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Bi-Wiring Brücke: Sinnvoll oder Blödsinn?

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Autor
Beitrag
Tulpenknicker
Inventar
#1 erstellt: 10. Aug 2005, 19:42
Hallo zusammen,

ich stehe vor der Entscheidung, ob ich mir zwei hochwertige Bi-Wiring Brücke für meine Boxen zulege, da ich gehört habe, daß die Blechbrücken einen sehr schlechten Klang haben soll. So richtig vorstellen kann ich es mir nicht, da nur eine sehr kurze Strecke überwunden werden muß, wie sehr ihr das, bzw. welche Erfahrungen habt ihr gemacht?


Gruß,

Nils
Druide16
Inventar
#2 erstellt: 10. Aug 2005, 19:52
Moin,

probier es doch einfach mal aus. Eventuell erstmal mit einem Stück LS-Kabel. Und dann berichte mal ...

Gruß,

V.
TrottWar
Gesperrt
#3 erstellt: 10. Aug 2005, 20:03
Ich konnte bei einem Testhören deutliche Unterschiede zwischen den Blechbrücken und einem Stück ordentlichem LS-Kabel hören. Muss natürlich kein Maßstab sein, aber ein Versuch lohnt sich imho immer, gerade bei den geringen Kosten!
andisharp
Hat sich gelöscht
#4 erstellt: 10. Aug 2005, 20:07
Oh, bitte nicht noch mehr davon. Guckt doch einfach mal in den folgenden laufenden Thread da werdet ihr umfassend versorgt: http://www.hifi-foru...712&postID=last#last
TrottWar
Gesperrt
#5 erstellt: 10. Aug 2005, 20:16

andisharp schrieb:
Oh, bitte nicht noch mehr davon. Guckt doch einfach mal in den folgenden laufenden Thread da werdet ihr umfassend versorgt: http://www.hifi-foru...712&postID=last#last


Hast du's ausprobiert oder bist du nur dazu da, Stunk und Unmut im Forum zu verteilen?
Was kostet der Versuch? Was kann er bringen? Macht das Testen womöglich sogar Spaß?

Ich will dir meine Antworten liefern:

- kostet nix, die paar cm Kabel kriegt man schlimmstenfalls vom Händler für ein Dankeschön, selbst, wenn's richtig "teures" Kabel ist.
- es kann deutliche Unterschiede im Klang bringen. So war bei mir z.B. die Bühne deutlich präziser und der Hochton nicht mehr so zischlig!
- es macht Spaß, auf jeden Fall mehr, als die blöden Posts von den ewigen Nörglern zu lesen!
andisharp
Hat sich gelöscht
#6 erstellt: 10. Aug 2005, 20:19
Ich weiß nicht, was du willst. Ich wollte damit nur dezent andeuten, dass diese und ähnliche Themen bereits in der Diskussion sind und sich ein weiterer Thread dazu eigentlich erübrigt.
andisharp
Hat sich gelöscht
#7 erstellt: 10. Aug 2005, 20:26
Im übrigen, habe an einer meiner Kappas die Brücken verbaselt und durch ein Reststück alten 6 mm² Kabels ersetzt, kann aber beim besten Willen keinen Unterschied zwischen den beiden Boxen ausmachen. War ausserdem eine elende Fummelei.
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#8 erstellt: 10. Aug 2005, 20:34
Hallo Nils..

lass es ruhig mal auf nen Versuch ankommen, kostet nicht viel. Meine Erfahrungen waren schon positiv, hatte bei meinen RCL´s mal KimberBrücken drin..

Gruß Ralph
Druide16
Inventar
#9 erstellt: 10. Aug 2005, 20:36
Genau, Versuch macht klug ...

Gruß,

V.
Tulpenknicker
Inventar
#10 erstellt: 10. Aug 2005, 21:32
Danke für die Antworten,

ich werde es mit einer ordinären LS 2,5 qmm Strippe versuchen, habe zwar auch ein Kimber PR8 hier, habe es allerdings ein bisschen verbruzelt.....und meine Finger auch

Gruß,

Nils
-scope-
Hat sich gelöscht
#11 erstellt: 11. Aug 2005, 05:40
Hallo,

ich hab die Brücken an meinen Canton DC 200 Superboxen gegen zwei 4 qmm Litzenstücke ersetzt und danach ging klanglich die Sonne auf.

