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Lautsprecher-Kabel-Anschluß

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joko1
Ist häufiger hier
#1 erstellt: 06. Feb 2003, 23:30
Hallo

Mich würde mal interessieren ob es besser ist die Enden der Lautsprecherkabel mittels Bananas oder einfach abisoliert an die Lautsprecher anzuschließen!?
Die gleiche Frage stellt sich natürlich für die Klemmen am Amp.!!

(Ich habe zur Zeit Bananas mit Schraubverbindung angeschlossen; mein Kumpel hat welche angelötet..)

Gruß Jörg
Oliver
Hat sich gelöscht
#2 erstellt: 07. Feb 2003, 00:46
Hallo Jörg,
Bananas sind klar im Vorteil. Sie haben bessere (geringere) Übergangswiderstände als das blanke Kabel. Ob nun verschraubt oder gelötet ist mir persönlich egal, tendiere aber mehr in Richtung gelötet. Am Verstärker sollten auf jeden Fall Bananenbuchsen sein und keine Klemmbuchsen. Von denen halte ich gar nichts. Sind eh nur bei den billigen Verstärkern und Lautsprechern zu finden.
hallo
Stammgast
#3 erstellt: 07. Feb 2003, 00:51
Hmm, und was ist mit den Widerstand vom Kabel zur Banane?

Wuerde mich echt mal interessieren was wirklich den geringeren Widerstand hat, wird sich nichts nehmen. Ist leider nicht so einfach zu messen.

Trotzdem finde ich auch Bananen besser, solange es nicht welche sind die ne Schraube in die Litze bohren, wie z.B. die eine Sorte von WBT.
HifiPhlipper
Stammgast
#4 erstellt: 07. Feb 2003, 21:06
Die WBT - Klemmen "bohren" die Schraube nicht in die Litze, sondern drücken diese lediglich (wenn auch recht kräftig) an den Mantel, um eine optimale Anbindung zu ermöglichen. Schrauben, die sich " in die Litze bohren ", gibt´s nur bei Halogen - Lampen. Zugegebenerweise muss ich sagen, dass es bessere anschlusstechnische Möglichkeiten gibt als das WBT System. Nutzt Du "Bi-Wireing" ?
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#5 erstellt: 07. Feb 2003, 22:03
Es geht tatsächlich besser (um mich zu wiedeholen)

Es gibt Hochdruckcrimpzangen, die das Material des Steckers (immer gern Banane) mit dem Kabelmaterial kaltverschweisst - bei mehreren Tonnen Druck so sagt man. Viel besser geht's nimmer...

Das mit den WBT's ist relativ gurkig, die sehen toll aus und minimieren mit Ihren Schrauben elegant die Kontaktfläche zwischen Kabel und Stecker. Da bleibt einiges auf der Strecke, ist aber immer noch hörbar besser als nur Litzen festzuklemmen.
Edede
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 10. Feb 2003, 18:45
Ich habe WBT-Bananas an den Lautsprecherstrippen. (8 mm) Die Madenschrauben darin sind flach und dick. Fachleute aus der Mechanik (nicht von WBT) haben mir gesagt das durch den Druck der damit ausgeübt wird, schweißähnliche Verbindungen entstehen.
HifiPhlipper
Stammgast
#7 erstellt: 13. Feb 2003, 00:49
... Womit wir schon beim Punkt wären: Warum nicht schweissen? Das ist die denkbar beste Verbindung. Allerdings setzt das Verfahren ziemlich kräftige, grosse Klemmen voraus. Im Zweifelsfall setzte ich auf löten; Dann bleibt das ganze wenigstens wiederverwertbar, denn mit der Flex will ich nicht unbedingt an einem Stecker herumoperieren!
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#8 erstellt: 13. Feb 2003, 01:13
Ich bin mir nicht sicher, wie sich das Material beim schweissen verhält ...

Abgesehen davon das Dir das Kabel abbrennt

Das mit dem Druck bei den WBTs ist ja nicht verkehrt, das Problem ist aber wirklich die kleine Fläche, an der der Kontakt entsteht...

Wenn Du die Chance hast und ein paar Centimeter Kabelverlust verschmerzen kannst, probier ruhig mal die Encom Bananen aus - wenn Du irgendwie an eine Hochdruckcrimpzange kommen kannst

Wenn nicht, solltest Du darauf achten, das das unter den Schrauben geklemmte Material (Kabel/Aderendhülse) weich genug ist, sich komplett zu verformen um sich an die Oberfläche der Schraube und der angedrückten Fläche (Steckeraussenseite) anzupassen
Edede
Hat sich gelöscht
#9 erstellt: 13. Feb 2003, 11:16
Kleine Fläche? Bei den beiden dicken Schrauben? Wie groß ist den die Kontaktfläche bei einem Ausgangsrelais in einer Endstufe? Ich schätze das die Stifte der Bananas auch keine größere Kontaktfläche bringen. (trotz oder gerade wegen der möglichen Spreizung per Schraube)
Von dem Kabel (Cobra Multi TDC 8 mm) hab ich noch `ne halbe Rolle. Klingt traumhaft. Eines der wenigen Kabel wo klare Unterschiede zu hören waren. Aber es sind keine Lautsprecher und Endstufen mehr da zum Anschließen.

