Ohrenschaden

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R@zr
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 24. Nov 2008, 23:13
servus,

ich hatte bis vor nem jahr überhaupt kein techno/trance gehört. bin über tiesto schließlich beim trance gelandet, dachte mir das muss ich mir mal live geben, bin nach wien ins gasometer gefahren. bin zuvor eigtl nie in diskos gewesen, dachte mir so laut wird das schon nicht sein.
als ich dann drin war, war ich erstmal enttäuscht, vom schönen trance wie ich ihn zuhause hören kann, blieb nur ein völlig aufgeblähter bass.
mitgenommen habe ich mir einen 2tägigen tinitus. insgesamt gesehn hat das konzert und aber schon ne menge fun gemacht

letztens dachte ich mir, versuchs ich nochmal fahr zu paul van dyk nach frankfurt. dort hatte ich dann bemerkt, sobald dieser übermäßige bass da war(der ja immer da ist), bekam ich einen bestimmten summton in meinem linken ohr. konnte dann zum teil gar nicht lange tanzen, weil mir meine ohren wichtiger waren. ich wusste, umso länger ich mir diesen extremen bass gebe, umso länger habe ich danach den tinitus, die gefahr war halt auch dass der dann länger bleibt als nur ein paar stunden, womöglich für immer.

erstaunlich war auch, als ich in der gleichen nacht zu meiner übernachtungsmöglichkeit mit dem auto gefahren bin, bemerkte ich dass der summton wieder auftrat, sobald ich auf nem rauen strassenbelag gefahren bin.

fazit: ich denke mal ich hab aufm linken ohr nen ohrenschaden, der aber sich nur bemerkbar macht bei bestimmten tiefen frequenzen, und wenn diese mit ner bestimmten lautstärke auf mich einwirken. ich habe diesen effekt aber bisher nur bemerkt, entweder in diskos oder als ich mal aufm bau ne riesige furnierplatte auf eine andere geknallt hatte. da wurden wohl der gliche schalldruck erzeugt wie in ner disko. leider trau ich mich schon fast gar nicht mehr in ne disko, weil dann sofort der ganze spass durch den tinitus ausgebremst wird.


lg R@zr


[Beitrag von R@zr am 24. Nov 2008, 23:16 bearbeitet]
schubidubap
Moderator
#2 erstellt: 24. Nov 2008, 23:17
ich würde zum Ohrologen also innen hörgeräteladen gehen.
Dort solltest du als erstes dein gehör testen lassen.
Anschließend verkaufen die dir sicherlich auch einen ordentlichen gehörschutz. (gibt da welche die speziell für dich angepasst werden)
_Floh_
Inventar
#3 erstellt: 24. Nov 2008, 23:32
Ein Termin beim HNO wäre definitiv nicht übel, allerdings sinken die Chancen was dagegen zu unternehmen mit zunehmender Zeit

Falls es wirklich brutal laut ist reichen übrigens simple Ohropax soft auch, dämpfen und 30 dB und sitzen recht bequem,
übrigens sehr linear, nur die Dämpfung ist etwas hoch, also bringen die wirklich nur was wenn´s richtig laut ist,
denn sonst hörst du absolut nichts mehr, aber falls du mal auf ne Goa Party gehst musst du so was auf jeden Fall mitnehmen

Hier gibt´s Außerdem eine kleine Marktübersicht mit Messwerten von ein paar recht populären Systemen

Man beachte nur mal den recht geraden Frequenzgang der Ohropax bis 2000 HZ...

Allerdings sind die kurven bei einigen Systemen so krumm, dass wahrschienlich nichts mehr so ist wie eigentlich von den Ton Techs beabsichtigt

Ich denke mal Schubi will auf die Elacins hinaus, aber die kosten fast 200€, verschiedene Filter noch mal so um die 50€ pro Paar,
wem´s das Wert ist, ok, aber wenn man nicht regelmäßig auf Konzerte geht oder öfters mit PA zu tun hat, ist das schon der overkill.
Egeliler35
Schaut ab und zu mal vorbei
#4 erstellt: 14. Dez 2008, 00:09
also Geräusche im Ohr sind immer schlecht denn dsas sind Meistens Hörsturze die deine Gehör runterschrauben aus welchem grund auch immer. ich persönliche habe mir spezielle Passformohrschützer für DJ,s besorgt die Dinger haben Mir extrem geholfen um Morgens nicht völlig geplättet die Arbeit zu verlassen, Kannst dir ja sowas besorgen.

