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starke Kopfhöreranlagen

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Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#1 erstellt: 03. Aug 2004, 19:43
Hallo Jungs.
Das Thema sollte Anregungen schaffen für gute KH-Anlagen
Konfigurationen.Die gute Verbindung dazwischen.Die User
möglichst viel mitteilen,damit für alle Erfahrung wächst.
Alles rund um entsprechende Geräte.Die Lücken fachlich
schließen,die offen sind.Neugierigen,Anfängern und Fort-
geschrittenen möglichst viel Farbe und Spaß servieren.

Was haltet ihr von den beiden neuen Stax Modellen,welche
in der letzten Stereoplay oder Audio vorgestellt wurden?
Hat jemand bereits Erfahrung damit?

Grüße,Otwin.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 03. Aug 2004, 20:02
Hallo guschusle.
Auf dein Anliegen hin,was dir in Form von RCA Splitter
beantwortet worde ist.Denke bitte daran,daß hier auch nicht
gerade ein möglichst billiges Modell alles lößt.Ein wenig
Qualität darf hier zum Einsatz kommen,damit die Arbeit,
bleibt,die die Kabel transportieren.Es gibt für diese
Abzweigmöglichkeiten einige Hersteller.

Grüße,Otwin.
Chamix
Stammgast
#3 erstellt: 03. Aug 2004, 20:49
Hallo Otwin,
hoffentlich kommen hier mal ein paar interessantere Infos über ander KH-Verstärker als im entarteten Thread zum HD53. Da ich mir selten Hifi-Magazine kaufe, habe ich auch keine Kenntnis von den neuen Stax-Modellen. Kannst Du etwas näheres dazu schreiben? Wo kann man denn bloß in Berlin und Umgebung diesen Grado PS-1 probehören? Der RS-1 hat mich leider nicht völlig überzeugt. Ich bin drauf und dran mir erst einmal das ca. 220,-€ teure Zu Kabel für meinen HD650 zuzulegen. Irgendwelche Meinungen dazu?
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 03. Aug 2004, 20:58
Hallo Chamix.
Nein,leider keine Ahnung,wo man sich den PS1 in dieser
Ecke anhören könnte.Hast du alle in Frage kommenden
Studios mit einbezogen.?Blöde Frage von mir.Icg gehe davon
aus,du hast.Ja,was kann man tun.Ich kann nicht ganz korrekt
Hilfe anbieten,da mich persönlich ein RS1 fasziniert.Und ich
hatte bei einem Studio im Saarland den PS1 können hören,am
Grado RA1 und am CEC HD51.Den PS1 im Vergleich zum RS1.
Ich mag sie beide sehr.Der PS1 ist für mich,um das aber nicht all zuweit aus zu dehnen,nochmals um ein Stück überlegen.Aber die Familie ist gehörmäßig 100% dieselbe.
Ich denke mal,wenn dir der RS1 nicht 100% zusagt,wirst du
eventuell mit dem PS1 auch nicht ganz auf deine Kosten
kommen.Wenn dich der HD650 mitreißt,ist ein wunderbares Teil,dann mach doch die Kabelmodifikation einfach.Das kann
kein Fehler sein.Der spielt dann vielleicht ne gute Klasse
besser und damit hätte sich doch jede Qualitätsdiskussion
eines HD650 erübrigt.Dann spielt er doch traumhaft.
Wenn bei dir Gradozweifel da sind,dann hör auf dein Gefühl
und mach den Sennheiser Schritt.

Grüße,Otwin
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 03. Aug 2004, 22:05
Hallo Chamix.
was mich noch interessiert hätte.Um welch ein Anschlußkabel
dreht es sich für 220 Euro?Kannst du mir dazu etwas mitteilen?
Gruß,Otwin.
guschusle
Schaut ab und zu mal vorbei
#6 erstellt: 04. Aug 2004, 10:39
Hallo Ortwin,
ich habe - wie ich schon erwähnte - den Creek
-Player an den KHV Creek HD 21 SE angeschlossen und gehe von hier weiter zum Verstärker. Mit der Wiedergabe der CDs über den Sennheiser HD 650 bin ich sehr zufrieden. Nun möchte ich auch meine Leib- und Magensendung, das Klassikforum auf WDR3 über Kopfhörer genießen. Leider muss ich dann immer umstöpseln. Du sagst nun, dass der RCA-Splitter Qualitätsverluste bringt und deutest andere Möglichkeiten an. Könntest Du mir hierüber etwas Näheres schreiben.

Grüße aus der Eifel,
Gustav
guschusle
Schaut ab und zu mal vorbei
#7 erstellt: 04. Aug 2004, 10:46
Hallo Chamix,

kurze Frage zum Sennheiser HD 650. An welchem KHV betreibst Du den Hörer? An einer Verbesserung durch ein anderes Kabel wäre ich auch interessiert.

Grüße aus der Eifel,
Gustav
Chamix
Stammgast
#8 erstellt: 04. Aug 2004, 11:37
Hallo Otwin, hallo guschusle,
auf das Zu Mobius Kabel von Zu bin ich durch Head-Fi aufmerksam geworden. Hier der Link http://www.zucable.com/. Einige head-fier habe mir dieses auch empfohlen. In den USA gibt es mitlerweile acht verschiedene Kabel für die Sennheiser HD600/650. In Deutschland direkt gibt es wohl nur zwei, Oelbach und Cardas. Momentan warte ich noch auf Antwort des polnischen Händlers (einziger in Europa) auf meine Preis- und Verfügbarkeitsanfrage. Sollte dieser erheblich teurer sein, bestelle ich halt direkt bei Zu. Die Klangverbesserung soll hauptsächlich in einer Erweiterung des hohen sowie des niedrigen Frequenzbereiches bestehen. Wenn ich die Antwort des Händlers habe, gebe ich Bescheid.
Mein KH-Verstärker ist der C.E.C. HD53.
bartmayer
Ist häufiger hier
#9 erstellt: 04. Aug 2004, 12:42
Also ich habe zwar keines der neuen Stax Modelle, sondern einen Stax Lamda Nova Basic. Ich habe die verschiedenen Stax-Modelle im Laden angehört und bin zu dem Schluß gekommen, daß für meine Bedürfnisse(ich nutze ihn ca 5-8 Stunden pro Woche)das kleine Modell reicht, da der Unterschied zu den größeren IMHO zwar vorhanden, jedoch relativ gering ausfällt.

Aber:
-die Staxe reagieren sehr empfindlich auf Cinch-Kabel, erst hatte ich ein Sommer Galilieo 238 dran, da spielte er sehr basslastig und ein bißchen lahm. Danach habe ich ein versilbertes Monitor(ich glaube Premium, weiß es aber nicht), da war alles wieder so wie im Laden. Er ist vermittelt die Musik richtig flink.

-die Haptik ist nicht berauschend. Er quitscht bei jeder Bewegung und schaut auch sonst nicht wirklich vertrauenserweckend aus, hier sollte Stax bei seine KH nochmal nachbessern.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 04. Aug 2004, 14:23
Hallo guschusle.
Ich meinte durch die Auswahl,die man hat,wie bei allen Dingen,daß es gute und weniger gute Verbindungen gibt.
Gut,beim Splitter fällt dies vielleicht nicht so tragisch
aus,da es sich um ein kurzes Stück Material hadelt.Aber es
ist halt wie bei Cinchstecker oder LS Stecker.Ich mache
mich schlau,und teile dir´s mit.