Streicher standen jetzt korrekt platziert im Raum, und die Höhen wurden absolut "seidig" wiedergegeben. Die Raumabbildung war eine völlig andere, und obwohl die eigentlichen Lautsprecherkabel am Tiefpass der Box angeschraubt wurden, war danach der Bass präziser, straffer und hatte erheblich! mehr Druck.

Probiert´s einfach mal aus.
Die Brücken können ja auch garnicht gut klingen, da die Übergangswiderstände viel zu gross sind. Das das überhaupt so funktioniert ist alleine schon ein kleines Wunder....

...also raus damit.
US
Inventar
#12 erstellt: 11. Aug 2005, 11:18

-scope- schrieb:

Die Brücken können ja auch garnicht gut klingen, da die Übergangswiderstände viel zu gross sind. Das das überhaupt so funktioniert ist alleine schon ein kleines Wunder....

...also raus damit. :prost


Hallo Scope,

das stimmt schon was du schreibst.
Ein Klangkiller erster Kajüte ist aber besonders der rechteckige Querschnitt dieser unsäglichen Blechbrücken.
Da kann nichts fließen, das Signal eckt förmlich an, was sich deutlich hörbar in einem etwas kantigen Unterton äußert.

TrottWar
Gesperrt
#13 erstellt: 11. Aug 2005, 11:27
Auch, wenn's von dir als Witz gedacht war, so ähnlich hörte sich der klangliche Unterschied fast schon an... jetzt überspitzt gesagt.
Werde jedenfalls bei ALLEN Lautsprechern, die ich jemals besitzen werde und die BiWiring-Anschlüsse haben, die Blechbrücken entfernen.
Wenn du wüsstest, wie meine damalige Nachbarin gestaunt hat, was aus ihren Jamos z.B. herauszuholen war, dann verstehst du meine Äußerung!
Ihr Kommentar "ich weiß nicht, was du gemacht hast, aber die klingen auf einmal so... gut!"
-scope-
Hat sich gelöscht
#14 erstellt: 11. Aug 2005, 11:48
Hallo,


Wenn du wüsstest, wie meine damalige Nachbarin gestaunt hat, was aus ihren Jamos z.B. herauszuholen war,


Nachbarin? Auch nicht schlecht! Sonst sind es eigentlich immer die Ehefrauen (oder Ehemänner), welche sich normalerweise überhaupt nicht für Hifi interessieren, in den Raum kommen, und sofort fragen, was man denn verändert habe. Wenigstens mal "was Neues"

Bei mir war es der Postzusteller. Die Musik lief hinten im Wohnzimmer...Der Postzusteller kannte mich seit langem und stellte mir seit eh und jeh die Pakete zu.
Aber nachdem ich an meinen Cantons dann die Brücken entfernt hatte stand er eines Tages vor der Tür und fragte nach einigen Sekunden, was ich denn an der Anlage verändert hätte, weil sie jetzt so dynamisch und ausgewogen spielte....
Ja...Profituning zahlt sich eben aus


Ihr Kommentar "ich weiß nicht, was du gemacht hast, aber die klingen auf einmal so... gut!"


Ja, kenn ich nur zu gut. Ich könnte stundenlang Geschichten erzählen:
Damals, es muss 1987 im Spätherbst gewesen sein, hatte ich noch so eine "Begegnung"...Es war der Schornsteinfeger...aber das erzähl´ ich euch ein andermal.


[Beitrag von -scope- am 11. Aug 2005, 12:41 bearbeitet]
Manfred_Kaufmann
Inventar
#15 erstellt: 11. Aug 2005, 12:10
@scope
Hast Du den "wie weggezogenen Vorhang" vergessen ?
Avila
Inventar
#16 erstellt: 11. Aug 2005, 13:44
Ich freu mich immer wenn der Hund erstaunt die Ohren spitzt.
TrottWar
Gesperrt
#17 erstellt: 11. Aug 2005, 13:47
Warum kann man solche Themen nicht sachlich und ohne blöde Kommentare bereden? Wer sich sinnvoll einbringen will, kann das doch tun, aber wieso gibt's immer so Kommentare nach dem Maßstab "ich hör nix, also kann niemand was hören" oder schlimmer noch "ich hab's zwar nie getestet, aber ich glaub nicht dran und deshalb darf auch sonst niemand dran glauben und hören schon gleich dreimal nicht!"

