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Audiophiles Netzwerkkabel von Denon fuer 500$

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Deathcrow99
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 13. Jun 2008, 22:06
Da faellt mir nix mehr zu ein:

Produktseite:
http://www.usa.denon.com/ProductDetails/3429.asp#

...und ein Artikel dazu:
http://blog.wired.com/gadgets/2008/06/snake-oil-alert.html

Wer laesst sich von sowas verarschen und kauft den quatsch?!?!


[Beitrag von Deathcrow99 am 13. Jun 2008, 22:09 bearbeitet]
Kobe8
Inventar
#2 erstellt: 13. Jun 2008, 22:45
Gude!

In D aber auch schon erhältlich:
http://www.denon.de/...ction=detail&Pid=307


Besonders nett finde ich

Hochwertige Stecker für perfekten Halt des Kabels und optimalen Kontakt

Alleine dieser Plastenippel, mit dem das Kabel gesichert wird - Ganz bestimmt ganz hochwertig, ja.

Gruß Kobe
Soundscape9255
Inventar
#3 erstellt: 13. Jun 2008, 22:53
Was soll das eigentlich sein? Ein DigitalKabel oder ein Analogkabel?
michael_1974
Stammgast
#4 erstellt: 13. Jun 2008, 23:16
Das ist nichts anderes als eine Besonders Schöne RJ45 Netzwerkleitung.

Da bleibe ich doch bei Draka Cat6e S/SFTP 1m 8,- €.

Bessere Netzwerkleitungen gibts nicht.



OK, OK geb mich geschlagen sind Schauen nicht halb so gut aus wie das Denon



lg, Michael
Deathcrow99
Ist häufiger hier
#5 erstellt: 13. Jun 2008, 23:16

Soundscape9255 schrieb:
Was soll das eigentlich sein? Ein DigitalKabel oder ein Analogkabel?


...davon gehe ich aus... Das macht es ja so schwachsinnig
Uwe_Mettmann
Inventar
#6 erstellt: 14. Jun 2008, 00:32
Also Leute,

dieses Kabel hat durchaus seinen Sinn. Um dies zu erklären muss ich aber ein bisschen ausholen.

Nun, wie wir spätestens seit dem Film Tron wissen, sind Bits bekanntlich eckig. Je nachdem, welchen Wert (0 oder 1) das Bit annimmt sieht es so aus:

oder
(Fotos aus oben verlinkte Tron-Internetseite)

Egal welchen Wert das Bit nun hat, es ist deutlich zu sehen, dass es eckig ist. Dies führt nun dazu, dass es sich in der Kristallstruktur des Kabels verheddern kann, Resultat: Datenverlust. Dies ist eigentlich kein Problem, weil ja das Ethernetprotokoll IEEE 802.3 es zulässt, dass die verlorengegangenen Daten erneut angefordert werden. Für Datenverarbeitung kein Problem, aber für die Audioübertragung, für die eine zeitsynchrone Datenübertragung zwingend notwendig ist, ist ein verzögertes Eintreffen der erneut angeforderten Daten tödlich. Das wissen wir spätestens, seitdem uns die Auswirkung des Jitters bekannt ist.

Natürlich gibt es seit langem Gegenmaßnahmen, die von Cisco Systems entwickelten "Rounded Bits". Wie der Name schon sagt, sind die Bits rund und können sich so nicht mehr in der Kristallstruktur des Kabels verheddern. Leider braucht man dazu spezielle Ethernetkarten, denn nicht alle sind mit den Rounded Bits kompatibel. Genau hier liegt das Problem. Bei PCs kann man diese Karten nachrüsten aber nicht bei Audiogeräten mit Ethernetschnittstellen. Hier ist so ein Eingriff leider häufig nicht möglich.

Das ist nun der Grund, weshalb Denon dieses spezielles Kabel erfunden hat. Das Besondere des Kabels ist, dass es mit speziellen Fremdatomen verunreinigt ist. Welche, das ist bisher ein gut gehütetes Denon-Geheimnis. Jedenfalls gehen diese Fremdatome gerne leichte Bindungen mit den Kupferatome ein. Dadurch ist der Bindungswunsch der Elektronen geringer, so dass diese sich andere Möglichkeiten suchen, um eine Bindung einzugehen und dies sind die eckigen Bits. Dadurch bildet sich um die Bits eine Elektronenwolke, so dass sich eine runde Pufferzone um die Bits ergibt. Die Bits können sich also nicht mehr in der Kristallstruktur des Kabels verhaken.