Grüße,Otwin.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 04. Aug 2004, 14:25
Hallo Chamix.
Bin gespannt,wenn du zu dem Teil zugreifst,auf deinen
Eindruck.Interessiert mich deshalb mit,weil ich mir in
absehbarer Zeit wahrscheinlich einen HD 650 wieder zulegen werde.
Grüße,Otwin.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 04. Aug 2004, 14:29
Hallo bartmayer.
Ja,die Basic kenne ich gut.Hatte selbige.Ich find die sehr
gut.Okay,von der Verarbeitung des Hörers her,aber man muß
auch fairerweise den Preis zu Grunde legen.Es muß erstmal
eine andere Kombi zum Regulärpreis Deutschland von 600-700
Euro solches Flair und solche Auflösung schaffen.Irgendwo
rutscht bei dem Preis auch etwas durch.Aber von der Musik
eine schöne Kombi.Ich hatte über Jahre auch die anderen Stax Kombis.Nur halt die beiden neuen kenne ich nicht.

Gruß,Otwin.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#13 erstellt: 04. Aug 2004, 16:59
Hallo guschusle.
Lies bitte deine PM.

Gruß,Otwin.
Chamix
Stammgast
#14 erstellt: 04. Aug 2004, 17:22
Hallo Otwin,
wenn ich mich recht entsinne, hasst Du auch schon einmal den Grado PS-1 hören können. Auf head-fi wird in Bezug auf den PS-1 häufig von einem überbetonten Bassbereich geschrieben. Deckt sich das mit Deinem Erlebnis? Wie hast du den Tragekomfort des PS-1 im Gegensatz zum RS-1 empfunden, da letzterer mit seinen Metalgehäusen fast doppelt so schwer ist?
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 04. Aug 2004, 18:11
Hallo Chamix.
Also,ich konnte weder beim RS1,noch beim PS1 Pro eine
Betonung in irgendeinem Bereich feststellen.Ich weiß nicht,
wie das zustande kommt.Ich hab den RS1 ja selbst schon zweimal gehabt zu Hause.Wurde von mir,hing immer am Geld,
da ich neugierig auf verschiedene Kombis war,verkauft.
Aber nicht wegen Nichtgefallen.Dafür bin ich zu sehr 100%
Grado Fan.Nur ich hab halt andere Sachen auch ausprobiert.
Gut,ich hatte auch gute Preise.War beim Verkauf nie eine
große Differenz.Zur Zeit fahre ich den SR325.Den PS1 Pro
gibts an Weinachten.
Ich kann für meinen Teil eine Präsenzbetonung oder Anhebung
nicht nachvollziehen.Auch beim RS2,den ich hatte,nicht.
Gut,die weit geöffnete Höhe.Vielleicht ist es das,was im
Frequnenzdiagramm nachvollziehbar ist.
Ich hab den RS1 auch an meinem HD53,die woche hier durch einen Bekannten,gehört.In meiner Kombination,aus Rega Planet,TMR Ramses als NF und einen HD53,läuft der tonal
absolut ausgewogen,mit keiner Betonung.Nun,den PS1 hatte
ich zwar noch nicht am HD53,aber beim Händler am HD51 und
am Grado RA1.Ich kann vom Vergleich her nicht sagen,das der PS1 im Baß eine Betonung oder eine Anhebung hatte.Er spielt
insgesamt nochmal lockerer und etwas größer im Raum.Man
könnte auch sagen,etwas erwachsener oder gestandener.
Mag sein,das das Baßspektrum dadurch auch etwas an Ausdruck
gewinnt.Nur eher in der Form von eben selbstverständlicher.
Aber nicht so,das du einen Baßvolumenunterschied merklich
registrierst.Also,das ist das,was ich dir durch die Vergleiche dazu sagen kann.Ich konnte auch im Stax Falle,wenn öfters geschrieben wurde von Testern,als Beispiel
zwischen einer 4040 Röhre und einem Omega.Die Fläche des Omega ist ja erheblich größer als die des Signatures.
Dadurch bedingt spielte ein gezupfter Kontrabass natürlich
in sich lockerer und vor allem ein erwachseneres Instrument.
Aber alles blieb weiterhin ohne Betonung.Ich konnte also
nichts mit begriffen wie Baßvolumen oder ähnlichem anfangen.
Ähnlich gehts mir zwischen RS1 und PS1.Die laufen beide
ganz ausgewogen.Der PS1 Pro hat die noch stärkere Detailarbeit.Er bildet auch einen gringfügig besseren Fokus.
Aber laut meinem Eindruck,kein stärker betonter Frequenzbereich.Nicht unten und auch nicht oben.Halt laut
meiner Erfahrung damit.Und den Tragekomfort befand ich als gut.Trotz Gewicht.Für mich
stellte das schwerere kein Problem dar.Allerdings hatte ich den beim Händler auch nicht
Stunden lang auf.

Gruß,Otwin.
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 04. Aug 2004, 19:33
Chamix,

ich kann keinen überbetonten Bassbereich bei meinem PS-1 hören. Wenn Bass kommt dann trocken und präsize, nichts dröhnt und es kommen keine Verzerrungen. Wie schon geschrieben alles über die Kopfhörerbuchse meines Receivers.

Auch das Gewicht der PS-1 kann man vertreten. Die Ohren gewöhnen sich dran. Auch jetzt wo es wärmer ist kann ich gut 1-2 Stunden hören.

Heute fand ich endlich die Abholkarte im Briefkasten um meinen HD53 abolen zu können. Die Post hat aber nichts über Zollgebühren und MWSt. darauf geschrieben. Bin gespannt was ich noch bezahlen muß und vor allem wie der KHV sich klanglich entwickelt.

Gruß Revoxaner
Taurui
Inventar
#17 erstellt: 04. Aug 2004, 19:43
Audiocubes verschickt die Pakete aus Japan normalerweise als "Geschenk unter 20 Dollar". Das kann durch den Zoll umsonst durchgehen, muss aber nicht (wenn sie näher gucken).
Wenn man Zoll zahlen muss, hatte man wohl einfach Pech ...
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#18 erstellt: 04. Aug 2004, 20:50
Hallo Revoxaner.
Ich hab nun natürlich keine Erfahrungen mit den großen Grados an Vollverstärker oder Receiverausgängen.Ich nehme
aber mal an,das in diesem Fall eine Überbetonung eines
Bereiches zu Stande kommen kann.ich kenne diese Teile halt nur an separaten KHV,die die Grados ausgewogener und linearer treiben.Von daher gesehen bleibt das Bild ein
homogenes.Es tritt kein bereich hervor.Auch mein SR325
hat dises Verhalten in meiner Konfiguration nicht.
Ich weiß natürlich nicht,ob das Chamix reicht.Für sich 100%
sicher zu werden,müßte er den PS1 tatsächlich an seinem
Hd53 ausprobieren.Oder er wartet halt ab.Du bekommst deinen
ja indem.Dann muß er aber noch 14 Tage warten,bis die
Kombi völlig stimmig und homogen arbeitet.

Gruß,Otwin.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 04. Aug 2004, 21:02
Hallo Revoxaner.
Unklar ausgedrückt.Mit dem an Vollverstärker eventuell zu
Stande kommender Präsenz oder Überbetonung meinte ich natürlich nicht dein Beispiel,du hast´s ja klar ausgedrückt,
sondern andere Fälle.Vielleicht rühren da einpaar Aussagen
her.Vielleicht über irgendwelche Vollverstärker,die das Teil
nicht sauber im Griff haben.Anererseits schreibt Chamix aber
auch,wenn ich das richtig verstanden habe,das ihm ein RS1
nicht ganz gefällt.Und diese Aussage stützt sich bei ihm
doch bestimmt durch das Abhören des RS1 an entweder seinem
eigenen HD53 oder anderer separater KHV.Das ist wiederrum
etwas,was ich aber auch nicht nachvollziehen kann.Aber das
kann ja im geschmacklichen bereich liegen.Nur dann,weil ich
den PS1 nicht soweit vom RS1 weg sehe sondern immer noch die gleiche grundsätzliche Familie spielt mit gleicher
Tendenz und selbigem Grundtonalen,käme Chamix so nicht weiter.Nicht das ihm am Ende am PS1 genau das gleiche
stört,wie am RS1.