Es ist einfach nur peinlich!
Onemore
Inventar
#18 erstellt: 11. Aug 2005, 20:13

Patti15 schrieb:
...

Es ist einfach nur peinlich!


Es wäre allerdings mehr als nur peinlich für den Hersteller, wenn seine Blechbrücken auf den paar Zentimetern einen nennenswerten Widerstand aufweisen würden. Da gibt er sich so viel Mühe mit Gehäuse, Chassis und Frequenzweiche und vergurkt dann alles mit so einem blöden Blechstreifen. Solche Hersteller sollte man öffentlich an den Pranger stellen.
manuel_zx
Stammgast
#19 erstellt: 11. Aug 2005, 20:21

Onemore schrieb:

Patti15 schrieb:
...

Es ist einfach nur peinlich!


Es wäre allerdings mehr als nur peinlich für den Hersteller, wenn seine Blechbrücken auf den paar Zentimetern einen nennenswerten Widerstand aufweisen würden. Da gibt er sich so viel Mühe mit Gehäuse, Chassis und Frequenzweiche und vergurkt dann alles mit so einem blöden Blechstreifen. Solche Hersteller sollte man öffentlich an den Pranger stellen.
:L


Das ist, ganz objektiv, ein ziemlich gutes Argument!
speedhinrich
Inventar
#20 erstellt: 11. Aug 2005, 21:30
st


[Beitrag von speedhinrich am 11. Aug 2005, 21:36 bearbeitet]
speedhinrich
Inventar
#21 erstellt: 11. Aug 2005, 21:33
Hallo scope,

Bei mir war es der Postzusteller

Zu dieser Tageszeit müssen die meisten anständigen Leute arbeiten...

Es war der Schornsteinfeger..

wie gesagt..."gut verheiratet" stimmt´s??


an meinen Cantons

Also hast Du die geliebten Hecos abgegeben.??? Jetzt könntest Du mir die Ex-ex-Boxen (Gamma) wirklich verkaufen. So grosse Staubfänger..und ich biete ein wenig Bares und ein selbstgemaltes Bild
-scope-
Hat sich gelöscht
#22 erstellt: 12. Aug 2005, 12:48
Hallo,


und ich biete ein wenig Bares und ein selbstgemaltes Bild


Angebot zwecklos. Bin selbst begnadeter Künstler (Aquarell und Acryl)
TrottWar
Gesperrt
#23 erstellt: 12. Aug 2005, 13:28
Danke, daß schon wieder ein Thread von purer Ahnungslosigkeit kaputt gemacht wurde.
-scope-
Hat sich gelöscht
#24 erstellt: 12. Aug 2005, 13:47
Hallo,


Danke, daß schon wieder ein Thread von purer Ahnungslosigkeit kaputt gemacht wurde.


...dann setz dich doch einfach mal auf die Hinterbeine und lerne dazu! So ganz von alleine wirst du die Ahnungslosigkeit nämlich nicht los.
martin
Hat sich gelöscht
#25 erstellt: 12. Aug 2005, 13:59
@US


Ein Klangkiller erster Kajüte ist aber besonders der rechteckige Querschnitt dieser unsäglichen Blechbrücken.
Da kann nichts fließen, das Signal eckt förmlich an, was sich deutlich hörbar in einem etwas kantigen Unterton äußert


Deshalb erfand Naim das Platinenlayout mit den abgerundeten Leiterbahnenecken, damit's die Elektronen nicht aus der Bahn wirft.


Warum kann man solche Themen nicht sachlich und ohne blöde Kommentare bereden


Weil das Thema schon nicht sachlich ist und geradezu nach blöden Kommentaren schreit.

Auf Hersteller hp's heißen die blöden Kommentare übrigens Philosophie.

Mit geschmeidigem Gruß
Avila
Inventar
#26 erstellt: 12. Aug 2005, 14:37

martin schrieb:

..das Platinenlayout mit den abgerundeten Leiterbahnenecken...,


Wissenswert: Es handelt sich hierbei nicht um Voodoo! Das ist Feng-Shui.
richi44
Hat sich gelöscht
#27 erstellt: 15. Aug 2005, 14:46
Das ist jetzt kein Scherz, aber Versuche haben beispielsweise gezeigt, dass selbst im NF-Bereich Mehrfachstecker, die für mehrkanalige Übertragung und symmetrische Leitungen verwendet werden, mit flachen Kontaktstiften ein höheres Übersprechen haben (Tuchel 3x10pol) als solche mit runden Stiften (Amphenol). Und im HF-Bereich werden die Leiterbahnen auch "gerundet", um die Streukapazitäten möglichst gering zu halten.

