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Schmirgeln tut Wunder

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Autor
Beitrag
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 14. Jul 2003, 12:05
So Leute jetzt geht's zur Sache,

habe am Wochenende ein extrem Voodoo-mäßiges Phänomen entdeckt welches ich hier mal posten möchte.
Da ich noch neu im Forum bin, weiß ich nicht genau, ob das Thema vorher irgendwann schon mal behandelt wurde, aber ich denke es ist verrückt genug um mal diskutiert zu werden.

Das es klanglich etwas bringen soll die scharfen Außenkanten von CD's mit feinem Schmirgelpapier zu glätten setze ich mal als Wissensbasis voraus. Sicherlich läßt sich auch hierüber separat diskutieren, aber diesen Punkt möchte ich nun einfach mal überspringen.

Ich bin einen Schritt weiter gegangen und habe nun um nicht einen folgenschweren Fehler zu begehen erst mal ein Experiment an meinem 10 Jahre alten Sony CD-Spieler durchgeführt. (Wenns in die Hose geht ist's nicht schlimm) Und zwar habe ich ihn aufgeschraubt und sämtliche scharfe Kanten des Gehäusedeckels sowie des Chassis und auch der Platinen mit feinem Schmirgelpapier geglättet.

Wenn man vorsichtig ist, gibt es keinerlei optisch sichtbare Veränderungen, wie Kratzer.
Nach der ca. 15 minütigen Prozedur wieder zusammengeschraubt und angeschlossen. Jetzt spielt die uralte "Billig Möhre" wie die Hölle und macht selbst ausgewachsenen High-End Spielern in Punkto Luftigkeit und Räumlicher Abbildung Konkurrenz. Also mein Vater meine Schmirgeltätigkeiten bemerkte und auf anhieb den immensen Klangunterschied wahrnahm wollte er sofort auch seine Eigene Anlage so behandeln.
Gesagt getan! Nach ca. 2 Stunden haben wir seine normale Stereoanlage (Gesamt Neuwert ca. 1500 Euro) in eine High-End Anlage verwandelt. Das Teil spielt jetzt so druckvoll, glänzend, räumlich, detailreich und samtig weich wie es sonst nur High-End Anlagen können.
Das ist definitif der größte klangliche Fortschritt den ich je durch eine einzelne Maßnahme erlebt habe. Und obendrein noch völlig kostenlos.

Wer noch ein altes Gerät rumstehen hat um das es nicht schade ist wenn etwas danemen geht, sollte es unbedingt ausprobieren. Ich selbst werde es zwar nun auch an meinen teureren Geräten durchführen, aber ich muß jeden der es probieren will trotzdem warnen, denn der Vorgang ist nicht reversibel. Einmal glatt polierte Kanten bekommt man so schnell nicht mehr scharf.

So jetzt bin ich mal auf das Echo aus dem Forum gespannt.
cr
Moderator
#2 erstellt: 14. Jul 2003, 14:29
Ich würde mir die Idee patentieren lassen und einen Schmirgelshop eröffnen. Damit hast du dank der zahlreichen Voodooisten gewiß ausgesorgt!
Albus
Inventar
#3 erstellt: 14. Jul 2003, 14:55
Tag Hi-Fisch,

Text schaltet ab.

MfG
Albus

PS: Beim Kaffeewasserkochen stellte ich fest, dass das Wasser viel schneller heiß wird, wenn ich den Kessel fest an die Herdplatte andrücke. Danach schraubte ich alle Lautsprecherkabel, an den Verstärkern wie an den Lautsprechern, fester, ja, ganz fest. Der bessere Klang war der verdiente Lohn für diese körperliche Anstrengung. Physik oder Spleen?


[Beitrag von Albus am 14. Jul 2003, 15:49 bearbeitet]
Wraeththu
Inventar
#4 erstellt: 14. Jul 2003, 16:37
hey toller tip.
Hab ich grad mal bei meinem alten, überzähligen Yamaha ausprobiert, klappt ja wirklich.
es ist unglaublich.

aber ich bin noch weitergegangen.

Ich dachte was bei den Geräten gut is, kann bei den cds doch nicht schlecht sein.
habe also mal ein paar grottenschlechte hervorgeholt..ja , ich hatte da noich geschenke: Brosis, NoAngels, 13x DJ Popo, 1x Ernst Mosch(und seine Egerländer) und zur Krönung sogar eine Slipknot Demo-Cd.

erst mal den Rand geschmirgelt...das brauchte aber nicht viel...eher gar nichts.
Dann habe ich mal die Flex rausgeholt und mir die Seite vorgenommen, auf der endweder hässliche dünne Weiber sind oder blöd grinsende Typen.
also alles abgeflext, auch deise komische silberen alufolienschicht.
Der optische eindruck war gleich viel besser.
Aber dann ab in den Player...es ist unglaublich, ich kann es nicht fassen...in die "Musik", die vorher kaum auszuhalten war, ist eine herrliche, harmonische Ruhe eingkehrt.