Also das Ethernetkabel von Denon hat durchaus seinen Sinn und ist klar seinen Preis wert.


Gruß

Uwe
michael_1974
Stammgast
#7 erstellt: 14. Jun 2008, 00:44



Deathcrow99
Ist häufiger hier
#8 erstellt: 14. Jun 2008, 01:27
Danke an Uwe fuer diesen enorm erheiternden Post am spaeten abend und die passenden Links. Hast mich doch nochmal zum grinsen gebracht!
Amperlite
Inventar
#9 erstellt: 14. Jun 2008, 04:03

Kleiderhaken gegen HighEnd-Kabel:
http://consumerist.c...-good-monster-cables
Z25
Inventar
#10 erstellt: 14. Jun 2008, 11:07
Wunderbarer Kommentar:


Specs and statistics are like bikinis. What they show is very interesting, but what they hide is vital!
RoA
Inventar
#11 erstellt: 14. Jun 2008, 11:17
Und wieder mal muß mun in Deutschland mehr bluten!

Kostet das Denon Kabel in den USA schlappe 499 US-$, darf man in Deutschland 499 Euro löhnen. Der Grund dafür ist schnell gefunden. In den USA handelt es sich bei Kabeln um "Accessories", während sie in Deutschland als "Komponenten" gehandelt werden.
michael_1974
Stammgast
#12 erstellt: 14. Jun 2008, 11:33

RoA schrieb:
Und wieder mal muß mun in Deutschland mehr bluten!

Kostet das Denon Kabel in den USA schlappe 499 US-$, darf man in Deutschland 499 Euro löhnen. Der Grund dafür ist schnell gefunden. In den USA handelt es sich bei Kabeln um "Accessories", während sie in Deutschland als "Komponenten" gehandelt werden.




Du darfst nicht vergessen das auf die 499$ noch die Umsatzsteuer drauf kommt. (da jeder Staat andere Steuersätze hat, wir die USt nicht ausgewiesen)


lg, Michael
Pirax
Stammgast
#13 erstellt: 17. Jun 2008, 09:40
Selbst bei dem heutigen Kupferpreis und der Verarbeitung dürfte das ding nich mehr als 25 € Kosten.

Ein "normales" gut verarbeitetes Netzwerkkabel 1,5m Kostet ungefähr 5-8 €.

Es gibt absolut keinen rechtfertigung für so einen Preis.... Mich würden die genauen Spezifikationen des Kabels mal interessieren... Auf der Denon Seite steht ja leider nich allzuviel
RoA
Inventar
#14 erstellt: 17. Jun 2008, 10:48

Pirax schrieb:
Auf der Denon Seite steht ja leider nich allzuviel :cut


Aus gutem Grund.
schlack
Stammgast
#15 erstellt: 19. Jun 2008, 06:43
zuglufttier
Inventar
#16 erstellt: 19. Jun 2008, 09:10
Interessant ist, dass die Leute über Cat7-Kabel reden... Leider ist das alles nur Cat5e. Stecker, die Cat7 ermöglichen sind noch sehr selten und wirklich teuer.

Also in jedem Fall ist das ein normales Patchkabel, welches 1 GBit/s an Daten übertragen kann und das über 100m Wegstrecke.
Sicherlich geht da teilweise noch ein bisschen mehr. Aber ein Patchkabel für 30 Cent im Einkauf macht das auch mit
Helfari
Hat sich gelöscht
#17 erstellt: 19. Jun 2008, 09:17

schlack schrieb:
moin,

http://www.spiegel.de/netzwelt/tech/0,1518,560383,00.html


ohne worteimages/smilies/insane.gif
Hab das gerade auch gelesen. Interessant ist ja vorallem, dass die Beispiele für Gläubigen hier aus dem Forum sind, tolle Werbung


[Beitrag von Helfari am 19. Jun 2008, 09:18 bearbeitet]
RoA
Inventar
#18 erstellt: 19. Jun 2008, 09:28

zuglufttier schrieb:
Also in jedem Fall ist das ein normales Patchkabel, welches 1 GBit/s an Daten übertragen kann und das über 100m Wegstrecke.