Vorher waren mal verlötete Kabelschuhe dran, einen klangunterschied zu den Bananas hab ich nicht festgestellt.


[Beitrag von Edede am 13. Feb 2003, 11:19 bearbeitet]
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#10 erstellt: 13. Feb 2003, 12:28
>>Kleine Fläche? Bei den beiden dicken Schrauben?
Ja, schau Dir die Schraube an und rechne Dir die Fläche aus

>>Wie groß ist den die Kontaktfläche bei einem Ausgangsrelais in einer
>>Endstufe?
Gegenfrage: Wie Groß ist die Kontaktfläche des Ausgangsrelais in einer Endstufe, in der das Relais gar nicht im Signalweg liegt? Oder in Meinem Röhrenamp? Da liegt überhaupt nix im Signalweg das irgendwie nicht zur reinen Verstärkung da wäre
>>Ich schätze das die Stifte der Bananas auch keine größere Kontaktfläche bringen. (trotz oder gerade wegen der
>>möglichen Spreizung per Schraube)
Sorry, habe mich nicht deutlich ausgedrückt. Ich meine Keine Spreizbananas. Das ist mehr Optik als Sinn, abgesehen davon das Dir die Stecker nicht aus den Boxen fallen Ich meinte die Encoms, die zu ca. 8/9 Ihrer Fläche einfach Kontaktfläche haben. den Druck Stellt ein Federstif her, der seilich liegt (such mal bei dieNadel.de, das kann man auf dem Bild wohl erkennen). Da ist die Fläche optimal und wohl mindestens so groß wie die eines Kabelschuhs (aber auch dass könnten wir mal ausrechnen)
>>Von dem Kabel (Cobra Multi TDC 8 mm) hab ich noch `ne halbe Rolle. Klingt traumhaft.
Fein
>>Eines der wenigen Kabel wo klare Unterschiede zu hören waren. Aber es sind keine Lautsprecher und Endstufen mehr da zum
>>Anschließen.
Schnüff
>>Vorher waren mal verlötete Kabelschuhe dran, einen klangunterschied zu den Bananas hab ich nicht
>>festgestellt.
Möglicherweise sind die Verbindungen ähnlich. Whatever
Zumindest sollte ich an meine Encoms, die man ebenso als Aderendhülse verwenden kann, auf keinen Fall WBTs anschliessen. Dann wird's wirklich schlechter - hab deswegen einige WBT-Spades rumliegen, die m.E. einen wirklich guten Kontakt zum Lautprecherterminal herstellen (Federmechanismus) aber leider ist das mit der Verbindung zum Kabel nix.


[Beitrag von Langhaarigerbombenleger am 13. Feb 2003, 12:28 bearbeitet]
Edede
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 13. Feb 2003, 13:19
Klar, ohne Relais spielt das keine Rolle. Die Relais sind die schwächste Stelle in der Verbindung Endstufe/Lautsprecher. Deswegen hab ich`s ja angesprochen. Aus Sicherheitsgründen sind sie aber heutzutage meist drin. Allerdings habe ich über die dabei entstehende "Sicherheit" aus Erfahrung auch `ne andere Meinung. Das Überbrücken der Relais kann schon klangliche Vorteile bringen.
Die Schrauben in den Bananas sind recht großflächig und flach. Das klappt schon ganz gut. Ich denke man kann auch übertreiben. Wenn Du allerdings die Dinger hörst dann ist es ja für Dich jetzt am Besten. Ich hab allerdings langsam den Verdacht das das wenn man sowas hören kann nicht unbedingt für die gesammte Kombination Anlage spricht. Wie gesagt, es ist nur ein Verdacht und heißt nicht das die Anlage dann schlecht klingt oder schlecht ist.
Einige können sowas scheinbar hören, andere nicht. Das ist aber wohl kein Voodoo.
Ich hab`s grad erlebt, bei meiner alten Anlage waren Kabelunterschiede, sogar von Digitalkabeln eindeutig hörbar - bei der jetzigen Konstellation nicht.
Unter Umständen klärt das auch den Grabenkrieg den es darum gibt.


