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Magnat RV1

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superxross
Stammgast
#1 erstellt: 06. Sep 2007, 14:42
ist jetzt zu kaufen.... 1999 euros im MM in Koblenz, uff.
ist allerdings sowas von mechanisch solide, hab ich noch nicht gesehen. 5mm frontplatte mit voller höhe, daher kein "röhrenaltar". mit abdeckgitter siehts mal wieder richtig "ordentlich" aus.
die 4 el34 sind hintendrin, vorn die vorstufen mit den ecc82/83, die MM phonostufe mit den 2x2 ecc83 sitzt direkt über den eingansbuchsen. mittig der megagroße netztrafo und die dicken übertrager, die el34 sehen hinter den trafos richtig mickrig aus. alle buchsen vergoldet, knöpfe vorn massiv, fernbedienung ist ein kleiner, massiver metallklotz(ca.3x7x1,5) und nur für das motorpoti und muting.
eingangswahl hörbar über relais.
sieht alles sehr, sehr, sehr wertig aus. wiegt soviel wie meine accuphase p300.
klang kann ich nicht so recht beschreiben(.......jaja, der ewige "röhrentypische weiche" klang), es hing ein yamaha mediaserver dran(der CD-player, den sie nach dem aufbau OBEN DRAUF gestellt haben, sei wohl kaputt! ohoh mediamarkt...), der nur enya zu bieten hatte, die ja eh schon extrem soft abgemischt ist, boxen waren irgendwelche hecos dran, kenne mich bei den neuen ls nicht aus. klang aber sauber und .....nix hat gebrummt....auch an und im gerät nicht.
viel geld für viel verstärker, mir zu teuer, aber ein feines gerät für alle, die sich für 2000euro 'nen deutschen el34 gegentakter hinstellen wollen, denen der chinaröhrenaltarlook auf die nerven geht.
sorry für die bildqualität, der commi gibt nicht mehr her.

hab das bild mal rausgenommen, ich weiß nicht ob das ok ist, bilder ausm MM hier einzustellen, sonst auf magnat.de unter elektronik alles zu sehen


[Beitrag von superxross am 06. Sep 2007, 14:46 bearbeitet]
rorenoren
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 06. Sep 2007, 17:15
Moin,

sieht interessant aus,

aber in Deutschland hergestellt ist es eher nicht, oder?

Magnat ist ja doch seit langem "international tätig".
(nett gesagt)

Aber trotzdem nett, wenn man das Design mag.

Gruss, Jens
Solution-Design
Stammgast
#3 erstellt: 25. Nov 2007, 01:34
Ich habe ihn jetzt schon einige Zeit hier laufen. Der Klang ist bei gut abgemischten CDs einfach genial. Hatte ich zuvor immer ein Wummern im Bassbereich bei meinem Luxmann L410 bemängelt, hatte ich bei meinem highendig aufgebauten, sauschweren Akai mit genauso dicker Frontplatte, Directsound-Taste (welche nie genutzt wurde), genauso vergoldeten Buchsen den Direct-Sound im Bass- und Höhenbereich bemängelt, so kann ich nun behaupten, dass meine kleinen Canton nie besser geklungen haben. Nur manchmal, besonders bei CDs, bei welchen der Tonmeister sich scheinbar nicht soviel Mühe gegeben hat, bei diesen Fehlt einfach der Wums. Dann gibt es zwar ab und zu doch auf derselben schlechten CD den absoluten Tiefbass, aber dann irgendwie ist es doch wieder unschön. Bei meiner alten Anlage habe ich da einfach den Equalizer zur Unterstützung genommen. Nur möchte ich das einfach nicht mehr. Musik soll möglichst pur klingen. Und bei guten CDs tut sie das auch. Aber wie gesagt, nur bei guten. Dafür kann natürlich der Verstärker nichts. Deshalb auch in meinem Posting http://www.hifi-foru...m_id=32&thread=21545 die Frage nach dem Nubert-Modul, oder aber zu einem Röhrenvertärker passenden Lautsprechern. Empfehlen kann ich den Magnat RV1. Das was nicht so schön ist: Aux strahlt recht stark in den CD-Eingang. Phono rauscht bei höherer Lautstärke.

PS: Er wird in Russland hergestellt und hier abgestimmt.
Kogan
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Nov 2007, 10:28
Hi,

zu dem Verstärker gibt es in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift "LP" ein Bericht.

Dort steht auch, dass das Design in Deutschland gemacht wurde, Produktion in China, ich glaube das KnowHow und Endeinbau der automatischen Bias wird dann wieder in Deutschland gemacht, sonst wäre der Preis nicht machbar.

Bis dann,

Kogan
RoA
Inventar
#5 erstellt: 27. Nov 2007, 12:43

Solution-Design schrieb:
Nur manchmal, besonders bei CDs, bei welchen der Tonmeister sich scheinbar nicht soviel Mühe gegeben hat, bei diesen Fehlt einfach der Wums.


Das haben schlecht-gemachte CDs so an sich. Mit einem mittelmäßigen Transsistor-Verstärker können sie mitunter richtig schlecht klingen. Da merkt man dann manchmal schon, was eine Röhre noch so rausholen kann.


Kogan schrieb:
Endeinbau der automatischen Bias wird dann wieder in Deutschland gemacht, sonst wäre der Preis nicht machbar.


Warum sollte man die paar Teile denn in Deutschland einbauen?

Ich denke, daß es mit dem Magnat-Verstärker so ist wie mit vielen anderen Modellen. Es gibt ein chinesisches Baukasten-System, da werden dann ein paar "Modifikationen" bestellt, z.B. bestimmte Bauteile wie Kondensatoren aus deutscher Fertigung (die in der Flachpresse als edel beworben werden können), Aufkleber in Deutsch, ein Markenlogo als zusätzliches Design-Element etc., und dann geht das hier direkt aus dem Container als deutsche Entwicklung über die Theke. Da sollte man sich nichts vormachen.
Kogan
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 27. Nov 2007, 13:47
Hi,

warum man ein paar Teile erst in Deutschland einbaut?

Ganz einfach, das soll eine recht tricky Schaltung sein und Magnat wäre nicht die erste Firma, die wenig später eine günstige Kopie ihres Gerätes von einer chinesischen Firma im Schaufenster sehen würde.