Grüße,Otwin.
Chamix
Stammgast
#20 erstellt: 04. Aug 2004, 21:46
Wenn ich das nur wüsste Otwin, hier hilft mir wohl nur dranbleiben. Ersten hoffe ich von den Erfahrungen von Revoxaner lernen zu können, zweitens prüfe ich weiterhin die Händler.:-)

Revoxaner, danke erst einmal für die Schilderungen.

Taurui, audiocubes geht immer ans Max. mit der Wertangabe, nämlich 45,-€. Leider muß man nicht nur 6% Zoll auf Elektronik zahlen. Die Einfuhrumsatzsteuer in Höhe von zusätzlichen 16% macht den Kohl erst fett. Wenn dann noch ein Bußgeld hinzukommt


[Beitrag von Chamix am 04. Aug 2004, 22:03 bearbeitet]
Der_kleine_Tierfreund
Schaut ab und zu mal vorbei
#21 erstellt: 04. Aug 2004, 21:49
Hallo (speziell Bartmayer),

das Quietschen bei den Staxen kriegt man relativ gut weg, indem man die Systeme aus den Haltebügeln nimmt, gaaaanz leicht die Zapfen glättet und dann etwas Grapitpulver- kein Öl oder ähnliche Mittel- auf die Zapfen gibt.

Denn Tip hab ich vom aktuellen deutschen STAX Vertrieb- Herr Zühlke, haut hundertpro hin, seitdem ist bei mir Ruhe um den Kopf- außer der Musik...

Solong
Chamix
Stammgast
#22 erstellt: 04. Aug 2004, 22:06
Hallo der kleine Tierfreund, danke für den tollen Tip.
Gelscht
Gelöscht
#23 erstellt: 05. Aug 2004, 03:23
Da seid Ihr ja alle wieder

Hi Chamix,
Vielleicht hast Du ja die Möglichkeit Dir mal den Audio Technica ATH W1000 zu hören (http://www.audiocubes2.com/images/f_audiotechnica_athw1000.jpg). Dieser Kopfhörer hat mich bisher am meisten überzeugt. Ich finde den dynamscher und breitbandiger als den Sennheiser, jedoch dennoch mit relativ wenig "Eigenklang". Gerade am HD53, den Du ja schon hast, macht das Teil echt Spaß.
Hey Magnus,
Irgendwelche Erfahrungen damit?
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 05. Aug 2004, 05:47
Hi Tamagohead
Nein,keine Erfahrung damit.

Gruß,Otwin.
Chamix
Stammgast
#25 erstellt: 05. Aug 2004, 12:24
Hallo Tamagohead, danke erst einmal für den tollen Tip. Konntest Du den W1000 schon einmal mit Grado vergleichen? Der Reviewer von 6moons audio scheint jedenfalls mit dem AT als Ersatz für seinen RS-1 sehr zufrieden zu sein. Seine Beschreibungen der Klangeindrücke decken sich mit Deinen. Ein weiteres Problem mit der Kabellänge der Grados wäre damit für mich gelöst, da mich die Sache mit dem Verlängerungskabel nicht wirklich begeistert hat. Wir werden demnächst wohl die gleiche Kombination hören.
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 05. Aug 2004, 18:59
Anhand der Abholkarte gabs erstmal nur weiteren Papierkram mit dem ich jetzt zum Zollamt Post muß. Audiocubes hat das Paket als "Gift" im Wert von $ 40 verschickt. Ohne Zahlungsbeleg wie Kreditkarte und Paypal-Buchung rücken die nichts raus.

Das erste Hören muß also noch einen weiteren Tag warten. Es wird daher eine heißes Wochenende von der Hitze draußen und vom aufgewärmten KHV drinnen, wenn der zumindest am Wochenende sich erstmal rund um die Uhr einspielt.

Gruß Revoxaner
Chamix
Stammgast
#27 erstellt: 05. Aug 2004, 21:14
Hallo Revoxander, ich drücke Dir für einen weiteren reibungslosen Ablauf die Daumen. Deine Geräte sind ja wohl beide nicht eingespielt. Ich kann hier nur wieder auf meine Erfahrungen mit meinem Sennheiser HD650 sowie dem HD53 verweisen. Gib lieber nicht allzuviel auf den Klang der sich anfangs präsentiert. Gerade heute habe ich wieder ein bischen gehört und habe erneut eine Verbesserung empfunden. Nun sind aber auch gerade meine beiden Geräte nicht für Ungeduldige geeignet. Die Einspielzeit beim Sennheiser sehe ich leider bei 250-500 Stunden, beim CEC sind es mindestens 100, doch eher 250 Stunden bis zur vollen Entfaltung des Klangpotentials.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#28 erstellt: 05. Aug 2004, 23:49
Hallo Freunde.
Hab in den nächsten Tagen einwenig Gartenarbeit vor mir.
Weiß nicht,wie ich zum Forums Schauen komme.Bin aber schon
gespannt auf Revoxaner´s Weg und auf Chamix´s Audiotechnica.
Und guschusle wird endlich über KH seinem Tuner zuhören
können,ohne umzustöpseln.Die Stax Hörerkonstruktionen
quietschen nicht mehr,dank dem Tierfreund Tip,und Bartmayer
kann mit seiner Stax Basic ins mystische Reich spazierengehen,man höre sich darüber nur mal Enya an.
Bis dann,Otwin.
Chamix
Stammgast
#29 erstellt: 06. Aug 2004, 17:21
Hallo zusammen,
da der Thread-Starter mit Gartenarbeiten beschäftigt ist, möchte ich noch ein paar Details bezüglich einer guten Kopfhöreranlage preisgeben. Dank Otwins Tip bezüglich Kabel der Berliner Firma TMR bin ich jetzt stolzer Besitzer von vier neuen Netzkabeln eben jener Firma. Da sich mir anfangs doch die Voodoo-Frage stellte, befragte ich vor der Bestellung einen in Sachen Hifi-Equipment sehr gut unterrichteten Bekannten über Sinn und Funktion. Nach einem kontrovers verlaufenden Austausch folgte die Bestellung der 1m langen TMR Netzkabel zum Stückpreis von ca. 55,-Euronen zum Test. Ich war immer noch skeptisch, doch das Ergebnis strafte mich lügen. Es stimmte, wieder gab es eine vernehmbare Klangverbesserung. Wie stark die Verbesserung jeweils ausfällt muß wohl leider im Einzelfall getestet werden. Wenn es nichts zu filtern gibt, kann natürlich auch keine Verbesserung stattfinden. Über eine 14 tägige Teststellung von den TMR Kabeln kann ein jeder, bis auf den Versand kostenlos die Sache testen. Jedenfalls kann man über eine gute Kopfhöreranlage sehr schnell erkennen ob und wieviel diese Kabel bringen können. Es bleibt hierbei zu bedenken, dass alle Geräte der Kette die zum Abhören eingeschaltet sind, über ein entsprechendes Kabel verfügen sollten. Für mich stellt sich diese Investition als sinnvoll und mit gutem Preis-Leistungsverhältnis dar. Was Kabel angeht, die das 10 bis 20fache kosten, kann ich mangels Erfahrung leider nichts zu sagen. Es gibt über den Naim-Vertrieb eine sternförmige Netkabelverteilung mit 6 angelöteten 1m Kaltgerätestecker-Kabeln für rund 750,-€ die ich beim Händler hören konnte und noch einmal eine deutliche Verbesserung zum TMR darstellte. Vieleicht für den echten High Ender das beste Preis-Leistungsverhältnis. Noch ein Grund mehr, den HD53 nicht über die mitgelieferte Billigstrippe und -Adapter zu hören bzw. den Trafo gleich auf die richtige Spannung zu löten.
Bei mir kommt noch etwas hinzu. Seit ca. 12 Jahren habe ich einen 500VA Trenntrafo von der Firma Ensemble. Zählt auch in diese Kategorie "bestimmt Voodoo". Das Ding hat damals ca. 1.000DM gekostet. Jedenfalls haben A/B Vergleiche immer wieder bestätigt, dass es über diesen Trafo ( Das Gehäuse sieht in etwas so aus wie eine Geldkassette) einfach besser klingt. Hierüber läuft jedenfalls mein Player und der HD53 bei mir zur Bestform auf.


