Stax SR001 MK2 im Vergleich zu anderen mobilen KH + mobilen KHV

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RichterDi
Inventar
#1 erstellt: 08. Apr 2007, 08:55
Hallo zusammen,

mit meinem Stax SR001 MK2 auf dem Weg zu mir, würde ich mich freuen, wenn wir hier all das Wissen zum kleinen Stax Set bündeln könnten sowie es in direkten Vergleich zu anderen mobilen Kombis stellen.

Für diejenigen, die nicht genau wissen worum es geht:
http://www.headphone-factory.com/Stax/SR001MK2.pdf

Der Thread soll einen alten Thread wieder aufnehmen:
http://www.hifi-forum.de/viewthread-110-2383.html

Eine Einordnung von Fachmagazinen gab es schon:


audio
Ausgabe: 2/2006
[+"Großes Test-Spezial: 60 Kopfhörer"] Fazit:"Plus: Neutral abgestimmt; exzellente Auflösung; manierlicher Tragekomfort. Minus: Etwas bassschwach; Speiseteil muss immer mit."Note:"gut" (Oberklasse; 75 Punkte) verglichene Produkte

Hifi Test
Ausgabe: 4/2005
[+"HiFi mobil"] Fazit:"... Selbst anspruchsvolle 'große' dynamische Kopfhörer haben Mühe, dem kleinen Porti klanglich Paroli zu bieten; für den mobilen Einsatz gibt es in dieser Klasse jedenfalls keine Altenative..."Note:1,2; "Spitzenklasse"; Preis/Leistung: "gut" verglichene Produkte

Stereo
Ausgabe: 5/2003
[+"Ausgestöpselt"] Fazit:"klingt schlank, sehr durchsichtig, detailfreudig und lebendig, mit luftigen Stimmen..."Note:Klang-Niveau: 42%; Preis/Leistung: "gut" verglichene Produkte

Quelle: http://www.testberic...001_mkii_p29701.html

Zum Schluß die Frage: Richter Di und Stax? Hatte der nicht schon einmal ein 4040 Set und hat dieses frustriert verkauft.

Ja! Hier: Richter Di zeigt Reue: http://www.hifi-foru...d=112&postID=899#899

Hat jemand schon Erfahrung mit dem Netzteil gesammelt?
FL-electronic schreibt auf Ihrer Website: http://www.fl-electronic.de/neuklang/staxsr001.html

Anmerkung: Ein Steckernetzteil 4V300mA gehört nicht zum Lieferumfang. Es ist auf korrekte Polung zu achten und 4,5V dürfen keineswegs überschritten werden.


Laut FL-Electronic ist ja der SR001 MK II ja auch identisch mit dem 003:

Als 003 Hörer lieferbar mit Stecker passend für die großen Stax Speiseteile.

Macht eigentlich Mut was die Qualität des kleinen Hörers angeht, sonst würde Stax da wohl kaum auch ein stationäres System für anbieten, oder?

Hat da schon einer mal mit einem Adapter probiert von 001 auf 003?

Ich würde mich freuen, wenn alle Besitzer (JetztAber, Jungblut, vismars, ...) des Stax SR001 (MK I oder II) hier schon einmal posten könnten wie Sie zu dem Set heute stehen.
Besonders interessant wären natürlich Vergleich zu hochwertigen inEars mit adäquater Verstärkung.

Viele Grüße, Reiner
Heidjer
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 08. Apr 2007, 09:12
@RichterDi,

naja, ich habe mein Stax SR001-Set wieder zurückgeschickt.

Die Auflösung ist sehr gut, die Höhen werden sehr gut dargestellt, wie üblich bei Elektrostaten ist er sehr schnell.

Da es keine vernünftige Abdichtung im Ohr gibt, leidet die Fülle deutlich und Bass ist nicht wirklich vorhanden.

Den Komfort am/im Ohr bemängel ich als überdeutlicht. Ich hatte mal Gespräche wegen Custom-Ohrformen aber ist nie realisiert worden.

In dem Set steckt viel Potential aber ist wohl derzeit nicht wirklich umzusetzen.

Mein Kopfhörer-Ranking sieht ja so aus:
1. Stax Omega II
2. HE60 (Baby-Orpheus)
...

daher mag ich generell die Elektrostaten aber im mobilen Bereich hat trotzdem das kleine Stax-Set bei mir keine Chance.

Viel Spaß beim Testen.

Gruß Heidjer
Musikaddicted
Inventar
#3 erstellt: 08. Apr 2007, 09:17
Ich kenne weder hochwertige inEars, noch das Stax-System, aber ich denke beide sind dennoch nicht 100% vergleichbar, da das 001 ein offenes System ist und demnach eher andere Anwendungen hat. Das System ist für einen Geschäftsmann abends im Hotel sicher ne sehr geile Sache, aber ersetzt keine inEars in der Bahn/dem Flieger.
Und entschudligung wenn es komplett irrelevant für den Thread war.
RichterDi
Inventar
#4 erstellt: 08. Apr 2007, 12:11

Heidjer schrieb:

Da es keine vernünftige Abdichtung im Ohr gibt, leidet die Fülle deutlich und Bass ist nicht wirklich vorhanden.


Ich hatte das auch schon wo anders gelesen. Man hofft natürlich immer die Ausnahme zu sein.


Heidjer schrieb:

Den Komfort am/im Ohr bemängel ich als überdeutlicht. Ich hatte mal Gespräche wegen Custom-Ohrformen aber ist nie realisiert worden.


Mit wem hattest Du darüber gesprochen? Wie könnte man so etwas realisieren?


Musikaddicted schrieb:
Ich kenne weder hochwertige inEars, noch das Stax-System, aber ich denke beide sind dennoch nicht 100% vergleichbar, da das 001 ein offenes System ist
...


So wie ich das verstehe sind die Teile nicht offen, aber aufgrund des nicht perfekten Sitzes irgendwie auch nicht geschlossen.

Mir würde es um alle Vergleiche (nicht nur inEar) mit mobilen KH und KHV gehen.