Dies spielt aber erstens (Multikanal) eine Rolle, wenn auf dem gleichen Stecker Line- und Miksignale mit einer Pegeldifferenz von gut 60 bis 90 dB vorhanden sind und zweitens relativ hohe Impedanzen vorliegen.

Das ist bei normalen Verstärkerprints oder Lautsprecherbrücken nicht der Fall. Hier sind die allenfalls messbaren Unterschiede bei weit unter 0,1%, was Pegelverluste und Frequenzgangfehler anbelangt.

Das entspricht einer Differenz von rund einem Eintausendstel dB und ist damit weniger hörbar, als der Pegelverlust, der durch Absorption entsteht, wenn im Wohnraum ein zusätzliches Taschentuch rum liegt.
speedhinrich
Inventar
#28 erstellt: 15. Aug 2005, 16:29
Die Sache "Kabelbrücke" ist so billig zu lösen (mit 4 mal 10 cm 4mm² Kabel, von mir aus aus dem Baumarkt), dass es sich IMHO nicht lohnt, darüber gross zu debattieren. 2 Euro investiert, dran und aus dem Kopf. Hardcore-Techniker lassen´s halt;)
andisharp
Hat sich gelöscht
#29 erstellt: 15. Aug 2005, 16:55
Wo du recht hast, hast du recht
-scope-
Hat sich gelöscht
#30 erstellt: 15. Aug 2005, 16:55
Hallo,


Die Sache "Kabelbrücke" ist so billig zu lösen


Stimmt! Man könnte nämlich die Brücken auch genau DA lassen wo sie sind, und den "üblichen" DRANG danach unbedingt irgendetwas zu fummeln, mit einem Puzzle oder einem Malbuch stillen.
Krümelkater
Stammgast
#31 erstellt: 15. Aug 2005, 17:36
Hi,
oder einfach die LS-Kabel ein Stück länger abisolieren und weiter, bis zur 2ten Klemme, durchziehen. Ein Traum an Homogenität

Schlagt mich nicht

Hajo
speedhinrich
Inventar
#32 erstellt: 15. Aug 2005, 17:44
@Scope:
Puzzle oder Malbuch ist schon aufregend.....aber noch rattenschärfer ist die Beschäftigung mit der Anlage. Ist wie beim Motorrad: die einzige Möglichkeit, das Ding zu streicheln, ohne in die Klapse zu kommen, ist es zu putzen. Ob nötig oder nicht.

PS: die geile Option, um die es hier geht, habe ich garnicht. Kein Bi-wiring Terminal. Gibt´s hier irgendwo ein Trost-Forum??:D
Tulpenknicker
Inventar
#33 erstellt: 15. Aug 2005, 17:52

Krümelkater schrieb:
Hi,
oder einfach die LS-Kabel ein Stück länger abisolieren und weiter, bis zur 2ten Klemme, durchziehen. Ein Traum an Homogenität

Schlagt mich nicht

Hajo


Hier wird niemand geschlagen....... allerhöchstens auf dem Schafott geknebelt

Die Idee mit dem Kabe ist sehr gut!!! Ich habe den Blechmist entfernt und einfach je zwei 4 qmm einfach LS-Kabel überbrückt, der Unterschied ist zwar äußerst gering aber wenn man genau hinhört erkennt man das die höhen einen ganz kleinen Tick klarer geworden sind und das leicht böse "Zischeln" bei manchen CDs ist weg.... Bevor ein dummer Kommentar kommt: Jaaa, die Höhen sind immer noch da!!! *fg*

Ich weiß nicht ob man dafür 50 Euro und mehr ausgeben muß, aber der Materialwert meines "Tunings" beträgt gerade einmal 2 € für zwei Lautsprecher, jetzt soll mal sagen das wäre Geldverschwendung...

Ich finde es allerdings interessant auf wieviel Resonanz man mit einem einfachen Thread im Voodoo-Forum stößt...


