passender DA-Wandler zum Hybridverstärker

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Rubberhead
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 05. Jun 2014, 15:17
Hallo Gemeinde,

ich suche zu einem Hybridverstärker einen passenden DA-Wandler. Hintergrund ist der, dass ich momentan meine KEF-R500 an einem Yamaha RX-V1400 betreibe. Im Surroundbetreib ersetzen sie die Front LS (L/R) meiner Teufel System 5 und leisten gute Arbeit. Im Stereobetreib betreibe ich die Boxen im "Direct Stereo" bzw. "Straight". Und genau hier ist noch einiges rauszuholen.

Im Laden meines Boxenverkäufers klangen die KEF anders. Und nicht weil es ein anderer Raum ist (dass sie grundsätzlich bei mir anders klingen ist mir auch klar), sondern da war ein Klang, der vom Vincent kam. Also werde ich jetzt einen Vincent 237 und als Alternative einen Magnat MA800 bei mir zu Hause probehören. Dann weiß ich ob es sein Laden oder der Verstärker war. Lag es am Verstärker, kommt ein solcher ins Haus.

Nun zur eigentlichen Frage: Ich höre zu 90% FLAC/ALAC via XBMC, 5% CD und 5% Vinyl. Wie bekomme ich meine FLAC/ALAC in den Hybriden? Dazu benötige ich eine DA-Wandler. Welcher DA-Wandler erledigt seine Arbeit gut ohne überteuert zu sein. Was könnt ihr empfehlen, was habt ihr getestet, was habt ihr im Einsatz?

Hier im Forum habe ich schon viel über DA-Wandler gelesen. Jedoch sind es meist Besitzer von Notebooks o.ä. die ihre MP3 abspielen wollen o.ä. aber leider kein Hybridenbesitzer, der schonmal verglichen hat. Da hab ich noch nichts zu mir passendes gefunden.
avh0
Inventar
#2 erstellt: 05. Jun 2014, 16:47
Leider schreibst Du nichts zur Preislage,
super DA /AD Wandler ist der RME ad2.
get_the_hjk
Gesperrt
#3 erstellt: 05. Jun 2014, 19:12
Ich bin sehr zufrieden mit diesem Dac:

ASUS Xonar Essence STU

amazon.de

PC mit Foobar & Asio --> USB DAC --> Pioneer A-30.

Sowohl über USB und optischem Eingang herrlich erfrischender Klang,
die Bühne lasse ich mal weg,
ein Display wäre die Krönung gewesen.

PC ist ein Zotac Sphere OI520...

amazon.de

per USB rein in den DAC, analog rein in den Pioneer A-30:

amazon.de

Mehr geht wohl in der Preisregion nicht, oder vielleicht doch.

Und das Ganze sieht auch noch geil aus.



CM
Rubberhead
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 11. Jun 2014, 11:54
Sorry, kann mich keider nicht so oft melden.

Preislich muss ich mich noch orientieren. Ich hatte an ca. 50 bis 150Euro gedacht. Wenn es sein qualitativ muss, auch mehr.

Ich hatte letztens im Supermarkt eine Zeitschrift in der Hand, mit Test von DA-Wandlern. Die Preise waren vierstellig. Das muss ja nicht sein (oder?)!

Selbst bei Vincent kostet der DAC-1 um 700Euro.

Mir gefällt der ASUS Xonar Essence STU, Genügt dieser auch HiFi-Ansprüchen? Die Tests im Internet beziehen sich immer auf PC-User. Und was ist mit dem Music Fidelity V90-DAC? KEnnt den einer? Welche Alternativen gibt es noch?
Tucca
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 13. Jun 2014, 20:09
Nabend Rubberhead,

Und was ist mit dem Music Fidelity V90-DAC?

Na, wenn Du ein wenig googlest, findest Du z.B. einen Test bei AUDIO und Beurteilungen bei Amazon. Mit nüchterner Distanz kannst Du dann Deine Schlüsse ziehen...