Kogan
RoA
Inventar
#7 erstellt: 27. Nov 2007, 14:54
Jede Schaltung ist irgendwie tricky, besonders, einzigartig, innovativ etc., und die Hersteller werden nicht müde, die jeweiligen Vorzüge zu betonen, und die Flachpresse wird nicht müde, dies ausgiebig in den Tests zu wiederholen.

Wenn es sich wirklich nur um die Bauteile für den Auto-Bias (der vor ca. 100 Jahren erfunden wurde) handelt, dann wären ein paar Widerstände (Wert: ein paar Cent) einzubauen. Dazu müßten dann die Kartons geöffnet werden sowie die Geräte geöffnet und wieder zerlegt werden. Nach dem manuellem Einlöten kommt daran anschließend der Zusammenbau und die abschließende Funktionskontrolle. Bei einer Auto-Bias-Schaltung muß übrigens nichts kontrolliert oder eingestellt werden (daher der Name Auto-Bias). Warum sollte man das also bitte tun, wenn es in einem Abwasch in China erledigt werden kann und wohl auch wird? Oder steckt hinter Magnat in Wirklichkeit Airbus?
rorenoren
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 27. Nov 2007, 18:48
Moin,

ich denke auch nicht, dass hier in Deutschland noch einmal ernsthaft Hand an den Verstärker gelegt wird.

Selbst die Entwicklung wird nicht von Magnat selbst sein.

Das Design vielleicht, die Schaltung kaum.

Da ist so ziemlich alles schon mal da gewesen.

Es ist meist nur die Werbetrommel, die da gerührt wird und verheisst:

Unsere Verstärker sind die besten und etwas ganz besonderes!

Magnat hat sich ja eher mit Lautsprechern einen Namen gemacht, als mit Verstärkern.
(zuguterletzt mit billig- Ramsch, woher?)

Wo sollte da plötzlich das "grosse Entwicklungspotential" herkommen.

Die Fertigung im Ausland, resp. Fernost, war schon damals nichts besonderes.

Der Verstärker kann selbstverständlich trotz der Herkunft, oder sogar wegen seiner Herkunft gut sein, keine Frage.
(inzwischen, oder schon lange, wissen auch Chinesen, wie man Verstärker baut, Nachhilfe benötigen nur die Importeure in Bezug auf Preis/ Leistung, billig ist eben Müll, wer billige Verstärker will, bekommt genau diese, der Kunde kann billige Amps auch teuer kaufen )

Dieses "Made in xxx" legt jeder Hersteller anders aus.

Glauben schenke ich da nur wenigen.

Technics CD Player schmückte einst der Schriftzug "Made in Germany".

Die Schubladenmechanik und möglicherweise einige Gehäuseteile stammen von hier.
(In das Plastik ist z.T. "Made in Germany" eingegossen)

Laufwerk (Philips, Malaysia), Elektronik (? Fernost)

Das Zusammenstecken in Deutschland sowie die Fertigung einiger eher unscheinbarer Komponenten fand also hier statt.

Soweit dürfte die Fertigungstiefe bei Magnat in diesem Falle nicht liegen.

Glaubhaft wäre für mich eine stichprobenartige oder in Ausnahmesituationen sogar generelle Qualitätskontrolle in D.

Auch evtl. Nachbesserungen könnten hier stattfinden.
(evtl. mit Chinesen aus dem Herstellerwerk, kenne solche Praktiken aus meinem Beruf)

Alles in Allem, ein weiterer Röhrenverstärker.

Punkt.

Die Qualität wird sich nach Jahren zeigen.

Der Klang muss dem Käufer gefallen, niemandem sonst.

Und:

Warum nehmen so viele Leute noch das Werbegeschwafel ernst, besonders in der heutigen Zeit der offensichtlichen Lügen?
(nicht speziell in diesem Falle)

Gruss, Jens
Solution-Design
Stammgast
#9 erstellt: 27. Nov 2007, 20:53

rorenoren schrieb:

ich denke auch nicht, dass hier in Deutschland noch einmal ernsthaft Hand an den Verstärker gelegt wird. Selbst die Entwicklung wird nicht von Magnat selbst sein.


Das aber behauptet zumindest Magnat und somit auch deren Mitarbeiter


rorenoren schrieb:

Das Design vielleicht, die Schaltung kaum.
Da ist so ziemlich alles schon mal da gewesen.
Es ist meist nur die Werbetrommel, die da gerührt wird und verheisst:


In dieser Art, weit weg von den bisherigen Röhrentempeln, bei welchen schon die Anordnung der Glühkerzen eine völlig andere ist, ist es zumindest noch nicht dagewesen.


rorenoren schrieb:

Magnat hat sich ja eher mit Lautsprechern einen Namen gemacht, als mit Verstärkern.
(zuguterletzt mit billig- Ramsch, woher?)


Selbst die sogenannten Billig-Ramsch-Lautsprecher hatten ihre Kundschaft, gar Anhänger.


rorenoren schrieb:

Wo sollte da plötzlich das "grosse Entwicklungspotential" herkommen.


Indem Magnat seinen Ruf in Richtung High End-Hersteller wieder festigen möchte. Daher kommt das Entwicklungspotential. Im Wollen.


rorenoren schrieb:

Der Verstärker kann selbstverständlich trotz der Herkunft, oder sogar wegen seiner Herkunft gut sein, keine Frage.
Alles in Allem, ein weiterer Röhrenverstärker. Punkt.


Wie kann man nur so destruktiv argumentieren. Alles in allem ein weiterer Verstärker… Auch Transistoren müssen nicht neu erfunden werden, trotzdem gibt es immer wieder Hersteller, welche den Raum für Verbesserungen… hörbare Verbesserungen… gefunden haben. Und nun ist Magnat mal dran.


rorenoren schrieb:

Der Klang muss dem Käufer gefallen, niemandem sonst.