...Das versuch ich morgen auch mal mir meinen alten Beatles-Platten ;-)))
Bruno
Stammgast
#5 erstellt: 14. Jul 2003, 16:42
Ich lass mir regelmässig die Gehörgänge sandstrahlen, das wirkt auch Wunder
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#6 erstellt: 14. Jul 2003, 17:11
Na kommt ja nicht all zu viel Resonanz auf das Thema, ist Euch wahrscheinlich zu sehr abgefahren so daß es Euch die Sprache verschlägt.

Aber die paar Kommentare die bisher kamen waren wirklich gut, habe vor Lachen fast am Boden gelegen. Das mit dem Kaffeewasser hört sich plausibel an, werde ich mal ausprobieren.

Aber nur am Rande ich will Euch nicht verarschen, es funzt wirklich, aber da hilft nur ausprobieren, aber erst mal mit nem alten Gerät.
Kann auch im Prinzip nichts bei schief gehen: Diejenigen die Unterschiede zwischen unterschiedlichen Geräten wie Verstärkern, CD-Spielern und Kabeln hören werden begeistert sein und die Fraktion die solche Unterschiede kategorisch ablehnt wird wahrscheinlich eh keinen Unterschied hören, oder sich einbilden dass alles nur Einbildung ist.

Wer es ausprobiert wird aber wahrscheinlich die nächsten 3 Tage nicht mehr von der Stereoanlage wegkommen, so beeindruckend ist der Unterschied.
Alex8529
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 14. Jul 2003, 17:21
Hallo Hi-Fish,


nimm bitte Deinen Namen wort-wörtlich und tauch erst mal wieder ab


Frank
H-Line
Stammgast
#8 erstellt: 14. Jul 2003, 17:45
Hallo Hi-Fish,

das ich nicht schon früher darauf gekommen bin....

Also jetzt wird die komplette Anlage aufgeschaubt und "geschmirgelt".

Muß mal im Hifigeschäft mal nach Highend Papier fragen.

VG N.
AWUSH!-Master
Stammgast
#9 erstellt: 14. Jul 2003, 17:45
Ich glaube an Vieles (Kabelklang, Stromfilter und Entkoppelung vom Boden), aber die Kanten eines CD-Players zu glätten übersteigt meinen "Voodooismus" .
Ich würde es ja verstehen, wenn man die Kanten, die den Laser brechen "könnten" glättet, aber alle Kanten, auch von Platinen, die 20 cm vom Laser entfernt sind,zu glätten, ist glaube ich wahres VOODOO.
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#10 erstellt: 14. Jul 2003, 17:49
Ich sehe schon, bin wahrscheinlich der Zeit noch etwas voraus! Es kommen nicht mals Argumente dagegen.

Aber ich will hier eh niemanden von irgend etwas überzeugen der nicht glaubt dass es etwas bringen könnte. Ich will nur denjenigen die wissen, dass eine gute Anlage erst durch erfolgreiches Tuning ihr volles Potential entfalten kann den ein oder anderen Hinweis geben.
Ich selbst bin begeisterter "Tuner" und könnte mir eine Hifi Anlage ohne Tuning gar nicht mehr vorstellen. Den Geräten die man im Handel bekommt fehlt allesamt das Finetuning um das volle Potential auszuschöpfen.

Also wer kein Verständnis für derartige "Spinnereien" hat soll es halt sein lassen, und andere Forenbeiträge lesen.
Ich schaue mir ja auch nicht die Physikalschen Diskussionen an, weil ich da meinerseits zuviel bekommen würde.
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#11 erstellt: 14. Jul 2003, 17:53
@ AWUSH!-Master
Ja das ist wahres Voodoo!!!
Und es ist mir auch vollkommen egal ob es logisch ist oder nicht. Ich weiß nur dass es funktioniert.

Ich sage nur: Wer einmal hat geleckt der weiß wie's schmeckt!
Alex8529
Hat sich gelöscht
#12 erstellt: 14. Jul 2003, 17:53





Ich schaue mir ja auch nicht die Physikalschen Diskussionen an, weil ich da meinerseits zuviel bekommen würde.




und genau das ist Dein Fehler
das_n
Inventar
#13 erstellt: 14. Jul 2003, 17:57
unbedingt ausprobieren::

sämtliche kanten an der karosserie eures autos rundschleifen (auch die, die man nicht sieht)!

nach einiger zeit wird euer auto immer schneller

erklärung::: an den angeschabten kanten rostet die karosse derbst heftig und durch die dabei entstehen löcher wirds auch leichter und kann somit schnelller fahren.


Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#14 erstellt: 14. Jul 2003, 17:59
Meine Anlage klingt auch ohne physikalischen Beweis einfach geil! Wenn es klingt brauche ich keinen Beweis auf der theoretischen Ebene mehr.
Umgekehrt können mir theoretische Grundlagen aber auch gut weiterhelfen um etwas zu optimieren. Wenn dann beim Ausprobieren aber unlogische Phänomene auftreten nehme ich diese einfach an, ohne sie mangels Beweisführung in Frage zu stellen. Dann bin ich halt noch nicht auf die dahinter versteckte physikalische Grundlage gekommen, das belastet mich aber auch nicht weiter.
AWUSH!-Master
Stammgast
#15 erstellt: 14. Jul 2003, 17:59

Ich sage nur: Wer einmal hat geleckt der weiß wie's schmeckt! :*


Vollkommen richtig! Ich wollte auch nicht sagen, dass Du spinnst. Wenn Du eine Verbesserung hörst, dann ist ja gut. Ich denke mir nur, dass der Aufwand und damit verbundene mögliche Schäden mich vor einem Versuch abhalten. Zudem glaube ich nicht, dass falls eine Veränderung auftritt, diese besonders intensiv und für mich hörbar ist.


[Beitrag von AWUSH!-Master am 14. Jul 2003, 18:01 bearbeitet]
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#16 erstellt: 14. Jul 2003, 18:02
@ das_n

Das mit dem Auto ist nicht ganz korrekt. Rosten ist ein Oxidationsvorgang wobei Sauerstoffmolekyle angelagert werden. Das Auto wird also schwerer und somit langsamer.

Soviel zu physikalischen Grundlagen.
AWUSH!-Master
Stammgast
#17 erstellt: 14. Jul 2003, 18:05
Diese Oxidationsschicht fällt aber auf den Boden, wenn die haltende Struktur, des Bleches nicht mehr existier. Dadurch wird es doch leichter.
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#18 erstellt: 14. Jul 2003, 18:10
@ AWUSH!-Master

>>Ich denke mir nur, dass der Aufwand und damit verbundene mögliche Schäden mich vor einem Versuch abhalten.<<

Daher ja auch mein Vorschlag es mit einem alten Gerät auszuprobieren.

>>Zudem glaube ich nicht, dass falls eine Veränderung auftritt, diese besonders intensiv und für mich hörbar ist.<<

Du wirst Dich wundern wenn die alte vorher ausrangierte Kiste plötzlich in einigen Disziplinen besser spielt als das neue und teurere Gerät, der Effekt ist deutlich nachvollziehbar und erheblich größer als der Unterschied zwischen Kabeln die zudem sehr teuer sind.
Interpol
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 14. Jul 2003, 18:20


Das es klanglich etwas bringen soll die scharfen Außenkanten von CD's mit feinem Schmirgelpapier zu glätten setze ich mal als Wissensbasis voraus. Sicherlich läßt sich auch hierüber separat diskutieren, aber diesen Punkt möchte ich nun einfach mal überspringen.


um mal wieder was vernuenftiges in diesen thread zu schreiben:

das anschmiergeln der cd raender wuerde ich lassen. die sind naemlich luftdicht versiegelt. wird diese versiegelung verletzt und kommt luft an die aluschicht, wird das alu oxidieren. dann ist es schnell vorbei mit musik hoeren.

mfg
das_n
Inventar
#20 erstellt: 14. Jul 2003, 18:25

@ das_n

Das mit dem Auto ist nicht ganz korrekt. Rosten ist ein Oxidationsvorgang wobei Sauerstoffmolekyle angelagert werden. Das Auto wird also schwerer und somit langsamer.

Soviel zu physikalischen Grundlagen. :angel


...ich rede von dem fortgeschrittenen zustand, wenn schon teile herausgerostet sind......
is ja auch egal
Werner_B.
Inventar
#21 erstellt: 14. Jul 2003, 18:26
@Interpol:

"das anschmiergeln der cd raender wuerde ich lassen. die sind naemlich luftdicht versiegelt. wird diese versiegelung verletzt und kommt luft an die aluschicht, wird das alu oxidieren. dann ist es schnell vorbei mit musik hoeren."

Warum musst Du das wieder mies machen? Das war seit Monaten der einzig wirklich konstruktive Beitrag zum Thema Musikindstrie im ganzen Forum: er dient der Musikindustrie (CDs halten nicht mehr so lange und werden häufiger ersetzt) und kurbelt letztlich die Wirtschaft an. Auch den Musikern kommen die höheren Einnahmen zugute. Finde ich gut. Im übrigen ist die Industrie ja auf demselben Weg mit den wenige-Stunden-haltbaren-DVDs-für-den-Videoverleih. Da treffen sich doch Industrie- und Kundeninteressen auf's allerbeste! Was will man mehr?

Gruss, Werner B.
Herbert
Inventar
#22 erstellt: 14. Jul 2003, 21:25
Klar!
Durch die abgeschmirgelten Kanten wird der Klang viel runder!

Weitere Tuningtipps dieser Art: www.clockwork.de

"Außerdem entfernen wir so weit wie möglich die Rechten Winkel in der Anlage. Das betrifft die Platinen genauso wir etwa die oft kantigen Kühlrippen. Wenn man so will, betrachten wir eine Komponente selbst als Instrument, das mit der Musik schwingen muss, nicht gegen die Musik. Bei konsequenter Durchführung dieser Maßnahmen erreicht man klangliche Sphären, die die ursprüngliche Funktionalität der Geräte übersteigt."