Aber das Kabel ist doch nur 1,5m lang.
andisharp
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 19. Jun 2008, 09:36

zuglufttier schrieb:
Interessant ist, dass die Leute über Cat7-Kabel reden... Leider ist das alles nur Cat5e. Stecker, die Cat7 ermöglichen sind noch sehr selten und wirklich teuer.

Also in jedem Fall ist das ein normales Patchkabel, welches 1 GBit/s an Daten übertragen kann und das über 100m Wegstrecke.
Sicherlich geht da teilweise noch ein bisschen mehr. Aber ein Patchkabel für 30 Cent im Einkauf macht das auch mit :D


Cat5e reicht für GBit-Ethernet vollkommen aus, Cat7 braucht momentan keine Sau, auch Denon nicht.
Casey
Neuling
#20 erstellt: 19. Jun 2008, 09:37
Auf den Bilder sieht man auch nur 4 statt 8 Kabel im Stecker.. also keine gedrehten Adernpaare oder wie?
SaNoX
Hat sich gelöscht
#21 erstellt: 19. Jun 2008, 09:49
Leute leute,
einige haben halt nicht mehr so gute Ohren. Da fällt der Unterschied zwischen den Denon Link Kabel und einem normalen CAT5e Kabel eh nicht sonderlich auf.
Es gibt vielleicht gar Leute die durch jenes Kabel ein Eichhörnchen vor dem Aufnahmestudium "furzen" hören können. Ich selber kann das nicht. Ich merke nicht einmal den Unterschied zwischen Vollverstärker und einer Vor- und Endstufe kombination. Mir persönlich würde ein nicht Denon Link Kabel völlig ausreichen.
Sehe also nicht den Sinn für solch ein "überteuertes Kabel". Wobei als Fachinformatiker ich solche Kabel manchmal selber baue. Theoretisch könnte man über ein Hub mehrere Verstärker bedienen, ist das nicht Praktisch?! *g*

Naja so viel von meiner Meinung.

Gruß
SaNoX


[Beitrag von SaNoX am 19. Jun 2008, 09:53 bearbeitet]
MrKm
Ist häufiger hier
#22 erstellt: 19. Jun 2008, 09:58

Casey schrieb:
Auf den Bilder sieht man auch nur 4 statt 8 Kabel im Stecker.. also keine gedrehten Adernpaare oder wie?


Sollte das Kabel tatsächlich nur 4 Kabel, sprich 2 Adernpaare haben, eignet es sich gar nicht für Gigabit Ethernet.
Sollte Denon tatsächlich 1,2GBit/s durchschicken, dann haben die wohl ein eigenes Verfahren dafür.
zuglufttier
Inventar
#23 erstellt: 19. Jun 2008, 10:31

MrKm schrieb:

Casey schrieb:
Auf den Bilder sieht man auch nur 4 statt 8 Kabel im Stecker.. also keine gedrehten Adernpaare oder wie?


Sollte das Kabel tatsächlich nur 4 Kabel, sprich 2 Adernpaare haben, eignet es sich gar nicht für Gigabit Ethernet.
Sollte Denon tatsächlich 1,2GBit/s durchschicken, dann haben die wohl ein eigenes Verfahren dafür.


Ach iwo Über so ein Kabel geht ne ganze Menge... Cat5e ist ja für 100m ausgelegt, dann werden sie auch wohl über ne kürzere Strecke ein bisschen mehr drüberjagen können.

Ich hab mal ein Verlegekabel, das war allerdings Cat7, komplett durchgeschnitten, alle Isolierungen, Schutzfolien etc an der Stelle weggemacht und dann haben wir die blanken Litzen der einzelnen Leitung per Hand verdrillt.
Die Messwerte reichten noch locker für Cat5e


[Beitrag von zuglufttier am 19. Jun 2008, 10:31 bearbeitet]
MrKm
Ist häufiger hier
#24 erstellt: 19. Jun 2008, 10:41
Natürlich, allerdings hat ein Cat5e Kabel 4 Adernpaare, sprich 8 Kabelleitungen. Mit 2 Adernpaaren funktioniert Gigabitethernet nicht.
lab61
Stammgast
#25 erstellt: 19. Jun 2008, 10:43

Uwe_Mettmann schrieb:
Also Leute,

dieses Kabel hat durchaus seinen Sinn. Um dies zu erklären muss ich aber ein bisschen ausholen.