[Beitrag von Edede am 13. Feb 2003, 13:29 bearbeitet]
Wiesonik
Inventar
#13 erstellt: 13. Feb 2003, 19:06
Hallo "Verbindungsfreaks",

kann es sein das Ihr die WBT-Klemmen falsch ankonfektioniert habt?

Ich habe meine 4mm²-Strippen per hochdruckverquetschter passender Aderendhülse an den WBTs aufgelegt. Durch die bereits beschriebene breite Quetschschraube entsteht unter elektrischen Gesichtspunkten betrachtet, eine hervorragende Verbindung ! Macht Euch mal wegen der eventuell paar fehlenden Mikrometer Kontaktfläche keine Sorgen. In Bezug auf Übergangswiderstand könnt Ihr das vergessen. Viel wichtiger ist der "Kontaktdruck" der Verbindung, von wegen weil wenn der gut ist, ist auch die Verbindung niederohmig.
Die meisten Kontaktprobleme entstehen doch durch loddelig in ihren Buchsen wackelnde Stecker (egal wie groß die Kontaktfläche ist). Bei Cinchsteckern brummts dann mal ganz gerne, bei LS-Verbindungen geht ev. gar nichts.

PS: Die hintere Schraube am WBT-Stecker ist die Zugentlastung für das Kabel (sollte man auch tunlichst als solche verwenden).

Seitdem ich die schweineteuren WBT-Klemmen verwende ist zumindest beim Thema Lautsprecheranschluß für die nächsten 30 Jahre bei mir Ruhe.
Wiesonik
Inventar
#14 erstellt: 13. Feb 2003, 19:07
sorry, aus Versehen 2x return gedrückt
Edede
Hat sich gelöscht
#15 erstellt: 13. Feb 2003, 22:16
Ich mach mir deswegen nicht die geringsten Sorgen. Das mit den Aderendhülsen ist erstklassisch OK. Nur die Drähte von dem 8 mm Kabel gingen schon sehr schwer genug in das Loch der Bananas. Ne Hülse wäre da nicht mehr reingegangen weil ich die drähte nicht in die Hülse gekriegt hätte. Ist auch nicht nötig. Das sitzt auch so Bombig. (obwohl ich sie (schluchts) nicht mehr benutze)
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#16 erstellt: 14. Feb 2003, 00:20
Meine Strippen waren schon korrekt konfektioniert - da hat nix gewackelt

Und Sorgen mache ich mir auch keine

Ausserdem wollen wir uns doch nich gegenseitig von irgendwas überzeugen? Was bei dem einen optimal ist, ist bei dem anderen sowieso anders und nicht unbedingt das beste. Bei mir isses halt so wie ich es beschrieben habe.
Allerdings ist das auch korrekt, das man von der - nennen wir es Empfindlichkeit - der Anlage nicht unbedingt auf die Qualität schliessen kann. Wenn man Digitalkabel bei sehr hohem Klangniveau nicht mehr unterscheiden kann (bei mir geht das noch) könnte das ja auch heissen, das die gekoppelten Digitalgeräte nun mal eine Optimale Übertragung bieten, aber ich denke das werden wir wohl nicht ergründen
joko1
Ist häufiger hier
#17 erstellt: 15. Feb 2003, 22:30
Ja hallo, viele Leute viele Meinungen.
Doch habe ich mein Fazit gezogen:
WBT-Stecker sind wohl der Mehrheit entsprechend die bessere Lösung!! Die Argumente überzeugen zudem.

Doch als ich ich heute mit meinem Kumpel (der ebenfals mit Banans arbeitet) über das Fazit sprach, sagte er beiläufig zum Thema NF-Kabel, daß dieses richtungsabhängig sei!?
Die Schrift auf dem Kabel sollte von der Quelle zum Verstärker zu lesen sein... Voodoo??!! oder nicht!!??

Gruß Jörg
Langhaarigerbombenleger
Stammgast
#18 erstellt: 15. Feb 2003, 23:22
Super, dann kann ich Dir meine WBT Spades 680 Cu verkaufen, denn die sind soo gut, das ich die lieber nicht benutze

Im ernst - die sind (mir) über :)))
Edede
Hat sich gelöscht
#19 erstellt: 16. Feb 2003, 10:51
joko1, das dürfte wohl wirklich `ne Glaubensfrage sein (Glauben = nicht wissen). Bei symetrischen NF-Kabeln die an Cinch konfektioniert sind ist die Kennzeichnung und Anschlußrichtung wichtig, weil die Abschirmung ja nur an einem Ende angeschlossen ist. Die Symetrischen NF-Leitungen haben deshalb oft einen Richtungspfeil drauf. Ich denke dies Märchen ist aus diesem Grund entstanden.
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