HD 600 + iRiver H 140

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shiosai
Stammgast
#1 erstellt: 25. Dez 2004, 12:16
Hallo,

bisher war mir noch nie so bewusst, was einem alles an Musikvergnügen entgehen kann, wenn man nicht so gute Kopfhörer benutzt. Als ich mir dann für meinen Mp3 Player ("Multi Codec Jukebox")iRiver H140 den Koss Porta Pro gekauft habe, war ich zum einen sehr angenehmt überrascht und dachte auch das Maximum an Musikqualität erreicht zu haben. Vor kurzem habe ich dann einen der besseren Sennheiser ausprobiert und war zusätzlich noch von dem Raumgefühl überrascht.

Nun ja, seitdem möchte ich mir auch "so einen" Kopfhörer zulegen. Ich dachte bisher an den HD 600, da er noch recht erschwinglich ist und anscheinend auch sehr gut sein soll.
Fürs erste kann ich ihn aber nur an meinen portablem Player anschließen, da ich sonst leider keine entsprechende Ausrüstung zu Hause habe... später möchte ich ggf. noch einen PC hinzufügen, falls man diesen überhaupt für gute Audioqualtiät einrichten kann.

Mir ist bewusst, dass ich so den Kopfhörer wohl erst mal nicht perfekt ausreizen kann (wahrscheinlich ist mein Gehör auch noch nicht so extrem geschult). Aber nehm ich ein schlechters Modell, ärger ich mich vieleicht später. Der Kopfhörer wird ja wohl eine Weile halten.

Was meinen protablen Player angeht, habe ich ihn damals auch wegen dem guten Ausgangssignal gekauft. Ist es aber ansonten überhaupt möglichen, den Kopfhörer einfach so dort anzuschließen... oder braucht man dafür unbedingt einen Verstärker? Daten zu der Leistung gibt es hier:
http://www.iriver.com/html/product/prpa_product.asp?pidx=43

Über Hilfe, Beratung zu diesen Punkten wäre ich als Kopfhörer Neuling doch recht dankbar.
Taurui
Inventar
#2 erstellt: 25. Dez 2004, 20:47
Ich zieh den PortaPro dem HD600 jederzeit vor, egal an welchem Ausgang

Wenn du einen wirklichen Qualitätsschritt erleben willst, kauf dir doch einen Alessandro? Der kommt sogar wesentlich besser ohne KHV zurecht als der HD600 und verbessert sich mit einem KHV trotzdem nochmal deutlichst (jedenfalls wenn er sich so verhält wie alle anderen Grados )

-Taurui
Ralex
Neuling
#3 erstellt: 26. Dez 2004, 16:53
Hallo Taurui,

woher hast Du deine Infos von wegen PortoPro ist besser als HD600 und kauf einen Alessandro. Ich weis nicht ob dir bewußt ist, dass Du von Preisen zwischen ca. 30 Euro und mehr als 700 Euro schreibst, mal vom KHV ganz abgesehen.
Da ich einen Koss PortaPro, einen HD600 und einen Grado RS1 mir KHV RS A besitze würde ich die Bewertung auch genau in dieser Reihenfolge von gut nach viel besser und traumhaft beschreiben.
Viel wichtiger ist der Anspruch bzw. der Einsatzbereich. Ich jedenfalls würde mit meinem IRiver nicht in Verbindung mit dem Grado über die Straße rennen. Ich würde mir aber genauso wenig entspannt im Sessel den Koss anlegen.

Hallo shiosai,

Du musst Dein Gehör nicht schulen, nimm Deinen Iriver und hör mal probe und kauf was Dir am besten gefällt bzw. Dein Geldbeutel zulässt. Ich bin der Meinung, dass der Koss und der Iriver schon ganz gut zusammen passen.