Viele Grüße, Reiner
Heidjer
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 08. Apr 2007, 12:56
@RichterDi,

auf einer Musikmesse ist mal so eine Idee gewachsen aber leider nie realisiert worden.

Die Stax sind natürlich offene Ohrhörer, die Auflösung ist genial aber zum Musikgenuss gehört halt noch etwas mehr, was leider dem kleinen Stax fehlt. Leider hält der Verstärker auch nicht lange durch, dann benötigt er neue Energie (4 Stunden ca.)

Mach die Hörprobe, ist sicher interessant und dann bilde dir dein eigenes Urteil. Man kann die Staxe auch ohne Bügel benutzen, man könnte sie an einem Ohrabdruck adaptieren aber offen Hörer bleiben es trotzdem da die Membran nach aussen halt offen ist.

Gruß Heidjer
RichterDi
Inventar
#6 erstellt: 08. Apr 2007, 18:02

Heidjer schrieb:

Die Stax sind natürlich offene Ohrhörer, die Auflösung ist genial aber zum Musikgenuss gehört halt noch etwas mehr, was leider dem kleinen Stax fehlt.

... offene Hörer bleiben es trotzdem da die Membran nach aussen halt offen ist.


@Heidjer
Habe mir noch einmal die Explosionsgraphik angesehen und Ihr habt recht. Das Teil ist tatsächlich ein inEar KH der gleichzeitig offen ist. Sehr eigenartig.

Ich hatte auf der letzten High End einen kurzen Encounter mit dem System, welcher sehr positiv ausfiel. Ich war über die Räumlichkeit sehr überrascht. Freue mich auf die ersten eigenen Eindrücke.

Viele Grüße, Reiner
Wolfiman
Stammgast
#7 erstellt: 08. Apr 2007, 22:52
Was für ein Zufall, ich erwarte in den nächsten Tagen auch einen SR001 MK2 aus Japan (Bei dem Preis juckt es einfach)
Wobei ich den haupsächlich aus Interesse mal kaufe und er evtl wieder verkauft wird, In Ear ist eigetnlich nicht so mein fall, Klanglich schon, aber was im Ohr zu haben is nich so mein ding.

Den MK2 werd ich wohl mal an den SRM-313 basteln und den HE60 an den MK2 Amp...



Heidjer schrieb:
@RichterDi,

naja, ich habe mein Stax SR001-Set wieder zurückgeschickt.

Die Auflösung ist sehr gut, die Höhen werden sehr gut dargestellt, wie üblich bei Elektrostaten ist er sehr schnell.

Da es keine vernünftige Abdichtung im Ohr gibt, leidet die Fülle deutlich und Bass ist nicht wirklich vorhanden.

Den Komfort am/im Ohr bemängel ich als überdeutlicht. Ich hatte mal Gespräche wegen Custom-Ohrformen aber ist nie realisiert worden.

In dem Set steckt viel Potential aber ist wohl derzeit nicht wirklich umzusetzen.

Mein Kopfhörer-Ranking sieht ja so aus:
1. Stax Omega II
2. HE60 (Baby-Orpheus)
...

daher mag ich generell die Elektrostaten aber im mobilen Bereich hat trotzdem das kleine Stax-Set bei mir keine Chance.

Viel Spaß beim Testen.

Gruß Heidjer


Cool, hast den HE60
Hatt der MK2 mehr bass als der HE60 ?, wobei man den Bass mit nem In Ear sicher nicht direkt vergleichen kann.
Heidjer
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 09. Apr 2007, 07:57
@Wolfiman,

mein HE60 wird am HEV70 betrieben und hat entgegen anderer Meinungen einen sauberen, trockenen Bass. Deutlich mehr als SR001, der eigentlich kein Bass hat, und einiges weniger als der Omega II.

Die SR001 haben aus meiner Sicht nichts mit In-Ears zu tun, sie sitzen eher auf dem Ohr und die Dichtlippe soll die Ohröffnung verschließen, was mehr oder weniger gelingt. So tief wie echte In-Ears stecken sie nicht im Ohr, dadurch wohl auch kaum Bass.

Ich würde meine HE60 gern mal an meinem Stax 007t betreiben, wo kann ich einen passenden Adapter herbekommen? Du hast ja wohl einen?

Gruß Heidjer
RichterDi
Inventar
#9 erstellt: 09. Apr 2007, 09:14

Heidjer schrieb:
@Wolfiman,

mein HE60 wird am HEV70 betrieben und hat entgegen anderer Meinungen einen sauberen, trockenen Bass. Deutlich mehr als SR001, der eigentlich kein Bass hat, und einiges weniger als der Omega II.

Die SR001 haben aus meiner Sicht nichts mit In-Ears zu tun, sie sitzen eher auf dem Ohr und die Dichtlippe soll die Ohröffnung verschließen, was mehr oder weniger gelingt. So tief wie echte In-Ears stecken sie nicht im Ohr, dadurch wohl auch kaum Bass.


@Heidjer
Bin ziemlich gespannt wegen des Bass. Ich habe gestern Nacht mal die ganzen Threads auf headfi dazu durchgelesen. Dort wird ja in der absoluten Mehrheit der tolle Bass des SR001 (in einer Liga mit Omega II) beschrieben. Allerdings wird auch immer dazu geschrieben, dass dies seht stark vom perfekten Sitz der inEars abhängt. Kann es sein, dass die Teile bei Dir einfach nicht genau passen?

Viele Grüße, Reiner
Wolfiman
Stammgast
#10 erstellt: 09. Apr 2007, 12:17
@Heidjer
Auf den SRM-313 für den HE60 bin ich nur umgestiegen bzw geblieben weil der komplett Rauschfrei ist gegenüber dem HEV70.
Klanglich spielen die exakt gleich (ich hatte aber gehofft das es was bringt)
Wobei ich mir da auch erst durchs Direktumschalten sicher geworden bin das der Amp wechsel unsinn ist.
Mal sehn wie sich der MK2 Amp schlägt...