Gruss
Herbert
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#23 erstellt: 14. Jul 2003, 21:29
v wg alu...

Ist das überhaupt eine reine Aluschicht?

Ich frage, weil ich nicht glaube das einer von uns (besonders lange) alu gesehen hat...

Der Stoff ist nur so irre Haltbar, weil er nach sehr kurzer Zeit (Wenige Sekunden?) eine dünne Oxidschicht ansetzt, die aber den Rest des Metalls vorm Oxidieren schützt. Das ist Oberstufenchemie, also Pillepalle...

Andererseits meine ich dss die Schicht bei den meisten CDs eher eine Aluminiumbasierte Legierung ist - und jetzt haben Chemiker und Verfahrenstechniker das Wort.

Und Nein, ich habe es (leider) nicht probiert, denn einen Alten Player habe ich nicht Aber ich komme auch so nicht von der Anlage los
Herbert
Inventar
#24 erstellt: 14. Jul 2003, 21:38
Ob es reine Aluschicht ist, weiss ich auch nicht genau - es ist im Prinzip auch egal. Tatsache ist, dass die Schicht nur wenige Mikrometer dick ist und die Haftung auf dem Kunststoff durch das Sputtern bei niedrigen Temperaturen auch nicht die allerbeste ist. Daher ist die Schicht mechanisch sehr empfindlich und muss durch eine Lackschicht geschützt werden.

Gruss
Herbert
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#25 erstellt: 14. Jul 2003, 21:40
Das ist sicher so
Alex8529
Hat sich gelöscht
#26 erstellt: 14. Jul 2003, 21:53
erst Comical Ali

nun Comical Hi-Fish

das Sommerloch ist gerettet

Danke


mein Bildschirm verbiegt sich schon vor Lachen,
und der ist normalerweise FLAT, LOL
martin
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 14. Jul 2003, 23:36
Hi-Fisch's Tipp hat mich in neue Klangsphären katapultiert.
Danke Danke Danke

Habs erst mal mit 120er Schmirgelpapier probiert: Gleich phänomenale Verbesserung im grobdynamischen Bereich. Anschließend mit 600er nachpoliert. Jetzt lösten sich auch die feinsten Strukturen in ungeahntem Ausmaß von den Boxen.
Der absolute Kick ist aber, wenn man den Schmirgelstaub sammelt, vorsichtig mit Hilfe einer Rasierklinge auf einem Spiegel eine Linie formt, eine Seite aus der 'STEREO' ausreißt, zu einem dünnen Rohr rollt und sich das Zeug kräftig durch die Nase zieht. Jetzt fräßt sich der Sound förmlich ins Hirn, die Aufnahme über die Ohren ist nur noch kalter Kaffee.
Wie besessen habe ich aus meinem CDP einen Haufen Staub geschmirgelt und reingezogen und kann gar nicht genug kriegen. Morgen früh um 9 steh ich vor meinem Dea..ähh..Händler und kauf mir gleich einen neuen. Am besten mit viel Alu, das schmirgelt sich leichter - lechz!
Battlepriest
Stammgast
#28 erstellt: 14. Jul 2003, 23:51
hallo hi-fisch. mein 13monatiger Sohn hat sich neulich im Garten an den wildwuchernden Gräsern das kleine Händchen blutig gerissen. Du darfst gerne mal vorbeikommen und mit deinem Schmirgel diese Entgraten. Dann klingt auch das Grillengezirpe sicher viel besser

Allerdings wäre die Arbeit in Punkto Prophylaxe sinnlos, denn der kleine ist intellektuell schon soweit, dass er nicht 2mal die Hand auf die heiße Herdplatte legt. Bei Highendern habe ich manchmal meine Zweifel, ob sie dort schon angekommen sind.
Albus
Inventar
#29 erstellt: 15. Jul 2003, 11:16
Guten Tag Hi-Fisch,

"Schmirgel tut Wunder" - ich glaube Dir.

Du und Dein Vater, ihr nahmt den Schmirgel, d.h. Mineral zum Schleifen von Metall, Stein, Holz, Glas - und das Schmirgeln tat Wunder. 'Wunder', das Wort ist Bezeichnung eines Seelenzustandes, auch eines Vorkommnisses, das vom Gewöhnlichen abweicht, über das gewöhnliche Maß hinaus geht.

Was geschah wirklich? Wunder gibt es immer wieder. Wie war das genau?

