante bestellt. Bin mal gespannt, was mich da erwartet klanglich und in Bezug auf den Tragekomfort.

Das mitgelieferte Kabel kommt ja meistens schlechte Kritiken. Ist das wirklich so unterirdisch? Ganz so einfach ist es ja offenbar nicht, passende Kabel zu finden, die in die Öffnung passen. Die Zubehörkabel von B&O sind ja krass teuer.

Viele Grüße
Nordlicht_01
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 29. Mrz 2016, 12:48
Moin in die Runde,

ich habe den naturfarbenen Beoplay H6 heute in Empfang genommen. Erster Eindruck in Bezug auf Tragekomfort: sehr gut ... Ich konnte ihn allerdings nur kurz testen. Das Kabel habe ich mir bezüglich der Stärke "schlimmer" vorgestellt. Die Regler für die Lautstärke wirken aber billig.

Der Wirkungsgrad ist tatsächlich nicht so besonders. Gefühlt ist der T90 am iPhone und dem Cowon Plenue D einfacher zu betreiben. Muss ich nachher mal in Ruhe testen. Der Cowon muss für meinen Geschmack auf 60-70 (auf der Skale bis 100) aufgedreht werden für mich.

Was negativ auffiel: Stecke ich den Stecker in den Cowon, dann habe ich schnell Aussetzer auf der linken Seite. Es scheint so, als ob der Stecker nicht 100%-ig im Cowon sitzt und jede Bewegung einen Wackelkontakt verursachen kann. Das hatte ich am Cowon mit dem T90 und meinem InEar nicht. Am iPhone 6 ist dies nicht so extrem vorhanden aber auch hier habe ich bei Bewegungen des Steckers schnell Störungen.

Das mit dem Wackelkontakt ist so ein Thema: tritt das grundsätzlich schnell bei den Kabeln von B&O auf oder ist das eine Art Qualitätsschwankung.

Ich muss mal sehen, wie er sich beim Hörtest in entspannter Umgebung macht. Davon werde ich es abhängig machen, ob ich ihn ggf. reklamiere oder gleich endgültig retour gebe.

Viele Grüße


[Beitrag von Nordlicht_01 am 29. Mrz 2016, 14:00 bearbeitet]
veCon
Ist häufiger hier
#46 erstellt: 29. Mrz 2016, 13:52
Das mit dem "Wackelkontakt" hatte ich auch (iP6S) und war erstmal geschockt. Nach kurzer Zeit war es dann allerdings weg. Trotzdem finde ich das Kabel eine Frechheit, v.a. wenn man den UVP bedenkt.

An meinem O2/ODAC mit Adapter bekomme ich keinen ordentlichen Kontakt hin und ist somit fast unbrauchbar. Nur wenn ich den Stecker nicht ganz feststecke klappt es, was natürlich nicht wirklich Sinn der Sache ist...

Ich werde auf jeden Fall noch nach einem Ersatzkabel Ausschau halten, die FB brauche ich eig. nicht.

Ansonsten finde ich den Hörer wirklcih gelungen. Sitzt bequem, Isolierung ist völlig ausreichend und Musik macht wirklich Spaß und geht bisher auch nach längerem Hören nicht auf die Nerven

Grüße
CC
Xa89
Stammgast
#47 erstellt: 29. Mrz 2016, 14:36
Ich hab den schwarzen H6. Mit dem Stecker des Kabels hatte ich keine Probleme, hab aber auch nicht lange damit gestestet.
Das von mir oben verlinkte Kabel Kabel von Com-Pad hat allerdings nach meinem Gefühl dünnere Stecker.
Es läßt sich leichter bei einigen Playern einstecken.
Ich hab noch einige Kabel für den Sony MDR-100AAP bestellt und vielleicht passt eins auch für den H6.
Der Wirkungsgrad meines HD598 (50 Ohm) ist auch besser als beim H6 (30 Ohm).
Das kann auch etwas mir der offenen Bauweise des HD598 zu tun haben.
Der Wirkungsgrad des HD598 ist auch besser als beim HD449 (32 Ohm, geschlossener Kopfhörer).