Da gebe ich dir Recht. Und wenn ich, wie eben erst, "Pure Fantasy - Barbara Thompson's Paraphernalia" gehört habe, dann weiß ich, dass Magnat den richtigen Weg beschritten hat und ich in diesem Falle den richtigen Kauf tätigte. Was die Lautsprecher angeht, denke ich, schau ich mir mal Magnats Quantum 709 etwas genauer an.
pragmatiker
Administrator
#10 erstellt: 28. Nov 2007, 17:22
Ich fabuliere jetzt einfach mal herstellerunabhängig vor mich hin: Wer so um die 2.000,-- Euro für einen Verstärker ausgibt, wird aller Wahrscheinlichkeit nach nicht "Made in China" auf dem Gerät stehen haben wollen. Ein "Made in Germany" oder "Made in EU" darf man jetzt allerdings nicht nach Lust und Laune auf das Gerät schreiben, da muß schon ein (in irgendwelchen Gesetzen sicher penibel geregelter) Teil der Wertschöpfungskette auch hier stattgefunden haben. Und das könnte dann z.B. so aussehen:

  • Das Gerät wird in Deutschland entwickelt. Auf diese Weise hat man dann auch gleich in der Entwicklungsphase die Hand drauf auf allen einschlägigen Dingen, mit welchen EU-Normen (die dann in der Kennzeichnung mit dem CE-Ziechen gipfeln) erfüllt werden müssen. Auch kann man bei einer hiesigen Entwicklung ganz gut steuern, daß bereits die innere und äußere Optik des Gerätes einen nicht auf den ersten Schlag auf China tippen läßt.
  • Das Gerät wird im Ausland (z.B. in China) zumindest grundgefertigt.
  • Das Gerät wird in Deutschland mit einer letzten, leicht einzubringenden Komponente vervollständigt - damit fand auch hier im Land Fertigung statt. Daß das irgendwelches geheimnisvolles "High-Tech-Zeugs", was man vor den Augen anderer schützen möchte, hier eingebaut wird, kann ich mir bei dem Reifegrad der Röhrentechnik nicht so recht vorstellen....und wenn's doch eine neue Röhrenschaltungstechnik sein sollte, so kann man diese nicht eingießen oder sonstwie vor neugierigen Augen verbergen - sprich: Wenn sich jemand so einen Verstärker kauft und sich das Schaltbild rauszeichnet, erfährt er alles, was er wissen will.
  • Das Gerät wird hier in Deutschland einer Qualitäts- und Sicherheitskontrolle (Isolationswiderstand etd.) unterzogen. Das selbst zu tun, ist für eine deutsche Firma schon aus Haftungsgründen unerläßlich.

Tja, und wenn man so oder so ähnlich vorgeht, kann durchaus schwupps ein "Made in Germany" oder "Made in EU" auf dem Gerät prangen.

Wie gesagt, daß ist jetzt völlig herstellerunabhängig von mir so vor mich hinfabuliert. Wie das Magnat mit diesem Gerät genau macht, entzieht sich natürlich völlig meiner Kenntnis.

Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 28. Nov 2007, 17:24 bearbeitet]
RoA
Inventar
#11 erstellt: 28. Nov 2007, 18:11
Aus dem Datenblatt:


Der Magnat RV 1 wurde von einem deutsch-englischen Team in Anlehnung an klassische Röhrenverstärker der 60er und 70er Jahre entwickelt.


Wie weit die "Anlehnung" tatsächlich war bzw. wieviel Entwicklungsarbeit für das Gerät durch das deutsch-englische Team erbracht wurde ist nicht ersichtlich. Wahrscheinlich handelt es sich um eine solide Grundschaltung mit moderner Spannungsversorgung. Zumindest auf der Homepage ist nichts von "Made in Germany" oder "Made in EU" zu finden. Insgesamt ist es daher zumindest naheliegend, daß das Gerät vollständig im außereuropäischen Ausland (China?) gefertigt wurde und auch die Endkontrolle dort stattfindet, d.h. die Geräte werden vom Container aus ausgeliefert, so wie von vielen anderen Herstellern auch.

Ich fabuliere jetzt auch mal: Knapp ein Drittel des Verkaufspreises (ca. 2.000 Euro) dürfte auf Produktion, Transport und Zoll entfallen, gut 20% auf Vertriebskosten (u.a. Marketing (z.B. Anzeigenschaltung, Internetauftritt), und der Rest teilt sich auf in Handelsspannen und USt. Bei diesen Relationen könnten die Absatzerwartungen für Deutschland zunächst bei mindestens 200-500 Stück liegen, und dafür muß Magnat eine Menge Wind machen.
Solution-Design
Stammgast
#12 erstellt: 28. Nov 2007, 21:47
Laut Aussage des Magnat-Mitarbeiters, welcher dieses Gerät dem geneigten Publikum vorstellte (unter anderem auch dem Stereoplay-Chefredakteur) wird das Gerät in Deutschland montiert –eben mit besagten ausländischen Komponenten- eingespielt, geprüft, justiert, verkauft.
AnnoDomini87
Stammgast
#13 erstellt: 01. Dez 2007, 18:42
Die Röhrenanordnung ist scheiße, die sieht man dann garnicht gescheit Glühen, fast alle sind verdeckt.
Solution-Design
Stammgast
#14 erstellt: 02. Dez 2007, 11:30
Sinniger Beitrag.
xenokles
Stammgast
#15 erstellt: 02. Dez 2007, 16:02
Also, was man von dem Gerät bisher sehen und darüber lesen konnte, scheint für den Preis von 1.800,-- € doch sehr interessant. Und wie hier schon jemand geschrieben hat, sollen die Geräte aus Russland kommen.
rorenoren
Hat sich gelöscht
#16 erstellt: 02. Dez 2007, 16:19
Moin,

die Röhren kommen wohl aus Russland.

Gibt es bei "Chinesen" öfter, vielleicht weil sich herumgesprochen hat, dass sich Verstärker mit Russenröhren besser verkaufen lassen.

Selbst in Russland wäre die Produktion zu teuer, ebenso wie nachträgliche Um/ Einbauten in Deutschland.

Spielt aber auch nur in soweit eine Rolle, als dass die Glaubwürdigkeit des Herstellers bzw. dessen Angestellter durch ungewisse Aussagen nicht gerade steigt.

Wie schon RoA schrieb, gibt es keine "Geheimnisse" um Röhrenverstärker mehr.
(oder noch nicht)

Daher gibt es eigentlich keinen Grund, warum nicht die gesamte Fertigung, die wohl im Auftrag geschieht, in China stattfinden sollte.
(auch dort kann man nach EU Richtlinien fertigen)

Dass Stichproben, oder bei nachlässiger Fertigung, stückweise Kontrollen/ Reparaturen/ Modifikationen stattfinden spricht dann nicht gerade für die Qualität, allerdings für verantwortungsbewusstes Handeln der Firma Magnat.