[Beitrag von Chamix am 06. Aug 2004, 19:15 bearbeitet]
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 06. Aug 2004, 19:20
Hallo,

ich habe meinen HD53 nun seit einer Stunde im "Dauerbetrieb" laufen. Also:
- Naim-Stromliste (einfach Leiste)
- 100 auf 230 V Adapter
- 100 V Stromkabel
- KHV HD53
- Cinch-Kabel Audioquest Ruby
- T+A CD-Player 1230

In den nächsten Wochen werde ich dann das Netzteil im Gerät von 100 auf 230 V umlöten lassen, gemäß den Informationen aus dem vorherigen Thread.

Während des Betriebs hört man vom internen Netzteil ein leichtes Geräusch in einer entfernung bis 50 cm. In normaler Entfernung und beim Kopfhörerbetrieb aber kein Problem.

Der Klang gegenüber dem Revox Receiver B285 mit seinem Kopfhöreranschluß ist ein gewaltiger Fortschritt. Ob der Receiver einfach an dem KH-Anschluß nicht besser ist oder ob die Anschlußwerte (270 Ohm an 8 V) das Problem waren, kann ich nicht beurteilen. Der "Anfangsklang" ist also k e i n Schrott, wie jemand in vorherigen Thread geschrieben hatte.

Ich will aber noch keine Klangbewertung abgeben. Ich habe nur drei Songs kurz angespielt. Nur das mit den scharfen Gesangsstimmen, z.B. das schon genannte Beispiel der Abba-Damen bei Refrain-Singen, hat sich gelegt und das war mir sofort aufgefallen.

Die weitere Klangverbesserungen werden also mal gespannt abwarten. Bestimmte Songs werde ich im Abstand von zwei bis drei Tagen immer wieder hören, um die Klangentwicklung zu verfolgen.

Zum Einspielen von HiFi-Geräten allgemein und dem HD53 speziell habe ich nochmal ein paar Fragen:
- gibt es dazu in Internet gesammelte Informationen
- warum steht dazu nie was in den Bedienungsanleitungen der Geräte selber, auch nicht bei High-End-Geräten wie T+A
- kann ich den HD53 auch mit meinem alten KH mit 300 Ohm einspielen oder "gewöhnt" sich das Gerät in einer Art Memory-Effekt daran und dann, wenn ich den Grado mit 32 Ohm anschließe, ist der HD53 nicht optimal eingespielt.

Das Thema "Einspielen" ist mir also noch etwas fremd.

Gruß Revoxaner
Taurui
Inventar
#31 erstellt: 06. Aug 2004, 20:20

Zum Einspielen von HiFi-Geräten allgemein und dem HD53 speziell habe ich nochmal ein paar Fragen:
- gibt es dazu in Internet gesammelte Informationen
- warum steht dazu nie was in den Bedienungsanleitungen der Geräte selber, auch nicht bei High-End-Geräten wie T+A
- kann ich den HD53 auch mit meinem alten KH mit 300 Ohm einspielen oder "gewöhnt" sich das Gerät in einer Art Memory-Effekt daran und dann, wenn ich den Grado mit 32 Ohm anschließe, ist der HD53 nicht optimal eingespielt.

Das Thema "Einspielen" ist mir also noch etwas fremd.

Gruß Revoxaner


- Nicht speziell, da es eigentlich kein Kunstwerk ist. Man muss nur beachten, dass man das Gerät dabei nicht beschädigt (Kopfhörer nicht zu laut laufen lassen etc)
- Weil sich, wenn man vom Einspielen bescheid weiss, ein Hifi-Flair bildet das so nicht zuständekäme wenn es in der Anleitung stünde.
Man könnte auch sagen, wenn man weiss dass der Klang besser wird, wird er auch besser .. egal was wirklich geschieht.
Gefällt einem der Klang am Anfang nicht -> liegt sicher am fehlenden Einspielen (also wird das Gerät nicht zurückgebracht), und wenn es sich ändert ist man natürlich begeistert. Das ganze hat etwas esotherisches an sich, aber ich selbst bin davon überzeugt dass das Einspielen natürlich nicht nur im Kopf stattfindet.
- Soweit ich weiss sollten alle Hifi-Geräte, sobald sie das Einspielen hinter sich haben, gleich klingen. Von einem Memory-Effekt weiss ich nichts.

-Taurui
Chamix
Stammgast
#32 erstellt: 06. Aug 2004, 22:58
Das sich neue Hifi-Geräte erst einspielen müssen, hat nichts mit Esotherik zu tun, sondern mit den eingesetzten Bauteilen. Die technischen Details zu vielen Fragen hierzu findest Du im Internet. Sicherlich gibt es auch reichlich Voodoo drumherum, doch sollte man es sich nicht so leicht machen und als Faustregel aufgrund von Unwissenheit einfach alles als Geldschneiderei abtun. Vieles davon lässt sich nämlich physikalisch und bereits für Laien verständlich erklären. Bei Verstärkern sind es z. B. häufig Elkos die Startschwierigkeiten haben. Auch zum Thema Einflüsse von Netzstörungen und Verbindungskabeln lassen sich sinnvolle Erklärungen finden.
Taurui
Inventar
#33 erstellt: 06. Aug 2004, 23:36

aber ich selbst bin davon überzeugt dass das Einspielen natürlich nicht nur im Kopf stattfindet.


Wieso muss ich mich eigentlich selbst zitieren .. grummel.
cosmopragma
Inventar
#34 erstellt: 07. Aug 2004, 00:09
@ Revoxaner

- kann ich den HD53 auch mit meinem alten KH mit 300 Ohm einspielen
Ja, ist vollkommen in Ordnung.Einfach einen CD-Player im "Repeat"-Modus anschliessen und durchlaufen lassen, wenn das Geräusch nervt ein Kissen über die Kopfhörer (nicht über den Amp -->Hitzestau!!!!).

- gibt es dazu in Internet gesammelte Informationen
Das hier auf Englisch ist übers Kopfhörereinspielen, gilt aber sinngemäss auch für Amps http://www6.head-fi.org/forums/showthread.php?t=58157.
Chamix
Stammgast
#35 erstellt: 07. Aug 2004, 09:49
Moin Taurui, das war von mir als Info für Revoxaner gedacht, nicht als Widerspruch zu Deinen Beschreibungen.
Chamix
Stammgast
#36 erstellt: 07. Aug 2004, 17:23
Hallo Kopfhörerfreunde, der US Hersteller Aural behauptet kühn, den preisunabhängig besten Kopfhörerverstärker überhaupt zu bauen. Der Name dieses Gerätes lautet Audition und es kostet rund 2.200 USD. Komisch, die haben meinen Kopfhörer daneben abgebildet. hier der Link: http://www.auralaudio.com/pics/AuditionFlyer.pdf oder
http://www.auralaudio.com/products.asp?prodid=1094

Und hier die Review, bei welcher unter anderem auch der Kopfhörer von Tamagohead bewundert werden kann: http://www.6moons.com/audioreviews/aural/audition.html


[Beitrag von Chamix am 07. Aug 2004, 17:32 bearbeitet]
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#37 erstellt: 07. Aug 2004, 18:49
Hallo Leute.
Bei diesem Mist-Wetter muß ich meine Gartenarbeit einstellen

@Chamix.
Probiere mal irgendwann,wenn du möchtest,das NF-Ramses von
TMR aus.Das bekommst du auch 14 Tage zum Probehören.

