LMT 212 Frequenzweiche durchgebrannt

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PAanfänger
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 27. Jul 2010, 12:38
Hallo freunde der musik,

ich habe ein Problem.

An einen meinen LMT 212 ist eine Frequenzweiche durchgebannt.

Und nun brauch ich eure Hilfe, ich kann zwar das Teil wieder neu einlöten aber dann habe ich das Problem noch nicht gefunden.

Kann mir da jemand weiterhelfen?? Ich bin absoluter neuling.
Wo soll ich da anfangen den Fehler zu suchen???
bzw. an was kann es liegen?? Endstufe??

Die Endstufe ist eine Tamp TSA 2200.

Besten dank mal,...

Gruß PA-Anfänger
Sqarky
Inventar
#2 erstellt: 27. Jul 2010, 12:42
Woher bist Du dir so sicher, dass die Weiche durchgebrannt ist?

Hast Du die Weichen selber gelötet? Gibts Fotos?

Wie kommst Du denn darauf, dass die Weichen durch sind?
PAanfänger
Ist häufiger hier
#3 erstellt: 27. Jul 2010, 13:01
Hallo,

nein ich habe die weichen gekauft. Und jetzt habe ich sie ausgebaut und da wars schwarz.



http://img3.intertechnik.de/module/240,imp-1342400.jpg


dieses Bauteil ist durchgebrannt.
Sqarky
Inventar
#4 erstellt: 27. Jul 2010, 13:06
Jo, dass kann schonmal vorkommen, dass ein Widerstand warm wird und durchbrennt. Von wem hast Du denn die Weiche gekauft? Von Jobsti direkt? Dann kann ich mir nicht vorstellen, dass nur ein 10W Widerstand verbaut wurde. Find das ein bisschen wenig. Also gehen die Kappas noch, aber der Hochtonbreicht ist tot?
PAanfänger
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 27. Jul 2010, 14:24
habe die weiche mit dem restlichen bausatz bei h-audio gekauft.

das ist wirklich nur ein 10 watt widerstand.

ich habe jetzt den widerstand mal durchgemessen, und der hat auch noch seine 47 ohm. das würde ja passen.

Und der hochtonbereich geht auch noch. das freut mich gerade, dachte schon das horn hat sich durch das auch verabschiedet.

aber das komische ist.

ich habe den widerstand ausgebaut und ihn dann mit einer krokodieelklemme verbunden und nocchmals getestet.
habe auf die enstufen musik gegeben und dann die krokoklemmen getrennt, da hat sich aber nichts an der wiedergabe geändert.

was macht der widerstand ann genau, also meiner ansicht hat der nicht wwirklich eine funktion wenn ich ihn abklemme und sich nichts verändert,...???
Schmelli
Inventar
#6 erstellt: 27. Jul 2010, 14:39
mein tipp:

lass dir von jobsti einfach neue weichen schicken die sind sicher und halten warscheinlcih länger

lg

Schmelli
wiesel77
Inventar
#7 erstellt: 27. Jul 2010, 19:34
ist dann aber vllt auch eine kostensache.
eben mal 2 neue weichen für die lmt 212 sind dann auch 108€ + versand wenn die geschichte nicht auf kulanz oder garantie läuft.
Sqarky
Inventar
#8 erstellt: 27. Jul 2010, 21:14
Eben. Der Rest der Teile sind ja noch ok.

Die letzte Weiche die ich von H Audio gesehen habe, was ja auch nicht ok.
Schmelli
Inventar
#9 erstellt: 27. Jul 2010, 23:08

Sqarky schrieb:
Eben. Der Rest der Teile sind ja noch ok.

Die letzte Weiche die ich von H Audio gesehen habe, was ja auch nicht ok.



die frage ist nur wie lange ... vll mal durchchecken welche teile denn nicht richtig sind ( falls überhaupt)
Sqarky
Inventar
#10 erstellt: 28. Jul 2010, 08:15
Hast Du die Weiche schonmal ausgebaut?