"Mitarbeiter", "Böde" und andere Leute werden irgendein Interesse daran haben, eine zumindest teilweise Fertigung in Deutschland anzudeuten, damit das Gerät interessanter wirkt.

Diese sind m.E.daher die am wenigsten vertrauenswürdigen Quellen.
(ein Mitarbeiter, der z.B. detailliert anonym über das Vorgehen berichtet, wäre für mich glaubwürdiger)

Vielleicht wird ja das Magnat Symbol aufgeklebt, wer weiss.

Ist aber im Grunde auch völlig egal, wenn das Gerät gut ist.

Gruss, Jens


[Beitrag von rorenoren am 02. Dez 2007, 17:10 bearbeitet]
Solution-Design
Stammgast
#17 erstellt: 02. Dez 2007, 20:05
Genau, es ist völlig egal, so lange das Gerät nur gut ist

Steroplay-Artikel
http://www.stereopla...cum_laude.154664.htm
Solution-Design
Stammgast
#18 erstellt: 07. Dez 2007, 20:08
Hallo zusammen,
habe ich zu Anfangs mich noch darüber beschwert, dass verschiedene CDs ein wenig Tiefbass vermissen lassen und ich somit vor der Entscheidung stand, meine alten Canton vielleicht doch gegen neuere Magnat oder gar Keef auszutauschen, so habe ich mich doch dazu entschlossen, erst einmal das Nubert ABL 10/100 auszuprobieren. Tja, was soll ich sagen, ich vermisse ehrlich gesagt nun gar nichts mehr. Natürlich wackelt nicht die Haustüre, nur weil ich bass lastige Musik höre, wie es bei dem einen oder anderen 5.1-Liebhaber mit aufgedrehten Bässen per aufgedrehtem Subwoofer der Fall sein mag. Aber, dass die Kleidung am Körper vibriert, dafür reicht es schon.

Euer zufriedener Röhri, welcher Stimmen noch nie so sanft und natürlich gehört hat.
adeo
Schaut ab und zu mal vorbei
#19 erstellt: 18. Jan 2008, 15:31
Hallo!

Ich hatte die moeglichkeit die Magnat Quantum 709, 705, 703 mit RV 1 + MC 1 hier in der Slowakei bei AP Media getestet. Der Herr Lode (Audiovox - Germany) war auch bei der Praesentation dabei gewesen.

Habe schon alles moegliche probe-gehoert und kann nur sagen
RV 1 + MC 1 zusammen mit den 709-ern haben mir einfach riesig gefallen. Der Sound war in dieser Klasse/Preiss einer der besten. Der RV 1 ist fuer mich wirklich der Elektro-comeback des Jahres, ich empfehle ihn. Die 705 klangen auch super, an den 703-ern habe ich aber manche Details vermisst.

Am sonsten zugreifen! Super Ware.
muggelmuggel
Stammgast
#20 erstellt: 21. Jan 2008, 15:22
Hallo Forum,
ich überlege schon wochenlang hin und her welchen Verstärker ich meinen RF7 zuir Seite stellen soll.
Neben Unison ST kommt eben auch der RV1 in Frage der mit seinem Phonoausgang für mich eine echte Alternative darstellt.
Was mich hier allerdings etwas zurückschrecken läßt, ist die Tatsache, dass ich keinen Ruhestrom-RV1- einstellen kann und er somit ab zum Händler muß. Daher meine Fragen:
@ Wann oder wie oft wird dies denn ungefähr der Fall sein(Folgekosten)?? und
@ Wer hat denn den Magnat schon an der RF7 hören können und kann was zu dieser Kombi berichten??

Gruß
Peter
pragmatiker
Administrator
#21 erstellt: 21. Jan 2008, 16:01

Expartykönig schrieb:
Was mich hier allerdings etwas zurückschrecken läßt, ist die Tatsache, dass ich keinen Ruhestrom-RV1- einstellen kann und er somit ab zum Händler muß.


Servus Peter,

vielleicht hat der RV1 ja eine sogenannte "Autobiasschaltung" und benötigt deswegen gar keine manuelle Ruhestromeinstellung Das wäre zumindest mal zu klären. Und selbst wenn er eine manuelle Ruhestromeinstellung haben sollte: Der Ruhestrom wird passend zum Endröhrensatz im Werk eingestellt. An dieser Einstellung ist dann solange keinerlei Veränderung mehr notwendig, bis die Endröhren getauscht werden - was in aller Regel passiert, wenn diese verschlissen sind. Da die meisten Leute mit Home-Hifi-Verstärkern nicht pausenlos an der Leistungsgrenze der Endröhren Musik hören, kann bei soliden EL34 Exemplaren schon mit einer Lebensdauer in der Gegend von mindestens ca. 2000 Betriebsstunden gerechnet werden (AB- oder B-Gegentaktbetrieb und Betrieb auch bei Aussteuerung weit weg von den Grenzdaten der Röhren). Damit sind bei einer durchschnittlichen Hördauer von ca. 1.5 Stunden täglich die nächsten ca. vier Jahre gesichert.

Grüße

Herbert
muggelmuggel
Stammgast
#22 erstellt: 23. Jan 2008, 09:36
Einen schönen guten Morgen allseits!!

Hallo Pragmatiker, Danke für die rasche ANtwort.
Jo, also Autobias hat das Gerät nicht. Aber hast wohl recht, nach 3-4 Jahren beim Röhrenwechsel wäre ne AUszeit schon tragbar und die Fähigkeit um Einstellungen selbst vornehmen zu können kann ich mir doch aneignen(denk ich mal ).
Ich hab gestern mal einen RV1 in unserem Blödmarkt bestellt. Das könne eine Weile dauern, muß ja bei Magnat geordert werden.
Jedenfalls werde ich dann was berichten!
Naja, auf die Urteile der Fachblätter soll man sich ja nicht so stützen, da ja dort viel Marketinggeklüngel betrieben wird.
Für mich sollte eine Röhre, gerade in Verbindung mit meinen RF7, nicht gerade den Transistorklang produzieren.
Klangbeschreibungen sind ja generell subjektiv. Aber, "Diese Röhre klingt gleichermaßen fein wie erwachsen!"
Wie zum Henker klingt eine erwachsene Röhre??

