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Großkonzertbeschlallung

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schlafsäckchen
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 25. Apr 2007, 22:40
Ich habe mal aus reiner Interesse eine Frage

Ich habe mich schon des öffterens gefragt,wie man auf richtig großen Konzerten (>120.000 Menschen)eine so flächendeckenden lauten, guten und druckvollen Sound hin bekommt. Was müssen das für AMPs sein???
Und erst einmal die PA-Ls,muss das nicht ungeheure Aufwand sein?

Also mein Größtes Konzert war mal mit 7000 weiteren Menschen,schon da hatten "die" auf jeder Seite 12 15" oder 18" bin mir nicht sicher,eher 18"er Subs stehen und 18 übereinander hängende Mittel/Hochton Hörner,auf jeder Seite--> wenn diese außmaßen für "nur" 7000 Menschen reicht,wie geht den das auf einem "richtigen" Konzert zu?

Wäre echt toll wenn man mir mal die Konzert Beschallung`s Techniken zeigen könnte

Ich muss dazu noch sagen das ich mich in der Materie "PA" nicht auskenne,es aber erstaunlich finde was machbar ist,in sachen leistung ect.
Danke
Gruß,Marc


[Beitrag von schlafsäckchen am 25. Apr 2007, 22:49 bearbeitet]
schubidubap
Inventar
#2 erstellt: 26. Apr 2007, 08:04
da sieht das ganze Ähnlich aus.


da wird ein großes Line Array genommen und an X stellen aufgehängt (als Front PA und Delayline,...)


mich würde interessieren wie F1 das macht. die haben ja kein LA aber haben trotzdem VAs dieser größe.


HippeliPA meld dich
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#3 erstellt: 26. Apr 2007, 08:35
Hallöchen,

engstrahlende Hornsysteme, die entsprechend geclustert werden haben eine ähnliche Reichweite wie Line-Arrays, sind genauso flexibel und komfortabel zu handhaben.

So richtig grosse Sachen sind ja sowieso Outdoor, hier muß berücksichtigt werden, daß durch Wind und durch differierende Luftschichten und wärmebedingte Luftströmungen die tatsächliche und verlässliche Reichweite aller Beschallungsanlagen stark eingeschränkt wird und nach allerspätestens 35-40m mit jedem System ein Delay zu stehen hat. Diese Reichweite erreicht ein gutes Long-Throw-Hornsystem genausogut wie ein Line-Array.

Tatsächlich habe ich schon erlebt, daß zum Beispiel durch starken Seitenwind oder durch aufsteigende Luft, die auf dem durch die Sonne stark aufgeheizten Beton- oder Asphaltboden entsprechend erhitzt wurde, die Abstrahlkeule der Beschallung schon nach weniger als 10-15 Metern unbrauchbar seitlich verblasen oder nach oben abgelenkt wurde und entsprechende Korrekturen an der Anlage notwendig wurden. In solchen Fällen bietet ein Hornsystem meiner Erfahrung nach etwas grössere Stabilität, das Line-Array aber die komfortableren (weil teilweise digital statt mechanisch) Korrekturmöglichkeiten.

Schöne Grüße, Günther


[Beitrag von Ars-Bolandi-Acoustics am 26. Apr 2007, 08:38 bearbeitet]
schlafsäckchen
Ist häufiger hier
#4 erstellt: 26. Apr 2007, 11:00
ist ja nice,Danke

Und wie viel Watt habe die ganzen AMPs zusammen ? Kommen die überhaupt noch mit 230V16A aus Oder sind das ganz spezielle
AMPs?
Gibt es vieleicht I-net Seiten wo man sich solche AMPs angucken kann-->ich erwarte großeß!

Gruß,Marc
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#5 erstellt: 26. Apr 2007, 11:21
Hallöchen, Marc,

das läßt sich alles so nicht verallgemeinern.
Die Amps haben an sich schon alle 230V16A, allerdings nutzen schon teilweise eine einzige Monoendstufe oder gebrückte Endstufe die komplette Phase. Daher sind schon für sehr kleine Beschallungsanlagen zumindest 1x CEE16A nötig, aufgeteilt auf drei 230V-Phasen, an die das Equipment dann verteilt wird, beispielsweise eine Phase Bühnenstrom (für die Instrumentenamps usw.) und/oder Monitor, eine Phase FoH und /oder Monitor, eine Phase die Main-PA-Amps
Auf grösseren Veranstaltungen dann eben entsprechend mehr bis hin zu CEE125 oder vielen CEE32 oder was auch immer. Der Strombedarf allein für Ton ist immens (obwohl der Wirkungsgrad der Amps sich durch Schaltnetzteile und Digitalamps verbessert hat), vom Licht ganz zu schweigen.

Ein ganz klassisches Beispiel: eine typische Beschallungsvariante für ein kleineres Stadtfest oder ähnliches für ein paar hundert Leutchens könnte aus einem Stack GAE Director bestehen (www.GAE.de) (oder was auch immer, ist ja nur ein Beispiel, kling+Freitag könnte man genauso sagen...), also ein Topteil pro Seite, ergänzt mit einem doppel-18" und einem single-18", das amprack würde dann typischerweise eine Chevin A1000 für die Höhen, eine Chevin A6000 für die Mitten und zwei Digams für die Bässe, nominell wären das schon allein 19kW bereitgestellte Ampleistung...
Dazu käme dann noch wenigstens drei bis vier Wege Bühnen-Monitor mit zusammen vielleicht 4kW Ampleistung, zuzüglich die ganzen Instrumentenamps, Pulte und Siderackgeräte usw.

Noch Fragen...?
Schöne Grüße, Günther
schlafsäckchen
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 26. Apr 2007, 11:40
Hallo Günther!


Ja der Strombedarf....muss echt "krank" sein der Strom bedarf von größeren Veranstaltungen.Wie du schon gesagt hast,das Licht wird wohl am meisten verbrauchen.Das schlimme daran ist das ja nur ein parr wenige % an Strom wirklich in Licht umgewandelt wierd-->wenn das Merkel wüsste


Weden eigentlich die PA-Ls gekühlt,also die Treiber?


Gibt es eigentlich Sicherheitsmaßnahmen zum schutz von den Gesten und ihren Trommelfellen(<-- was für ein Wort )es kann ja mal immer was mit dem AMPs sein und wenn die z.b. außversehen 100& geben,denke ich schon das das gefährlich werden könte, oder?



Gruß,Marc


[Beitrag von schlafsäckchen am 26. Apr 2007, 11:41 bearbeitet]
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 26. Apr 2007, 11:58

schlafsäckchen schrieb:

Weden eigentlich die PA-Ls gekühlt,also die Treiber?