Vielen Dank für deine umfangreiche Physikstunde, Uwe.

Bei Dir kann ich doch sicher auch gleich noch ein paar Denon-Produktkataloge ordern, oder?

Gibs einfach an deine Kollegin am Nachbartisch weiter.
Uwe_Mettmann
Inventar
#26 erstellt: 19. Jun 2008, 10:51
@lab61

Ach menno, die Physikstudie war ein Scherz. Nicht gemerkt?


Gruß

Uwe
Z25
Inventar
#27 erstellt: 19. Jun 2008, 11:00
Wie auch immer...... Weiß jemand, wo hier im Forum die zitierten Angaben gemacht wurden? So auf die Schnelle habe ich nichts gefunden zu Denon link.
ruedi01
Gesperrt
#28 erstellt: 19. Jun 2008, 11:01
Also ich habe mich glänzend unterhalten gefühlt bei den ‘physikalischen‘ Erklärungen von Herrn Mettmann...

Ein eckiges Bit, das sich in der Kristallstruktur des Kabels verheddern kann und dann als Nachweis die Bilder aus einem naiven Disney-Hollywood-Urzeit-Computeranimationsstreifen...man, das ist echt klasse...:D

Die Funktionsweise dieses Kabels dermaßen weit weg von jeglicher schnöder physikalischer Realität glaubhaft erklären zu können, Hut ab. Ist ‘ne reife Leistung. Das hat echt das Potential sich in die Reihe großer Hifi-Voodoo-Legenden einzureihen. Darüber wird man sicher noch in einigen Jahren sprechen...

Gruß

RD
pavel_1968
Stammgast
#29 erstellt: 19. Jun 2008, 11:02
Kann man das Denon-Link kabel denn mit dem Draka Cat6e S/SFTP (siehe Abbildung oben)ersetzen?
Ich habe nur das einfache Denon Link Kabel, das bei dem DVD 3930 dabei war, denn ich konnte mich nicht entschließen das teure zu kaufen...
Ist zu erwarten, dass dsa Draka Kabel besser ist?

Pavel
Argon50
Inventar
#30 erstellt: 19. Jun 2008, 11:06
Hallo!

Z25 schrieb:
Wie auch immer...... Weiß jemand, wo hier im Forum die zitierten Angaben gemacht wurden? So auf die Schnelle habe ich nichts gefunden zu Denon link.

http://www.hifi-forum.de/viewthread-115-4993.html
Beitrag #1 und #2


Grüße,
Argon



[Beitrag von Argon50 am 19. Jun 2008, 11:07 bearbeitet]
audiophob
Stammgast
#31 erstellt: 19. Jun 2008, 11:10
Wozu braucht bitte eine Audioverbindung überhaupt Bitraten im GBit/s-Bereich?
Ein BluRay-Film hat inklusive DTS-HD-Audio normalerweise Bitraten unter 40 MBit/s, also 0.04 GBit/s. Selbst mit unkomprimiertem 192 KHz/24 Bits DTS HD Master Audio bleibt man unter 70 MBits.

Stereoton braucht gerade mal knapp 1.5 MBit, was soll das also? Unkomprimierten Ton mit >1000 Kanälen ermöglichen?

Es gibt derzeit nur eine Anwendung für solche Raten im Bereich der Unterhaltungselektronik, und das sind TMDS-Verbindungen (HDMI, DVI) mit aktuell bis zu ca. 3 GBit/s Nutzdaten (1080p60).

Abgesehen davon dass Qualitätsunterschiede natürlich vollkommen ausgeschlossen sind, wenn das System an beiden Seiten des Kabels nicht gerade auf völlig abstruse Art konstruiert wurde, d.h. z.B. ohne jeglichen Zwischenspeicher (RAM), aus dem Quarzgenau der Bitstrom wieder ausgegeben wird (=kein Jitter möglich).
Imperator_Ming
Ist häufiger hier
#32 erstellt: 19. Jun 2008, 11:40
Was seid ihr doch für Banausen...

Endlich gibt's ein Kabel, wo Daten kontinuerlich und nicht mehr blockweise durchgeleitet werden!!!!