@Revoxaner.
Geduld,Geduld,das ist das Einspielrezept.Genieße einfach
die kontinuirlichen Steigerungen,die du feststellst.
Du kannst auch den Grado und den Sennheiser gleichzeitig fahren.Machst nichts kaputt damit.Denk dran,der linke
Ausgang ist der bessere.Und ganz scharf betrachtet,sollte
man,wenn man alle Flöhe hören möchte,einen KH nur auf der
linken Seite eingestöpselt haben.Wenn gleichzeitig die rechte Seite auch beaufschlagt ist,gibts minimale Einflüsse.
Wiegesagt,nur im Falle,das man auf nichts verzichten möchte.
Ansonsten ist´s kein Problem.Und trenn dich so schnell als
möglich vom Spannungsadapter.Ansonsten viel Spaß.

Grüße,Otwin.
Chamix
Stammgast
#38 erstellt: 07. Aug 2004, 18:58
Hallo Otwin, ich glaube das macht meine Hifi-Kasse momentan nicht mehr mit. Wenn ich mich recht entsinne, kostet das Ramses 550€.?
Ferner habe ich mir mit meinem neuen CD-Player gerade ein XLR-NF Kabel der Firma Bona auf Empfehlung mitbestellt. Kostet einen Bruchteil und soll sehr neutral "klingen". Bei Gelegenheit höre ich mir aber auch gerne das RAMSES an.


[Beitrag von Chamix am 07. Aug 2004, 19:03 bearbeitet]
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 07. Aug 2004, 19:21
Hallo Chamix.
Okay,mußt es dir ja nicht direkt zulegen.Ginge halt um die
Erfahrung,was es bei dir macht.Wenns was wäre,kannst du dir´s im Hinterkopf speichern für die Zukunft.Und denke an
die CC-80 Module.Die sind´s wert.Sehr wert.Es ist die letzte
Ausbaustufe des HD53.Er sollte sie haben.

Gruß,Otwin.
Chamix
Stammgast
#40 erstellt: 07. Aug 2004, 19:50
Ja Otwin, die CC-80 Module stehen definitiv für mich noch aus.
Wäre schön, wenn wir dies mit einer Sammelbestellung hinbekämen. Es gibt ja schon mehrere Interessenten. Wollen wir die über Dich abwickeln? Ich wäre ab sofort dabei.


[Beitrag von Chamix am 07. Aug 2004, 19:55 bearbeitet]
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 07. Aug 2004, 20:35
Hallo Chamix.
Habe nichts dagegen.Wenn alle,die welche benötigen,auch
damit einverstanden sind,würde ich die Module ordern.
Wir können ja schauen,wer sich schon mal generell,dafür
interessiert.Alles nähere machen wir dann über PM oder Mail.

Gruß,Otwin.
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 08. Aug 2004, 17:37
Hallo Chamix.
Hab mir den Audition mal etwas angeschaut.Okay,macht einen
richtig guten Eindruck.So können Class A KHV aufgebaut sein.
Wenn du dir den Aufbau ein wenig betrachtest,ich meine nur
mal grundsätzlich,den Ringkern,die Transistorarmada und
so weiter,dann sieht man aber auch zwangsläufig die Mühe
wieder,die zum Beispiel in einem HD53 steckt.Nur mal,ohne näheres zu wissen,grundsätzlich.So kann ich einen KHV
nachvollziehen.Hier steckt im Audition mit Sicherheit auch
Arbeit bis ins Detail drin.Das sieht man.Der Preis ist natürlich eine andere Sache.Ich weiß natürlich auch,wie
souverän ein HD53 mit seinen CC80 Modulen spielt.Und das ganze kostet regulär in Deutschland rund mit Modulversendung
und transport,rechnet man die beiden Positionen zusammen,mit einem Hd53 knappe 1000 Euro.Der Audition ist über doppelt so teuer.Ich will mal so sagen.Durch die verwöhnte Darbietung eines HD53 in Endphase,macht mir der
Aural keine schlaflose Nacht.Ich kann an ihm allerdings keinen symetrischen Betrieb fahren.Nun gut.Letztendliche
Sicherheit hätte man nur,wenn man ihn wirklich mal gehört hätte.Ich weiß halt nur,das ich mit einem HD53 in seiner Endphase besser,neutraler und lässiger höre,als ich in 30
Jahren jemals mit irgendeinem KHV,wohlgemerkt die,die ich
kennengelernt hatte und habe,gehört habe.Und wenn ich alle meine Geräteerfahrungen mit einbeziehe,geht der HD53 Betrieb
sehr sehr weit.Wenn diese Darstellung könnte getoppt werden,dann würde ich vor einem solchen Gerät meinen Hut ziehen.Ich habe auch realistisch gelernt,man soll nie nie
sagen.Aber es wäre verdammt schwer.Vielleicht kann man irgendwann ja mal einen Aural hören.

Grüße,Otwin.
Revoxaner
Hat sich gelöscht
#43 erstellt: 08. Aug 2004, 18:49
Magnus Michael,

deine Aussage, das man neben den Grado einen zweiten KH parallel am HD53 anschalten kann, macht mich jetzt stutzig. In der englischen Bedienungsanleitung steht, das wenn man zwei KH anschließt, dann beide (!) eine Impedanz von 100 Ohm oder höher haben sollten.

Zu den symmetrischen Anschlüssen habe ich vor kurzem gelesen, das diese nicht unbedingt empfehlenswert sind, weil wegen Symmetrierung und Desymmetrierung zwei zusätzliche Signal-Umformungen stattfinden. Nur Vollsymmetrisch aufgebaute Komponenten sollten auch so verbunden werden, obwohl dies die geringere Anzahl von den Geräten sind, die diese Anschlüsse haben.

Mein HD53 läuft nun ca. 12-14 Stunden jeden Tag. Der Klang ist schon wirklich sehr gut bei den Aufnahmen, die langsam sind oder gut aufgenommen sind.

Ich habe gestern von Springsteen "The River" gehört. Die Aufnahme hat wenig Bass und ist relativ flach. Bei dieser CD ist die Organ bei schnellen Stücken wie "Jackson Cage", "Hungry Hearts" und "I'm A Rocker" noch etwas nervend.

Eventuell muß ich auch noch an den Filtern des CD-Players spielen. Ich werde mir in der Einspielzeit sowieso alle auffälligen Songs aufschreiben und dann in einiger Zeit nochmal hören, um diese dann am HD53 mit dem DT880 Studio vergleichen.

Gruß Revoxaner
Chamix
Stammgast
#44 erstellt: 08. Aug 2004, 21:08
Hallo Leute, hier noch ein neuer und geheimnisvoller, offener High End? Kopfhörer von Sony für knapp 3.000USD: http://www5.head-fi.org/forums/showthread.php?t=80759
Bin mal gespannt, wie die ersten Eindrücke sind. Hat schon einmal jemand Sony Flagschif den MDR-R10 hören können.