Flüssigstickstoffkühlung...
Nee, natürlich nicht. Die Treiber kühlen sich selbst durch die Bewegung der Schwingspule und teilweise durch den Luftstrom durch den rückwärtigen Schallanteil, ansonsten über Konvektionskühlung über das Magnetsystem, den Korb, teilweise über zusätzliche metalllische Gehäuseteile, teilweise über Kühlrippen auf dem Magnetsystem...

Schutz des Publikums ist ein grosses Thema, da könnte ich jetzt seitenweise über angepasste Lautstärke und ähnliches referieren.
Die Anlagen haben natürlich Pegelbegrenzungen in den meisten Kettengliedern, angefangen mit Kompressoren in Mikrofonkanälen über Limiter in Siderackgeräten und Systemcontrollern bis hin zu Limitern in den Verstärkern, trotzdem ist es einem unverantwortlichen und leichtfertigen Verantwortlichem am Pult jederzeit möglich schon mit seinem Normalpegel die Gesundheit des Publikums und der Musiker zu gefährden, von Ausnahmesituationen wie Feedback oder ähnlihcem ganz mal abgesehen.
Alles steht und fällt also mit den handwerklichen Fähigkeiten des Pultmannes und seinem Verantwortungsgefühl.

Schöne Grüße, Günther

PS: zum Thema Strombedarf: die Geräte sind über die Jahre auch im Lichtbereich immer effektiver geworden, aber auch der Materialeinsatz ist halt explodiert, man muß das aber auch im Hinblick auf den Pro-Kopf-Verbrauch sehen. Aber bitte rechne auch mal aus, was ein Standard-PC mit typischer heutiger 24-h/Tag-Betriebsdauer verbraucht...


[Beitrag von Ars-Bolandi-Acoustics am 26. Apr 2007, 12:04 bearbeitet]
schlafsäckchen
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 26. Apr 2007, 12:02

Schutz des Publikums ist ein grosses Thema, da könnte ich jetzt seitenweise über angepasste Lautstärke und ähnliches referieren.
Die Anlagen haben natürlich Pegelbegrenzungen in den meisten Kettengliedern, angefangen mit Kompressoren in Mikrofonkanälen über Limiter in Siderackgeräten und Systemcontrollern bis hin zu Limitern in den Verstärkern, trotzdem ist es einem unverantwortlichen und leichtfertigen Verantwortlichem am Pult jederzeit möglich schon mit seinem Normalpegel die Gesundheit des Publikums und der Musiker zu gefährden, von Ausnahmesituationen wie Feedback oder ähnlihcem ganz mal abgesehen.
Alles steht und fällt also mit den handwerklichen Fähigkeiten des Pultmannes und seinem Verantwortungsgefühl.


Ich weiß das wohl Trommelfelle bei ca.150db platzen,ist es also kein Thema für die PA-Ls über die 150db zu kommen.Oh gott,wahscheinlich gehen die viecher sehr viel lauter


Gruß,Marc
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 26. Apr 2007, 12:07
Für irreversible Gehörschädigungen braucht es keineswegs 150dB, da reichen schon deutlich deutlich deutlich niedrigere Pegel selbst schon bei kurzen impulsen, von längerer Einwirkzeit mal ganz abgesehen.

150dB ist aber auch für gute Beschallungsanlagen eher eine reine Phantasieangabe.

Ciao, G.
schubidubap
Inventar
#10 erstellt: 26. Apr 2007, 12:33
irgendwann gehts auch nicht mehr um den Maximalpegel sondern um die größe der schallwand. (die bei der Reichweite auch eine große rolle spielt)

glänzen Line Array Systeme nicht besonders durch eine schön gleichmäßige wiedergabe? (musste mich damit nie wirklich beschäftigen)
LovelyMick
Stammgast
#11 erstellt: 26. Apr 2007, 12:44

schlafsäckchen schrieb:
Und wie viel Watt habe die ganzen AMPs zusammen ? Kommen die überhaupt noch mit 230V16A aus :D


Jeder für sich schon.

Alle zusammen werden zum Beispiel von solchen Quellen gefüttert, die der Veranstalter mieten kann: http://www.aggreko.com/AggrekoApps/SpecSheets/SpecSheet.asp?id=20

Man beachte, dass der Output hier in Kilowatt angegeben ist. Um die Wattzahl zu errechnen, bitte mit 1000 multiplizieren.
dj_x_cell
Stammgast
#12 erstellt: 26. Apr 2007, 13:11
von ohm gibt es einen pa ls der 144 db max macht das ist so das lauteste was ich bis jetzt so gesehen habe


gruß seb.
punkrocks
Stammgast
#13 erstellt: 26. Apr 2007, 13:40
da gibts aber bestimmt auch was entsprechendes von Raveland
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 26. Apr 2007, 13:47

schubidubap schrieb:
irgendwann gehts auch nicht mehr um den Maximalpegel sondern um die größe der schallwand. (die bei der Reichweite auch eine große rolle spielt)

glänzen Line Array Systeme nicht besonders durch eine schön gleichmäßige wiedergabe? (musste mich damit nie wirklich beschäftigen)


Hallöchen, die Größe der "Schallwand" spielt bei einem guten Hornsystem eine kleinere Rolle als bei einem Line-Array, das immer eine gewisse Mindestlänge für die korrekte funktion benötigt.

Gleichmässige Wiedergabe inwiefern...? Den Frequenzgang begradigen die Controller, die horizontale Abstrahlung ist bei vielen Line-Arrays erschreckend unregelmässig und die vertikale Abstrahlung von vielen Faktoren abhängig.
Ein sehr gutes Hornsystem bietet eigentlich die kontrolliertere Abstrahlung vertikal wie horizontal, allerdings ist das Clustering unhandlicher und anspruchsvoller.
Ich mag Line-Arrays, sie sind aber nicht per se überlegen.