SR001 weniger bass als HE60... bin ich ja mal gespannt auf den klang und den sitz.
Der SR-303 und SR-404 den ich mal hatte hatt ja schon eine ganze ecke mehr bass als der HE60, und der Omega soll ja noch mehr haben. (Den wohl auch mal Testen werde demnächst)


Mein HE60 Adapterkabel hab ich mir selber gebastelt aus nem Stax SRE-725 Verlängerungskabel und 6 Steckschuhen (von conrad) die auf den HE60 passen, und die noch mit schrumpfschlauch überzogen.
Elektrisch sind die KH ja kompatibel, nen 5Mega Ohm Wiederstand kann man noch in die Bias Leitung hängen was klanglich keinen nachteil bringt.
Hier hab ich irgendwo die beschaltung mal beschrieben und gezeichnet.
http://www.hifi-foru...2700&back=&sort=&z=1


Den 006TA (der neue mit Alu front) hatte ich auchmal, er machte trotz der Röhren keinen Unterschied zum SRM-313
Allerding hatt er wohl auch super neutrale Röhren, weiß nicht ob in den vorgängermodellen die auch schon drin waren.
Siehe auch hier
http://www.hifi-foru...m_id=110&thread=3858



Übriegens zum SR001 siehe auch dieser Thread
http://www.hifi-foru...m_id=110&thread=4088
Ich hoffe davon bleibe ich weitesgehend verschont.


[Beitrag von Wolfiman am 09. Apr 2007, 12:20 bearbeitet]
vismars
Stammgast
#11 erstellt: 11. Apr 2007, 23:09
Hi und danke an RichterDi für die Message

Ich muss zugeben mich in letzter Zeit sehr wenig mit HiFi beschäftigt zu haben, habe leider viel um die Ohren, Umzug neuer Job etc.

Diese Woche hab ich doch nochmal den Stax ausgegraben und es bestätigt sich mit jetzt fast 3 Jahren Erfahrung meine vorherige Einschätzung. Ich mag den kleinen sehr sehr gerne. Allerdings war es ein Fehlkauf, da ich damals eigentlich einen Kopfhörer für Unterwegs haben wollte, das ist er nicht mehr für mich. Inzwischen höre ich "on the moove" meist mit meinem Ety ER6i, der einfach viel mehr abschirmt, was ja oft genug das wichtigste ist.

Der Stax ist offen, ich verwende ihn daher ungern im Umfeld anderer Menschen bzw. Autos Maschinen etc, ist einfach nichts für den ungestörten Hörgenuss. Spass macht das Teil wenn es ringsum ruhig ist, Abends im Hotelbett/Sessel zum Beispiel.

Ich würde den Klang des Stax als 2-3 Ligen über dem Ety einordnen. Die Auflösung, die Räumlichkeit, vor allem aber der geringe Klirr bzw. die Klangfarbentreue sind eine Klasse für sich.

Immer wieder entdecke ich feine Nuancen in den Klangfarben, ein winziges Vibrato, welche ich auf anderen Anlagen nicht höre. Speziell auch die Rauhigkeit bzw. Granularität oder Textur etwa in einem Saxophon, wo auf dem Ety nur ein reiner Ton zu hören ist.

Stimmen sind auf dem Stax lebendiger, einfach glaubwürdiger und echter, oft sind das nur Feinheiten, die aber in vielen Fällen den Transport einer Emotion erst ermöglichen.
Ergriffenheit statt beiläufigem Entertainment.

Ein Wort zum Bass: Ich empfehle akustische Aufnahmen heranzuziehen, da zumindest Ich nur bei solchen die Natürlichkeit des Basses einschätzen kann. Wir sind leider Pop und Rock auf vor allem im Bass hoch verzerrenden Lautsprechern gewöhnt. Wer das vom Stax erwartet wird enttäuscht werden. Hier gibt es keine ausgeprägten 1. Obertöne wie auf einem Lautsprecher. Gerade daran machen aber sicher viele den Bass fest. Ich meine der Bass des Stax ist etwas abgesenkt um den Druckkammer-Effekt auszugleichen, möglicherweise hat der Hersteller hier etwas übertrieben. In aller Regel kann ich den Stax weit lauter aufdrehen als ich möchte, es ist also vom Wandler genug Reserve da, die man für Equalizing nutzen könnte. Bei Jazz und Klassik hab ich auf dem Stax noch nie Bass vermisst, er spielt meines Erachtens auch in diesem Register very "true to the nature"

Eine Empfehlung kann ich in jedem Fall aussprechen.

Zu meinem Leidwesen ist der Stax furchtbar unpraktisch. Der Verstärker braucht Platz und Batterien. Ich musste inzwischen schon an 3 Stellen das untaugliche Flachkabel flicken, 2 Stecker (ein Hörer und am Verstärker) from scratch neu improvisieren. Meine Ohren haben ein halbes Jahr gebraucht um die Form der Plastikkeile anzunehmen.

Trtoz dieser unangenehmen Seiten wünsche Ich euch viele wunderbare Klangerfahrungen!

In diesem Sinne,

mfg Tom

P.S.: Was habt ihr denn gezahlt? Meinerzeit waren es rund 200 Euro, hab glaub die Yen-Rechnung noch irgendwo rumflattern ..

Empfehlungen:
Nina Simone, "Sinnerman" "Pirate Jenny"(Four Women Box)
Sting "Balld of Mac the Knife" Lost in The Stars(the music of Kurt Weill)
Jacques Loussier Trio - Satie
The Modern Jazz Quartet - Third Stream Music
Tosca Tango Orchestra
Wolfiman
Stammgast
#12 erstellt: 12. Apr 2007, 01:38
Hab meinen mitlerweile.
Mehr bass als der HE60 hatt er, ziehmlich auf dem Level eines SR-404 ect, auch sonst klanglich.
Er muß aber wirklich mit dem ohr Abdichten, sonst ist der bass ein witz, ggf dazu reindrehn ins Ohr.