MfG
Albus
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#30 erstellt: 15. Jul 2003, 14:25
Wie ich sehe besteht bei den Meisten hier keine rechte Experimentierfreude.
Schade eigentlich denn ich verbreite hier keine Spaß Ideen um Euch zu verarschen. Es mutet in der Tat sehr merkwürdig an, aber es ist wahr und für den positiven Effekt würde man auf CD-Spieler oder Verstärker Seite oder an Kabeln und Gerätefüßen sicherlich einige Tausend Euro hinlegen. Aber wenn Ihr liebe viel Geld in die Geschäfte tragt um am Ende doch nur standard Hifi zu hören, bitte ich will Euch nicht zurückhalten. (Das kurbelt zumindest die Wirtschaft an)
Denn auch das ist Psychoakustik, was nichts kostet kann auch nichts sein, darum probieren wir es erst gar nicht aus und kaufen uns lieber einen dicken Verstärker mit 1000 Watt für 5000 Euro denn der ist ja schließlich teuer und Leistungsstark und muß folglich auch gut klingen.
Daß die kleine gut getunte Triode mit 2x6 Watt den dicken Bolieden gnadenlos an die Wand spielt (halt nur nicht mit Diskolautstärke) werdet Ihr leider nie erfahren. Weil ihr es von der Logik her und meßtechnisch begründet von vorne herein ablehnt.
Aber immer hin konnte ich Euch ja mit meinem Beitrag belustigen und das Sommerloch erfolgreich füllen so war es schließlich doch noch zu etwas gut.

Ich hätte mir wirklich gewünscht, daß der Ein oder Andere von Euch in Zukunft auch so wunderbar natürliche und athemberaubend frei spielende Musik hören kann wie ich es nun tue. Aber wie ich sehe ist die Angst mal neue Wege zu beschreiten größer als die Verlockung etwas wirklich aussergewöhnliches zu erleben.
Wirklich schade, aber wie ein altes Sprichwort sagt: "You can lead a horse to water but you can't make it drink"

In diesem Sinne wünsche ich Euch noch eine schöne Woche und vielleicht für demnächst ein wenig mehr Mut.

PS: Vor einiger Zeit habe ich übrigens noch genau so gedacht und argumentiert wie Ihr. Ich kann also die allgemeine Skepsis durchaus verstehen. Bei mir hat es 2 Jahre gedauert bis ich meine alten Überzeugungen über Bord werfen konnte um mich Neuem zu öffnen. An den alten Überzeugungen hängt ja schließlich jahrelange Erfahrung die nicht falsch sein kann und so viel Geld, weswegen es nicht falsch sein darf. Vielleicht denkt in 2 Jahren ja noch mal jemand an die spleenige Idee mit dem Schmirgelpapier?!


[Beitrag von Hi-Fisch am 15. Jul 2003, 14:27 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#31 erstellt: 15. Jul 2003, 14:41
"... und kaufen uns lieber einen dicken Verstärker mit 1000 Watt für 5000 Euro denn der ist ja schließlich teuer und Leistungsstark und muß folglich auch gut klingen."

Nein, für 5000€ kaufen wir uns (Stereo) 2x K+H O300D und einen günstigen Vorverstärker, z.B. NAD C160 und haben noch 500€ übrig für einen Tuner und CD-Player und haben damit eine Top-Anlage.

Gruss, Werner B.
burki
Hat sich gelöscht
#32 erstellt: 15. Jul 2003, 14:48
Hi,

moechte nicht auf das eigentliche Thema eingehen, doch anscheinend haben ja diverse Player (z.B. der 2800er/3800er von Denon) ein gewisses Problem mit einem nicht 100%-ig den Spezifikationen entsprechenden Mittelloch einer CD/DVD/SACD (macht sich gerade bei hoeherer Drehzahl negativ bemerkbar), so dass hier immer wieder mal der Tipp kommt, dieses mit einem Schmiergelpapier zu entgraten oder gar vergroessern.

Allerdings wuerde ich da auch etwas Interpol's Bedenken teilen ...

Sorry fuer das ernsthafte Posting ...

Gruss
Burkhardt
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 15. Jul 2003, 14:48
"Nein, für 5000EUR kaufen wir uns (Stereo) 2x K+H O300D und einen günstigen Vorverstärker, z.B. NAD C160 und haben noch 500EUR übrig für einen Tuner und CD-Player und haben damit eine Top-Anlage."

Stimmt, braucht man auch als Grundvoraussetzung, aber diese Top Anlage wird immer wie eine Stereoanlage klingen und niemals als ob ein Orchester im Raum stände. Wenn man das Orchester hören will, muß man entweder tunen oder sich halt ein komplettes Orchester ins Wohnzimmer stellen.

Da ich keinen Platz für ein Orchester habe tune ich lieber.
Albus
Inventar
#34 erstellt: 15. Jul 2003, 14:50
Guten Tag Hi-Fisch,

Du forderst uns auf, die Netze auszuwerfen. Ich folgte ein Stück, indem ich Brauchbares beifügte. Der Kaffeewasserkesselversuch ist eine erlaubte Analogie zwischen Wärmeleitfähigkeit und Wärmeaustausch einerseits und Elektronenfluß andererseits (siehe dtv-Atlas Physik, Seite 123, wenn die Erinnerung mich nicht trügt). Verbindungen müssen idealiter elektrisch und mechanisch optimal sein, eine möglichst feste mechanische Verbindung an den Anschlußstellen ist Moment des Optimum.