Gruß
Peter
blockpipeface
Schaut ab und zu mal vorbei
#23 erstellt: 23. Jan 2008, 12:11
@expartykönig

ruhestrom oder wie manche auch sagen bias einstellen ist super einfach. benutz mal die suchfunktion hier!

da gibt es ein paar tolle anleitungen mit fotos.
ich dachte auch anfangs, dass ich das nicht hinbekomme.

das einzige was du benötgst ist ein mulitmeter z.b. von voltcraft. brauchbare gibts ab 15 € z.b. bei conrad.de.

so wie ich die fotos vom magnat in erinnerung habe hat er von oben erreichbare mess und einstellpunkte. das ist dann ne 5 minuten sache.

gerade wenn ein gerät neu ist und sich die röhren erst noch einbrennen müssen (manche sagen 50 - 100 stunden) ist es zweckmässig den ruhestrom immer wieder mal zu messen.

danach reicht es alle halbe jahr einmal.
Arcolette
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 23. Jan 2008, 13:29
Hallo Peter,

der RV1 von Magnat hat definitiv keine Autobiasschaltung. Da muss der Endkunde schon selbst mit Multimeter usw. Hand anlegen. Wer das nicht möchte, kann sich ja den neuen TAC V60 anschauen (im selben Stereoplay-Heft getestet). Der TAC V60 hat eine Autobiasschaltung, die auch wirklich richtig gut und zuverlässig funktioniert.
Diese Schaltung ist eine echte Neuheit, da bislang die auf dem Markt befindlichen Autobiasschaltungen in Abhängigkeit von der Lautstärke die Arbeitspunkte der Endröhren verregeln. Das heißt, dass sich da das Übertragungsverhalten des Verstärkers mit der Lautstärke ändert, was zu einem unruhigen Klangbild führt. Beim TAC V60 bleiben die Arbeitspunkte stabil, egal wie laut oder mit welcher Tonlage Musik gehört wird.
Ein großer Vorteil der (echten) Autobiasschaltung: Man kann Endröhren selbst wechseln, ohne etwas neu einstellen zu müssen. So kann man z.B. verschiedene Hersteller desselben Röhrentyps(!) problemlos ausprobieren.

Viele Grüße

Arcolette
Solution-Design
Stammgast
#25 erstellt: 26. Jan 2008, 19:29

adeo schrieb:
Hallo!

Ich hatte die moeglichkeit die Magnat Quantum 709, 705, 703 mit RV 1 + MC 1 hier in der Slowakei bei AP Media getestet.
Habe schon alles moegliche probe-gehoert und kann nur sagen
RV 1 + MC 1 zusammen mit den 709-ern haben mir einfach riesig gefallen. Der Sound war in dieser Klasse/Preiss einer der besten.


Ich habe die Magnat Lautsprecher gehört, tendiere aber etwas mehr zu den CANTON VENTO Reference 7 DC. Stimmen kommen nicht so zurückhaltend und klingen klarer, schöner. Wie auf der Bühne eben. Die Magnat waren etwas zurückhaltender, die Bühne war kleiner. Allerdings liefen die Lautsprecher nicht am RV1, sondern an einem kleinen NAD. Auch schien mir die Lautstärke der Magnat am NAD geringer, was mich bei meinem RV1 schon zur Überlegung nach Klipsch hat tendieren lassen. Leider habe ich eine Klipsch noch nie im Vergleich zu einer VENTO Reference 7 DC oder Magnat 709 hören können. SWie gesagt, schon gar nicht an einer Röhre wie dem RV1. Stellt sich für mich die Frage, ob der Wirkungsgrad der Magnat 709 am RV1 ausreicht.
adeo
Schaut ab und zu mal vorbei
#26 erstellt: 29. Jan 2008, 14:29

Solution-Design schrieb:

adeo schrieb:
Hallo!

Ich hatte die moeglichkeit die Magnat Quantum 709, 705, 703 mit RV 1 + MC 1 hier in der Slowakei bei AP Media getestet.
Habe schon alles moegliche probe-gehoert und kann nur sagen
RV 1 + MC 1 zusammen mit den 709-ern haben mir einfach riesig gefallen. Der Sound war in dieser Klasse/Preiss einer der besten.


Ich habe die Magnat Lautsprecher gehört, tendiere aber etwas mehr zu den CANTON VENTO Reference 7 DC. Stimmen kommen nicht so zurückhaltend und klingen klarer, schöner. Wie auf der Bühne eben. Die Magnat waren etwas zurückhaltender, die Bühne war kleiner. Allerdings liefen die Lautsprecher nicht am RV1, sondern an einem kleinen NAD. Auch schien mir die Lautstärke der Magnat am NAD geringer, was mich bei meinem RV1 schon zur Überlegung nach Klipsch hat tendieren lassen. Leider habe ich eine Klipsch noch nie im Vergleich zu einer VENTO Reference 7 DC oder Magnat 709 hören können. SWie gesagt, schon gar nicht an einer Röhre wie dem RV1. Stellt sich für mich die Frage, ob der Wirkungsgrad der Magnat 709 am RV1 ausreicht.


Hallo Uwe,
wie ich schon erwähnt habe, mann muss die 709er gerade mit RV 1 hören. Ob noch dazu MC 1 kommt is nicht so wichtig. Ich habe den NAD 763 also mal schauen. Sollte die 709er in einer Woche zu hause haben, dann werde ich mal schreiben ob die auch Lautstark genug sind. Was RV 1 angeht habe ich gar kein bedenken. Die Lautstärke pustet dich weg. Und mit der Röhre kommen alle Details zum ausdruck - und WIE! Ich kann nur sagen das wir die POWER mit RV 1 zum MAX. getestet haben und er ist immer konzistent geblieben, ohne verlust der qualität. Ich bin kein Magnat fan, und die Marke habe ich eigentlich vor der Präzentation nicht - ale High-end Elektro-hersteller und LS Herst. gekannt. Jetzt aber stehe ich voll dahinter. (meine jetzt nur die 709, 705)denn die Billigmodelle kenne ich nicht persöhnlich.

Ciao


[Beitrag von adeo am 29. Jan 2008, 22:21 bearbeitet]
Solution-Design
Stammgast
#27 erstellt: 09. Feb 2008, 19:21

Sollte die 709er in einer Woche zu hause haben, dann werde ich mal schreiben ob die auch Lautstark genug sind. Was RV 1 angeht habe ich gar kein bedenken. Die Lautstärke pustet dich weg. Und mit der Röhre kommen alle Details zum ausdruck - und WIE! Ich kann nur sagen das wir die POWER mit RV 1 zum MAX. getestet haben und er ist immer konzistent geblieben, ohne verlust der qualität.