Gruß,

Nils
-scope-
Hat sich gelöscht
#34 erstellt: 15. Aug 2005, 17:56
Hallo




Kein Bi-wiring Terminal. Gibt´s hier irgendwo ein Trost-Forum??


Nicht traurig sein sondern Hand anlegen!

Und damit nichts schief geht,gibts hier und jetzt meine "online guide": (Teil eins)

Wir benötigen:
1. Einen hellen, aufgeräumten Küchentisch als Arbeitsplatz
2. eine Pendelhub-Stichsäge
3. Zwei mal "deluxe" Terminal : http://www.shop3000....2f5a221e95133f99ce30
4. einen Lötkolben (ca. 25 Watt)
5. ein grosses Cuttermesser, um auf der Utopiaweiche die entsprechenden Leiterbahnen zu trennen
6. zwei Meter Zwillingslitze, Querschnitt und Qualität je nach Konfession.

Und schon kanns losgehen....Besorg´erstmal den Krimskrams....Dann kommt Teil zwei (Durchführung und Test)


[Beitrag von -scope- am 15. Aug 2005, 17:58 bearbeitet]
Druide16
Inventar
#35 erstellt: 15. Aug 2005, 18:00
Moin,

ich habe die original (Blech-)Brücken wider eingebaut. Damit sitzen die Bananas besser und es klingt (bei mir) genauso wie mit 2,5qmm Kabelbrücken.

Gruß,

V.
-scope-
Hat sich gelöscht
#36 erstellt: 15. Aug 2005, 18:04
Hallo,


wenn man genau hinhört erkennt man das die höhen einen ganz kleinen Tick klarer geworden sind und das leicht böse "Zischeln" bei manchen CDs ist weg....


Ich habe etwas andere Verbesserungen vernommen...Klar, die können immer anders ausfallen.

Die Platzierung der einzelnen Instrumente war präziser und die Stimmen standen klarer im Raum. Das "zischeln" bei S-lauten war danach auch nicht mehr vorhanden, und auch sonstige Verzerrungen waren verschwunden.
Der Bass war ebenfalls eine spur "trockener"....ja geradezu "erdig".
speedhinrich
Inventar
#37 erstellt: 15. Aug 2005, 18:28

Druide16 schrieb:
Moin,

ich habe die original (Blech-)Brücken wider eingebaut. Damit sitzen die Bananas besser und es klingt (bei mir) genauso wie mit 2,5qmm Kabelbrücken.

Gruß,

V.

Reaktionär:. Hättest Du mal 4 mm² Brücken probiert;)
Onemore
Inventar
#38 erstellt: 15. Aug 2005, 18:53

-scope- schrieb:
...
Der Bass war ebenfalls eine spur "trockener"....ja geradezu "erdig". ;)


Ich glaube es war Stereoplay, die vorschlugen die Lautsprecherchassis zu erden. Warum auch immer.


[Beitrag von Onemore am 15. Aug 2005, 19:06 bearbeitet]
Druide16
Inventar
#39 erstellt: 15. Aug 2005, 19:04

speedhinrich schrieb:


Reaktionär:. Hättest Du mal 4 mm² Brücken probiert;)


Die hätten doch glatt mein Budget gesprengt und die Bananas hätten noch schlechter gepasst .

Gruß,

V.
pragmatiker
Administrator
#40 erstellt: 18. Aug 2005, 18:43

US schrieb:

-scope- schrieb:

Die Brücken können ja auch garnicht gut klingen, da die Übergangswiderstände viel zu gross sind. Das das überhaupt so funktioniert ist alleine schon ein kleines Wunder....

...also raus damit. :prost


Hallo Scope,

das stimmt schon was du schreibst.
Ein Klangkiller erster Kajüte ist aber besonders der rechteckige Querschnitt dieser unsäglichen Blechbrücken.
Da kann nichts fließen, das Signal eckt förmlich an, was sich deutlich hörbar in einem etwas kantigen Unterton äußert.

:prost


Äh, was, wie? Mit dem Querschnitt könnte man fast ein Auto anlassen...und da kann nichts fließen? Ich bin völlig demoralisiert....

Kantige Grüße

Herbert


[Beitrag von pragmatiker am 18. Aug 2005, 18:45 bearbeitet]
speedhinrich
Inventar
#41 erstellt: 18. Aug 2005, 19:11

-scope- schrieb:
Hallo




Kein Bi-wiring Terminal. Gibt´s hier irgendwo ein Trost-Forum??