Grüße
Ralf
cosmopragma
Inventar
#4 erstellt: 26. Dez 2004, 20:20
@ shiosai
Den Sennheiser direkt an den iriver anzuschliessen bringt es leider nicht, ich hab es probiert, das klingt nicht so toll, ist im Grunde rausgeschmissenes Geld.Apropos, der HD 580 ist praktisch genausogut (anderes Aussehen) wie der 600er und kostet weniger.
An deiner Stelle würde ich einfach den Koss erst einmal noch eine Zeit nutzen, mit dem kann man doch ne Menge Spass haben.Wenn du etwas high-endigeres haben willst, musst du etwas tiefer in die Tasche greifen, also erst mal ein wenig sparen.
Der von Taurui empfohlene Alessandro ist sicher besser als der Koss und bietet auch den Vorteil, sich ohne massive Abstriche ohne dedizierten Amp betreiben zu lassen, aber
und war zusätzlich noch von dem Raumgefühl überrascht.
bietet er eben gerade nicht, die preisgünstigeren Grados/Alessandros haben speziell an budget-Quellen und Amps eine eingeschränkte Bühne.
Grossartig für die meiste Rockmusik, aber im Bereich "Raumgefühl" sind sie eher schwach.
Miles
Inventar
#5 erstellt: 26. Dez 2004, 20:57
Ich habe den iRiver H120 und einen Sennheiser HD580, also eine ähnliche Konfiguration. Den HD580 benutze ich zur Zeit nur an meiner PC-Soundkarte (mit einem Musical Fidelity X-Can Verstärker). Ich habe ihn aber auch mal am iRiver getestet.

Ein Problem ist schon mal die erreichbare Lautstärke. Ich höre nicht laut, aber bei einigen MP3s musste ich den Regler am iRiver maximal aufdrehen damit die Lautstärke stimmt.

Der Klang war akzeptabel, aber hörbar schlechter als wenn der iRiver am X-Can angeschlossen war.

Für den Direktanschluss am iRiver ist der HD580 (und damit auch der HD600) nur eine Notlösung, und von der Qualität her zu schade. Ich würde dafür einen empfindlicheren und preiswerteren Kopfhörer empfehlen. Im Headfi-Forum gibt es bestimmt konkrete Empfehlungen.

Ich höre beim iRiver meist mit Sennheiser M500 Ohrstöpseln, aus praktischen Gründen.
shiosai
Stammgast
#6 erstellt: 27. Dez 2004, 17:02
Jetzt habt ihr mich doch alle recht gut überzeugt, dass der HD 600 wohl fürs erste etwas zu viel ist

Ich hab mich jetzt nocheinmal etwas weiter informiert und bin nun auf die HD555/HD595 gestoßen. Die sind vom Preis her um einiges gemäßigter und haben eine Impedanz von 50 Ohm, sollten dann auch recht gut ohne KHV funktionieren, oder?
Taurui
Inventar
#7 erstellt: 27. Dez 2004, 18:19

Ralex schrieb:
Hallo Taurui,

woher hast Du deine Infos von wegen PortoPro ist besser als HD600 und kauf einen Alessandro. Ich weis nicht ob dir bewußt ist, dass Du von Preisen zwischen ca. 30 Euro und mehr als 700 Euro schreibst, mal vom KHV ganz abgesehen.
Da ich einen Koss PortaPro, einen HD600 und einen Grado RS1 mir KHV RS A besitze würde ich die Bewertung auch genau in dieser Reihenfolge von gut nach viel besser und traumhaft beschreiben.


Meine Infos hab ich von meinen Ohren. Ich höre wesentlich lieber mit dem PortaPro als mit dem HD600, egal an welcher Anlage, egal ob aus einem portablen Gerät oder einem KHV für 1000 Euro.
Alessandro hat nicht nur den MS-Pro sondern auch den MS-1 für 99$ oder den MS-2 für 299$. Darauf bezog ich mich.
Die Unterschiede sind alles andere als eindimensional

-Taurui
tsa
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 18. Jan 2005, 21:23
Hallo
sehr interessant die Frage ich stehe genau vor der gleichen Frage.
Als ehemaliger Besitzer eines Porta Pros (leider kaputt)und eines Irivers IHP 140, suche ich nun nach einem besseren Kopfhörer.

Ich hätte keinerlei Problem damit mit einem grossen geschlossenen Studiokopfhörer unterwegs zu sein.

Da ich in meiner Jugend Träger einer etwas sagen wir mal "ungewöhnlichen" Frisur war bin ich gegen die Blicke anderer resistent

Meine Mitfahrer im Zug hätten endlich Ruhe und der Hörgenuss würde nicht ständig von den Umgebungsgeräuschen überlagert werden wie es beim Koss leider der Fall war.
Insgesamt ist mir der Koss auch noch zu unausgewogen, basslastig verliert bei grossen Orchestern schnell die Übersicht. Bei lauter Umgebung muss man ihn höllisch laut aufdrehen.
Für den Preis und was den Wirkungsgrad angeht ein geniales Gerät. Aber wie Ralex schon treffend formulierte Gut zum Joggen aber man möchte sich damit nicht entspannt in einen Sessel legen.

