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Knowledge Zenith (KZ) In-Ears

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Randysch
Stammgast
#302 erstellt: 04. Dez 2017, 23:03
Hier mal ein Beispiel wie gut sich der KZ ES3 misst

Ohne Titel

rot= rechts, grün= links

Gibt wohl bei den günstigen Modellen wieder die alte Serienstreuung


[Beitrag von Randysch am 04. Dez 2017, 23:04 bearbeitet]
-Sequel-
Ist häufiger hier
#303 erstellt: 19. Dez 2017, 21:45
Hallo zusammen,
kann mir denn jemand sagen, wo man die Silikon-Ohrstöpsel der ZS5 kaufen kann ? Die einzige Quelle die ich finde ist Aliexpress. Die haben aber Lieferzeiten von bis zu 2 Monaten und akzeptieren außerdem kein Paypal ... Habe leider einen meiner Aufsätze verloren. Oder hat evtl. jemand von Euch ein Paar in "M" (also das mittlere) über und würde es mir überlassen ?
Danke und Gruß
Rollensatz
Stammgast
#304 erstellt: 20. Dez 2017, 08:29
Diese hier passen sehr gut drauf, sind günstig, sind aber auch Memory Foam - kein Silikon. Sind aber deutlich bequemer als die Silikonteile.

Die von Pearl sind 100% die gleichen wie die In Airs - nur eben deutlich günstiger.
-Sequel-
Ist häufiger hier
#305 erstellt: 29. Dez 2017, 14:33
in den neuen KKZ ZS6 sind außen im Gehäuse ja solche Öffnungen zu erkennen. In einem Video hat man erklärt das wäre um eine breitere Bühne zu schaffen. "To provide a wider soundstage". Kann man das technisch irgendwie nachvollziehen ? Würde das Anbringen solcher "Löcher" auch die Bühne des ZS5 verbessern? Ehrlich gesagt hat mich der ZS5 jetzt nicht soooo umgehauen, daß ich es nicht auf einen Versuch ankommen lassen würde...
Rollensatz
Stammgast
#306 erstellt: 29. Dez 2017, 19:31
Tendenziell lässt sich sagen, dass ein offener Kopfhörer/inear eine breitere Bühne erlaubt.

ABER: Der Inear/Kopfhörer muss dafür auch dementsprechend abgestimmt sein. Das ist viel Aufwand.

Ich bezweifle ernsthaft, dass sich KZ die Mühe gemacht hat da wirklich ein offenes Design zu entwickeln. Vielmehr sind da einfach "Löcher" reingefräst worden - fertig, so meine Vermutung.

Durch die größeren Öffnungen kommt natürlich mehr "Luft" durch, wodurch sich der Bassanteil abschwächt. Weniger Bass gepaart mit etwas zurückgenommenen Mitten und Höhen ergibt ein räumlicheres Klangbild.

Da die "Dinger" so wenig kosten kann man es eigentlich schon aus Neugierde ausprobieren.

Habe selbst auch den KZ ZS5 und der macht seinen Job ganz ok.
-Sequel-
Ist häufiger hier
#307 erstellt: 01. Jan 2018, 21:00
joaaaa, er macht seinen Job ganz gut.
Nachdem ich aber bereits vom ATE so extrem begeistert war/bin, hatte ich mir vom ZS5 etwas mehr erwartet. Die Badewanne ist doch extrem. Männerstimmen klingen unnatürlich dünn und die Höhen sind teilweise echt brutal. Wenn man beispielsweise Radio hört und reine Sprechpassagen können. Die S- und Z- Laute stechen einem regelrecht ins Trommelfell. Das ist mir einfach zu hart. Baß und Bühne sind eigentlich okay, auch die Brillanz, wenn man von der Sibilanz mal absieht.
Rollensatz
Stammgast
#308 erstellt: 02. Jan 2018, 08:56
Wenn du einen In Ear haben willst, der gerade für Stimmen sehr gut ist und auch nicht zu teuer, dann würde ich dir den MEMT X5 empfehlen.

Den nutze ich immer, wenn ich mal draußen bin (am Handy) oder Netflix am Ipad oder Hörbücher. Habe jede Menge In Ears daheim aber keiner "zaubert" die Stimmen so gut wie dem MEMT X5. Dazu ist der noch sehr bequem und sehr gut verarbeitet (alles Metal und ein dickes Kabel ohne "Störgeräusche"). Ein schöner ausbalancierter In Ear mit leichter Bassanhebung. Mit Memory Foams (Größe S) kann ich den stundenlang tragen, ohne das er unbequem wird.
-Sequel-
Ist häufiger hier
#309 erstellt: 10. Jan 2018, 18:58
Hallo,
wir hatten ja weiter oben schonmal über diese Öffnungen in den Gehäusen der ZS6 gesprochen, ob diese etwas zum Klang beitragen könnten.
Jetzt habe ich auf Youtube dieses interessante Video gesehen:



Der Typ schlitzt mit einer Trennscheibe regelrecht seine Gehäuse außen ein. So wie er sich danach äußert (und auch einige der Antworter in den Kommentaren) scheint das den Klang tatsächlich zu verbessern.
Hat irgendjemand schon Erfahrung damit gemacht ?
Gruß
bartzky
Inventar
#310 erstellt: 10. Jan 2018, 20:54
Bei dynamischen Inears ist das Volumen hinter dem Treiber für die Abstimmung entscheidend. Indem man Löcher in das Gehäuse bohrt oder Schlitze herein schneidet, verändert man das natürlich. Ohne Messequipment oder wenigstens einer groben Idee, was man da so tut, halte ich das für keine gute Idee. Außerdem muss man in jedem Fall beide Seiten symmetrisch bearbeiten.
Ein weiterer Effekt ist, dass die Isolation sinkt - dadurch kann die wahrgenommene Bühne etwas größer werden, wie zB bei offenen Kopfhörern.

Bei BA Treibern ist die Abstimmung größtenteils vom Gehäusevolumen unabhängig. Eine kleine Ausnahme sind belüftete BA Treiber, die aber dadurch aber nur ganz gering beeinflusst werden.
Auch bei BA Treibern wird die Isolation etwas schwächer werden, wenn man das Gehäuse mutwillig öffnet, mehr wenn belüftete Treiber verbaut sind.
S0und
Stammgast
#311 erstellt: 10. Jan 2018, 23:41

bartzky (Beitrag #310) schrieb:
Bei BA Treibern ist die Abstimmung größtenteils vom Gehäusevolumen unabhängig. Eine kleine Ausnahme sind belüftete BA Treiber, die aber dadurch aber nur ganz gering beeinflusst werden.
Auch bei BA Treibern wird die Isolation etwas schwächer werden, wenn man das Gehäuse mutwillig öffnet, mehr wenn belüftete Treiber verbaut sind.

Also das mit dem "nur ganz gering" würde ich so nicht unbedingt verallgemeinern. Die Westone AM benutzt ja auch spezielle Filter um die Umgebung etwas weniger abzuschirmen (was jetzt zwar nicht 1:1 vergleichbar ist) aber ich fand den AM Pro 30 damals hinsichtlich Bühnenbreite teilweise schon ziemlich gut, dafür das dem UM 30 so eine kleine Bühne nachgesagt wird. Bezüglich der Breite haben die AM30 meine SD2 damals (teilweise) weggeputzt.
Mit einigen Liedern schien das besonders gut zu harmonieren (bei anderen waren aber auch kaum Auswirkungen zu spüren) und erinnerte mich schon an halboffene Kopfhörer.
Aber auf gut Glück da Bohrungen in das Gehäuse machen würde ich auch nicht, da man ja praktisch unkontrolliert den Klang verändert. Kann gut werden oder total ...
bartzky
Inventar
#312 erstellt: 11. Jan 2018, 09:51

S0und (Beitrag #311) schrieb:

bartzky (Beitrag #310) schrieb:
Bei BA Treibern ist die Abstimmung größtenteils vom Gehäusevolumen unabhängig. Eine Ausnahme sind belüftete BA Treiber, die aber dadurch nur ganz gering beeinflusst werden.
Auch bei BA Treibern wird die Isolation etwas schwächer werden, wenn man das Gehäuse mutwillig öffnet, mehr wenn belüftete Treiber verbaut sind.

Also das mit dem "nur ganz gering" würde ich so nicht unbedingt verallgemeinern. Die Westone AM benutzt ja auch spezielle Filter um die Umgebung etwas weniger abzuschirmen (was jetzt zwar nicht 1:1 vergleichbar ist) aber ich fand den AM Pro 30 damals hinsichtlich Bühnenbreite teilweise schon ziemlich gut, dafür das dem UM 30 so eine kleine Bühne nachgesagt wird.

Doch, BA Treiber bringen ihr eigenes geschlossenes Volumen mit, in dem sie arbeiten. Ob die Treiber vergossen sind oder in freier Luft hängen, ist für die Abstimmung irrelevant. Die einzige Ausnahme sind belüftete BA Treiber, die ein geringes Volumen jenseits ihres "Vents" benötigen. Hier ist die Abstimmung aber nur ganz gering vom dem abgeschlossen Volumen abhängig, denn es macht keinen großen Unterschied, ob der Treiber nur ein kleines Gehäuse zur Verfügung hat, oder in freier Luft arbeitet - Hauptsache er hat ein kleines Volumen zur Verfügung.
Was bei der Westone AM Serie gemacht wird, ist eine vollkommen andere Sache. Hier wird nämlich der Gehörgang mit der Außenwelt über einen Schallkanal verbunden. Mit dem Arbeitsvolumen innerhalb des Gehäuses hat das also nichts zu tun. Aus Sicht des Treibers verändert sich dadurch Gehörgang, denn der bekommt dadurch ein zusätzliches Volumen und ist jetzt zu einer Seite offen. Dadurch ergeben sich auch klangliche Unterschiede. Das Gehäuse selbst ist aus der Sicht des Treibers aber immernoch geschlossen.
S0und
Stammgast
#313 erstellt: 11. Jan 2018, 11:23