Nicht traurig sein sondern Hand anlegen!

Und damit nichts schief geht,gibts hier und jetzt meine "online guide": (Teil eins)

Wir benötigen:
1. Einen hellen, aufgeräumten Küchentisch als Arbeitsplatz
2. eine Pendelhub-Stichsäge
3. Zwei mal "deluxe" Terminal : http://www.shop3000....2f5a221e95133f99ce30
4. einen Lötkolben (ca. 25 Watt)
5. ein grosses Cuttermesser, um auf der Utopiaweiche die entsprechenden Leiterbahnen zu trennen
6. zwei Meter Zwillingslitze, Querschnitt und Qualität je nach Konfession.

Und schon kanns losgehen....Besorg´erstmal den Krimskrams....Dann kommt Teil zwei (Durchführung und Test) :D

Hallo,
wäre dann soweit. Eine Stichsäge habe ich nicht, aber man kann doch sicher auch vorsichtig meisseln??:D

Gut, wahre Freunde zu haben;)
andisharp
Hat sich gelöscht
#42 erstellt: 18. Aug 2005, 19:53
Komm wir tauschen Boxen, die haben alle Biwiring-Terminals. Ich geb die meine Cantöner und du gibst mir dafür deine JM-Labs. Das spart dir die Meißelei.
Bastler2003
Inventar
#43 erstellt: 19. Aug 2005, 15:19

speedhinrich schrieb:

-scope- schrieb:
Hallo




Kein Bi-wiring Terminal. Gibt´s hier irgendwo ein Trost-Forum??


Nicht traurig sein sondern Hand anlegen!

Und damit nichts schief geht,gibts hier und jetzt meine "online guide": (Teil eins)

Wir benötigen:
1. Einen hellen, aufgeräumten Küchentisch als Arbeitsplatz
2. eine Pendelhub-Stichsäge
3. Zwei mal "deluxe" Terminal : http://www.shop3000....2f5a221e95133f99ce30
4. einen Lötkolben (ca. 25 Watt)
5. ein grosses Cuttermesser, um auf der Utopiaweiche die entsprechenden Leiterbahnen zu trennen
6. zwei Meter Zwillingslitze, Querschnitt und Qualität je nach Konfession.

Und schon kanns losgehen....Besorg´erstmal den Krimskrams....Dann kommt Teil zwei (Durchführung und Test) :D

Hallo,
wäre dann soweit. Eine Stichsäge habe ich nicht, aber man kann doch sicher auch vorsichtig meisseln??:D

Gut, wahre Freunde zu haben;):prost



Ich habs ja schon immer gewusst. Die haben keine Ahnung vom Lautsprecherbau


Geschützter Hinweis (zum Lesen markieren):

Das war ein Scherz!


Aber das man beim Lautsprecherkabel die enzel Adern sieht gefällt mir nicht. Würde es nicht besser aussehen wenn dieser weise Mantel bis zu den Bananas gehen würde?!

MfG!
speedhinrich
Inventar
#44 erstellt: 19. Aug 2005, 16:00
Recht hat er:)
Fertig "konfektioniert" gekauft bei Unerhört Leipzig.
Und meine Frau kann nicht löten:)
Bastler2003
Inventar
#45 erstellt: 19. Aug 2005, 16:08

speedhinrich schrieb:
Recht hat er:)
Fertig "konfektioniert" gekauft bei Unerhört Leipzig.
Und meine Frau kann nicht löten:)


Frauen

Wird dem phantastischen Klang der Lautsprecher keinen Abbruch tun.

Mfg!
Nitram
Stammgast
#46 erstellt: 03. Sep 2005, 18:22
Hallo in die Runde

Am besten wohl Blechbücken und High-end Kabel.

den beim Parallelschalten von Wiederständen, ist der Ersatzwiderstand kleiner, als der kleinste einzelwiderstand.
Klingt logisch oder.

Habe die Brücken entfernt, und einen separaten Vertärker angeschlossen.
Find auf anhieb eine Klanglicheveränderung feststellen zu können.