Ich frage nach, die Stecker wurden abgezogen, die Schrauben gelöst, entfernt, Gehäusedeckel geschmirgelt, Platinen, die maschinell herausgebrochenen Platinen wie die gestanzten wurden geschmirgelt, der Abrieb aus dem Gerät herausgesaugt, Gehäuse wurden geschlossen, verschraubt, die Steckkontakte gereinigt, Gerät(e) angeschlossen, also neu verkabelt, eingeschaltet, hingehört.

Wie lange hattet ihr die Geräte nicht mehr in Betrieb gehabt? Nun, nachdem ihr die Geräte einer Reinigung unterzogen hattet, da erkanntet ihr die Wiedergabe nicht wieder. Ihr wart erstaunt, es war wie ein Wunder.

War es so? Oder wie?

Und noch dies: Die geschmirgelte CD hatte ursprünglich eine schartige Kante, die bei 580 bis 200 Umdrehungen in der Minute und wenig Platz im Schuhkartongehäuse herumgewirbelt wird; dann war die Kante ganz glatt. Den Laser hattet ihr nicht besonders gereinigt?

MfG
Albus


[Beitrag von Albus am 15. Jul 2003, 15:20 bearbeitet]
Werner_B.
Inventar
#35 erstellt: 15. Jul 2003, 14:57
"...aber diese Top Anlage wird immer wie eine Stereoanlage klingen und niemals als ob ein Orchester im Raum stände."

Das scheint ein nicht auszurottender Irrglaube zu sein ... Die Stereowiedergabe mit 2 LS hat im Rahmen ihrer Systemmöglichkeiten immer etwas künstliches. Habe noch NIE eine Anlage in Betrieb gehört, die mir den Residenzsaal, den Herkulessaal, die Oper, die Freiluftarena, die Kirche ersetzt hätte. Ist auch schlechterdings gar nicht möglich in einem kleinen, bescheidenen, kleinbürgerlichen Wohnzimmer.

Ich habe auch noch niemanden gehört, der über ein wunderschön fotografiertes Bild (grosse Projektion!) gesagt hätte: das ist , als ob das Gebirge im Zimmer stünde und ich sofort bergan klettern könnte. Die Äusserungen sind eher der Art: ooohhh, aaahhh, schöööön, so plastisch, so ...

Gruss, Werner B.


[Beitrag von Werner_B. am 15. Jul 2003, 15:00 bearbeitet]
martin
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 15. Jul 2003, 15:39
[q]aber diese Top Anlage wird immer wie eine Stereoanlage klingen und niemals als ob ein Orchester im Raum stände[/@]

Was bei Dir wie ein Makel klingt, ist genau das was ich will.

Es intersiert mich kein bisschen, wie ein Orchester in meiner Bude klingt, wenn die Aufnahme aus einer Philharmonie stammt. Deine Forderung hat mit bestmöglicher Reproduktion nichts zu tun und ist auch gar nicht einlösbar. Mein Tipp: Kauf Dir so lausige Hallsoßenwerfer, wie sie heute durch die Bank zu haben sind, dann sparst Du Dir das Schmirgeln.

Grüße
martin
drbobo
Inventar
#37 erstellt: 15. Jul 2003, 17:26
@wernerb
ohne probleme ist bei mir der sound der gasteig - philharmonie zu simulieren..... (schafft aber auch fast jedes koffer-radio)

@rest
zensiert vom vodoo priester
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#38 erstellt: 16. Jul 2003, 08:35
@ Albus, Dein Vorschlag mit dem Wasserkessel ist in der Tag korrekt, daher habe ich ihn ja auch angenommen, nur sind mir die effekte beim Wasserkochen nicht ganz so wichtig.

Bezüglich Deiner Nachfrage: Genau so wurde es gemacht! Allerdings hatte ich die Geräte vorher schon einmal gereinigt, da jahrelange Staubablagerungen auf den Platinen auch negative Klangeinflüsse haben. Zudem viel auch nicht all zu viel Schmirgelstaub an, da sehr feiner 240-er Schmirgel verwendet wurde. Einmal ins Gehäuse gepustet und der Staub ist weg. Das Gereinigte Kontakte auch etwas bringen können ist klar, aber nicht in der Art und Weise wie das was nach dem Eingriff zu hören war.
Die gesamte Prozedur hat etwa 15 bis 20 Minuten gedauert, und so lange mußte ich auch warten um den Hörvergleich durchzuführen. Allerdings muß ich sagen daß der klangliche Unterschied derart auffällig ist, daß man auch ohne vorheriges Vergleichshören sofort bemerkt, daß das Gerät völlig anders spielt als zuvor. Man muß nur eine beliebige CD einlegen und bemerkt sofort daß man sie so noch nie zuvor gehört hat. Besonders Auffällig wird der Unterschied natürlich wenn nicht nur CD-Spieler sondern auch der Verstärker behandelt wurden. Hier auf jeden Fall auch die Kühlrippen nicht vergessen.