Schöne Grüße, Günther
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 26. Apr 2007, 13:48

punkrocks schrieb:
da gibts aber bestimmt auch was entsprechendes von Raveland


dj_x_cell
Stammgast
#16 erstellt: 26. Apr 2007, 13:56
lach dann geh mal auf die seite von ohm das sind sehr amtlich pa ls
am besten mal nach sehen bevor man was sagt lach
dj_x_cell
Stammgast
#17 erstellt: 26. Apr 2007, 14:02
schaust du hier www.ohm-audio.de die ss 3 serie
@ punkrock immer erst mit reden wenn man ahnung hat


[Beitrag von dj_x_cell am 26. Apr 2007, 14:04 bearbeitet]
punkrocks
Stammgast
#18 erstellt: 26. Apr 2007, 14:11
Mein Gott das war doch nur ein Scherz...
ich hatte vor etwa 8 Jahren meine ersten Ravelands und seitdem nie wieder, inzwischen habe ich mich die letzten 6 Jahre ausgiebig mit PA beschäftigt, mische bands live, etc...
Kein Grund zur Sorge, ich dachte der Vergleich (hauptsächlich auf die willkürlichen und utopischen Watt- und db-Angaben von solchen Herstellern bezogen) wäre so offensichtlich ironisch dass ich mir den Smiley sparen könnte ;-)
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 26. Apr 2007, 14:19
Hi,

punkrocks, genau so hatte ich dich auch verstanden. Hier im Forum liest man ja auch oft genug absolute Phantasieangaben für kaum als PA oder überhaupt Wiedergabegerät zu bezeichnende Billigeimer.

dj_x_cell, Ohm hat tatsächlich sehr amtliches Material, vor allem mit dem grossen Long-Throw-Hornsystem und einigen Monitoren läßt sich gut arbeiten, aber trotzdem sind auch bei Ohm wie bei den allermeisten anderen Herstellern die Leistungsangaben zwar annähernd realistisch, aber schon sehr sehr zuversichtlich...

Schöne Grüße, Günther


[Beitrag von Ars-Bolandi-Acoustics am 26. Apr 2007, 14:21 bearbeitet]
dj_x_cell
Stammgast
#20 erstellt: 26. Apr 2007, 14:43
ok sorry dann haben wir an einander vorbei gedacht sorry
darkraver
Inventar
#21 erstellt: 26. Apr 2007, 20:35
Was haltet Ihr von diese Systeme?
233M weiter wird mit einer Box noch immer 96DB dauer geschafft.
Frage ist ja nicht wei Laut bei ner Entfernung von 1M sondern wie sieht es aus bei richtige Entfernungen !

http://www.loudspeakers.net/files/specs/new/r6_51.pdf
http://www.loudspeakers.net/files/specs/new/r6_bshrn.pdf
http://www.loudspeakers.net/files/specs/new/r-Leviathan_II.pdf
http://www.loudspeakers.net/files/specs/new/RSH462.pdf


Community R6
Community R6 Basshorn
Community Leviathan II
Community RSH52

gruss,

Marcel\
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 26. Apr 2007, 20:42
Hallöchen, Marcel,

in der Theorie mag diese Berechnung stimmen, wobei ich auch das stark bezweifle, in der Praxis gibt´s da aber einige Problemchen, siehe die oberen Posts.
Es macht einfach keinen Sinn ein System über so weite Entfernungen betreiben zu wollen, weil man die äusseren Einflüsse einfach nicht kontrollieren kann.

Ciao, Günther
darkraver
Inventar
#23 erstellt: 26. Apr 2007, 20:51
Stimmt, wird ja auch bei Konzerte nicht gemacht....

Gruss,

Marcel
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 26. Apr 2007, 21:04
Hallöchen, Marcel,

stimmt, wird ja auch bei Konzerten nicht gemacht...
Sondern die Front wird durch Delaylines entlastet, weil man nur so ordentliche Flächenbeschallung gewährleisten kann und zugleich viel homogenere Pegel von vorne nach hinten hat.
Wie schon oben gesagt sind schon 35-40m die eigentliche Schmerzgrenze, darüber wird´s mehr und mehr ein Glückspiel.

Ciao, Günther
schlafsäckchen
Ist häufiger hier
#25 erstellt: 27. Apr 2007, 05:14
Ist das nicht auch so das dass Puplikum unheimlich an Bass "schluckt",hab ich mal gehört.


Aber mal so überhaupt,wie schaffen eigenlich die Subs auch noch ich sag mal nach 20m entfernung ordentlichen Druck auf zubauen,was sie ja dann noch tun.Unterschätze ich einfach die Leistung die son PA-Sub hat?,weil als vergleich habe ich nur meinen Teufel CEM Sub und der ist wie ich finde für Reume über 25M² nicht mehr zu gebrauchenimages/smilies/insane.gif (Ein geiler vergleich )



Gruß,Marc

P.s. Um 9:00Uhr ist es so weit-->Die Zentralen Abschlussprüfungen ,das wierd was .


[Beitrag von schlafsäckchen am 27. Apr 2007, 05:23 bearbeitet]
dj_x_cell
Stammgast
#26 erstellt: 27. Apr 2007, 09:43
das sind ja schon alein vom aufbau unterschiede zwichen hifi und pa sub .die meisten hifi sub sind ja weich aufgehengt was bei pa ja er selten ist deawegn können hifi sub s ja auch viel tifer als pa was bei pa meistens mit der größe vom chassi rausgeholt wird (18)und der wirkungs grat ist ja auch wesentlich höher

aber ich glaube das bei konzerten das mit hornsubs gemacht wir korigirt mich wenn ich da falchliege kenn mich nicht so aus
der nachteil bei hornsubs ist das man sie staken muss das heist mehrere subs auf eine seite stellen um einigarmassen
tifgang zuerreichen


gruß seb.
Ars-Bolandi-Acoustics
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 27. Apr 2007, 10:10
Hallöchen,

es gibt sehr verschiedene Lösungen, die immer aber auch was damit zu tun haben möglichst gerichtet abzustrahlen, also die vorhandene Energie auf den wirklich zu beschallenden Bereich zu konzentrieren.
Hornsubs sind da eine mögliche Lösung, es gibt auch hier regelrechte Long-Throw-Hornsubs, die bei geeignetem Stacking sehr ordentliche Reichweiten erzielen. Solche Systeme werden dann häufig mit Short-Throw-Bässen kombiniert, weil sonst auf den ersten Metern vor der Bühne der Druck fehlen könnte.
Ansonsten wird viel über die Aufstellung gemacht, die klassische links und rechts der Bühne Aufstellung wird immer weniger verwendet, immer üblicher sind Bassfronten vor der Bühne, bei denen man in Verbindung mit digitalen Delays sehr schön gleichmässige und relativ frei formbare Richtkegel erzielen kann, dabei spielt es dann auch kaum eine Rolle ob die Einzelsysteme nun Hörner, Direktstrahler, Bandpässe oder sonst was sind.

Schöne Grüße, Günther

PS: Hals- und Beinbruch, Marc


[Beitrag von Ars-Bolandi-Acoustics am 27. Apr 2007, 10:28 bearbeitet]
schlafsäckchen
Ist häufiger hier
#28 erstellt: 27. Apr 2007, 12:00

der nachteil bei hornsubs ist das man sie staken muss das heist mehrere subs auf eine seite stellen um einigarmassen
tifgang zuerreichen


Ich liebe Subs die nicht tief gehen,die kicken meistens,und ich liebe kickende Bässe,darum mag ich in allgemeinen Konzerte wegen ihren geilen Bässen.