Ich störe mich immer dran, dass jeweils nur im Sekundentakt ein Schwall Musik aus meinen Lautsprechern rauskommt. Das dürfte sich jetzt hoffentlich ändern. Weiss jemand, ob das Kabel auch bei nicht-Denon-Produkten funktioniert. Wenn nicht, wäre der Rest der audiophilen Gemeinschaft echt benachteiligt.

MrKm
Ist häufiger hier
#33 erstellt: 19. Jun 2008, 11:41
DTS-HD ist komprimiert, allerdings verlustfrei.
Wie Denon Link funktioniert, weiss wohl nur Denon.

@pavel, nein, Cat6 Kabel bringt nicht den kleinsten Vorteil bei dieser Kabellänge. Spar dir das Geld.
Torstiko
Stammgast
#34 erstellt: 19. Jun 2008, 11:44
Super!

Auf so ein Kabel habe ich gewartet! (Gibts da auch ein Pendant für WLAN???)

Bei so einem teuren Kabel sollte man sich aber auch die passende Netzwerkkarte gönnen.

Senf
Torstiko
holo_san
Stammgast
#35 erstellt: 19. Jun 2008, 12:03
Immerhin ist eine Linux-basierte Firewall dabei.
Amperlite
Inventar
#36 erstellt: 19. Jun 2008, 12:29

Imperator_Ming schrieb:
Was seid ihr doch für Banausen...

Endlich gibt's ein Kabel, wo Daten kontinuerlich und nicht mehr blockweise durchgeleitet werden!!!!

Und mir wird von den HighEnten immer erzählt, dass bei JEDER Wandlung extreme, unwiederbringliche Verluste entstehen.
Und nun macht dieses Kabel eine D/A- und dann wieder eine A/D-Wandlung?


[Beitrag von Amperlite am 19. Jun 2008, 12:30 bearbeitet]
Pirax
Stammgast
#37 erstellt: 19. Jun 2008, 12:41

MrKm schrieb:

Casey schrieb:
Auf den Bilder sieht man auch nur 4 statt 8 Kabel im Stecker.. also keine gedrehten Adernpaare oder wie?


Sollte das Kabel tatsächlich nur 4 Kabel, sprich 2 Adernpaare haben, eignet es sich gar nicht für Gigabit Ethernet.
Sollte Denon tatsächlich 1,2GBit/s durchschicken, dann haben die wohl ein eigenes Verfahren dafür.


Wer sagt denn sowas? Sofern ich mich nicht täusche (Korrigiert mich bitte) werden fürs Netzwerk nur die Adern 1,2,3,6 verwendet. Zumindest bei den RJ45 Steckern.

Vollbeschaltet werden die Dosen nur damit auch andere Sachen wie z.b. ISDN drüber läuft. ISDN benutzt z.b. die Adern 3,4,5,6
zuglufttier
Inventar
#38 erstellt: 19. Jun 2008, 12:44

Pirax schrieb:

MrKm schrieb:

Casey schrieb:
Auf den Bilder sieht man auch nur 4 statt 8 Kabel im Stecker.. also keine gedrehten Adernpaare oder wie?


Sollte das Kabel tatsächlich nur 4 Kabel, sprich 2 Adernpaare haben, eignet es sich gar nicht für Gigabit Ethernet.
Sollte Denon tatsächlich 1,2GBit/s durchschicken, dann haben die wohl ein eigenes Verfahren dafür.


Wer sagt denn sowas? Sofern ich mich nicht täusche (Korrigiert mich bitte) werden fürs Netzwerk nur die Adern 1,2,3,6 verwendet. Zumindest bei den RJ45 Steckern.

Vollbeschaltet werden die Dosen nur damit auch andere Sachen wie z.b. ISDN drüber läuft. ISDN benutzt z.b. die Adern 3,4,5,6


Das stimmt, deswegen läuft über ein ISDN-Kabel 10 MBit auch ohne Probleme
audiophob
Stammgast
#39 erstellt: 19. Jun 2008, 12:52
DTS HD MA ist verlustfrei komprimiert, stimmt, da war ich zu hastig. Worauf es mir ankam ist, dass der Stream bitgenau ist, damit nicht wieder ein Audiophiler kommt und behauptet, dass man bei verlustbehafteter Kompression natürlich kein so teures Kabel braucht *G*.