Der Sony MDR-100AAP (24 Ohm) und der Momentum 2.0 haben einen besseren Wirkungsgrad als der H6.


[Beitrag von Xa89 am 29. Mrz 2016, 15:41 bearbeitet]
Nordlicht_01
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 29. Mrz 2016, 18:17
Jetzt habe ich zu Hause den H6 näher testen können. Keine Ahnung, was ich im Büro gemacht habe. Der Stecker macht derzeit keine Problem mehr und am Cowon Plenue D fliegen mir bei Lautstärke 60 die Ihren weg; LS auf 40-45 reichen auch aus. Nachvollziehen kann ich das nicht, aber was soll es. Test ihn jetzt am MacBookPro mit einigen Stücken. Geht aber eigentlich auch bisher. Weiß nicht, ob ein KHV da not tut.

Vom Tragegefühl ist er generell klasse und leicht. Ich habe aber schon das Gefühl nach spätestens 10 Minuten die Ohren warm werden. Das habe ich so in der Form mit dem T90 nicht. Da ist aber ein wenig mehr Luft um die Ohren, er ist anderes konstruiert und offen (macht das überhaupt etwas aus?). Gewöhnt man sich an das "Wärmegefühl"? Habe mit geschlossene KH eigentlich kein so große Erfahrung. Hatte vor dem Kauf des T90 vor 3 Jahren den einen oder anderen auf den Ohren.

Vom grundsätzlichen Tragekomfort und vom Klang kann der H6 bleiben. Wegen dem Wärmegefühl an den Ohren muss ich sehen. Und wenn er bleibt, werde ich mir wegen des Kabels auf jeden Fall nach Alternativen umsehen. Die Zubehörkabel von B&O werden wohl in Gold aufgewogen.

Viele Grüße


[Beitrag von Nordlicht_01 am 29. Mrz 2016, 21:28 bearbeitet]
veCon
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 29. Mrz 2016, 20:00
vielleicht musste sich das Kabel erst mal einspielen

Spaß beiseite, das mit dem Stecker ging mir exakt genau so. vielleicht war von der Produktion irgend eine Art "Schicht" drüber?!

im Vergleich zu meinem X1 ist der Anpressdruck, zumindest am Anfang, ebenfalls ungewohnt hoch, aber nicht unangenehm. ich denke das wird mit der Zeit. über Wärmeprobleme kann ich mich noch nicht beklagen, aber auch noch nicht sehr lange am Stück gehört bisher.

kann mir evtl noch jemand sagen, wieso ich mit dem 6.3mm Adapter am O2/ODAC Probleme habe? liegt das an den Kontakten des B&O Kabels?

Grüße
CC
Xa89
Stammgast
#50 erstellt: 29. Mrz 2016, 21:07
Ich hab das Kabel des H6 noch nicht am 6.3mm Adapter verwendet.
Ich hoffe aber, dass die gemeinsame Masse auf dem zweiten Ring des Steckers ist.

Bei Klinkenstecker/Wackelkontakte (Wikipedia) kann man lesen:
"Aus diesem Grund wird bei hochwertigen HiFi-Geräten und im professionellen Einsatz fast
ausschließlich die 6,35 mm große Bauform benutzt.
Auch hier fehlt jedoch bei billigen Ausführungen oft die Massefeder".
Nordlicht_01
Ist häufiger hier
#51 erstellt: 29. Mrz 2016, 21:13
Ich habe den H6 schon den ganzen Abend auf und habe ihn am MacBook, iPhone, iPad und dem Cowon getestet. Das Urteil ist gefallen: er darf bleiben. Ich habe jetzt auch meinen richtigen Sitz des H6 auf dem Kopf gefunden. Damit hat sich die Wärmeentwicklung reduziert , oder ich habe mich einfach dran gewöhnt.

Kabel- / Steckerprobleme? Keine mehr da, schon merkwürdig, was da heute vormittag war.

Jetzt habe ich ein ganz anderes Luxusproblem. Schleppe ich ihn jeden Tag ins Büro oder lasse ich ihn dort. Aber was mache ich zu Hause am MacBook oder wie jetzt am iPad
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