LOL,habe mich mal verschluckt,der Drumer meinte urplötzlich anfangen zu müssen,als ich das Bier noch im Hals hatte....




Ja cool, danke für die vielen Infos die ihm mir geben konntet


leibe Grüße,Marc


[Beitrag von schlafsäckchen am 27. Apr 2007, 12:04 bearbeitet]
hippelipa
Inventar
#29 erstellt: 29. Apr 2007, 14:24

schubidubap schrieb:

mich würde interessieren wie F1 das macht. die haben ja kein LA aber haben trotzdem VAs dieser größe.

HippeliPA meld dich :D

Damit wurde in Japan Jamiroquai aus 2 Punkten ca. 40KPax gemacht.



Das man mal die Dimensionen begreift, mit Menschen.

Eigentlich nicht viel Material, wenn man es so sieht.
Strapsenkönig
Inventar
#30 erstellt: 02. Mai 2007, 19:31
Das ist ja mal ultragigantisch!
Ich versuche ja gerade mal bissel mehr über F1 rauszukriegen(homepage).
Ich hab ja jetzt den richtigen Man für F1 gefunden:
Wo krieg ich viele Infos zu F1 weg, die dann möglichst auch noch auf deutsch sind?
Meld dich bitte mal hippeli.
Gruß Silent
hippelipa
Inventar
#31 erstellt: 03. Mai 2007, 05:58
Hi

Auf Deutsch gibts da nichts offzielles. Sorry. Irgendwie ist die Nachfrage in Deutschland zu gering, das sich der Hauptvertrieb da etwas reinhängt. Ich bin ja nur kleiner Händler auch wenn man mich manchmal als Stützpunkt Süddeutschland bezeichnet.

Was willst du denn wissen? Ist dein Englisch nicht so gut? Auf der offiziellen HP gibts ja massig zu lesen.
schubidubap
Inventar
#32 erstellt: 03. Mai 2007, 08:41
geil geil geil!!!


wie sah der Basssupport aus?
Strapsenkönig
Inventar
#33 erstellt: 03. Mai 2007, 13:32
Naja mein Schülerenglisch ist schon ganz passabel ich kriege nur ein Problem wenn es um irgendwelche Fachbegriffe geht.
z.b. das mit dem "Resolution Flying System" hab ich schon verstanden(ist ja auch auf den Bildern verwendet)

Ich verstehe das eigentlich alles grob nur manche Details halt eben nicht und deshalb hab ich mal gefragt wie das mit deutschen Infos aussieht.Und mein Problem ist auch das ich jetzt noch nicht besonders lange mit dieser PA-Geschichte zu tun hatte und da noch teilweise nicht weiß was das ganze auf deutsch ist und dann wird das in Englisch noch etwas komplizierter!
Und wo ich auch ein Problem habe ist wenn ich auch der F1-Page Händler raussuche werde ich immer wieder auf die Startseite verwiesen, und mich würden z.b. auch mal nen paar Preise von den Dingern interessieren.
Und auch nen paar reelle Bilder auf denen man die Boxen mal von allen seiten sehen kann und auch z.b. das Anschlussfeld sieht.
Was mich auch interessiert ist wie viele Amps braucht man für ein "Resolution Flying System" und wie wird das verkabelt?
Ich werde versuchen im nächsten Jahr mal auf die Pro light+sound zu kommen aber ich weiß noch nicht genau wie ich da hin kommen soll.
Aber wenn ich Antworten auf die oben genannten Fragen bekomme wäre ich schon fürs erste zufrieden, den F1 war jetzt ziemlich neu für mich,hab ich noch nie gehört und da das schon alles sehr interessant aussah wollte ich mich dazu mal etwas mehr informieren.
Danke schon mal im vorraus.
Gruß Silent


[Beitrag von Strapsenkönig am 03. Mai 2007, 13:54 bearbeitet]
hippelipa
Inventar
#34 erstellt: 03. Mai 2007, 15:26
@Schubi..
So wahnsinnig viel Bässe waren das warscheinlich nicht. In der Regel verändert sich das Verhältnis zwischen Tops und Bässen, je größer die PA ist. Das hängt damit zusammen, das sich die Bässe ja wunderbar addieren. Was im Hochtonbereich leider nicht der Fall ist. Dazu kommt noch die stärkere Hochtonbedämpfung bei großen Distanzen. Sprich hat man bei kleinen PA´s noch ca. 2 Subs pro Top kann das bei einem so großen System schon umgekehrt sein.

@Strapsenkönig
Ich habe ein PDF (2,8MB) in Deutsch zu Funktion-One. Das ist leider nicht auf den neuesten Stand, aber besser als nichts.
http://www.hippeli-pa.de/f1.pdf

Für Bilder musst du dich durch die offizielle Seite kämpfen, oder einfach mal Google bemühen.

Das System ist nicht sehr Leistungshungrig. Empfehlen würde ich für ein Topteilrack einen 2in6 XTA Controller und dann 3 E25 von MC² rein. Für die Hochtöner würden es auch E15 tuen, ist aber besser alles einheitlich zu machen. Damit kannst du dann schon bis zu 2x4 Tops befeuern, wenn du auf 2 Ohm runtergehst. Für diesen Riesencluster waren es warscheinlich so 20-30 Endstufen. Je nach dem, wie weit die mit den Ohm runter sind. Verkabeln würde ich immer eine horizontale Reihe auf ein Controllerrack. So kann man gegebenfalls im Oberen Bereich noch mehr Hochton nachschieben, für weitere Distanzen.

Preislisten geben wir nur bei ernsthaften Kaufinteresse raus. Das ist so Firmenpolitik, sorry. Aber man kann pi mal Daumen sagen ca. 10kEUR pro Stack (1 Top RES4/5 touring + 1x F218, ohne, Amping/Controlling) Wobei die F218 bei den großen Firmen warscheinlich durch die neue F212 abgelöst wird. Aber ich denke es ist klar, das es eigentlich nur rentiert, wenn man wirklich dick im Geschäft ist.

Würde mich freuen wenn wir uns mal auf der ProL&S mal treffen würden. Vom Hifi-Forum habe ich leider dieses Jahr niemanden auf dem Stand gehabt oder wurde nicht angetroffen. Vom PA-Forum habe ich aber ein paar alte Gesichter gesehen.
Strapsenkönig
Inventar
#35 erstellt: 03. Mai 2007, 17:21
Das ist ja doch schon ordentlich viel Schotter den das Zeug kostet, Qualität kostet eben seinen Preis.
Ja ich habe leider dieses Jahr zu spät erfahren das es diese Messe gibt.
Auf der offiziellen Seite sind die Bilder aber alle CAD Modelle und keine Bilder,da hab ich ja schon geguckt.Aber die PDF ist schon sehr hilfreich ;).
Warum wird von F218 auf F212 umgestiegen?