Bei 10 & 100 MBit werden nur 4 Adern benutzt, bei GigE aber alle 8.
MrKm
Ist häufiger hier
#40 erstellt: 19. Jun 2008, 12:54

Pirax schrieb:

MrKm schrieb:

Casey schrieb:
Auf den Bilder sieht man auch nur 4 statt 8 Kabel im Stecker.. also keine gedrehten Adernpaare oder wie?


Sollte das Kabel tatsächlich nur 4 Kabel, sprich 2 Adernpaare haben, eignet es sich gar nicht für Gigabit Ethernet.
Sollte Denon tatsächlich 1,2GBit/s durchschicken, dann haben die wohl ein eigenes Verfahren dafür.


Wer sagt denn sowas? Sofern ich mich nicht täusche (Korrigiert mich bitte) werden fürs Netzwerk nur die Adern 1,2,3,6 verwendet. Zumindest bei den RJ45 Steckern.

Vollbeschaltet werden die Dosen nur damit auch andere Sachen wie z.b. ISDN drüber läuft. ISDN benutzt z.b. die Adern 3,4,5,6


Ich spreche hier von GIGABIT-Ethernet, nicht von den langsameren Standards.
Für 1000Base-T wird definitiv ein vollbestücktes Kabel benötigt. Es müssen alle 4 Adernpaare genutzt werden.
andisharp
Hat sich gelöscht
#41 erstellt: 19. Jun 2008, 13:09
Dabei ist Denon Link nur eine Firewirevariante
Z25
Inventar
#42 erstellt: 19. Jun 2008, 13:35

A custom K-Blade heat sink from Thermaltake™ efficiently cools with a deadly-look
Das ist ja nur geil. Wer kauft sich denn solche Karten?

Und Ihr glaubt, High-End sei irrational............
ruedi01
Gesperrt
#43 erstellt: 19. Jun 2008, 13:45

Und Ihr glaubt, High-End sei irrational


Ja nu...High-End gibt's halt auch im Computerbereich....

Case-Modding bis zum Abwinken, Wasserstoff- oder gar Stickstoffkühlungen, zwei sündhaft teure Graphikkarten zu einem Preis, wofür man schon locker einen kompletten Spitzen-PC bekommen könnte, Tastaturen für 500 € und mehr...

Welchen Zweck haben solcherlei sündhaft teure technische Gimmicks?!?

Gruß

RD
Helfari
Hat sich gelöscht
#44 erstellt: 19. Jun 2008, 13:56
Auf yousefriendly.org gibt es jetzt schon einen Cartoon zu dem Kabel.
Techno15
Stammgast
#45 erstellt: 20. Jun 2008, 12:19
Also ich wüsste da etwas, das zur Klärung beitragen könnte!

Mein Posting dazu in einem anderen Thread hier im HIFI-FORUM!
RobbyBobbyGroggy
Stammgast
#46 erstellt: 20. Jun 2008, 12:37
Wow, ich habe zuerst auch geglaubt, die Physikstunde sei ernst gemeint. Das hast Du wirklich supertrocken rübergebracht, Kompliment.

Es gab mal, für kurze Zeit, eine sehr witzige Zahnpastawerbung aus der Blend-a-med-Forschung. Da präsentierten sie eckige Zahnpastamoleküle bei herkömmlichen Pasten, die angeblich die Zähne und das Zahnfleisch zerkratzten. Sie hatten dann runde Moleküle entwickelt, die schonender putzten. Alles schön mit Grafiken untermauert. Ich glaube, sie haben sich dann selbst geschämt, denn die Werbung lief nur kurz.
Techno15
Stammgast
#47 erstellt: 20. Jun 2008, 12:41

RobbyBobbyGroggy schrieb:
....Da präsentierten sie eckige Zahnpastamoleküle bei herkömmlichen Pasten...




holo_san
Stammgast
#48 erstellt: 20. Jun 2008, 12:49

ruedi01 schrieb:
Ja nu...High-End gibt's halt auch im Computerbereich....images/smilies/insane.gif

Case-Modding bis zum Abwinken, Wasserstoff- oder gar Stickstoffkühlungen, zwei sündhaft teure Graphikkarten zu einem Preis, wofür man schon locker einen kompletten Spitzen-PC bekommen könnte, Tastaturen für 500 € und mehr...
Welchen Zweck haben solcherlei sündhaft teure technische Gimmicks?!?


Casemodding am PC ist natürlich wie Pimp my Golf 2, also nur etwas für Freaks, die nichts Besseres zu tun haben.