und dein HNO besuch ist Pflicht
hifiologe
Stammgast
#5 erstellt: 14. Dez 2008, 00:28
an dem besuch des arztes kommst du nicht rum , ich habe seit jahren ohrengeräusche , ist nicht witzig .
würde meinen vorredner absolut recht geben , schütz deine ohren !!!
R@zr
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Dez 2008, 01:40
ich war 2tage danach auch gleich beim HNO, hab dann da so paar tests machen dürfen. die ärztin hat gemeint, ich höre 100%. das ohre wäre einfach überlastet.

im alltag kommt zum glück das piepen auch nicht, und in diskos geh ich einfach nicht mehr. es gibt schlimmere sachen.

natürlich ist es schade dass ich nicht mehr in laute clubs gehn kann, aber ich denke das ist zu verschmerzen.

lg
hifiologe
Stammgast
#7 erstellt: 14. Dez 2008, 01:44
glück gehabt , ist echt sehr nervig wenn es ständig im kopf pieeeept ...
musst ja nicht auf die disko verzichten , aber oropax sollten dabei sein .
micha_d
Stammgast
#8 erstellt: 14. Dez 2008, 01:53
Oder nicht den Kopf in die LS stecken...ein paar Meter Abstand wirken Wunder..wenn der Schalldruck wirklich so hoch war,sollte der Veranstalter eigentlich für einen gewissen Mindestabstand zu den LS sorgen oder den Pegel etwas runterfahren..aber für diverse Veranstaltungen sollte man trotzdem immer Ohropax einstecken...ob man,s nu braucht oder nicht..normalerweise sorgen aber eher der Mitteltonbereich für Ohrenklingeln...oder sauschlecht abgetrennte Subs..die dann aber extrem "Ballern" müssen..

Micha


[Beitrag von micha_d am 14. Dez 2008, 01:55 bearbeitet]
smitsch
Stammgast
#9 erstellt: 12. Jan 2009, 16:15
Dröhnende Bässe sind in den meisten tanzlokalen standard, da die meisten DJ's mal grundsätzlich immer auf wumms stellen. Oft suind die Jungs schon dermassen taub oder besoffen, dass sie ihr Mischpult übersteuern und gut verzerrte Signale ans PA liefern, was bei hohen Pegeln das Gehör noch viel schneller überlastet!!

Ein paar Tipps zu Disco- Besuchen: lasst euch nicht gefallen, dass man euer Gehör schädigt. Ihr bezahlt erstens Eintritt für Tanzmusik, nicht Baulärm, also wenn von 4 Leuten 3 der Meinung sind es sei zuviel, geht zum Veranstalter und übermittelt eure Kritik. Dieser MUSS zumindest Ohrschütze (zum selbstkostenpreis) anbieten, sofern 95dbA überschritten werden - ansonsten obliegt die Verantwortung für etwaige schäden beim Diskotheken Betreiber! Es gibt Verordnungen, die einzuhalten sind!

Zudem sind wir im Jahre 2009, mittlerweilen ist die Technik gut genug jede Disko adäquat zu beschallen. Mann müsste nur wissen wie's geht....
MaRtInW2
Hat sich gelöscht
#10 erstellt: 13. Jan 2009, 13:41
Ich kenne eher das Problem das nicht der Bass zu stark ist, sondern eher die hohen Töne die ich als sehr kritisch sehe, die sind für unser Gehör weitaus gefährlicher als Tiefe Töne
TerminX
Stammgast
#11 erstellt: 13. Jan 2009, 17:17
unser gehör ist in den mitten besonders empfindlich, da dies der bereich der Stimme ist und diese für uns menschen ja nunmal eins der wichtigsten geräusche ist.
Im Bassbereich ist jedoch unser Gehör weitaus weniger empfindlich, weshalb wir immer so große LS + starke Amps für diesen Bereich brauchen.

Ein 50 hz ton muss zum beispiel ca. 40 db(!) lauter sein als ein 2 khz ton, damit er vom gehör überhaupt wahrgenommen wird.

Daher sinds wohl vor allem die mitten bzw höhen, die das gehör schädigen.

mfg, TerminX


[Beitrag von TerminX am 13. Jan 2009, 17:18 bearbeitet]
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