Aber wenn ich so richtig Überlege, habe ich nch ein paar Brücken in den Effekt LS??? diesen werde ich es gleich mal antun. aber erst nur an einem LS.
-scope-
Hat sich gelöscht
#47 erstellt: 03. Sep 2005, 21:32
Hallo,


Habe die Brücken entfernt, und einen separaten Vertärker angeschlossen.
Find auf anhieb eine Klanglicheveränderung feststellen zu können.


Es ist nichts ungewöhnliches, dass man zwischen "irgendeiner" Bi-amping Konfiguration und der einfachen Verstärkung "Veränderungen" vernehmen kann.
Dazu trägt nicht selten allein der unterschiedliche gain der zweiten Endstufe bei.

Die Frage ob es eine Verbesserung darstellt ist dann aber noch etwas ganz anderes.
Belzebub69
Hat sich gelöscht
#48 erstellt: 03. Sep 2005, 22:05
Hallo..

Klangveränderung und Klangverbesserung stehen auf unterschiedlichen Zetteln
Gruß Ralph
hifiaktiv
Inventar
#49 erstellt: 04. Sep 2005, 07:09
Ich wiederhole mich, aber das ist ja bei allen HiFi Voodoo Themen hier schon lange der Fall.....

"Zufällig" liegten bei einer HiFi Anlage ein paar Schnittstellen außerhalb der Geräte (also für den User leicht zugreifbar) und schon werden Zweifel laut, ob diese auch gut genug sind.
Das gilt jetzt nicht nur für die absolut unnötigen "Boxen-Blechbrücken", sondern auch für sämtliche Cinch - Boxen- und Stromkabeln. Ebenso für die Pre-Out/Main-In Brücken.

Die HiFi Enthusiasten vergessen immer wieder (oder denken erst gar nicht darüber nach), dass es DAVOR UND DANACH noch unzählige - und noch viel mickriger ausgeführte!!! - solcher Verbindungen gibt.

Schon einmal daran gedacht, wie dünn die Leiterbahnen auf den Leiterplatten sind? In vielen Boxen werden auch die Frequenzweichen mittels Printplatten aufgebaut. Im Verstärker sowieso fast alles.

An die Blechbrückentauscher und Kabelfreaks: Wieso tauscht ihr nicht sämtliche Leiterbahnen in den Geräten durch Kabel aus? Das wäre konsequent!
Denkt an der Spruch mit dem schwächsten Glied in der Kette. Ihr tauscht immer nur die ohnehin schon stärksten Glieder der Kette aus. Nur weil sie außerhalb der Geräte liegen und einfach zu wechseln sind. Wären die Schnittstellen andere, würdet ihr an diesen herumbasteln und die jetzigen außer Acht lassen.

Merkt ihr nicht, wie sinnlos ihr handelt?

Gruß
David
Nitram
Stammgast
#50 erstellt: 04. Sep 2005, 07:40

Belzebub69 schrieb:
Hallo..

Klangveränderung und Klangverbesserung stehen auf unterschiedlichen Zetteln
Gruß Ralph


Sorry es Klingt Besser.

Die gefahr mit dem Gain war mir auch bekannt, aber es passt.

Die SAC Grabsteine sind halt aus einer Edelschmiede.

Gehe gleich in die Kirche dort spielt die Musik.

Muss mal mit dem Pfarrer reden zwechs EQ und der Orgel *Lach**Ironie*
-scope-
Hat sich gelöscht
#51 erstellt: 04. Sep 2005, 08:23
Hallo,


Sorry es Klingt Besser


Eine andere Antwort hat im Leben! niemand erwartet.

Wie hoch ist denn der Gain der verbauten Endstufen im Yamaha?

Ich glaube, dass man behaupten darf, dass der Betrieb alleine über die A-mplifier besser, zumindest aber nicht schlechter sein dürfte.
Das gilt insbesondere in Verb. mit den "lammfrommen" Boxen.


Die SAC Grabsteine sind halt aus einer ""Edelschmiede"".


...mal nicht gleich abheben. Stay on the floor

PS: Welche SAC sind denn jetzt angeklemmt?? Die kleinen SAC "igel" wie im Profil angegeben, oder die relativ seltenen SAC "A-mplifier" , die den Spitznamen "Grabstein" haben??? Die kleinen Igel-monos sind nämlich keine "Grabsteine"


[Beitrag von -scope- am 04. Sep 2005, 08:28 bearbeitet]
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