Gute Kühlung dagegen bewirkt, dass man den Rechenknecht erheblich übertakten kann, ohne dass er an der eingenen Abwärme verstirbt (durchschmilzt). Eine nur auf Effekt (nicht auf Optik) ausgelegte Wasserkühlung (ca. 150 €) bringt da über die Jahre einen noch vertretbaren Kosten-Nutzen-Effekt - beliebt ist bspw. ein dicker Autokühler vom Schrottplatz (123-E-Klasse o.ä.) mit passendem Pumpenkreislauf aus dem Zubehörhandel, das bringt viel und kostet wenig. Sieht allerdings unterirdisch aus, der WAF liegt exakt bei 0.
Mit Stickstoffkühlung kann man einen gute CPU um mehrere 100% übertakten, wirtschaftlich gesehen macht das allerdings keinen Sinn mehr, aber es handelt sich dabei ja auch um eine Art sportliches Basteln - wie beim Bauen von Landfahrzeugen mit Raketenantrieb, die dann auf Salzseen die Schallmauer durchbrechen sollen.


Techno15, der Testaufbau weiß zu gefallen, aber er ist auch mit potz. nebenwirkungen verbunden - das bei einigen Haienten mehrere Schläge auf die Rübe mittel Rundholznormalisator das Hörvermögen erst richtig in Fahrt bringen (normalisieren) könnten.
Eventuell hören die danach plötzlich normal (Deaktivierung der Psychoakkustik durch physische Reize) und müssen sich in Folge von ihren 20.000 €-Boxen trennen, weil ein Paar Studiomonitore für 3800 € für sie dann (auch) viel besser klingt? Nicht auszudenken, die arme HiFi-Wirtschaft läge am Boden...


[Beitrag von holo_san am 20. Jun 2008, 13:04 bearbeitet]
lumi1
Hat sich gelöscht
#49 erstellt: 22. Jun 2008, 10:49
Moin!

Einfach nur unglaublich beschämend, für eine Firma wie Denon, nun auch noch auf den Kabel-Voodoo-Hype auf zu springen.
Damit sind sie bei mir untendurch.....

Aber was soll´s, das letzte was ich von Denon kaufte, war Mitte der 80er ein DR-M33HX Tapedeck.

Denon sollte lieber erneut lernen, wie früher, gute und stabile Verstärker zu bauen.
Etwa zur Verwendung in ihren Surround-receiverchen der letzten Jahre.
Damit nicht, wie bei einigen Modellen, sich deren Endstufen bis zum Kollaps hochschwingen...

Aber Gott sei Dank gibt´s die F**k Flachpresse, die den ganzen heutigen Kram von Denon, dank massiver Werbung, über den Klee lobt.

Bleiben wir bei heutigem Marktanteil Nr. 1, den Receivern....
Da hat Onkyo mit den 805/6ern und 905/6ern mal gezeigt, wie man für verhältnismäßig wenig Geld (zu Denon) wirkliche Qualität, mit der neuesten Technologie baut.
Und das mit einer Stabilität im Endstufenbereich, wie fast früher die Integra Vor- u. Endstufen.

Und, auch die (SD)DVD-P von denen, oder auch Panasonic, stecken die sogenannten High-End Denons in die tasche.

Shit; Denon versucht wohl massiv, so einen kult wie Accuphase oder Luxman zu erreichen.
Reiten dabei auf Ihrer Steinzeit-Erfindung PCM-Rec rum
(war´s überhaupt von Den(e)on?).

Und behaupten nun noch, es braucht ein schön farbiges, 500Euro-Ethernet-Kabel dazu.
Sie sollten sich z.B. an Burmester wenden, zwecks kooperations-Verarschung am Kunden.

Denon, nein danke.

MfG.
Techno15
Stammgast
#50 erstellt: 22. Jun 2008, 17:30
Aber aber!!

Daß digital nicht = digital sein muß, sieht man doch hieran recht gut:

Geht mal auf den Link in diesem Posting hier! Posting #25

Und auf den Link in diesem Posting! Posting #36
0300_Infanterie
Inventar
#51 erstellt: 22. Jun 2008, 17:42
ich gehör wohl zur Holzohrfraktion

siehe auch:
http://www.hifi-foru...ad=1304&postID=27#27
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