Was er aber generell nicht so gut drauf hatt wie dir großen ist Volumen, man merkt halt doch das es ein kleiner ist. (was aber wohl in ear bedingt ist)
Mich stört vor allem das ich immer das gefühl hab ein verstopftes ohr mit ihm zu haben, wohlob er sehr offen ist.
Auch tun mir die Ohren weh nach 30min.
Bin halt doch nicht so der in ear typ.
Aber eine sehr interesante erfahrung das teil.

Ist schon ziemlich gut der kleine, könnt mir vorsteln das andere in ears da nicht mitkommen.


Mit Versand und Zoll hab ich rund 230Eur gezahlt.
RichterDi
Inventar
#13 erstellt: 12. Apr 2007, 06:18
@vismars
Vielen Dank für Deinen sehr spannenden Post!

Zu dem Thema Bass noch eine Frage:

vismars schrieb:

In aller Regel kann ich den Stax weit lauter aufdrehen als ich möchte, es ist also vom Wandler genug Reserve da, die man für Equalizing nutzen könnte.


Kannst Du das noch ein wenig genauer erklären?


@Wolfiman, @vismars
Habe auch ungefähr in der Preisklasse bezahlt.

Viele Grüße, Reiner
Wolfiman
Stammgast
#14 erstellt: 12. Apr 2007, 11:10
Ich vermute er meint die allgemeine Pegelfestigkeit, hatte ich auch keine Probleme.
Man kann also vermutlich noch etwas bass reindrehn, das ist ja immer so ein gefählriches Risiko bei KH, insbesonder den kleinen.
Von der insgesamten verstärkung ist er sogar etwas höher als zb ein SRM-313 + SR-404
Der amp hatt zwar auch nur 54db gain laut angabe, aber der KH ist um rund 10db empfindlicher.
An 2V CD Player pegel komm je nach aufnahmepegel kaum über halben Poti raus.
Ist also noch Reserve für mobile Player die nicht unbedingt die 2V am Line Out Packen.

Inresant ist auch, trotz der relativ großen membran strahlt er kaum auf die umwelt.
Bei großen Elektrostaten ist dies ja extrem.

Sehr offen is er ja auch und dämpt praktisch nicht vor der Umwelt.

Der verbrauch ist übriegens rund 200ma, laufzeit mit ordentlichen Akkus ist daher 10+ Stunden.

Der Amp macht übriegens einen Fieper beim einschalten (nicht über KH Hörbar)

Auch schaltet sich der amp nicht ein ohne KH.

Ein extremst winzieges Rauschen hatt der amp auch, ist aber definitiv weit an der Hörschwelle (Mein HEV70 rauscht da mehr, und ist auch schon sehr sehr gering)

Der absolute knaller ist aber, es ist der erste Elektrostat bei mir der nicht die S Laute übertönt, alle andern tun das.



Gibts eingentlich irgendwo eine Deutsche Anleitung, wär ja dochmal ganz interesant.
Meine ist komplett auf Japanisch, und auch ohne Englisch.
RichterDi
Inventar
#15 erstellt: 12. Apr 2007, 19:32

Wolfiman schrieb:

Der verbrauch ist übriegens rund 200ma, laufzeit mit ordentlichen Akkus ist daher 10+ Stunden.


Das ist ja spannend. Normalerweise ist immer nur von ca. 4 h die Rede. Was verwendest Du für Akkus?


Wolfiman schrieb:

Meine ist komplett auf Japanisch, und auch ohne Englisch.


Mal sehen wie meine Aussieht. Unter Umständen kann ich Dir da behilflich sein.

Viele Grüße, Reiner
Wolfiman
Stammgast
#16 erstellt: 12. Apr 2007, 19:48
Ich hab hier Sanyos 2500mah und Camelion 2500mah, die bringen beide "real" bei kleineren Lasten wie hier 2300mah.
Bei meinem Modelbauladegerät kann man das messen.

Bei meinem GPS was auch kontstant 180-210ma zieht komm ich auf 11-12 Stunden laufzeit.


Der Verbrauch ist beim Stax nicht ganz konstant, mit höherer Spannung zb Batterien zieht er etwas mehr an.

Bei meinen Akkus hab ich um 200ma verbrauch.
Könnten bei Batterien die ich nicht probiert hab auch geschätzt bis 250ma sein.


Deutsche Anleitung wär natürlich super, steht ja doch einieges drin.


[Beitrag von Wolfiman am 12. Apr 2007, 19:50 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#17 erstellt: 13. Apr 2007, 08:31
@Wolfiman
Hast Du die Zeit von über 10 Stunden auch schon im realen Betrieb erreicht, oder ist das "nur" eine errechnete Zeit? Ich bin einfach etwas vewirrt, dass ich immer wieder lese, dass das SR001 MK II System nur 4 Stunden Laufzeit hat.

Hier übrigens ein ganz interessanter Link mit einem uraltem Artikel aus dem Jahr 1991 aus der Hifi-Choice über Stax:

http://www.audiocirc...=STA&Circuitcode=911

Und wer kannte die Review noch nicht? Finde ich ganz gut http://www.stereomojo.com/REVIEWS.htm

STAX SR-001 MK2 Portable Electrostatic Headphones
By Aaron Kovics

Hey, I have a cool idea. What if someone were to take a piece of polymer or Mylar and place it in between two metal grids and apply voltages to them? They could use the grids as the charge and the polymer as the bias. Then they could send an analog signal to this concoction and see if they can get it to make sounds.

What if someone were to take it a step further and create large and small speakers that employ this methodology, and if they really wanted to push it, that someone could use this know-how in a pair of headphones. Okay, I see the men in the white coats coming but as long as I’m already off the deep end, we’re going to up the ante by making the headphones portable for people who enjoy large voltages very close to their brain whenever possible.

It’s been done, you say? Hey, who stole my idea?

A Brief History

Electrostatic speakers became a reality in the 1920’s and were invented by two engineers who worked for Bell Telephone Labs. In 1957, Quad released the ESL-57, the world's first production electrostatic speaker. In 1969 the Magneplanar was invented and in 1970 the use of electrostatics in speakers was improved upon by two enthusiasts named Gayle Martin Sanders and Ron Logan Sutherland (hence the name Martin Logan) which set the standards that still exist today. As with all approaches to a result, there are pros and cons that may or may not have work-a-rounds.