Grüße,

Michael
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#6 erstellt: 14. Jun 2014, 22:22
Hi

der V90 ist genau wie sein Bruder der VDAC 2 nur ein Einsteigergerät mit dem man einen guten CD Player so gut wie garnicht aufwerten kann. Wenn man ganz genau hinhört kann man sich evl ein paar Nuancen einbilden aber im Bass ist der Mufi eher eine Beleidgung. Die kleinen Musical Fid.sind alle in China und Taiwan gebaut und so sehen sie im inneren auch aus. Fürs Geld aber durchaus o.k. Man kann sie aber recht gut mit einer Accustromversorgung oder dem überteuerten Netzteil aufwerten. Trotzdem nur Einsteigerklasse..

Lieber etwas mehr ausgeben. Ein Atoll DAC 100 SE z.b. besitzt neben 6 digitalen Eingängen und 2 dig.Ausgängen auch die Option der Lautstärkerregelung per Fernbedienung und hervoragende Verarbeitung. Diese FB kostet zwar 50,- Aufpreis aber es lohnt sich schon. Klanglich klingt er deutlich besser als ein V90 und schießt im Bass den Vogel ab. Gebaut in reiner Handarbeit und Volldiskret in Frankreich.
Auch ein guten Klangtipp ist der Goldenote DAC 7 welcher aber kaum Ausstattung bietet.

Noch besser wären natürlich gute Wandler mit Röhrenausgangstufe wie der neue Project RS. Fürs Geld kaum zu schlagen. Gerade Röhren passen hervoragend zu Digitalquellen und nehmen Ihnen die klangliche Härte raus. Auch was die Räumlichkeit und Natürlichkeit angeht, sind gute Röhrenausgangsstufen kaum zu schlagen.

Selber nutze ich jetzt nach den beiden erstgenannten einen großen DSD fähigen DAC von der Firma Chord aus England welchen ich gebraucht erworben hab. Dies ist dann aber schon mit die absolute Oberliga und neu kaum bezahlbar. Nur schade, daß er keine Röhren hat.

viel Erfolg
Carsten
Hunter2203
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 15. Jun 2014, 21:50
Na wer treibt sich den hier so alles rum....

Hi Winds......!

Also - ich hab auch seit gut 6 Wochen einen Musical Fidelity M1 DAC in Betrieb.

http://www.audio.de/...y-m1-dac-994474.html

Mittlerweile habe ich ca. 4000 CD`s auf Festplatte archiviert und gebe diese mit einem sehr günstigen Teac WAP 6000 wieder.

http://www.av-magazin.de/Ton_News.49+M5287f0fc01e.0.html

Ein sehr guter Freund von mir hat den M1 und den Goldnote DAC 7 auf Herz und Nieren getestet. Mit Lyric-Röhren-Equipment an Cabasse Baltic und großem Santorin 30 Woofer.

http://www.audio.de/...orin-30-1038613.html

Sein Ergebnis war:

M1 - analytisch - luftig - leicht - Höhenbetont - fein auflösend -
Goldnote - warm - bassstark - echt - dynamisch - antrittsstark -

Ihm lieber - an seiner Kette - der Goldnote, weil weniger auflösend und gesamt authentischer.

Mir lieber - an meiner Kette - der M1, weil ich hier noch das letzte Quentchen raushören kann und ich da komplett drauf stehe. Anlage siehe Profil.

Meiner unbescheidenen Meinung nach beginnt der Genuß bei einem Wandler in der Preisregion ab 500 Euro aufwärts. Alles andere ist sicher nicht schlecht - ich würde mir die Ausgabe jedoch sparen. Für 50 bis 150 Euro bekommste nix Vernünftiges - soviel steht fest.

Übrigens betreibe ich den M1 an Röhrenelektronik. Dieser klingt beinahe so gut wie mein Unico CD-Player - beinahe....

http://www.unison-research.de/Unico/CD/index.html

Rubberhead
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 16. Jun 2014, 12:56
Wenn ich in die 500 Euro-Liga komme, ist das auch nicht so wild, so lange der Klang stimmt. Aber ich hätte gedacht, dass der Wandler nur wandelt. Dass der Klang dermaßen stark beeinflusst wird, hätt ich nie erwartet. Sollte das nicht erst der Verstärker machen (die Klangbeeinflussung)?