Ich werde versuchen auf der nächsten pro light+sound am Start zu sein.Werde mal looken ob ich meinen Vater als Chauffeur mitschleppen kann.Dem kannste da erstmal erklären das man Boxen nicht pie mal Daumen zusammenschustern kann wenn die was bringen sollen.
Aber mir gefällt auf jedem Fall dieses perfekt durchdachte System das alles in der Resolution-Serie so schön zusammenpasst,vom Gewicht, mit dem Flyingsystemen, dem Abstrahlwinkel und das sich das so toll ergänzt.Wenn ich bedenke das die Band bei uns in der Nachbarschaft ne Anlage hat die aus mindestens 6 Herstellern zusammengewürfelt wurde.
Gruß Silent
hippelipa
Inventar
#36 erstellt: 03. Mai 2007, 18:57
Check mal die Franzosenhttp://www.funktion-one.com.fr/
Die haben immer ganz geile Bilder online. Und halt Google Bilder suchen. Da geht schon was.

con 218 auf 221 meinte ich. Der Neue 2x21 ist warscheinlich neben den besseren Soundeigenschaften (schneller, tiefer und höher) auch Wirtschaftlicher, da mehr sens und deutlich belastbarer. Sprich mehr Power und Sound auf weniger Volumen, auch wenn das teil schon verdammt unhandlich ist. Für kleine Transportmöglichkeiten wohl eher unpraktisch.


Dem kannste da erstmal erklären das man Boxen nicht pie mal Daumen zusammenschustern kann wenn die was bringen sollen.

Hm. Das würde dir jeder andere Boxenenhersteller bestädigen. Doch bei Funktion-One hält man nicht viel von berechnen. Die Probieren lieber aus. Vom ursprünglichen Turbosound Flashlight bis zur Res-Serie wurden irgendwie um die 50 Prototypen gebaut. Probieren geht über Studieren ist denen Ihr Motto. Es gibt auch fast keine Messreihen, wie man bei so vielen anderen Herstellern massenhaft findet, weil die nicht sonderlich viel messen. Da wird lieber gehört, statt das man versucht es auf dem Papier schön aussehen zu lassen. Das ist warscheinlich auch ein Grund weshalb sich F1 so extrem vom Rest unterscheidet. Weiter verstehen die unter Lautsprecherentwicklung nicht, das man sich Lautsprecher kauft und für diese ein Gehäuse baut. Da wird der Lautsprecher mit dem Gehäuse entwickelt. Sprich da werden auch unterschiedliche Pappen, Körbe und Antriebe ausprobiert und oft auch neu entwickelt.

Und das ist es was letztedlich die Teile so teuer macht. Extremer Entwicklungsaufwand, der irgendwie bezahlt werden muss und ultraexotische Lautsprecher die in relativ kleinen Stückzahlen gefertigt werden.
Strapsenkönig
Inventar
#37 erstellt: 03. Mai 2007, 19:33
Exotisch merkt man ja schon an der Farbe.
Ne aber Vater misst nicht und bei seinen Selbstbauten berechnet und hört er auch nicht so stark hin, der Bass der aus den Dingern kommt ist absolut inakzeptabel da bringen meine "kleinen" Onkyo Dinger noch mehr als die teile und die sing ordentlich viel größer!
Das mit den 21" hab ich mir schon gedacht.
Die besagte Band aus der Nachbarschaft leiht sich ab und zu ne Turbosoundanlage mit 4 Subs und 4 Tops, aber da fand ich den Sound jetzt nicht so berauschend,kann aber auch an der Band oder dem Techniker liegen, aber in der leeren Halle hat man in 20m Abstand nichts mehr verstanden oder musste schon genau hinhören um die Sängerin zu verstehen, aber ich weiß nicht ob das an den Boxen lag oder an dem Rest der Anlage.
Aber wenn man immer nur berechnet kann man ja auch keine neuen Techniken oder Systeme entwickeln, weil man ja immer das gleiche macht.Aber mir ist auch schon aufgefallen das F1 sich in diesem Punkt von anderen Herstellern unterscheidet, indem die ihre eigenen Techniken entwickeln,die ja anscheinend auch sehr gut funktionieren.
Wann ist eigentlich die nächste pro light+sound?
Gruß Silent
Farad
Stammgast
#38 erstellt: 05. Mai 2007, 21:07
Hallo Hippelipa,

es wird stets auf das sehr gut definierte Abstrahlverhalten der Funktion One Boxen verwiesen. Leider habe ich nur ein paar Polardiagramme gefunden, die ich äußerst unübersichtlich finde.

Kannst du horizontale und vertikale Isobarendiagramme zur Verfügung stellen?

In dem von dir verlinkten Interview steht, dass die Hersteller keine Verzerrungsdiagramme mehr veröffentlichen. Macht Funktion One hier eine Ausnahme? Gibt es eine 3%/10% THD Kurve über die Frequenz?

Ohne diese Daten sieht es für mich wie ein klassisches Array-System aus.

In größerer Entfernung werden selbstverständlich Interferenzen durch die vertikal sehr unterschiedlichen Schallentstehungsorte zu Stande kommen. Selbst bei nur 5° Aufweitung ist dies nicht ausgeschlossen.

Um zu zeigen, dass dies nicht der Fall ist, wäre ein vertikales Isobarendiagramm von zwei gestackten Elementen sicherlich sinnvoll. Der Meßabstand sollte dann jedoch wenigstens 4m betragen.

gruß, farad
hippelipa
Inventar
#39 erstellt: 05. Mai 2007, 21:33
@Farad
Siehe Post #36
Einfach mal anhören, oder vergleichen. Das Material ist nicht dazu gemacht, da es auf dem Papier gut aussieht.
Farad
Stammgast
#40 erstellt: 05. Mai 2007, 22:46
das eine schließt das andere nicht aus.

Schade, unprofessionell.

farad
hippelipa
Inventar
#41 erstellt: 06. Mai 2007, 09:11

Farad schrieb:
das eine schließt das andere nicht aus.
Schade, unprofessionell.
farad

Unprofessionell.. Wie war das bei Rolls-Royce? Da gabe es auch nur die Angabe "Leistung ausreichend" :-) das ist englische Understatement.