Otwin, hier ist mal jemand genau meiner Meinung bezüglich HD650 und RS-1, nur das er den RS-1 zuerst gekauft hat. Der Mann hatte wohl das Glück selbst die teuersten Kopfhörer der Welt miteinander vergleichen zu können. Er selbst ist Grado RS-1 Besitzer und Fan. Dennoch schreibt er, dass der HD 650 der erste Sennheiser ist, der im gefällt und er sich diesen zusätzlich kaufen möchte. So geht es mir auch, der RS-1 gefällt mir zwar insgesamt besser, doch würde ich damit nicht auf den HD650 nicht verzichten wollen. Das muss man aber wohl selber erst einmal erfahren, um dass ggf. nachvollziehen zu können. Das ist auch der Grund, weswegen ich immernoch auf der Suche nach einem Allroundkopfhörer für mich bin.
http://www6.head-fi.org/forums/showthread.php?t=69468
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#45 erstellt: 08. Aug 2004, 21:34
Hallo Revoxaner.
Ich merk schon,dies wird eine etwas längere Antwort.Nun,ersteinmal Zu den beiden HD53 Klinken und ihrer KH Beaufschlagung.Du kannst Auf der einen Seite einen Grado fahren und auf der anderen Seite einen Sennheiser oder Beyer.Du kannst auch zwei Grados fahren.Das tut dem
HD53 überhaupt nicht weh.Der bricht auch nicht unter der Last zweier Grados zusammen.Dafür ist dieser stabil genug ausgelegt.Wir reden nicht Von beiden Potis am Rechtsanschlag.Aber ich kann zwei Grados mit
Geügend Power fahren.Auch an einem RA1,der nicht des HD53
Stabilität hat,ließen sich zwei Grados betreiben.Der einzige Einfluß,und das hat jetzt nichts damit zu tun,ob am rechten Ausgang ein Sennheiser zusätzlich läuft oder ein zweiter Grado,ist der,das der Rechte Ausgang,welcher mit dem rückseitigen LS Ausgang gekoppelt ist,
nicht die Qualität des linken hat.Und wenn auf der rechten Seite generell ein KH eingestöpselt ist,der linke darunter minimal,aber nur minimal verändert wird.Im Normalfall ist das zu verschmerzen.Nur knallhart betrachtet,erfährt man das beste Ergebnis,wenn auf der linken Seite,ein
KH angeschlossen ist,und rechts frei bleibt.

Zum zweiten,was ich ein wenig durch deine Schilderungen mitbekomme.Dies ist jetzt nicht auf dich bezogen,oder ein Angriff.Versteh´s bitteRichtig herum.Es gaht ja schließlich darum,deine Schilderungen ein wenig Zu analysieren.Und wenn etwas Probleme macht,dir zu helfen.So ist es auch
Gemeint.Ich kann zum beispiel nicht verstehen,dass mit einem PS1 Irgendeine Aufnahme lästig oder etwas nervend kommen sollte.Ich habe hier Von der Machart unterste Schublade an Rock/Pop.Im audiophilen Sinne,
unterste Schublade.Aber mehr zeigt mir mein Grado auch nicht.Oder der HD53.Auf gar keinen Fall wird dort etwas nervig.Im Gegenteil.Die meisten Probleme kämen bei Kracheraufnahmen,wo Trompeten oder Violinen Bis zum geht nicht mehr ausgeleuchtet werden.Wenn dort die komplette
Kombi aus dem Lot fährt,dann knallts eher.Aufnahmen,denen das alles fehlt Auch wenn diese sich sehr dünn oder schmal anhören,werden am Grado Nie eine Nervigkeit bringen,wenn alles stimmt in der Kette.Ich habe Party CD´s Pop 70,80iger Jahre aus dem Aldi irgendwann mal mit eingekauft.
Limahl,Kenny Rogers und all so was.Qualität gleich null.Fehlendes Fundament.Eher Ping Pong Baß.Schmale und vordergründige Höhen.Stellenweise Überzogen.Raum?Gibt’s keinen.Alles flach gehalten.Und dennoch,diese Teile
Hatte ich schon je nach Lust abends über einige Stax Kombis abgefahren Und laut.Normal höre ich eher leise.Aber weder über Stax,noch über Verschiedene Grados gabs Nervigkeit.Nervigkeit ist etwas einer noch
Unausgegorener Anlagenkombi.Irgend wo.Oder besser gesagt unstimmig. Dann präsentieren sich solche Sachen,mit Hang zu schlechterer Qualität als Etwas Streß.Ansonsten nimmst du nur den Aufnahmezustand war.Der tut nicht weh.

Dann noch zum Beyer.Nichts gegen diesen KH.Aber du kennst diesen doch nun Lange.Was mich ein wenig entzückt,ist das du am Hd53 nochmal vergleichen Willst zwischen beiden Hörern.Ich weiß auch,das du den Grado als besser
Einstufst.Aber was ich vermisse,ist die Kluft dazwischen.Ein Grado PS1,wir wollen
Hier nicht mit Geld rumwerfen,kostet viermal soviel,wie ein DT880.Und ich Kenne den DT880,genauso gut wie den DT990.Ein Grado SR325 öffnet das Klangbild schon anders als ein DT880.Vor allem auch bei Großorchesterpassagen,
bricht ein SR325 am HD53 unter Lautstärke nicht zusammen.Er bleibt souverän.Das kann der DT880 nicht mehr.Zu komplex.Er hat auch nicht die Ausleuchtung Und ganz das neutrale Verhalten.Hier wäre ein HD650 meines Erachtens eher
Auf dem Punkt,großorchestral klar zu kommen.Aber über dem SR325 kommt der RS2,dann der RS1 und am Schluß der PS1.Mir fehlt ein wenig deine klare Aussage.Es ist immer so,als würde ein PS1 halt besser spielen.Ein HD650 spielt besser als Der DT880.Ein Grado PS1 spielt wo ganz anders Fußball,in allem.Das ist eine Absolut andere Klasse.Egal an welchem KHV für niederohmigen Betrieb.Ich kenne den RS1 und einen HD600.Ich hab beide zusammen betrieben.Aber
Meist,damit man mit zwei Mann abends mal hören konnte.Wenn du die Öffnung Eines PS1 oder RS1 gewöhnt bist,kann es dich nicht ernsthaft zu einem BeyervergleichHinziehen.Diese Unterschieden haben auch weniger mit der Einspielphase deines HD53 zu tun.Bist du sicher,das du keine größeren Netzeinflüsse hast.Denn diese Können stellenweise ins richtig technische gehen.Dann würde Software,die nicht
Gut gemacht ist,meistens in den Höhen nerven.Weil durch die Einflüsse das Klangbild Recht flach,raumloser und technisch analytischer dargestellt wird.Und das zu
Unterschiedlichen Tageszeiten in unterschiedlicher Intensität.Unter normalen Bedingungen,fährst du mit deiner hochwertigen Kombi,und du hast einen Superplayer,auch der fabriziert keinen Stress,das macht gar kein T&A Player,ein homogenes In sich völlig geschlossenes Klangbild.Da gibt es eigentlich nichts,auch nicht bei minder Guten CD oder Band aufnahmen,was sich nervig oder lästig aus dem Fenster lehnt.
Dick dünn,schmal,bauchig,schlank,dumpf,hell überzogen....... stellst du alles bei Aufnahmen
Mit deiner Kombi fest.Aber nicht mehr.Die Kombi selbst bleibt homogen im Lot.Wenn dein PS1 läuft sollte er so spielen,das du den Beyer freiwillig nicht mehr anziehst.
Ich weiß,das hört sich nun schlimm an,ist aber so.Nicht nur bei mir.Bei allen Leuten,die ich kenne,welche eine große Stax oder einen großen Grado fahren,ob am HD53 oder einer anderen guten KH Elektronic,wäre ein DT880 Thema erledigt.Auch ein HD600 hängt dort
In Reserve für den Zweierbetrieb.Aber mehr nicht.Und so in etwa wenn’s richtig läuft sollten
Auch die Unterschiede sein.