Und? Gibt es schon etwas zu berichten?

PS: Ja, zwischen mittlerer und voller Lautstärke höre ich beim RV1 keinen klanglichen Unterschied, außer dass es einem die Ohren wegfetzt


[Beitrag von Solution-Design am 09. Feb 2008, 19:25 bearbeitet]
adeo
Schaut ab und zu mal vorbei
#28 erstellt: 18. Feb 2008, 22:40

Solution-Design schrieb:

Sollte die 709er in einer Woche zu hause haben, dann werde ich mal schreiben ob die auch Lautstark genug sind. Was RV 1 angeht habe ich gar kein bedenken. Die Lautstärke pustet dich weg. Und mit der Röhre kommen alle Details zum ausdruck - und WIE! Ich kann nur sagen das wir die POWER mit RV 1 zum MAX. getestet haben und er ist immer konzistent geblieben, ohne verlust der qualität.



Und? Gibt es schon etwas zu berichten?

PS: Ja, zwischen mittlerer und voller Lautstärke höre ich beim RV1 keinen klanglichen Unterschied, außer dass es einem die Ohren wegfetzt :D


COOL!!! Leider noch nichts zu berichten, morgen sollten die 709ner beim mir zu hause stehen hoffentlich!!! Dann kommen auch ein paar Photos her!
Rene_57
Ist häufiger hier
#29 erstellt: 26. Apr 2008, 05:31
Hi @ all

Hier was zum RV1 im Web gefunden mit Test und Bilder.

http://www.fairaudio...r-magnat-rv-1-1.html

Gruß Rene
Gelscht
Gelöscht
#30 erstellt: 26. Apr 2008, 10:30
im allegro.pl ist auch einer, als nowość.
"Wzmacniacze lampowe"
Aber auch nicht mehr soooo günstig,
(weil der Euro fällt und fällt und fällt gegen den Sloty.)
Solution-Design
Stammgast
#31 erstellt: 27. Apr 2008, 11:39

adeo schrieb:

Solution-Design schrieb:

Sollte die 709er in einer Woche zu hause haben..


Und? Gibt es schon etwas zu berichten?



Leider noch nichts zu berichten, morgen sollten die 709ner beim mir zu hause stehen


Ich wollte mal den Stand der Dinge abfragen. ?
turnbeutelwerfer
Inventar
#32 erstellt: 01. Mai 2008, 19:25
Die Autobias ist finde ich eine wichtige sache wie oben erwähnt , den TAC V 60 biete ich euch nun an...
EL95
Stammgast
#33 erstellt: 15. Okt 2008, 19:51
Hallo!

Ich habe den RV1 heute im MM deutlich Preisgesenkt gesehen, war leider noch nicht angeschlossen zum Probehören, eigentlich schade.

Zum Desigen muss ich sagen, ein CV13 hatte die Röhren auch nicht offen, der RV sah solide verarbeitet aus. In schwarz würde er mir besser gefallen.

EL95
mentox76
Inventar
#34 erstellt: 15. Okt 2008, 20:28

EL95 schrieb:
Hallo!

Ich habe den RV1 heute im MM deutlich Preisgesenkt gesehen, war leider noch nicht angeschlossen zum Probehören, eigentlich schade.

Zum Desigen muss ich sagen, ein CV13 hatte die Röhren auch nicht offen, der RV sah solide verarbeitet aus. In schwarz würde er mir besser gefallen.

EL95


Und für wie viel?
EL95
Stammgast
#35 erstellt: 15. Okt 2008, 20:32
Hallo!

1399€uronen

EL95
mentox76
Inventar
#36 erstellt: 15. Okt 2008, 20:38
Hi,

ja das ist doch schon recht günstig. UVP war doch so um die 1999€ ?

Cheers, mentox
mochico
Stammgast
#37 erstellt: 08. Nov 2008, 21:54
Ich kann den Kauf auch nur wärmsten empfehlen, habe in mit den Klipsch RF 63 laufen, mit einem Shanling CD-T100 als Audioquelle, ich kam aus dem staunen nicht mehr raus als ich die Kombi das erste mal laufen hatte. Habe bisher nicht viel von Magnat im Home Hifi Bereich gehalten, mit diesem Amp allerdings, haben die Jungs von Magnat mich umgestimmt. Der Klang ist wirklich aussergewöhnlich
mentox76
Inventar
#38 erstellt: 09. Nov 2008, 21:17

mochico schrieb:
... Habe bisher nicht viel von Magnat im Home Hifi Bereich gehalten, mit diesem Amp allerdings, haben die Jungs von Magnat mich umgestimmt. Der Klang ist wirklich aussergewöhnlich


Dem stimme ich zu, allerdings habe ich mich jetzt für den MC-1 von magnat entschieden... nettes Gerät, alles drin alles dran und klingt richtig gut!
RealC
Inventar
#39 erstellt: 10. Nov 2008, 09:38
wo gibts den rv1 eigentlich im netz?!?

irgendwie schrecken mich die 1400 euro beim MM ja ab, denn wenn cih mir den preisverfall der meisten magnat geräte aus der vergangenheit anschaue, befürchte ich, dass der rv1 in 12 monaten noch 500 euro kostet.
replix
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 27. Dez 2008, 13:05
Bei uns im Saturn Bremen gibt es den RV1 für 1300€. Jedoch bin ich mir nicht sicher, ob die 30 Watt reichen ?

Gruß Fabian
EL95
Stammgast
#41 erstellt: 27. Dez 2008, 17:04
Hallo Replix!

An Wirkungsgradstarken Boxen ist das mehr als ausreichend.
Zum einen sind das echte 2x30Watt zum anderen klippen Röhrenverstäerker bei leichter Übersteuerung nicht wie ein Transi, dadurch kann man diese weiter aussteuern wie ein Transi und wirken bei gleicher Leistung lauter, Hochtöner werden auch geschont.
Bei Experimenten in meinem Hobbykeller 16m² mit Eintakt A Endstufe und EL90 Ausgangsleistung ca 4Watt an PA-Box 15" war bei voller Lautstärke (ohne Übersteuerung) eine normale Unterhaltung nicht mehr möglich.
Am besten mal Probehören, denn es passen nicht alle Boxen zu einem Röhrenverstärker. Eie kleine Magnat Box mit 84dB Wirkungsgrad ist ungeignet, über 90dB besser 95dB sollten diese schon haben.