bartzky (Beitrag #312) schrieb:
Was bei der Westone AM Serie gemacht wird, ist eine vollkommen andere Sache. Hier wird nämlich der Gehörgang mit der Außenwelt über einen Schallkanal verbunden.

Mach ich das nicht auch über die Bohrung/Öffnung beim KZ? Ich gehe nicht davon aus, das die Treiber bei KZ über Schallrohre vom Treiber zum Ohr geführt werden.
Mein Gedanke war, also warum die mit Öffnung besser klingen "sollen", dass sie wenigstens einen Mid/High Treiber ziemlich direkt Richtung Hörer-Ausgang positioneren, die anderen Treiber aber evtl. wahllos mit Richtung zu dem Ausgang positioniert sind. Da ich bei KZ keine weitere Schallführung vermute, ergibt sich also neben dem durch Positionierung noch relativ direkten Schall im Gehäuse auch viel indirekter Schall, der interferiert. Durch diese zusätzliche Öffnung erschaffe ich also einen zweiten Ausgang durch den zumindest ein Teil des indirekten Schalls auskoppeln kann und zusätzlich nimmt die Räumlichkeit etwas zu.
Das kann totaler Bullshit sein, aber das war jetzt meine Assoziation, wenn jmd. sagt, der Klang wird bei den KZ durch eine Öffnung erheblich besser.
Den Vergleich mit dem AM habe ich eigtl. nur gezogen, da diese Erweiterung der Bühne bei mir auch für einen insgesamt besseren Klangeindruck gesorgt hatte (wenn man Klang und Bühne nicht separiert).


[Beitrag von S0und am 11. Jan 2018, 11:24 bearbeitet]
bartzky
Inventar
#314 erstellt: 11. Jan 2018, 12:27

S0und (Beitrag #313) schrieb:

bartzky (Beitrag #312) schrieb:
Was bei der Westone AM Serie gemacht wird, ist eine vollkommen andere Sache. Hier wird nämlich der Gehörgang mit der Außenwelt über einen Schallkanal verbunden.

Mach ich das nicht auch über die Bohrung/Öffnung beim KZ? Ich gehe nicht davon aus, das die Treiber bei KZ über Schallrohre vom Treiber zum Ohr geführt werden.

Hier kannst du einen Blick in die Gehäuse von ZS5 V1, V2 und ZS6 werfen:

10028937

Auf den ersten Blick zu erkennen, sind die Rückseiten der dynamischen Treiber. Indem man die Faceplate der Inears zersägt oder sonst wie öffnet, verändert man also das rückseitige Volumen der dynamischen Treiber und damit auch die Abstimmung dieser.

Die BA Treiber sind beim ZS6 (rechts) und ZS5 V2 (mittig) ersteinmal nicht zu sehen, da diese unterhalb der dynamischen Treiber direkt im Schallrohr verbaut sind.
Beim linken ZS5 sieht man links, mittig noch die Rückseite eines BAs, der dicht mit blauem Kleber eingepasst wurde. Den interessiert also nicht, was hinter ihm passiert.

Hier erkennt man noch einmal genauer den Aufbau des ZS6:

zs6-7

Die BAs sitzen beide im Schallrohr innerhalb einer Kammer, die das rückseitige Volumen vom Gehörgang trennt. Erst wenn man diese Kammer bzw. die Aufnahme der dynamischen Treiber noch zusätzlich zur Faceplate durchlöchert, dann hätte man einen ähnlichen Effekt wie bei den Westone AM. Denn erst dann gibt es eine direkte Verbindung zwischen Gehörgang und Außenwelt. Das kann allerdings auch total in die Hose gehen
S0und
Stammgast
#315 erstellt: 11. Jan 2018, 12:42
@ bartzky
Okay vielen Dank, ich hatte nur im Video mal einen geöffneten gesehen und da sah das deutlich anders aus. Da war nämlich auch ein BA nicht direkt am Ausgang. Vielleicht ist der beim Öffnen irgendwie verrutscht oder werden jetzt selbst Fakes von KZ gemacht? xD
Daher meine ganz andere Denkweise. Mit dem Aufbau macht deine Erklärung für mich Sinn. Mit dem Bild das ich vom KZ Innenleben im Kopf hatte nicht xD
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