In 1998, I was in a NYC stereo store auditioning speakers and there was a pair of Martin Logan’s with which I just fell in love. They had a rich and creamy mid range and highs that were slightly rolled off but encircled the soundstage in a seamless bubble. There were three problems that diminished my love affair into infatuation. The bass was truly lacking even though a cone woofer was used for the low end. You really can’t move air with electrostatics like you can with a dynamic driver so an independent woofer with a crossover network helps if it is incorporated properly. In this case, it wasn’t enough.

This brings up the second problem. Since you don’t have a sealed box enclosure, a good deal of the sound comes out of the back, so distancing the speakers from the back wall is imperative for creating the soundstage and eliminating any “slapping effect” issues.

The third problem is the limited sweet spot. Once you position the speakers the best way possible for your room and have found the perfect “sweet spot”, it is limited to one pair of ears. If you move three or four inches in any direction, the soundstage collapses. This is a serious problem for any application that involves more than one listener.

In 1960 Stax released their first electrostatic headphone model called the SR-01 introducing electrostatic technology into headphones. They stole my idea. I should sue. Back then they were basically two circular electrostat domes with a headband connecting them. They used a SRA4S amplifier that was designed to work with the SR-01. Flash forward to 1987 when they introduced the Signature Lambdas which are still popular today. This is when the earspeakers turned from circular to rectangular.

In 1994 they took the world by storm with the Lambda Nova Classic System which had the ampli fier included as a package and the cable became flat. The design had an open back that allowed the sound to be released through the back as do most open ended headphones. Each “earspeaker” plugs into an amp that is specifically designed to charge the metal grids or “plates” to stimulate the center material to create the correct vibrations which transpose into music or voice.

Unlike a dynamic headphone and dedicated headphone amp, an electrostat setup needs a certain amount of time to charge the stators to the proper voltage. I find thirty minutes is adequate for a critical listening session. Care needs to be taken not to touch the grids or allow dust to fall on them (the charge onto the dust or dirt can short the headphones) and obviously these shouldn’t be worn in the pool or shower or else you’d probably weld your cavities together.

In 1998 Stax moved up a notch to the Omega II’s which are circular, expensive and are still their top of the line offering. The phones include either a solid state amp labeled the 717t or a tubed version named the 007t for approximately $3800. I’ve owned a pair for a couple of years with the 007t tubed amp and it is one of my all time favorite headphones.

Today – The SRM-001 Mk2

Finally we get to the headphones under review in this article. The SRM-001 Mk2 is a package consisting of a driver unit called an “energizer” which can be run on two AA batteries for 4-5 hours or AC for home use. The energizer weighs 140 grams with the batteries and fits in a shirt pocket.

If you’d like you can remove the earpieces from the headband and use them as “buds” because they attach to your ear canal using small oval silicone rubber pads which also help to block out a small amount of external noise. Even though the package provides you with two different size pads, the devices would not stay in my ears without the headband. Your mileage may vary.

If you are not used to portables, you may find that after initial use, the buds may leave your ears a bit tender. But as with me, most people report that their ears adjust rather quickly and the tenderness goes away. Even though the pads are inserted and cover your whole ear canal, they do not block out many dB’s of ambient noise due to the open back design.

Description

If you are a lover of electrostatic sound and you like it in your headphones, and you would like it in a doggy bag to go, then the SM-001 Mk2 system is unquestionably the choice for you. Or, if you have never experienced what an electrostat can do for music, you should give these a try.

First, let’s start out with the price. This system can be purchased for $239.00. That’s two tanks of gas to fill an Escalade. Second, let’s point out convenience. If you can lift a toothbrush with tooth paste on it, then you can carry this unit around with you. 4-5 hours of battery life is not something to shout off the rooftops about, but carry an extra set of 2 rechargeable AA’s with you on long trips and you can travel from NYC to North Carolina in electrostat heaven. This system weighs less than six ounces..

If you hold them up to the light you can see right through the screens and yet the bass that is produced by these is something that has to be heard to be believed There isn’t anything in there to push air, but as long as you position the silicone pads correctly the bass is solid and without muddle or boom. There is a slight mid-bass hump and the treble is rolled off slightly, but these are small sacrifices to make when it comes to being able to walk through the streets with electrostatic speaker technology on your ears.

The Sound

I used two different types of music to evaluate these. Harmonic male vocals from Ladysmith Black Mambazo and a Big Band tribute of Jaco Pastorius songs. I used the vinyl format on my VPI HRX.

You might remember Ladysmith Black Mambazo from Paul Simon’s Graceland. “Diamonds on the Souls of Her Shoes” was the radio hit. They do their own version of this on their album ” Long Walk to Freedom” and it is stellar. This performance comprises of eight men doing multiple harmonies from bass to soprano and it is a journey through vocal sound heaven. Melissa Etheridge joins them on this cut and she blends right in as an equal part.

Can you say midrange? This album was made for headphones. This album was made for electrostats. I have listened to it many times in 5.1 surround sound and if you want to hear everything that this recording has to offer, the Stax SM-001Mk2 system is the way to go.

However, to really put these headphones through the wringer, I decided to broaden the range. I knew listening to “Word of Mouth Revisited” would make or break these. This recording invites some of the world’s best bass players to play on each track revisiting Jaco’s music during his short but impressive bass playing career.

The bass was nowhere near what is portrayed on my speaker system, but you would be hard pressed to find any system that includes amp and headphones under $300 to create bass that is as clean and true although not visceral.

The horns and cymbals don’t find their way to the highest highs, but the soundstage that is produced by these headphones and the bargain price wins hands down as one of the finest portable setups that you could possibly own.

Remember those three problems I mentioned earlier? In these headphones, the ultimate bass is not achieved, but it is much better than early room speakers. The second problem of speaker placement within a room is eliminated because the speakers are placed in your ear. There’s not much room for music to bounce around in there unless you are Mickey Mouse. There is nothing Mickey Mouse about eliminating the narrow sweet spot. The sweet spot with these is your cerebral cortex.