EL95
ruhri
Stammgast
#42 erstellt: 30. Jun 2009, 19:23
Hallo,

wollte den Thread mal wieder aufwärmen.

Ich habe mir vor kurzem auch den RV1 gekauft und dafür meinen Accu E-307 eingemottet. Er hängt an meinen Dynaudio Special 25, die für Kompaktboxen einen recht ausgeprägten Bass haben. Komischerweise wird es mit den Röhren trotzdem nicht zuviel Bass - der Bass wird nur etwas satter, ohne dabei zu dröhnen, was mir sehr gut gefällt.

Insgesamt bin ich mit dem RV1 sehr zufrieden. Bei höheren Lautstärken merkt man allerdings, dass ihm ein bisschen der Power fehlt (gegenüber dem 307er). Aber bei moderater Lautstärke ziehe ich den RV1 dem 307er vor.

Bei Ebay werden gerade einige der RV1 verkauft (gehen um die 1000 Euro weg). Ich habe im MM für ein Neugerät ohne große Feilscherei 1400 Euro bezahlt. Der Eingangspoti war defekt, wurde aber umstandslos ausgetauscht (mein T&A (Verstärker), NAD (CD-Spieler), Dynaudio (Boxen) hatten auch Defekte am Neugerät, darauf geb ich nicht mehr viel). Ich wundere mich ein bisschen über die relativ vielen Verkäufe, weil der RV1 meiner Meinung nach für den Preis klanglich und auch von der Haptik her einiges zu bieten hat. Ich werde ihn jedenfalls erst einmal behalten.

Grüße

Ruhri
Kempy
Ist häufiger hier
#43 erstellt: 02. Aug 2009, 08:18

ruhri schrieb:
Hallo,
Bei Ebay werden gerade einige der RV1 verkauft (gehen um die 1000 Euro weg). Ich habe im MM für ein Neugerät ohne große Feilscherei 1400 Euro bezahlt. Der Eingangspoti war defekt, wurde aber umstandslos ausgetauscht (mein T&A (Verstärker), NAD (CD-Spieler), Dynaudio (Boxen) hatten auch Defekte am Neugerät, darauf geb ich nicht mehr viel). Ich wundere mich ein bisschen über die relativ vielen Verkäufe, weil der RV1 meiner Meinung nach für den Preis klanglich und auch von der Haptik her einiges zu bieten hat. Ich werde ihn jedenfalls erst einmal behalten.

Grüße

Ruhri


Ich weiß nicht ob das von Magnat oder MM kommt, aber die verscheuern die schöne und richtig gute Magnat Elektronik wieder zu Traumpreisen, für den Käufer.

Ich habe für einen Magnat MA-800, Aussteller, im MM auch nur 800EUR bezahlt, UVP 1500, Marktpreise um 1300.

Dabei ist der MA-800 ein richtig gut klingender Hybrid-Vollverstärker.
Getestet in Audio, was auch immer mann von diesen Tests hält, mit 100 Punkten, Magnat RV-1 mit 105 Punkten.

Auch der Magnat MC-1 steht noch dort im Markt für runde 600EUR.

Gruüße.


[Beitrag von Kempy am 02. Aug 2009, 08:19 bearbeitet]
Prince_Yammie
Stammgast
#44 erstellt: 18. Aug 2009, 17:38
Mich reizen diese Verstärker auch, der RV 1 ist einer der attraktivsten Röhren Verstärker in der bis 3000 Euro klasse. vor allem reizen mich die reinen Röhren Phono Eingänge.
Das ist schon der Hammer. Wo finde man das denn sonst ?
Zum Made In China Russland oder Germany. teils teils. Know how und enginering Made In Germanien's wäldern.
PCB und Gehäuse plus löterei hinter der Chinesischen Mauer. Die Röhren werden von russlands Top Röhren Hersteller Harmonix von hinterm eisernen Vorhang angeliefert und hier im Werk jeweils paarweise 60 Stunden eingebrannt. Erst dann werden die eingeschraubt und der Bias eingestellt.

Röhren gehören halt hinter Gitter, die Verbrennungs Gefahr ist viel zu hoch, wenn was rauf fällt oder wasser drankommt können die Teile explodieren..

als Power Junkie und LAUT hörer reizt mich aber der Hybrid noch mehr. Hat jemand mal beide im Vergleich gehört ?

Wie gefällt dir denn der MA ? Bei der LP nutzen se diese 2 Verstärker auch gerne im unter 300 EuroBereich zum Vergeichs Testen..Solide Produkte sind das allemale...
Kempy
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 20. Aug 2009, 13:00

Prince_Yammie schrieb:

als Power Junkie und LAUT hörer reizt mich aber der Hybrid noch mehr. Hat jemand mal beide im Vergleich gehört ?

Wie gefällt dir denn der MA ? Bei der LP nutzen se diese 2 Verstärker auch gerne im unter 300 EuroBereich zum Vergeichs Testen..Solide Produkte sind das allemale... :)


Ich konnte beide leider nicht im Vergleich höhren, bei meinem MM gabt es nur den MA-800 und was sagt schon ein Höhrvergleich an MM Vorführboxen aus, bei mir läuft der AMP z.B. an einer teilaktiven Kompaktbox von Infinity.

Obwohl diese Box eine eingebaute 250Watt Endstufe für den Tiefmitteltöner hat, überrascht es mich immer wieder, wie doch der Klangcharakter des treibenden Verstärkers durchkommt.

Da ich noch nie eine Vollröhre hatte, kann ich nicht beurteilen ob der Klangcharakter des MA-800 jetzt röhrentypisch ist oder ob das für einen Röhrenhybriden eh nicht zutrifft.

Für mich auf alle Fälle klingt der MA-800 jetzt wunderbar und ich bin sehr zufrieden mit dem AMP.

Verglichen mit meinem Bryston B100, der als sehr neutraler Verstärker gilt und vorher eine längere Zeit an der Infinity lief, letztendlich aber oversized war, würde ich den Magnat als ausgewogen, schön räumlich, angenehm, höchstens leicht blumig/schönzeichnend (vielleicht ist das der Röhrensound ?) bezeichnen.

Zur Leistung kann ich nichts sagen, da der AMP bei mir, wegen der teilaktiven Boxen, nur den Hochtöner treiben muß.