Messdinger... Meiner Erfahrung nach glotz sich sowas normalerweise niemand an. Ausgenommen der Deutsche Markt. Da wollen alle immer Diagramme und Messkurven und Technische Daten bis zum abwinken haben. Ist global aber unüblich, da man meiner Meinung nach keine Rückschlüsse auf dem Sound geben kann. Wenn man sich für das Material interessiert sollte man es sich anhören und fertig. Bei Technischen Daten wird man ohnehin fast immer beschissen. Wenn ein Produkt nicht den Richtigen Wert erziehlt ändert man halt ein paar Kleinigkeiten bei der Messung und schon ist alles Supi. Dazu kommt das mittlerweile ohne hin alles über Controller tot-eqed wird. Bei F1 kann man sich wenigsten die LS noch flat anhören. Wo gibts denn sowas sonst noch?

Wenn du mit PA´s arbeitest stützt du dich sicherlich auch auf Erfahrungen und nicht auf irgendwelchen Messkram.

Soweit ich weis haben die bei der Entwicklung ohnehin nur einen Terzband-Anylizer als Schätzeisen. Da geht fast alles über Hörvergleiche.
Gelscht
Gelöscht
#42 erstellt: 12. Jun 2007, 07:30
Hey Hippeli

ohne Dir jetzt zu nahe treten zu wollen.

Aber dieser Nimbus den du da propagierst ich bitte Dich .

Sehr sehr diletantisch - F1 ein haufen gurus die es erhören und total drauf haben.

Lautsprecher entwicklung ist und bleibt ein erfassen von objektiven fakten.

die bei der konstruktion des chassis selbst und der boxen erfasst werden können.

vilee viele Messtechnik tools machen das möglich und sind auch erschwinglich zu haben .

gerade für leute wie Tony Andrews der seit jahren lautsprecher baut.

sicherlich hat er viel erfahrung und hört mehr wie andere.

Aber es gibt auch patente in denne muss man technisch belegen warum eine entwicklung patent würdig ist.
Tony hat da mehrere.

aber des gehör ist so tages form abhängig das ich das mal als schätzeisen bezeichnen möchte.


sicherlich kann man nich alles messtechnisch erfassen.

Aber so triviale dinge wie abstrahlung wege zueinander Eq und filter funktionn Phase impedanz gang locker.

und man kann drauf schliessen warum dem so ist.

das sich Turbosound und Funktion one die devise wie dont belive in Eqs auf die fahnen geschrieben hat naja.


Die Turbosound unterlagen von Aspect und Flasch und Flood und TSM zeigen ansatz weise wie gut oder schlecht des system ist.

Ein PA kauft man als Werkzeug und das braucht technische daten.

eine messung wie sie die Prodution Partner durchführt möchte ich als Kunde eigentlich haben.


wie man ein komplett informatives PDF erstellt zeigt die kleine Firma hier.

Es ist nahezu alles drin.

http://www.tw-audio.de/download/TWAUDiO-Prospekt-11-06de.pdf


TW audio mag ein kleiner hersteller sein aber was er fürs Geld an verarbeitung und detaillösung bei ganz grossem sound bietet ist schon ganz grosses Kino da müssen sich viele amtliche hersteller mal ne scheibe abschneiden.
hippelipa
Inventar
#43 erstellt: 12. Jun 2007, 08:53
@Tthorsten

Das Thema hatten wir ja schon auf der Messe.
Im Internationalen Bereich interessiert sich eigentlich keine Sau für derart ausführliche Daten, da diese genauso manipulierbar sind als die Basics. Dein TW-Audio föhnt seine Daten ja auch zurecht, wie es eben passt (132dB Peak 1m ab 60Hz, 111dB, 1W/1m bei 1.400Hz, das sind schon wirklich sehr präzise und unnütze Aussagen. Was interessiert mich wie laut die bei/ab einer Frequenz kann?!)
Eigentlich ist nur der Deutsche Markt so Datenversessen. Weshalb TW sowas auch benötigt. Da der deutsche Markt ja der Hauptabsatz ist. Bei F1 dagegen ist der deutsche Markt eine Art Wurmfortsatz.

Um beim Thema zu bleiben. Wo findet TW-Audio jetzt eigentlich seine Anwendung bei Großkonzerten?
Farad
Stammgast
#44 erstellt: 12. Jun 2007, 19:46
Hi.

Dein TW-Audio föhnt seine Daten ja auch zurecht, wie es eben passt


Jetzt wirds aber obendrein auch noch schlechter Stil: Warum unterstellst du TW-Audio, dass sie Meßdaten der RWTH-Aachen manipulieren?

Die Maximalpegelkurve für 3% und für 10% Klirr ist angegeben, was soll hier nicht aussagekräftig sein? Jeder mit einem Hauch Sachverstand kann diese unabhängig gemessenen Daten interpretieren und das System einschätzen.

Ja, ich würde das T24 bedenkenlos als Großbeschallungssystem bezeichnen. Die 60° Abstrahlwinkel werden perfekt eingehalten, ein kompakteres Doppel 12" System mit entpsrechend guten Daten wirst du weltweit auf dem Markt nur sehr schwer finden.

Die "Datenversessenheit" wie du es so schön nennst, hat einen sehr, sehr großen Vorteil: Die Simulation mit EASE, das übrigens weit über die deutschen Grenzen hinaus bekannt ist. Die netten Kurven sind quasi ein "Abfallprodukt" der Balloondaten.

Nochmal: Das F1 Zeug wird funktionieren, aber hör bitte auf alle anderen Systeme als schlechter darzustellen. Du hast sie nicht gehört und Meßdaten gelten nicht. Also Ruhe.

farad

PS: Das Abstrahlverhalten kann man nicht "mal eben hin-eqen". Der Einsatz eines Controllers ist absolut Standard. Wer heute noch darauf verzichtet ist nicht auf dem Stand der Technik.


[Beitrag von Farad am 12. Jun 2007, 19:48 bearbeitet]
hippelipa
Inventar
#45 erstellt: 13. Jun 2007, 10:57
@Farad

Mit zurechtföhnen meine ich eher das man sich einfach Werte aussucht die sich schön lesen. Ein @1,4kHz überliest man ja mal schnell.

TWAudio habe ich sehr wohl schon gehört.
Mein Statement dazu hier. (Seite 4)
http://www.paforum.de/phpBB/viewtopic.php?t=49872&start=45

Zugegebenermassen habe ich seit dem das nicht mehr gehört. Sehe ich aber auch nicht die Notwendigkeit.

Meine Meinung zu dem System deckt sich mit der Mehrzahl prof. Anwender, was ja nicht immer so ist.
1. Sehr klein, leicht und laut.
2. Gut für Top40 Anwendungen. (wirtschaftlichkeit)
3. Konstruktionsbedingt nichts neues. Halt ein 2x12+1,4 wie es schon von etlichen anderen Herstellern gibt. Nur halt nicht so klein. Die Konstruktion an sich lässt schon auf die klangliche Charaktaristik schließen. Physik gilt nunmal auch für TW. Die Bässe ernähren sich hauptsachlich aus den hervorragenden ASID-Endstufen, die allerdings auch dafür sorgen, das das Preis/Leistungsverhältnis bei TW nicht mehr so gut aussieht.