STEREOMOJO’S SPECIFIC RECOMMENDATION

Recommended for lovers of jazz, classical, male and female vocal, alternative, blues and country. If you listen mainly to Urban, Hip Hop or other genres that are driven by ultra low, ultra loud, throbbing bass lines where soundstage and midrange transparency is not as great an prerequisite, you should probably stick with a dynamic-type head phone. Remember, the Stax SM-001Mk2 is a system – it includes the amplifier.

SRM-001 Specification
Type
Driver unit for exclusive use with the S-001MK2 earspeaker. All-Stage semiconductors, Class A operation, Portable earspeaker driver unit.

Frequency Response :5 to 20,000Hz
High Frequency Distortion :Max. 0.01% (with 1kHz, 100V r.m.s. output)
Gain :60dB
Input Terminal :1 (1/8in. stereo mini jack)
Rated Input Level :100mV (with 50V output)
Input Impedance :10Kohm
Max. Output Voltage :240V r.m.s. (1kHz)
Standard Bias Voltage :580V (with use of AC adapter)
Power Consumption :0.8W with batteries, 1.3W with AC adapter
External Dimensions :2.4 (W) x 0.9 (H) x 4.7 (D) in
Weight :3.6oz / 4.9oz with 2 AA standard batteries


Viele Grüße, Reiner
Wolfiman
Stammgast
#18 erstellt: 13. Apr 2007, 11:33
Ja, Real hab ich die noch nicht gehabt, aber ich hab auch noch nicht so lange gehört.
Würd mal sagen 2 Stunden gehört und min 3 Stunden eingeschaltet, wobei die akkus nicht mal voll sind, schon etwas ausgelutscht (Selbsentladung) und gelegen haben.

Der Läuft schon min 10 Stunden.
Meine Messungen haben bisher immer gestimmt bei solchen Geräten, und ich dann später auch nachgestopt habe.
Mitlerweile gibts ja schon 2700 Sanyos, die vermutlich 2500mah bringen, damit sollte er rund 12 Stunden laufen.
Soweit wie es scheint geht die Rote lampe an wenn die spannung zu niedrig wird.


Gründe warum es bei einiegen nur 4 Stunden läuft:
Lange her, früher waren akkus nicht so stark, (zb 500-1000ma NiCd oder Nimh 1200mah)
Schlechte Akkus.
Falsch Geladen und schlechte Ladegeräte.
Schlechte Batterien die bei 200ma schon einbrechen (Batterien sind nicht so belastbar wie Akkus)
2500 Sanyos haben mitlerweile mehr Energie als ne Duracell.
Keine Alkaline Batterien verwendet, Alkaline haben oft die Doppelte Leistung aufwärts.
Ich glaub die Batterin die schon dabei sind sind nicht mal Alkaline, da würden mich 4 Stunden nicht wundern.


Bei genau meinem GPS hab ich auch schön öfters gelesen das sie nur 4-5 Stunde laufzeit nur haben, und nicht wie ich 11 Stunden.
Der Akku bringt einfach bei dennen nicht die 2300mah, wofür es verachieden gründe geben kann.


Der Stax zieht schon nur 200ma, wird ja auch nur marginal warm, würde der zb 500ma ziehn wer das deutlich spürbar.


Edit:
Der Tragbare Stax kam wohl 1995 auf den markt laut Stax History.


[Beitrag von Wolfiman am 13. Apr 2007, 11:42 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#19 erstellt: 13. Apr 2007, 21:11

Wolfiman schrieb:

Mittlerweile gibt’s ja schon 2700 Sanyos, die vermutlich 2500mah bringen, damit sollte er rund 12 Stunden laufen.


Danke für den Hinweis. Habe mir mal welche mit dem passenden Ladegerät bestellt. Hatte bisher "nur" die Ansmann 2500er.


Wolfiman schrieb:

Soweit wie es scheint geht die Rote Lampe an wenn die Spannung zu niedrig wird.


Meinst Du jetzt bei der SRM-001 Driver Unit?

Sehe ich das eigentlich richtig?
Wenn der SRM 212 Verstärker sowohl den SR-202 Basic als auch den SR003 betreiben kann und beides über eine Polarisationsspannung von 580V, dann heißt dies doch, dass der identische 001 Hörer sich an normalen Pro Buchsen betreiben lässt. Andersrum müsste sich doch dann auch ein SR404 oder ein SR007 (Omega 2) auch am tragbaren SRM-001 betreiben lassen, solange man entweder über einen Adapter verfügt (was ich leider nicht tue - wer baut mir einen?) oder man einfach das Kabel bei den beiden tauscht (einfach?). Ich weiß das klingt verrückt, würde mich trotzdem interessieren.

Viele Grüße, Reiner
Heidjer
Hat sich gelöscht
#20 erstellt: 14. Apr 2007, 06:39
@RichterDi,

ich bin gestern auf gemessene 8 Stunden Dauerbetrieb gekommen, dies mit sehr guten Akkus.

So zwischen 8 bis 9 Stunden sollten also immer drin sein mit guten Akkus. Ist allerdings erheblich weniger als beim SR-71.

Wo bleibt denn dein Stax?

Gruß Heidjer
RichterDi
Inventar
#21 erstellt: 14. Apr 2007, 09:03

Heidjer schrieb:


Wo bleibt denn dein Stax?

Gruß Heidjer


Hervorragende Frage! Viele Grüße, Reiner
Flauto_Magico
Stammgast
#22 erstellt: 14. Apr 2007, 09:24
Da das Thema des Threads "Stax im Vergleich zu anderen mobilen KH und KHV" lautet :

Mein mobiler Tip ist ohne Einschränkung der

Grado HP 1 oder RS 2 zusammen mit dem mobilen KHV Grado RA 1. (Oder ein "kleiner" Grado wie SR 225 oder SR 325)

(Verstärker RA 1 ist etwas größer als ein "big pack" Zigaretten und wird mit 2 x 9 Volt Blöcken betrieben. Läuft damit ca. 60 Stunden im Vollbetrieb.)