Klaro, mußte ich mit aktuellen Röhren verschiedener Hersteller spielen, um zu sehen, ob das viel, wenig oder gar nichts ausmacht.
Ich würde es als Nuancen bezeichnen.

Die originalen Electro Harmonix ECC82/12AU7A waren schon ganz gut. Schön dynamisch, räumlich, aber nach ein einigen Wochen fielen mir zwei kleine, für mich unangenehme Härten, im Oberbass und im Hochtonbereich auf.

Zwei ECC82 der TAD Hausmarke, scheinbar chinesischer Herkunft/Produktion, waren ohne die Härten der EH, im Grunde ganz ok, aber irgendwie blaß und dynamisch eher flau.

Klanglich perfekt passen für mich jetzt zwei ECC82 von JJ, Redlabel mit Goldpins, da der MA-800 Röhrensockel mit vergoldeten Kontakten hat.
Die spielen der EH ähnlich aber ohne die Härten und für den AMP mit diesen Röhren gilt auch meine Klangbeschreibung.

Grüße.


[Beitrag von Kempy am 20. Aug 2009, 13:36 bearbeitet]
Prince_Yammie
Stammgast
#46 erstellt: 26. Aug 2009, 19:11
schönen dank für den Bericht . JJ's also ? Sind natürlich auch mit die teuersten - aber wenn man nur 2 braucht....
Schiele zur Zeit wieder auf den Unison Hybriden ( und nach wie vor auf den MF A1) - zur Not verzichte ich lieber auf Pegel Orgien, wenn es dafür so anheimelnd musikalisch tönt - ohne zu verniedlichen natürlich ! Hat einer Erfahrungen mit Klipsch RF 62/83 oder 63 an Röhre oder Class a ?
mksilent
Inventar
#47 erstellt: 30. Aug 2009, 22:02
Hi!

Ich hätte die Chance den RV1 für 1200 - 1300€ in einem Saturn zu bekommen.

Was meint ihr, harmoniert dieser gut mit meinen Elac FS249?

Gruß & danke
Silent
mboenin
Ist häufiger hier
#48 erstellt: 09. Sep 2009, 11:54
Habe ihn zwar direkt nicht anschließen dürfen, konnte aber mit ein paar Verstärkern an einer Elac FS 247 experimentieren und mit dem Klangbild zu Hause vergleichen.

Mein Fazit:

Wenn ich das Geld zusammen habe, werde ich mir die Elac FS 247 zum Magnat RV 1 kaufen.

Als Einschätzung für die FS 249 damit ein "Daumen hoch" und neidisch bin.
ruhri
Stammgast
#49 erstellt: 09. Okt 2009, 22:28
Hallo,


ich habe mir (weil im Ausverkauf preiswert zu haben) die Magnat Quantum 705 gekauft (wollte mal wieder Standboxen hören). Zusammen mit dem RV1 ist das ein prima Gespann. Ich denke, mehr braucht es nicht zum Musikhören (wobei insgesamt etwa 2200 Euro ja auch kein Pappenstiel sind).

Die Boxen machen bis auf die Plastikeinsätze hinten einen sehr guten haptischen Eindruck und sind für Standboxen in dieser Größe recht wohnraumtauglich. Wenn es wirklich laut werden soll, würde ich allerdings lieber den Transistor wieder dranhängen. Aber das nur aus dem Bauchgefühl heraus, da ich im Moment keine Zeit habe, um richtig zu vergleichen.

Grüße

Ruhri
stlangenbach
Schaut ab und zu mal vorbei
#50 erstellt: 13. Okt 2009, 06:29
Hi ruhri,


habe mir (weil im Ausverkauf preiswert zu haben) die Magnat Quantum 705 gekauft (wollte mal wieder Standboxen hören). Zusammen mit dem RV1 ist das ein prima Gespann... Wenn es wirklich laut werden soll, würde ich allerdings lieber den Transistor wieder dranhängen.


Ich stehe grad und wohl auch noch die nächsten Wochen genau vor der Entscheidung: Kaufe ich mir für die im Wohnzimmer stehenden 709er von Magnat den RV1 oder den MA800 (komm da recht günstig dran, deshalb beschränke ich mich auf die zwei).

Normalerweise würde ich sagen: Klapper ich mal ein par Läden ab und höre Probe. Nur genau hier beginnt das Problem. Ich finde in Berlin keinen Laden, der die 709er oder 705er von Magnat "und" den RV1 "und" den MA800 rumstehen hat (Habe beim Saturn angerufen - nix... Habe beim MediaMarkt (Franchisesystem - also ist bei denen jeder Markt eigenständig) angerufen - noch weniger.)

Hast du die 705er mal am MA 800 gehört?

Der MA 800 hat, soweit ich das sehe, einiges mehr an Kraft, ist dafür aber eben auch nen Hybrid:
RV1: 2x35W
MA800: 2x110W

Falls du deine 705er sowohl am RV1 als auch am MA 800 hören durftest - lass mich/uns teilhaben ^^ Wie war dein Eindruck? Welche Kombi klang wärmer und wieweit hängt der MA800 hinter dem RV1 klanglich hinterher? Was waren die Vorzüge?

Ich konnte den MA 800 bislang nur mit den Elac FS 247 hören, jedoch klingen die FS 247 irgendwie Messerscharf (nicht mein geschmack - mags lieber seidig). Die 700er von Magnat sind da ganz anders

Grüße
stlangenbach
ruhri
Stammgast
#51 erstellt: 28. Okt 2009, 20:20
Hallo stlangenbach,

tschuldige die späte Antwort, ich war im Urlaub, um etwas Sonne zu tanken.

Leider habe ich den MA 800 nicht an den 705ern gehört, kann dir insofern also nicht weiterhelfen. Wenn Du sehr laut hören willst, würde ich eher zu einem Transistor (oder Hybrid) raten.

Ehrlich gesagt würde ich mir wegen Klang und so keinen großen Kopf machen. Wenn Du nicht richtig Pech hast, liefern alle Marken-Verstärker einen ordentlichen Auftritt ab (ich hatte schon etliche in allen Preisklassen). Kauf einfach aus dem Bauch heraus einen Verstärker im Angebot, hör ihn dann ein paar Monate bei Dir zuhause und entscheide dann, ob er Dir gefällt. Andernfalls verkauf ihn wieder (bei gefragten Markenverstärkern wird sich der Verlust in engen Grenzen halten).

Grüße

Ruhri
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