Ich hatte auch mit einem HD 650 geliebäugelt eventuell auch einem gebrauchten Grado.
Nach meinen ersten Erfahrungen mit meinem alten AKG 240 am I-River kam ich zu dem Schluss das ohne Kopfhörervorverstärker auch am IRiver leider nix zu machen ist.
Der AKG 240 klang zwar etwas ausgewogener als der Koss aber einfach zu leise und viel zu flache Dynamik.
Da ich viel beruflich unterwegs bin würde es sich für mich
wirklich lohnen etwas in eine mobile Lösung zu investieren:
Was haltet ihr von folgender Kombi:
Mobiler Kopfhörerverstärker z.B. en PORTA CORDA MkII von Meier Audio
www.meier-audio.de
ca 175 Euro in Kombination mit einem hochwertigen Kopfhörer.
Was man da nimmt ist dann sicherlich Geschmacksache
@shiosai ..ein HD 600 bzw 650 dürfte am IRIVER dann deutlich besser klingen.


Grüsse tsa


[Beitrag von tsa am 18. Jan 2005, 21:25 bearbeitet]
Pardus
Schaut ab und zu mal vorbei
#9 erstellt: 18. Jan 2005, 21:44
Hallo,

wo liegt eigendlich die kritische Impedanz-Grenze von Kopfhörern am Betrieb an portablen (MP3-)Playern ?

Der Sennheiser HD600 hat eine Impetanz von 300 Ohm, die von Sennheiser für den portablen Bereich gedachten "Ohrknöpfe" liegen bei ca. 30 Ohm und der hier im Forum häufig positiv erwähnte Sennheiser HD25-1 hat 70 Ohm.

Da ich eben mit dem Sennheiser HD25-1 an einem MP-Player spekuliere, interessiert mich diese Frage brennend !

Viele Grüße,
Pardus
cosmopragma
Inventar
#10 erstellt: 18. Jan 2005, 23:39
@ Pardus

wo liegt eigendlich die kritische Impedanz-Grenze von Kopfhörern am Betrieb an portablen (MP3-)Playern ?

Der Sennheiser HD600 hat eine Impetanz von 300 Ohm, die von Sennheiser für den portablen Bereich gedachten "Ohrknöpfe" liegen bei ca. 30 Ohm und der hier im Forum häufig positiv erwähnte Sennheiser HD25-1 hat 70 Ohm.
Der von dir vermutete Zusammenhang zwischen Impedanz und Wirkungsgrad bzw Empfindlichkeit existiert in dieser einfachen Form nicht.
Ein Beispiel:
Der AKG K1000 hat eine Impedanz von 120 Ohm und braucht einen Lautsprecheramp oder sehr kräftigen Headamp um ihm Töne zu entlocken, aus einem Porti käme praktisch nichts.
Der Etymotic ER 4 S hat in etwa die gleiche Impedanz, würde dir aber das Gehör endgültig wegblasen bei einer Leistung bei welcher der K1000 gerade leise röchelt.
Eine mehr praktische Antwort:
Du kannst den HD 25-1 direkt aus einem Porti mit guter Qualität betreiben, obwohl ein portabler KHV mehr aus ihm herausholen würde, und damit meine ich nicht mehr Lärm.
Gelscht
Gelöscht
#11 erstellt: 19. Jan 2005, 08:19
Auch ich habe einen I-River H140. Der Ausgang hat eine recht geringe Maximalspannung. Der mitgelieferte Ohrstöpsel hat demzufolge auch nur 16 Ohm impedanz.
Mit eine Audio Technica ATH-W1000 ging es recht ordentlich (32 Ohm). Der gefällt mir auch besser als ein HD600, bei dem die Impedanz für diesen Zweck zu hoch sein dürfte.
Was saugut kommt ist den H140 über den optischen Digitalausgang an einen super DAC + KHV zu hängen.

Der K1000 ist übrigens ein konstruktiver Exot, der sicher keine Referenz in Bezug auf Wirkungsgrad darstellt - trotzdem ein super Teil!
Sofern nicht gesponnen, gibt die Kombination aus Wirkungsgradangabe und Imedanz eine gute Richtlinie über die elektrische Brauchbarkeit eines KH an niedrigen Spannungen. Allerdings bekommt man hohen Wirkungsgrad auch oft nicht ohne Kompromisse...
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