Von mir aus können wir an geeigneten Ort (PA-Forum) die Diskussion über Sinn und Unsinn technischer Messreihen fortsetzen, doch hier passt das nicht so ganz rein.

Um zum eigentlichen Thread zurückzukommen. Ob jetzt ein System bei "Großkonzerten" eingesetzt wird, kommt garantiert nicht von den Messdaten auf Papier sondern aus Anwendererfahrungen resultierender Marktakzeptanz. Da haben nunmal ein paar Firmen den Vorteil, das ihr Material blind (oder besser taub) akzeptiert wird. Dieser Status wurde aber über Jahre aufgebaut und kommt nicht von ungefähr.
Gelscht
Gelöscht
#46 erstellt: 15. Jun 2007, 12:11
Also da gibt es ja nun etliche fragen.

@ Mario

hier meine Eindrucke von 2007

http://www.2sound.de...ebericht-t10943.html

Deine sind ja quasi aus 2006 und damit obsolet


die Vorführung fand ich besser was zum enen am Wetter und auch des neuen Platzes lag.
TW audio hat hier auch deutlich besser gespielt.

Diese Ausenvorführung mag man nun im allgemeinen bewerten wie man will ich denke sie kann nur einen ersten einblick ins system bieten und evlt wie es lieve aussieht.

Vorallem bietet es ja wenn man sich bemüht die möglichkeit ohne die hemmschwelle messestand evlt mit der jeweiligen firma und dessen produkt oder produkt mann in kontakt zu treten.

Es gibt noch etliche ander Berichte von der PLS aus den jahren oder auch meinungen zum TW audio so wie zu F1 und auch K2 aber die sind euch beiden ja allgemein bekannt.

Mir ganz persönlich geht dieses elite gehabe das der Turbosound anwender und auch mittlerweile der Funktionone anwender und ganz besonders Du hippelie an den Tag legst total auf den Sack.
Da rollen sich mir die fussnägel auf.

Es ist schon für dich das du ein oder zwei stacks tolles Holz hast das Du dir vom Munde abgespart hast.

Das Du fürs selbe Geld wohl 4 stacks TW audio bekommen hättest was ja auch nciht gerade günstig ist steht auf einem andern blatt.


@ Messungen Monkeyforest, wenn dieses System was kann dasnn ist es korrekte Messergebnisse liefern.

Das was im PDF also zu sehen ist sprich Abstrahlung, Fgang, Klirrwerte am Asid amping und SPL bzw Klir bei bestimmten frequenzen sind nachvollziehbar und direkt ablesbar.

zu was soll man hier seine Kunden für dumm verkaufen ?
Das hat man dohc nciht nötig. Finde ich.

Deutschland ist sicherlich eines der Länder die sehr fixiert auf messungen sind.
Aber ein Lautsprecher ist ein technisches produkt das muss ich über die technik verkaufen. und die muss stimmen alles ander ist unseriös.

Es gibt natürlich ovn vielen Herstellern kaum daten, da man wohl faktisch zu faul ist dies zu erzeugen oder schlicht das Geld oder die technischen möglichkeiten nicht hat.
oder auch nichts preis geben kann oder will.
Ein sogenanntes Daten blatt mit ein paar werten sprich wie gross ist die Box wie schwer und welche farbe und was macht das evlt an 1w an schalldruck das kann jeder depp erstellen das ist quasi basis marketing und eine fleisarbeit die der azubi erledigen kann.

Des PDF von TW audio zeigt ja quasi alles inc zubehör und preisen in ansprechender übersichtlicher form.

und eins muss man sagen allenfalls ausser D&B baut kein Hersteller dieser welt dermassen korrekt abstrahlende systeme wie der TW audio. und da fängt das werkzeug an.

korrekte 60 Grad was will man mehr und das über einen sehr breiten korrekten bereich.

Dafür kauf ich ne box die gnau das kann.


TW audio wird auch bei grösseren events mit 2-6 Tops je seite eingesetzt das reicht für die vielen vielen Veranstatlungen in Deutschland völlig aus.
wenn ich mit einem T24 System von 50- 5000 Leuten skalieren kann ist das doch klasse.
Irgendwann wird es genügend TW Aduio geben so dsa mit geflogenen Bässen gearbeitet werden kann und genügend Topteilen um die 10000 und mehr liga zu beschallen.

Schleyerhalle (12000) hier in Stuttgart mit TW Audio halte ich für machbar.

Ich denke viele F1 systeme fristen eben so ihr dasein in der "kleinen" liga.
F1 mag den anspruch eines grossbeschallungs systemes haben aber es gibt ja auch in deren programm genügend Boxen fürs kleine sprich RES 2 RES 4 die RES 5 ist ja ein 30 Grad system.

Wobei ja F1 und auch die Turbosound sachen schon immer eher tannenbaum mässig sprich beamig abgestrahlt haben.
ein K2 tut dsa ja auch.

das kann man nun wegdiskuttieren und der meinung sein des geht auch ich sag das ist nur unsauber entwickelt wenn man was beamiges baut.

Die flugsysteme und das handling von TW audio ist ja excellent vonder effizenz und handlichkeit her.
Preislich ist das ganze extrem günstig was die qualität fürs Geld betrifft glatt schon kompromisslos.


F1 ist sicherlich durdacht das kostet aber auch immens.

K2 ist eher hausbacken und praktisch einfach


Aberhier sieht man auch die ausrichtung TW Audio will ein spitzen system für extrem faires Geld verkaufen. Mit dem man richtig grosse sachen machen kann.

F1 will den Turbosound kunden und anwender gewinnen.
wobei F1 ja schon zugeständnisse macht und die kisten ohne rigging bzw mit einer simplen variante anbietet oder auch ohen gehaäuse drum drum.

dies unsitte haben sie von Turbosound über nommen eben so wie es Turbosound schafft ihr Aspect als grudn system in zig varianten und untervarianten und einfacharten zu zersplittern. und damit den kunden zu verunsichern oder auch neu wahlmöglichkeiten zu schaffen.


K2 ist was für den Beschaller um die ecke. hinstellen evlt mal fliegen und gut alles nicht komfertabel aber naja es geht.

die frage ist was will der Kunde kaufen was macht für ihn mehr sinn.

Mein meinung ist da klar TW Audio bietet mit dem T24 da den besten kompromiss wie das der FARAD schon erkannt hat und das gar weltweit kompakt , korrekt abstrahlend laut und preislich erscheinglich mit vileen sehr guten detiallösungen was das rigging betrifft.