Auch die Kanten von CDs werden natürlich nicht mit der Nagelfeile sondern mit 240-er Schmirgel geglättet. Eine besondere Reinigung des Lasers wurde nicht vorgenommen.
Interpol
Hat sich gelöscht
#39 erstellt: 16. Jul 2003, 08:57
@Hi-Fisch,

ich kann kaum glauben, dass du deine postings ernst meinst.

falls aber doch, tust du mir aufrichtig leid

es bedarf sicher sehr viel aufwand, dir zu helfen. schade, das kann ich nicht leisten.

mfg
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 16. Jul 2003, 09:01
@ Werner_B.
Der Vergleich mit der Großbildprojektion hinkt ein wenig, da das 2-Dimensionale Bild eine 3-Dimensionale Wirklichkeit nicht wiedergeben kann.
In Stereo ist aber eine 3-Dimensionale Wiedergabe durchaus möglich, was die meisten Anlagen jedoch nichtmals ansatzweise schaffen. Aber genau da bringt einen die Schmirgelei ein Stück weit näher hin. Natürlich fehlen dann noch die Raumhallinformationen der Reflektierenden Wände, aber dass kann eine 5-Kanaltonwiedergabe leisten.

Und genau das ist es was ich meine, die Meisten haben es halt noch nie gehört, wie eine Anlage den Anschein erwecken kann daß man wirklich in der Oper säße. Ich sage Euch es ist möglich! Schade wenn ihr es noch nie gehört habt. Ich selbst hatte es zuvor auch noch nicht gehört.

Ich habe mittlerweile auch meinen Verstärker und den Tuner geschmirgelt. Und ich sage Euch, ich bin kein ausgesprochener Klassik-Fan, aber wenn ich Klassikradio einschalte baut sich in meinem Wohnzimmer eine Bühne auf. Es ist einfach Athemberaubend. Man kann die Größe des Saales förmlich erfühlen. (Radio klingt nun besser als vorher CD) Das brachte die kleinere Anlage meines Vaters natürlich nicht zustande. Der Effekt ist natürlich in Abhängigkeit von der Grund Leistungsfähigkeit der Anlage zu sehen. Je besser das Gerät desto größer der Effekt. Getunter Schrott bleibt natürlich Schrott halt nur auf höherem Niveau. Das merke ich nun besonders wenn ich SWR3 und sonstige zutodeverfriemelte Sender höre wo alles total übersteuert ist und keinerlei Detailinformationen mehr rüberkommen. Klingt zwar auch besser als vorher, aber man merkt halt das die Musik klanglich kastriert wurde.

Ich jedenfalls bin mit der Minioper in meinem Kleinbürgerlichen Wohnzimmer soweit sehr zufrieden und mache mir echt keine Gedanken darüber ob die Oper in Wirklichkeit nicht noch ein wenig größer wirken müsste und es darum gar keinen Sinn machen sollte zu versuchen noch näher ran zu kommen.

So long
Werner_B.
Inventar
#41 erstellt: 16. Jul 2003, 10:10
Unfug. Und Schluss.
Albus
Inventar
#42 erstellt: 16. Jul 2003, 10:28
Guten Tag Hi-Fisch,

welche Tuning-Tips hast Du bisher gelesen? Woher hast Du Dein Wissen? Hast Du Kontakt zu anderen Tüftlern?

MfG
Albus

PS: Du hörst überräumlich, mit höchster Wahrscheinlichkeit.


[Beitrag von Albus am 16. Jul 2003, 10:30 bearbeitet]
Jazzy
Inventar
#43 erstellt: 16. Jul 2003, 12:53
Hi!
"Schrott bleibt natürlich Schrott,nur auf höherem Niveau."
Dieser Satz sagt doch alles.HiFisch sollte bei "Audio" anfangen!
SchePi
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 16. Jul 2003, 13:06
Realsatire pur...

Aber was solls: um das Sommerloch zu stopfen isses doch gerade recht!

Greets
SchePi
Hi-Fisch
Ist häufiger hier
#45 erstellt: 16. Jul 2003, 15:50
"es bedarf sicher sehr viel aufwand, dir zu helfen. schade, das kann ich nicht leisten."
Ich will gar keine Hilfe, denn ich bin zufrieden mit dem was ich höre!

"Unfug. Und Schluss."
Wenn einem die Argumente fehlen

"Dieser Satz sagt doch alles.HiFisch sollte bei "Audio" anfangen!"
So nen Müll lese ich schon seit Jahren nicht mehr.

"Realsatire pur...
Aber was solls: um das Sommerloch zu stopfen isses doch gerade recht! "
Hauptsache Ihr amüsiert Euch gut!

Ich höre auch nicht "überräumlich" bin also noch nicht mutiert

Habe keinen Kontakt zu anderen Tüftlern, könnte natürlich noch viele andere Tuning Tips zum Besten geben, aber dann würden einige hier wahrscheinlich mit nem Lachflash den Löffel abgeben. Und ich will ja keinem einen Schaden zufügen, darum lass ich das besser.
Dachte eigentlich im Hi-Forum ein paar mehr Leute zu finden die Tuning ernst nehmen und auch etwas in der Richtung machen.