Vielleicht kannst ja mal zwei schöne Fotos von oben und unter machen.

Bei H Audio halten sie sich ja schon an die Vorgaben. Kann na klar mal sein, dass ein Widerstand durchbrennt. Vielleicht wurde er auch nicht genug belüftet.
F.A.Bi.A.N.
Stammgast
#11 erstellt: 28. Jul 2010, 09:09
hallo,


ich darf mich hierzu einmal zu wort melden.
der 47ohm-widerstand, der hier genannt wurde, wird im weichenlayout mit einem weiteren 68-ohm-widerstand parallelgeschaltet. der gesamtwiderstand beträgt demzufolge 28ohm. die belastbarkeit entspricht 20w, da zwei 10w-typen parallelgeschaltet werden.

zum vergleich:
im originalen jobst-audio-schaltungsplan werden ein 18ohm- und ein 10ohm-widerstand in reihe geschaltet. dadurch entsteht ein gesamtwiderstand von 28ohm, jedoch nur mit 10w belastbarkeit, da hier zwei 20w-typen in reihe geschaltet werden.

siehe auch:
http://de.wikipedia.org/wiki/Ohmsches_Gesetz

die frage:

PAanfänger schrieb:
was macht der widerstand ann genau, also meiner ansicht hat der nicht wwirklich eine funktion wenn ich ihn abklemme und sich nichts verändert,...???

...kann man wie folgt beantworten:
der widerstand liegt parallel zum hochtöner und ist das zweite glied des spannungsteilers. dieser bedämpft den pegel des hochtöners.


viele grüße,
fabian


[Beitrag von F.A.Bi.A.N. am 28. Jul 2010, 09:10 bearbeitet]
*Cinch*
Ist häufiger hier
#12 erstellt: 28. Jul 2010, 17:40
Hallo auch...


F.A.Bi.A.N. schrieb:

der 47ohm-widerstand, der hier genannt wurde, wird im weichenlayout mit einem weiteren 68-ohm-widerstand parallelgeschaltet. der gesamtwiderstand beträgt demzufolge 28ohm. die belastbarkeit entspricht 20w, da zwei 10w-typen parallelgeschaltet werden.


Das ist so mal nicht richtig, wenn du GLEICHE! paralell geschaltete Widerstände hast, dann ja, aber so hast du an den 47ohm einen höheren Strom als über die 68Ohm, da ja der Spannungsabfall identisch ist. Daher hast du auch andere Verlustleistungen. Ergo, der kleine Widerstand brennt schon, wird der große erst Handwarm. Wenn du den kleinen nicht überlasten willst, wirst du maximal mit ca 15-16W Verlustleistung leben dürfen, niiiie 20W.

Das mit der Reihenschaltung verhält sich dann natürlich auch anders, hier hat du einen Spannungsteiler, es fallen also verschiedene Spannungen (jeweils nur ein Bruchteil der Gesamtspannung) über die jeweiligen Widerstände ab.
Der Stromfluss ist über beide identisch.
In der Konstellation würde ich ohne zu rechnen mal eher so dicke 30W als maximale Verlustleistung ansetzen, eher mehr.
Um es genau zu rechnen muss man außer dem Ohm noch etwas mit P=U*I spielen, das spare ich mir aber mal...
F.A.Bi.A.N.
Stammgast
#13 erstellt: 28. Jul 2010, 18:07

*Cinch* schrieb:
wenn du GLEICHE! paralell geschaltete Widerstände hast, dann ja, aber so hast du an den 47ohm einen höheren Strom als über die 68Ohm, da ja der Spannungsabfall identisch ist.


stimmt. das habe ich der einfachheit halber weggelassen, da es den kohl an dieser stelle nicht fett macht.
*xD*
Moderator
#14 erstellt: 01. Aug 2010, 15:23
Hi

Bei Reihenschaltung verdoppelt sich die Belastbarkeit auch (mit der gerade genannten Einschränkung), da sich der Spannungsabfall bei gleichem Strom auf zwei Bauteile verteilt, allerdings liegt die höhere Verlustleistung jetzt beim Widerstand mit dem höheren Wert, nicht bei dem mit niedrigerem wie in der Parallelschaltung.

