runden Raum beschallen ?

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Goldener-Reiter
Stammgast
#1 erstellt: 12. Mrz 2010, 10:45
Hallo

Die nächste Lokation für meine VA ist ein alter Turm! Die Forum des zu beschallenden Raumens ist deshalb absolut rund!
Reflektionen Bündelungen nachhall und entstehende moden dürften an der Tagesordnung sein.
Radius der Lokation ca. 15 m gemauert aus groben Stein.
Anlage: je 1 15erSub pro seite mit entsprechndem Top und dbx driverack px controller.

Mich würde interessieren ob es eine Theoretische optimale Aufstellunge der Lautsprecher und speziell der subwoofer für so eine Lokation gibt wo möglichst wenig moden angeregt werden und später der eq und damit die endstufen nicht so viel gradezubiegen haben.

Würdes es etwas bringen die Subwoofer Montiormäßig ca 45 grad richtung decke spielen zu lassen ?
Achja der Raum dürfte zur späteren Stunde komplett gefüllt sein, wohnach sich der nachall wieder etwas normalisieren dürfte.

Ich bin für jeden ratschlag dankbar
mfg
andreas
Hagbard_Celine
Stammgast
#2 erstellt: 12. Mrz 2010, 11:20
also ich bin ja der Meinung das die einzige Raummode die sich stabil ausbilden kann zwischen Decke und Boden liegt. Wie hoch ist denn die Decke? könnte man mal überschlagen.. Wenns nicht unbedingt auf der Tunningfrequenz liegt kann man das evtl ein bischen filtern. Wenn die Decke gut gedämft ist bzw wenn der Laden voll ist und der Boden gedämpft ist sollte es damit zunehmend weniger Probleme geben.

Die 45° Subaufstellung bringt nichts. Das einzige was ein Sub gerichtet abstrahlt ist Klirr und Wellenlängen ab der Bündelungsfrequenz der Membranfläche. mit 2 15ern wird die Bündelung erst irgendwo im Mittelton erreicht. Ich habe aber immer gute Erfahrung mit Clusteraufstellung direkt an einer Wand und strikter Monoansteuerung gemacht.
Goldener-Reiter
Stammgast
#3 erstellt: 12. Mrz 2010, 22:06
nabend

In halbkreisform ist die Decke der letzten etage darüber - ca. 3 m höhe zum fußboden.
Die Andere hälfte geht direkt bis zum dach - ca. 6m höhe. Die Anlage spiele in den 3m Hohen Bereich. Boden und Decke sind mit Holz verkleidet also bis auf das publikum wird da nicht viel gedämpft.



Zur Skizze: rot ist die gewünschte Aufstellung. Rückkopplungen zu gute wird da bis auf die subs auch nicht viel geändert. Die clusteridee ist allerdings nen versuch wert! Subaufstellung dann optimalerweise zentral zwischen den Tops ?

Was ist den von einer gegenüberstehenden aufstellung der Lautsprecher zu halten ?


[Beitrag von Goldener-Reiter am 12. Mrz 2010, 22:09 bearbeitet]
Hagbard_Celine
Stammgast
#4 erstellt: 13. Mrz 2010, 03:56
hmm also ich würde die Tops dichter an die Bühne rücken. Das leuchtet den Raum besser aus. Direkt gegenüber kommt mir in einem Kreis auch nicht so passend vor. Die Bässe würd ich zusammenstellen und dichter an die Bühne, zwischen die Tops. Dann hat der Lifeact auch ordenlich Druck da und braucht nur noch einen kleineren Monitor.

Generell würde ich versuchen den Raum aus wenigen Quellen und anzuregen. Außerdem vom Rand aus und nicht direkt auf den Mittelpunkt zielen. Ich war etwas voreilig damit das es im Kreis keine Stehwelle gibt. In der Kugel gibt es ja auch eine. Im Kreis lässt sie sich aber am ehesten von der Mitte aus anregen, als vom Rand, glaub ich zumindest. Die Grundresonanz des Kreises/Kugel entspricht wohl hier der Wellenlänge des doppelten Durchmessers. Die Grundwelle lässt sich super anregen, darüber verliert sie wohl schneller an Wirkung als Oberwellen bei parallelen Wänden. Mit 30 und 15m bist also eigentlich tief genug.

Es ist vorteilhaft das die Röhre noch so ein Zwischendeck als Wellenbrecher verbaut hat. Es geht ja dabei mehr um das diffuse Streuen und reflektieren was die Resos behindert als die Dämpfung. Ich glaube das klingt gar nicht so schlecht da drin, besonders nicht wenn noch Leute drin sind. Ich würde die Schallquellen aber tendeziell konzentrieren auf einer Seite.

edit: so in etwa, wenn der Liveact noch einen Monitor stark eingewinkelt auf Ohrhöhe hat, bekoomt man auch den Bereich direkt vor der Bühne abgedeckt.



[Beitrag von Hagbard_Celine am 13. Mrz 2010, 07:05 bearbeitet]
Goldener-Reiter
Stammgast
#5 erstellt: 14. Mrz 2010, 23:02
Nabend

Gestern abend ist die Sache gelaufen.
Bei der SUbwooferaufstellung hat sich die Stacking/monoansteuerungsvariante als am bestklingenden und räumlich praktischsten erwiesen.
Die Tops waren unkritsch in der aufstellung und wurden links und rechts neben der Bühne Positioniert.




Die Bassverteilung war nicht perfekt aber durchaus zufriedenstellend.
Die Skizze zeigt es, der orange bereich war am neutral klingensten der rote wandbereich sehr basslastig und im gelben hat es etwas gefehlt.
Leider war beim aufbau keine zeit noch großartig andere positionen auszutesten. Als der Raum voll gefüllt hat sich das Problem wie erwartet aber etwas gebessert.
Mir würde aber auch keine bessere position einfallen mit der eine gleichmäßiger verteilung möglich ist, zumindest nicht mit den 2 15 zöllern.
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