Grüße,Otwin.
rubicon
Hat sich gelöscht
#46 erstellt: 08. Aug 2004, 22:04
@Chamix:

das Zu Mobius Kabel von Zu


.. interessiert mich auch. Betreibe meinen HD 650 momentan am oehlbach-Kabel. Was kostet das Zu-Kabel?

Danke für eine Antwort. KHV ist brocksieper earmax pro.

Gruß
rubicon
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 08. Aug 2004, 22:45
Hallo Chamix.
Doch ich verstehe dich und den Mann sehr gut.Ich habe ja
meine HD600 und HD650 Erfahrungen,am RA1 an Amity am
Creek am HD51 und am HD53,am Brocksieper Earmax und Earmax Pro.Ein HD650 ist ein Super KH.Sennheiser weiß genau wie man
Stärken auf den Punkt bringt.Das ist doch eine Firma mit
ganz alter Reife.Ich kann einen HD600 oder 650 zum Beispiel
nicht auf Dauer an einem Brocksiper hören.Das ist alles schön und auch imRöhrensinne geschmackvoll,aber auch halt etwas rund in sich.Einem Großorchester geht in dieser Kombi
sehr viel an feiner Info verloren.Das kann der Earmax nicht
ganz.Ich hatte am Earmax schon wesentlich besser einen
grado empfunden,weil der dem Earmax was Auflösung anbelangt
etwas hilft.Aber mit Sennheiser ist vieles einfach nur rund.
Aber hat Geschmack.Du merkst doch selbst,dies war ja wie ein
Leitfaden den ich immer wieder schrieb,auch ein Sennheiser braucht eine richtig kontrollierte Elektronik.Damit wird
der sehr linear,das typisch dunklere,was er eigentlich auch garnicht hat,verschwindet.Er öffnet sich mehr und hat jetzt auch mehr Höhenanteil.Diese dunkleren Timbres kommen immer von Verstärkern die nicht richtig kontrollieren können,und
auch die Kraft nicht haben.Ähnlich passiert es auch
beim Earmax des Kollegen.Es ist zwar geschmackvoll vertretbar.Es geht hier um eine anmutige Triode mit Aura.
Alles klar.War bei mir mit dem Earmax Pro auch nicht anders.
Aber,wenn ich bedenke,wie stellenweise dunkel ein HD650
noch gespielt hat,dann ist das viel von rund,aber weniger von Auflösung.Mit einer richtig guten Class A blüht ein HD650 auf und durch die Kontrolle kriegt der auch einen ganz anderen Harz,auch in den Baßkeller mitgeliefert.
Das geht nur über den Verstärker.An einer Brocksieper bleibt
der untere Baß undefinierter und den Höhen fehlen die Enden.
Der Feingeist an Info hört sich mehr nach etwas stumpf an
als fein zelebrierend und schwingend.Aber wird der HD650
richtig am Zügel gelassen,so wird´s ne deutlich andere Liga.
Chamix,das weißt du ja auch.Ich hatte den Hd 600 nebeneinander am Earmax und gleichzeitig am HD51.Also 2x HD600.einer vom Freund.Gleiche Quelle über Y-Adapter.
Von der Playerleistung her kein Problem.Wenn ich vom
Earmax auf den HD51 umstieg,bei Orchester und Jazz hauptsächlich,dann hatte ich das gefühl,der Earmax schneidet
alle feinen verästelungen und feines Ausschwingen der Töne
ab und macht das ganze in einem runden Abschluß.Das ist nicht die volle Arbeit eines HD600 oder auch HD650.

Aber,ich hab ein ganz breitbandiges Herz für KH´s und da gehört auch die Sennheiserlinie unbedingt hinein.
Aber nur,wenn ein Sennheiser richtig zugelassen wird.

Grüße,Otwin
Magnus_Michael
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 09. Aug 2004, 00:50
Hallo Jungs.
Vielleicht mal noch ein paar Zeilen zur
dynamischen KH Liga.Etwas was mir sehr am Herzen lag und liegt.Es gibt eine riesige Bandbreite an dynamischen KH.
Das ist auch gut so.Weil hier viele Menschen laut ihren
Geschmacksvorstellungen und auch ihrem Budget gemäß
einkaufen können.Ich habe durch die ganzen Jahre sie alle
gemocht.Ob die Sennheisers Unipolar Typen aus grauer Vorzeit,die alten Jecklin Float´s,Stax von Beginn an,eine
große Zahl an bezahlbaren dynamischen aus den Häusern
Beyer,AKG,Sennheiser,Ultrasone oder auch einen teureren AKG
1000 oder die Gradolinie vom kleinsten bis zum größten.
Auch der Schweizer Heil baut mit den Ergomodellen sehr
feine Sachen.Es gibt also unheimlich viel Auswahl.
Für jeden ist etwas dabei.Und es gibt noch welche,die bei uns vertriebsseitig nicht so eine gewichtige Rolle spielen,siehe als beispiel eine Audiotechnica Linie.Da wird man beim größten Modell richtig Geld los.Oder die Koss Hörer.Oder ein Sennheiser Orpheus,den ich nur einmal die
gelegenheit hatte,zu hören.Ganz große Liga.Traumhaft.

Was mich grade bei den meisten dynamischen KH schon immer
gewurmt hatte,das war,die Tatsache,das ein Verbraucher
der Anschlußmöglichkeit eines solchen Hörers und entsprechender Informationen,sich alleine überlassen wurde.
Nur ganz verzettelt kamen gestandene eigenständige KHV
über die Jahre dazu.Bei Stax ging man dieser Misere
spätestens durch die eigenen Aktivteile aus dem Weg.
Deshalb auch lange Zeit der unangefochtene König.Weil hier in der Kombination schon die Arbeit funktionierte.
Andersherum,wieviele KH Fans betrieben ihren guten und auch
teuren HD650 an der mageren Klinke eines Vollverstärkers.
Bestimmt genug.Ein Hörer für regulär 800 DM.Das ist doch richtig Geld für einen Hörer.Ein Stax Classic Hörer kostet
einzeln auch nicht viel mehr.Das ist Qualitätsniveau.

Und der Punkt war über die Jahre eigentlich mein Steckenpferd geworden.Ich mochte und mag auch heute noch,auch wenn ich persönlich die großen Grados favorisiere,
viele anderen Hörer und halte diese in meinem Herzen.
Was mich auch früher schon bei all der Harmonie und
gemeinschaftlichem Arbeiten zwischen einem Stax Elektrostaten und seiner dazugehörigen Elektronik gestört
hatte,auch als Eigenbesitzer,oder gerade deshalb,war die Tatsache,das die Arbeit des Verstärkers nicht dem Niveau
der elektrostatischen Folie und ihrer Möglichkeiten
entsprach.Jedenfalls mein Eindruck.

Und bei den dynamischen Vertretern,war ein Schattendasein
eines guten Hörers schon vorprogrammiert durch seine
Elektronik.Es war für mich absolut wichtig und stellt noch heute meinen Punkt Nummer eins dar,das ein dynamischer KH
einen richtig guten Antrieb bekommt.ich sehe das garnicht
soviel anders als bei LS.Ich habs ja schon mal erwähnt.
Was wäre eine B&W Nautilus mit einem mäßigen Vollverstärker.
So in etwa wirkt auf mich ein HD600 an einem Vollverstärker.
Noch schlimmer eigentlich.

Aus diesem Grund ist für mich das A und O der richtige Antrieb.Nur so kann ich einen guten KH zu seiner Arbeit führen.Ansonsten macht der,was er will,nur nicht das,was er
soll.Die meisten dieser Ergebnisse bleiben gutmütig,weil
die KH´s von Haus aus ein leichtfüßiges Spiel liefern.Das trügt einige Menschen über die tatsächlichen Qualitäten
hinweg.Weil´s schön klingt.Nur Arbeit ist das keine.schomn garnicht die,die dem Hörer entspricht.