Wie Fabian schon sagte, ist das der Parallelwiderstand, deswegen hörst du spontan keinen Unterschied, und wenn noch ein zweiter parallel liegt, sowieso nicht, ich kenne den Schaltplan nicht.

Der Defekt kommt wahrscheinlich aus einem Einsatz mit hochtonreichem Material. Einfache Lösung: Statt dem 10W-Typ einen 20W-Typ mit gleichem Widerstandswert einsetzen. Prüfe dann mal die Platine, ob sich da eventuell die Leiterbahn ablöst.
Jobsti
Inventar
#15 erstellt: 05. Aug 2010, 05:08
Nicht ohne Grund wurde von mir im Original ein 10 Ohm und 18 Ohm Widerstand in Reihe mit jeweils 20W verwendet.
Klar, 68 & 47 je 10W ist natürlich günstiger als meine Lösung ;-) (ergibt übrigens 27,8 Ohm und keine 27 *fg*)

47 Ohm gibt es leider nicht in 20W, nur 10W.
Wenn er den einen Widerstand überbrückt, hat er 0 Ohm,
ergo Kurzschluss, HT aus.
Ohne dem 47 Ohm Widerstand hast du dann 68 anstatt 27 Ohm, somit sollte der Hochtöner um die 2dB lauter sein (zw. 2-6kHz).
Aber Vorsicht, der Widerstand wird ruckzuck abrauchen.

@ Fabian
Mir wäre KEIN Fall bekannt, in dem sich die Belastbarkeit (Von der Leistung her) halbiert oder verringert, in dem man mehrere davon in Reihe oder Parallel schaltet, egal welches Bauteil oder sonst was.


[Beitrag von Jobsti am 05. Aug 2010, 05:21 bearbeitet]
_Floh_
Inventar
#16 erstellt: 05. Aug 2010, 13:45
Ich frag mich ernsthaft, wie man die Weiche des LMT-212 killen kann
Die Kiste kreischt unter hoher Last so Gotterbärmlich, dass man hier in der Regel freiwillig leiser macht
Also hat der Threadersteller entweder keine Ohren oder die Weiche ist murks...die Warheit liegt wohl irgendwo dazwischen.
Mr_DnB
Stammgast
#17 erstellt: 09. Aug 2010, 19:22

@ Fabian
Mir wäre KEIN Fall bekannt, in dem sich die Belastbarkeit (Von der Leistung her) halbiert oder verringert, in dem man mehrere davon in Reihe oder Parallel schaltet, egal welches Bauteil oder sonst was.


Das hat er doch auch nie gesagt oder??

Naja hab mir grade mal die "Mühe" gemacht und dafür ne Formel entwickelt:

Pges = P * (1+R1/R2), wobei P von R1 genommen wird, und R1 logischerweise der kleinere Widerstand sein muss. Man sieht jedenfalls gleich: sind beide gleich groß, gibts doppelte Maximalleistung. wird R2 immer größer, tut sich kaum noch was.

mFg
_Floh_
Inventar
#18 erstellt: 10. Aug 2010, 06:10
Doch, hat er.


F.A.Bi.A.N. schrieb:
zum vergleich:
im originalen jobst-audio-schaltungsplan werden ein 18ohm- und ein 10ohm-widerstand in reihe geschaltet. dadurch entsteht ein gesamtwiderstand von 28ohm, jedoch nur mit 10w belastbarkeit, da hier zwei 20w-typen in reihe geschaltet werden.


Das Problem ist mehr, dass am 18Ohm Widerstand beinahe die doppelte Spannung abfällt wie am 10Ohm Widerstand.
Daher beträgt die Gesamtbelastbarkeit nur etwa 30 Watt, bei gleichen Widerständen würde sich diese aber verdoppeln.
Jobsti
Inventar
#19 erstellt: 10. Aug 2010, 11:41
30W reichen aber locker aus.
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