Nun dann halt nicht.
Werner_B.
Inventar
#46 erstellt: 16. Jul 2003, 16:00
"Wenn einem die Argumente fehlen"

Nein, bin nur gelangweilt und müde. Habe keine Lust mehr, auf die beständige Wiederholung von unsinnigen Behauptungen einzugehen.
Albus
Inventar
#47 erstellt: 16. Jul 2003, 16:04
Hi-Fisch,

der Ausdruck 'überräumlich' stammt aus der Technik, ein Fachausdruck, den Du nicht kennen mußt. Überräumlich nennt man eine Stereo-Panorama-Illusion der Wiedergabe, die Schallquellen auch neben den Lautsprechern abbildet, also nicht nur zwischen den Lautsprechern in Stereoaufstellung. Dazu kommt es, wenn die Phasenverhältnisse in eigenartiger Weise generiert werden.

Als Tuner sollte man starke Nerven haben.

MfG
Albus
cr
Moderator
#48 erstellt: 16. Jul 2003, 16:15
"Dachte eigentlich im Hi-Forum ein paar mehr Leute zu finden die Tuning ernst nehmen und auch etwas in der Richtung machen."


Würde mit dem Tuning bei den Ohrmuscheln beginnen. Wenn man hier überflüssige Hautschuppen, Haare usw. abschmirgelt, kommt der Klang garantiert feiner. Würde ferner generell im Zimmer scharfe Kanten abrunden, damit sich der Schall nicht(s) bricht. Das tut ihm nämlich weh und dann kommts schriller.
H-Line
Stammgast
#49 erstellt: 16. Jul 2003, 17:01
Hi,

laß Doch Hi-Fish seine Anlage ruhig weiterschmirgeln, wenn es Ihm gut tut. Jeder muß halt was mit seiner Freizeit anfangen.

Aber bitte wegen dem schmirgeln nochmal, vor allem an die noch nicht volljährigen User hier, BITTE NICHT NACHMACHEN !!!

Viele Grüße Nikeline
tiger007
Stammgast
#50 erstellt: 16. Jul 2003, 23:21
RICHTIG!!!! ,schmirgeln hilft wirklich überall!!!,habe das mal mit meiner waschmaschine gemacht , jetzt wäscht und schleudert sie viiiiel besser als früher!!! ,ausserdem habe ich sämtliche messer geschmirgelt ! jetzt schneiden sie besser!!!
cal..45
Stammgast
#51 erstellt: 17. Jul 2003, 06:46

Hi-Fisch,

der Ausdruck 'überräumlich' stammt aus der Technik, ein Fachausdruck, den Du nicht kennen mußt. Überräumlich nennt man eine Stereo-Panorama-Illusion der Wiedergabe, die Schallquellen auch neben den Lautsprechern abbildet, also nicht nur zwischen den Lautsprechern in Stereoaufstellung. Dazu kommt es, wenn die Phasenverhältnisse in eigenartiger Weise generiert werden.

Als Tuner sollte man starke Nerven haben.

MfG
Albus


hi albus,

von dem begriff *überräumlich* lese ich hier auch das erste mal, ansonsten aber kann ich deine aussage nur 100% bestätigen. meine lexicon vorstufe mc-8 hat einen surround mode, der sich *panorama* nennt. denn gab es auch schon in den mc-1, dc-2 und dc-1 modellen, leider (noch) nicht in der ganz großen mc-12.

*panorama* kann man entweder mit voller 7.1 bestückung hören oder auch nur in stereo, wobei die stereovariante die erheblich beeindruckendere ist. bei surroundkodiertem material bildet *panorama* mit nur zwei lautsprechern ein volles(!!!) 360° klangfeld ab mit seitlichen und hinter der sitzposition erscheinenden phantomquellen. das funktioniert allerdings nur bei genau mittiger sitzposition (also stereodreieck), dann aber SO gut, daß man es nicht glauben kann, wenn man es nie gehört hat. (und wenn man es gehört hat, rennt man trotzdem alle 5 min. von surroundlautsprecher zu surroundlautsprecher, nur um zu überprüfen, daß sie tatsächnich NICHT mitlaufen)


@ hi-fish,

ich gebe zu, daß ich absolut keine lust verspüre an meinem dvd-player (der gleichzeitig als cd-player fungiert) *rumzuschmirgeln*. im gegensatz zu vielen anderen hier, schließe ich aber in deinem fall eine klangverbesserung durchaus nicht pauschal aus, burkhardt, hatte ja schon eine mögliche erklärung für die unterschiede genannt. wünsche dir jedenfalls weiterhin viel spass beim *rumdoktorn*

gruß, holger


[Beitrag von cal..45 am 17. Jul 2003, 06:50 bearbeitet]
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