Ach ja, vorrangig höre ich Electronic (Trentemøller, James Blake, Robag Wruhme aber auch mal Dead Can Dance, Air, Depeche Mode).

Nach Hunters Aussage müsste bei meiner Musik der Goldnote ran. Aber wenn das mit den Kosten so weitergeht, kann auch der Vincent DAC ins Haus kommen (700 Euro). Den scheint aber leider keiner zu kennen.
Hunter2203
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 16. Jun 2014, 13:52
Moinsen,

vergiss das mal ganz schnell mit dem Verstärkerklang. Klar gibt es Unterschiede, aber wirklich markant nur, wenn Du zwischen Röhre und Transistor wechselst.

Ansonsten sind die Unterschiede eher marginal, wobei ich jetzt von Geräten in vergleichbaren Preisklassen spreche.

Dass ein Wandler grundsätzlich nur "wandelt" ist auch klar, aber trotzdem gibt es hier hörbare (Qualitäts-)Unterschiede.

Wie immer gilt - selbst ausprobieren ist das Beste! Abhänging auch stark von Deinem Raum, Deinen Lautsprechern, Deinen Klangvorlieben, der gehörten Musik, etc.p.p....

Viele Händler "leihen" die verschiedenen Geräte ja auch aus. Also unbedingt selbst zu Hause am eigenen Equipment hören!!!

Und ..... wer billig kauft, kauft in der Regel zweimal.

Ciao, R.
get_the_hjk
Gesperrt
#10 erstellt: 16. Jun 2014, 18:42

vergiss das mal ganz schnell mit dem Verstärkerklang. Klar gibt es Unterschiede, aber wirklich markant nur, wenn Du zwischen Röhre und Transistor wechselst.


Nein, Nein und nochmals Nein.

Wer keinen Unterschied zwischen einer ASUS Essence STU und einer Asus Essence STX hört ist einfach taub.

Wer keinen Unterschied zwischen einem Accuphase E-212 (für den Preis ein absolut lächerlicher Verstärker) oder Vincent SV-121 hört ist ebenfalls taub.

Wer keinen Unterschied zwischen einem Magnar RV1 und RV2 hört...

Meine Erkennungsrate mit Pegelausgleich ist 100%, bin halt ein Goldohr.

Und ja, ich höre auch Unterschiede zwischen CD-Playern.

2:0



CM


[Beitrag von get_the_hjk am 16. Jun 2014, 20:51 bearbeitet]
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#11 erstellt: 16. Jun 2014, 21:20
Hi
Klar klingt fast jeder Verstärker anders nur sind die Unterschiede längst nicht so krass wie bei den Quellen, vorallem DACs und Phonostufen.

Haben bei mir mal einen kleinen Wandlervergleich gemacht wobei wir die Lautstärke auch angepaßt haben.

Mit dabei waren:
Musical Fid. VLPS2 (mit Accustromversorgung etwas getunt),
Atoll DAC 100 se,
Goldenote DAC 7
sowie ein 10 Jahre alter Chord DAC 64.

Der Chord war schon nach wenigen Takten so derart überlegen und auch preislich aus der Reihe, daß wir Ihn frustriert in die Ecke legten da er ohnehin nicht unser Eigentum war. War eine Händlerleihgabe.
Also veblieben nur die ersten 3. Der Mufi VLPS 2 fiel sofort heraus da kaum Bass und die Bühne zu sehr an den Boxen klebte. Immerhin klang er mit Accu ein wenig besser als mit diesem Steckernetzteil.
Der Goldennote 7 klingt minimalst filigraner und analoger aber auch weniger dynamisch als der Atoll . Für Rock und Pop ist der Atoll der etwas bessere Wandler. Für audiophile Feingeister könnte der Goldenote minimal besser klingen da ein wenig analoger und zarter arbietet.
Ich hatte mich dann für den Atoll 100 SE entschieden da er fürs Geld einfach super verarbeitet und genial ausgestattet war. Im Bass extrem druckvoll und sogar fernbedienbar. Gegen diesen Bass hatte der Goldenote in meiner Kette keine Chance.
Gehört wurde mit meiner damaligen Anlage aus aufwendigen DIY Boxen mit Dynaudio TMT und Scanspeak Ringradiator Hochtöner an Musical Fidelity M3i Vollverstärker sowie einem Aliante 12 Subwoofer. Der Aliante gilt immer noch als Subwooferklangreferenz für Musikwiedergabe.