Gegen diese mobile Kombi, die zugegebnermassen etwas mehr Platz im Gepäck benötigt, hat der kleine Stax in ear in sämtlichen Bereichen (Bass, Höhen, Auflösung, Klangfarben, Räumlichkeit) auch nicht den Hauch einer Chance !

Einziger bedenkenswerter Nachteil: Die erwähnten Grado KH Modelle sind alle offen, bei lauterem Hören wird also eventuell der Mitreisende oder Passant zum unfreiwilligen dezenten Mithörer.

Die Kombi klingt aber dermassen saugut, daß mich schon fremde Leute gebeten haben lauter zu drehen oder den Hörer mal aufsetzen zu dürfen .

Kenne keine bessere Möglichkeit wirklich mobil (!) "high end" zu hören.
McMusic
Inventar
#23 erstellt: 14. Apr 2007, 09:36

Flauto_Magico schrieb:
Kenne keine bessere Möglichkeit wirklich mobil (!) "high end" zu hören.


Wie wärs mit nem Jacklin Float?
Flauto_Magico
Stammgast
#24 erstellt: 14. Apr 2007, 09:47
Diesen "Helm" ? Gibts die eigentlich noch ?
vismars
Stammgast
#25 erstellt: 14. Apr 2007, 09:58

Flauto_Magico schrieb:
Diesen "Helm" ? Gibts die eigentlich noch ?


Bei mir schon
RichterDi
Inventar
#26 erstellt: 14. Apr 2007, 10:46

Heidjer schrieb:
@RichterDi,
ich bin gestern auf gemessene 8 Stunden Dauerbetrieb gekommen, dies mit sehr guten Akkus.

@Heidjer
Verätst Du noch Deinen Akku-Typ.


Heidjer schrieb:
Ist allerdings erheblich weniger als beim SR-71.

@Heidjer
Mein SR-71 hält irgendwie gefühlte 10 Stunden durch.


Flauto_Magico schrieb:

Grado HP 1 oder RS 2 zusammen mit dem mobilen KHV Grado RA
Gegen diese mobile Kombi, die zugegebnermassen etwas mehr Platz im Gepäck benötigt, hat der kleine Stax in ear in sämtlichen Bereichen (Bass, Höhen, Auflösung, Klangfarben, Räumlichkeit) auch nicht den Hauch einer Chance !

@Flauto_Magico
Da bin ich mal gespannt. Habe zwar meinen RA1 verkauft, glaube aber, dass die Kombi RS1 mit SR-71 auch als adäquater Vergleich erhalten kann.


vismars schrieb:

Flauto_Magico schrieb:
Diesen "Helm" ? Gibts die eigentlich noch ?


Bei mir schon :)


Hast Du tatsächlich den Elektrostatischen Jecklin???
Ich habe "nur" den dynamischen Modell 2. Würde unheimlich gerne mal Deinen hören. Wo wohnst Du PLZ mäßig?

Viele Grüße, Reiner
Heidjer
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 14. Apr 2007, 12:49
@RichterDi,

Akku GP 2500, gibts auch schon als 2700er.

Mein SR-71 hält ca. 40 Stunden, habe allerdings auch nur IEMs dran, sehr selten mal HD600/650 oder K701.

Den Stax sehe ich ja noch evtl. als mobil, aber den Grade mit dem Verstärker sicherlich nicht mehr. Der Stax ist offen und lässt Umgebungsgeräusche herein, das ist so ok. Nach aussen kommt so gut wie kein Geräusch, so sollte es für mobil auch sein.

Wenn ich bei dem Wetter im Garten sitze/liege, dann gehts aber nur mit e500 oder UE-10, da laufend ein Rasenmäher irgendwo läuft.

Gruß Heidjer

P.S. muss heute wohl noch Klangvergleiche machen, die e500 über SR-71, der über Benchmark DAC1 und der optisch über iRiver H140, man da blühen die e500 aber mächtig auf.
Wolfiman
Stammgast
#28 erstellt: 14. Apr 2007, 15:46

RichterDi schrieb:
Meinst Du jetzt bei der SRM-001 Driver Unit?

Sehe ich das eigentlich richtig?
Wenn der SRM 212 Verstärker sowohl den SR-202 Basic als auch den SR003 betreiben kann und beides über eine Polarisationsspannung von 580V, dann heißt dies doch, dass der identische 001 Hörer sich an normalen Pro Buchsen betreiben lässt. Andersrum müsste sich doch dann auch ein SR404 oder ein SR007 (Omega 2) auch am tragbaren SRM-001 betreiben lassen, solange man entweder über einen Adapter verfügt (was ich leider nicht tue - wer baut mir einen?) oder man einfach das Kabel bei den beiden tauscht (einfach?). Ich weiß das klingt verrückt, würde mich trotzdem interessieren.

Viele Grüße, Reiner


Jup, mein die Rote Lampe beim Amp.
Sie wird übriegens rot und die grüne geht aus wenn die akkus zu ende gehn, ist grad bei mir passiert.
Der KH läuft zwar dann weiter, aber bei halbwegs lautem Pegel fängts dann zu zerren an.

Der verbrauch von rund 200ma steigt übriegens mit höherer Lautstärke nicht an.



Sicher, die aktuellen Staxe haben alle 580V Pro und sollten daher kompatibel sein.
Der In Ear KH auf jedenfall an den großen stax Amps, den gibts ja auch mit dickem Stax stecker einzeln für die großen Stax Amps.

Vermutlich laufen die Großen Stax SR-404, Omega usw auch am In Ear Amp SRM-001.
Es könnte natürlich sein das der Amp so seine Probleme bekommt mit den großen Hörern und die nicht pakt, daher zb die 580V einbrechen.
Ich vermute aber eher nicht und geht problemlos, die Elektrostat KH stellen keine besondere last dar, man kann auch problemlos mehrere paralell betreiben
Da hilft nur ausprobieren.