Nun haben wir Gott sei Dank heute eine Situation,wo sich mehr Hersteller über feine separate KHV Gedanken machen.
Auch mal in Richtung niederohmiger Modelle.Die gibts ja nicht nur bei Grado.Auch andere Firmen haben 30-50 Ohm
Modelle in ihrer Palette.Ich kann nur jedem empfehlen sich
die Mühe zu machen und seinem geliebten KH eine adäquate
Elektronik zu spendieren.das ist investiert am richtigen Punkt.Alles darunter ist ein Schattendasein.Es sei denn,es hört jemand im Monat zwei Stunden.Dem wär´s egal.Dessen
Hobby ist es aber auch nicht.Ich bin ja bekanntlich ein
Verfechter der CEC HD´s.Ich würde aber auch das Geld ausgeben,wenn mein liebster KH ein Sennheiser HD650 wäre.
Auch der ist es alleine,schaut man sich den Betrag an,mit
Sicherheit wert.Auch dem Teil ein besseres Kabel zu spendieren,kann ich den Leuten nur Recht geben.Warum einem
so schönen und guten KH nicht gebührend begegnen.
Das Endergebnis in solchen Fällen belohnt einen mehrfach.
Wenn ich hier dem HD650 nur ein Vollverstärkerdasein gönne,
erhalte ich nie seine Qualität.Und bei anderen verhält es sich genauso.Es ist zwar gegenüber LS immer noch ein
bezahlbarer Bereich,doch darf diese tatsache nicht darüber
hinwegtrügen,das auch ein Ohrlautsprecher mit dem besten
an Verstärkung gerade zufrieden genug ist.Der KH alleine
macht keinen Weg nach Rom.Ein gutes Frontend,von vorne Locker musikalisch und informativ,ein Verstärker mit Kraft
und ganz selbstverständlichem Arbeiten wird einen KH erst
kontrolliert zur Höchstform bringen.Eben wie beim LS.
Und wer denkt,weil er eh Rock/Pop vorwiegend hört,der brauche ja sowieso nicht jedes Hustenbonbon,dem kann ich nur sagen,falsch.Man höre sich mal Pink Floyd über Live CD
an oder eine alte ELO an.Der wird merken,wieviel Sinn und Zusammenhang in der Musik wächst,wenn´s richtig locker geht.
Und über eine größere Pink Floyd Bühne tut doch auch niemand meckern,in der eh schon kleinen Ohrlautsprecherwelt?

Grüße,Otwin
Gelscht
Gelöscht
#49 erstellt: 09. Aug 2004, 02:28
Hi Revoxaner,

Die jeweils linke und rechte Seite des HD53 arbeiten völlig unabhängig voneinander uns sind obendrein Kurzschlußfest. Um die Belastbarkeit mit etwa 2 x 32Ohm musst Du Dir wirklich keine Gedanken machen.

Hi Chamix,
Ich kann mehr über den ATH W-1000 im Verhältnis zum Sennheiser und Beyer schreiben; beim Grado habe ich keine Dauer-Hörerfahrung. Den Beyer DT931 habe ich meist dem Sennheiser HD600 vorgezogen, da der einfach dynamischer ist. Jedoch hat der Beyer im oberen Mittenbereich recht viel Eigenklang, was oft dann doch nervt. Manchmal höre ich dann mit dem Sennheiser. Neben der Verhaltenheit fällt mir auf, dass ich bei beiden kein Tiefbassgefühl habe und am unteren Ende der Bass auch nicht sehr viele Farben zeigt.
Beim Audio Technica ATH W-1000 ist das der auffallenste Unterschied: Das Teil geht enorm runter (ich meine TIEF und nicht VIEL Bass!) und spielt ohne besondere Frequenzvorlieben. Die Macke des Beyers im Mittenbereich ist nur noch rudimentär vorhanden (viele KH machen in dem Bereich Mist), die Ausdehnung nach oben sicher nicht schlechter als beim Sennheiser und die Dynamik ist besser als beim Beyer.
Derzeit ist das mein täglicher KH. Kostet übrigens ähnlich viel wie ein HD650.
Hier noch ein Kommentar zu M.M.s ständigen Ausführungen über das Treiben von 32 Ohm KH. Im Grunde sollte es keinen technischen Grund dazu geben, aber dennoch verhält sich der ATH W-1000 genau so, wie M.M. es vom Grado beschreibt. An meinem alten KH oder an der Kopfhörerbuchse meines CD will der nicht so richtig; jedoch am HD53 ist das Teil super. Der Sennheiser und der Beyer sind da weniger kritisch, auch wenn natürlich trotzdem der KHV eine Rolle spielt.

@M.M. Ich vermute beim HD53 einen Ausgagswiderstand um die 100 Ohm. Das ist absolut üblich und soll das Spektrum der KH-Impedanzen sicher ausgleichen. Kannst Du mal nachfragen, ob es sich empfiehlt für 32-Ohm KH kleinere Werte zu verwenden?
Übrigens habe ich meine CC80 bekommen und eingebaut: SUPER!!!

@ Chamix
Ich glaube Dir bei Deinen Pegelproblemen mit dem Audionet helfen zu können. Falls der HD53 dem CC75-Datenblatt (welches ich ausführlich studiert habe) folgen sollte, ist es ein Kinderspiel die Eingangsverstärkung herabzusetzen. Ich versuche mal das Service-Manual vom HD53 zu bekommen.
M.M. kannst Du da helfen?
Gelscht
Gelöscht
#50 erstellt: 09. Aug 2004, 04:24
Huääää... Die Aural Auditon KHV selbstbeweihräucherung ist mal wieder so richtig Amerikanisch bescheiden
Seis drum; wenn das Teil gut sein sollte OK. Jedoch wird nichts außer einer hohen Bauteilselektion als Besonderheit angegeben und nur FETs zu verwenden macht nicht wirklich Sinn ohne viel Gegenkopplung.
Grundsätzlich finde ich solche Behauptungen unseriös, da es wirklich fast unmöglich ist den Markt zu übersehen.
Der Testbericht ist jedoch sehr gut.
Chamix
Stammgast
#51 erstellt: 09. Aug 2004, 11:16
Hallo Rubicon, schau mal beim 6. Beitrag in diesem Thread findest Du den Link zu Zu Cable. Dort gibt es auch eine Preisliste. Ein weitere wichtiger Aspekt bei einem Austauschkabel ist auch die Möglichkeit verschiedene Längen ohne klangverschlechternde Stecker zu realisieren. Leider hat der Polnische Händler auf meine Anfrage bisher nicht reagiert. So wird man also direkt bei Zu kaufen müssen.

Tamagohead, danke für Deinen Ausführungen zum AT und die Hilfe für mein XLR-Problem. In den nächsten Tagen bekomme ich erst einmal meinen neuen CD-Player, welcher ebenfalls mit XLR-Ausgängen bestückt ist. Dann schaue ich mal, ob ich damit zurecht komme. Gerne aber wüsste ich auch, wie man die Eingangsempfindlichkeit beim HD53 dafür absenken könnte.

Otwin, zum Thema dunkler Klang des HD650 noch eine Erfahrung von mir. Diesen Eindruck gab es bei mir auch in der Kombination mit dem HD53. Doch ist es seit kurzem endlich vorbei damit. Das liegt vermutlich am offenbar abgeschlossenen Einspielvorgang beider Komponenten.


[Beitrag von Chamix am 09. Aug 2004, 11:17 bearbeitet]
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