Mit TW Audio kann man Grossbeschallungen machen.

vom F1 gibt es Daten die muss man sich allerdings mühsam aus den verschachtelten unter strukturen der produkte holen.
leider nru so mikrofon abstrahl darstellungs daten.

ich finde die MF variante mit dem schlauch lesbarer.


Ansonsten AMPING ja ASID ist gut aber viele nehmen auch ihr LAB oder was sonst da ist weil sie der sache treu bleigen wollen auch wenn ich es nicht verstehe den der ASID bietet bei vergleichsweiese wenig geld einfach die beste performance als amp schlecht hin .

Rechnet man das um in amtliche amps mit controlling dann ist der ASID wieder rum recht preiswert.

hörs dir an wenn dus nicht glaubst das ist scohn ne nummer.
hippelipa
Inventar
#47 erstellt: 15. Jun 2007, 13:32
@tthosten

Also gut. Wir wissen jetzt, das du Turbosound und Funktion-One nicht magst. Wäre es da nicht sinnvoller dem Thema gerecht zu werden und Beispiele für Großbeschallungen mit deinem so geliebten TW-Audio anzubringen statt zu versuchen mich zu beleidigen?

Ich fange doch auch nicht an dich bloszustellen, oder willst du das erreichen?

Also bitte, bleib sachlich, halte dich ans Thema und zerstöre nicht den Thread mit endlos langen Monologen.
Gelscht
Gelöscht
#48 erstellt: 16. Jun 2007, 08:49
Mit TW Audio werden gross veranstaltungen gemacht.
welche im detail musste selber beim Vertrieb erfragen.

Mir ging und geht dein elitäres gehabe völlig auf den Sack des Du hier und sonst auch an den Tag legst. F1 ist des beste überhaupt und hat es nicht nötig ordentliche Datenblätter zu liefern.

Mann kann auch mit andern boxen glücklich werden da muss nicht F1 oder Turbosound draufstehen.
rayman309
Ist häufiger hier
#49 erstellt: 21. Jun 2007, 20:06

Ars-Bolandi-Acoustics schrieb:
PS: zum Thema Strombedarf: die Geräte sind über die Jahre auch im Lichtbereich immer effektiver geworden, aber auch der Materialeinsatz ist halt explodiert,


Darauf möchte ich aber noch mal kurz eingehen.
Heute werden zwar zunehmend positionierbare Scheinwerfer mit Entladungslampen eingesetzt, die einen enorm besseren Wirkungsgrad haben als die alten Glühfunzelkannen, aber man darf dabei auch nicht vergessen, dass die Leuchtmittel immer an sein müssen, auch wenn sie nicht gebraucht werden. Also ob da unterm Strich gespart wird, da bin ich mir nicht sicher. Außerdem - wenn ich mir da die Procon und Co. Materialschlachten manchmal so ansehe... Müssen die eigentlich vorher im Kraftwerk anrufen?

Was sich da aber in den letzten Jahren bei den digitalen Endstufen getan hat ist schon irre.
Ich hab mal eine 12KW-Digital-Endstufe gesehen, die nur eine einzige Höheneinheit im Rack gebraucht hat. Das sind gerade mal 4,5cm!!!


[Beitrag von rayman309 am 21. Jun 2007, 20:19 bearbeitet]
ukw
Inventar
#50 erstellt: 22. Jun 2007, 16:34

rayman309 schrieb:

Darauf möchte ich aber noch mal kurz eingehen.
Heute werden zwar zunehmend positionierbare Scheinwerfer mit Entladungslampen eingesetzt, die einen enorm besseren Wirkungsgrad haben als die alten Glühfunzelkannen, aber man darf dabei auch nicht vergessen, dass die Leuchtmittel immer an sein müssen, auch wenn sie nicht gebraucht werden. ...Außerdem - wenn ich mir da die Procon und Co. Materialschlachten manchmal so ansehe... Müssen die eigentlich vorher im Kraftwerk anrufen? :D


Ja Vor Jahren (1990) in Berlin löste ein Kamerateam die Katastrophe auf dem Pink Floyd Konzert aus, weil sie einfach Strom für ein paar Scheinwerfer aus einer Verteilung abgezapft hatten. Was in diesem Augenblick wohl Backstage los war

7 MW Ton ein mehrfaches davon für's Licht
also etwa ein Atomkraftwerk musste für diese Show extra ran.

Schau Dir mal die P.U.L.S.E. DVD an - und dann frag Dich: Wer ist T**** HOTEL
hippelipa
Inventar
#51 erstellt: 22. Jun 2007, 19:07

ukw schrieb:


Ja Vor Jahren (1990) in Berlin löste ein Kamerateam die Katastrophe auf dem Pink Floyd Konzert aus, weil sie einfach Strom für ein paar Scheinwerfer aus einer Verteilung abgezapft hatten. Was in diesem Augenblick wohl Backstage los war

7 MW Ton ein mehrfaches davon für's Licht
also etwa ein Atomkraftwerk musste für diese Show extra ran.

Schau Dir mal die P.U.L.S.E. DVD an - und dann frag Dich: Wer ist T**** HOTEL :D



Hey.. ein Floyd-Fan cool.
Ich muss aber zustimmen. Was Pink-Floyd abgezogen hat wurde bis jetzt noch nicht getoppt. Wenn ich alleine an die ACL-Matrix an der Bühne denke. Die braucht ja schon Strom wie ein ganzer Stadtteil. Das alles anzusteuern war bestimmt spannend. Vorallem wenn man sich überlegt das die über die hälfte des WELTBESTANDES an Movingheads für eine Show gebraucht haben... krass einfach.

Platz zwei der Lichtshows hat bei mir Genesis. Dafür das sie die die ersten Touring-Movings möglich gemacht haben.

Ohne diese Bands wäre die Veranstaltungstechnik jetzt nicht so weit wie sie ist. Die setzten neue Massstäbe.

Achja, die Beatles natürlich auch, ich sachen Großbeschallungstechnik. Das ist aber eher aus der Notwenigkeit entstanden als auch Perfektionissmuss und Größenwahn.

Ansonsten.. welche Bands waren noch wichtig?

Warscheinlich in ein paar Jahren Rammstein für die Pyrotechnik :-) Die drehen ja auch immer mehr durch.

Achja.. Die Bühne von P.Gabriel bei der UP-Tour war krass. Auch gutes Bühnendesign. Rolling-Stones haben auch immer krasse Bühnen. Aber ich glaube das macht alles der gleiche. Stones/U2/PF und noch ein paar. Bin da aber nicht so fit.
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