Mein Kumpel hat dann natürlich doch den Chord genommen und auch noch vierstellig dafür hingeblättert. Wie gesagt, 10 Jahre alt aber immer noch extrem überzeugend. Habe dann immer den Chord etwas neidisch beliebäugelt und kam dann nach 6 Monaten an einen noch größeren Chord Wandler heran welcher sogar noch etwas älter war. Seit dem ist meine Suche beendet. Absolute Weltklasse und das Alter spielt dabei kaum keine Rolle.

Der beste DAC ist der, der so analog wie nur möglich klingt und trotzdem messerscharf abbildet. Und dies ist wirklich mehr als schwer zu realisieren.
Vorallem ist dabei die Stromversorgung und die analoge Ausgangsstufe entscheidend, nicht der reine Wandler selbst.

schönen Abend
carsten


[Beitrag von Fan_großer_Schwingspulen am 16. Jun 2014, 23:35 bearbeitet]
Hunter2203
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 16. Jun 2014, 21:39

get_the_hjk (Beitrag #10) schrieb:

vergiss das mal ganz schnell mit dem Verstärkerklang. Klar gibt es Unterschiede, aber wirklich markant nur, wenn Du zwischen Röhre und Transistor wechselst.


Nein, Nein und nochmals Nein.


2:0



CM


Ne ne ne ne ne neeeeee......nicht 2:0, 4:0, Du alter Banause!

Bist wohl heute auf Krawall gebürstet, was?!

.....ich schrieb: marginale Unterschiede - Du als altes Goldohr hörst natürlich die Flöhe husten - ich höre nur MARGINALE Unterschiede.....

.....und ja, auch der teure Leema CD-Player klingt nur MARGINAL anders als mein Unico Röhren CD-Spieler. Besser ist der Unico - was sogar ich Holzohr höre.....



@ Carsten:

Danke für Deine interessanten Ausführungen! Man lernt halt nie aus!
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#13 erstellt: 16. Jun 2014, 23:36
gern geschehen
Rubberhead
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 17. Jun 2014, 14:02
Ihr verwirrt mich komplett. Ich hätte nicht dieses weite Feld dieser Thematik erwartet. Losgelaufen bin ich mit dem Gedanken, mir einen Hybridverstärker zuzulegen. Dazu wollte ich meine Favoriten (Vincent 237 / Magnat MA1000) zu Hause vergleichen. Da diese Hybrids immer nur Analogeingänge besitzen und ich nur digitale Medien besitze, benötige ich dafür einen guten DA-Wandler, der nach dem Kauf auch möglichst in meinem Besitz verbleiben sollte.

Jetzt gleichzeitig auch noch diverse DAC's zu vergleichen sprengt meine zeitlichen Rahmen. Da nehm ich der Familie zu lang mit zu lauter Musik das Wohnzimmer weg.

Aus jetziger Sicht und mit meinem Musikgeschmack kommen für mich in Frage:
- Atoll DAC 100 SE
- Goldnote DAC 7

Jetzt werd ich zu den beiden Teilen mir noch ein paar technische Details und Preise zusammen suchen. Und ich hoffe, dass ich damit gut beraten bin. Aber ich denke, dank eurer Hilfe passt das schon.
Fan_großer_Schwingspule...
Inventar
#15 erstellt: 17. Jun 2014, 14:58
Hi
Ja mit den beiden kommst Du schon verdammt weit und brauchst erstmal nicht weiter suchen..
Von dem Atoll gibts jetzt auch noch einen Nachfolger mit besserer Ausstattung. Kopfhörerbuchse usw.

Beim jetzigen SE gibts die Fernbedienung aber nur gegen 50,- Aufpreis.
viel Erfolg

Carsten
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