Ich wollte ja eingentlich mal meinen HE60 an den In Ear Amp hängen, aber das ist mir zu frickelig, ohne Löten am Amp oder kabel aufschneiden geht das Praktisch nicht.
Und da ich ihn wohl wieder verkaufen werde (Mir gings eh nur um die Klangerfahrung) kann ich mir solche spielchen nicht erlauben.

Evtl häng ich den In Ear mal an den SRM-313, da ist eher zu bewerkstelligen.
Ist aber auch frickelig, und hab ich eigentlich keine lust zu, würde eh nur die frage klären ob der kleine In Ear amp Liniar und einwandfrei spielt, und um das eindeutug zu sagen müßte ich per löten einen Paralelumschalter an den kleinen Amp löten, und das will ich wie gesagt nicht machen.


Am einfachsten wär ein stax verlängerungskabel und das kabel vom in ear durchschneiden.

Wenn man wirklich den SR-404 oder Omega unterwegs nutzen will ist der SRM-252 am einfachsten und past gleich, und der ist ja auch relativ klein.
Nur einzeln gibt den ja irgendwie auch nicht so richtig.


[Beitrag von Wolfiman am 14. Apr 2007, 15:56 bearbeitet]
RichterDi
Inventar
#29 erstellt: 20. Apr 2007, 19:18
Kurzes Update: Teil ist da. Sieht ja eher etwas veraltet und unmodern aus. Die Sache mit der Ankopplung ans Ohr funkioniert bei meinen beiden Ohren nicht gleich gut. Links hervorragend, rechts brauch ich etwas Druck bis die Silikonstopfen dichten.

Ihr hatte alle recht: Es ist wirklich ein total offenes System!

Klanglich ist das Teil wirklich erste Sahne.

Mehr später.

Viele Grüße, Reiner
Heidjer
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 21. Apr 2007, 06:37
@RichterDi,

war bei mir genauso, links dichtet gut und rechts bekomme ich kaum eine Dichtung. Ist eine ewige Fummelei bis man einigermaßen gleichen Klang hat.

Klanglich sind meine UE-10 aber immer noch besser und der Komfort ist um Welten besser als bei den kleinen Stax.

Gruß Heidjer
RichterDi
Inventar
#31 erstellt: 21. Apr 2007, 07:28

Heidjer schrieb:

Klanglich sind meine UE-10 aber immer noch besser und der Komfort ist um Welten besser als bei den kleinen Stax.


@Heidjer
Hängt vermutlich wieder davon ab was das relevante Kriterium ist. Beim Thema räumliche Darstellung der tatsächlichen Raumsituation der Aufnahme war das Ergebnis mit den kleinen Stax bei einigen Tracks besser als ich es je bei einem anderen KH gehört habe. Es gibt auf einer Opus Text CD einen Song von CYNDEE PETERS - House of the Rising Sun. Der Song hat hohe Anteile von Raumtiefe und das macht der Stax so gut, dass einige Sachen hinter meinem Ohr zu sein schienen. Ist aber natürlich noch zu früh um zu sagen ob dies wirklich immer so zutrifft.

Viele Grüße, Reiner
RichterDi
Inventar
#32 erstellt: 22. Apr 2007, 13:00
Sagt mal, ich hatte irgendwo gelesen, dass man auch Foamies einer bestimmten Firma mit den SR001 verwenden kann. Weiß einer zufällig welche?


Das finde ich übrigens recht praktisch um kurz den optimalen Sitz der Ohrstöpsel beim SR001 zu ermitteln:
http://www.sensaphonics.com/test/index.html

Viele Grüße, Reiner
vismars
Stammgast
#33 erstellt: 22. Apr 2007, 13:02
@RichterDi: Habe auch einen Model Two und den allerersten Jecklin Elektrostaten, Ende 70er Jahre denke ich.
Der Elektrostat ist aber derzeit malad, die Versorgungsschaltung ist mir abgeraucht und der Hörer-Bügel ist gebrochen. Ich habe zwar den Schaltungsplan und aus der alten Versorgung die Stecker etc, aber bisher keine Muße gefunden das neu aufzubauen. Ich befürchte, dass die Membranen auch was abbekommen haben könnten, habe sie mangels Versorgungsadapter nach dem Abrauchen nicht testen können. Vielleicht findet sich ja hier ein Bastler, der motiviert ist ?
Der Jecklin war mir als er noch ging doch zu schwach im Bass,
man konnte damit m.E. nicht wirklich gut hören, Auflösung und Raum waren natürlich schon gut, ich kann es aber mit dem großen zeitlichen Abstand nicht mehr einordnen. Insgesamt eher eine Enttäuschung da für die meiste Musik untauglich.
Mit dem Model Two höre ich übrigens sehr gerne, meistens hängt er am Ausgang von meinem Stagepiano (spiele zu schlecht als dass ich das üben meinen Nachbarn über die Lautsprecher antun wollen würde)

mfg Tom
RichterDi
Inventar
#34 erstellt: 22. Apr 2007, 13:07

vismars schrieb:
@RichterDi: Habe auch einen Model Two und den allerersten Jecklin Elektrostaten, Ende 70er Jahre denke ich.


Hi Tom,

Model Two = das dynamische Model?
Ich komme da langsam durcheinander. Mein dynamischer ist ein Model Two, es scheint aber auch einen Elektrostaten gleichen Namens zu geben. Korrekt?

Viele Grüße, Reiner
Wolfiman
Stammgast
#35 erstellt: 22. Apr 2007, 16:17
Ich würde sogar sagen die Mini stax sind mit Musik noch offener als normale offene KH.
Offene schlechthin wie der Stax SR-404 oder HE60 sind zwar noch etwas offener ohne Musiksignal (schon fast wie ohne KH) als der Mini Stax.
Aber mit Musik hör ich beim Mini Stax noch deutlicher die umwelt durch.
Mal als beispiel, vormittags, Fenster geschlossen und leichtes vogelzwitschern draußen, dies hör ich noch durch bei mitlerem Musik Pegel.
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